Letzte Nachrichten
Schwesig fordert neue bundesweite Obergrenze für Corona-Risikogebiete
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich wegen des geplanten Auslaufens der Bundesnotbremse für eine neue bundesweite Corona-Obergrenze ausgesprochen. "Wenn diese Bundesnotbremse ausläuft, ist es erforderlich, dass Bund und Länder sich auf eine Obergrenze für Risikogebiete einigen", sagte Schwesig den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwochsausgaben).
Studie: Mehrheit der Deutschen unvorsichtig beim Passwortschutz
Immer mehr Accounts mit den immer gleichen Passwörtern: Menschen in Deutschland sind laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Bilendi im Auftrag von Web.de zu leichtsinnig beim Umgang mit ihren Passwörtern. 61 Prozent der Befragten verwenden ein und dasselbe Passwort für mehrere (55 Prozent) oder sogar alle (sechs Prozent) Online-Dienste. Inzwischen ist ein Drittel der Menschen in Deutschland bei bis zu 20 Online-Diensten mit Benutzername und Passwort registriert.
US-Regierung suspendiert Ölförder-Aktivitäten in Naturschutzgebiet in Alaska
Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat alle Aktivitäten zur umstrittenen Erdölforderung in einem Naturschutzgebiet in Alaska suspendiert. Das Innenministerium in Washington teilte am Dienstag mit, die Gültigkeit der entsprechenden Lizenzen sei eingefroren worden. Die Halter der Lizenzen würden über diese Maßnahme informiert. Die Regierung machte damit unter dem früheren Präsidenten Donald Trump getroffene Entscheidungen rückgängig.
Marokkos König will einvernehmliche Lösung für minderjährige Flüchtlinge
Nach dem Ansturm von Flüchtlingen auf die spanische Exklave Ceuta hat der marokkanische König Mohammed VI. die Bereitschaft zu einer einvernehmlichen Lösung mit der EU signalisiert. Der König wolle, dass die Lage von minderjährigen Marokkanern, die illegal in die EU gelangt seien, "definitiv geregelt" werde, erklärten am Dienstag das Innen- und Außenministerium in Rabat. Das Königreich sei bereit, mit europäischen Staaten und der EU in dieser Angelegenheit zu kooperieren.
Cyberangriff auf US-Tochter von JBS mutmaßlich von Russland aus geführt
Der Cyberangriff auf die US-Tochter des weltgrößten Fleischkonzerns JBS ist nach Erkenntnissen der Firma mutmaßlich von Russland aus geführt worden. Die JBS-Tochterfirma habe der US-Regierung die Information übermittelt, dass eine "wahrscheinlich in Russland ansässige" kriminelle Organisation für die Attacke verantwortlich sei, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Demnach verknüpften die Cyberkriminellen ihre Attacke mit einer Lösegeldforderung.
Deja-vu in Riga: DEB-Team nach Sieg gegen Lettland im WM-Viertelfinale
Mit starken Nerven zum Deja-vu in Riga: Unter enormem Druck haben sich die deutschen Eishockey-Nationalspieler wieder im Showdown gegen Lettland durchgesetzt und doch noch das WM-Viertelfinale erreicht. Nach drei Niederlagen in Folge bezwang das Team von Bundestrainer Toni Söderholm die Gastgeber mit 2:1 (2:0, 0:1, 0:0) und darf weiter von der ersten WM-Medaille seit 68 Jahren träumen.
Erstmals deutscher Banker wegen Cum-Ex-Geschäften zu Haftstrafe verurteilt
Wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte auf Kosten der Steuerzahler ist erstmals ein deutscher Banker zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Bonn verhängte am Dienstag gegen den früheren Generalbevollmächtigten der Hamburger Warburg-Bank eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen Steuerhinterziehung in fünf Fällen.
Trudeau gedenkt der jungen indigenen Opfer von Zwangsintegration
Nach der Entdeckung der sterblichen Überreste von 215 Kindern kanadischer Ureinwohner hat Premierminister Justin Trudeau der Opfer von Zwangsintegration gedacht. Vor der zu einer provisorischen Gedenkstätte umfunktionierten Centennial Flame - einer symbolischen Flamme - gegenüber dem Parlament in Ottawa legte Trudeau am Dienstag neben unzähligen Kinderschuhen und Stofftieren einen Blumenstrauß ab. Er kniete dann schweigend nieder, bevor er mit einer indigenen Passantin einige Worte wechselte.
Grenzschutz Minsk: Belarus verschärft Ausreisebeschränkungen
Belarus hat die Restriktionen für die Ausreise seiner Bürger weiter verschärft. Künftig dürfen auf dem Landweg nur noch solche Bürger das Land verlassen, die nachweislich über eine permanente Aufenthaltsberechtigung in einem anderen Staat verfügen, wie der belarussische Grenzschutz am Dienstag über den Onlinedienst Telegram mitteilte.
Peinliche Enthüllung bei Einweihung eines Platzes in Rom
Gut gemeint, aber knapp daneben: Weil der Name Carlo Azeglio Ciampi falsch geschrieben war, wurde die feierliche Benennung eines kleinen Platzes in Rom nach dem früheren Präsidenten Italiens zu einer Lachnummer. Zwar wurde das Marmorschild bei der Einweihung des Platzes am Dienstag mit einem Tuch in den Farben Roms abgedeckt, doch war durch den dünnen Stoff gut zu erkennen, dass bei Ciampis zweitem Vornamen das "g" fehlte.
Ancelotti kehrt als Trainer zu Real Madrid zurück
Der italienische Star-Trainer Carlo Ancelotti (61) kehrt zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid zurück. Der ehemalige Bayern-Coach, der eigentlich noch bis 2024 beim englischen Erstligisten FC Everton unter Vertrag stand, tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Chefcoaches Zinedine Zidane an und unterschrieb beim Klub von Nationalspieler Toni Kroos einen Vertrag für die kommenden drei Spielzeiten. Das teilten die Königlichen am Dienstag mit.
Minister in Uganda bei Anschlag verletzt
In Uganda ist ein Minister bei einem Anschlag durch Schüsse verletzt worden, während seine Tochter und sein Leibwächter getötet wurden. Verkehrsminister Edward Katumba Wamala sei bei dem Angriff am Dienstag am Arm verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Seine Tochter und sein Leibwächter seien tödlich getroffen worden. Über Identität und Motiv der Täter herrschte zunächst Unklarheit. Wamala - ein General - war früher Oberbefehlshaber der Armee des ostafrikanischen Landes.
EU-Kommission will 2021 Corona-Schulden von über 100 Milliarden Euro aufnehmen
Die EU-Kommission will in diesem Jahr bereits mehr als hundert Milliarden Euro an Schulden aufnehmen, um erste Zahlungen aus dem Corona-Hilfsfonds zu ermöglichen. Die Behörde plant nach eigenen Angaben vom Dienstag, 2021 langfristige Anleihen im Wert von 80 Milliarden Euro auszugeben. Dies solle durch kurzzeitig laufende Anleihen im Wert von mehreren zehn Milliarden Euro ergänzt werden, "um die verbleibenden Finanzierungserfordernisse abzudecken".
Einflussreicher Grünen-Politiker in Frankreich festgenommen
In Frankreich ist der einflussreiche Grünen-Politiker und mögliche Präsidentschaftskandidat Eric Piolle in Polizeigewahrsam genommen worden. Der Bürgermeister von Grenoble wird der Günstlingswirtschaft verdächtigt, wie die Justiz am Dienstag mitteilte. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge durch die Stadt seit seiner Wahl 2014 soll es zu "erheblichen Unregelmäßigkeiten" gekommen sein.
FPÖ-Chef Norbert Hofer wirft nach innerparteilichem Machtkampf hin
Nach einem innerparteilichen Machtkampf in Österreich hat der Vorsitzende der in den Ibiza-Skandal verwickelten rechtspopulistischen FPÖ seinen Rücktritt erklärt. Parteichef Norbert Hofer erklärte am Dienstag, seine "Reise an der Spitze der FPÖ" sei nun zu Ende. Er hatte sich über Monate Streit mit seinem Parteikollegen und früheren Innenminister Herbert Kickl geliefert, der den radikalen Flügel der Partei vertritt.
USA übergeben Haupt-Militärstützpunkt Bagram wohl im Juni an Afghanistan
Die US-Armee will ihren Haupt-Militärstützpunkt in Afghanistan nach Angaben der einheimischen Sicherheitskräfte in etwa drei Wochen übergeben. Die Übergabe der Basis in Bagram an die afghanischen Sicherheitskräfte könne noch 20 Tage, aber auch etwas kürzer oder länger dauern, sagte ein Mitarbeiter der einheimischen Sicherheitskräfte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Ein Vertreter der US-Streitkräfte bestätigte die Übergabe, nannte aber keinen bestimmten Zeitpunkt.
DFL erteilt allen 36 Klubs Lizenzen - teils mit Auflagen
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat allen 36 sportlich qualifizierten Klubs die Lizenz für die Saison 2021/22 in der Bundesliga und 2. Bundesliga erteilt. Wie die DFL am Dienstag bekannt gab, müssen einige Vereine Auflagen erfüllen. Einzelheiten dazu teilte die DFL nicht mit.
Russland glaubt nicht an "irgendeinen Durchbruch" beim Gipfel von Putin und Biden
Russland geht mit geringen Erwartungen in das Gipfeltreffen von Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden in gut zwei Wochen. "Wir geben uns keinerlei Illusionen hin und wir versuchen nicht, den Eindruck zu erwecken, dass es irgendeinen Durchbruch, irgendwelche historisch schicksalhaften Entscheidungen geben wird", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag vor Journalisten. Dass es Gespräche zwischen den beiden führenden Atommächten gebe, sei aber "natürlich wichtig".
Haftbefehl gegen mutmaßlichen Randalierer von Heidelberger Neckarwiese
Neun Tage nach den Ausschreitungen auf der Heidelberger Neckarwiese ist ein Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Randalierer erlassen worden. Der 18-Jährige sei dringend verdächtig, mit einem Holzpfahl und einem E-Scooter auf einen Corona-Testpavillon eingeschlagen und eine Flasche auf einen vorbeifahrenden Streifenwagen geworfen zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Nachdem die Haftrichterin den Haftbefehl erlassen habe, sei der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden.
Starker Struff schaltet Rublew aus - auch Kohlschreiber weiter
Paukenschlag durch Jan-Lennard Struff: Die 31 Jahre alte deutsche Nummer zwei hat in der ersten Runde der French Open den an Nummer sieben gesetzten Topspieler Andrej Rublew ausgeschaltet. Der Warsteiner setzte sich am Dienstag zum Auftakt seines 30. Grand Slams nach einer famosen Vorstellung mit 6:3, 7:6 (8:6), 4:6, 3:6, 6:4 gegen den Russen durch.
Überraschung in Paris: Starker Struff schaltet Rublew aus
Paukenschlag durch Jan-Lennard Struff: Die 31 Jahre alte deutsche Nummer zwei hat in der ersten Runde der French Open den an Nummer sieben gesetzten Topspieler Andrej Rublew ausgeschaltet. Der Warsteiner setzte sich am Dienstag zum Auftakt seines 30. Grand Slams nach einer famosen Vorstellung mit 6:3, 7:6 (8:6), 4:6, 3:6, 6:4 durch.
WHO gibt grünes Licht für Notfallanwendung von Sinovac-Impfstoff
Grünes Licht von der WHO für das Corona-Vakzin von Sinovac: Die Weltgesundheitsorganisation hat dem Impfstoff des chinesischen Herstellers am Dienstag eine Notfallzulassung erteilt. Der Impfstoff entspreche in seiner Wirksamkeit, Sicherheit und Herstellung den internationalen Standards, erklärte die WHO in Genf. Eine Immunisierung mit Sinovac erfordert zwei Impfdosen im Abstand von zwei bis vier Wochen und wird von der WHO für Menschen ab 18 Jahren empfohlen.
WHO erteilt Notfallzulassung für Covid-19-Vakzin von chinesischem Hersteller Sinovac
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Notfallzulassung für das Corona-Vakzin des chinesischen Herstellers Sinovac erteilt. Der Impfstoff entspreche in seiner Wirksamkeit, Sicherheit und Herstellung den internationalen Standards, teilte die Organisation am Dienstag in Genf mit. Eine Immunisierung erfordert zwei Impf-Dosen im Abstand von zwei bis vier Wochen und wird von der WHO für Menschen ab 18 Jahren empfohlen.
Kriminelle Hamas-Terroristen und der Kampf von Israel
Zehn Tage nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und den asozial kriminellen Terroristen der Hamas hat die radikalislamische Palästinenserorganisation den Staat Israel um Verhandlungen über einen Austausch von Gefangenen gebeten. "Wir sind bereit zu indirekten, dringlichen und raschen Verhandlungen" über dieses Thema, erklärte am Montag der Chef des politischen Flügels der Hamas im Gazastreifen, Jahia Sinwar. Es gebe nun eine "wirkliche Chance", diese Angelegenheit voranzubringen. Sinwar machte diese Äußerungen am Rande eines Besuchs des ägyptischen Geheimdienstchefs Abbas Kamel im Gazastreifen. Kamel bemüht sich darum, die nach elftägigen heftigem gegenseitigen Raketenbeschuss zwischen der israelischen Armee und der Hamas in Kraft getretene Feuerpause zu konsolidieren. Die Feuerpause war unter Vermittlung Ägyptens zustande gekommen. Nach Angaben eines Hamas-Vertreters, der anonym bleiben wollte, drehten sich die Gespräche Kamels in Gaza-Stadt um den angestrebten Übergang von der derzeitigen Feuerpause zu einem langfristigen Waffenstillstand, den Wiederaufbau des Gazastreifens sowie einen Gefangenenaustausch. Kamel hatte zuvor den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem besucht. Am Sonntag war zudem der israelische Außenminister Gabi Aschkenasi in Kairo mit seinem ägyptischen Amtskollegen Sameh Schukri zusammengetroffen. Es war der erste offizielle Besuch eines israelischen Außenministers in Kairo seit 13 Jahren. Auch dabei ging es um ein dauerhaftes Schweigen der Waffen zwischen Israel und der Hamas. Aschkenasi sprach in Kairo das Schicksal zweier verschwundener israelischer Soldaten an, von denen angenommen wird, dass sie tot sind. Ebenso sprach er über zwei israelische Staatsbürger, von denen vermutet wird, dass sie im Gazastreifen inhaftiert sind. In Israel sitzen wiederum mehr als 5000 Palästinenser in den Gefängnissen ein. Bei dem heftigen gegenseitigen Raketenbeschuss zwischen Israel und der Hamas waren nach Angaben von Mitarbeitern des Gesundheitswesens 254 Palästinenser getötet worden, darunter 66 Kinder. In Israel wurden nach Angaben von Ärzten zwölf Menschen durch aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen getötet. (K. Petersen--BTZ)
Bundesländer bringen weitere Öffnungsschritte auf den Weg
Angesichts niedriger Infektionszahlen haben etliche Bundesländer am Dienstag weitere Öffnungsschritte auf den Weg gebracht. In den beiden größten Millionenstädten Berlin und Hamburg beschlossen die Senate, ihren Gastronomen ab Freitag die Bewirtung von Gästen im Innenbereich wieder zu erlauben. Dabei muss aber ein Test vorgelegt werden. Berlins Regierung erlaubt außerdem touristische Hotelübernachtungen ab dem 11. Juni.
Studie: Gesellschaft trägt jährlich Milliardenkosten durch Umweltschäden
Klimawandel, Luftverschmutzung, Überdüngung und Plastikmüll: Jedes Jahr entstehen der Gesellschaft durch Umwelt- und Gesundheitsschäden Kosten, für die die Verursacher nur selten zur Kasse gebeten werden. Diese Kosten belaufen sich laut einer Schätzung des Ariadne-Konsortiums aus mehr als 25 Forschungspartnern auf jährlich mehr als 13 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Durch eine gezielte Besteuerung könnten demnach Anreize für nachhaltiges Wirtschaften gesetzt werden - und der Staat jährlich zwischen 348 und 564 Milliarden Euro Steuergelder mehr einnehmen.
Israels Nationalbibliothek veröffentlicht Briefe und Zeichnungen von Franz Kafka
Die Israelische Nationalbibliothek hat bislang unveröffentlichte Briefe, Manuskripte und Zeichnungen Franz Kafkas im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Unter den Dokumenten aus dem Nachlass des deutschsprachigen jüdischen Schriftstellers sind rund 120 Zeichnungen und mehr als 200 Briefe an seinen Freund und Herausgeber Max Brod, wie der Kurator der Online-Ausstellung, Stefan Litt, der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Förderung für Klima-Investitionen in sozialen Einrichtungen verlangt
Eine ökologische Investitionsoffensive für die Sozialwirtschaft haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege gefordert. Diese sei erforderlich, damit Kitas, Pflegeheime und Krankenhäuser die erforderliche Transformation stemmen könnten, hieß es am Dienstag nach einem Spitzengespräch in einer gemeinsamen Erklärung. Genannt wurden die energetische Gebäudesanierung, die Umstellung auf umweltfreundlichere Fahrzeugflotten und weitere Investitionen.
Werder: Trainer Anfang soll den Wiederaufstieg schaffen
Werder Bremen setzt bei der Mission Wiederaufstieg in die Bundesliga auf Trainer Markus Anfang. Der 46-Jährige wechselt von Darmstadt 98 an die Weser, über die Vertragslaufzeit machte der Zweitligist keine Angaben. Beide Klubs vereinbarten "über die Wechselmodalitäten Stillschweigen", wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß.
Viele Bewohner kehren nach Massenflucht in Millionenstadt Goma im Kongo zurück
Fünf Tage nach der Massenflucht aus Goma sind zahlreiche Bewohner in die kongolesische Millionenstadt am Vulkan Nyiragongo zurückgekehrt. Obwohl die Behörden ihre Ausbruchswarnung noch nicht aufgehoben haben, herrschte auf den Straßen am Dienstag wieder dichter Verkehr. Auch viele Fußgänger waren unterwegs. Vor dem größten Krankenhaus der Stadt mussten die Autos allerdings große Risse im Boden umkurven, die nach dem Vulkanausbruch vor zehn Tagen entstanden waren.
Deutschland: Fachkräftemangel nimmt im Frühjahr deutlich zu
Trotz des Lockdowns mit Geschäftseinschränkungen für viele Unternehmen hat der Fachkräftemangel in Deutschland im Frühjahr weiter zugenommen. Im April sahen sich laut KfW-ifo-Fachkräftebarometer 23,7 Prozent aller Firmen durch Fachkräftemangel beeinträchtigt. Der Fachkräftemangel erreichte somit zwar noch nicht den Stand vor der Corona-Pandemie, der Trend zeigte aber steil nach oben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verdoppelte sich der Fachkräftemangel - allerdings galten im April 2020 auch noch deutlich strengere Corona-Maßnahmen.
Deutschland - ADAC: Spritpreise im Mai massiv angestiegen
Autofahren ist im Mai erneut teurer geworden. Für einen Liter E10 verlangten die Tankstellen im Schnitt 1,483 Euro und somit 1,7 Cent mehr als im April, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Auch der Preis für Diesel erhöhte sich demnach um 2,2 Cent auf durchschnittlich 1,331 Euro. Der Benzinpreis erreichte laut ADAC somit den höchsten Preis seit Mai 2019, der Dieselpreis seit November 2018.