Letzte Nachrichten
Aus im Viertelfinale: Deutsche Hockey-Frauen fliegen ohne Medaille heim
Die deutschen Hockey-Frauen fliegen ohne Medaille von den Olympischen Spielen in Tokio nach Hause. Das Team von Trainer Xavier Reckinger verlor am Montag im Viertelfinale mit 0:3 (0:2) gegen Argentinien und verpasste wie zuletzt 2012 in London die Runde der letzten Vier. Die Männer stehen dagegen nach ihrem 3:1 am Sonntag ebenfalls gegen die Südamerikaner im Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Australien.
Hassan mit Machtdemonstration: Nach Sturz noch Vorlaufsiegerin
Die niederländische Spitzenläuferin Sifan Hassan hat eine Demonstration ihrer außergewöhnlichen Stärke abgeliefert. Im Vorlauf der Olympischen Spiele von Tokio über 1500 m am Montagmorgen stürzte die Weltmeisterin, die wie gewohnt weit hinten im Feld unterwegs war, eingangs der letzten Runde.
Protest-Geste bei Siegerehrung: Kugelstoßerin Saunders könnte Strafe drohen
Der amerikanischen Kugelstoßerin Raven Saunders könnte die erste Strafe wegen eines "politischen" Protests bei einer Siegerehrung während der Olympischen Spiele in Tokio drohen. Die 25-Jährige, die am Sonntag Silber gewonnen hatte, kreuzte auf dem Podium ihre über den Kopf erhobenen Arme. Mit der "X-Geste" habe sie Solidarität für die Rechte "unterdrückter Menschen" ausdrücken wollen.
Pandadame Huan Huan in französischem Zoo bringt Zwillinge zur Welt
Seltener Nachwuchs in einem Zoo in Frankreich: Das Riesenpanda-Weibchen Huan Huan im Zoo von Beauval im Zentrum des Landes hat Zwillinge zur Welt gebracht. Die beiden Pandababys wurden in der Nacht zum Montag geboren, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Für den Zoo ist es bereits die zweite Panda-Geburt innerhalb von vier Jahren.
SPD-Fraktionschef schließt Nachteile für Ungeimpfte nicht aus
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hat Nachteile für Ungeimpfte nicht ausgeschlossen. "Private Anbieter können natürlich Geimpften oder Genesenen Vorteile gewähren", sagte der Politiker der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Staatliche Stellen müssten allen gleichermaßen ihre Leistungen anbieten, doch auch dort könnten durch Hygienekonzepte oder Corona-Tests Nachteile für Ungeimpfte entstehen.
Lollapalooza-Festival sagt Auftritte des Rappers DaBaby ab
Nach umstrittenen Aussagen des US-Rappers DaBaby über Homosexuelle und Menschen mit Aids hat das US-Musikfestival Lollapalooza alle Auftritte des Künstlers abgesagt. "Lollapalooza wurde auf der Basis von Vielfalt, Inklusivität, Respekt und Liebe gegründet. In diesem Sinne wird DaBaby nicht mehr im Grant Park auftreten", erklärten die Initiatoren des Festivals in Chicago am Sonntag (Ortszeit) bei Twitter. Anstelle des Musikers sollen die Rapper Young Thug und G Herbo auftreten.
Laschet befürwortet weitere Abschiebungen nach Afghanistan
In der Debatte um eine Fortsetzung der Abschiebungen nach Afghanistan trotz des Vormarschs der radikalislamischen Taliban hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet eine Beibehaltung der bisherigen Praxis befürwortet. "Wir beobachten die Situation in Afghanistan sehr genau", sagte er der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). "Aber unsere Linie bleibt klar: Wer in Deutschland straffällig wird, hat sein Gastrecht verwirkt."
Wohnungskonzern Vonovia erhöht Angebot für Übernahme der Deutsche Wohnen
Der Wohnungskonzern Vonovia will sein Angebot für eine Übernahme des Wettbewerbers Deutsche Wohnen "zeitnah" erhöhen. Er werde 53 Euro pro Aktie offerieren, einen Euro mehr als zuvor, teilte der Konzern am Sonntagabend mit. Die Deutsche Wohnen erklärte, sie unterstütze das verbesserte Angebot der Vonovia für einen Zusammenschluss beider Unternehmen.
Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus scherzt über Gewalt gegen Pelosi
Der Anführer der Republikaner im US-Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, sieht sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, nachdem er darüber gescherzt hatte, die demokratische Präsidentin des Hauses, Nancy Pelosi, mit einem Hammer schlagen zu wollen. Bei einem Spendendinner im US-Bundesstaat Tennessee zeigte sich McCarthy am Samstag zuversichtlich, bei den Midterm-Wahlen im kommenden Jahr wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus erlangen zu können.
Zu wenig Benzin: Vettel nach Platz zwei disqualifiziert
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist nach seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Ungarn disqualifiziert worden. Der Heppenheimer hatte nach dem Rennen zu wenig Benzin im Tank. Nach einer Untersuchung seines Aston Martin war herausgekommen, dass es statt des geforderten mindestens einen Liters Treibstoff im Tank nur 0,3 Liter waren. Er hatte mit seinem Auto schon nicht mehr den sogenannten Parc ferme erreicht.
Zu wenig Benzin: Vettel droht Disqualifikation
Dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel droht nach seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Ungarn die Disqualifikation. Nach einer Untersuchung seines Aston Martin war herausgekommen, dass es statt des geforderten mindestens einen Liters Treibstoff im Tank am Ende des Rennens nur 0,3 Liter waren. Er hatte mit seinem Auto schon nicht mehr den sogenannten Parc ferme erreicht.
Nach Coronainfektion: Hamilton klagt über gesundheitliche Probleme
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton klagt nach seiner Coronainfektion über gesundheitliche Probleme. "Ich mühe mich seit Ende des letzten Jahres ab, um gesund zu bleiben. Das ist immer noch ein Kampf", sagte der 36-Jährige nach dem Großen Preis von Ungarn in Budapest.
Belarussische Olympionikin nach Kritik an Sportfunktionären in Sicherheit
Die belarussische Olympionikin Kristina Timanowskaja, die nach Kritik an Sportfunktionären ihres Landes offenbar gegen ihren Willen zurück nach Minsk gebracht werden sollte, ist in Sicherheit. "Ich bin in Sicherheit, und es wird gerade entschieden, wo ich die Nacht verbringen werde", erklärte Timanowskaja in einer Mitteilung, die die Belarussische Sport-Solidaritäts-Stiftung (BSSF) am Sonntag im Onlinedienst Telegram veröffentlichte.
Thailand verschärft angesichts von Rekordzahl an Neuinfektionen die Corona-Regeln
Angesichts einer Rekordzahl an Neuinfektionen hat Thailand die Corona-Regeln nochmals verschärft. Die nächtliche Ausgangssperre und andere Beschränkungen würden ab Dienstag in 16 weiteren Provinzen gelten, kündigte die Regierung am Sonntag in Bangkok an. Das südostasiatische Land kämpft derzeit mit einer dritten schweren Corona-Welle, die durch die hochansteckende Delta-Variante befeuert wird.
Bartsch spricht sich gegen Corona-Impfpflicht aus
Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch hat sich gegen eine Impfpflicht bei Corona ausgesprochen. Stattdessen sollten auf einem Impfgipfel "alle Möglichkeiten" geprüft werden, "wie man mehr Leute zum Impfen kriegt" und dafür geworben werden, sagte Bartsch am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". Er sprach sich aber dafür aus, die Testpflicht bei der Rückreise nach Deutschland nach einem Auslandsurlaub an den Grenzen zu kontrollieren.
Söder dringt erneut auf früheren Kohleausstieg
CSU-Chef Markus Söder hat seine Forderung nach einem Vorziehen des Kohleausstiegs bekräftigt. Im ZDF-"Sommerinterview" warb Söder am Sonntag für "einen schnelleren Kohleausstieg", ein "früheres Ende des fossilen Verbrenners" sowie mehr Tempo beim Ausbau der Elektromobililtät. Auch solle es eine Solarpflicht für Neubauten geben.
Sumatra-Tiger in indonesischem Zoo an Covid-19 erkrankt
Obwohl der Zoo in der indonesischen Hauptstadt Jakarta aufgrund der Corona-Krise seit Juni geschlossen ist, sind zwei Sumatra-Tiger an Covid-19 erkrankt. Die beiden Männchen Tino und Hari seien nach grippeähnlichen Symptomen Mitte Juli positiv auf das Coronavirus getestet worden, seien aber nach eingehender Behandlung weitgehend wiederhergestellt, teilte Jakartas Park- und Forstverwaltung am Sonntag mit.
Dutzende Evakuierungen wegen Waldbränden in Touristengebieten am Mittelmeer
In mehreren Touristengebieten am Mittelmeer haben am Wochenende weiterhin schwere Waldbrände gewütet. In der Südtürkei wurden erneut dutzende Hotels und Dörfer evakuiert, auf dem griechischen Peloponnes mussten ebenfalls Einwohner und Touristen in Sicherheit gebracht werden. Italien meldete über 800 Brände, darunter allein 250 auf Sizilien. EU-Daten zufolge ist die Brandsaison in diesem Jahr deutlich zerstörerischer als gewöhnlich.
Waldbrände in Touristengebieten am Mittelmeer halten Feuerwehren in Atem
Evakuierungen statt unbeschwertem Strandurlaub: In mehreren Touristengebieten am Mittelmeer haben am Wochenende schwere Waldbrände gewütet. In der Südtürkei wurden erneut Hotels und Dörfer evakuiert, auf dem griechischen Peloponnes mussten ebenfalls Einwohner und Touristen in Sicherheit gebracht werden. Italien meldete über 800 Brände, darunter allein 250 auf Sizilien. EU-Daten zufolge ist die Brandsaison in diesem Jahr deutlich zerstörerischer als gewöhnlich.
2. Bundesliga: HSV verpasst zweiten Sieg - Schalke beendet Auswärtsfluch
Der Hamburger SV hat in der 2. Fußball-Bundesliga den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Hanseaten kamen nach dem 3:1-Auftaktsieg bei Schalke 04 im Heimspiel gegen Aufsteiger Dynamo Dresden über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus.
Söder bekräftigt Forderung nach "mehr Power" im Wahlkampf der Union
CSU-Chef Markus Söder hat seine Forderung nach "mehr Tempo und mehr Power" im Wahlkampf der Unionsparteien bekräftigt. Er sehe sich hier als "der Antreiber", sagte Söder am Sonntag im ZDF-"Sommerinterview". Söder betonte, er arbeite gut mit CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zusammen, jedoch sei der Wahlkampf insgesamt bislang "ein bisschen seltsam".
Bericht: Sozialstaatskonzept der Linkspartei sieht Mindestsicherung von 1200 Euro vor
Die Linkspartei wirbt einem Medienbericht zufolge in einem neuen Sozialstaatskonzept für eine Mindestsicherung von 1200 Euro monatlich. Dieses Geld solle es für alle geben, "in jeder Lebenssituation, in der es gebraucht wird", zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben) aus einem Papier der Partei, das am Montag vorgestellt werden solle. Auch Rente, Bafög und ein neues "Mindestkurzarbeitergeld" sollten sich an diesem Satz orientieren.
Gewerkschaft kündigt Streik in weltgrößter Kupfermine in Chile an
Die Gewerkschaft der Bergleute in der weltgrößten Kupfermine in Chile hat einen Streik angekündigt. Das jüngste Angebot in den Verhandlungen mit dem australisch-britischen Eigentümer BHP sei am Samstagabend abgelehnt worden, teilte die Gewerkschaft mit. 2164 Arbeiter der Escondida-Mine im Norden Chiles hätten für die Arbeitsniederlegung gestimmt, nur elf für die Annahme des Angebots.
Ende Gelände und Polizei ziehen positives Fazit von Klimaprotesten in Brunsbüttel
Die Klimaschutzorganisation Ende Gelände hat ein positives Fazit des "Aktionswochenendes für Klimagerechtigkeit" im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel gezogen. "Wir haben an diesem Wochenende gezeigt: Eine andere Welt ist möglich", teilte Sprecherin Elia Nejem am Sonntag mit. Hunderte Menschen hatten gegen den Bau eines Flüssiggasterminals und die Nutzung von Fracking-Gas protestiert.
Nachfolger Bolts: Italiener Jacobs sensationell 100-m-Olympiasieger
Der italienische Sprinter Lamont Marcell Jacobs ist sensationell Olympiasieger über 100 m geworden und damit Nachfolger von Usain Bolt. Der 26-Jährige setzte sich am Sonntag im Finale von Tokio mit dem Europarekord von 9,80 Sekunden vor Fred Kerley aus den USA (9,84) und dem Kanadier Andre de Grasse (9,89) durch.
Historisches Gold und Weltrekord durch Rojas - und Venezuela kann doch zuschauen
Dreispringerin Yulimar Rojas hat mit einem Weltrekord das erste Olympia-Gold in der Leichtathletik für Venezuela gewonnen - und ihre Landsleute konnten doch noch vor dem Fernseher mitjubeln. Das TV-Signal in dem südamerikanischen Land war erst unmittelbar vor Beginn der Olympischen Spiele freigeschaltet worden, nachdem die USA die letzte Rate der Zahlungen an die Vermarkter aufgrund der verhängten Wirtschaftssanktionen zunächst blockiert hatten.
Deutsche Handballer im Viertelfinale
Die deutschen Handballer haben bei den Olympischen Spielen das Viertelfinale erreicht. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Brasilien zum Abschluss der Vorrunde mit 29:25 (16:12) und sicherte sich damit den noch fehlenden Punkt. Bester deutscher Torschütze waren Juri Knorr und Steffen Weinhold mit jeweils sechs Treffern.
Frankreich rechnet mit 50 Millionen ausländischen Sommerurlaubern
Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie hofft Frankreich auf 50 Millionen ausländische Sommerurlauber in diesem Jahr. "Wir rechnen damit, in diesem Jahr 50 Millionen ausländische Touristen willkommen heißen zu können - gegenüber 35 Millionen im Vorjahr und 90 Millionen im Jahr 2019", sagte Tourismus-Staatssekretär Jean-Baptiste Lemoyne der Zeitung "Journal du Dimanche".
Olympia: Basketballer im Viertelfinale gegen Slowenien
Die deutschen Basketballer treffen bei den Olympischen Spielen in Tokio im Viertelfinale auf Europameister Slowenien mit NBA-Superstar Luka Doncic. Das ergab die Auslosung nach Abschluss der Vorrunde am Sonntag. Alle Viertelfinals finden am Dienstag in der Saitama Super Arena statt.
Berlin: Trotz Demo-Verbots sinnlose Corona-Proteste
In Berlin sind am Sonntag mehrere hundert Menschen zu einer nicht genehmigten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen aufgebrochen. Sie hätten ursprünglich zu Fuß oder im Reisebus an einem angemeldeten Autokorso teilnehmen wollen, teilte die Berliner Polizei auf Twitter mit. Für die Teilnahme sei allerdings ein Auto Voraussetzung. Die Betreffenden hätten sich nun in der Reichsstraße in Charlottenburg zu einer verbotenen Ersatzversammlung gesammelt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte zuvor mehrere geplante Demonstrationen aus dem Kreis der "Querdenken"-Bewegung verboten. Das Gericht erklärte am Samstag, die Beschwerden gegen entsprechende Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Berlin seien zurückgewiesen worden. Die Auffassung der Antragsteller, dass Demonstrieren ohne Mund-Nase-Schutz und Mindestabstand von der Versammlungsfreiheit gedeckt sei, teilte das Gericht nicht. Die Polizei hatte zuvor angekündigt, dass sie in der Stadt mit bis zu 2250 Kräften im Einsatz sein werde. Am Sonntag twitterte sie, die Teilnahme an einer verbotenen Versammlung sei eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 1000 Euro Bußgeld bestraft werden könne. Es würden Platzverweise erteilt und Anzeigen gefertigt. (O. Larsen--BTZ)
Touristen reisen ab - wegen Bränden in der Türkei
Angesichts der weiter vorrückenden Brände im Süden der Türkei sind am Sonntag erneut ausländische Urlauber und Einheimische in Sicherheit gebracht worden, viele der Touristen reisen aktuell aus der Türkei wegen des Feuers, welches die Luftqualität massiv beeinträchtig, ab. Im Touristenort Bodrum wurde laut dem Sender CNN Türk ein ganzes Viertel evakuiert, da die Flammen durch starke Winde aus dem nahe gelegenen Bezirk Milas angefacht wurden. 540 Menschen mussten demnach per Boot in Sicherheit gebracht werden, weil die Straßen nicht mehr benutzbar waren. Auch im Urlaubsort Antalya gab es laut dem Sender NTV Evakuierungen. Bei den vor fünf Tagen ausgebrochenen Bränden im bei Touristen beliebten Süden der Türkei sind bislang sechs Menschen ums Leben gekommen. Für die Türkei sind es die schlimmsten Brände seit gut einem Jahrzehnt. Seit Jahresbeginn wurden nach Behördenangaben fast 95.000 Hektar Fläche durch Brände zerstört. In den Jahren 2008 bis 2020 waren es im selben Zeitraum durchschnittlich nur rund 13.000 Hektar. 107 der 112 Waldbrände sind laut dem türkischen Minister für Land- und Forstwirtschaft, Bekir Pakdemirli, inzwischen unter Kontrolle. In den Touristenregionen Antalya und Mugla wüten die Brände, angefacht durch Winde und Hitze, aber immer noch. Im vergangenen Monat waren die Temperaturen in der Türkei auf Rekordwerte geklettert: Im anatolischen Cizre wurden am 20. Juli 49,1 Grad gemessen. Und die Hitze wird voraussichtlich anhalten: Am Montag wird in Antalya eine Temperatur von 40 Grad erwartet. (N. Lebedew--BTZ)
Israel beginnt als erstes Land mit dritter Corona-Impfung für ältere Menschen
In der Debatte um die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus prescht Israel vor: Als erstes Land weltweit ermöglicht es seit Sonntag allen Einwohnern ab 60 Jahren, sich ein drittes Mal impfen zu lassen, wenn ihre zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt. Denn trotz einer intensiven Impfkampagne steigen die Infektionszahlen in Israel wieder rapide an, und die Regierung will scharfe Beschränkungen um jeden Preis vermeiden.