Letzte Nachrichten
Kanadische Firma Rock Tech Lithium plant Lithium-Fabrik in Brandenburg
Die kanadische Firma Rock Tech Lithium will im brandenburgischen Guben eine Fabrik zur Herstellung von batteriefähigem Lithium aufbauen. In der Fabrik, nach Unternehmensangaben die erste ihrer Art in Europa, sollen jährlich rund 24.000 Tonnen Lithium-Hydroxid hergestellt werden, wie Rock Tech Lithium am Montag mitteilte. Dies sei ausreichend, um eine halbe Million Elektroautos mit Lithium-Ionen-Batterien auszustatten.
Studie: Ein Drittel der EU-Importe sind anfällig für wirtschaftliche Schocks
Medizinprodukte oder Halbleiter für die Autoindustrie: Die Corona-Pandemie hat laut Studie viele Lieferketten an ihr Limit gebracht. 30 Prozent aller in die Europäische Union importierten Güter weisen bei weltwirtschaftlichen Schocks ein "Verfügbarkeitsrisiko" auf, wie das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) am Montag mitteilte. In Deutschland mit seiner starken Industrie falle ein überdurchschnittlich hoher Anteil von 35 Prozent der importierten Güter in die Kategorie "riskant".
Britische Polizei leitet keine Ermittlungen gegen Prinz Andrew ein
Die britische Polizei leitet im Missbrauchsskandal um den US-Multimillionär Jeffrey Epstein keine Ermittlungen gegen Prinz Andrew ein. "Aus verfahrensrechtlichen Gründen haben Beamte der Metropolitan Police ein im August 2021 im Rahmen einer US-Zivilklage veröffentlichtes Dokument überprüft", teilte die Polizei am Sonntagabend mit. "Diese Überprüfung ist abgeschlossen, und wir werden keine weiteren Maßnahmen ergreifen."
Tunesiens Präsident setzt neue Regierung ein
Tunesien hat eine neue Regierung: Drei Monate, nachdem Präsident Kaïs Saïed die bisherige Regierung entlassen hatte, ernannte der Staatschef am Montag per Dekret überraschend ein neues Kabinett. Mit Najla Bouden ist erstmals in der Geschichte des nordafrikanischen Landes eine Frau Regierungschefin. In ihrer Antrittsrede erklärte Bouden den Kampf gegen die Korruption zum wichtigsten Vorhaben ihrer Regierung. Zudem wolle sie den Lebensstandard erhöhen und "das Vertrauen der Menschen in den Staat" wiederherstellen.
Weltpremiere: Erste automatische fahrende Züge in Hamburg
Weltpremiere in Hamburg: Durch die Hansestadt ist am Montag die erste digitale S-Bahn gerollt. Die Deutsche Bahn und Siemens präsentierten gemeinsam den ersten Zug, der mittels digitaler Technik gesteuert wird und automatisch fährt. Die Lokführer und Lokführerinnen bleiben zur Überwachung der Fahrt mit Fahrgästen weiterhin an Bord. Das Rangieren erfolgt ohne Personal.
Experten setzen auf zweistufigen Sozialausgleich bei Klimakosten
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung RWI und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) setzen beim Sozialausgleich für Mehrkosten für den Klimaschutz auf ein zweistufiges Modell. Zunächst sollten mit den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung die Steuern und Abgaben auf Strom verringert werden, hieß es in einer gemeinsamen Analyse am Montag. Bei höheren CO2-Preisen sollten dann zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Erstattung an die Bevölkerung zurückfließen.
Merck&Co. beantragt in den USA Notfallzulassung für Corona-Medikament
Der US-Pharmariese Merck&Co. hat in den USA eine Notfallzulassung für sein Corona-Medikament Molnupiravir beantragt. Angesichts der "Dringlichkeit" im Kampf gegen die Pandemie habe sein Unternehmen bereits zehn Tage nach Erhalt der Daten aus der klinischen Phase-3-Studie einen entsprechenden Antrag bei der Gesundheitsbehörde FDA gestellt, erklärte Merck-Chef Robert Davis am Montag. Er kündigte weitere Anträge in anderen Ländern an.
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagt Tarifrunde mit privaten Banken ab
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die für Mittwoch angesetzten Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) abgesagt. "Es gab von der Arbeitgeberseite keinerlei Signale, dass sie ihr bisheriges Angebot nachbessern wollen", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Montag. Die Zeichen stünden auf Streik. Der AGV reagierte mit Unverständnis.
Wohnungswirtschaft fordert mehr Fördermittel zur Umsetzung der Klimaziele
Die Wohnungswirtschaft fordert zur Umsetzung der Klimaziele mehr Fördermittel von der neuen Bundesregierung. "Damit die extrem ambitionierten Klimaziele beim Wohnen sozial verträglich umgesetzt werden können, brauchen wir ein neues, langfristiges Versprechen für bezahlbare Mieten", erklärte der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW und Vorsitzende der "Initiative Wohnen.2050" (IW.2050), Axel Gedaschko, am Montag. Der Fokus müsse auf CO2-Einsparungen liegen, zeitliche Herausforderungen müssten von der Politik anerkannt und regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden.
120.000 Menschen wegen Überschwemmungen im Norden Chinas in Sicherheit gebracht
Wegen schwerer Überschwemmungen sind in der nordchinesischen Provinz Shanxi mehr als 120.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Wie die Behörden am Montag berichteten, stellten zudem mindestens 60 Kohlebergwerke sicherheitshalber ihren Betrieb ein. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua fiel in Shanxi in nur fünf Tagen dreimal so viel Regen wie normalerweise im gesamten Monat Oktober.
Berliner Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge nach illegalem Autorennen
Die Berliner Polizei hat in der Nacht zum Montag wegen des Verdachts des illegalen Autorennens zwei Fahrzeuge beschlagnahmt. Zivilbeamte bemerkten kurz vor Mitternacht zwei Männer, die mit überhöhter Geschwindigkeit in einem Mercedes und einem Hyundai in Berlin-Tiergarten fuhren und dabei mehrfach andere Fahrzeuge überholten, wie die Polizei am Montag mitteilte.
CDU will auf Parteitag bis Anfang 2022 Spitze neu bestimmen
Die CDU will bis Anfang kommenden Jahres ihre Spitze neu bestimmen. Ein Sonderparteitag solle dann den kompletten Bundesvorstand der Partei neu wählen, sagte Generalsekretär Paul Ziemiak nach Sitzungen des CDU-Präsidiums und des Bundesvorstands am Montag. Über den genauen Termin für den Parteitag und eine mögliche Mitgliederbefragung über die künftige CDU-Führung soll demnach Anfang November entschieden werden.
Berliner SPD startet Dreiersondierungen nach Abgeordnetenhauswahl mit Grünen und FDP
Gut zwei Wochen nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat die SPD am Montag die Dreiersondierungen mit Verhandlungen über eine Ampel-Koalition begonnen. Die Sozialdemokraten kamen am Mittag im Kurt-Schumacher-Haus, dem Sitz ihres Landesverbands, mit den Grünen und der FDP zusammen, wie sie mitteilten.
Gemeinsam mit seinem Sohn: Tiger Woods zurück auf dem Golfplatz
Acht Monate nach seinem folgenschweren Autounfall steht Golf-Superstar Tiger Woods wieder auf dem Platz. Ein am Samstag auf dem Twitter-Account des Equipment-Herstellers "GolfWRX" gepostetes Foto zeigt den 15-malige Majorsieger von hinten gemeinsam mit seinem Sohn Charlie und seiner Freundin Erica auf einem Platz in Florida.
Zehntausende Polen demonstrieren für Verbleib in der EU
Angesichts des Brüssel-feindlichen Kurses der rechtsnationalistischen Regierung in Polen nimmt die Angst vor einem möglichen "Polexit" zu. Am Sonntagabend demonstrierten in ganz Polen zehntausende Menschen für einen Verbleib des Landes in der EU und gegen ein umstrittenes Urteil des Verfassungsgerichts. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg befasst sich am Montag mit den Klagen Polens sowie Ungarns gegen den neuen EU-Rechtsstaatsmechanismus.
Löwentatzen und Adlerschwingen: Asterix und Obelix suchen Greifen
Die Suche nach einem Fabeltier mit Löwentatzen und Adlerschwingen beschäftigt die beiden Gallier Asterix und Obelix auf ihrer nächsten Reise: "Asterix und der Greif" heißt der 39. Band des französischen Erfolg-Comics, der am 21. Oktober in 17 Sprachen gleichzeitig erscheinen soll. "Dieses Mal spielt die Geschichte vor allem im Schnee", berichtete Autor Jean-Yves Ferri bei der Vorstellung des Bands am Montag in Vanves bei Paris.
Technisches Hilfswerk leistet bisher größten Einsatz wegen Flutkatastrophe
Zur Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe hat das Technische Hilfswerk (THW) den bisher größten Einsatz seiner 71-jährigen Geschichte geleistet. Hinter den Helferinnen und Helfern der Bundesanstalt liegen zwölf Wochen Einsatz in den Flutgebieten, wie das THW am Montag mitteilte. Das entspreche 2,2 Millionen Einsatzstunden und übersteige die vergangenen Großeinsätze nach den Hochwassern von 2002 und 2013.
Neymar: WM in Katar wird meine letzte sein
Fußball-Superstar Neymar denkt offensichtlich über das Ende seiner Karriere nach der WM 2022 in Katar nach. "Ich denke, es wird meine letzte WM sein. Ich werde sie spielen, als sei es meine letzte, weil ich nicht weiß, ob ich danach noch die mentale Kraft habe, mich mit Fußball zu beschäftigen", sagte der 29 Jahre alte Brasilianer in einer Dokumentation von DAZN.
Schallenberg als neuer österreichischer Bundeskanzler vereidigt
Zwei Tage nach dem Rücktritt des österreichischen Kanzlers Sebastian Kurz hat der bisherige Außenminister Alexander Schallenberg das Amt übernommen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen nahm Schallenberg am Montag in der Wiener Hofburg den Amtseid ab. Als neuer Außenminister vereidigt wurde der Diplomat Michael Linhart, der bisher Botschafter seines Landes in Frankreich war.
Länderfraktionschefs fordern Mitsprache der Basis bei Neuaufstellung der CDU
Die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von CDU und CSU dringen auf eine stärkere Beteiligung der Mitglieder bei der Neuaufstellung der CDU. Bei ihren Beratungen in Magdeburg seien sich die Fraktionschefs einig gewesen, "dass es gut ist, wenn wir eine breitere Basisbeteiligung haben", sagte Sachsen-Anhalts CDU-Fraktionschef Siegfried Borgwardt am Montag.
Mindestens zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug im Siebengebirge
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im nordrhein-westfälischen Siebengebirge sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei der Maschine handelte es sich um eine zweimotorige Propellermaschine, wie ein Sprecher der Bonner Polizei am Montag sagte. Das Ultraleichtflugzeug sei am Morgen in einem Waldstück unterhalb der Ruine Löwenburg an der Grenze zwischen Königswinter und Bad Honnef abgestürzt.
US-Ehepaar wegen Verdachts der Atomspionage festgenommen
Ein US-Ehepaar ist wegen des Verdachts der Atomspionage festgenommen worden. Wie das Justizministerium in Washington am Sonntag mitteilte, verkauften die beiden über fast ein Jahr hinweg geheime Pläne für atomgetriebene US-Kriegsschiffe an einen Mitarbeiter der Bundespolizei FBI, den sie für den Vertreter einer ausländischen Regierung hielten.
Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt
Mit dem diesjährigen Wirtschafts-Nobelpreis werden der Kanadier David Card, der US-israelische Forscher Joshua Angrist sowie der US-Niederländer Guido Imbens geehrt. Das gab die Königliche Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt. Die Forscher hätten mit ihrer Arbeit "neue Einblicke in den Arbeitsmarkt" gegeben und gezeigt, welche Schlussfolgerungen aus Ursache und Wirkung von Experimenten gezogen werden könnten.
NRW-Untersuchungsausschuss zu Hochwasser soll auch in Flutgebieten tagen
Der im nordrhein-westfälischen Landtag eingesetzte Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe soll auf Wunsch der SPD auch vor Ort in den Flutgebieten tagen. "Wir wollen, dass die Betroffenen wissen, sehen und erleben, dass wir unseren Untersuchungsauftrag ernst nehmen", erklärte SPD-Obmann Stefan Kämmerling am Montag. Die sozialdemokratische Fraktion im Düsseldorfer Landtag habe die Tagungen vor Ort bereits beantragt und durchgesetzt.
DKV-Report: Deutsche sind träge wie seit Jahren nicht
Die Deutschen sind einer Studie zufolge so träge wie seit Jahren nicht. Mit durchschnittlich 8,5 Stunden pro Tag sitzen die Menschen eine Stunde länger als noch im Jahr 2018, wie aus einem am Montag veröffentlichten Report der Deutschen Krankenversicherung (DKV) und der Sporthochschule Köln hervorgeht.
Ferienzeit und zahlreiche Baustellen sorgen für volle Straßen am Wochenende
Autofahrern drohen am kommenden Wochenende durch die Ferienzeit und zahlreiche Baustellen volle Straßen. Viele und lange Staus dürften aber trotzdem die Ausnahme bleiben, teilte der Automobilklub ADAC am Montag mit.
Schulze fordert Trendumkehr beim Artenschutz
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat zum Auftakt der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt in China eine Trendwende beim Artenschutz gefordert. "Die Weltnaturkonferenz ist die Chance für einen Neustart", sagte die Ministerin am Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin. "Nach Jahrzehnten der Naturzerstörung müssen wir den Trend umkehren und ein Jahrzehnt der Renaturierung einleiten."
Kühnert rechnet mit Zustandekommen der "Ampel"
SPD-Vize Kevin Kühnert rechnet damit, dass sich die Sozialdemokraten mit Grünen und FDP auf die Bildung einer Ampel-Koalition einigen werden. Davon gehe er "sehr fest aus", sagte Kühnert am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Es sei wichtig, dass die jetzt begonnenen Gespräche so solide und seriös geführt würden, dass Vertrauen wachse - aber auch deutlich gemacht werde, wo es Differenzen gibt.
Meuthen tritt nicht erneut als AfD-Bundesvorsitzender an
Der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen tritt nicht erneut als Parteivorsitzender an. Er werde auf dem im Dezember in Wiesbaden geplanten Parteitag nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren, teilte Meuthen in einem am Montag bekannt gewordenen Rundbrief an die AfD-Mitglieder mit. Der 60-Jährige hatte das Amt im Juli 2015 übernommen, zunächst als Ko-Vorsitzender an der Seite von Frauke Petry. Seit Ende 2019 bildete er mit Tino Chrupalla die AfD-Doppelspitze.
Umfrage: Große Unterschiede bei Unternehmensplänen zur Zuknuft des Homeoffice
Die Pläne deutscher Unternehmen bei der künftigen Ausgestaltung von Homeoffice-Regelungen fallen einer aktuellen Umfrage zufolge sehr unterschiedlich aus. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag erklärte, wollen rund zwei Drittel der Unternehmen Homeoffice künftig im selben Umfang ermöglichen wie vor der Corona-Pandemie. Jeder zehnte Betrieb plant hingegen weniger Homeoffice, ein Fünftel der Unternehmen möchte mehr Flexibilität ermöglichen.
Kroatiens Ex-Präsidentin übernimmt Vorsitz der IOC-Gastgeberkommssion
Kroatiens ehemalige Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic leitet mit sofortiger Wirkung die Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees. Die 53-Jährige tritt die Nachfolge der Norwegerin Kristin Kloster Aasen an, die nach ihrer Wahl in die IOC-Exekutive nicht mehr zur Mitarbeit in den Kommissionen für die künftigen Gastgeber der Sommer- und Winterspiele berechtigt ist.
Schadstoffwerte nach Flutkatastrophe im Ahrtal derzeit "nicht beunruhigend"
Fast drei Monate nach der Flutkatastrophe hat eine erneute Messung der Schadstoffbelastung an der Ahr laut Umweltministerium keinen Grund zur Beunruhigung gegeben. Die Flutkatastrophe habe "erwartungsgemäß" zu höheren Schadstoffwerten in Wasser, Boden und Luft geführt, erklärte Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) am Montag bei der Vorstellung der Zwischenergebnisse des Sondermessprogramms. "Allerdings sind diese Werte derzeit nicht beunruhigend und lassen auch keine längerfristigen gravierenden Belastungen befürchten."