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Hotelbranche erholt sich zusehends von Corona-Krise
Die deutsche Hotelbranche erholt sich zusehends von den Einschränkungen rund um die Corona-Pandemie: Die Beherbergungsbetriebe verbuchten im August 56,1 Millionen Übernachtungen inländischer und ausländischer Gäste, wie das Statistikamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das waren 13,4 Prozent mehr als vor einem Jahr und 3,1 Prozent weniger als im August des Vorkrisenjahres 2019. Damit habe die Branche "fast wieder Vorkrisenniveau" erreicht.
Weiter keine Lösung bei Tarifverhandlungen im Baugewerbe in Sicht
Nach monatelangen Verhandlungen ist im Bau-Tarifkonflikt weiter keine Lösung in Sicht. Die Schlichtung für das Bauhauptgewerbe mit seinen 890.000 Beschäftigten sei am späten Donnerstagabend in Berlin unterbrochen worden, teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) in der Nacht zum Freitag mit. Die Gespräche sollen demnach am kommenden Mittwoch voraussichtlich in Berlin fortgesetzt werden. Als Schlichter fungiert der Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel.
Gericht: Mietervereine dürfen Verbandsklage erheben
Ein Mieterverein, der seine Mitglieder berät, darf Verbandsklage erheben. Dass die Beratung auf die eigenen Mitglieder beschränkt sei, verhindere den Eintrag in die entsprechende Liste des Bundesamts für Justiz nicht unbedingt, teilte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster in einer Grundsatzentscheidung mit. Die Beratung des Vereins müsse dabei einen solchen Umfang haben, "dass sie für eine größere Anzahl von Verbrauchern im Tätigkeitsbereich des Vereins merkbar ist". (Az. 4 A 1073/20)
Nestlé stellt vegane Ersatzprodukte für Ei und Shrimps vor
Der Lebensmittelkonzern Nestlé will vegane Ersatzprodukte für Ei und Shrimps auf den Markt bringen. Mit den neuen Produkten baue das Unternehmen sein Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln aus, erklärte Nestlé am Donnerstag. Seit mehreren Jahren versucht der Konzern, der von Schokolade über Kaffee und Babynahrung eine Vielzahl an Produkten herstellt, sein Sortiment mehr auf Gesundheit und Wellness auszurichten. Die neuen Produkte erscheinen unter den Namen "vEGGie" und "Vrimp".. Mit den neuen Produkten baue das U
Moderna will Impfstofffabrik auf dem afrikanischen Kontinent aufbauen
Der US-Pharmakonzern Moderna will eine Fabrik für mRNA-Impfstoffe auf dem afrikanischen Kontinent bauen. Das Unternehmen werde eine "hochmoderne mRNA-Produktionsstätte in Afrika zur Herstellung von bis zu 500 Millionen Impfstoffdosen pro Jahr" errichten, erklärte Moderna am Donnerstag. Moderna hatte bereits zuvor bekanntgegeben, die Produktion seines mRNA-Vakzins global hochzufahren. Im August kündigte der Konzern außerdem an, eine Fabrik in Kanada zu eröffnen.
Vonovia sichert sich rund 60 Prozent der Anteile an Deutsche Wohnen
Der Wohnungskonzern Vonovia hat sich rund 60 Prozent der Anteile an seinem Konkurrenten Deutsche Wohnen gesichert. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, verfügte es über knapp 65 Prozent der Anteile und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen. Es handelte sich um den insgesamt dritten Versuch einer Übernahme. Zuvor hatte Vonovia mit einem Verzicht auf eine Mindestannahmeschwelle seines Aktienkaufangebots mögliche Hindernisse aus dem Weg geräumt.
Deutsche Energie-Agentur: Klimaneutralität ist gewaltige Aufgabe - aber machbar
Für das Erreichen der Klimaziele darf es nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) kein "Weiter so" geben. Gleichwohl sei der Weg zur Klimaneutralität als gesamtgesellschaftliche Aufgabe machbar, erklärte die Dena am Donnerstag und rief die künftige Bundesregierung zu "massiven Anstrengungen" in allen Sektoren auf. Eine besondere Rolle spielen demnach auch die internationale Zusammenarbeit und die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Bahn und EVG erzielen Einigung in erneuten Tarifverhandlungen
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben eine Einigung in den erneuten Tarifverhandlungen erzielt und damit die laufende Tarifrunde endgültig abgeschlossen. Bis mindestens Februar 2023 seien Bahnstreiks ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die EVG erklärte, der Betriebsfrieden sei wieder hergestellt und eine Spaltung der Belegschaft verhindert worden.
Studie: Ein Fünftel der Erwerbstätigen teilt Corona-Zweifel und Verschwörungserzählungen
Fast ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland teilt laut einer aktuellen Studie Zweifel an der Gefährlichkeit der Corona-Pandemie und glaubt an Verschwörungserzählungen. Der Glaube an solche Verschwörungen hängt auch eng mit einer erhöhten Bereitschaft zu riskantem Verhalten zusammen, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag erklärte. Besonders ausgeprägt waren Corona-Zweifel demnach bei Menschen mit niedrigem Einkommen oder Schulabschluss, sowie bei Menschen, die finanziell unter der Pandemie gelitten hatten.
Höchster Preisanstieg beim Häuserbau seit über 50 Jahren
Die Preise für den Neubau von Wohnhäusern sind im August so stark angestiegen wie seit über 50 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6 Prozent. Dies ist der höchste Anstieg seit November 1970. Grund für den Preisanstieg sind neben Basiseffekten durch die Rückkehr zur regulären Mehrwertsteuer auch die stark angestiegenen Materialpreise.
Industrieproduktion erleidet im August wieder ordentlichen Dämpfer
Die Industrieproduktion hat im August wieder einen ordentlichen Dämpfer erlitten: Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, war die Produktion im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - 4,0 Prozent niedriger als im Juli. Verglichen mit dem Vorjahresmonat August 2020 legte das produzierende Gewerbe um 1,7 Prozent zu.
Bahn will mit Sprinterverbindungen Fliegen unattraktiv machen
Die Bahn will mit neuen Sprinterverbindungen Inlandsflüge unattraktiver machen: Auf acht der zehn stärksten innerdeutschen Flugstrecken biete die Bahn ab 2022 eine "schnelle und umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug", teilte der Konzern am Donnerstag mit. Demnach soll unter anderem zwischen Berlin und Köln künftig dreimal täglich ein Sprinter in unter vier Stunden fahren - eine halbe Stunde schneller als bisher.
Experten erwarten mehr Insolvenzen im Jahr 2022
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte im kommenden Jahr weltweit wieder ansteigen - allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Für 2022 sei ein Anstieg der Insolvenzen um rund 15 Prozent zu erwarten, erklärte die Kreditversicherungsgesellschaft Euler Hermes am Mittwoch. Trotz des erwarteten Anstiegs werden die globalen Fallzahlen im Jahr 2022 jedoch weiterhin vier Prozent niedriger liegen als im Jahr 2019. Grund für die aktuell niedrigen Insolvenzzahlen seien staatliche Unterstützungsmaßnahmen.
Preise für Weihnachtsbäume sollen weitgehend konstant bleiben
Steigende Preise lassen Verbraucherinnen und Verbraucher bei vielen Produkten derzeit aufhorchen - bei Weihnachtsbäumen allerdings soll es nach Branchenangaben in diesem Jahr keine nennenswerte Teuerung geben. Erwartet würden "weitgehend konstante Preise", prognostizierten am Mittwoch der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland (BWS) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB). Demnach gab es flächendeckend eine gute Witterung, weshalb mit einer ausreichenden Menge an Bäumen gerechnet wird.
BGH entscheidet im Zinsstreit über Prämiensparverträge zugunsten der Verbraucher
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat im Zinsstreit über sogenannte Prämiensparverträge im Sinne der Verbraucher entschieden. Für die Berechnung der Zinsen bei alten Verträgen müsse ein Referenzzinssatz gerichtlich festgelegt werden. Dabei müsse die Bank einen relativen Abstand zum Referenzzinssatz halten und den Zinssatz monatlich anpassen, entschied der BGH am Mittwoch. Er gab damit der Revision der Verbraucherzentrale Sachsen teilweise statt, die gegen die Sparkasse Leipzig vorging. (Az. XI ZR 234/20)
BGH entscheidet im Zinsstreit um Prämiensparverträge zugunsten der Verbraucher
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat im Zinsstreit um sogenannte Prämiensparverträge im Sinne der Verbraucher entschieden. Für die Berechnung der Zinsen bei alten Verträgen müsse ein Referenzzinssatz gerichtlich festgelegt werden. Dabei müsse die Bank den relativen Abstand zum Referenzzinssatz beibehalten und den Zinssatz monatlich anpassen, entschied der BGH am Mittwoch. Er gab damit der Revision der Verbraucherzentrale Sachsen teilweise statt, die gegen die Sparkasse Leipzig vorging. (Az. XI ZR 234/20)
Putin sieht Verantwortung für steigende Gaspreise bei Europäern
Der russische Präsident Wladimir Putin macht die Europäer für die derzeit stark ansteigenden Gaspreise verantwortlich. "Sie haben Fehler gemacht", sagte Putin bei einer im Fernsehen übertragenen Debatte mit Vertretern der russischen Energiebehörden am Mittwoch. Zuletzt waren Anschuldigungen laut geworden, wonach Russland absichtlich Gaslieferungen zurückhalte, um Druck auf den Westen auszuüben. Für die Inbetriebnahme der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 fehlt noch die Zertifizierung deutscher Behörden.
TUI will mit Hilfe von Kapitalerhöhung staatliche Kredite zurückzahlen
Der Reiseanbieter TUI will mittels einer Kapitalerhöhung über eine Milliarde Euro aufnehmen um staatliche Corona-Kredite zurückzuzahlen. "Nach Transformation und Umbau von Geschäftsfeldern und dem Neustart des Tourismus in den letzten Monaten liegt unser Fokus jetzt auf Refinanzierung und Reduzierung der Inanspruchnahme der Staatskredite", erklärte TUI-Vorstandschef Fritz Joussen am Mittwoch. "Wir wollen, wir können und werden zu wirtschaftlicher Stärke zurückfinden".
Gaspreise auf europäischen Märkten steigen um 25 Prozent
Die Preise auf den europäischen Gasmärkten ziehen weiter deutlich an. An den europäischen und britischen Referenzmärkten erreichten sie am Mittwoch neue Rekordwerte. Grund für die deutlichen Preissteigerungen sind sowohl niedrige Lagerbestände als auch eine steigende Nachfrage angesichts des nahenden Winters. Auch ein eingeschränktes Angebot trägt zu den Preissteigerungen bei.
EuGH weist Klagen von Fährunternehmen gegen Finanzierung der Fehmarnbeltquerung ab
Im Streit um staatliche Gelder zur Finanzierung der Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark haben drei klagende Fährunternehmen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Niederlage erlitten. Das Luxemburger Gericht wies am Mittwoch eine Revision von Scandlines Danmark, Scandlines Deutschland und Stena Line Scandinavia gegen einen Beschluss des Gerichts der EU zurück. (Az. C-174/19 P und C-175/19 P)
Post will Briefporto auf 85 Cent erhöhen - Postkarte soll 70 Cent kosten
Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen höhere Portokosten für Briefe und Postkarten zu: Nach fast drei Jahren Preisstabilität plant die Deutsche Post zum Jahreswechsel eine Erhöhung des Briefportos von 80 auf 85 Cent sowie bei Postkarten von 60 auf 70 Cent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch die Preise für Einschreiben sowie Bücher- und Warensendungen sollen zum 1. Januar 2022 "moderat" steigen.
EuGH: Streik bei Eurowings zählt nicht als "außergewöhnlicher Umstand"
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) sieht in einem Streik der Belegschaft der Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings aus Solidarität mit Angestellten der Lufthansa keinen "außergewöhnlichen Umstand". Wenn die Gewerkschaft einer Muttergesellschaft zum Streik aufrufe, sei vorhersehbar, dass sich die Beschäftigten anderer Konzernteile aus Solidarität anschlössen, erklärte der EuGH am Mittwoch. Geklagt hatte ein Fluggast, dessen Reise von Salzburg nach Berlin aufgrund eines Streiks des Eurowings-Kabinenpersonals gestrichen worden war. (Az. C-613/20)
Gewerkschaft: Bundesweiter Streik auf dem Bau wird immer wahrscheinlicher
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten könnte es zu einem bundesweiten Streik auf deutschen Baustellen kommen. "Ein bundesweiter Streik am Bau ist so wahrscheinlich wie seit 20 Jahren nicht mehr", sagte der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch. Für die knapp 900.000 Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe fordert die IG BAU mehr Lohn und insbesondere eine höhere Entschädigung für die oft langen Arbeitswege zu Baustellen.
Datenschutzbeauftragter nach Facebook-Ausfall für stärkere Regulierung
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Ulrich Kühn hat nach dem Totalausfall der Facebook-Dienste eine stärkere Regulierung von Online-Netzwerken gefordert. "Die konsequente Durchsetzung der datenschutzrechtlichen Anforderungen in Europa wäre ein notwendiger erster Schritt", sagte Kühn der "Augsburger Allgemeinen" vom Mittwoch. Er erwartet demnach, dass auch international die Bestrebungen zunehmen werden, den Facebook-Konzern stärker zu regulieren.
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im August deutlich gesunken
Nach einem Rekordstand im Vormonat sind in der deutschen Industrie im August wieder deutlich weniger Aufträge eingegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, lag der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben um 7,7 Prozent niedriger als im Juli. Vor allem in der Automobilindustrie und in der Metallbranche klagen die Hersteller demnach über Lieferengpässe bei Vorprodukten.
Präsident des Maschinenbauerverbandes plädiert für Ampel-Koalition
Angesichts des anhaltenden Machtkampfs innerhalb der Union wenden sich wichtige Vertreter der deutschen Wirtschaft von CDU und CSU ab. "Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass eine Ampel die bessere Lösung ist", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Karl Haeusgen, der "Wirtschaftswoche", wie das Magazin am Mittwoch vorab berichtete.
Winzer im Burgund befürchten schlechte Ernte
Die Winzer im französischen Burgund befürchten eine schlechte Ernte. Auf Basis einer "rein theoretischen Schätzung" würden die Weinberge der Region in diesem Jahr nur "50 Prozent der üblichen Ernte" erbringen, sagte der Chef des regionalen Winzerverbands BIVB, François Labet, am Dienstag. Die Region kann demnach mit einer Produktion von 750.000 Hektolitern rechnen, verglichen mit 1,56 Millionen Hektolitern im Vorjahr.
Forderungen nach stärkerer Regulierung der Energiepreise in der EU werden lauter
Die Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der Strom- und Gaspreise in der EU werden immer lauter. Am Dienstag forderten Frankreich, Spanien, Tschechien, Griechenland und Rumänien ein "gemeinsames Vorgehen" in Europa, um den Anstieg der Energiepreise zu bremsen. Die Wirtschafts- und Finanzminister der Eurozone beraten seit Montag in Luxemburg unter anderem über die Preiserhöhungen, die Verbraucher und Industrie in einigen Ländern stark treffen.
Russische Pipeline Nord Stream 2 ist nun mit Gas befüllt
Die Inbetriebnahme der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 ist einen Schritt näher gekommen: Der Betreiber begann am Montag damit, die Leitung mit Gas zu befüllen. Damit werde der notwendige Druck für spätere technische Tests aufgebaut, erklärte die Nord Stream 2 AG.Zuvor sei die Pipeline mit Messgeräten umfassend untersucht worden. Die USA äußerten sich erneut kritisch über das Projekt. Die Ostseepipeline verbindet Russland mit Deutschland und wird von Gegnern des Projekts als geopolitisches Instrument in den Händen Russlands kritisiert. Mit der Leitung sollen die russischen Gaslieferungen nach Deutschland verdoppelt werden. Das Pipeline-Projekt war am 10. September fertiggestellt worden. Für die Inbetriebnahme fehlt aber noch die Zertifizierung deutscher Behörden.Ziel ist es laut der Betreiberfirma, die Pipeline noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte Russland kürzlich aufgefordert, mehr Erdgas nach Europa zu liefern, um dort die aktuelle Knappheit und die damit einhergehende Preissteigerung abzufedern. Der Großhandelspreis für Erdgas hat sich seit Beginn des Jahres mehr als verdreifacht. (P.Hansen--BTZ)
Hurrikan "Ida" könnte Versicherer 30 Milliarden Dollar kosten
Hurrikan "Ida" hat in den USA Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re schätzt die versicherten Schäden auf 28 bis 30 Milliarden Dollar (24 bis 25,8 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Zürich mitteile. Auf Swiss Re entfallen demnach rund 750 Millionen Dollar.
Allianz pro Schiene fordert "historische Trendumkehr" bei Infrastruktur
Die Allianz Pro Schiene fordert die nächste Bundesregierung zu einer "historischen Trendumkehr" beim Ausbau des Schienennetzes auf. "Nach Jahrzehnten des Schrumpfens muss das Schienennetz unter der neuen Bundesregierung endlich wieder wachsen", erklärte Geschäftsführer Dirk Flege am Dienstag. "Deutschland braucht mehr statt weniger Gleise, um beim Klimaschutz im Verkehr voranzukommen".
Zulieferindustrie: Lieferketten sind zum Zerreißen gespannt
Die Unternehmen der Zulieferindustrie leiden nach einer kurzen Phase der wirtschaftlichen Erholung aktuell stark unter den durch die Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern ausgelösten Produktionsausfällen bei Autobauern. Bestehende Bestellungen würden unter Verweis auf den Chipmangel storniert, auch Zahlungsansprüche würden verweigert, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) am Dienstag. Auch die hohen Rohmaterialpreise machen den Zulieferern demnach zu schaffen. Die Lieferketten seien "zum Zerreißen gespannt".