Letzte Nachrichten
Politt gewinnt Deutschland Tour - Kristoff siegt in Nürnberg
Radprofi Nils Politt hat die dritte Auflage der neuen Deutschland Tour gewonnen. Der Tour-de-France-Etappensieger vom deutschen Team Bora-hansgrohe verteidigte auf der vierten und letzten Etappe das Rote Trikot und sicherte sich nach seinem zweiten Platz 2018 zum ersten Mal den Gesamtsieg bei Heim-Rundfahrt. Der Norweger Alexander Kristoff feierte seinen zweiten Tagessieg vor Politts Teamkollegen Pascal Ackermann, der die Auftaktetappe gewonnen hatte.
Start in Spa weiter verschoben - Formel 1 stoppt den Countdown
Der Starkregen in den Ardennen verzögert den Start beim Großen Preis von Belgien weiter, aber die Formel 1 hat sich zumindest einen Zeitpuffer geschaffen. Die Rennleitung entschied am späten Nachmittag, das Regelbuch zu überstimmen, um theoretisch ein Rennen in den Abendstunden zu ermöglichen.
300 US-Bürger müssen noch aus Afghanistan evakuiert werden
In Afghanistan befinden sich derzeit noch rund 300 US-Bürger, die auf ihre Ausreise warten. Dies sagte Außenminister Antony Blinken am Sonntag dem Fernsehsender ABC. Es werde alles getan, "um sie herauszubekommen". Die US-Armee will am Dienstag ihre letzten Soldaten aus Kabul abziehen und damit die derzeit laufende Evakuierungsmission beenden.
Rückschlag für Spitzenreiter Regensburg - Ducksch lässt Bremen jubeln
Jahn Regensburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga den ersten Rückschlag kassiert, bleibt aber Tabellenführer. Die Oberpfälzer von Trainer Mersad Selimbegovic verloren am Sonntag nach vier Siegen zum Saisonstart mit 0:2 (0:0) beim FC St. Pauli. Absteiger Werder Bremen, der dank des Doppelpacks von Neuzugang Marvin Ducksch 3:0 (1:0) gegen Hansa Rostock gewann, liegt hingegen wieder auf Kurs.
Ducksch schießt Bremen beim Debüt zum Sieg
Neuzugang Marvin Ducksch hat bei Werder Bremen einen perfekten Einstand gefeiert und den taumelnden Bundesliga-Absteiger wieder auf Kurs gebracht. Der unter der Woche von Zweitliga-Rivale Hannover 96 verpflichtete Angreifer erzielte beim 3:0 (1:0)-Erfolg zu Hause gegen Aufsteiger Hansa Rostock zwei Treffer (39., Handelfmeter/53.). Nicolai Rapp (90.+4.) sorgte für den Endstand.
St. Pauli stoppt Siegeszug von Regensburg
Der FC St. Pauli hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Siegeszug des Tabellenführers Jahn Regensburg gestoppt. Nach vier Auftakterfolgen mit 12:1 Toren mussten sich die Oberpfälzer mit 0:2 (0:0) bei der Millerntor-Elf geschlagen geben. Der Ex-Schalker Guido Burgstaller (74. und 89.) erzielte beide Tore - seine Saisontreffer drei und vier.
Papst ruft zu weiterer Hilfe für schutzbedürftige Afghanen auf
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, schutzbedürftigen Afghanen weiterhin zu helfen. "Ich verfolge mit großer Sorge die Situation in Afghanistan", sagte Franziskus am Sonntag beim traditionellen Angelus-Gebet vor Gläubigen in Rom. Er bitte alle, "den Bedürftigen weiterhin zu helfen", sagte der Papst und rief zu einem Gebet für ein "friedliches und brüderliches Zusammenleben" auf.
Söder will Warnung vor Linksruck in den Mittelpunkt des Wahlkampfs rücken
Nach Überzeugung von CSU-Chef Markus Söder sollte die Union die Warnung vor einem Linksruck in den Mittelpunkt der Wahlkampf-Schlussspurts rücken. "Es müssen jetzt die Alternativen auf den Tisch und die heißen Linksruck oder bürgerliche Regierung", sagte Söder am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". Söder sprach in diesem Zusammenhang unter anderem von "massiven Steuererhöhungen", Instabilität und einem Austritt Deutschlands aus der Nato. "Das sind schon sehr weitreichende Konsequenzen, und die müssen jetzt in den Mittelpunkt."
Vereinigte Arabische Emirate lassen vollständig geimpfte Touristen einreisen
Mehr als 30 Tote bei Angriffen auf Luftwaffenstützpunkt im Jemen
Bei Angriffen auf den größten Luftwaffenstützpunkt im Jemen sind mindestens 30 Regierungssoldaten getötet und dutzende weitere verletzt worden. Wie am Sonntag aus medizinischen Kreisen verlautete, werden die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen für die Attacke auf die Luftwaffenbasis Al-Anad verantwortlich gemacht. Ein Armeesprecher bezifferte die Zahl der Verletzten auf über 50.
AFP-Journalisten: Explosion in Kabul zu hören
Die afghanische Hauptstadt Kabul ist erneut von einer Explosion erschüttert worden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Sonntag von einem lauten Explosionsgeräusch in der Stadt. Ein Beamter der ehemaligen afghanischen Regierung sagte, die Explosion sei von einer Rakete verursacht worden, die nach ersten Informationen "ein Haus getroffen" habe.
Studie: Bürger sind bei Mobilitätsformen offen - wenn die Angebote passen
Laut einer Studie im Auftrag der Automobilindustrie sind die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland nicht auf eine Mobilitätsform festgelegt, sondern durchaus offen für verschiedene Verkehrsmittel. Erforderlich sind demnach aber verbesserte Rahmenbedingungen für E-Ladestruktur, ÖPNV und Radwege. Angesichts der bestehenden Infrastruktur messen die Verbraucher dem Auto allerdings weiterhin eine zentrale Rolle zu - vor allem auf dem Land.
Nach Crash in Eau Rouge: Norris um fünf Plätze zurück
McLaren-Pilot Lando Norris muss nach seinem heftigen Unfall im Qualifying zum Großen Preis von Belgien auch noch eine Strafe in Kauf nehmen. Am Auto des Engländers musste das Getriebe gewechselt werden, der Umbau hat eine Rückversetzung in der Startaufstellung um fünf Plätze zur Folge. Das teilte McLaren am Sonntagvormittag mit.
"Spiegel": EU verweigert griechischer Küstenwache vorerst weitere Soforthilfen
Unter anderem wegen der systematischen Verletzung der Rechte von Flüchtlingen verweigert die EU-Kommission laut einem Magazinbericht der griechischen Küstenwache vorerst weitere Soforthilfen. "Griechenland hat zusätzliche Mittel für den Grenzschutz angefragt, insbesondere in der Ägäis", sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Wir haben gesagt, dass eine solche Zahlung mit der Einrichtung des Mechanismus zur Überwachung der Grundrechte verknüpft werden sollte."
Umfrage: Fast zwei Drittel der Deutschen würden 3G-Regel in Zügen befürworten
Die von der Bundesregierung angedachte 3G-Regel in Fernzügen stößt einer Umfrage zufolge bei knapp zwei Dritteln der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger auf Zustimmung. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des "Handelsblatts" gaben dies 64 Prozent der Befragten an. 31 Prozent sagten hingegen an, dass sie eine solche Regel nicht befürworten, fünf Prozent waren unentschieden.
Podest und Punkte: David Schumacher holt Zählbares in der Formel 3
Rennfahrer David Schumacher sammelt in der Formel 3 weiterhin Punkte. Der 19 Jahre alte Trident-Pilot holte im verregneten Spa am Samstag den zweiten Rang im Sprint, am Sonntag fuhr er im Hauptrennen als Neunter zudem erneut Zähler ein - und zeigt sich damit nach anderthalb schwierigen Jahren in der Nachwuchsserie mittlerweile deutlich konstanter.
Afghanische Paralympics-Teilnehmer doch noch in Tokio eingetroffen
Nach fünftägiger Verspätung wegen der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in ihrem Land sind auch die beiden afghanischen Teilnehmer der diesjährigen Paralympics in Tokio eingetroffen. Die Ankunft der Taekwondo-Kämpferin Sakia Chudadadi und des Leichtathleten Hossain Rasuli in der japanischen Hauptstadt sei "extrem emotional" gewesen, sagte der Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Craig Spence, am Sonntag.
SPD-Chefin Esken erklärt Gespräche mit Taliban für "absolut richtig"
SPD-Chefin Saskia Esken hat sich für intensive Verhandlungen mit den Taliban ausgesprochen, um besonders schutzbedürftige Afghanen ausfliegen zu dürfen. "Wir stehen ganz klar dazu, dass mit dem Ende des militärischen Evakuierungseinsatzes das deutsche Engagement nicht endet, verbliebene deutsche Staatsangehörige, ehemalige Ortskräfte und andere besonders schutzbedürftige Personen nach Deutschland zu holen", sagte Esken der "Welt" (Montagsausgabe).
Medien: BVB vor Leihgeschäft mit ManUnited-Ass Dalot
DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund steht nach Informationen von Sky kurz vor einer Verpflichtung des portugiesischen Rechtsverteidigers Diogo Dalot vom englischen Rekordmeister Manchester United. Offenbar sind sich beide Klubs einig, wobei der 22-Jährige zunächst ausgeliehen werden soll. Danach soll es eine Kaufoption vonseiten der Schwarz-Gelben geben.
Weitere verunreinigte Moderna-Ampullen in Japan entdeckt
Nach dem Fund von weiteren verunreinigten Ampullen des Corona-Impfstoffs von Moderna sind in der japanischen Präfektur Okinawa die Impfungen mit dem US-Vakzin ausgesetzt worden. Wie die örtlichen Behörden am Sonntag mitteilten, erfolgte der Schritt, nachdem in einigen Ampullen "Fremdstoffe" festgestellt worden seien. Das Gesundheitsministerium in Tokio untersucht derzeit den Zusammenhang zwischen dem Tod zweier Männer und verunreinigten Moderna-Ampullen.
Patientenschützer für mehr Transparenz bei 2G-Quote des Klinikpersonals
Die Stiftung Patientenschutz dringt auf eine gesetzliche Verpflichtung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die Quote der Geimpften und Genesenen beim Personal zu veröffentlichen. "Kranke und Pflegebedürftige brauchen Transparenz, um das Infektionsrisiko einschätzen zu können", sagte der Stiftungsvorstand Eugen Brysch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. Das sei umso wichtiger, da nach wie vor eine bundesweit geltende tägliche Testpflicht für das medizinisch-pflegerische Personal fehle.
Eishockey-WM: Deutsche Frauen unterliegen im Viertelfinale Kanada
Die deutschen Eishockey-Frauen sind im Viertelfinale der WM in Calgary erwartungsgemäß an Rekordweltmeister Kanada gescheitert. Gegen die Gastgeberinnen unterlag die Auswahl um Kapitänin Julia Zorn mit 0:7 (0:3, 0:2, 0:2) und verpasste den zweiten Halbfinaleinzug nach 2017, als am Ende Platz vier stand.
Deutsche Post rechnet für 2021 mit neuem Rekord bei Zahl der Pakete
Die Deutsche Post rechnet auch in diesem Jahr mit einem erneuten Rekord bei der Zahl der ausgelieferten Pakete. "Gerade das erste Quartal war gegenüber dem Vorjahr extrem stark, da es im ersten Quartal 2020 noch keine wesentlichen Auswirkungen der Pandemie auf den Online-Handel gab", sagte der Post-Vorstand für den Bereich Post und Paket Deutschland, Tobias Meyer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
Israelische Armee beschießt Hamas-Ziele im Gazastreifen
Nach erneuten Zusammenstößen mit Palästinensern an der Grenze des Gazastreifens hat die israelische Armee am Sonntag Ziele in dem Palästinensergebiet aus der Luft beschossen. Wie die Armee mitteilte, beschossen Kampfjets ein Gelände der radikalislamischen Hamas, auf dem Waffen hergestellt und Kämpfer ausgebildet würden. Damit habe die Armee auf die gewaltsamen Ausschreitungen vom Samstag reagiert sowie darauf, dass Palästinenser Ballons mit Brandsätzen in Richtung Südisrael lossgeschickt hätten.
Bolsonaro nennt Tod, Haft oder Wahlsieg als seine Zukunftsalternativen
Brasiliens umstrittener rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro sieht in seiner Wiederwahl kommendes Jahr offenbar eine existentielle Notwendigkeit, um sich vor juristischer Verfolgung zu schützen. "Ich habe für meine Zukunft drei Alternativen", sagte Bolsonaro am Samstag bei einem Treffen mit evangelikalen Christen im zentralbrasilianischen Goiania. "Ins Gefängnis zu kommen, tot zu sein oder siegreich."
Sechster Lockdown in Melbourne wird verlängert
Der sechste Lockdown in der australischen Stadt Melbourne wird verlängert. Das teilten die Behörden am Sonntag mit Verweis auf die immer noch zu hohen Corona-Infektionszahlen mit.
"WamS": Offenbar nur rund 100 Ortskräfte von Bundeswehr aus Kabul ausgeflogen
Mit den Evakuierungsflügen der Bundeswehr wurden einem Zeitungsbericht zufolge offenbar nur wenige Ortskräfte aus Afghanistan in Sicherheit gebracht. Entsprechende erste Zahlen habe das Bundesinnenministerium in dieser Woche unter anderem im Bundestag präsentiert, berichtete die "Welt am Sonntag". Demnach befanden sich unter den bis Mitte der Woche etwa 4500 Ausgeflogenen nur knapp mehr als 100 Ortskräfte mit ihren Familien. Insgesamt mache diese Gruppe rund 500 der 4500 ausgeflogenen Menschen aus.
Ganz Spanien nicht mehr Corona-Hochrisikogebiet
Ganz Spanien gilt nicht länger als Corona-Hochrisikogebiet. Die Aufhebung der Einstufung durch das Robert-Koch-Institut trat am Sonntag in Kraft. Vergangene Woche hatte es bereits eine Entwarnung für Teile Spaniens gegeben. Auch der Großraum Lissabon in Portugal gilt nach den neuen Einstufungen vom Freitag nun nicht mehr als Hochrisikogebiet, dies gilt auch für Chile. Neu als Hochrisikogebiet gilt dagegen der Karibikstaat Jamaika.
Rollstuhlbasketballerinnen als Gruppensieger im Viertelfinale
Die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen haben ihr erstes Zwischenziel auf dem Weg zu einer Medaille bei den Paralympics beeindruckend gemeistert. Die Mannschaft um Kapitänin Mareike Miller bezwang Gastgeber Japan mit 59:54 (22:26) und sicherte sich nach vier Spielen mit weißer Weste den Sieg in Gruppe A. Am Dienstag steht nun das Viertelfinale gegen den Vierten der Gruppe B auf dem Programm.
Para-Sprinterin Nicoleitzik: Disqualifikation statt Bronze
Para-Sprinterin Nicole Nicoleitzik ist nach ihrem dritten Platz über die 200 m disqualifiziert worden. Die Saarländerin soll im Finale der Klasse T36 ihre Bahn verlassen haben, sie wurde dafür nachträglich bestraft. Die deutsche Mannschaft verzichtete auf einen Protest, damit muss die 26-Jährige weiter auf ihre erste Medaille bei Paralympischen Spielen warten.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 74,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 74,1. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 8416 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei zwölf.
Bewohner von New Orleans bringen sich vor Hurrikan "Ida" in Sicherheit
In ängstlicher Erwartung des Hurrikans "Ida" an der Südküste der USA haben sich am Samstag viele Bewohner von New Orleans und anderen Städten in Sicherheit gebracht. Auf Straßen in Richtung Norden bildeten sich lange Staus. US-Präsident Joe Biden richtete sich in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung und kündigte die Entsendung hunderter Rettungshelfer sowie von Trinkwasserreserven, Lebensmitteln und Generatoren an. Zuvor wurde "Ida" zu einem Hurrikan der Kategorie 2 hochgestuft.