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Tourismuswirtschaft weltweit wird 2021 zwei Billionen Dollar weniger einnehmen
Die Corona-Pandemie setzt der Tourismuswirtschaft weltweit weiter heftig zu. Die Einnahmeverluste werden sich in diesem Jahr auf schätzungsweise zwei Billionen Dollar (1,8 Billionen Euro) belaufen und damit ähnlich hoch wie 2020, teilte die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Montag in Madrid mit. Die Erholung werde "langsam" sein und "anfällig". Die UNWTO hält ab Dienstag ihre Jahresversammlung in Madrid ab.
Deutsche Industrieunternehmen klagen über Materialmangel
Der Materialmangel in Deutschlands Industrieunternehmen hat sich im November laut einer Umfrage noch verstärkt. Drei Viertel (74,4 Prozent) aller Firmen klagten über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen, wie das Ifo-Institut in München am Montag mitteilte. Das waren vier Prozentpunkte mehr als im Oktober.
Einzelhandel startet schwach in heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts
Die sich weiter verschärfende Corona-Lage hat in der Woche vor dem ersten Advent vielen Einzelhändlern einen enttäuschenden Auftakt in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts beschert. Eine aktuelle Trendumfrage zeige, dass nur 20 Prozent der 350 befragten Unternehmen mit den Umsätzen im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden sind, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag mit.
Grüne empört über Wissing-Vorstoß zu Entlastung von Diesel-Fahrern
Die Grünen haben sich empört über den Vorstoß des designierten Verkehrsministers Volker Wissing (FDP) zur Entlastung für Diesel-Fahrzeuge gezeigt. "Das gibt der Koalitionsvertrag so nicht her", sagte der Grünen-Verkehrsexperte Stefan Gelbhaar dem Magazin "Spiegel" zu der Ankündigung Wissings, die Kfz-Steuer senken zu wollen, um damit höhere Dieselpreise auszugleichen. "Der Koalitionsvertrag sieht eine Angleichung der Diesel- an die Benzinkosten vor", betonte Gelbhaar.
Demonstrationen gegen geplanten Lithium-Abbau in Serbien
Aus Protest gegen den geplanten Abbau von Lithium sind in mehreren Städten Serbiens am Samstag hunderte Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen richteten sich gegen den britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto, der in der Nähe der westserbischen Stadt Loznica mit dem Kauf von Land begonnen hat, um Lithium-Vorkommen abzubauen. Das grüne Licht der Behörden steht jedoch noch aus. Lithium ist eine Schlüsselkomponente für Batterien von Elektroautos.
Özdemir und die Fleischindustrie oder wer ist Erdoğan?
Der designierte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will striktere Auflagen für die Fleischindustrie in Deutschland einführen. "Wer Fleisch essen will, kann das gerne tun. Wer Fleisch produziert, darf das auch tun, aber unter Berücksichtigung des Tierwohls, des Klimaschutzes und nicht zu Lasten unserer Umwelt", sagte Özdemir in einem aktuell Interview, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG. Auch wird sich der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdoğan bei Cem Özdemir "warm anziehen" müssen, denn die Türkei exportiert sehr viele landwirtschaftliche Produkte, vom Obst bis zum Fleisch und dafür ist in absehbarer Zeit Cem Özdemir zuständig... Özdemir ergänzte, ihm gehe es um die Höfe und die Menschen, die täglich hochwertige Lebensmittel produzieren - "nicht um industrielle Massentierhaltung, die Tiere als Billigware verramscht". Unter Verweis auf den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien stellte Özdemir eine verbindliche Haltungsform-Kennzeichnung für Fleisch in Aussicht. "Wir werden auch dafür sorgen, dass die Investitionsförderung künftig auf gute Haltungsbedingungen in den Ställen ausgerichtet wird", sagte der Grünen-Politiker. Özdemir selbst ist dem Bericht zufolge seit seiner Jugend Vegetarier - ein Novum an der Spitze des Agrarministeriums. Er verspüre in dieser Hinsicht aber keinen missionarischen Eifer, sagte er. "Jede und jeder soll nach seinem Geschmack glücklich werden." Der ehemalige Grünen-Chef war am Donnerstag vom Parteivorstand für das Ministeramt nominiert worden. Özdemir, der türkische Wurzeln hat, sagte dazu: "Erstmals wird ein Kind aus einer Gastarbeiterfamilie Minister im Bundeskabinett. Das erfüllt mich mit tiefer Demut und ich weiß um die besondere Verantwortung, die damit verbunden ist." (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
WTO stoppt Ministerkonferenz wegen Corona-Variante Omikron
Angesichts der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron hat die Welthandelsorganisation (WTO) ihre erste große Ministerkonferenz seit vier Jahren kurzfristig verschoben. "Diese Empfehlung war nicht einfach", sagte WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala am Freitag in Genf. "Aber als Generaldirektorin haben für mich die Gesundheit und die Sicherheit aller Teilnehmer Priorität."
Studie: Gas wird zum Jahreswechsel mindestens 20 Prozent teuer
Die Verbraucher in Deutschland müssen sich einer Studie zufolge im kommenden Jahr auf erhebliche Preiserhöhungen bei Strom und Gas einstellen. Der Brennstoff fürs Heizen und Kochen werde für die meisten betroffenen Haushalte um mindestens ein Fünftel teurer, berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben) unter Berufung auf Erhebungen des Verbraucherportals Verivox. Bei der elektrischen Energie kämen demnach Aufschläge von sieben Prozent zusammen.
Französische Fischer blockieren wegen ausstehender britischer Lizenzen Häfen
Französische Fischerboote haben aus Protest gegen die zögerliche Vergabe britischer Lizenzen am Freitag zeitweise die Häfen von Calais und Saint-Malo blockiert. "Wir wollen unsere Lizenzen zurück", stand auf Englisch auf einem Transparent eines der sechs Boote, die im Hafen von Calais an der Aktion teilnahmen. In Saint Malo hatten sich am Morgen etwas zehn Boote an der Protestaktion beteiligt, bei der auch Leuchtfeuer zum Einsatz kamen.
Vorlage zum Solidaritätszuschlag für Gesellschaften unzulässig
Im Streit um den Solidaritätszuschlag für Kapitalgesellschaften ab 2001 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Vorlage des Bundesfinanzhofs (BFH) als unzulässig abgewiesen. Die obersten Finanzrichter hätten die Verfassungswidrigkeit und die Möglichkeiten einer verfassungskonformen Auslegung nicht ausreichend geprüft, hieß es zur Begründung. (Az: 2 BvL 12/11)
Veranstalter sagen Internationale Grüne Woche ab
Die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin, die eigentlich Ende Januar 2022 wieder mit Publikum stattfinden sollte, ist abgesagt worden. Die Veranstalter der Landwirtschafts- und Ernährungsmesse begründeten die Absage am Freitag mit den bundesweit steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Messe "lebt von den Begegnungen, vom Ausprobieren, Entdecken und Schmecken", erklärte der Projektleiter der IGW bei der Messe Berlin, Lars Jaeger. Unter den gegebenen Voraussetzungen wie Masken und Abständen ließen sich die Erwartungen der Besucherinnen und Besucher "nicht erfüllen".
Sorge vor neuer Coronavirus-Variante zieht Europas Börsen in den Keller
Die Sorge vor weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der neuen Corona-Variante hat Europas Börsen am Freitag einbrechen lassen. Verlierer des Börsentages waren insbesondere die Aktien von Airlines und Tourismusunternehmen angesichts neuer Reisebeschränkungen. Die Entwicklungen in der Pandemie belasteten außerdem den Ölpreis.
Europas Börsen brechen wegen neuer Coronavirus-Variante ein
Die europäischen Börsen sind angesichts der neuen Corona-Variante am Freitag zum Handelsstart eingebrochen: Der Dax an der Frankfurter Börse verlor nach Öffnung knapp 3,2 Prozent, an der Börse in Paris brach der Leitindex CAC 40 kurz nach der Öffnung um 4,4 Prozent ein und in London lag der Handelsplatz 3,3 Prozent im Minus. Zuvor hatten die asiatischen Börsen teils deutlich im Minus geschlossen.
Drogerie-Chef Roßmann fordert allgemeine Impfpflicht
Der Chef und Gründer der Drogeriekette Rossmann hat sich für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. "Unsere Wirtschaft und das soziale Miteinander werden in einem Jahr kollabieren, wenn wir nicht zu einer allgemeinen Impfpflicht kommen", sagte Dirk Roßmann in einem Podcast des "Kölner Stadt-Anzeigers" sowie des Redaktionsnetzwerks Deutschland laut Meldung vom Freitag. "Es ist für mich ein unbedingter Akt der Vernunft und des Verantwortungsgefühls, eine allgemeine Impfpflicht umzusetzen. Sonst kriegen wir dieses Problem nicht in den Griff."
Gewerbliche Wirtschaft steigert Umsatz im Oktober
Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft hat im Oktober weiter zugelegt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden lag der Umsatz zuletzt 0,8 Prozent über dem Vormonat und 13,8 Prozent über dem Niveau von Februar 2020, bevor die Corona-Einschränkungen griffen.
GfK-Umfrage: Bürger wollen im Schnitt 325 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben
Auch in diesem Jahr ist das Weihnachtsfest erneut von der Corona-Pandemie geprägt - doch Abstriche bei den Geschenken machen die Bürgerinnen und Bürger wohl nur bedingt: Laut einer von der "Wirtschaftswoche" am Freitag veröffentlichten Umfrage des Instituts GfK wollen die Deutschen im Schnitt rund 325 Euro für Präsente ausgeben, fünf Euro weniger als im Vorjahr. Befragt wurden Mitte November 1000 Menschen.
Französische Fischer kündigen Blockade von Güterverkehr durch den Eurotunnel an
Der britisch-französische Streit um Fischereilizenzen kocht wieder hoch. Der französische Fischereiverband kündigte für Freitag eine Blockade des Güterverkehrs durch den Eurotunnel nach Großbritannien an. Zudem sei geplant, Fähren am Anlegen in den französischen Häfen am Ärmelkanal zu hindern. Das sei ein "Warnschuss", erklärte der Verband am Donnerstag.
Bei Arbeit während vorläufiger Insolvenz ist auch Urlaub geschützt
Wenn Arbeitnehmer während der vorläufigen Insolvenz ihrer Firma weiter arbeiten, ist neben dem Lohn auch der Urlaubsanspruch geschützt. Die finanzielle Abgeltung hierfür gehört zu den vorrangig zu bedienenden Masseverbindlichkeiten, wie am Donnerstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied. (Az: 6 AZR 94/19)
Polen senkt wegen hoher Inflation vorübergehend Mehrwertsteuer auf Gas und Strom
Die Regierung in Polen senkt wegen der hohen Inflation, getrieben vor allem von den Energiepreisen, vorübergehend bestimmte Mehrwertsteuersätze. "Heute stellen wir ein großes Steuersenkungsprogramm zur Abmilderung der Inflationsfolgen vor", sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. Das Programm trägt den Namen "Anti-Inflations-Schutzschild".
Nachfrage aus der Wirtschaft nach Bauleistungen weiter hoch
Die Nachfrage vor allem aus der Wirtschaft nach Bauleistungen bleibt hoch. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe stiegen im September im Vormonatsvergleich um 6,2 Prozent, im Vorjahresvergleich um 8,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der Branche zufolge sind vor allem Büro-, Fabrik- und Lagergebäude in Planung. Regional gibt es demnach aber große Unterschiede.
Arbeitsagenturen erwarten etwas langsameren Rückgang der Arbeitslosigkeit
Die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt verliert nach Einschätzung der Arbeitsagenturen etwas an Schwung, bleibt aber im grünen Bereich. Zwar ging der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zum dritten Mal in Folge zurück und sank im November um 0,8 Punkte auf 104,0 Zähler, wie das IAB am Donnerstag mitteilte. Dennoch liege das Barometer "im Zeitvergleich nach wie vor auf einem hohen Niveau."
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert
Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts trotz der Lieferprobleme im November verbessert. Die Autoindustrie etwa erwarte deutliche Zuwächse im Auslandsgeschäft, teilte das Ifo am Donnerstag mit. Im Oktober waren die Ausfuhren aus Deutschland in Länder außerhalb der Europäischen Union um 3,3 Prozent zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Wirtschaft wächst im dritten Quartal etwas schwächer als zunächst geschätzt
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas weniger stark gewachsen als zunächst geschätzt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem zweiten Quartal um 1,7 Prozent, das waren 0,1 Prozentpunkte weniger als in den vorläufigen Berechnungen von Ende Oktober. Mit Blick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung drückt vor allem die vierte Corona-Welle die Erwartung von Konjunkturforschern.
Wirtschaftswachstum im dritten Quartal etwas schwächer als zunächst angenommen
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas weniger stark gewachsen als zunächst gedacht. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem zweiten Quartal 2021 um 1,7 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als in den vorläufigen Berechnungen von Ende Oktober angenommen.
Vierte Welle und Inflation dämpfen die Einkaufsstimmung
Die vierte Corona-Welle und die steigenden Preise verhageln Deutschlands Verbraucherinnen und Verbrauchern wenige Wochen vor Weihnachten die Stimmung. Das von der GfK ermittelte Konsumklima sinkt im Dezember deutlich um 2,6 auf minus 1,6 Punkte, wie das Marktforschungsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Sparneigung steigt wieder, die Anschaffungsneigung geht zurück.
Verdi ruft Mitarbeiter von Amazon vor "Black Friday" zu Streik auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des Onlinehändlers Amazon anlässlich des Aktionstags "Black Friday" zu Streiks aufgerufen. "Amazon finanziert seine aggressive Strategie durch Dumpinglöhne und Steuervermeidung", erklärte Verdi-Vertreter Orhan Akman am Mittwoch. Die Streiks, die in der Nacht zum Donnerstag beginnen sollten, sind demnach Teil eines internationalen Aktionstags unter dem Motto "Make Amazon Pay". Der Aktionstag "Black Friday" wird an diesem Freitag begangen.
"Ampel" will Immobilienkauf mit Bargeld verbieten
Die Ampel-Parteien wollen den Kauf von Immobilien mit Bargeld verbieten und damit auch die Geldwäsche bekämpfen. Gewerbliche und private Immobilienkäufer aus dem Ausland müssen zudem "bei jeglichem Immobilienerwerb in Deutschland" nachweisen, dass ihr Geld zuvor versteuert wurde, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Im Grundbuch wird demnach bei einer Änderung eine "ladungsfähige Anschrift" verpflichtend.
Verbraucherschutz wandert in künftiger Regierung ins Umweltministerium
Der Verbraucherschutz ist künftig nicht mehr im Justizministerium angesiedelt, sondern wird im Umweltministerium betreut. Laut dem am Mittwoch von den Ampel-Parteien vorgelegten Koalitionsvertrag soll es künftig ein gebündeltes Ministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geben, das von den Grünen geführt wird.
Mindestlohn soll "in einmaliger Anpassung" auf zwölf Euro steigen
Die Ampel-Koalition will den gesetzlichen Mindestlohn auf zwölf Euro erhöhen. Dies sei eine "einmalige Anpassung", heißt es im am Mittwoch veröffentlichten Koalitionsvertrag. "Im Anschluss daran" soll wieder wie bisher die unabhängige Mindestlohnkommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern für weitere mögliche Erhöhungsschritte zuständig sein.
Ampel-Regierung will Quote von 30 Prozent Ökolandbau bis 2030
Die Ampel-Koalition will bis zum Jahr 2030 eine Quote von 30 Prozent Ökolandbau erreichen. Das Artensterben und der Verlust der Biodiversität seien eine "ökologische Krise", heißt es im Koalitionsvertrag der drei Parteien. Für das Ziel von mehr Ökolandbau sollen unter anderem die Bundesmittel für das Bundesprogramm Ökolandbau erhöht werden. Nach Angaben des Umweltbundesamts betrug der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche im vergangenen Jahr 9,6 Prozent.
Zypern sitzt auf Berg von sechs Millionen Kilogramm Halloumi
In Zypern stapeln sich sechs Millionen Kilogramm Halloumi. In den Lagern habe sich diese Riesenmenge des Grillkäses angesammelt, weil die Nachfrage im In- und Ausland in der Corona-Pandemie eingebrochen sei, sagte Handelsminister Natas Pilides am Dienstag vor dem Parlament. Er kündigte an, dass die Botschaften des Landes im Ausland nach Abnehmern suchen sollen. Halloumi ist das wichtigste Exportgut der Mittelmeerinsel.
Zahl der wöchentlichen US-Arbeitslosenmeldungen wieder unter Vor-Pandemie-Niveau
Die USA haben bei der Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie einen Meilenstein erreicht: Die Zahl der wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen sank erstmals wieder unter das Vor-Pandemie-Niveau und erreichte sogar den niedrigsten Wert seit mehr als 50 Jahren. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte, meldeten sich in der vergangenen Woche 199.000 Menschen neu arbeitslos. Das waren 71.000 Neuanmeldungen weniger als in der Vorwoche - und die niedrigste Zahl seit November 1969.