Letzte Nachrichten
Reggae-Legende Bunny Wailer mit 73 Jahren gestorben
Die Reggae-Legende Bunny Wailer ist tot. Wie die jamaikanische Regierung mitteilte, starb der 73-jährige Sänger und Schlagzeuger am Dienstag in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Kingston. Gemeinsam mit Bob Marley hatte er den Reggae weltberühmt gemacht.
EU-Behörde plant Entscheidung über Corona-Vakzin von Johnson&Johnson am 11. März
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will bereits nächste Woche über die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Johnson und Johnson entscheiden. Die Empfehlungen solle am Donnerstag kommender Woche vorliegen, erklärte die Behörde nach einer Sondersitzung am Dienstag auf Twitter. Ursprünglich wollte sich die EMA Mitte dieses Monats zu dem Vakzin äußern. Es wäre der vierte EU-weit zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus.
Koalition will Corona-Beschränkungen nicht mehr nur an den Inzidenzwert koppeln
Die Corona-Beschränkungen sollen sich nach Vorstellung der großen Koalition in Zukunft nicht mehr nur am so genannten Inzidenzwert orientieren. Wenn es künftig darum gehe, Schutzmaßnahmen aufzuheben oder einzuschränken, sollten weitere Faktoren berücksichtigt werden - nämlich die Zahl der gegen Covid-19 geimpften Menschen sowie der so genannte R-Wert, der angibt, wie viele andere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt: Dies geht aus einem Gesetzentwurf von Union und SPD hervor, der AFP am Dienstag vorlag.
Covax: Zehn Millionen Impfdosen für Pakistan, Nigeria, Indonesien und Bangladesch
Pakistan, Nigeria, Indonesien und Bangladesch erhalten bis Juni jeweils mehr als zehn Millionen Dosen kostenlosen Corona-Impfstoff von der internationalen Initiative Covax. Das teilte die Initiative am Dienstag mit. Als erstes Land hatte Ghana in der vergangenen Woche eine Covax-Lieferung erhalten. Auch Nigeria, Angola, die Demokratische Republik Kongo, Kambodscha, Südkorea und Kolumbien bekamen kürzlich die ersten Chargen.
Deutsche spüren in der Coronakrise sehr viel Angst und Sorge
Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in der Coronakrise Angst und Sorgen. Insgesamt 58 Prozent bereitet die Pandemie und deren Folgen sehr große oder große Angst, wie aus einer Umfrage der pronova BKK hervorgeht, die BERLINER TAGESZEITUNG am Dienstag vorlag. Ein Drittel sorgt sich nur wenig. Als frei von Angst und Sorge in der Pandemie bezeichnen sich nur neun Prozent der Befragten. Vor allem Frauen (64 Prozent) und Ältere jenseits der 50 (62 Prozent) haben demnach mit Ängsten zu kämpfen. Hilfe und Entlastung suchen die Befragten vor allem in Gesprächen mit Familie und Freunden (48 Prozent). Viele versuchen außerdem, sich mit Sport (29 Prozent) sowie Musik oder einem Buch (43 Prozent) abzulenken. Gut ein Drittel (31 Prozent) schaltet auch mal die Corona-Nachrichten bewusst ab. Jeder Sechste wiederum greift zu einem Glas Wein oder Bier. Insgesamt nahm der Alkoholkonsum im Corona-Jahr 2020 aber offenbar nicht zu. 14 Prozent der Befragten geben an, seit Beginn der Krise weniger Alkohol zu trinken. Zehn Prozent trinken häufiger. Tendenziell wird aber mehr geraucht. Acht Prozent greifen häufiger zur Zigarette, vier Prozent seltener. Die Daten stammen aus der Bevölkerungsbefragung "Die Süchte der Deutschen", für die im Januar im Auftrag der pronova BKK bundesweit tausend Menschen befragt wurden. (O. Joergensen--BTZ)
Merkel will den Lockdown bis 28. März 2021 verlängern
Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) will den Corona-Lockdown in der Bundesrepublik Deutschland bis zu den Osterferien (28.03. 2021) vollumfänglich verlängern. Das geht nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG aus einer Beschlussvorlage vor dem Gipfel mit den Ministerpräsidenten für den morgigen Mittwoch hervor. Unterdessen wurde bekannt, dass Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte einheitlich in allen Bundesländern öffnen dürfen, aktuell herrscht hier noch ein fragwürdiger uneinheitlicher Flickenteppich. Voraussetzung seien allerdings strenge Hygienekonzepte und eine Begrenzung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter. In Bezug von Deutschlands Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU), über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (ebenfalls CDU) sagen Bürger auf den Straßen von Berlin auf Nachfrage: "Jens Spahn ist und bleibt der vollkommen unfähigste Minister Deutschlands aller Zeiten, an seinen Händen und an den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie an den total unfähigen Händen der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (ebenfalls CDU), klebt das Blut von vielen tausenden Menschen", es wird Zeit das diese drei Politiker endlich und sofort verschwinden, diese drei sind eine Schande für ganz Deutschland, aber sie kleben an ihren Stühlen und haben weder Moral noch Anstand!" (P.Hansen--BTZ)
Tichanowskaja wegen "Vorbereitung von Unruhen" auf Fahndungsliste gesetzt
Die Behörden von Belarus haben die in Litauen lebende Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja wegen "Vorbereitung von Unruhen" auf eine Fahndungsliste gesetzt. Das dafür zuständige Untersuchungskomitee veröffentlichte am Dienstag ein Video, auf dem zu sehen sein soll, wie Tichanowskaja mit Gleichgesinnten über Vorhaben zur Besetzung von Regierungsgebäuden in Gomel, der zweitgrößten Stadt des Landes, spricht. Tichanowskajas Sprecherin Anna Krassulina versicherte, dass dies nie der Fall gewesen sei.
FBI-Chef verteidigt Bundespolizei gegen Vorwürfe wegen Kapitol-Erstürmung
FBI-Chef Christopher Wray hat die US-Bundespolizei gegen Vorwürfe wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar verteidigt. Bei einer Senatsanhörung sagte Wray am Dienstag, eine Warnung über mögliche massive Gewalt und einen "Krieg" sei gemäß "unserer normalen Prozedur" weitergereicht worden. Der entsprechende Bericht sei per E-Mail, mündlich und über ein internes Polizeiportal an verschiedene Polizeibehörden weitergeleitet worden.
FBI-Chef weist Spekulationen über linke Angreifer bei Kapitol-Erstürmung zurück
Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Christopher Wray, hat Behauptungen zurückgewiesen, an der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar seien linke Aktivisten beteiligt gewesen. "Wir haben bislang keine Hinweise zu anarchistischen gewaltsamen Extremisten oder Anhängern der Antifa in Verbindung mit dem 6. Januar gesehen", sagte Wray am Dienstag bei einer Senatsanhörung.
Frankreich: Kletterer am Mont-Saint-Michel kommen vor Gericht
Die nordfranzösische Insel Mont-Saint-Michel und ihr Benediktinerkloster gehören seit mehr als 40 Jahren zum Unesco-Weltkulturerbe. Nun sollen vier Fassadenkletterer in Frankreich vor Gericht, die auf das Dach der Abtei gestiegen waren. Ihnen droht jeweils eine Geldstrafe von 1500 Euro wegen Eindringens in eine geschützte historische Anlage, wie die Staatsanwaltschaft von Coutances am Dienstag mitteilte.
Fußball News: Neuer Vorstand des SV Babelsberg 03 bestätigt
Nachdem Björn Laars in der vergangenen Woche den Vorstandsvorsitz des SV Babelsberg 03 übernahm, führte er in den letzten Tagen Gespräche mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern, um die weitere Vorstandsarbeit zu koordinieren. In der Folge der Gespräche sagten alle bisherigen Vorstandsmitglieder für eine weitere Zusammenarbeit im Führungsgremium zu. Am gestrigen Abend, Montag, 01. März 2021, bestätigte der Aufsichtsrat die von Björn Laars vorgeschlagene Zusammensetzung des Vorstands einstimmig. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:- Björn Laars (Vorsitzender - Fußball, Finanzen)- Thoralf Höntze (1. Stellv. - Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring)- Wolfgang Hadlich (2. Stellv. - Netzwerk, Sponsoring)- Kristian Kreyes (Schatzmeister - Finanzen)- Isabelle Vandré (Fans, Wertekommission)- Barbara Paech (Breitensport, Nachhaltigkeit, Initiativen)- Peter Könnicke (Leistungssport) Björn Laars sagte hierzu nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG in einem aktuellen Interview: "Ich freue mich sehr, dass wir alle bisherigen Vorstandsmitglieder von einer weiteren Zusammenarbeit überzeugen konnten und im ersten Schritt Verantwortung bis zur Mitgliederversammlung des SV Babelsberg 03 übernehmen." In den bevorstehenden Wochen möchte sich der Vorstand verstärkt den Möglichkeiten und der Organisation einer Mitgliederversammlung sowie der Erstellung eines Etatplans zur Saison 2021/2022 widmen. (P.Hansen--BTZ)
Anklage fordert in Mordprozess um dreijährige Greta aus Viersen lebenslange Haft
Im Mordprozess um den Tod der dreijährigen Greta aus Viersen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für die tatverdächtige Erzieherin des Kinds gefordert. Die Anklage forderte in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Mönchengladbach am Dienstag zudem, die besondere Schwere der Schuld der 25-Jährigen festzustellen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Nebenklage schloss sich den Forderungen an, die Verteidigung plädierte auf einen Freispruch. Das Urteil soll am Freitag fallen.
13 Jahre Haft wegen Mordversuchs nach tödlichem Raserunfall vom Kurfürstendamm
Im dritten Anlauf hat das Berliner Landgericht einen der beiden Raser vom Kurfürstendamm zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Angeklagten Marvin N. am Dienstag des versuchten Mordes in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Dem Angeklagten wurde die Fahrerlaubnis entzogen und eine fünfjährige Sperre zur Neuerteilung ausgesprochen.
Fußball: Sportvorstand Bobic verlässt Frankfurt zum Saisonende
Sportvorstand Fredi Bobic verlässt den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt am Saisonende. Das bestätigte der 49-Jährige am Dienstag der ARD-Sendung Sportschau Thema. "Man war vorbereitet darauf, dass die Situation kommt, dass ich im Sommer 2021 den Verein verlassen werde", sagte Bobic.
Wegen Internethetze gegen Homosexuelle angeklagter Kasseler Professor freigesprochen
Im Prozess gegen einen Universitätsprofessor, der in einem Interview mit einem katholischen Internetportal gegen Homosexuelle gehetzt haben soll, hat das Landgericht Kassel den Angeklagten am Dienstag freigesprochen. Die Kammer hob das Urteil des Amtsgerichts wegen Beleidigung auf, wie ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. In dem im Juli 2017 veröffentlichten Interview soll der 66-Jährige homosexuellen Menschen mit Verweis auf angebliche "biowissenschaftliche Fakten" eine grundsätzliche Neigung zum sexuellen Missbrauch von Kindern vorgeworfen haben.
60.000 Beschäftigte folgen Streikaufruf der IG Metall am Dienstag
Im Tarifstreit in der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben zehntausende Beschäftigte zum Streikauftakt der IG Metall am Dienstag vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt. Knapp 60.000 Beschäftigte bundesweit beteiligten sich bis zum frühen Nachmittag (14.00 Uhr) an den Warnstreiks, wie die IG Metall mitteilte. Der Schwerpunkt lag demnach in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: In dem Gewerkschaftsbezirk streikten über 22.000 Beschäftigte in 28 Betrieben.
Türkei: Erdogan legt einen "Aktionsplan" für Menschenrechte vor
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen sogenannten Aktionsplan für Menschenrechte vorgestellt. Der Elf-Punkte-Plan sehe eine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei vor, sagte Erdogan bei einer TV-Ansprache am Dienstag. Der Plan beinhaltet demnach auch die Achtung der Unschuldsvermutung vor Gericht und eine Verkürzung der Untersuchungshaft durch schnellere Gerichtsverfahren.
Sparbuch und Geld im Wert von 22.000 Euro finden nach Jahren zu Besitzer zurück
Nach fünf Jahren haben ein verlorengegangenes Sparbuch und Bargeld im Wert von über 22.000 Euro zu ihrem Besitzer zurückgefunden. Ein 69-Jähriger hatte den Briefumschlag mit dem Geld und dem Ersparten in einem Auto vergessen, das er später verkaufte, wie die Polizei Kassel am Dienstag mitteilte.
Musik-Streamingdienst SoundCloud eine kündigt Bezahlung an
Der Musik-Streamingdienst SoundCloud will die Künstler und Künstlerinnen auf seiner Plattform künftig abhängig von ihrer Fangemeinde bezahlen. Solch ein Gebührenmodell sei "gerechter und transparenter" für aufsteigende und unabhängige Künstler, teilte SoundCloud am Dienstag mit. Die neue Abrechnungsmethode soll am 1. April starten.
Merkel spricht sich für behutsame Lockdown-Lockerungen aus
Einen Tag vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für vorsichtige Öffnungen ausgesprochen. In einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sagte sie am Dienstag laut Teilnehmern: "Wir kommen aus einem langen Lockdown und müssen jetzt Schritt für Schritt vorankommen." Fester Bestandteil der Lockerungsstrategie müsse eine "Notbremse" sein, "wenn die Zahlen wieder hochgehen". Details dazu wolle sie am Mittwoch mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten besprechen.
EU-Kommissar Reynders geht deutsches Lieferkettengesetz nicht weit genug
Der EU-Kommission gehen die Pläne der Bundesregierung für ein Lieferkettengesetz nicht weit genug. Zwar helfe es "enorm", wenn nun auch Deutschland ebenso wie Frankreich und die Niederlande die Unternehmen stärker in die Verantwortung nehme, sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Allerdings sei ein "starkes Signal" nötig. Eine bestimmte Schwelle von Mitarbeitern, ab denen das Gesetz gelte, sei zu wenig.
Snowboard-WM: Hofmeister und Jörg holen Silber und Bronze
Raceboarderin Ramona Hofmeister hat bei der WM im slowenischen Rogla den Titel im Parallel-Slalom knapp verpasst. Die 24-Jährige aus Bischofswiesen unterlag im Finale der Russin Sofia Nadyrschina nach einem Fahrfehler. Selina Jörg, die am Montag bereits ihren Titel im Parallel-Riesenslalom erfolgreich verteidigt hatte, holte Bronze und rundete das starke Ergebnis für Snowboard Germany ab.
Erneut Demonstranten in Myanmar durch Polizeischüsse lebensgefährlich verletzt
Die Polizei in Myanmar hat am Dienstag bei erneuten Protesten gegen den Militärputsch drei Demonstranten durch Schüsse lebensgefährlich verletzt. Die Polizei habe mit scharfer Munition geschossen, verlautete aus Krankenhauskreisen. Aus San Chaung wurde ein harter Polizeieinsatz gemeldet. Mitglieder der Asean-Staatengruppe übten ungewöhnlich scharfe Kritik an der Junta, die am 1. Februar in Myanmar die Macht übernommen hatte.
Merck hilft Johnson&Johnson bei Produktion seines Corona-Impfstoffs
Der US-Pharmariese Merck wird dem Konkurrenten Johnson&Johnson bei der Produktion seines Corona-Impfstoffes helfen. US-Präsident Joe Biden wollte am Dienstag die Kooperation verkünden, wie ein Regierungsvertreter in Washington sagte.
Münchner Polizist wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs in Untersuchungshaft
Ein 55-jähriger Polizeibeamter aus München steht im Verdacht, sein Stiefkind missbraucht zu haben. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte. Gegen den Polizisten wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, die Ausübung der Dienstgeschäfte wurde ihm untersagt.
Bundesverfassungsgericht: Lettischer Verdächtiger darf vorerst nicht ausgeliefert werden
Ein lettischer Verdächtiger darf vorerst nicht an sein Heimatland ausgeliefert werden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verbot dies laut Mitteilung vom Dienstag mit einer einstweiligen Anordnung bis zur endgültigen Entscheidung. Der Mann macht geltend, dass ihn in Lettland menschenunwürdige Haftbedingungen erwarten könnten. (Az. 2 BvR 156/21)
Haseloff will auch oberhalb von Inzidenzwert von 50 lockern
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) befürwortet weiterhin schrittweise Lockerungen auch oberhalb eines Inzidenzwerts von 50. Es müsse auf Bundesebene versucht werden, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner "entsprechend Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen", sagte Haseloff am Dienstag in Magdeburg.
Einzelhändler schlagen Einkaufsstunde für Senioren vor
Im Bemühen um eine sichere Öffnung des Einzelhandels und der Innenstädte hat ein Bündnis aus Unternehmen spezielle Öffnungszeiten für ältere Menschen vorgeschlagen. "Konkret empfehlen wir die Einführung einer Öffnungsstunde für Senioren über 60 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 10 und 11 Uhr", heißt es in einem Papier zur Selbstverpflichtung des Handels, das dutzende Textil-, Elektro- und Buchhändler unterzeichneten und das AFP am Dienstag vorlag.
Doppelmörder aus Göttingen muss lebenslang ins Gefängnis
Ein Doppelmörder aus Göttingen muss lebenslang ins Gefängnis. Das entsprechende Urteil des Göttinger Landgerichts ist rechtskräftig, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag mitteilte. Der Mann hatte seine frühere Lebensgefährtin und eine ihrer Kolleginnen erstochen. (Az. 6 StR 11/21)
Bitkom-Studie: Jeder Dritte nutzt inzwischen bei der Arbeit Video-Anrufe
Im Homeoffice ersetzt die Videokonferenz das Bürotreffen: Jeder dritte berufstätige Internetnutzer in Deutschland tätigt einer Bitkom-Studie zufolge arbeitsbedingt Video-Anrufe. Im Schnitt machen die Betroffenen täglich acht solcher Anrufe, wie der Digitalverband am Dienstag mitteilte. Sieben davon sind demnach beruflich, einer privat. Manche empfänden die Videoanrufe als Belastung, andere "als willkommene Abwechslung im zuweilen monotonen Homeoffice-Alltag", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
USA und EU verhängen wegen Fall Nawalny Sanktionen gegen russische Vertreter
Die USA verhängen wegen des Giftanschlags auf den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Sanktionen gegen sieben hochrangige Russen. Die US-Nachrichtendienste seien mit hoher Sicherheit zu dem Schluss gekommen, dass Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB den Anschlag mit einem Nervengift aus der Nowitschok-Gruppe verübt hätten, sagte ein US-Regierungsvertreter am Dienstag. Es sind die ersten US-Sanktionen gegen Russland unter dem neuen Präsidenten Joe Biden, der einen härteren Kurs gegenüber Moskau angekündigt hat.
USA verhängen wegen Fall Nawalny Sanktionen gegen sieben Russen
Die USA verhängen wegen des Giftanschlags auf den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny und wegen dessen Inhaftierung Sanktionen gegen sieben hochrangige Russen. Die US-Nachrichtendienste seien mit hoher Sicherheit zu dem Schluss gekommen, dass Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB den Anschlag mit einem Nervengift aus der Nowitschok-Gruppe verübt hätten, sagte ein US-Regierungsvertreter am Dienstag. Es sind die ersten US-Sanktionen gegen Russland unter dem neuen Präsidenten Joe Biden. Biden hatte einen härteren Kurs gegenüber Moskau angekündigt.