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Britische Zentralbank erhöht Leitzins im Kampf gegen Inflation
Im Kampf gegen die hohe Inflation erhöht die britische Zentralbank den Leitzins: Die Bank of England steigerte den Zins am Donnerstag von niedrigen 0,1 Prozent auf 0,25 Prozent. Die Teuerungsrate in Großbritannien hatte zuletzt ein Zehnjahreshoch erreicht und lag im November bei 5,1 Prozent. Das ist mehr als doppelt so hoch wie das Ziel der Bank of England von zwei Prozent.
EZB setzt Anleihekäufe unter Corona-Notprogramm Ende März aus
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die Anleihekäufe unter dem Corona-Notprogramm PEPP zu Ende März auslaufen lassen und belässt den Leitzins bei historisch niedrigen null Prozent. "Die Inflation wird in der nahen Zukunft hoch bleiben, aber sollte im Laufe des kommenden Jahres zurückgehen", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag. Der Einlagenzins für Banken beträgt weiterhin minus 0,5 Prozent. Bei kurzfristigen Kapitalspritzen und Übernachtkrediten werden weiter 0,25 Prozent Zinsen fällig.
Paketaufkommen bei der Post etwas geringer als zur Weihnachtszeit 2020
Die Deutsche Post muss in der diesjährigen Weihnachtszeit etwas weniger Pakete zustellen als im Vorjahr. Der Auftakt des Vorweihnachtsgeschäfts sei zwar deutlich stärker als 2020 und auch stärker als allgemein erwartet ausgefallen, sagte der Post-Vorstand für das Briefe- und Paketgeschäft, Tobias Meyer, der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Seitdem bewegten sich die Mengen aber etwa auf dem Niveau des Vorjahres, "teils auch leicht darunter".
Vzbv-Chef Müller fordert Verlängerung der Förderung privater E-Ladestationen
Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, hat eine Verlängerung der Förderung für private Ladestationen für Elektroautos gefordert. Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag, die bislang hohe Nachfrage habe gezeigt, "dass das Interesse an E-Mobilität zunimmt". "Um diesen Hochlauf nicht zu stoppen, sollte die Förderung noch einmal bis Ende 2022 verlängert werden."
Lohnzuwachs für Tarifbeschäftigte 2021 deutlich unter Inflation
Die Tarifverdienste werden in diesem Jahr voraussichtlich um 1,3 Prozent steigen und lägen damit deutlich unter der Inflationsrate. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gab die Zahl am Donnerstag nach vorläufigen Berechnungen bekannt, endgültige Ergebnisse für das laufende vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021 werden Anfang März 2022 veröffentlicht. Ein Anstieg um 1,3 Prozent verglichen mit 2020 wäre laut Bundesamt der geringste Anstieg der Tarifverdienste seit Beginn der Zeitreihe 2010.
Chef der Mindestlohnkommission bewertet Anhebung auf zwölf Euro positiv
Der Vorsitzende der Mindestlohnkommission bewertet die Pläne der neuen Regierung zur einmaligen Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro positiv. "Das ist eine Entscheidung im Sinne vieler Arbeitnehmer, und ich persönlich finde sie auch in Ordnung", sagte Jan Zilius dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Es sei allerdings auch kein Geheimnis, dass nicht alle Mitglieder der Kommission, die sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, diese politische Entscheidung befürworteten.
BGH verhandelt über Schadenersatz bei vom Dieselskandal betroffenen Audi-Motor
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) in Karlsruhe über Schadenersatz von Audi für manipulierte Motoren im Dieselskandal. Geklagt hat der Käufer eines Audi A6, der das Fahrzeug 2017 gebraucht erstand. Im Folgejahr rief das Kraftfahrt-Bundesamt das Modell zurück, weil die Wirkung des Emissionskontrollsystems unzulässig reduziert war. (Az. VII ZR 389/21)
Digitales Abbild von erstem Wikipedia-Eintrag für 750.000 Dollar versteigert
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat ein digitales NFT seines ersten Eintrags in der Online-Enzyklopädie für mehrere hunderttausend Dollar verkauft. Wie das Auktionshaus Christies am Mittwoch bekannt gab, erzielte die zertifizierte Bilddatei ein Ergebnis von 750.000 Dollar (664.000 Euro). Auf dem Abbild des ersten Wikipedia-Eintrags steht "Hello world." (Hallo Welt). Der Apple-Computer, auf dem Wales die erste Version der Plattform programmierte, wurde für 187.500 Dollar verkauft.
US-Notenbank beschleunigt Zurückfahren von Anleihekäufen
Die US-Notenbank Fed beschleunigt angesichts der hohen Inflation das Zurückfahren ihrer Anleihekäufe und erwartet für das kommende Jahr etwa drei Leitzins-Erhöhungen. Die Federal Reserve kündigte am Mittwoch an, ihre Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie um 30 Milliarden Dollar pro Monat und damit doppelt so stark wie bislang zu senken. Die Leitzinsen bleiben zunächst zwischen null und 0,25 Prozent, dürften aber 2022 mehrfach angehoben werden.
US-Notenbank beschleunigt Zurückfahren von Anleihenkäufen
Die US-Notenbank Fed beschleunigt angesichts der hohen Inflation das Zurückfahren ihrer Anleihenkäufe und erwartet für das kommende Jahr rund drei Leitzins-Erhöhungen. Die Federal Reserve kündigte am Mittwoch an, ihre Anleihenkäufe zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie um 30 Milliarden Dollar pro Monat und damit doppelt so stark wie bislang zu senken. Die Leitzinsen bleiben zunächst zwischen null und 0,25 Prozent.
Türkei wirtschaftlich am Ende: Türkische Lira fällt
Die türkische Lira ist am Vortag der Zentralbankentscheidung über die türkische Geldpolitik weiter gefallen. Der Kurs erreichte am Mittwoch ein neues Rekordtief - 14,7 Lira waren für einen Dollar nötig. Damit hat die türkische Währung seit Beginn des Jahres knapp 50 Prozent ihres Wertes eingebüßt, allein im November waren es 30 Prozent. Am 1. Januar lag der Kurs noch bei 7,43 Lira für einen Dollar. Grund für den starken Verfall ist vor allem die Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Er lehnt eine Erhöhung der Leitzinsen strikt ab; die Zentralbank folgt diesem Kurs. Sie hatte den Zinssatz im November von 16 auf 15 Prozent gesenkt. Am Donnerstag entscheidet sie über ihren weiteren Kurs. Der türkische Staatschef möchte über niedrige Zinsen Kredite und Investitionen ankurbeln und vor dem Hintergrund eines starken Wirtschaftswachstums 2023 als Präsident womöglich wiedergewählt werden. Nach herrschender Ökonomenlehre dagegen sind die Leitzinsen ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die hohe Inflation: Zentralbanken erhöhen dann in der Regel den Leitzins, den die Banken meist an ihre Kunden weitergeben. Die beabsichtigte Folge: Die Zahl der Kreditvergaben und damit die Geldmenge im Umlauf sinkt. Die Türkei ächzt derzeit unter einem hohen Preisanstieg - zuletzt erreichte die Inflationsrate offiziell 21 Prozent und gehört damit zu den höchsten weltweit. Grund ist vor allem die Abwertung der Währung. Die Opposition zweifelt die offiziellen Daten zur Inflation an und geht davon aus, dass die reale Teuerungsrate noch deutlich höher ist. Am Sonntag hatten mehr als 5000 Menschen in Istanbul gegen den Anstieg der Verbraucherpreise und die schwindende Kaufkraft protestiert. (C. Fournier--BTZ)
EU-Kommission legt Vorschläge für neue Gebäuderichtlinie vor
Die EU-Kommission hat Pläne für eine neue Richtlinie für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor vorgelegt. Ziel ist die Sanierung von mehr Gebäuden für mehr Energieeffizienz, wie die Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Ab 2030 sollen alle neuen Gebäude komplett klimaneutral sein.
Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch 2021 gesunken
Windräder, Solaranlagen und andere regenerative Energieträger liefern in diesem Jahr voraussichtlich rund 42 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms. Damit sinkt der Anteil der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch "spürbar", wie das Umweltbundesamt (UBA) am Mittwoch mitteilte. Grund dafür ist demnach, dass der Gesamtstromverbrauch in diesem Jahr steigt, während witterungsbedingt weniger Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurde als im Vorjahr.
Erhebung: Energiebedarf 2021 zu 42 Prozent von Erneuerbaren gedeckt
Die erneuerbaren Energiequellen haben in Deutschland in diesem Jahr rund 42 Prozent des Energiebedarfs gedeckt. Das ergaben vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), wie beide am Mittwoch mitteilten. Im Vorjahr hatte der Anteil bei 46 Prozent gelegen. Grund für den Rückgang waren eine windschwache erste Jahreshälfte und ein insgesamt höherer Stromverbrauch.
Zara-Konzernmutter vermeldet Rekordgewinn im dritten Quartal
Nach dem zeitweiligen Einbruch der Verkaufszahlen in der Corona-Pandemie hat der spanische Textilriese Inditex im dritten Quartal seines Geschäftsjahres einen Rekordgewinn verbucht. Der Konzern mit Marken wie Zara und Bershka verdiente von August bis Ende Oktober unter dem Strich 1,23 Milliarden Euro, wie Inditex am Mittwoch mitteilte. Das ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 42 Prozent und nach Unternehmensangaben ein "Allzeit-Rekord".
Schlichtungsstelle für Personenverkehr verzeichnet deutlichen Beschwerderückgang
Die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr (SÖP) hat im laufenden Jahr einen deutlichen Rückgang der Beschwerden von Verbrauchern verzeichnet. "Bis Anfang Dezember 2021 gingen in Summe rund 14.500 Schlichtungsanträge bei der SÖP ein, rund 63 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres", erklärte SÖP-Geschäftsführerin Sabine Cofalla am Mittwoch. Zuerst hatte das "Handelsblatt" berichtet.
Bundesnetzagentur: Aus für drei Kohlekraftwerke spätestens im Mai 2023
Der Kohleausstieg kommt einen weiteren Schritt voran: Zuschläge der Bundesnetzagentur für Kompensationszahlungen im Gegenzug für freiwillige Stilllegungen erhielten am Mittwoch unter anderem das Braunkohlekraftwerk Euskirchen in Nordrhein-Westfalen des Betreibers Pfeifer&Langen sowie das Steinkohlekraftwerk Staudinger Block 5 in Hessen, das von Uniper betrieben wird. Spätestens ab Mai 2023 dürfen diese Kohlekraftwerke keinen Kohlestrom mehr verkaufen.
Inflation in Großbritannien erreicht höchsten Stand seit zehn Jahren
In Großbritannien hat die Inflation den höchsten Wert seit über zehn Jahren erreicht. Im November stiegen die Verbraucherpreise um 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte. Am Donnerstag entscheidet die britische Zentralbank über die künftige Geldpolitik.
Leichter Anstieg von Ausbildungsverträgen 2021
Die Zahl der Ausbildungsverträge ist im Ausbildungsjahr 2021 leicht gestiegen: Sie nahm um 1,2 Prozent auf 473.100 Verträge zu, wie am Mittwoch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) unter Berufung auf das Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) mitteilte. "Das ist ein kleiner Hoffnungsschimmer in einer schwierigen Zeit", erklärte sie. Die Zahl liege jedoch noch deutlich unterhalb des Niveaus von vor der Corona-Pandemie.
IfW-Prognose: Wirtschaftlicher Aufschwung verzögert sich
Der wirtschaftliche Aufschwung verschiebt sich auch nach Einschätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) um mehrere Monate nach hinten. Für das Jahr 2021 rechnen die Experten noch mit einem Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent, für 2022 erwarten sie ein Plus von 4,0 Prozent. Bisher waren die Experten von einem Plus um 5,1 Prozent für 2022 ausgegangen.
Daimler und Mercedes-Benz zahlen Angestellten Prämie von bis zu 6000 Euro
Der Autokonzern Daimler und sein Tochterunternehmen Mercedes-Benz zahlen ihren Beschäftigten für dieses Jahr eine Ergebnisbeteiligung in Rekordhöhe. Alle Tarifangestellten mit Anspruch auf eine Zahlung - es sind rund 100.000 - erhalten je bis zu 6000 Euro, wie Daimler am Mittwoch mitteilte. Die Zahlung sei ein Dankeschön für "die hervorragende Arbeit und Flexibilität der Beschäftigten in einem Jahr, das erneut von der Corona-Pandemie und schwierigen Rahmenbedingungen geprägt war".
Im Oktober 2021: Bau von fast 30.000 Wohnungen genehmigt
In Deutschland sind im Oktober knapp 30.000 Wohnungen genehmigt worden. Das waren 3,2 Prozent weniger als im September, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. In den zehn Monaten bis Ende Oktober wurden demnach aber 4,2 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum; insgesamt waren es rund 312.000.
Trumps Internetplattform hat Vertrag mit Video-Dienstleister
Das Unternehmen hinter der geplanten Internetplattform des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat einen Vertrag mit einem kanadischen Streamingdienstleister abgeschlossen. Wie die Trump Media and Technology Group (TMTG) am Dienstag bekannt gab, soll der bei Konservativen beliebte Videodienst Rumble "weitreichende Technologie- und Cloud-Dienstleistungen" für Trumps Plattform bereitstellen. Trump plant demnach einen eigenen Abonnement-Videodienst namens TMTG+.
Jeder fünfte Hartz-IV-Empfänger geht Erwerbstätigkeit nach
Sie haben einen Arbeitsplatz und sind trotzdem auf Sozialleistungen angewiesen: Rund 860.000 Menschen müssen einer Studie zufolge aufstocken. Besonders häufig betroffen sind Alleinerziehende, wie die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch erklärte. "Es ist erschreckend, dass ein so hoher Anteil der Alleinerziehenden trotz Arbeit auf Transferleistungen angewiesen ist, um das Existenzminimum für sich und ihre Kinder zu sichern", erklärte die Direktorin für Bildung bei der Stiftung, Anette Stein.
US-Senat stimmt für Erhöhung der Schuldenobergrenze
Der US-Senat hat für eine Anhebung der Schuldenobergrenze gestimmt, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit des Landes zu verhindern. Die Kongresskammer votierte am Dienstag mit einer äußerst knappen Mehrheit von 50 zu 49 Stimmen für eine Erhöhung des Schuldenlimits um 2,5 Billionen Dollar (rund 2,2 Billionen Euro). Die Demokraten von Präsident Joe Biden stimmten geschlossen für die Maßnahme, die oppositionellen Republikaner, bei denen ein Senator fehlte, geschlossen dagegen.
EU-Kommission gibt grünes Licht für Fusion von Veolia und Suez
Die oberste Kartellbehörde der EU hat am Dienstag die Fusion der beiden französischen Wasser- und Abfallkonzerne Veolia und Suez genehmigt. Nach einer monatelangen Übernahmeschlacht hatte Veolia sein Angebot für den ehemaligen Rivalen Suez im Frühjahr auf insgesamt 13 Milliarden Euro erhöht. Die Entscheidung der EU-Kommission ebnet nun den Weg für den Abschluss der Übernahme.
EU-Kommission will Verkehr in Europa klimafreundlicher gestalten
Die EU-Kommission will den Zugverkehr in Europa umweltfreundlicher gestalten. Die dafür am Dienstag vorgelegten Vorschläge enthielten "viele konkrete Vorteile für unsere Bürger", sagte Vizekommissionspräsident Frans Timmermans in Straßburg. Unter anderem sollen Zugverbindungen zwischen den 27 EU-Mitgliedstaaten schneller werden. Mit den Vorschlägen will die Europäische Kommission ihrem Ziel von Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 näher kommen.
Studie: Wenig Unternehmen ergreifen konkrete Maßnahmen für mehr Vielfalt
Mehr als jedes zweite Unternehmen wünscht sich laut dem Jobportal Stepstone, dass sich gleich viele Männer und Frauen auf ihre Stellen bewerben - doch nur wenige ergreifen dafür konkrete Maßnahmen. "Arbeitgeber können und sollten mehr tun, um wirklich alle Menschen anzusprechen, die für den jeweiligen Job infrage kommen", erklärte der Stepstone-Arbeitsmarktexperte Tobias Zimmermann am Dienstag. Dies sei angesichts der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auch wirtschaftlich notwendig.
Stoltenberg will Posten des norwegischen Zentralbankchefs
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat schon den nächsten hohen Posten im Visier: Er möchte Chef der norwegischen Zentralbank werden. Das Finanzministerium habe ihn im November kontaktiert und gefragt, ob er sich um den Posten bewerben wolle, erklärte der 62-Jährige am Dienstag. "Das habe ich nun getan und das ist ein Amt, das mich stark motiviert."
Erster Nachtzug aus Wien seit 2007 trifft in Paris ein
Der erste Nachtzug aus Wien seit 2007 ist am Dienstagmorgen in Paris eingetroffen. "Unsere Kunden sind immer umweltbewusster, vor allem die jungen Menschen, aber nicht nur", sagte Jean-Baptiste Guenot, Europa-Direktor der französischen Bahn SNCF. Der Nachtzug geht auf die Initiative der österreichischen Bahn ÖBB zurück, die früher als andere Bahnunternehmen mit der Renovierung der Schlafwagen begonnen hat.
Schäden durch Naturkatastrophen erreichen 221 Milliarden Euro weltweit
Naturkatastrophen haben in diesem Jahr weltweit Schäden von geschätzt 250 Milliarden Dollar (221 Milliarden Euro) angerichtet. Extreme Wetterereignisse wie tiefer Winterfrost, Überschwemmungen, schwere Gewitter, Hitzewellen und ein schwerer Hurrikan führten zu versicherten Schäden von geschätzt 105 Milliarden Dollar, wie der Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re am Dienstag mitteilte. Das sei die vierthöchste Summe seit 1970.
Produktion im Maschinen- und Anlagenbau bleibt hinter Auftragseingängen zurück
Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im Jahr 2021 trotz der Corona-Pandemie viele Aufträge verzeichnet - diese aber nicht immer abarbeiten können. "Wir hätten mehr produzieren können, wären die verschiedenen Lieferengpässe nicht so hartnäckig gewesen", erklärte der Präsident des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Karl Haeusgen, am Dienstag. Insgesamt hätten sich die Unternehmen im "schweren Jahr 2021" jedoch "hervorragend geschlagen".