Letzte Nachrichten
Rodeln: Taubitz feiert vierten Gesamtweltcupsieg
Die fünfmalige Rodel-Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) hat zum vierten Mal den Gesamtweltcup der Frauen gewonnen. Im drittletzten Saisonrennen im lettischen Sigulda reichte der 27-Jährigen beim Sieg der Olympiazweiten Anna Berreiter ein dritter Rang zur vorzeitigen Entscheidung im Kampf um die große Kristallkugel. Vor dem Sprint am Sonntag und dem Finale am ersten März-Wochenende an gleicher Stelle ist Taubitz nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.
Aktivisten in Polen laden zwei Tonnen Mist vor Villa des russischen Botschafters ab
Zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben Aktivisten der pro-ukrainischen Initiative Euromaidan zwei Tonnen Mist vor der Villa des russischen Botschafters in Warschau abgeladen. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, war neben dem Misthaufen eine blutverschmierte russische Flagge mit der Aufschrift "Russland = Scheiße" auf Polnisch und Englisch zu sehen.
Bob-WM: Buckwitz dominiert im Mono, Nolte in Lauerstellung
Europameisterin Lisa Buckwitz (Oberhof) ist zur WM-Halbzeit im Monobob auf Titel-Kurs. Nach zwei von vier Läufen führt die Favoritin das Feld an und hat ihr erstes WM-Gold fest im Blick. Titelverteidigerin Laura Nolte (+0,18 Sekunden) blieb am Samstag auf ihrer Heimbahn in Winterberg mit Platz vier noch etwas hinter den Erwartungen. Kim Kalicki (Wiesbaden, +0,67), trotz eines Meniskusrisses und Rückenproblemen am Start, belegt Rang zwölf.
Ramelow warnt vor rechtsterroristischen Netzwerken in Thüringen
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat mit Blick auf Angriffe auf Politikerinnen und Politiker demokratischer Parteien vor rechtsterroristischen Netzwerken in dem Bundesland gewarnt. "Lassen Sie mich nur daran erinnern, dass die Terror-Gruppe um Prinz Reuß, die mutmaßlich einen Staatsstreich geplant hat, auch bei uns im Osten von Thüringen stark verwurzelt war", sagte Ramelow dem "Tagesspiegel" vom Samstag. Dies sei nur die "Spitze eines Eisbergs" gewesen.
Shiffrin kündigt Comeback für Anfang März an
Ski-Königin Mikaela Shiffrin will am 9. und 10. März in Are in den alpinen Weltcup zurückkehren. Dies kündigte die 28-jährige US-Amerikanerin am Samstag bei Instagram an. Shiffrin hatte sich bei einem Sturz am 26. Januar in der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo am Knie verletzt, ihre Führung im Gesamtweltcup verlor sie zuletzt an die Schweizerin Lara Gut-Behrami.
Handgemenge und Pfiffe gegen Macron bei Landwirtschaftsmesse in Paris
Vor der Eröffnung der Pariser Landwirtschaftsmesse ist es zu teils gewaltsamen Protesten gegen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gekommen. Demonstranten durchbrachen am Samstagmorgen ein Tor auf dem Messegelände und lieferten sich Auseinandersetzungen mit dem Ordnungsdienst, wie AFP-Journalisten berichteten.
Greenpeace protestiert mit Projektionen gegen russischen Angriffskrieg
Zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine haben Aktivistinnen und Aktivisten der Organisation Greenpeace die Botschaft "Stoppt das Töten" auf die Fassade der russischen Botschaft in Berlin projiziert. Greenpeace verwies mit der Protestaktion am Samstagmorgen nach eigenen Angaben "auf die direkte Verantwortung der russischen Führung unter Präsident Wladimir Putin für den Tod und die Verwundung von mutmaßlich über 500.000 Menschen".
Gut 3,2 Millionen sahen Niederlage der DFB-Frauen
Durchschnittlich gut 3,2 Millionen Zuschauer haben am Freitagabend die ARD-Liveübertragung der 1:2-Niederlage der deutschen Fußballerinnen im Nations-League-Halbfinale in Frankreich gesehen. 3,19 Millionen Fans bedeuteten für das Erste einen Marktanteil von 13,1 Prozent.
Ukrainischer Armeechef: Licht besiegt immer die Finsternis
Der ukrainische Armeechef Oleksandr Syrskyj hat sich am zweiten Jahrestag des russischen Einmarsches in der Ukraine zuversichtlich gezeigt, dass sein Land die russischen Angreifer besiegen werde. Er sei "überzeugt", dass der Sieg der Ukraine "in der Einheit" liege, erklärte Syrskyj am Samstag im Onlinedienst Telegram. Dieser Sieg werde "zweifellos eintreten". "Denn das Licht besiegt immer die Finsternis!".
Zweiter Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Von der Leyen und Meloni zu Besuch in Kiew
Anlässlich des zweiten Jahrestags der russischen Invasion in der Ukraine sind mehrere westliche Spitzenpolitiker nach Kiew gereist. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der kanadische Premierminister Justin Trudeau trafen am Samstag zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt ein. Am Nachmittag halten die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten eine Videokonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab.
Zverev verpasst Endspiel in Los Cabos
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev muss weiter auf seinen ersten Titelgewinn seit dem vergangenen September warten. Der deutsche Spitzenspieler unterlag im Halbfinale des ATP-Turniers in Los Cabos/Mexiko dem Australier Jordan Thompson nach 3:42 Stunden Spielzeit mit 5:7, 6:4, 6:7 (2:7).
Tor und Vorlage zu wenig: Draisaitls Oilers verlieren
Trotz eines Treffers und einer Torvorlage von Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team des deutschen Eishockey-Stars verlor die Partie in der nordamerikanischen Profiliga NHL gegen Minnesota Wild mit 2:4 und muss allmählich wieder den Blick nach unten richten.
Super-G der Frauen in Val di Fassa abgesagt
Der alpine Ski-Weltcup wird weiter von widrigen äußeren Bedingungen beeinflusst. Wie der Weltverband FIS mitteilte, kann der für 11.00 Uhr am Samstag angesetzte Super-G der Frauen im italienischen Val di Fassa wegen starker Schneefälle seit Freitag nicht stattfinden.
Geplatzter Investoren-Deal: Baumgart findet "Entscheidung gut"
Talente statt Investor: Steffen Baumgart trauert dem geplatzten Einstieg eines externen Geldgebers in den deutschen Profifußball nicht hinterher. "Ich glaube, dass es um Ausbildung geht, wenn du den Fußball nach vorne bringen willst. Dass du nicht immer nur links und rechts guckst und aus aller Herren Länder Spieler holst, sondern dass du deine eigene Jugend stärkst", sagte der neue Trainer des Zweitligisten Hamburger SV.
Tuchel dementiert Zerwürfnis mit der Bayern-Mannschaft
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hat Berichte über ein schlechtes Verhältnis zwischen sich selbst und den Spielern des Rekordmeisters zurückgewiesen. "Wir haben natürlich klare Erwartungen, aber wenn es da ein Zerwürfnis gäbe, dann würde hier heute jemand anderes sitzen", sagte der 50-Jährige vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig.
Schröder wünscht sich RB-Verbleib von Xavi Simons
RB Leipzigs Sportdirektor Rouven Schröder möchte Bayern München ärgern und hat eine klare Vorstellung der Kaderplanung. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch PSG-Leihgabe Xavi Simons: "Natürlich wünschen wir uns, dass Xavi noch eine weitere Saison bei uns spielt", sagte Schröder bei Sky Sport: "Xavi ist ein Spieler, der nach außen trägt, wirkt und RB Leipzig attraktiver macht."
"Ganze Land mitnehmen": DFB startet Aktivitäten für EM
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) führt im Vorfeld der Heim-EM eine Kinderfußball- sowie eine Fußballzeit-Tour durch. "Wir wollen auf dem Weg zu unserer Heim-EM das ganze Land mitnehmen", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler: "Ein Turnier vor der eigenen Haustür ist schließlich für jeden Fußballer das Größte, was es gibt. Nicht nur für unsere Nationalspieler, wie ich es 1988 selbst erleben durfte. Sondern auch für den gesamten Amateurfußball in Deutschland und für jeden Fan."
Baerbock wirft Putin Eroberungslust vor
Zum zweiten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Eroberungslust und fehlende Friedensbereitschaft vorgeworfen. "So erschütternd es ist: Putin will keine Verhandlungen. Er will keinen Frieden - er will 'Eroberungen'. Das sagt er selbst", schrieb Baerbock in einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung vom Samstag.
Steinmeier besucht in Namibia Trauerfeier für verstorbenen Präsidenten Geingob
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am Samstag und Sonntag die Trauerfeierlichkeiten für den Anfang Februar verstorbenen und als Freiheitsheld verehrten namibischen Präsidenten Hage Geingob. Steinmeier landet am Samstagmorgen in der namibischen Hauptstadt Windhuk, wo am Nachmittag eine Trauerfeier im Stadion der Unabhängigkeit geplant ist. Am Sonntag nimmt der Bundespräsident an der Beerdigung Geingobs auf dem sogenannten Heldenacker teil. Der Staatschef der ehemaligen deutschen Kolonie war der am längsten amtierende Regierungschef Namibias, bevor er 2014 erstmals zum Präsidenten gewählt wurde.
Erneut zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und AfD
Auch für dieses Wochenende sind erneut zahlreiche Demonstrationen in deutschen Städten gegen Rechtsextremismus und gegen die AfD angekündigt. Größere Kundgebungen werden nach Informationen des Netzwerks Campact insbesondere in Hamburg, Potsdam und Stuttgart erwartet. Auch in Berlin sind erneut Proteste angekündigt.
US-Republikaner stimmen in South Carolina über Präsidentschaftskandidaten ab
Die US-Republikaner setzen am Samstag im Bundesstaat South Carolina ihre Vorwahlen zur Kür ihres Präsidentschaftskandidaten fort. Klarer Favorit in dem Südstaat ist Ex-Präsident Donald Trump, der bereits die bisherigen Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada deutlich für sich entschieden hatte. Seine Rivalin Nikki Haley liegt in den Umfragen für South Carolina weit zurück, obwohl sie in diesem Staat zuhause ist und dort von 2011 bis 2017 Gouverneurin war.
Kundgebung am Brandenburger Tor gegen russischen Angriffskrieg gegen Ukraine
Zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. März 2024 findet am Samstag (ab 13.00 Uhr) eine zentrale Protestkundgebung am Brandenburger Tor in Berlin statt. Aufgerufen haben die exilukrainische Organisation Vitsche sowie mehr als 50 weitere deutsche und ukrainische Verbände. Die Veranstalter erwarten mehr als 5000 Teilnehmende.
Zeremonien, Demonstrationen und Beratungen am zweiten Jahrestag des Ukraine-Kriegs
Zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine finden am Samstag weltweit Gedenkveranstaltungen, Demonstrationen und politische Beratungen statt. Eine Reihe westlicher Regierungsvertreter reist aus diesem Anlass in die Ukraine. Zudem findet ein virtuelles Treffen der Vertreter der G7-Staaten mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj statt. Unter anderem in Berlin, London, Paris, Warschau und Belgrad gibt es Solidaritätskundgebungen mit der Ukraine.
Ex-Chef von US-Waffenlobby NRA wegen Veruntreuung schuldig gesprochen
Der langjährige Chef der einflussreichen US-Waffenlobby NRA, Wayne LaPierre, ist wegen Veruntreuung von Geldern schuldig gesprochen worden. Ein Geschworenengericht in New York LaPierre befand am Freitag für schuldig, der Lobbyorganisation durch sein Fehlverhalten einen Schaden in Höhe von 5,4 Millionen Dollar (knapp fünf Millionen Euro) verursacht zu haben. Für "Jahre der Korruption und des Giers" müssen LaPierre und ein Mitarbeiter laut Generalstaatsanwältin Letitia James zudem insgesamt 6,35 Millionen Dollar (5,86 Millionen Euro) Strafe zahlen.
Großbritannien kündigt weitere millionenschwere Militärhilfen für die Ukraine an
Zum zweiten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine hat Großbritannien weitere Militärhilfe für die Ukraine im Umfang von umgerechnet rund 287 Millionen Euro angekündigt. Mit dem Geld solle die Produktion "dringend benötigter Artilleriemunition" für die ukrainische Armee angekurbelt werden, erklärte das Verteidigungsministerium in London in der Nacht zum Samstag.
Medien: Ex-Chef von US-Waffenlobby NRA wegen Veruntreuung schuldig gesprochen
Der langjährige Chef der einflussreichen US-Waffenlobby NRA, Wayne LaPierre, ist laut Medienberichten wegen Veruntreuung von Geldern schuldig gesprochen worden. Demnach befand ein Geschworenengericht in New York LaPierre am Freitag für schuldig, der Lobbyorganisation durch sein Fehlverhalten Verluste in Höhe von 5,4 Millionen Dollar (knapp fünf Millionen Euro) verursacht zu haben.
Sandra Hüller mit Filmpreis César als beste Schauspielerin ausgezeichnet
Die Deutsche Sandra Hüller ist mit dem französischen Filmpreis César als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Hüller erhielt die Auszeichnung am Freitagabend in Paris für ihre Hauptrolle in dem Film "Anatomie eines Falls". Dessen Regisseurin Justine Triet wurde mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet. Sie ist erst die zweite Frau, die diese Auszeichnung erhielt. Ihren Preis widmete sie in ihrer Dankesrede "allen Frauen", darunter "diejenigen, die man verletzt hat".
Hochhausbrand in Spanien: Behörden korrigieren Zahl der Todesopfer
Nach dem Hochhausbrand im spanischen Valencia haben die Behörden die Zahl der Todesopfer leicht nach unten korrigiert. Die Polizei habe beim Identifikationsprozess festgestellt, dass bislang neun Leichen gefunden worden seien, erklärte Pilar Bernabé von der Regionalregierung am Freitag. Zuvor hatte sie von zehn Toten gesprochen. Feuerwehrleute in Schutzkleidung drangen derweil in das Gebäude in der drittgrößten Stadt Spaniens vor, um nach Vermissten zu suchen.
Paris muss warten: DFB-Frauen vergeben ersten Olympia-Matchball
Paris muss noch warten: Nach einem brutalen Einbruch kurz vor der Pause haben die deutschen Fußballerinnen ihren ersten Olympia-Matchball vergeben. Die Auswahl von Interimsbundestrainer Horst Hrubesch verlor das Nations-League-Halbfinale in Frankreich 1:2 (0:2) und braucht nun für den Traum von den Sommerspielen am Mittwoch einen Sieg im kleinen Finale bei den Niederländerinnen.
DFB-Frauen vergeben ersten Olympia-Matchball
Die deutschen Fußballerinnen haben ihren ersten Matchball für ein Olympia-Ticket vergeben. Die Auswahl von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch verlor das Nations-League-Halbfinale in Frankreich am Freitagabend 1:2 (0:2) und benötigt nun einen Sieg im kleinen Finale am Mittwoch bei den Niederländerinnen für die Teilnahme an den Sommerspielen in Paris.
Inklusive Rekord: Leverkusen schlägt zähe Mainzer
Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen steuert weiter auf die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte zu. Gegen den stark abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 hatte die Werkself lange Probleme, gewann aber letztlich hochverdient mit 2:1 (1:1). Bayer hält damit mindestens seinen komfortablen Vorsprung auf Meister Bayern München, vorübergehend sind es elf Punkte. Die Mainzer bleiben als Tabellenvorletzter mitten im Abstiegskampf.
Mihambo sichert sich Sieg beim ISTAF in Berlin
Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hat beim ISTAF Indoor in Berlin einen Erfolg zum Abschluss der Hallen-Saison gefeiert und kann mit Rückenwind in das weitere Olympia-Jahr gehen. Die 30-Jährige sicherte sich am Freitag in der Mercedes-Benz Arena mit Saisonbestleistung von 6,95 m den Sieg vor der Schweizerin Annik Kälin und Larissa Iapichino aus Italien (beide 6,75 m).