Letzte Nachrichten
Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln
Das Landgericht Köln hat einen 61-Jährigen wegen Betrugs im Zusammenhang mit Coronatestzentren zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Mann wurde am Montag wegen Betrugs in 15 Fällen schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Die Ermittler gingen von rund 216.000 falsch abgerechneten Coronatests aus. Der mutmaßliche Schaden belief sich laut Anklage auf rund 3,2 Millionen Euro.
Tödlicher Raubüberfall in Rheinland-Pfalz: Lebenslange Haft für Raubmord
Das Landgericht Mainz hat einen 36-Jährigen nach einem tödlichen Raubüberfall zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Raubmords, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte. Die zuständige Kammer sah es am Montag als erwiesen an, dass der 36-Jährige im August in Worms in eine Doppelhaushälfte eingebrochen war, um Geld und Wertsachen zu stehlen.
Für 99,99 Euro hin und zurück: DB bietet Familien-Sommerferien-Ticket an
Für die Sommerferienwochen in allen Bundesländern - also von Ende Juni bis Mitte September - bietet die Deutsche Bahn (DB) ein günstiges Familienticket an: Eine Familie kann zum Pauschalpreis von 99,99 Euro mit Fernverkehrszügen hin und zurück verreisen, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Die Sitzplatzreservierung ist demnach inklusive. Buchbar ist das Angebot ab Mitte Juni.
Debatte um Social-Media-Verbot: Von der Leyen stellt EU-Gesetz in Aussicht
In der Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für den Sommer einen europäischen Gesetzvorschlag in Aussicht gestellt. Die Kommission werde aber zunächst die Ergebnisse eines Expertengremiums abwarten, das von der Leyen mit einer Einschätzung beauftragt hat, sagte sie am Dienstag in Kopenhagen. "Fast alle EU-Mitgliedstaaten" hätten sich dafür ausgesprochen, ein Mindestalter wenigstens zu prüfen.
Deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben gekommen
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Namibia ist die deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller ums Leben gekommen. Das Wrack des seit Sonntag vermissten Flugzeugs wurde am Montagmorgen in der Wüstenregion Sossusvlei gefunden, wie die Fluggesellschaft Desert Air erklärte. Bei den Insassen handelte es sich nach Angaben der Dieter Schwarz Stiftung um ihre langjährige Geschäftsführerin Silke Lohmiller, deren Mann, den früheren Kaufland-Manager Richard Lohmiller, und ihren gemeinsamen Sohn.
Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren
Väter sind einer Statistik zufolge bei der Geburt ihrer Kinder heute durchschnittlich merklich älter als vor gut 30 Jahren. 2024 waren sie im Schnitt 34,7 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anlässlich des am Donnerstag bevorstehenden Vatertags mitteilte. 1991 hatte das Durchschnittsalter noch 31,0 Jahre betragen. Väter waren demnach bei der Geburt im Durchschnitt darüber hinaus 2,9 Jahre älter als die Mütter.
Kiew: Russland setzt Luftangriffe in der Ukraine fort
Russland hat die Ukraine nach dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe nach Angaben aus Kiew mit mehr als 200 Drohnen angegriffen. Russland habe "selbst entschieden", die einseitige Feuerpause zu beenden, "die seit einigen Tagen angehalten hatte", erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag im Onlinedienst X. Bei russischen Luftangriffen im Osten der Ukraine wurde nach Angaben der Behörden mindestens ein Mensch getötet.
Ex-Ministerpräsident Kretschmann will im Ruhestand reisen und wandern
Der langjährige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), will im Ruhestand gemeinsam mit seiner Frau mehr reisen und im Schwarzwald wandern. Das erzählte der 77-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Dienstag. Seine Frau habe den Kampf gegen den Brustkrebs gewonnen. "Meiner Frau geht es gut. Nach fünf Jahren gilt sie als geheilt", sagte Kretschmann.
Zahl registrierter Schutzsuchender im vergangenen Jahr gesunken
Die Zahl der registrierten Schutzsuchenden in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gesunken. Zum Jahresende waren rund 3,2 Millionen Menschen als schutzsuchend erfasst, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dabei handelt es sich um Ausländerinnen und Ausländer, die sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten.
Nach Tomahawk-Absage der USA: Ukraine bietet weitreichende Drohnen und Raketen an
Angesichts der Weigerung der US-Regierung, Tomahawk-Marschflugkörper zur Abschreckung gegen Russland in Deutschland zu stationieren, hat die Ukraine Berlin die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen angeboten. Wenn Nato-Länder wie Deutschland in Zukunft danach fragten, könne die Ukraine ihre "Erfahrungen und effektive Waffen anbieten: weitreichende Drohnen und Raketen", sagte die ukrainische Botschafterin bei der Nato-Mission in Brüssel, Alonya Getmantschuk, der Zeitung "Welt" (Dienstagsausgabe).
Marburger Bund warnt vor Termin-Engpässen bei Ärzten durch gleichzeitige Reformen
Der Ärzteverband Marburger Bund hat angesichts der gleichzeitig anstehenden Reformen im Gesundheitswesen und weniger finanziellen Mitteln vor Terminengpässen bei den Arztpraxen gewarnt. "Das wird zu Versorgungsengpässen führen", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Würden weniger finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, werde das möglicherweise zu einer Terminreduktion führen. Arztpraxen finanzierten auch ihr Personal.
Kraftstoffpreise lassen Inflation im April erneut steigen
Die hohen Kraftstoffpreise wegen des Iran-Krieges haben im April für einen erneuten Anstieg der Inflation gesorgt. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte am Dienstag seine erste Schätzung von Ende April, wonach die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent anstiegen. "Der erneute Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat im zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung verstärkt", erklärte Behördenchefin Ruth Brand.
Ärztepräsident Reinhardt: Kassen-Sparpaket erst nach der Sommerpause beschließen
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat die schwarz-rote Koalition aufgefordert, das Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen anders als geplant nicht mehr vor der Sommerpause im Bundestag zu beschließen. "Ein so weitreichendes Gesetz kann man nicht mit der Brechstange durchdrücken", sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Dienstagsausgaben) vor dem am Dienstag beginnenden Ärztetag. Alle Beteiligten bräuchten ausreichend Zeit, die vorgesehenen Maßnahmen auf ihre Auswirkungen für die Patientenversorgung zu prüfen.
Väter bei Geburt von Kindern heute älter als vor 30 Jahren
Väter sind einer Statistik zufolge bei der Geburt ihrer Kinder heute älter als vor 30 Jahren. 2024 waren sie im Schnitt 34,7 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 1991 lag das Durchschnittsalter noch bei 31,0 Jahren. Im Schnitt waren Väter 2,9 Jahre älter als Mütter.
Bilger sieht vor Koalitionsausschuss "viel Einsparpotenzial im Bundeshaushalt"
Vor der Sitzung des Koalitionsausschusses hat sich Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) mit Blick auf die geplante Einkommensteuerreform kompromissbereit gegenüber dem Koalitionspartner SPD gezeigt. Die Union sei "durchaus offen für die Vorschläge der SPD, wie man diese Steuerreform gegenfinanzieren kann", sagte Bilger am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Zugleich plädierte er jedoch dafür, "vor allem mal die Ausgabenseite anzuschauen". "Es gibt noch viel Einsparpotenzial im Bundeshaushalt."
Schnelles Aus für die LA Lakers - was wird mit James?
Für LeBron James endete die 23. NBA-Saison mit einer Enttäuschung, und es ist unklar, wie es nun für den Basketballstar weitergeht. Durch ein 110:115 scheiterte der viermalige Champion mit den Los Angeles Lakers im Playoff-Viertelfinale an Titelverteidiger Oklahoma City Thunder, die Kalifornier kassierten in der Best-of-seven-Serie einen "Sweep" (0:4).
Staatsanwalt in Texas: Netflix sammelt illegal Daten und will Nutzer süchtig machen
Der US-Bundesstaat Texas geht juristisch gegen den Streamingdienst Netflix vor. Die Staatsanwaltschaft wirft Netflix vor, illegal Nutzerdaten zu sammeln, wie aus einer am Montag eingereichten Klage hervorgeht. Darin wird der Streaminganbieter außerdem beschuldigt, Techniken einzusetzen, die junge Zuschauer süchtig nach der Plattform machen sollen.
Ligue 1: PSG-Stürmer Dembélé erneut Spieler des Jahres
Weltfußballer Ousmane Dembélé (28) ist in der französischen Ligue 1 zum zweiten Mal nacheinander zum Spieler des Jahres gewählt worden. Der frühere Dortmunder, der mit Paris Saint-Germain kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft und im Champions-League-Finale steht, erhielt die Auszeichnung am Montagabend.
Erstes Playoff-Tor für Sturm - aber Wild vor dem Aus
Nico Sturm traf sehenswert per Direktabnahme und erzielte sein erstes Tor in den laufenden NHL-Playoffs, steht mit Minnesota Wild aber kurz vor dem Aus. Das Team um den deutschen Nationalstürmer unterlag der Colorado Avalanche zu Hause 2:5 und geriet im Viertelfinale mit 1:3 in Rückstand. Für Minnesota müssen in der Best-of-seven-Serie der Eishockey-Profiliga jetzt drei Siege in Folge her.
Mitchell mit Rekord - Cavaliers gelingt der Ausgleich
Mit einer Gala hat NBA-Star Donovan Mitchell die Cleveland Cavaliers getragen und in den Playoffs zum Ausgleich gegen die Detroit Pistons geführt. Beim 112:103-Sieg vor Heimpublikum gelang dem 29-Jährigen in der zweiten Hälfte mit 39 Punkten ein Rekord, in der Best-of-seven-Viertelfinalserie steht es nun 2:2. Für Spiel fünf am Mittwoch (Ortszeit) reist das Team um Dennis Schröder nach Detroit.
Trump absolviert Ende Mai jährliche Gesundheitsuntersuchungen
US-Präsident Donald Trump wird sich am 26. Mai seinen jährlichen Gesundheitsuntersuchungen unterziehen. Der Termin im Walter-Reed-Militärkrankenhaus in einem Vorort der Hauptstadt Washington umfasse "im Rahmen seiner regelmäßigen Gesundheitsvorsorge" auch eine zahnärztliche Untersuchung, teilte das Weiße Haus am Montag mit.
Polus über Sexismus im Netz: "Macht mich fassungslos"
ZDF-Sportchef Yorck Polus hat im Vorfeld der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) Hasskommentare im Internet gegenüber Fernsehkommentatorinnen verurteilt. "Das macht mich fassungslos und ich frage mich: Was geht da in den Köpfen vor, die sich in der Anonymität verstecken und Menschen aufgrund ihres Geschlechts oder wegen ihrer Stimme beschimpfen", sagte er im Gespräch mit dem SID.
Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team
Der frühere Bundestrainer Joachim Löw räumt Deutschland bei der anstehenden Fußball-WM große Chancen ein, sieht aber auch noch Verbesserungsbedarf. "Deutschland kann man wieder sehr viel zutrauen - vielleicht auch alles. Deutschland hat mittlerweile in den letzten zwei, drei Jahren auch wieder spielerische Fortschritte erzielt. Es gab ja ein paar Jahre mit Schwierigkeiten, einem Umbruch und so weiter", sagte Löw am Montag in Berlin.
Matthäus: Wolfsburg "am meisten unter Druck"
Drei Teams hoffen noch, nur ein Team hat weiter Chancen auf die Rettung - im Abstiegsdrama der Bundesliga steht laut Rekordnationalspieler Lothar Matthäus der VfL Wolfsburg "am meisten unter Druck". Denn von den drei Abstiegskandidaten 1. FC Heidenheim, FC St. Pauli und Wolfsburg "hat der VfL mit Abstand den stärksten Kader", schreibt Matthäus in seiner Sky-Kolumne: "Vom Personal her müsste der VfL auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen, vom Budget her müsste man international spielen."
Iran-Krieg: Trump sieht Waffenruhe am seidenen Faden - Teheran warnt vor Angriffen
Verhärtete Fronten im Ringen um ein Ende des Iran-Krieges: Während die Waffenruhe nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden hängt, hat Teheran mit deutlichen Worten vor neuen Angriffen der USA gewarnt. Trump bezeichnete die iranische Antwort auf einen US-Vorschlag am Montag als "Müll". Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf drohte daraufhin mit Vergeltungsmaßnahmen für den Fall, dass sein Land erneut angegriffen werde.
Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung auf dem Weg in die Niederlande
Nach der Evakuierung der letzten Passagiere wegen eines Hantavirus-Ausbruchs an Bord ist das Kreuzfahrtschiff "Hondius" auf dem Weg in die Niederlande. Das Schiff nahm am Montagabend Kurs auf Rotterdam. Die letzten beiden Evakuierungsflüge mit Kreuzfahrtgästen und Besatzungsmitgliedern an Bord landeten am Dienstag in den Niederlanden, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zuvor war ein weiterer Passagier positiv auf das Virus getestet worden.
Filmfestival von Cannes beginnt mit Eröffnungsgala
Im südfranzösischen Cannes beginnt am Dienstag das internationale Filmfestival. In diesem Jahr treten 22 Filme im Wettbewerb um die Goldene Palme an, darunter drei deutschsprachige Streifen. Die Schauspielerin Sandra Hüller verkörpert in einem Schwarz-Weiß-Film eine Tochter des Schriftstellers Thomas Mann.
Nach Wahl: Landtag von Baden-Württemberg kommt erstmals zusammen
Nach der Wahl in Baden-Württemberg tritt der neue Landtag am Dienstag (11.00 Uhr) erstmals in Stuttgart zusammen. Auf der konstituierenden Sitzung wird der neue Landtagspräsident gewählt. Dafür nominierte die CDU-Fraktion den bisherigen Innenminister Thomas Strobl. Am Mittwoch tritt dann Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der Wahl zum neuen Ministerpräsidenten an. Er folgt damit dem langjährigen Amtsinhaber Winfried Kretschmann (Grüne), der aus Altersgründen nicht mehr zu Wahl antrat.
Koalitionsausschuss tagt zu Entlastungen
In Berlin kommt am Dienstagnachmittag der Koalitionsausschuss zusammen. Die Spitzen des schwarz-roten Regierungsbündnisses wollen nach dem Stopp der 1000-Euro-Entlastungsprämie durch den Bundesrat über das weitere Vorgehen beraten. Möglich sind Alternativen zu der Entlastungsmaßnahme, die wegen der hohen Energiepreise infolge des Iran-Krieges geplant war. Gesprochen werden dürfte dabei auch über die geplante Reform der Einkommensteuer. Zudem dürften die Pläne für Einsparungen im Haushalt 2027 die Koalitionspartner beschäftigen.
Internationale Verteidigungsminister besprechen Hormus-Einsatz
Mit Blick auf einen möglichen internationalen Einsatz zur Absicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus findet am Dienstag eine Videokonferenz der Verteidigungsminister von rund 40 Staaten statt. Initiiert wurde das virtuelle Treffen von Großbritannien und Frankreich. Das Bundesverteidigungsministerium hat Deutschlands Teilnahme bestätigt.
Treffen in Brüssel geplant: EU will mit Taliban-Vertretern über Abschiebungen beraten
Die EU will Vertreter der radikalislamischen Taliban-Regierung zu Gesprächen in Brüssel über Abschiebungen nach Afghanistan einladen. Ein Treffen auf "technischer Ebene mit den De-facto-Behörden in Afghanistan" werde derzeit vorbereitet, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
Oberstes US-Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspille vorerst weiter
In den USA dürfen Abtreibungspillen mit dem Wirkstoff Mifepriston vorerst weiter per Post versandt werden: Das Oberste Gericht in Washington setzte die Entscheidung eines US-Berufungsgerichts zum einstweiligen Stopp des Postversands am Montag für weitere drei Tage aus. Damit können die Abtreibungspillen nun vorerst bis Donnerstag per Post verschickt werden.