Letzte Nachrichten
US-Turnstar Biles auch am Boden nicht am Start
Rekord-Weltmeisterin Simone Biles hat auch ihren für Montag geplanten Start bei der Olympia-Entscheidung am Boden abgesagt. Das teilte der US-Verband mit. Dem Turnstar bleibt in Tokio somit nur noch der Wettkampf am Schwebebalken am Dienstag, um eine der ursprünglich fünf erhofften Goldmedaillen zu holen. Eine Entscheidung darüber soll "später" erfolgen. "So oder so - wir stehen alle hinter dir, Simone", teilte der Verband USA Gymnastics via Twitter mit.
Grünen-Kanzlerkandidatin äußert sich selbstkritisch zu Fehlern im Wahlkampf
Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat sich selbstkritisch zu ihren Fehlern im Bundestagswahlkampf geäußert. "Manches hat in den vergangenen Wochen gelitten, weil ich nicht alles richtig gemacht habe und das schmerzt mich sehr", sagte Baerbock dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Zu den Vorwürfen rund um ihr Buch "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern", räumte sie ein: "Ich habe da an einigen Stellen nicht genau genug gearbeitet."
Washington dringt auf Bildung einer neuen Regierung in Tunesien
Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, hat im Gespräch mit Tunesiens Präsident Kaïs Saïed die US-Forderungen zu einer raschen Rückkehr des Landes auf den "demokratischen Pfad" wiederholt. Bei einem einstündigen Telefongespräch bekräftigte Sullivan die Unterstützung der USA für die tunesische Demokratie, die "auf den Grundrechten, starken Institutionen und dem Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit beruht", wie das Weiße Haus am Samstag (Ortszeit) mitteilte.
Vielseitigkeit: Jung und Auffarth patzen - Krajewski kämpft um Gold
Großer Rückschlag für Topfavorit Michael Jung und die deutsche Vielseitigkeits-Equipe - dafür greift Julia Krajewski bei den Olympischen Spielen in der Einzelwertung nach Gold. Die 32-Jährige aus Warendorf zeigte auf Amande de BNeville eine nahezu makellose Geländeprüfung und liegt nach zwei von drei Teildisziplinen auf Platz zwei. Mit insgesamt 25,60 Strafpunkten beträgt der Rückstand auf den führenden Briten Oliver Townend vor dem abschließenden Springen am Montag nur zwei Zähler.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 17,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 17,5. Wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2097 Neuinfektionen sowie ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.
Wellbrock gewinnt Bronze über 1500 m Freistil
Florian Wellbrock hat bei den Olympischen Spielen in Tokio seine erste Medaille gewonnen. Drei Tage nach dem vierten Platz über 800 m Freistil holte sich der Doppel-Weltmeister im Finale über 1500 m in 14:40,91 Minuten Bronze, nachdem er bis 50 m vor Schluss geführt hatte.
Goldtraum lebt: Hockey-Männer stürmen ins Halbfinale
Rio-Revanche geglückt, der Goldtraum lebt: Die deutschen Hockey-Männer haben bei den Olympischen Spielen das Halbfinale erreicht. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi gewann im Viertelfinale gegen Olympiasieger Argentinien nach einer überzeugenden Leistung mit 3:1 (1:0) und greift in Tokio nach olympischem Edelmetall.
Mihambo mit starkem letzten Sprung ins Olympia-Finale
Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo ist mit kleineren Anlaufschwierigkeiten und einem Ausrufezeichen ins Unternehmen Olympia-Gold gestartet. Die 27 Jahre alte Heidelbergerin kam am Sonntagmorgen in der Qualifikation von Tokio im letzten Versuch auf die Saisonbestleistung von 6,98 m und überbot damit die für den direkten Einzug ins Finale nötigen 6,75 deutlich.
US-Schwimmstar Dressel gewinnt viertes und fünftes Gold in Tokio
Der neue US-Star Caeleb Dressel hat sich mit fünf Goldmedaillen zum Schwimmkönig der Olympischen Spielen in Tokio gekrönt. Der 13-malige Weltmeister siegte zum Abschluss im Finale über 50 m Freistil in 21,07 Sekunden vor Florent Manaudou (Frankreich) und Bruno Fratus (Brasilien). Dann verhalf der 24-Jährige aus Florida der amerikanischen Lagenstaffel zu Gold in der Weltrekordzeit von 3:26,78 Minuten.
US-Schwimmstar Dressel gewinnt viertes Gold in Tokio
Der neue US-Schwimmstar Caeleb Dressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio seine vierte Goldmedaille gewonnen. Der 13-malige Weltmeister siegte im Finale über 50 m Freistil in 21,07 Sekunden vor Florent Manaudou (Frankreich) und Bruno Fratus (Brasilien). Zuvor hatte der 24-Jährige aus Florida bereits über 100 m Freistil und 100 m Schmetterling sowie mit der 4x100-m-Freistilstaffel der Amerikaner triumphiert.
Krause läuft souverän ins Hindernis-Finale
Europameisterin Gesa Felicitas Krause ist ohne Probleme ins Finale der Olympischen Spiele von Tokio über 3000 m Hindernis eingezogen. Zwei Tage vor ihrem 29. Geburtstag kam Krause in ihrem Vorlauf auf Platz zwei und erreichte damit sicher die Entscheidung am Mittwoch (13.00 Uhr MESZ).
Hunderte Menschen in Israel protestieren gegen jüngste Corona-Maßnahmen
Hunderte Menschen in Israel sind gegen die jüngsten Corona-Maßnahmen der Regierung auf die Straße gegangen. Mehrere Demonstranten in Tel Aviv schwenkten am Samstag ein Banner mit der Aufschrift "Es gibt keine Pandemie, es ist ein Schwindel". Auf Plakaten prangerten sie die Corona-Impfungen an, indem sie die Vakzine unter anderem mit dem Dritten Reich in Verbindung brachten.
Keine Medaille für deutsche Fechter: Florett-Team verliert im Viertelfinale
Die deutschen Fechter sind bei den Olympischen Spielen erneut leer ausgegangen. Die Florett-Männer um Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Düsseldorf) unterlagen im Viertelfinale des Teamwettbewerbs den USA 36:45 und verpassten damit die letzte Chance auf eine deutsche Fecht-Medaille in Tokio.
Florettfechter mit souveränem Auftaktsieg
Die deutschen Florettfechter um Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Düsseldorf) sind mit einem souveränen Sieg in den Teamwettbewerb in Tokio gestartet. Die EM-Zweiten von 2019 setzten sich in ihrem Auftaktgefecht ohne Probleme mit 45:31 gegen Kanada durch und zogen damit ins Olympia-Viertelfinale ein.
Entwicklungsminister will mehr deutsche Impfdosen an ärmere Länder abgeben
Angesichts des schleppenden Impftempos in Deutschland will Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mehr Impfstoff an Entwicklungsländer abgeben. "Die Abgabe von überschüssigen Impfdosen ist der schnellste Weg, die weltweite Impfkampagne voranzubringen", sagte der Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Müller erinnerte an die Zusage der Bundesregierung, ärmeren Ländern bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung zu stellen.
Tunesiens Parlamentschef Ghannouchi nach "Unwohlsein" in Klinik untersucht
Der tunesische Parlamentschef Rached Ghannouchi hat sich nach einem "leichten Unwohlsein" in einer Klinik untersuchen lassen. Wie sein Berater Ahmed Gaaloul am Samstag mitteilte, fühlte sich der Vorsitzende der größten Regierungspartei Ennahdha nach zahlreichen Überstunden nicht gut. Dem 80-Jährigen fehle jedoch "nichts Ernstes".
Demonstranten fordern unabhängige Ermittlungen zu Kanadas Internaten für indigene Kinder
Nach der Entdeckung von hunderten anonymen Gräbern auf dem Gelände von ehemaligen Internaten für indigene Kinder in Kanada haben hunderte Demonstranten eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle gefordert. Die Menschen versammelten sich am Samstag (Ortszeit) zu Protesten auf dem Parlamentshügel in Ottawa. "Indigene Völker benötigen Wahrheit und Gerechtigkeit", schrieb die Abgeordnete Mumilaaq Qaqqaq von der linksgerichteten NDP-Partei bei Instagram. Sie und ein weiterer NDP-Abgeordneter hatten zu der Demonstration aufgerufen.
Umfrage: Nur etwa jeder vierte Ungeimpfte will sich noch impfen lassen
Nur etwa jeder vierte Ungeimpfte in Deutschland will sich einer Umfrage zufolge noch gegen das Coronavirus impfen lassen. Das berichtete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa. Demnach wollen 54 Prozent derer, die ein Impfangebot bislang nicht angenommen haben, sich auch grundsätzlich nicht impfen lassen. Nur 27 Prozent der Ungeimpften können sich der Umfrage zufolge eine Impfung vorstellen, 19 Prozent sind noch unentschlossen.
Elfmeter in der Nachspielzeit: Bremen gewinnt in Düsseldorf
Werder Bremen hat am zweiten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga nach einer packenden Schlussphase den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang gewann am Samstagabend bei Fortuna Düsseldorf mit 3:2 (1:0). Josh Sargent glänzte mit einem Doppelpack, in der Nachspielzeit verwandelte Maximilian Eggestein (90.+6) einen Foulelfmeter zur Entscheidung.
Helfer der "Ocean Viking" retten fast 200 Flüchtlinge im Mittelmeer
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" der europäischen Organisation SOS Méditerranée hat am Samstag fast 200 Menschen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer aufgenommen. Unter den insgesamt 196 vor der libyschen Küste geretteten Migranten seien mindestens zwei Schwangere und 33 Minderjährige, davon 22 unbegleitet, erklärte die Organisation. Die Menschen wurden demnach in vier verschiedenen Rettungsaktionen aufgenommen.
Wissenschaftler: Grönländischer Eisschild schmilzt derzeit massiv
Angesichts außergewöhnlich hoher Temperaturen schmilzt der grönländische Eisschild nach Angaben dänischer Wissenschaftler derzeit "massiv" ab. Seit Mittwoch schmölzen täglich rund acht Milliarden Tonnen Eis, berichtete die Website Polar Portal am Samstag. Das sei das Doppelte des üblichen Wertes im Sommer. Im Norden Grönlands herrschen nach Angaben der dänischen Wetterbehörde DMI derzeit Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius, mehr als doppelt so viel wie durchschnittlich im Sommer.
Zwei Coronafälle beim VfB: Gegen Barca ohne Chance
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart war nach der Aufregung um zwei Coronafälle bei den Schwaben im Testspiel gegen den spanischen Renommierklub FC Barcelona chancenlos. Die Katalanen gewannen durch Treffer von Memphis Depay (21.), Yusuf Demir (36.) und Ricard Puig (73.) mit 3:0 (2:0).
Weghorst trifft bei nächster VfL-Niederlage gegen Atletico
Das Führungstor des niederländische Fußball-Nationalspielers Wout Weghorst reichte dem Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht zur Beendigung der Niederlagenserie in der Vorbereitung. Gegen den spanischen Meister Atletico Madrid gab es trotz des Führungstores der Wölfe durch den Mittelstürmer (39.) am Ende ein 1:2 (1:0).
Kampf gegen Brände in der Türkei geht weiter - Erneut Hotels in Bodrum evakuiert
Tausende Feuerwehrleute haben den vierten Tag in Folge ihren Kampf gegen die schweren Waldbrände in der Südtürkei fortgesetzt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu brach am Samstag im Badeort Bodrum an der türkischen Ägäis erneut ein Feuer aus, dort hätten Einwohner und Urlauber in Sicherheit gebracht werden müssen. Nach der Entdeckung von den Leichen zweier Männer stieg die Zahl der Opfer unterdessen auf sechs.
Zunahme der Nashorn-Wilderei in Südafrika
Die Nashorn-Wilderei in Südafrika nimmt nach einem Rückgang während des Pandemiejahres 2020 wieder zu. In den ersten sechs Monaten 2021 seien mindestens 249 Rhinozerosse getötet worden, erklärte Umweltministerin Barbara Creecy am Samstag. Das seien mindestens 83 mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im bei Touristern beliebten Krüger-Nationalpark seien in diesem Jahr bereits 132 Nashörner getötet worden.
Radsport: Powless gewinnt Klassiker San Sebastian
Der amerikanische Radprofi Neilson Powless hat überraschend die 41. Auflage des prestigeträchtigen Eintagesrennens Clasica San Sebastian gewonnen und seinen ersten Profisieg eingefahren. Der 24-Jährige vom Team UAE Emirates setzte sich nach 223,5 km im Schlusssprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe durch und verwies den slowenischen Meister Matej Mohoric (Bahrain-Victorious) knapp auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Däne Mikkel Honore (Deceuninck-Quick Step).
Carrie und Boris Johnson erwarten ihr zweites gemeinsames Kind
Der britische Premierminister Boris Johnson wird erneut Vater. Seine Ehefrau Carrie schrieb am Samstag im Onlinedienst Instagram, sie fühle sich "unglaublich gesegnet, erneut schwanger zu sein". Nach einer Fehlgeburt Anfang des Jahres, die ihr das "Herz gebrochen" habe, sei sie zuletzt nur noch ein "Nervenbündel" gewesen. Die 33-Jährige hatte den 57-jährigen Johnson im Mai geheiratet. Gut ein Jahr zuvor, im April 2020, war ihr erster gemeinsamer Sohn Wilfred geboren worden.
"Wir schaffen das..." oder: Migranten oft Vergewaltiger?
Als Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Jahre 2015 auf den Höhepunkt der Asyltenwelle sagte "Wir schaffen das", dürfte sie kaum geahnt haben, dass der Unterscheid zwischen den Gesellschaften und Religionen durch die Aufnahme von Flüchtlinge, derart viele Opfer zur Folge hat - nun im Jahre 2021 steht fest, nur nur Terroranschläge, Razbe, Morde, Betrügereien und Dienstähle, werden oft durch Migranten begangen, sondern an jedem einzelnen Tag werden im Durchschnitt zwei Mädchen oder Frauen in Deutschland von Männergruppen vergewaltigt! Dies ist das schockierende Ergebnis einer Presse-Anfrage an das Bundeskriminalamt (BKA). Demnach wurden im vergangenen Jahr 704 Gruppenvergewaltigungsverfahren gezählt. Jeder zweite Tatverdächtige hatte keine deutsche Staatsangehörigkeit. Häufig kamen die Männer aus islamischen Ländern: Afghanistan, Syrien, Irak. (P.Hansen--BTZ) ----------- An dieser Stelle wird sachlich darauf hingewiesen: Dieser Artikel von BERLINER TAGESZEITUNG beruht auf der Grundlage des Pressegesetzes, Land Brandenburg, wie auch gültig in allen anderen deutschen Bundesländern, siehe brandenburgisches Landespressegesetz - BbgPG, vom 13. Mai 1993, nachweislich im GVBl.I/93, [Nr. 10], S.162, Paragraf 3, Absatz 3, in welchem es heißt: "Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, dass sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung mitwirkt. Sie nimmt insoweit grundsätzlich berechtigte Interessen im Sinne von Paragraf 193 StGB wahr.“Vor diesem Hintergrund kann Berichterstattung kritisch, jedoch ohne jede Schmähkritik erfolgen, jede Art einer etwaigen Volksverhetzung, bzw. Beleidigung, gemäß Paragrafen 130 und 185 StGB, ist in keiner Weise von BERLINER TAGESZEITUNG beabsichtigt und findet auf den Seiten von BERLINER TAGESZEITUNG nicht statt, was auch für Karrikaturen gilt!
Kein Abschiebstopp für Asylanten nach Afghanistan
Ungeachtet des Vormarschs der radikalislamischen Taliban lehnt die Bundesregierung einen Stopp von Abschiebungen in das Land weiterhin ab! Die Sprecherin der Grünen-Fraktion für Menschenrechte, Margarete Bause, sprach deswegen am Samstag von einem "Skandal". Sie kritisierte völlig haltlos die Regierung verharmlose die Lage in Afghanistan, um ihre "verantwortungslose Abschiebepolitik fortzusetzen". Anders als in dem Land tätige Nichtregierungsorganisationen geht die Bundesregierung derzeit nicht von generellen Abschiebehindernissen aus. "Somit gilt weiterhin der Grundsatz, dass sich keine pauschalen Aussagen zur Gefährdung Einzelner in Afghanistan treffen lassen", heißt es in einer vom Innenministerium erstellen Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen, welche BERLINER TAGESZEITUNG vorliegt. "Die Bundesregierung selbst beobachtet die Lage und ihre Entwicklung in Afghanistan fortlaufend und sehr intensiv und trifft auf der Grundlage der sich hieraus ergebenden Erkenntnisse ihre Einschätzung über die jeweiligen Auswirkungen auf die derzeitige Rückführungspraxis", heißt es darin weiter. Für die Einzelfallentscheidungen wird auf die Verantwortung der Länder verwiesen: "Es obliegt den zuständigen Behörden in den Ländern im Einzelfall zu entscheiden, ob eine Rückführung unter Berücksichtigung des aktuellen Lageberichts nach geltendem Recht durchgeführt werden kann." Zu der Bitte der afghanischen Regierung, wegen der angespannten Lage auf Abschiebungen vorerst zu verzichten, heißt es in der Antwort der Regierung lediglich, dazu sollten weitere Gespräche geführt werden, auch auf EU-Ebene. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl setzt die Bundesregierung tatsächlich jedoch die afghanische Regierung unter Druck, Abschiebungen weiter zuzulassen. Bause begründete ihre Kritik unter anderem mit einer Rückkehrstudie der kirchlichen Organisationen Diakonie und Brot für die Welt, aus der deutlich werde, "dass nach Afghanistan Abgeschobene gezielt bedroht werden". Die Grünen-Politikerin forderte insbesondere, auf einen demnach für den 10. August geplanten neuen Abschiebeflug zu verzichten. "Die Bundesregierung lässt Afghanistan dadurch doppelt im Stich: einerseits durch den überhasteten Abzug und die weiterhin mangelnde Aufnahmebereitschaft von afghanischen Ortskräften; andererseits durch die Missachtung des Wunsches der afghanischen Regierung nach einem Abschiebestopp, bis sich die Lage im Land stabilisiert hat", warf Bause der Bundesregierung weiter vor. Sie verwies auch auf Beispiele skandinavischer Länder, die bereits einen Abschiebestopp verhängt hätten. Nach dem Abzug ausländischer Truppen haben die Taliban in Afghanistan zahlreiche weitere Bezirke unter ihre Kontrolle gebracht und beherrschen nun weite Teile des Landes. (O. Joergensen--BTZ)
Nagelsmann wartet weiter auf seinen ersten Bayern-Sieg
Bayern Münchens neuer Trainer Julian Nagelsmann hat auch in der Generalprobe für die neue Saison eine Niederlage kassiert. Gegen den italienischen Spitzenklub SSC Neapel verlor der deutsche Fußball-Rekordmeister 0:3 (0:0) - und das trotz der Rückkehr einiger Stars wie Robert Lewandowski, Serge Gnabry oder Leon Goretzka. Zu allem Überfluss musste Kingsley Coman schon früh verletzt ausgewechselt werden.
Hunderte protestieren in Malaysia trotz Corona-Restriktionen gegen Regierung
Trotz eines Versammlungsverbots aufgrund der Corona-Krise haben hunderte meist junge Menschen in Malaysia gegen ihre Regierung protestiert. Unter Wahrung der Abstandsregeln und mit Mundschutz versehen zogen sie am Samstag friedlich durch das Zentrum von Kuala Lumpur und forderten den Rücktritt des umstrittenen Regierungschefs Muhyiddin Yassin. Ein starkes Polizeiaufgebot verhinderte den Zutritt der Protestierenden zu einem zentralen Platz der malaysischen Hauptstadt.
Fußball: Aston Villa bestätigt Leon Bailey-Transfer von Bayer
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen verliert den jamaikanischen Stürmer Leon Bailey (23) an den englischen Premier-League-Klub Aston Villa. Der Verein aus Birmingham bestätigte am Samstag den Transfer des antrittsschnellen Angreifers - vorbehaltlich des noch zu bestehenden Medizinchecks. Laut Medienberichten erhält Bayer bis zu 35 Millionen Euro als Ablöse.