Letzte Nachrichten
Terror: Sieben Verletzte bei Stichwaffen-Angriff in Schweden
Bei dem als mutmaßlicher Fall von Terrorismus eingestuften Stichwaffenangriff in Schweden sind nach jüngsten Angaben sieben Menschen verletzt worden. Die Polizei korrigierte die Opferzahl in der Nacht zum Donnerstag nach unten. Der mutmaßliche Täter wurde von Polizisten angeschossen und erlitt Beinverletzungen. Er wurde festgenommen. Drei der Opfer schweben in Lebensgefahr, zwei weitere sind schwer verletzt.
Politik beschließt nur schrittweise Lockerungen im Breitensport
Die am Mittwoch getroffenen Beschlüsse von Bund und Ländern eröffnen dem Breitensport in der Coronakrise nach monatelangem Stillstand zumindest zarte Perspektiven. Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern können laut dem Beschlusspapier ab dem 8. März in Ländern oder Regionen wieder bis zu zehn Personen in kleinen Gruppen unter freiem Himmel Sport treiben.
Lufthansa Konzern meldet Rekordverlust von 6,7 Milliarden Euro
Ein dramatischer Einbruch der Nachfrage hat der Lufthansa im Corona-Jahr einen Rekordverlust beschert. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,7 Milliarden Euro, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Umsatz sank demnach von 36,4 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf nur noch 13,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
Eishockey: Draisaitls Oilers kassieren dritte hohe Niederlage
Die Edmonton Oilers um den deutschen Eishockey-Star Leon Draisaitl sind in der nordamerikanischen Profiliga NHL aus dem Tritt geraten. Gegen die Toronto Maple Leafs kassierte der fünfmalige Stanley-Cup-Gewinner ein 1:6. Es war die dritte hohe Niederlage in Folge für die Oilers, bei denen Draisaitls Nationalmannschaftskollege Dominik Kahun erstmals im Aufgebot fehlte.
US-Repräsentantenhaus beschließt Gesetz zu Polizeireform
Das US-Repräsentantenhaus hat eine weitreichende Polizeireform verabschiedet. Das nach dem im vergangenen Jahr bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaner George Floyd benannte Gesetz wurde am Mittwoch (Ortszeit) mit 220 Ja- gegen 212 Nein-Stimmen angenommen. Das Maßnahmenpaket, das unter anderem ein Verbot von Würgegriffen bei Polizeieinsätzen vorsieht, geht nun in den US-Senat.
Nach Fehlschuss in Leipzig: VfL-Trainer Glasner setzt weiter auf Weghorst
Trainer Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg will auch nach dem Fehlschuss im DFB-Pokal weiter auf Torjäger Wout Weghorst als Elfmeterschützen setzen. "In der Situation ist er weggerutscht. Das sieht natürlich skurril aus, aber das kann passieren", sagte Glasner nach der 0:2 (0:0)-Niederlage am Mittwoch im Viertelfinale bei RB Leipzig: "Sollten wir am Wochenende in Hoffenheim wieder einen Elfmeter haben, wird er dort stehen und ihn schießen - und dann auch rein."
Reschke sieht Grammozis als "schlüssige und sinnvolle Lösung" an
Der ehemalige Technische Direktor des Bundesliga-Schlusslichts Schalke 04, Michael Reschke, sieht den neuen Coach Dimitrios Grammozis als guten Griff an. Der 42-Jährige sei "gewiss eine schlüssige und sinnvolle Lösung", sagte Reschke bei Sport1, "Grammozis strahlt Energie aus und hat in Darmstadt sehr akribisch und erfolgreich gearbeitet".
Aston Martin: Autosammler Vettel hat noch nicht zugeschlagen
Sebastian Vettel, viermaliger Formel-1-Weltmeister und leidenschaftlicher Sammler seltener Autos und Motorräder, hat seine Garage noch nicht mit klassischen Modellen seines neuen Arbeitgebers Aston Martin bestückt. "Es tut gut, ein bisschen mehr Platz zu haben", sagte der 33-Jährige, der im Februar acht seiner Luxusautos über einen Händler zum Verkauf angeboten hatte, bei der Vorstellung seines neuen Rennwagens.
Rüdiger spendiert Buffet im Krankenhaus
Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat anlässlich seines 28. Geburtstags am Mittwoch die Mitarbeiter des Chelsea-Westminster Hospitals in London mit einem großen Kuchen- und Getränkebuffet überrascht. Das Buffet reichte für Hunderte von Krankenschwestern und Ärzten, die seit einem Jahr gegen das Coronavirus kämpfen. Das Krankenhaus liegt direkt neben der Stamford Bridge, dem Stadion, in dem Rüdiger im Trikot des Premier-League-Klubs FC Chelsea seine Heimspiele bestreitet.
Bauer leidet mit Skispringerin Takanashi: "Tragische Heldin"
Frauen-Bundestrainer Andreas Bauer hat nach der letzten WM-Entscheidung der Skispringerinnen der erneut unglücklichen Japanerin Sara Takanashi Respekt gezollt. "Sie ist für mich ein bisschen die tragische Heldin, ich hätte ihr den Titel gegönnt. Da habe ich ein weinendes Auge", sagte Bauer am Mittwoch in Oberstdorf.
Holstein freut sich aufs Halbfinale: "Fürchten müssen wir uns vor niemanden"
Fußball-Zweitligist Holstein Kiel blickt der Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinals entschlossen und optimistisch entgegen. "Fürchten müssen wir uns vor niemandem", sagte Trainer Ole Werner nach dem 3:0 (2:0) im Viertelfinale beim Viertligisten Rot-Weiss Essen: "Für uns ist das eine historische Angelegenheit, da ist jedes Los ein gutes Los."
Israel gibt Iran Schuld an massiver Ölverschmutzung
Israel hat dem Iran die Schuld an einer massiven Ölverschmutzung vor seiner Küste gegeben. "Ein Piratenschiff unter libyscher Flagge, das aus dem Iran kam, ist dafür verantwortlich", teilte Umweltschutzministerin Gila Gamliel am Mittwoch beim Onlinedienst Twitter mit. Es handle sich um "Umweltterrorismus". Im Februar waren Tonnen von Teer auf einer Länge von 160 Kilometern an die israelische Küste zwischen Rosch Hanikra und Aschkelon gespült worden.
Australiens Premier unterstützt Justizminister gegen Vergewaltigungsvorwurf
Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen den australischen Justizminister Christian Porter hat Premierminister Scott Morrison ihm seine Unterstützung versichert. "Ich freue mich auf seine Rückkehr zu seinen Aufgaben, nachdem er seine Auszeit beendet hat", sagte Morrison am Donnerstag. Porter hatte sich am Mittwoch unter Tränen als Beschuldigter in einem Vergewaltigungsfall zu erkennen gegeben und die Vorwürfe abgestritten.
CO2-Emissionen im Verkehr in vergangenen Jahren deutlich gestiegen
Der Verkehrsbereich wird beim Klimaschutz in Deutschland immer mehr zur Bremse. Laut einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen gingen die Emissionen in diesem Bereich nicht nur nicht zurück - sie stiegen in den zehn Jahren von 2009 bis 2018 sogar um rund zehn Millionen Tonnen auf 163 Millionen Tonnen CO2 im Jahr an, wie die "Rheinische Post" am Donnerstag berichtete.
Brasilien verzeichnet zweiten Tag in Folge Rekordzahl von Corona-Toten
Brasilien hat mit mehr als 1900 Corona-Todesfällen den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand verzeichnet. Die Gesundheitsbehörden des südamerikanischen Landes meldeten am Mittwoch (Ortszeit) 1910 Todesfälle durch Covid-19 binnen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der seit dem Beginn der Pandemie in Brasilien gemeldeten Corona-Todesfälle auf 259.271. Mehr Corona-Tote gibt es nur in den USA.
SpaceX-Rakete explodiert nach scheinbar erfolgreicher Landung
Minuten nach seiner Landung im US-Bundesstaat Texas ist ein unbemannter Prototyp einer neuen Rakete des Unternehmens SpaceX explodiert. In einer Videoübertragung des Unternehmens war am Mittwoch (Ortszeit) zu sehen, wie Flammen aus der Rakete SN-10 schlugen, nachdem sie nach einem Testflug zunächst erfolgreich aufgesetzt war. Es ist bereits die dritte gescheiterte Landung der Starship-Rakete in Folge.
Bund und Länder weisen Weg aus dem Lockdown - trotz steigender Fallzahlen
Bund und Länder wagen in der Corona-Politik eine neue Strategie: Sie wollen Deutschland Schritt für Schritt aus dem Lockdown herausführen, obwohl die Infektionszahlen derzeit leicht steigen. Weitere Öffnungen könnten den Beschlüssen der Spitzenrunde vom Mittwoch zufolge bereits am kommenden Montag erfolgen. Die Risiken dieses Wegs sollen durch flächendeckendes Testen und schnelleres Impfen begrenzt werden: Bereits ab zum Monatswechsel soll die Corona-Impfung beim Hausarzt erhältlich sein. Im öffentlichen Leben sollen kostenlose Schnelltests massenhaft zum Einsatz kommen.
Laschet sieht "Perspektivwechsel" in der Corona-Strategie
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat angesichts des von Bund und Ländern vereinbarten Stufenplans für Lockerungen in der Corona-Krise von einem "Perspektivwechsel" gesprochen. "Wir dürfen nicht nur auf Inzidenzwerte schauen", sagte Laschet in der Nacht zum Donnerstag in Düsseldorf.
Söder sieht "sehr große Schritte" in Beschlüssen von Corona-Gipfel
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht in den Beschlüssen des Corona-Gipfels "für einige Bereiche sehr große Schritte". Er glaube, dass die Lockerungen belastbar seien, ohne dabei euphorisch zu sein, sagte Söder in der Nacht zum Donnerstag im Anschluss an die Gespräche. Er habe schon Sorgen und Bedenken, "es ist nicht vorbei". Dennoch glaube er, dass die richtige Balance gefunden wurde.
Müller sieht Deutschland "in sensibelster Phase" der Pandemiebekämpfung
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sieht Deutschland derzeit in der "sensibelsten Phase der Pandemiebekämpfung". Es gehe nicht mehr um das "Aufmachen oder Zumachen", sondern darum, "wie besonnen wir damit umgehen, wenn die Zahlen leicht steigen oder bestenfalls stagnieren", sagte Müller am Mittwoch nach dem Bund-Länder-Spitzengespräch in Berlin.
Siemens Energy steigt in den Dax auf
Der Energiekonzern Siemens Energy steigt in den deutschen Leitindex Dax auf. Siemens Energy werde dort den Konsumgüterkonzern Beiersdorf ersetzen, teilte die Deutsche Börse am Mittwochabend mit. Beiersdorf wechselt in den MDax der mittelgroßen Unternehmen. Die Änderung soll zum 22. März umgesetzt werden.
US-Regierung verurteilt tödliche Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar scharf
Die USA haben das gewaltsame Vorgehen von Myanmars Streitkräften gegen Demonstranten scharf verurteilt. "Wir sind entsetzt und angewidert angesichts der schrecklichen Gewalt gegen die Bevölkerung Myanmars, die friedlich die Wiederherstellung einer zivilen Regierung verlangt", sagte US-Außenamtssprecher Ned Price am Mittwoch. "Wir rufen alle Länder auf, die brutale Gewalt von Myanmars Militär gegen die eigene Bevölkerung mit einer Stimme zu verurteilen."
Leipzig darf weiter vom Pokalsieg träumen - Kiel beendet Essens Märchen
Bundesligist RB Leipzig und Trainer Julian Nagelsmann dürfen weiter von ihrem ersten DFB-Pokalsieg träumen, Zweitligist Holstein Kiel hat auch dank eines äußerst umstrittenen Foulelfmeters Klubgeschichte geschrieben. Leipzig besiegte am Mittwoch den VfL Wolfsburg mit 2:0 (0:0). Kiel gewann im Duell der Underdogs beim starken "Pokalschreck" Rot-Weiss Essen mit 3:0 (2:0) und steht damit erstmals nach 80 Jahren wieder im Halbfinale des nationalen Pokalwettbewerbs.
Verfassungsschutz: AfD ein Extremismus-Verdachtsfall?
Eine derartige Ankündigung im Wahljahr ist nicht nur stigmatisierend, es riecht auch mehr als nur stark nach politischer Einflussnahme durch die Altparteien, denn aktuell hat das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) die AfD zum angeblichen Rechtsextremismus-Verdachtsfall erklärt und damit eine Beobachtung der Partei mit nachrichtendienstlichen Mitteln ermöglicht. Dies erfuhr aktuell BERLINER TAGESZEITUNG (BTZ) am Mittwoch, übereinstimmend mit anderen Medien. Nach BTZ-Informationen verpflichtete sich der Verfassungsschutz allerdings in einem laufenden Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht Köln dazu, vorerst auf eine geheimdienstliche Überwachung von Abgeordneten in Bund, Ländern und im Europaparlament zu verzichten. Dasselbe gelte für Kandidaten bei den anstehenden Wahlen im Jahr 2021. Die AfD hatte gegen eine solche Einstufung durch den Verfassungsschutz und Verlautbarungen dazu geklagt. Das BfV wollte sich am Mittwoch, wie nicht anders von dieser Behörde zu erwarten, nicht zu den Berichten äußern. Es erklärte auf Anfrage: "Mit Blick auf das laufende Verfahren und aus Respekt vor dem Gericht äußert sich das BfV in dieser Angelegenheit nicht öffentlich." Grundlage für die Beobachtung der gesamten AfD ist den Berichten zufolge ein angeblich rund 1000 Seiten langes Gutachten des Verfassungsschutzes. Dafür hatten die Juristen und Rechtsextremismus-Experten des Amts in den vergangenen zwei Jahren etliche Belege für mutmaßliche Verstöße gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zusammengetragen. Hierzu ist auch für Journalisten vollkommen nachvollziehbar von der AfD zu vernehmen: "Für die Einstufung der gesamten AfD als Verdachtsfall fehlt jeder Grund. Das gilt besonders nach der Veröffentlichung des Berliner Verfassungsschutzberichts, der für eine Beobachtung des Berliner Landesverbandes keinerlei Anhaltspunkte sah. Rechtsstaatlich beunruhigend sind auch die Umstände der Bekanntmachung. Offenkundig wurde die Mitteilung über die Einstufung selektiv an die AfD-kritische Presse weitergegeben – während wir noch nicht einmal erfahren, was uns vorgeworfen wird. Das alles hat mit rechtsstaatlichen Verfahren nichts mehr zu tun und zeigt überdeutlich, dass das zuständige Innenministerium unter Horst Seehofer ein falsches Spiel spielt - und sich das sogenannte "deutsche Leitmedium" SPIEGEL, samt seiner immer wieder nachgewiesen fragwürdigen "Deutungshoheit", einmal mehr in seiner bekannten Regierungsnähe nicht zu schade ist, sich instrumentalisieren zu lassen. Die Beobachtung der Opposition mit geheimdienstlichen Mitteln ist einer westlichen Demokratie unwürdig. Die Bundesregierung, die am laufenden Band Grundrechte aussetzt, möchte die einzige Oppositionspartei mundtot machen, die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit gegen die Willkür von verfassungsrechtlich unzulässigen Ministerrunden verteidigt." (L. Pchartschoy--BTZ)
New Yorks Gouverneur lehnt nach Belästigungsvorwürfen Rücktritt ab
Der durch Belästigungsvorwürfe unter Druck geratene New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo lehnt einen Rücktritt ab. "Ich werde nicht zurücktreten", sagte Cuomo am Mittwoch bei einer Pressekonferenz, seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Bekanntwerden der Vorwürfe. Der Politiker der Demokratischen Partei entschuldigte sich aber erneut für frühere Äußerungen zu Frauen. Er habe nie jemandem wehtun oder jemanden in Verlegenheit bringen wollen und fühle sich "schrecklich" und "beschämt".
Biden kritisiert "Neandertaler-Denken" bei Aufhebung von Maskenpflicht
US-Präsident Joe Biden hat die Aufhebung der Maskenpflicht in den Bundesstaaten Texas und Mississippi scharf kritisiert. "Das Letzte, was wir jetzt brauchen, ist Neandertaler-Denken", sagte Biden am Mittwoch. Die Aufhebung der Maskenpflicht inmitten der Corona-Pandemie sei "ein großer Fehler". "Diese Masken machen einen Unterschied aus." Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC warnte vor einer vorschnellen Aufhebung von Corona-Schutzmaßnahmen.
US-Gesundheitsbehörde warnt vor vorschneller Aufhebung von Corona-Maßnahmen
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat vor einer vorschnellen Aufhebung der Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gewarnt. "Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, alle Beschränkungen zu beenden", sagte CDC-Chefin Rochelle Walensky am Mittwoch. Der nächste Monat oder die nächsten zwei Monate seien "wirklich ausschlaggebend" für die weitere Entwicklung der Pandemie.
"Riesenskandal": Kiel im Halbfinale, Essen zürnt über Schiedsrichter
Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat auch dank eines äußerst umstrittenen Foulelfmeters Klubgeschichte geschrieben - und zugleich das DFB-Pokal-Märchen von Rot-Weiss Essen abrupt beendet. Kiel gewann im Duell der Underdogs beim starken Viertligisten mit 3:0 (2:0) und steht damit erstmals nach 80 Jahren wieder im Halbfinale des nationalen Pokalwettbewerbs.
Frauen-CL: Wolfsburg nimmt Kurs aufs Viertelfinale
Angeführt von Doppelpackerin Alexandra Popp hat Frauenfußball-Doublegewinner VfL Wolfsburg das Tor zum Viertelfinale der Champions League weit aufgerissen. Im Achtelfinal-Hinspiel siegte Wolfsburg dank der Treffer der Kapitänin (2./59.) gegen LSK Kvinner aus Norwegen mit 2:0 (1:0).
Drohung an Italiens Ex-Regierungschef Renzi: Umschlag mit zwei Schusspatronen
Italiens ehemaliger Ministerpräsident Matteo Renzi hat einen Drohbrief mit zwei Schusspatronen erhalten. Der Umschlag, der keine schriftliche Nachricht enthalten habe, sei am Senatssitz in Rom abgegeben worden, berichtete die Nachrichtenagentur AGI am Mittwoch unter Berufung auf Parlamentarierkreise. Alle politische Parteien, von der Mitte-Links-Partei PD bis zur rechtsradikalen Lega, verurteilten die Drohung und drückten ihre Solidarität mit Renzi aus.
Lundby springt zu WM-Gold bei der Großschanzen-Premiere - Seyfarth Zehnte
Die deutschen Skispringerinnen sind nach dem Höhenflug im Mixed-Wettbewerb der Nordischen Weltmeisterschaften in Oberstdorf unsanft gelandet und bei der WM-Premiere von der Großschanze weit an den Medaillen vorbeigeflogen. Beste DSV-Springerin beim Sieg der Norwegerin Maren Lundby war Juliane Seyfarth (Ruhla) als Zehnte, damit egalisierten die deutschen Springerinnen ihr schlechtestes WM-Ergebnis vom Wettkampf auf der Normalschanze.
EU-Staaten für Offenlegung der Steuern von Großunternehmen nach Ländern
Nach jahrelanger Blockade haben die EU-Staaten ein besseres Vorgehen gegen Steuervermeidung durch international tätige Großunternehmen auf den Weg gebracht. Die EU-Botschafter der 27 Mitgliedsländer gaben am Mittwoch grünes Licht für Verhandlungen mit dem Europaparlament über einen entsprechenden Vorschlag. Demnach sollen große Firmen zur Offenlegung ihrer Gewinne und Steuerzahlungen in einzelnen Ländern verpflichtet werden. Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung wegen eines Koalitionsstreits.