Letzte Nachrichten
2. Bundesliga: St. Pauli siegt nach Rückstand - Punkt für Schanzer
Der FC St. Pauli hat mit einem weiteren Auswärtssieg die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Hamburger setzten sich nach Rückstand beim 1. FC Heidenheim mit 4:2 (0:1) durch.
Drei Tore in fünf Minuten: St. Pauli baut Tabellenführung aus
Spiel gedreht, Tabellenführung ausgebaut: Der FC St. Pauli schwimmt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle. Die Hamburger siegten trotz eines frühen Rückstands mit 4:2 (0:1) beim 1. FC Heidenheim und haben nach dem vierten Sieg in Folge drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger Jahn Regensburg und Schalke 04. Heidenheim verpasste den Anschluss an die Spitzengruppe.
"Lucy in the Sky" - Nasa startet erste Erkundungsmission zu Jupiters Asteroiden
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre erste Erkundungsmission zu den Asteroiden des Planeten Jupiter begonnen. Die Atlas-V-Trägerrakete mit der Raumsonde "Lucy" startete am Samstagmorgen um 05.34 Uhr (Ortszeit, 11.34 Uhr MESZ) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. "Lucy" - benannt nach einem fossilen Skelett eines Vormenschen - ist die erste solarbetriebene Raumsonde, die sich so weit von der Sonne entfernt.
Ex-Dortmunder Sahin beendet aktive Karriere
Der frühere Dortmunder und Bremer Bundesligaprofi Nuri Sahin (33) hat seine aktive Fußball-Karriere beendet. Wie der neue Trainer des türkischen Erstligisten Antalyaspor der spanischen Sportzeitung AS sagte, wird er nicht als Spielertrainer für den Klub auflaufen, sondern nur als Coach an der Seitenlinie stehen.
Merkel von Erdogan in Istanbul zum Abschiedsbesuch empfangen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in Istanbul vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Abschiedsbesuch empfangen worden. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert im Onlinedienst Twitter mitteilte, fanden die Gespräche am Samstag in der Präsidentenvilla im historischen Stadtteil Tarabya am Bosporus statt. Bei der Ankündigung der Reise hatte Seibert gesagt, Themen seien unter anderem die Rolle der Türkei als Nato-Partner und das Flüchtlingsabkommen mit der EU.
Verbraucherzentrale: Heizkostenanstieg von mehr als 200 Euro im Jahresvergleich
Deutsche Verbraucher müssen wegen steigender Gaspreise mit deutlich höheren Heizkosten rechnen. Aufs Gesamtjahr 2021 gerechnet zahlt ein typischer Familienhaushalt in einem 120 Quadratmeter großen Einfamilienhaus voraussichtlich 1260 Euro für Heizung und Warmwasser; im vergangenen Jahr waren es noch 990 Euro, wie aus einer Beispielrechnung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) für die "Welt am Sonntag" hervorgeht.
Frankreich gedenkt des ermordeten Lehrers Samuel Paty
Frankreich hat des vor einem Jahr von einem mutmaßlichen Islamisten ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex würdigte den Pädagogen in Paris als "einen Diener der Republik (...) ein Opfer des islamistischen Terrorismus und der menschlichen Feigheit". Bei einer Gedenkzeremonie mit Castex im Bildungsministerium waren Patys Angehörige sowie der amtierende und zahlreiche ehemalige Bildungsminister zugegen.
Frankreichs Regierung gedenkt des ermordeten Lehrers Samuel Paty
Die französische Regierung hat des vor einem Jahr ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex bezeichnete den von einem mutmaßlichen Islamisten getöteten Pädagogen am Samstag als "einen Diener der Republik (...) ein Opfer des islamistischen Terrorismus und der menschlichen Feigheit". Bei einer Gedenkzeremonie mit Castex im Bildungsministerium waren Patys Angehörige sowie der amtierende und zahlreiche ehemalige Bildungsminister zugegen.
Laschet übernimmt Verantwortung für Wahlpleite - und beklagt Zustand der CDU
In einer selbstkritischen Rede hat CDU-Chef Armin Laschet Verantwortung für die historische Wahlniederlage der Union übernommen. Der gescheiterte Kanzlerkandidat beklagte in einer Rede bei einem Treffen der Jungen Union in Münster aber auch Indiskretionen und einen Mangel an Geschlossenheit, was seinen Wahlkampf schwer belastet habe. Die künftige CDU-Spitze müsse jünger, weiblicher und solidarischer werden. Auch CDU-Vize Jens Spahn und CSU-Chef Markus Söder, der nicht in Münster war, verlangten mehr Geschlossenheit.
Laschet zum Zustand der Union: "So kann es nicht weitergehen"
Als Konsequenz aus der historischen Wahlniederlage hat CDU-Chef Armin Laschet den Unionsparteien eine Rückkehr zu Geschlossenheit und gegenseitigem Vertrauen empfohlen. "So wie der Zustand im Moment ist, kann es nicht weitergehen", sagte Laschet am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster. "Geschlossenheit im Wahlkampf, das war mal eine Stärke der Union, und das muss in Zukunft wieder die Stärke der Union werden", sagte er.
Internationale Anwaltskanzlei will Universität von Hongkong nicht mehr vertreten
Die internationale Anwaltskanzlei Mayer Brown hat sich im Streit um eine Skultpur zum Gedenken an die Opfer auf dem Pekinger Tiananmen-Platz von der Universität Hongkong (HKU) abgewandt. "Mayer Brown wird seinen langjährigen Mandanten in dieser Sache nicht mehr vertreten", erklärte das Unternehmen am Freitag laut "Washington Post". Die ursprünglich in Chicago gegründete Firma war wegen des Streits international in die Kritik geraten.
Russland verzeichnet erstmals mehr als 1000 Corona-Tote binnen 24 Stunden
Die russischen Behörden haben erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 1000 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages verzeichnet. Es seien 1002 Tote sowie 33.208 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Laut der Website "Gogow", welche angesichts fehlender landesweiter Impf-Statistiken Daten aus den Regionen zusammenträgt, sind nur rund 31 Prozent der 146 Einwohner Millionen Russlands vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
Holetschek warnt vor "humanitärer Katastrophe" in Alten- und Krankenpflege
Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), hat in der Alten- und Krankenpflege vor einer "humanitären Katastrophe" gewarnt und deutlich mehr Geld für die Pflege gefordert. "Aktuell laufen wir sehenden Auges in eine humanitäre Katastrophe", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). "Wir brauchen in der Gesundheitspolitik einen großen Wurf. Die Pflege ist am Limit." Die Gesellschaft müsse sich klar darüber werden, was ihr die Pflege wert sei.
Laschet und Merz finden lobende Worte für Ampel-Pläne
Die Union sucht nach einer einheitlichen Bewertung der von den Ampel-Parteien vorgelegten Pläne. CDU-Chef Armin Laschet und der Abgeordnete Friedrich Merz äußerten Respekt für die Vorhaben von SPD, Grünen und FDP. "Da hätten wir manches mitmachen können", sagte Laschet am Samstag auf einer Veranstaltung der Jungen Union in Münster. Deutlich kritischere Stimmen waren zuvor aus der Unionsfraktion gekommen - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hatte den Ampel-Parteien "Linksträumereien" bescheinigt.
Laschet findet Pläne der Ampel-Parteien "in Ordnung"
Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat den Sondierungsvereinbarungen der Ampel-Parteien Anerkennung gezollt. "Das Papier, das da vorgelegt wurde, ist in Ordnung", sagte Laschet am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster. In dem Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP seien "viele gute Sachen drin", sagte er weiter. "Da hätten wir manches mitmachen können."
Angriff auf Parlamentarier war islamistischer Terror-Akt
Die britische Polizei geht bei dem tödlichen Angriff auf den Abgeordneten David Amess von einem islamistischen Hintergrund aus. "Erste Ermittlungen haben ein mögliches Motiv im Zusammenhang mit islamistischem Extremismus ergeben", erklärten die Behörden am Freitag. Derweil forderten britische Abgeordnete eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen für Politiker bei öffentlichen Veranstaltungen. Mehrere britische Medien berichteten unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen britischen Staatsbürger mit somalischen Wurzeln handeln soll. Die Polizei machte zunächst keine näheren Angaben, die Ermittlungen befänden sich noch in einem "sehr frühen Stadium". Der Brexit-Befürworter und Tierschützer Amess saß seit 1983 im britischen Unterhaus. Nach der Tat wurden die Fahnen vor dem britischen Parlament in London auf Halbmast gesetzt. Am Freitagabend nahmen rund 100 Menschen in einer Kirche in Leigh-on-Sea an einer Gedenkfeier für den Vater von fünf Kindern teil. Unter britischen Politikern herrschte große Bestürzung: Es handelt sich bereits um den zweiten Mord an einem Politiker binnen fünf Jahren. 2016 war die Labour-Abgeordnete Jo Cox im Vorfeld des Brexit-Referendums von einem Rechtsextremen ermordet worden. Cox’ Witwer bezeichnete den Angriff auf Amess als "so feige wie es nur geht". Mehrere Abgeordnete forderten eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt gegen Politiker. Ein Sprecher von Innenministerin Priti Patel sagte, sie habe "alle Polizeikräfte aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen für Abgeordnete mit sofortiger Wirkung zu überprüfen". Auch Parlamentspräsidentin Lindsay Hoyle sagte dem Sender Sky News: "Wir werden weitere Maßnahmen ergreifen, wenn es nötig ist". (M.Dylatov--DTZ)
Drei Tote bei Erdbeben der Stärke 4,8 auf Bali
Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Bali sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen und sieben weitere verletzt worden. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurde nicht mit weiteren Toten gerechnet. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 4,8 lag nordöstlich der Stadt Banjar Wanasari in einer relativ niedrigen Tiefe von zehn Kilometern.
Neubauer enttäuscht über Ampel-Sondierungspapier
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat sich enttäuscht über das Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP geäußert. "Man kann sich die Sondierungen schönreden, aber nicht die Emissionen, die jetzt reduziert werden müssen", sagte sie nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Es gehe nicht darum, "mehr" zu tun als die Vorgängerregierung. Es gehe vielmehr darum, genug zu tun, um internationale Klimaversprechen einzuhalten. "Das ist mit diesem Papier bisher nicht möglich - denn weder zum Gasausstieg noch zum verbindlichen Kohleausstieg oder zum Ende der Flächenversiegelung steht irgendwas drin", sagte Neubauer hierzu. Die drei Parteien müssten noch beweisen, "dass es ihnen Ernst ist mit einer Politik der gerechten Krisenbewältigung". Neubauer und "Fridays for Future" haben für kommenden Freitag erneut zu eine großen Klimaschutz-Demonstration in Berlin aufgerufen. SPD, Grüne und FDP hatten zum Abschluss ihrer Sondierungsgespräche ein zwölfseitiges Ergebnispapier vorgelegt, das als Grundlage für Koalitionsverhandlungen dienen soll. Voraussetzung für den Beginn dieser Gespräche ist die Zustimmung der jeweiligen Parteigremien. Der Vorstand der SPD stimmte bereits am Freitagnachmittag zu. (L. Pchartschoy--BTZ)
Merz: Union ist "insolvenzgefährdeter Sanierungsfall"
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz sieht seine Partei auf einem Tiefpunkt und mahnt eine grundlegende Neuaufstellung an. "Die Union ist mit diesem Wahlergebnis ein insolvenzgefährdeter schwerer politischer Sanierungsfall geworden", sagte Merz am Freitag zum Auftakt des Jahrestreffens der Jungen Union in Münster. "Die Union ist in den letzten Jahren in der Regierung denkfaul geworden." Dies müsse sich ändern: Für die kommenden Monate mahnte Merz "inhaltliche Diskussionen und inhaltliche Festlegungen" an. "Es steht uns eine lange, schwierige, herausfordernde Zeit des Arbeitens und Diskutierens bevor", sagte Merz mit Blick auf den möglichen Gang der Union in die Opposition. Die Union müsse sich inhaltlich schärfer profilieren und eine "Agenda 2025" ausarbeiten - im Jahr 2025 stehen regulär die nächste Bundestagswahl an. "Es glaube keiner im Ernst, dass es ein Automatismus ist, dass wir diese Wahl gewinnen", warnte Merz. Auch der Bundesvorsitzende der Unions-Nachwuchsorganisation, Tilman Kuban, zog in seiner Begrüßungsansprache ein bitteres Fazit: Die Union sei in "einer Lage, die man nicht anders als beschissen bezeichnen kann", sagte Kuban. Er beklagte den Mangel an Geschlossenheit im Wahlkampf: "Wir haben bei den Wahlen ein Erdbeben erlebt, weil wir uns in den letzten Wochen benommen haben wie ein Hühnerhaufen." Bei der Union sei es nun Zeit "für junge Köpfe und für eine neue Programmatik", sagte Kuban. Die Junge Union wolle dabei "der Motor der Erneuerung sein". Der JU-Vorsitzende forderte, dass künftig die Mitglieder über den CDU-Chef oder die CDU-Chefin abstimmen sollten, wenn es mehr als einen Bewerber gibt. NRW-Landeschef Johannes Winkel übte scharfe Kritik an den Unionsvorsitzenden Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU). "Wer im Wahlkampf auftritt wie Armin Laschet, der sollte nach der Wahl nicht direkt den Anspruch erheben, Kanzler zu werden, sondern vor allen Dingen Verantwortung für das Ergebnis übernehmen", sagte der Landeschef unter dem Beifall der Delegierten. "Und wer im Wahlkampf so nachtritt wie Markus Söder, der sollte nach der Wahl nicht über Stilfragen reden, sondern zur Beichte gehen." Kuban forderte einen Generationenwechsel in der Union. Er verwies auf das Beispiel von SPD und Grünen, die nach der Wahl besonders viele Abgeordnete aus der jungen Generation in den Bundestag schicken. Bei diesen beiden Parteien gebe es "eine Erfrischungskur in der Fraktion", während die Lage bei der Union eher einem "Krankenbett" gleiche. Der 65-jährige Merz, der sich bereits zwei Mal erfolglos um den CDU-Vorsitz bemüht hatte, zeigte Verständnis für die Rufe nach einem Generationenwechsel - er rief aber dazu auf, auch die Erfahrung der Älteren wertzuschätzen. "Junge Besen kehren gut - aber die alte Bürste kennt die Ecken." Merz äußerte sich in Münster nicht dazu, ob er weiter Ambitionen auf den CDU-Vorsitz hegt. Er forderte aber, die Entscheidung der Parteispitze noch in diesem Jahr zu treffen - für eine Mitgliederbefragung habe er "viel Sympathie", sagte Merz. Der Deutschlandtag ist das höchste Gremium der Jungen Union Deutschlands. Zu dem jährlich stattfindenden Treffen kamen 318 Delegierte aus allen 18 Landes- und den Auslandsverbänden nach Münster. Mit Spannung wird der Aufritt von CDU-Chef Armin Laschet am Samstagvormittag erwartet. Zunächst hatte auch CSU-Chef Markus Söder einen Auftritt angekündigt - er sagte sein Kommen aber kurzfristig ab, weil er an einer CSU-Basisveranstaltung in Bayern teilnehmen will. JU-Chef Kuban kritisierte die Absage als "enttäuschend". (P. Rasmussen--BTZ)
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 70,8 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 10.949 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Golden Globes finden ohne TV-Übertragung durch NBC statt
Die Verleihung der US-Filmpreise Golden Globes soll am 9. Januar auch ohne eine TV-Übertragung durch den Sender NBC stattfinden. Die Hollywood Foreign Press Association (HFPA), die die Preisverleihung organisiert, machte am Freitag keine näheren Angaben zum Ablauf der Veranstaltung. Die HFPA war zuletzt massiv in Kritik geraten: Ihr wurde Diskriminierung, Rassismus und teils auch Korruption vorgeworfen.
Erstrunden-Aus für deutschen Darts-Profi Clemens bei Darts-EM
Für den besten deutschen Darts-Profi Gabriel Clemens ist die EM in Salzburg schon nach der ersten Runde wieder vorbei. Der Saarwellinger unterlag am späten Freitagabend dem Australier Damon Heta 3:6. Im Vorjahr war der Weltranglisten-24. gegen den späteren Sieger Peter Wright ausgeschieden.
Indian Wells: Alexander Zverev vergibt Matchbälle gegen Fritz
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters von Indian Wells das Halbfinale verpasst. Der an Nummer drei gesetzte Hamburger vergab gegen Taylor Fritz (USA/Nr. 31) zwei Matchbälle und verlor 6:4, 3:6, 6:7 (3:7). Beim fünften Aufeinandertreffen war es seine zweite Niederlage gegen den US-Amerikaner.
Leitl: Klassenerhalt mit Fürth "wäre eine Riesensensation"
Für Trainer Stefan Leitl von der SpVgg Greuther Fürth wäre der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga ein kleines Wunder. "Es wäre eine Riesensensation, wenn wir die Liga halten würden", sagte Leitl im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): "Alle wissen, wie schwer es ist, mit unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Bundesliga zu bestehen."
Pleite: FC-Coach Baumgart will lernen: "Arsch vollbekommen"
Trainer Steffen Baumgart vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln will aus der herben Pleite bei der TSG Hoffenheim lernen. "Wir haben den Arsch vollbekommen, aber wir müssen die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen", sagte Baumgart nach dem 0:5 (0:1) bei den Kraichgauern: "Das ist eine Situation, mit der wir umgehen müssen. Auch für mich ist das ein Lernprozess."
Turnerinnen spenden Körperanzug an "Menschen für Menschen"
Die deutschen Kunstturnerinnen haben der Stiftung "Menschen für Menschen" den Ganzkörperanzug von Aktivensprecherin Kim Bui für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Die Stuttgarterin hatte diesen Dress wie auch ihre Teamkolleginnen erstmals bei den Europameisterschaften in Basel getragen, um dabei eine Alternative zum gewohnten knappen Turnanzug aufzuzeigen.
Levys letzte Rennen - auch Hinze in Champions League dabei
Der viermalige Weltmeister Maximilian Levy kommt noch nicht ganz vom Radsport los. Zwar findet die Bahnrad-WM in Paris-Roubaix (20. bis 24. Oktober) bereits ohne den 34-Jährigen statt, für ein paar prestigeträchtige Rennen zum Karriereende tritt Levy aber doch noch in die Pedale. Der Sprinter nahm eine Einladung zur neugeschaffenen UCI Track Champions League an.
Jersey fordert Gespräche im Fischereistreit mit Frankreich
Die Regierung der britischen Kanal-Insel Jersey hat Frankreich im Streit um Fischereilizenzen vor überstürzten Handlungen gewarnt. "Wir wollen uns zusammensetzen und das Problem lösen", sagte Außenminister Ian Gorst am Freitag. Die Drohung Frankreichs, die Energieversorgung der Insel zu drosseln, sei hingegen "unverhältnismäßig und beispiellos". "Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Drohungen und Rhetorik das Problem nicht lösen werden."
Verkauf von 400 Kleidungsstücken des Schriftstellers Márquez
Fans des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez dürfen sich freuen: 400 Kleidungsstücke aus der persönlichen Garderobe des Autors werden in der kommenden Woche in Mexiko zum Verkauf angeboten, wie dessen Familie am Freitag mitteilte. Der Erlös komme einer Stiftung zugute, die Kinder aus indigenen Gemeinden im Süden Mexikos unterstützt.
USA bieten Angehörigen der Opfer von Drohnenangriff Geld an
Die USA wollen den Angehörigen der bei einem Drohnenangriff getöteten Zivilisten in Afghanistan Entschädigung zahlen. Das US-Verteidigungsministerium erklärte am Freitag (Ortszeit), dass es den Verblieben der zehn unschuldigen Zivilisten zudem eine Ausreise in die USA ermögliche, sofern diese das Land verlassen wollten. Unter den Opfern bei dem Drohnenangriff in Kabul waren sieben Kinder.
Franzose knackt Rekord-Jackpot von 220 Millionen Euro
Noch nie war so viel Geld im Lotterietopf: Ein glücklicher Gewinner in Frankreich hat den bislang größten Jackpot der Lotterie Euromillionen geknackt. Er darf sich über 220 Millionen Euro freuen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag von der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) erfuhr. Der glückliche Gewinner habe nun 60 Tage Zeit, um sich bei der FDJ zu melden und seinen Gewinn abzuholen.
24 Nilpferde von Ex-Drogenbaron Pablo Escobar sterilisiert
Die Behörden in Kolumbien haben 25 Nilpferde auf der ehemaligen Farm des verstorbenen Drogenbarons Pablo Escobar sterilisiert. Die Tiere hätten sich unkontrolliert vermehrt, erklärte die Umweltschutzorganisation Cornare am Freitag (Ortszeit). Escobar hatte zwei Nilpferde sowie weitere exotische Tiere wie Giraffen, Zebras und Kängurus auf der Farm gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft - bis auf die Nilpferde. Diese pflanzten sich zu einer Herde von 80 Tieren fort.