Letzte Nachrichten
Wahlbeteiligung in Hessen bis 14.00 Uhr unter 30 Prozent
Bei der Landtagswahl in Hessen hat bis zum frühen Nachmittag am Sonntag deutlich weniger als ein Drittel der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bis 14.00 Uhr bei 27,7 Prozent, wie die Landeswahlleitung in Wiesbaden mitteilte. Die Stimmen der Briefwähler wurden dabei nicht mitgezählt. Beim Urnengang vor fünf Jahren hatte die Wahlbeteiligung bis 14.00 bei 38,8 Prozent gelegen, ebenfalls ohne Briefwahlstimmen.
Angriff auf Israel: Bund stoppt Entwicklungszusammenarbeit mit Palästinensern
Infolge des Großangriffs der militanten Palästinenserorganisation Hamas auf Israel hat das Bundesentwicklungsministerium seine Zusammenarbeit mit den palästinensischen Gebieten vorerst gestoppt. "Diese Angriffe auf Israel sind eine fürchterliche Zäsur", erklärte Entwicklungsministerin Svenja Schule (SPD) am Sonntag. "Wir werden darum unser gesamtes Engagement für die Palästinensischen Gebiete auf den Prüfstand stellen." Unterstützungszahlungen werden nach Angaben des Ministeriums "derzeit nicht vorgenommen".
Keita erneut verletzt nach Werder-Niederlage
Werder Bremen muss in den Bundesliga-Partien nach der Länderspielpause erneut auf Top-Zugang Naby Keita verzichten. Der 28-jährige Mittelfeldspieler hat bei der 2:3 (1:2)-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim am Samstagabend eine "leichte muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel" erlitten, wie sein Klub mitteilte.
Polizei: Vater in Dinslaken sperrt Dreijährige tagelang in Keller - Kind tot
In Dinslaken hat ein Mann seine dreijährige Tochter offenbar mehrere Tage lang in einen Keller gesperrt, wo das Mädchen starb. Der Mann sei auf der Polizeiwache in Dinslaken erschienen und habe den Beamten berichtet, er habe die Leiche seines Kindes mit Gewichten beschwert in den Rhein-Herne-Kanal geworfen. Taucher fanden die Leiche und bargen sie, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Mehrere hunderte Teilnehmer bei Solidaritätsdemonstration für Israel in Berlin
Schätzungsweise mehrere hundert Menschen haben am Sonntag in Berlin an einer Solidaritätsdemonstration für Israel teilgenommen. Sie versammelten sich vor dem Brandenburger Tor, wie ein AFP-Reporter berichtete. Aufgerufen zu der Demonstration hatten das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), die Jüdische Studierendenunion sowie der jüdischen Verein Werteinitiative.
Hamas-Angriff auf Israel: Fluggesellschaften streichen Flüge nach Tel Aviv
Wegen des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel haben Fluggesellschaften in aller Welt am Wochenende Dutzende Flüge in das Land gestrichen. Wie am Samstag auf den Ankunftstafeln des Ben-Gurion-Flughafens in Tel Aviv zu lesen stand, strichen unter anderem die Lufthansa, Air France, Ryanair, Emirates, Aegan Airlines und American Airlines Verbindungen in die israelische Metropole. Das Auswärtige Amt in Berlin rät derzeit "dringend" von Reisen nach Israel und in die Palästinensergebiete ab.
U21-Spiel in Israel vor der Absage
Nach dem Terror-Angriff der Hamas ist die Austragung des Qualifikationsspiels zur U21-EM zwischen Israel und Deutschland sehr fraglich. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte am Sonntag mit, er stehe "im Austausch mit der UEFA, dem israelischen Fußballverband sowie dem Auswärtigen Amt und der deutschen Botschaft in Israel". Die Sicherheit von Spielern, Trainern und Funktionsteam habe höchste Priorität.
Israel holt zum Gegenschlag aus: Zehntausende Soldaten kämpfen im Land gegen Hamas
Nach dem Großangriff der Hamas hat Israel alle Kräfte zum Gegenschlag mobilisiert: Zehntausende israelische Soldaten kämpften im eigenen Land gegen militante Palästinenser, während die Luftwaffe hunderte Ziele im Gazastreifen bombardierte. "Wir beginnen einen langen und schwierigen Krieg, der uns durch einen mörderischen Angriff der Hamas aufgezwungen wurde", erklärte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntagmorgen. Derweil hielten Hamas-Kämpfer weiterhin israelische Geiseln in ihrer Gewalt.
Polen kündigt Evakuierungsflüge für seine Bürger in Israel mit Militärmaschinen an
Nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel will Polen seine Bürger in Israel mit Militärmaschinen ausfliegen. "Die polnische Armee bereitet sich darauf vor, die Polen in Israel zu evakuieren", erklärte Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Sonntag im Onlinedienst X, vormals Twitter. Dazu würden Transportmaschinen vom Typ Hercules C-130 genutzt.
Freie-Wähler-Chef Aiwanger stimmt bei Bayern-Wahl ab
Der Chef der Freien Wähler und amtierende bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bei der Landtagswahl seine Stimme abgegeben. Der 52-Jährige nahm am Sonntag in einem Wahllokal in Rottenburg an der Laaber an der Abstimmung teil. Trotz der Affäre um ein bei ihm zu Schulzeiten gefundenes antisemitisches Flugblatt hat Aiwanger gute Chancen, erstmals das Direktmandat in seinem Stimmkreis zu holen.
Linken-Bundestagsabgeordneter Lutze wechselt zur SPD
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze steht vor einem Übertritt in die SPD und deren Fraktion im Parlament. Lutze sagte der "Saarbrücker Zeitung" am Sonntag: "Ich werde noch heute meinen Austritt erklären." Am Sonntagabend solle eine entsprechende E-Mail an die Linke gehen. Die Linke-Fraktion würde damit von 39 auf 38 Mandate schrumpfen - knapp über der Grenze für den Fraktionsstatus von 37.
Medien: Polizist in Ägypten erschießt zwei israelische Touristen und einen Ägypter
Einen Tag nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel hat ein Polizist im Nachbarland Ägypten einem Medienbericht zufolge zwei israelische Touristen und einen Ägypter erschossen. Der Polizist habe "wahllos" auf eine israelische Reisegruppe in der Stadt Alexandria geschossen, berichtete der Fernsehsender Extra News am Sonntag. Ein weiterer Mensch wurde demnach verletzt. Der Polizist sei festgenommen worden.
Mehr Schutz für jüdische und israelische Einrichtungen in Deutschland
Angesichts des Großangriffs der Palästinenserorganisation Hamas auf Israel sind in Deutschland die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische und israelische Einrichtungen verstärkt worden. "In dieser schrecklichen Situation gilt umso mehr: Der Schutz von Jüdinnen und Juden in Deutschland hat für uns allerhöchste Priorität", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der "Bild am Sonntag". Die Deutsche Polizeigewerkschaft warnte vor Anschlägen und israelfeindlichen Demonstrationen.
Drogenbeauftragter: FDP kippt Lauterbachs Pläne für Rauchverbot im Auto
Die Ampelkoalition verzichtet auf Druck der FDP auf das von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplante Rauchverbot bei Autofahrten mit Minderjährigen und Schwangeren. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert (SPD), sagte, leider habe es der "wichtige Vorstoß" Lauterbachs nur für einige Wochen in den Referentenentwurf zum Gesetz zur Cannabis-Legalisierung geschafft. Das Kinderhilfswerk äußerte harte Kritik.
Angriff auf Israel: Debatte über deutsche Palästinenser-Unterstützung
Infolge des Großangriffs der militanten Palästinenserorganisation Hamas auf Israel ist in Deutschland die Debatte über staatliche Unterstützung für die palästinensischen Gebiete entbrannt. Zugesagte Zahlungen in Millionenhöhe müssten "nun sofort eingestellt werden", erklärte CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter am Samstag. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) forderte eine Entscheidung von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Der Linken-Politiker Gregor Gysi verteidigte die Palästinenser-Hilfe.
Ecuador: Sieben Tatverdächtige nach Mord an Präsidentschaftsbewerber in Haft getötet
Zwei Monate nach dem Mord an dem Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio in Ecuador sind sieben Tatverdächtige in Gefängnissen getötet worden. Als Reaktion kündigte Ecuadors Staatschef Guillermo Lasso am Samstag eine "Neuorganisation" der Polizeiführung des Landes an und entließ mehrere hohe Beamte. Zudem wurde eine Strafanzeige gegen den Leiter des Gefängnisses in Guayaquil gestellt, in dem sechs der Verdächtigen angeblich bei "Unruhen" ums Leben gekommen waren.
Hisbollah greift Israel "aus Solidarität" mit der Hamas vom Libanon aus an
Einen Tag nach Beginn des Großangriffs der Hamas auf Israel hat die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vom Libanon aus Israel angegriffen. Sie habe "zahlreiche Artillerie-Geschosse und Lenkraketen" auf israelische Stellungen an der Grenze abgefeuert, erklärte die schiitische Miliz am Sonntag. Dies geschehe "aus Solidarität" mit dem Angriff der Hamas. Die israelische Armee reagierte auf den Beschuss mit Artilleriefeuer auf Stellungen im Südlibanon.
Zehntausende Soldaten kämpfen in Israel weiter gegen Hamas-Eindringlinge
Nach dem beispiellosen Großangriff der Hamas auf Israel kämpft die israelische Armee mit zehntausenden Soldaten im eigenen Land und mit Luftangriffen auf den Gazastreifen gegen die militanten Palästinenser. "Wir beginnen einen langen und schwierigen Krieg, der uns durch einen mörderischen Angriff der Hamas aufgezwungen wurde", erklärte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntagmorgen. Innerhalb Israels hielten radikale Palästinenser weiter israelische Geiseln in ihrer Gewalt, israelische Soldaten kämpften gegen eingedrungene Hamas-Kämpfer.
Hessen-Wahl: SPD-Spitzenkandidatin Faeser gibt Stimme ab
Die SPD-Spitzenkandidatin in Hessen, Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), hat am Sonntagvormittag ihre Stimme in Schwalbach am Taunus in ihrem Wahlkreis Main-Taunus I abgegeben. Der SPD in Hessen droht Umfragen zufolge erneut das schlechteste Ergebnis aller Zeiten. Deutlich vorn liegt die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein.
Armeesprecher: Weiterhin israelische Geiseln in Händen von Angreifern
Angreifer aus dem Gazastreifen halten nach den Worten eines israelischen Armeesprechers in Israel weiterhin Geiseln fest. Die Kämpfe "zur Befreiung von Geiseln" dauerten an, sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Sonntag vor Journalisten. "Zehntausende Soldaten" seien in dem Gebiet rund um den Gazastreifen im Einsatz. "Wir werden jede einzelne Gemeinde erreichen, bis wir jeden Terroristen in Israel getötet haben", betonte Hagari.
Sandhausen-Präsident greift Schiri Exner "körperlich an"
Schiedsrichter Florian Exner (Münster) und Assistent Jonah Besong sind nach dem Drittliga-Spiel des SV Sandhausen gegen den SSV Ulm (1:2) von SVS-Vereinspräsident Jürgen Machmeier körperlich angegriffen worden. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit und verurteilte den Vorfall zugleich aufs Schärfste.
AC Mailand nutzt Inters Patzer - Giroud als Torwart
Der AC Mailand hat in der italienischen Fußball-Liga den Patzer des Stadtrivalen Inter ausgenutzt und die Tabellenführung übernommen. Das Team um Nationalspieler Malick Thiaw setzte sich am Samstag mit 1:0 (0:0) beim Aufsteiger CFC Genua durch und verdrängte den Champions-League-Finalisten auf den zweiten Rang.
Völler lobt Hummels: "Absoluter Führungsspieler"
DFB-Sportdirektor Rudi Völler sieht die Rückkehr von Mats Hummels in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft durchweg positiv. "Mats Hummels ist ein absoluter Führungsspieler, das hat er nicht nur in der Nationalmannschaft bewiesen, sondern auch in Dortmund in den letzten Spielen", sagte Völler bei Bild TV.
Israel kündigt Evakuierung aller Bürger rund um den Gazastreifen an
Die israelische Armee hat die Evakuierung aller Israelis aus Gebieten nahe dem Gazastreifen angekündigt. "Unsere Mission in den nächsten 24 Stunden ist es, alle Einwohner rund um Gaza zu evakuieren", sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Sonntag vor Journalisten. Laut Hagari dauern die Kämpfe mit nach Israel eingedrungenen Hamas-Anhängern "zur Befreiung von Geiseln" an. "Zehntausende Soldaten" seien in dem Gebiet im Einsatz. "Wir werden jede einzelne Gemeinde erreichen, bis wir jeden Terroristen in Israel getötet haben", betonte er.
Taliban: Zahl der Erdbeben-Toten in Afghanistan auf mehr als 2000 verdoppelt
Die Anzahl der Todesopfer von mehreren schweren Erdbeben in Afghanistan hat sich laut einem Sprecher der radikalislamischen Talibanregierung auf mehr als 2000 Menschen verdoppelt. In 13 Dörfern seien insgesamt 2053 Menschen ums Leben gekommen, weitere 1240 Menschen seien verletzt worden, erklärte Regierungssprecher Sabihullah Mudschahid am Sonntag im vormals Twitter genannten Onlinedienst X in Berufung auf die Katastrophenbehörde. 1320 Häuser seien vollständig zerstört worden.
Erdogan eröffnet ersten offiziellen Kirchenneubau seit Republikgründung in Türkei
Präsident Recep Tayyip Erdogan wird am Sonntag die erste Kirche eröffnen, die in der 100-jährigen Geschichte der modernen Türkei nach dem Ende des Osmanischen Reiches mit Unterstützung der Regierung gebaut wurde. Die syrisch-orthodoxe Kirche Mor Ephrem in Istanbul "ist die erste neu erbaute Kirche, die seit der Gründung der türkischen Republik ihre Türen öffnet", sagte der Präsident der assyrischen Stiftung von Istanbul, Sait Susin, der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind glücklich."
Bayern-Boss Dreesen über Boateng: "Sind nicht ignorant"
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen von Bayern München hat die Entscheidung gegen eine Rückkehr von Jerome Boateng auch mit dem Gerichtsprozess gegen den Weltmeister von 2014 begründet. "Es ist ja nicht so, dass wir ignorant durchs Leben schreiten", sagte Dreesen bei Bild TV und betonte: "Im Gesamtkontext haben wir uns gemeinsam mit Jerome entschieden, dass wir von einer Verpflichtung absehen."
Parlamentswahl in Luxemburg begonnen
In Luxemburg hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen, bei der der langjährige Regierungschef Xavier Bettel um eine Wiederwahl fürchten muss. Seit 8.00 Uhr sind die Bewohner in dem Großherzogtum dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Der liberale Premierminister, der seit 2013 ein Bündnis mit Sozialisten und Grünen führt, kämpft bei der Abstimmung um eine weitere Amtszeit.
Bayern-Wahl: Ministerpräsident Söder gibt in Nürnberg Stimme ab
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bei der Landtagswahl in Bayern seine Stimme abgegeben. Söder und seine Frau Karin Baumüller-Söder warfen am Sonntagmorgen in ihrem Wahlkreis in Nürnberg ihre Wahlzettel in die Urne ein. Der Wahlsieg der CSU gilt als sicher, dennoch muss die Partei den Umfragen zufolge fürchten, ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis seit 1950 zu holen.
Armee: Israel reagiert mit Artilleriefeuer auf Hisbollah-Beschuss aus Südlibanon
24 Stunden nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel hat die israelische Armee nach eigenen Angaben mit Artilleriefeuer auf Beschuss aus dem Südlibanon reagiert. Die israelische Artillerie sei dabei, "das Gebiet im Libanon anzugreifen, aus dem ein Schuss abgefeuert wurde", erklärte die israelische Armee am Sonntagmorgen. Weitere Einzelheiten nannte die Armee zunächst nicht.
Beachvolleyball-WM: Ludwig und Lippmann in K.o.-Runde
Die deutschen Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Louisa Lippmann sind bei der WM in Mexiko vorzeitig in die K.o.-Runde eingezogen. Die EM-Dritten setzten sich gegen die Italienerinnen Margherita Bianchin und Claudia Scampoli mit 2:0 (21:12, 21:12) durch. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel können Rio-Olympiasiegerin Ludwig und Lippmann bereits für die Runde der letzten 32 planen.
Landtagswahl in Bayern begonnen
Im von der Bevölkerungszahl her zweitgrößten deutschen Bundesland Bayern hat am Sonntag zeitgleich mit Hessen die Wahl eines neuen Landtags begonnen. Rund 9,4 Millionen Menschen sind bis 18.00 Uhr zur Wahl aufgerufen. Darunter sind rund 554.000 Erstwähler.