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US-Präsident Biden ordnet Anzapfen der strategischen Ölreserven an
Angesichts stark gestiegener Kraftstoffpreise zapfen die USA und weitere Länder in einer konzertierten Aktion ihre strategischen Ölreserven an. In Washington teilte das Weiße Haus am Dienstag mit, die USA handelten gemeinsam mit China, Indien, Japan, Südkorea und Großbritannien. Die USA sitzen auf der weltweit größten Notreserve. Das zusätzliche Öl soll den Preis weltweit drücken.
Bei der Deutschen Bahn gilt ab Mittwoch 3G
In den Zügen und Bussen der Deutschen Bahn (DB) gilt ab Mittwoch die 3G-Regel. Fahrgäste müssen also geimpft, genesen oder getestet sein und dies nachweisen. Die Kontrolle in den Zügen erfolge stichprobenartig durch Sicherheits- und Kontrollpersonal der Bahn, teilte der Konzern am Dienstag mit. Sollte die DB einen Beförderungsausschluss aussprechen müssen, könne sie bei Problemen die Bundespolizei um Unterstützung bitten.
Anstieg von Verbraucherbeschwerden über Energieversorger
Mit dem massiven Anstieg der Energiepreise steigt auch die Zahl der Beschwerden von Kundinnen und Kunden über ihren Energieversorger. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) berichtete am Dienstag, Unternehmen stellten die Belieferung ein, beendeten Verträge oder erhöhten die Preise - teils trotz bestehender Preisgarantie - massiv.
US-Sanktionen: Putin, Lukaschenko - Nord Stream 2
Putin, Donbass, Ukraine, Krim, Lukaschenko, Belarus, Migranten - irgendwann reicht es dachten sich wohl die die USA und haben wegen Gaspipeline Nord Stream 2 weitere Sanktionen verhängt. Die neuen Strafmaßnahmen richten sich gegen die mit Russland in Verbindung gebrachte Firma Transadria sowie zwei Schiffe, wie US-Außenminister Antony Blinken am Montag in Washington mitteilte.
DIHK drängt vor WTO-Konferenz auf Reformen im Welthandel
Angesichts der anhaltenden globalen Lieferengpässe drängt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf Reformen der Welthandelsorganisation WTO. Ein funktionierender Welthandel sei gerade für die exportorientierte deutsche Wirtschaft enorm wichtig, erklärte der DIHK am Dienstag in Berlin. Angesichts globaler wirtschaftlicher Entkopplungstendenzen, eines zunehmenden Protektionismus sowie einer von wirtschaftlichen Großmächten weniger abgestimmten Handelspolitik drohe ansonsten "eine Erosion des multilateralen Handelssystems".
Europäisches Parlament debattiert über gemeinsame EU-Agrarpolitik
Im Europäischen Parlament hat am Dienstagmorgen eine Debatte über die künftige gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP) begonnen. Die Abstimmung ist gegen Mittag geplant, das Ergebnis soll am Nachmittag bekanntgegeben werden. Mit der geplanten Reform der GAP soll die Landwirtschaft in der EU umweltverträglicher gestaltet werden. Dafür ist künftig eine stärkere Verknüpfung von Fördermitteln an die Erfüllung von Umweltauflagen vorgesehen.
Eon will 27 Milliarden Euro bis 2026 in die Energiewende investieren
Der Energiekonzern Eon will in den kommenden fünf Jahren 27 Milliarden Euro in die Energiewende investieren. Ein Großteil der Summe, 22 Milliarden Euro, solle in den Ausbau der Energienetze fließen, teilte Eon am Dienstag mit. Fünf Milliarden Euro will Eon in die Digitalisierung seines Kundengeschäfts stecken. Damit erhöhe der Konzern das Tempo bei Wachstum und Digitalisierung seiner Geschäfte, erklärte Eon.
Ökonomen erwarten spürbare Folgen der neuen Corona-Welle für Konjunktur
Ökonomen erwarten deutlich negative Auswirkungen der neuen Corona-Welle auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Zumindest im Winterhalbjahr werde die Konjunktur noch einmal "spürbar gebremst" werden, sagte Michael Grömling vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Wir müssen die Erwartungen für das vierte Quartal deutlich zurückschrauben", betonte er.
Biden nominiert Fed-Chef Jerome Powell für zweite Amtszeit
Fed-Chef Jerome Powell soll die mächtige US-Notenbank vier weitere Jahre lang anführen. US-Präsident Joe Biden kündigte am Montag an, den 68-jährigen Powell für eine zweite Amtszeit an der Spitze der Federal Reserve (Fed) zu nominieren. Fed-Gouverneurin Lael Brainard, die als mögliche Powell-Nachfolgerin gehandelt worden war, soll Vize-Präsidentin der Notenbank werden, wie das Weiße Haus mitteilte.
In Russland erreicht Preis für roten Kaviar nie gekannte Höhe
Wenige Wochen vor dem Neujahrsfest in Russland ist der Preis für roten Kaviar auf Rekordhöhe gestiegen. Die Statistikbehörde Rosstat meldete am Montag, ein Kilo Lachsrogen koste mehr als 5000 Rubel (60 Euro). Das ist der höchste Preis seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2000.
Vonovia will über Kapitalerhöhung acht Milliarden Euro einnehmen
Der Wohnungskonzern Vonovia will über eine Kapitalerhöhung rund acht Milliarden Euro einnehmen, um so einen Teil der Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen zu finanzieren. Vonovia werde 201 Millionen neue Aktien ausgeben, teilte der Konzern am Montag mit. Für einen Anteil von 87,6 Prozent an Deutsche Wohnen hatte Vonovia rund 17 Milliarden Euro gezahlt.
Verbraucherschützer fordern bessere Reparierbarkeit von Schuhen
Verbraucherschützer kritisieren, dass viele Schuhe ein Wegwerfprodukt sind - und auch bei den Bundesbürgern gibt es einer Umfrage zufolge großes Interesse an möglichst haltbarem Schuhwerk. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollten keine Schuhe, die nur eine Saison halten und dann in die Müllverbrennung wandern, erklärte am Montag der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. "Schuhe zu reparieren, war früher selbstverständlich", fügte er hinzu.
Fachkräftemangel wird für die deutsche Wirtschaft zunehmend zur Bremse
Der Fachkräftemangel wird für die deutsche Wirtschaft zu einem immer größeren Problem. Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) kann mehr als die Hälfte der Unternehmen derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen. Dies sei "spürbar mehr als ohnehin schon vor Ausbruch der Corona-Krise", erklärte der DIHK am Montag in seinem aktuellen Fachkräftereport.
Verbraucherschützer: Corona-Gutscheine ab Januar auszahlen lassen
In der Corona-Pandemie haben viele Verbraucherinnen und Verbraucher Gutscheine für abgesagte Musik-, Kultur- oder Sportveranstaltungen erhalten. Wer einen Gutschein bis Ende dieses Jahres nicht einlöst, kann sein Geld ab Januar 2022 zurückverlangen, wie die Verbraucherzentrale Brandenburg am Montag erklärte. Sie hält dafür einen Musterbrief bereit - www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/musterbrief-corona-gutscheine.
Bei Neubau oder Renovierung in Großbritannien künftig E-Ladesäule Pflicht
In Großbritannien müssen beim Neubau oder bei umfangreicher Renovierung von Wohngebäuden, Supermärkten oder Büros künftig Ladesäulen für Elektroautos errichtet werden. Diese Vorschrift trete im kommenden Jahr in Kraft, kündigte am Montag Premierminister Boris Johnson an. Damit würden 145.000 neue Ladepunkte pro Jahr entstehen. Großbritannien will den Verkauf von Verbrennern ab 2030 verbieten.
Umfrage: Vielen Deutschen ist noch nicht so richtig nach Weihnachten zumute
Die wieder zunehmenden Einschränkungen wegen der steigenden Coronainfektionen trüben die Vorfreude aufs Fest und aufs Einkaufen dafür. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Wirtschaftsberatungsgesellschaft EY sagten 53 Prozent, die Vorfreude aufs Weihnachtsshopping sei dadurch getrübt, dass Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. 30 Prozent der Befragten wollen lieber online einkaufen als in stationären Geschäften. Beim Schenken und Feiern will die Mehrheit auf Nachhaltigkeit achten.
Konsumausgaben der privaten Haushalte 2020 ist gesunken
Im Corona-Jahr 2020 haben die Deutschen notgedrungen weniger fürs Ausgehen ausgegeben und dafür mehr fürs Wohnen und Selberkochen. Ihre Ausgaben für den Konsum sanken insgesamt nur um drei Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Summe lag im Schnitt bei 2507 Euro.
Claus Weselsky: Zugbegleitpersonal wird 3G nicht kontrollieren
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat die von Bundestag und Bundesrat beschlossene 3G-Regel in Bussen und Bahnen scharf kritisiert. "Kein Mensch beantwortet die Frage, wer das umsetzen beziehungsweise auch kontrollieren soll", sagte Weselsky am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Das Zugbegleitpersonal werde das nicht machen, stellte Weselsky klar. "Das gehört nicht zu ihren Aufgaben."
US-Beteiligungsfonds KKR will Telecom Italia für fast elf Milliarden Euro kaufen
Der US-Beteiligungsfonds KKR will die angeschlagene Telecom Italia (TIM) kaufen. KKR biete 10,8 Milliarden Euro, teilte TIM am Sonntagabend nach einer Sondersitzung des Verwaltungsrates mit. Der Aktienkurs von TIM an der Mailänder Börse sprang am Montag um mehr als 22 Prozent nach oben.
Sri Lanka beendet Importverbot für Pestizide und andere chemische Pflanzenmittel
Angesichts einer Wirtschaftskrise mit sich stetig verschärfender Lebensmittelknappheit hat sich Sri Lanka von dem Ziel verabschiedet, das erste Land der Welt mit rein biologischem Anbau zu werden. Ab sofort dürften Pestizide und andere chemische Pflanzenmittel wieder importiert werden, erklärte Regierungsvertreter Udith Jayasinghe am Sonntag im Fernsehen. "Wir haben diese Entscheidung getroffen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten."
Bericht: Hunderte Strom- und Gasversorger in Deutschland haben Preise angehoben
Hunderte Strom- und Gasversorger in Deutschland haben in den vergangenen Monaten ihre Preise angehoben oder Preiserhöhungen zum Jahreswechsel angekündigt. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, ergab eine Auswertung des Tarifportals Switchup, dass dies bei 180 Strom- und 392 Gas-Grundversorgern der Fall sei. Der durchschnittliche Preisaufschlag lag demnach bei 10,8 Prozent für Strom und 26,6 Prozent für Gas.
Gesamtmetall-Präsident stellt Nullrunde in Aussicht
In der Metallindustrie zeichnet sich eine harte Tarifauseinandersetzung ab. Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, wies am Freitag im Sender Bild Live Gewerkschaftsforderungen nach einer deutlichen Lohnerhöhung im nächsten Jahr zurück und stellte eine Nullrunde in Aussicht. Es gebe in der kommenden Tarifrunde "nichts zu verteilen", sagte der Gesamtmetall-Chef. Zur Begründung verwies er auf die "sehr schwierige Situation" in den Unternehmen.
Französisch-britischer Streit um 200 Fischereilizenzen zieht sich hin
Der britisch-französische Streit um 150 bis 200 Fischereilizenzen zieht sich weiter hin. "Wir lassen unsere Fischer nicht im Stich", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Freitag am Rande eines Besuchs im Norden des Landes. "Die (Europäische) Kommission muss uns unterstützen. Es geht zu langsam", betonte er. "Wenn die Kommission ihre Rolle nicht einnimmt, dann macht Frankreich das eben."
Friseurhandwerk schlägt Impfungen auch in Friseursalons vor
Die Präsidentin des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Manuela Härtelt-Dören, plädiert dafür, künftig auch in Friseursalons zu impfen. "Friseure erreichen alle sozialen Schichten, eine sehr breite Masse", sagte sie am Freitag dem Nachrichtenportal "t-online.de". "Das sollten wir in der Impfkampagne nutzen."
UN-Organisation: 50 Arbeitsmigranten 2020 in Katar zu Tode gekommen
Im Golf-Emirat Katar, wo im kommenden Winter die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen werden soll, sind im Jahr 2020 nach UN-Angaben 50 Arbeitsmigranten zu Tode gekommen. Mehr als 500 Arbeitsmigrantinnen und -migranten seien zudem schwer verletzt worden, teilte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Freitag mit. Die häufigste Ursache waren demnach Fälle, meist am Arbeitsplatz. Darauf folgten Verkehrsunfälle, herabfallende Objekte und Maschinenunfälle.
Studie: 400.000 neue Wohnungen pro Jahr wären zu viele
Das Ziel der Ampel-Parteien, im Kampf gegen die Wohnungsnot pro Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen, ist nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu ehrgeizig. 308.000 neue Wohnungen jährlich seien ausreichend, um den Bedarf zu decken, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten IW-Studie. In den Ballungsräumen sei der Bedarf zwar groß - auf dem Land aber "überschaubar". Dort drohe Leerstand.
Am Arbeitsplatz gilt voraussichtlich ab Mittwoch die 3G-Regel
Am Arbeitsplatz gilt künftig die 3G-Regel: Nach der Zustimmung des Bundesrates zum neuen Infektionsschutzgesetz treten die Vorgaben laut Bundesarbeitsministerium "in den kommenden Tagen" in Kraft, voraussichtlich am Mittwoch. Beschäftigte müssen dann vor Betreten ihrer Arbeitsstätte nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sind.
Arbeitsministerium: 3G am Arbeitsplatz gilt "in kommenden Tagen"
Nach der Zustimmung des Bundesrates zum neuen Infektionsschutzgesetz gilt am Arbeitsplatz künftig 3G. Das Bundesarbeitsministerium erklärte am Freitag, die Regeln träten "in den kommenden Tagen" in Kraft. Zunächst hatte das Ministerium im Kurzbotschaftendienst Twitter mitgeteilt, dass die Regeln ab kommenden Mittwoch gelten würden.
Massive Ansteckungen mit Coronavirus im Gaststätten
Vor allem in Gaststätten, Bars und Clubs kommt es in der Masse immer wieder zu hohen Ansteckungszahlen. Nach Einführung der 2G-Regel in mehreren Bundesländern im September ist der Umsatz von Hotels, Kneipen und Restaurants jedoch nur leicht gesunken. Im Vergleich zum Vormonat ging ihr Umsatz im September preisbereinigt um 3,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Weiterhin lag der Umsatz im Gastgewerbe um fast ein Fünftel (17,7 Prozent) unter Vorkrisenniveau. Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen machten 8,8 Prozent weniger Umsatz im September, wie die Statistiker erklärten. Gegenüber September 2020 stieg der Wert zwar um 14,5 Prozent, doch im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 lag der Umsatz immer noch 18,0 Prozent darunter. In der Gastronomie blieb der Umsatz im September dagegen im Vormonatsvergleich nahezu konstant (minus 0,1 Prozent). Im Vorjahresvergleich kletterte der Umsatz um 2,0 Prozent. Er lag noch 17,5 Prozent unter Vorkrisenniveau. Seit Mai war der Umsatz im Gastgewerbe im Vormonatsvergleich mit der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen teils stark gestiegen. Das Vorkrisenniveau hatte die Branche aber noch nicht wieder erreicht. (S. Sokolow--BTZ)
Japan schnürt 430-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket
Japan will die pandemiegeplagte Wirtschaft des Landes mit einem neuen Konjunkturpaket ankurbeln. Wie Regierungschef Fumio Kishida am Freitag ankündigte, soll die Erholung von der Corona-Krise mit 56 Billionen Yen (rund 430 Milliarden Euro) angeschoben werden. Die staatliche Hilfen sollten der Bevölkerung "ein Gefühl von Sicherheit und Hoffnung geben", sagte Kishida.
Saarstahl: Verzicht auf Auslagerung von Ascoval nach "Germany"
Die teilweise Auslagerung des französischen Stahlwerks Ascoval nach Deutschland ist nach Angaben aus dem französischen Wirtschaftsministerium vom Tisch. Dies sei das Ergebnis einer Krisensitzung mit Vertretern des deutschen Mutter-Unternehmens Saarstahl, verlautete am Donnerstagabend aus Ministeriumskreisen. Gewerkschaftsangaben zufolge sollten 40 Prozent der Aktivitäten von Ascoval wegen der gestiegenen Strompreise in Frankreich zeitweise an deutsche Produktionsstätten ausgelagert werden.
Ungeimpfte Beschäftigte müssen für Testnachweise sorgen
Bei den ab kommender Woche geplanten 3G-Regeln am Arbeitsplatz müssen Ungeimpfte im Zweifel selbst für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen. "Stellt der Arbeitgeber lediglich Selbsttests zur Eigenanwendung zur Verfügung, die nicht unter Aufsicht durchgeführt werden, ist dies kein zertifizierter Nachweis", erklärte das Bundesarbeitsministerium gegenüber der "Welt" (Freitagsausgabe). Beschäftigte könnten aber kostenlose Bürgertests entsprechend der Coronavirus-Testverordnung in Anspruch nehmen.