Letzte Nachrichten
Chinas Außenminister Qin ohne Angaben von Gründen des Amtes enthoben
Chinas Präsident Xi Jinping hat seinen seit Wochen aus der Öffentlichkeit verschwundenen Außenminister Qin Gang ohne Angaben von Gründen ausgetauscht. Qins Vorgänger Wang Yi habe das Amt erneut übernommen, berichteten chinesische Staatsmedien am Dienstag. Qin galt lange Zeit als Vertrauter des Präsidenten und hat eine rasante diplomatische Karriere hinter sich. Der 57-Jährige war erst im vergangenen Dezember zum Außenminister ernannt worden.
US-Präsidentschaftsbewerber DeSantis nach Autounfall unverletzt
Floridas Gouverneur Ron DeSantis, der sich auch um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewirbt, ist bei einem Autounfall unversehrt geblieben. Er sei zusammen mit seinem Team auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee gewesen, als sich der Unfall ereignet habe, teilte DeSantis' Wahlkampfbüro am Dienstag mit. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden nicht genannt.
Scorpions mit niedersächsischem Verdienstorden ausgezeichnet
Die Scorpions sind mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) übergab den Bandmitgliedern Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs die Auszeichnung am Dienstag in Hannover. Er würdigte damit ihre Verdienste um die Musik und ihr ehrenamtliches Engagement in Niedersachsen.
IWF hebt Prognose für die Weltwirtschaft - für Deutschland senkt er sie
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Welt leicht angehoben - Deutschland aber bildet eine Ausnahme unter den großen Volkswirtschaften. Für die Bundesrepublik senkte der IWF seine Erwartungen sogar noch weiter ab: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird demnach 2023 um 0,3 Prozent schrumpfen.
Zwei Menschen sterben bei Frontalzusammenstoß zweier Autos in Schleswig-Holstein
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Schleswig-Holstein zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag auf einer Landstraße zwischen den Gemeinden Alveslohe und Ellerau, wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte. Dort kam es aus bislang unbekannter Ursache zu dem Zusammenstoß. Sowohl für einen Fahrer als auch eine Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.
Buschmann äußert sich besorgt über Justizreform in Israel
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat besorgt auf die Verabschiedung eines Kernelements der umstrittenen Justizreform in Israel reagiert. Israel sei "immer ein Leuchtfeuer für Demokratie und Rechtsstaat im Nahen Osten" gewesen, sagte Buschmann am Dienstag dem "Spiegel". "Viele Freunde Israels haben die Sorge, dass dieses Licht nun nicht unbedingt heller scheint."
Bayreuther Festspiele mit viel Prominenz eröffnet
Mit viel Prominenz sind am Dienstag die diesjährigen Bayreuther Festspiele eröffnet worden. Zu den Gästen auf dem roten Teppich am sogenannten Grünen Hügel in der bayerischen Stadt zählten die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Richard-Wagner-Festspiele gelten als eines der renommiertesten gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse des Jahres.
Premiere in Paris 2024: Deutsches Haus für alle
So groß wie nie und erstmals für alle: Das Deutsche Haus bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Paris wartet mit einer Premiere auf. Zum ersten Mal ist der traditionelle Treffpunkt für Athleten, Sponsoren und Presse während der beiden Großereignisse auch für das Publikum geöffnet.
Mann stirbt bei Sturz von Dach des Millerntorstadions in Hamburg
Ein Mann ist in Hamburg vom Dach des Millerntorstadions gestürzt und gestorben. Die Polizei in der Hansestadt geht von einem Arbeitsunfall aus, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Eine Reanimation blieb demnach erfolglos. Die Identität des Manns war zunächst unbekannt.
Drei Männer ertrinken in Bayern bei Arbeitsunfall in Kanalisationsschacht
Bei einem Arbeitsunfall sind in Bayern drei Männer im Alter von 20, 27 und 28 Jahren in einem Kanalisationsschacht ertrunken. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, ereignete sich der Vorfall am späten Dienstagvormittag auf dem Firmengelände eines Entsorgungs- und Recyclingunternehmens in der Gemeinde Weyarn. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte ein Angestellter des Betriebs in einem wassergefüllten Gullyschacht gearbeitet.
Beratergremium legt Vorschläge für schnellere Vergabeverfahren bei Bundeswehr vor
Der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat eine Reform zur Beschleunigung des Beschaffungswesens der Bundeswehr vorgeschlagen. Das unabhängige Beratergremium sprach sich in einem am Dienstag veröffentlichten Gutachten dafür aus, die Vergabeverfahren zu vereinfachen. So solle unter anderem die Praxis, militärische Beschaffungsverträge über mehr als 25 Millionen Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestags genehmigen zu lassen, abgeschafft werden. Abgeordnete der Ampel-Parteien lehnten diesen Vorstoß ab. Der Bundeswehrverband befürwortete die Reformvorschläge des Beratergremiums.
Zverev startet mit überlegenem Sieg in Hamburg
Alexander Zverev ist mit einem überlegenen Sieg in sein Heim-Turnier am Hamburger Rothenbaum gestartet. Der 26 Jahre alte Olympiasieger aus der Hansestadt präsentierte sich beim 6:0, 6:3-Erfolg gegen den überforderten Slowenen Alex Molcan zielstrebig und konzentriert.
DBS-Präsident bekräftigt Forderung nach Russland-Ausschluss
Friedhelm Julius Beucher, seit 2009 Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), hat seine Haltung in der Russland-Frage 13 Monate vor den Paralympics in Paris (28. August bis 8. September 2024) bekräftigt. "Der grauenvolle Krieg schickt uns jeden Tag immer schlimmere Bilder. Es gibt nicht den geringsten Grund, diese Position infrage zu stellen. Bumms, Ende, Aus", sagte der 77-Jährige am Dienstag in der "SID Mixed-Zone" in Köln.
Chinesischer Außenminister Qin ohne Angaben von Gründen des Amtes enthoben
Chinas Präsident Xi Jinping hat seinen seit Wochen nicht mehr öffentlich auftretenden Außenminister Qin Gang ohne Angaben von Gründen ausgetauscht. Qins Vorgänger Wang Yi habe das Amt erneut übernommen, berichteten chinesische Staatsmedien am Dienstag. Qin galt lange Zeit als Vertrauter des Präsidenten und hatte eine rasante diplomatische Karriere hinter sich. Er war erst im vergangenen Dezember zum Außenminister ernannt worden.
Mehr als 80 Menschen von Flüchtlingsboot bei Kanarischen Inseln gerettet
Spanische Rettungskräfte haben mehr als 80 Menschen von einem Flüchtlingsboot in der Nähe der Kanarischen Inseln gerettet. Ein Mann sei bei der Überfahrt gestorben und tot geborgen worden, teilte der spanische Seenotrettungsdienst Salvamento Marítimo am Dienstag mit. Das Boot war nach Angaben der Rettungskräfte am frühen Dienstagmorgen ganz in der Nähe der spanischen Insel Gran Canaria gesichtet worden.
Bestatter wegen Beisetzung falsch befüllter Urne zu Geldstrafe verurteilt
Das Landgericht im niedersächsischen Oldenburg hat einen Bestatter wegen der Beisetzung einer falsch befüllten Urne in einem Berufungsprozess zu einer Geldstrafe in Höhe von 2800 Euro verurteilt. 400 Euro davon gelten wegen einer langen Verfahrensdauer bereits als vollstreckt, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte. Das Gericht sah demnach den Vorwurf der Anstiftung zur Störung der Totenruhe als erfüllt an.
IWF erwartet Wirtschaftsabschwung in Deutschland um 0,3 Prozent
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland erneut abgesenkt. Im laufenden Jahr sei wegen der "Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes und des Abschwungs im ersten Quartal" ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zu erwarten, erklärten die IWF-Experten am Dienstag in Washington. Für die Weltwirtschaft insgesamt hoben sie ihre Prognose hingegen leicht an.
Prozess um Mord beim Sex in Niedersachsen begonnen
Vor dem Landgericht im niedersächsischen Oldenburg hat am Dienstag ein Prozess um einen mutmaßlichen Mord beim Sex begonnen. Der angeklagte 38-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft im Februar seine Lebensgefährtin während des Geschlechtsverkehrs erwürgt haben. Grund dafür sei die Befriedigung seines Geschlechtstriebs gewesen. Die Frau starb durch einen Mangel an Sauerstoff.
Russland erhöht Alters-Obergrenze für Einberufung in die Armee
Die russischen Abgeordneten haben am Dienstag eine Erhöhung der Alters-Obergrenze für die Einberufung zum Wehrdienst beschlossen. "Ab dem 1. Januar 2024 werden Bürger im Alter von 18 bis 30 für den Militärdienst einberufen", heißt es in dem vom russischen Unterhaus Duma in zweiter und dritter Lesung beschlossenen Gesetz. Zuvor waren Männer im Alter von 18 bis 27 Jahren in Russland zu einem einjährigen Wehrdienst verpflichtet.
Schwangere von 68-Jähriger in Dresdner Bus rassistisch beleidigt und geschlagen
Eine betrunkene 68-Jährige hat in einem Dresdner Stadtbus eine hochschwangere 27 Jahre alte Frau rassistisch beleidigt und geschlagen. Wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagnachmittag in der Südvorstadt. Die Angreiferin beleidigte in dem Bus die schwangere Frau sowie eine 61-Jährige zunächst rassistisch. Kurz darauf stieß sie die ältere der beiden Marokkanerinnen beiseite und schlug die andere.
Zwei Jahre nach Entmachtung der Regierung in Tunis Protest mit hunderten Teilnehmern
Am zweiten Jahrestag der Entmachtung der tunesischen Regierung haben etwa 300 Menschen in Tunis gegen den umstrittenen Präsidenten Kais Saïed demonstriert. "Schluss mit dem Staatsstreich" und "Freiheit für die Häftlinge" skandierten am Dienstag die Demonstranten, die trotz einer Hitzewelle mit Temperaturen um 45 Grad zusammen gekommen waren.
Offiziell: Bayern verleiht Nübel nach Stuttgart
Fußball-Rekordmeister Bayern München verleiht seinen Ersatztorwart Alexander Nübel wie erwartet an den VfB Stuttgart. Wie beide Vereine am Dienstag bekanntgaben, wechselt Nübel für eine Saison zu den Schwaben. Die Leihgebühr soll Medienberichten zufolge eine Million Euro betragen, eine Kaufoption besitzt der VfB dem Vernehmen nach nicht.
550 Millionen Menschen nutzen Streamingdienst Spotify - auch viele Jüngere
Der Streamingdienst Spotify hat seine Nutzerzahl weiter gesteigert. Im zweiten Quartal von April bis Juni registrierte das schwedische Unternehmen 551 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer, 27 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie Spotify am Dienstag mitteilte. Neue Abonnenten seien vor allem aus der Generation Z dazugekommen - also der Altersgruppe der zwischen 1997 und 2010 Geborenen.
Präsidentengattin Jill Biden besiegelt symbolisch die Rückkehr der USA zur Unesco
US-Präsidentengattin Jill Biden hat die Rückkehr der USA zur Unesco symbolisch besiegelt. "Lasst uns gemeinsam für die nächste Generation arbeiten", sagte Biden am Dienstag bei einem Festakt in Paris, bei dem die Flagge der USA am Unesco-Gebäude erstmals seit mehreren Jahren wieder gehisst wurde. Es ist der erste offizielle Besuch der Präsidentengattin in Frankreich seit dem Amtsantritt ihres Mannes Joe Biden 2021.
Nullnummer im Test zwischen PSG und Ronaldo-Klub
Keine Tore ohne Kylian Mbappe: Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain ist in einem Testspiel gegen Al-Nassr aus Saudi-Arabien rund um Weltstar Cristiano Ronaldo nicht über eine Nullnummer hinausgekommen. Mbappe war wegen des Streits um seine nähere Zukunft aus dem PSG-Kader für die Werbe-Tour nach Japan gestrichen worden.
Kein Aufpreis bei Flugumbuchung wegen Corona-Pandemie
Flugpassagiere mussten für Umbuchungen von während der Coronapandemie annullierten Flügen keinen Aufpreis zahlen. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschied, gilt dies auch dann, wenn der neue Flugtermin Wochen oder gar Monate später lag. (Az: X ZR 50/22)
IAEA entdeckt Minen in Pufferzone an ukrainischem Atomkraftwerk Saporischschja
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat auf dem Gelände des von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja mehrere Minen entdeckt. Wie IAEA-Chef Rafael Grossi berichtete, entdeckten Mitarbeiter "einige Minen in einer Pufferzone zwischen der inneren und äußeren Umzäunung der Anlage". Derweil warfen sich Moskau und Kiew am Dienstag gegenseitig nächtliche Angriffe vor: Russland erklärte, einen Drohnenangriff auf ein Militärboot im Schwarzen Meer abgewehrt zu haben. Die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde laut ukrainischen Behörden erneut Ziel russischer Luftangriffe.
Weltmarkt für Bier entwickelt sich unerwartet gut
Der internationale Biermarkt hat sich im vergangenen Jahr besser entwickelt als erwartet. Der weltweite Ausstoß legte um 1,3 Prozent auf 1,89 Milliarden Hektoliter zu, wie das auf Hopfen und Hopfenprodukte spezialisierte Unternehmen BarthHaas am Dienstag mitteilte. Der Ausstoß kam demnach nah an das Niveau von 2019 heran. Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine hatten die Experten mit einem Rückgang gerechnet.
Beirat beim Wirtschaftsministerium für Reform der Bundeswehr-Beschaffung
Der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat eine Reform zur Beschleunigung des Beschaffungswesens der Bundeswehr vorgeschlagen. Das unabhängige Beratergremium sprach sich in einem am Dienstag veröffentlichten Gutachten dafür aus, die Vergabeverfahren zu vereinfachen. So solle unter anderem die Praxis, militärische Beschaffungsverträge über mehr als 25 Millionen Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestags genehmigen zu lassen, abgeschafft werden. Abgeordnete von SPD und Grünen lehnten diesen Vorschlag ab.
Griechenland stöhnt weiter unter Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 44 Grad
Die erbarmungslose Hitzewelle und Brände auf mehreren Ferieninseln haben Griechenland weiter fest im Griff: Am Dienstag wurden Höchsttemperaturen bis 44 Grad erwartet. Starker Winde fachte die Brände auf den Inseln Rhodos, Korfu und Euböa weiter an. Auch auf Zypern und auf der italienischen Insel Sizilien kämpfte die Feuerwehr gegen Brände, während es in Norditalien mindestens zwei Tote durch schwere Unwetter gab.
Gutachten verweist auf europarechtliche Hürden bei Cannabis-Legalisierung
Teile der Ampel-Pläne für eine Legalisierung von Cannabis sind womöglich nicht mit Europarecht vereinbar. Das geht aus einem Gutachten des Wissenschaftliche Dienstes des Bundestages hervor, über das der "Spiegel" am Dienstag berichtete. Zwar halte es das Gutachten prinzipiell für möglich, den Privatkonsum - also Besitz, Kauf und Anbau - straffrei zu stellen, heißt es in dem Bericht. Die deutlich weitergehenden Pläne der Koalition seien aber europarechtlich problematisch.
Debatte um CDU-Chef Merz nach AfD-Äußerungen hält an
Auch nach der Klarstellung zur Abgrenzung gegenüber der AfD hält die Debatte um CDU-Chef Friedrich Merz an. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, verteidigte Merz am Dienstag gegen parteiinterne Kritik, CSU-Generalsekretär Martin Huber nannte die jüngsten Äußerungen des CDU-Vorsitzenden zur AfD "nicht hilfreich". Der frühere saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zweifelte an der Eignung von Merz als Kanzlerkandidat der Union.