Letzte Nachrichten
Bundestag billigt Gesetzespaket zur künftigen Verteilung der EU-Agrargelder
Der Bundestag hat grünes Licht für das Gesetzespaket der Bundesregierung zur künftigen Verteilung der milliardenschweren EU-Subventionen an die Landwirte in Deutschland gegeben. Die Parlamentarier stimmten am Donnerstagabend mehrheitlich für das Paket, das vorsieht, dass ein größerer Teil der Fördergelder an Umweltauflagen gekoppelt wird.
Erstes jemals geschaffenes NFT-Kunstwerk für knapp 1,5 Millionen Dollar versteigert
Das erste jemals auf der Grundlage der NFT-Technologie geschaffene Kunstwerk ist für 1,47 Millionen Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) versteigert worden. Unter den Hammer kam die Animation "Quantum" des New Yorker Künstlers Kevin McCoy am Donnerstag im Auktionshaus Sothebys. Versteigert wurde noch ein weiteres NFT-Kunstwerk: Die pixelige Digital-Figur "Cryptopunk 7523" erzielte bei der Auktion 11,7 Millionen Euro. Sie wurde damit zum bislang zweitteuersten NFT-Kunstwerk.
Mann erschießt Frau und Kind in Supermarkt in Florida
In einem Supermarkt im US-Bundesstaat Florida hat ein Mann ein Kind und eine Frau erschossen und sich anschließend das Leben genommen. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Donnerstag in einem Lebensmittelladen in Royal Palm Beach nördlich von Miami. Die alarmierten Polizeibeamten hätten am Tatort drei Leichen mit Schusswunden entdeckt, darunter den Täter. Nähere Hintergründe der Bluttat waren zunächst nicht bekannt.
Biden verkündet "historische" US-Spende von 500 Millionen Corona-Impfdosen
US-Präsident Joe Biden hat die von seiner Regierung geplante Spende von 500 Millionen Corona-Impfdosen an ärmere Länder als "historischen Schritt" im Kampf gegen die Pandemie bezeichnet. Damit würden die Vereinigten Staaten ihrer "Verantwortung" und "humanitären Verpflichtung" gerecht, "so viele Menschenleben wie möglich zu retten", sagte Biden am Donnerstagabend während seines Besuchs in Südengland.
Baerbock will Ausgleich für Klimakosten und weniger Steuern für kleine Einkommen
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist Darstellungen entgegengetreten, ihrer Partei fehle es am sozialen Gespür. Zum Ausgleich für Belastungen beim Klimaschutz verwies sie am Donnerstag in der ARD-Sendung "Farbe bekennen" auf den Vorschlag eines Energiegeldes, das nach dem Willen ihrer Partei pauschal pro Kopf an alle Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden soll. Auch bei der Steuer wollten die Grünen Geringverdiener entlasten.
Frau von Drogenbaron "El Chapo" bekennt sich wegen Drogenhandels schuldig
Die Frau des berüchtigten mexikanischen Drogenbarons Joaquín "El Chapo" Guzmán hat sich schuldig bekannt, ihrem Mann beim Schmuggel von Rauschgift in die Vereinigten Staaten geholfen zu haben. Sie sei in allen drei Anklagepunkten schuldig, sagte die 31-jährige Emma Coronel Aispuro bei einer Gerichtsanhörung in Washington am Donnerstag. Das Urteil gegen die frühere Schönheitskönigin soll am 15. September verkündet werden. Ihr droht lebenslange Haft.
EU-Parlament will Ende der Käfighaltung bis 2027
Das Europaparlament hat ein Verbot von Käfighaltung für Nutztiere in der EU gefordert. Das Parlament rief am Donnerstag die EU-Kommission dazu auf, gesetzliche Grundlagen für eine schrittweise Abkehr von dieser Art von Tierhaltung bis spätestens 2027 zu schaffen.
Erneut Untersuchungshaft für Perus Präsidentschaftskandidatin Fujimori beantragt
Inmitten des Wahlkrimis um Perus künftiges Staatsoberhaupt hat ein Ermittler erneut Untersuchungshaft für die unter Korruptionsverdacht stehende rechtspopulistische Kandidatin Keiko Fujimori beantragt. In seinem Antrag vor Gericht warf Staatsanwalt José Domingo Pérez der Politikerin am Donnerstag vor, gegen Bewährungsauflagen verstoßen zu haben. Nach Auszählung fast aller Stimmen der Präsidentschaftswahl vom Sonntag liegt Fujimori knapp hinter ihrem linksgerichteten Rivalen Pedro Castillo.
Deutschland: Digitaler Corona-Impfpass wird eingeführt
Vollständig geimpfte Menschen können ihren Impfstatus künftig mit einem digitalen Zertifikat auf dem Handy nachweisen: Ab Donnerstag wird der Digital-Pass den Bürgerinnen und Bürgern schrittweise zugänglich gemacht, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin ankündigte. Ziel sei es, dass das digitale Impfzertifikat - der "CovPass" - bis Ende Juni allen zur Verfügung steht, die Anspruch darauf haben. Der Nachweis soll den Inhabern mehr Freiheiten in der Pandemie erlauben. Ausgegeben wird der digitale Impfnachweis von Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken. Die knapp 20 Millionen Menschen in Deutschland, die schon einen vollständigen Impfschutz haben, können sich den Pass nachträglich ausstellen lassen. Spahn appellierte bei der Vorstellung des Impfnachweises allerdings an die Geduld der Menschen: "Bitte gehen Sie nicht alle gleichzeitig am Montag in die Arztpraxen und Apotheken", sagte er. Wer den Nachweis nicht dringend brauche, solle noch etwas warten. Ab Juli soll der Digital-Pass dann auch für das grenzüberschreitende Reisen in der EU genutzt werden können. "Das Ziel ist, dass auch in Helsinki, Amsterdam und Mallorca dieses Impfzertifikat gelesen werden kann", sagte Spahn. "Damit setzen wir als Europäische Union auch Standards für den internationalen Reiseverkehr." Nutzer können sich dafür ab sofort eine neue App namens "CovPass" aus den gängigen App-Stores auf das Handy herunterladen. Außerdem soll der Impfnachweis auch über eine aktualisierte Version der bereits bestehenden Corona-Warnapp angezeigt werden können. Der digitale Impfpass soll das traditionelle gelbe Impfbuch nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Im Alltag soll das zu Erleichterungen führen: Die Bürgerinnen und Bürger müssen dann nicht immer den gelben Impfpass mit sich führen, um ihren Impfstatus nachzuweisen. Dies kann etwa bei Restaurantbesuchen oder bei Kulturveranstaltungen nützlich sein, falls dort ein Impfnachweis verlangt wird. Den Betrieben wird eine spezielle Kontroll-App zur Verfügung gestellt, um die Nachweise dann zu verifizieren. Laut Spahn soll es drei Anlaufstellen geben, wo sich Bürgerinnen und Bürger den digitalen Impfnachweis besorgen können. Sie können sich zum einen an das Impfzentrum oder die Arztpraxis wenden, wo sie die Zweitimpfung erhalten haben. Außerdem werden die Impfzentren den bereits Geimpften einen Code zuschicken, mit dem dann auf dem Handy der Digital-Pass heruntergeladen werden kann. Der Versand der Codes soll laut Spahn in diesen Tagen beginnen - sofern den Zentren die Adressen der Geimpften vorliegen. Die dritte Möglichkeit besteht darin, den Digital-Pass in einer Apotheke zu erhalten - gegen Vorlage eines Impfnachweises und eines Personalausweises. Die ersten Apotheken haben laut Spahn damit schon begonnen. Apotheken sollen für die nachträgliche Ausstellung des "CovPass" eine Vergütung von 18 Euro bekommen, sagte Spahn. Arztpraxen sollen eine Vergütung im "niedrigen einstelligen Bereich" erhalten, wenn sie die Pässe mit der angebotenen Software ausstellen. Der Deutsche Hausärzteverband kritisierte den Digital-Pass als unausgegoren. "Der CovPass ist ein erneutes Beispiel dafür, wie Projekte erst jahrelang verschlafen und dann plötzlich übers Knie gebrochen werden", sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Weigeldt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Vor drei Jahren haben wir bereits einen digitalen Impfnachweis gefordert, damals war nichts passiert." Nun werde mit der heißen Nadel eine Zwischenlösung gestrickt, die viele Fragen offen lasse. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts waren am Donnerstag 19,9 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Damit hätten sie Anspruch auf den digitalen Impfnachweis. Insgesamt 39,1 Millionen Menschen haben mindestens eine Impfung erhalten - das entspricht 47 Prozent der Bevölkerung. Allein am Mittwoch wurden den Angaben zufolge knapp 1,3 Millionen Impfungen verabreicht - dies war bislang die zweithöchste an einem Tag erzielte Zahl. (T. Jones--BTZ)
"Stolz wie Bolle": Hockey-Männer erstmals seit 2015 wieder im EM-Finale
Die deutschen Hockey-Männer sind nach einer überzeugenden Leistung erstmals seit 2015 wieder in ein EM-Finale eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi setzte sich gegen England mit 3:2 (3:1) durch und greift am Samstag gegen Gastgeber Niederlande oder Titelverteidiger Belgien nach dem neunten EM-Gold.
Hockey-Männer erstmals seit 2015 wieder im EM-Finale
Die deutschen Hockey-Männer sind nach einer überzeugenden Leistung erstmals seit 2015 wieder in ein EM-Finale eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi setzte sich gegen England mit 3:2 (3:1) durch und greift am Samstag gegen Gastgeber Niederlande oder Titelverteidiger Belgien nach dem neunten EM-Gold.
Merkel fordert mehr Anstrengung bei Umsetzung "elektronischer Identität"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Anstrengungen dafür gefordert, eine "elektronische Identität" in Deutschland zu ermöglichen. Hier sei der Personalausweis mit einem digitalen Chip der erste Ausgangspunkt, sagte Merkel am Donnerstag im Anschluss an eine Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin vor Journalisten. Menschen könnten dann leichter in Hotels einchecken oder elektronisch ein Konto eröffnen.
Macron will französischen Militäreinsatz in der Sahelzone ablösen
Nach dem Putsch in Mali hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Ende des französischen Militäreinsatzes in der Sahelzone in seiner bisherigen Form angekündigt. Die Mission Barkhane solle durch eine internationale Allianz gegen Islamisten abgelöst werden, sagte Macron am Donnerstag in Paris im Vorfeld der Gipfeltreffen der G7- und der Nato-Staaten. Macron sprach von einer "grundlegenden Umbildung" des französischen Einsatzes mit bisher 5100 Soldaten.
EU fordert Aufhebung von Exportbeschränkungen bei Corona-Impfstoffen
Die EU hat alle Staaten zur Aufhebung von Exportbeschränkungen für Corona-Impfstoffe und deren Bestandteile aufgefordert. Die Europäische Union habe mehr als 240 Millionen Impfstoffdosen in 90 Staaten exportiert, mehr als jede andere Region weltweit, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag per Videoschaltung vor dem UN-Sicherheitsrat.
Auch Ermittlungsverfahren gegen Citroën im Dieselskandal
Nach Volkswagen, Renault und Peugeot ist im Diesel-Abgasskandal auch gegen den Autobauer Citroën ein Ermittlungsverfahren in Frankreich eröffnet worden. Wie die Konzernmutter Stellantis am Donnerstag mitteilte, werfen die Ermittler Citroën Täuschung im Zusammenhang mit dem Verkauf von Dieselautos in den Jahren 2009 bis 2015 in Frankreich vor.
Vier Monate Haft für Macron-Ohrfeige
Wegen einer Ohrfeige für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron muss der Angreifer für vier Monate ins Gefängnis. Ein Gericht im südfranzösischen Valence verurteilte Damien T. am Donnerstag zu einer 18-monatigen Haftstrafe, davon wurden aber 14 Monate zur Bewährung ausgesetzt. Der 28-Jährige war bereits seit dem Angriff am Dienstag in Gewahrsam. Er hatte angegeben, er habe mit der Ohrfeige "seine Unzufriedenheit" über Macrons Politik ausdrücken wollen.
Merkel sieht Corona-Impfwettlauf mit Delta-Variante
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor der Gefahr der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. "Das, was uns Sorge macht ist die sogenannte Delta-Variante, die sich in Großbritannien wieder sehr stark ausbreitet", sagte Merkel am Donnerstag im Anschluss an Beratungen mit der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. "Wir nehmen diese Delta-Variante sehr ernst", sagte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Tour de Suisse: Schachmann bei erster Bergankunft Sechster
Radprofi Max Schachmann ist mit einer starken Leistung bei der ersten Bergankunft der Tour de Suisse auf den dritten Platz in der Gesamtwertung geklettert. Beim Sieg des Ecuadorianers Richard Carapaz nach 175,2 km zwischen Gstaad und Leukerbad kam der 27 Jahre alte Berliner vom Team Bora-hansgrohe mit 39 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Ringförmige Sonnenfinsternis zieht über die nördliche Hemisphäre
In der gesamten nördlichen Hemisphäre haben Menschen am Donnerstag dem seltenen Naturspektakel einer ringförmigen Sonnenfinsternis beiwohnen können. Die beste Sicht auf die Finsternis bot sich dabei im hohen Norden, während sie weiter südlich in Europa nur noch partiell zu sehen war. Um Augenschäden zu verhindern, hatten Experten zuvor eindringlich dazu aufgerufen, geeignete Schutzbrillen zu tragen.
Tausende Griechen protestieren gegen geplante Arbeitmarktreform
Tausende Griechen sind gegen eine geplante Arbeitsmarktreform auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Athen demonstrierten am Donnerstag nach Polizeiangaben mehr als 16.000 Menschen, in Thessaloniki beteiligten sich rund 10.000 Menschen an einem Protestmarsch. Weitere Demonstrationen gab es in mehreren anderen Städten. Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs, der Bahnen und Fähren traten in einen 24-stündigen Streik.
Biden und Johnson betonen bei erstem Treffen gemeinsame Positionen
Demonstrative Einigkeit trotz Meinungsverschiedenheiten: Bei einem Treffen im Vorfeld des G7-Gipfels im südenglischen Carbis Bay haben Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden ihre gemeinsamen weltpolitischen Positionen hervorgehoben. Die beiden Politiker verabschiedeten am Donnerstag eine moderne Version der Atlantik-Charta von 1941, die einen engen Schulterschluss zwischen London und Washington in den Bereichen Pandemie-Politik, globale Sicherheit und Klimaschutz vorsieht. Auch in der strittigen Nordirland-Frage gebe es einen "gemeinsamen Nenner", betonte Johnson.
Johnson und Biden demonstrieren bei Treffen in Carbis Bay Einigkeit
Demonstrative Einigkeit trotz Meinungsverschiedenheiten: Bei einem Treffen im südenglischen Carbis Bay haben Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden sich bei bester Laune gezeigt und Komplimente ausgetauscht. Zu den heiklen Themen in den US-britischen Beziehungen zählt die Nordirland-Frage im Post-Brexit-Streit zwischen London und Brüssel. Biden hält sich zu seiner ersten Auslandsreise in Europa auf. Dabei wird er einen diplomatischen Marathon mit einer Serie von Gipfeltreffen absolvieren.
Johnson und Biden zeigen sich bei Treffen in Carbis Bay bei bester Laune
Vor Beginn des G7-Gipfels in Carbis Bay hat Großbritanniens Premierminister Boris Johnson in dem südenglischen Küstenort US-Präsident Joe Biden empfangen. "Alle freuen sich wahnsinnig, Sie hier zu sehen", sagte Johnson zum Auftakt des bilateralen Treffens am Donnerstag, bei dem sich beide Politiker bei bester Laune zeigten.
French Open: Pawljutschenkowa und Krejcikova im Finale
Anastasia Pawljutschenkowa und Barbora Krejcikova bestreiten das Finale der French Open. Die 29-jährige Russin und die vier Jahre jüngere Tschechin setzten sich in ihren Halbfinals am Donnerstag in Paris durch und haben bei dem Sandplatz-Klassiker jeweils die Chance auf ihren ersten Grand-Slam-Titel.
French Open: Pawljutschenkowa erste Finalistin in Paris
Die Russin Anastasia Pawljutschenkowa hat bei den French Open in Paris das erste Grand-Slam-Finale ihrer Karriere erreicht. Die 29-Jährige schlug im Halbfinale am Donnerstag Tamara Zidansek aus Slowenien mit 7:5, 6:3. Zuletzt hatte in Maria Scharapowa 2014 eine Russin in Roland Garros den Titel gewonnen.
Impfkommission empfiehlt Corona-Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen
Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat eine Empfehlung für Corona-Impfungen von vorerkrankten Kindern ab zwölf Jahren abgegeben. Diese Gruppe könne "aufgrund eines anzunehmenden erhöhten Risikos für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung" mit dem Impfstoff von Biontech immunisiert werden, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten aktuellen Corona-Bulletin des Robert-Koch-Instituts. Die Impfung für Kinder ohne Vorerkrankungen werde "derzeit nicht allgemein empfohlen, ist aber nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz möglich".
Ex-Schalker Wagner wird Seoane-Nachfolger in Bern
Trainer David Wagner hat neun Monate nach seinem Aus bei Schalke 04 einen neuen Klub gefunden und übernimmt den Schweizer Fußball-Meister Young Boys Bern. Der Klub aus der Bundesstadt ersetzt mit dem 49 Jahre alten Deutsch-Amerikaner Erfolgscoach Gerardo Seoane, der künftig Bundesligist Bayer Leverkusen trainiert.
Moderna beantragt Zulassung von Corona-Impfstoff ab 12 Jahren
Der US-Pharmakonzern Moderna hat nun auch in den USA die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beantragt. Das Unternehmen reichte den Antrag nach eigenen Angaben am Donnerstag bei der US-Arzneimittelbehörde FDA ein. Am Montag hatte Moderna bereits die Zulassung für die Altersgruppe in der EU und in Kanada beantragt.
ESA-Raumfahrt: Europäische Venus-Mission nimmt Gestalt an
Die nächste europäische Venus-Mission nimmt Gestalt an: Die Raumfahrtagentur ESA entschied sich am Donnerstag für eine Sonde, die den Planeten ab 2030 erkunden soll. Sie trägt den Namen EnVision.
WHO: Afrika wird Impfquote von 10 Prozent bis 10-21 verfehlen
Fast 90 Prozent der afrikanischen Länder werden nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl das Ziel verfehlen, bis September zehn Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus zu impfen. Nur sieben der insgesamt 54 Länder würden das Ziel voraussichtlich erreichen, sagte die WHO-Direktorin für Afrika, Matshidiso Moeti, am Donnerstag vor Journalisten. Damit auch die anderen Länder das Ziel noch erreichen könnten, müsse Afrika dringend mindestens 225 Millionen Impfdosen erhalten.
Linken-Mitglieder beantragen Parteiausschluss von Wagenknecht
Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht sieht sich in ihrem Landesverband Nordrhein-Westfalen mit Forderungen nach einem Parteiausschluss konfrontiert. Mehrere Parteimitlieder hätten einen entsprechenden Antrag eingereicht, sagte der Landesgeschäftsführer der NRW-Linken, Michael Kretschmer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben).
Mörder von 19 Rangern aus Virunga-Nationalpark ist gefasst
In der Demokratischen Republik Kongo ist ein Anführer einer Miliz festgenommen worden, der für den Tod von 19 Rangern im für seine Berggorillas berühmten Virunga-Nationalpark verantwortlich gemacht wird. Der Verdächtige sei nach sechsmonatigen Ermittlungen am Stadtrand von Butembo gefasst worden, sagte Nationalpark-Direktor Emmanuel De Merode am Donnerstag.