Letzte Nachrichten
Filmdrama "Nomadland" gewinnt bei Vergabe der US-Kritikerpreise
Das Filmdrama "Nomadland" hat nach seinem Erfolg bei den Golden Globes auch beim US-Kritikerpreis abgeräumt. Der Film mit Oscar-Preisträgerin Frances McDormand wurde bei den Critics Choice Awards am Sonntag als bester Film ausgezeichnet, Chloé Zhao erhielt den Preis für die beste Regie. Zwei weitere Preise bekam "Nomadland" für die beste Kamera und das beste adaptierte Drehbuch. Damit gilt "Nomadland" nun als großer Oscar- Favorit.
Frankreich hat seit Freitag mehr als 600.000 Menschen geimpft
Frankreich hat seit Freitag fast 600.000 Menschen geimpft: "585.000 Franzosen sind seit Freitag geimpft worden", schrieb Premierminister Jean Castex auf Twitter. Besonders in Corona-Hotspots wie Paris und Nizza wurde zahlreichen Menschen am Samstag und Sonntag eine Dosis verabreicht.
44-jährige Autofahrerin wegen Unfallserie mit Toten vor Gericht
Gut fünf Monate nach einer Unfallserie mit einem Toten und mehreren Verletzten im Tecklenburger Land prüft das Landgericht Münster, ob die mutmaßliche Verursacherin in der Psychiatrie untergebracht wird. Gegen die 44-Jährige begann am Montag ein sogenanntes Sicherungsverfahren, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage mitteilte. Die womöglich schuldunfähige Frau soll Ende September bei einer 20-minütigen Autofahrt mehrere Radler angefahren haben.
Richterbund: Über 10.000 Verfahren gegen die Corona-Auflagen
Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Deutschen Richterbundes (DRB) bei den Gerichten mehr als 10.000 Eilverfahren und Klagen gegen Corona-Auflagen eingegangen. "Die Gerichte haben Maßnahmen des Infektionsschutzes inzwischen in tausenden Verfahren überprüft und nötigenfalls korrigiert", sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen zeichnet sich auch in diesem Jahr in vielen Gerichten bislang nicht ab."
Kerber scheitert in Dubai an ihrer Auftakthürde - auch Siegemund draußen
Nach einem Auf und Ab ist die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber (Kiel) beim WTA-Turnier in Dubai an ihrer Auftakthürde gescheitert. Die 33-Jährige unterlag der Französin Caroline Garcia nach einer erneut insgesamt enttäuschenden Vorstellung mit 6:3, 2:6, 4:6. Auch Laura Siegemund (Metzingen) schied in der ersten Runde aus.
Bank: Kein Ersatzanspruch nach Weitergabe von Onlinebanking
Die Weitergabe der Zugangsdaten zum Online-Banking an den Ehepartner führt im Betrugsfall nicht zu einem Schadensersatzanspruch der Bank. Nach diesem am Montag vom Landgericht Nürnberg-Fürth veröffentlichten Urteil muss eine Bank rund 26.000 Euro an eine Frau zurückzahlen, die durch einen Phishing-Betrug von deren Wertpapierkonto abgeflossen waren. Dass die Frau das Konto von ihrem Mann führen ließ, ändere nichts an diesem Anspruch - es liege keine Pflichtverletzung vor, so das Urteil (Az. 6 O 5935/19).
BGH verschiebt Urteilsverkündung zu Waffenexport nach Mexiko
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die ursprünglich für Donnerstag geplante Verkündung des Urteils zum Export von Waffen nach Mexiko wegen Erkrankung eines Senatsmitglieds aufgehoben. Es werde ein neuer Termin bestimmt, teilte das Gericht am Montag mit. In dem Verfahren geht es um möglicherweise mit falschen Angaben erschlichene Ausfuhrgenehmigungen der Firma Heckler&Koch. (Az. 3 StR 474/19)
200 Tierkadaver und 32 verwahrloste Katzen bei 73-Jähriger
Ein entlaufener Hund hat in Saarbrücken zur Entdeckung eines Horrorhauses für Katzen geführt. Der Hundehalter nahm bei der Suche nach dem Hund am Sonntag aus einem Wochenendhaus die kläglichen Schreie mehrerer Katzen und starken Verwesungsgeruch wahr, wie die Polizei am Montag mitteilte. In dem daraufhin von der Feuerwehr gewaltsam geöffneten Haus entdeckten die Beamten dann eine große Zahl toter und verwahrloster Katzen.
Frankfurter Buchmesse: Hoffnung für Verlage und alle Besucher
Die Frankfurter Buchmesse will im Oktober wieder Verlage, Autoren und Besucher vor Ort empfangen. Die Messe sei als Präsenzveranstaltung mit ergänzenden digitalen Formaten geplant und könne flexibel an die Pandemielage angepasst werden, teilten die Veranstalter am Montag in Frankfurt am Main mit. Der Gesundheitsschutz für Aussteller und Besucher stehe dabei "an erster Stelle".
Giffey fordert mehr Anstrengungen für Gleichberechtigung
Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) hat anlässlich des Weltfrauentags gefordert, die Anstrengungen für Gleichberechtigung zu verstärken. Die Corona-Pandemie habe bereits bestehende Ungleichheiten noch einmal verstärkt, gerade im Beruf, sagte Giffey am Montag im Bayerischen Rundfunk. "Wenn einer zuhause bleiben muss, wägt die Familie ab - dann tritt eher der mit dem geringeren Einkommen zurück." Das seien meistens die Frauen, "das ist das Problem".
Landessozialgericht: Krankenkasse muss Cannabis nicht bezahlen
Eine Krankenkasse muss einem Versicherten, der an Schlafapnoe leidet, keine Therapie mit Cannabisblüten bezahlen. Ein Anspruch scheitere schon daran, dass der Kläger nicht schwerwiegend erkrankt sei, teilte das baden-württembergische Landessozialgericht in Stuttgart am Montag mit. Es stünden anerkannte Standardtherapien zur Verfügung. (Az. L 4 KR 1701/20)
Deutschland: Staat gibt pro Schüler jährlich 400 Euro mehr aus
Die jährlichen Ausgaben des Staats für die Ausbildung von Schülern sind um jährlich 400 Euro gestiegen. Im Jahr 2019 gab die öffentliche Hand durchschnittlich 8200 Euro pro Schüler aus, 400 Euro mehr als 2018 und 800 Euro mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Ausgaben pro Kopf variieren demnach zwischen den Schularten und auch zwischen den Bundesländern.
Söder sieht in Lockerungen Mischung aus Perspektiven und Sicherheit
CSU-Chef Markus Söder hat die seit Montag geltenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen als angemessen gerechtfertigt. Mit den zugrunde liegenden Regeln gebe es "auf der einen Seite Perspektiven, auf der anderen Seite die Sicherheit", sagte Söder am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" in Bezug auf die Inzidenzwerte, nach denen die Öffnungen etwa im Handel geregelt sind. Gleichzeitig warnte der bayerische Ministerpräsident aber vor steigenden Infektionszahlen - "die dritte Welle rollt heran".
Fünf Tote und fünf Verletzte bei Massaker im Norden Kolumbiens
Bei einem Massaker im Nordosten Kolumbiens sind fünf Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Das teilte Verteidigungsminister Diego Molano am Sonntag auf Twitter mit. Nach Angaben aus Polizeikreisen ereignete sich der Überfall in der Nacht zum Samstag in einem ländlichen Gebiet der Kommune Ábrego nahe der Grenze zu Venezuela. Die Beweggründe der Täter waren zunächst nicht bekannt.
Papst Franziskus beendet seinen historischen Besuch im Irak
Papst Franziskus hat seinen historischen Besuch im Irak beendet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verließ den Irak am Montagvormittag und trat seine Rückreise in den Vatikan an. Franziskus bestieg ein Flugzeug der italienischen Airline Alitalia auf dem internationalen Flughafen von Bagdad. Am Vorabend hatte der Papst zum Abschluss seines Irak-Besuchs eine Messe vor tausenden Gläubigen in Erbil gehalten.
CSU: Söder droht Nüßlein nach Masken-Skandal mit Sanktionen
CSU-Chef Markus Söder hat dem im Zusammenhang mit einem Geschäft mit Masken unter Korruptionsverdacht stehenden CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein Sanktionen durch die Parteiführung angedroht. Nüßlein habe mit seinem Verhalten auch gegen die parteiinternen Regeln verstoßen, sagte Söder am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Das CSU-Präsidium werde noch am Montag beraten, "welche parteilichen Konsequenzen das haben muss".
Mehrheit der Japaner gegen ausländische Olympia-Fans
Eine klare Mehrheit der Japaner ist gegen die Einreise ausländischer Zuschauer zu den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August). In einer Umfrage der Tageszeitung Yomiuri Shimbun sprachen sich 77 Prozent der Befragten dafür aus, wegen der Coronakrise keine Fans aus anderen Ländern zu den Spielen einreisen zu lassen. Nur 18 Prozent waren dafür.
Umsatzrückgang im Profifußball bei 250 Millionen
Die Jagd nach neuen Umsatzrekorden im deutschen Profifußball ist aufgrund der Corona-Pandemie gestoppt. Der Gesamtumsatz in der Saison 2019/20 dürfte um etwa 250 Millionen Euro gegenüber der vorherigen Spielzeit gesunken sein, schreibt der kicker. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) veröffentlicht am Dienstag den "Wirtschaftsreport 2021".
Allstar-Game der NBA: LeBron James führt sein Team zum Sieg
Kapitän LeBron James hat sein "Team LeBron" auch dank des überragenden Giannis Antetokounmpo im Allstar-Game der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einem klaren Erfolg geführt. Die Mannschaft des viermaligen MVP setzte sich vor leeren Rängen in der State Farm Arena in Atlanta mit 170:150 gegen das "Team Durant" durch.
Demonstrationen in Myanmar nach Aufruf zum Generalstreik
Nach einem Aufruf der Gewerkschaften zum Generalstreik sind in Myanmar die Proteste gegen den Militärputsch fortgesetzt worden. Demonstranten kamen am Montag in der Handelsmetropole Yangon und weiteren Städten des Landes zusammen. Anwohner berichteten von massiver Polizei- und Armeepräsenz in den Straßen Yangons. Die Sicherheitskräfte setzten demnach Blendgranaten ein, um die Protestierenden zu zerstreuen.
Neuer Barca-Präsident Laporta hofft auf Messi-Verbleib
Joan Laporta hofft nach seiner Wahl zum Präsidenten des FC Barcelona auf einen Verbleib von Superstar Lionel Messi. "Leo ist der beste Spieler der Welt. Dass er mit seinem Sohn zur Wahl gekommen ist, ist für mich ein positives Zeichen. Leo liebt Barcelona, und er weiß, dass wir eine große Familie sind. Hoffentlich hilft uns das, ihn davon zu überzeugen, dass er bleibt", sagte Laporta nach seinem Erfolg.
Eishockey: Tim Stützle siegt - Große Krise bei Rieder mit Sabres
Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators in der nordamerikanischen Profiliga NHL einen Sieg gefeiert. Nach Penaltyschießen gewannen die Senators gegen die Calgary Flames mit 4:3. Der 19 Jahre alte Stützle behielt bei seinem Penalty die Nerven, aus dem Spiel heraus gelang dem früheren Mannheimer aber kein Treffer und auch kein Assist. Ottawa bleibt in der North Division Letzter.
Federer: Gesundheit wichtiger als Grand-Slam-Rekord
Die Debatte um den größten Tennisspieler der Geschichte hält Roger Federer für "großartig", derzeit steht sie für den Schweizer Tennisstar aber nicht an erster Stelle. "Mir geht es mehr um meine Gesundheit und mein eigenes Spiel als um den Rekord", sagte Federer vor seinem Comeback nach über einem Jahr Verletzungspause beim ATP-Turnier in Doha/Katar.
DHB-Sportvorstand Kromer vor Woche der Wahrheit: "Angst haben wir nicht"
Vor dem entscheidenden Olympia-Qualifikationsturnier der deutschen Handballer am Wochenende in Berlin strahlt Axel Kromer Zuversicht aus. "Angst haben wir mit Sicherheit nicht", sagte der Vorstand Sport im Deutschen Handballbund (DHB), "da können sie jeden fragen, der das Trikot tragen wird. Da wird keiner mit Angst auflaufen. Die Zuversicht ist bei uns mit jedem Spiel da."
Prinz Harry fühlt sich von seinem Vater Charles "im Stich gelassen"
Der britische Prinz Harry hat sich schwer enttäuscht von seinem Vater Prinz Charles gezeigt. Er fühle sich von seinem Vater "wirklich im Stich gelassen", sagte Harry in dem am Sonntagabend (Ortszeit) im US-Sender CBS ausgestrahlten Interview, das er gemeinsam mit seiner Frau Meghan gab. "Er ist durch etwas Ähnliches durchgegangen. Er weiß, wie sich Schmerz anfühlt", sagte Harry über seine Schwierigkeiten - und die seines Vaters - mit dem Königshaus und der britischen Presse.
Das zweite Kind von Harry und Meghan wird ein Mädchen
Das zweite Kind von Prinz Harry und Meghan Markle wird ein Mädchen. Das gab das Paar in seinem am Sonntagabend ausgestrahlten Doppelinterview bekannt, das sie der US-Starmoderatorin Oprah Winfrey im Sender CBS gaben.
Meghan erhebt in explosivem Interview schwere Vorwürfe gegen Königshaus
In einem explosiven Interview hat Prinz Harrys Ehefrau Meghan von ihrer Leidenszeit bei den Royals berichtet und schwere Vorwürfe gegen das britische Königshaus erhoben. In dem am Sonntagabend ausgestrahlten Gespräch an der Seite ihres Mannes mit US-Starmoderatorin Oprah Winfrey sagte Meghan, sie habe teilweise Suizid-Gedanken gehegt. Das Königshaus habe ihr aber psychologische Hilfe verweigert.
Meghan Markle sieht sich als Opfer von "Rufmord"
Die Frau von Prinz Harry, Meghan Markle, sieht sich in ihrer Beziehung zum britischen Königshaus als Opfer von "Rufmord". In einem am Sonntagabend ausgestrahlten Doppelinterview, das sie mit ihrem Mann der US-Starmoderatorin Oprah Winfrey im Sender CBS gab, sagte die 39-Jährige, ein Vorfall mit ihrer Schwägerin Kate sei komplett falsch dargestellt worden und jeder im Königshaus habe dies gewusst. Dies sei für sie "der Beginn eines wahren Rufmordes" gewesen und ein "Wendepunkt" in ihrer Beziehung zur königlichen Familie.
Günther: Hotels könnten in Schleswig-Holstein über Ostern öffnen
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) rechnet mit einer Öffnung der Hotels in seinem Bundesland über Ostern. "Wenn sich die Situation nicht dramatisch verändert, gehe ich davon aus, dass wir Hotels in Schleswig-Holstein über Ostern öffnen", sagte Günther der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
CDU-Generalsekretär fordert sofortigen Mandatsverzicht von Löbel und Nüßlein
In der Affäre um Honorare für Maskengeschäfte hat CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak die Parlamentarier Nikolas Löbel (CDU) und Georg Nüßlein (CSU) zum sofortigen Mandatsverzicht aufgefordert. "So ein Verhalten ist unanständig und es beschämt uns. Und wenn man so die Hand aufgehalten hat, dann muss man sein Mandat niederlegen", sagte Ziemiak am Sonntag in der Internetsendung "Bild live".
Kanzleramtschef schlägt "zivile Reserve" zur Unterstützung staatlicher Behörden vor
Kanzleramtsminister Helge Braun will eine zivile Reserve zur Unterstützung staatlicher Behörden in Krisenlagen schaffen. "Wir brauchen geschulte Helfer aus der breiten Bevölkerung. Eine Art zivile Reserve - wie es auch eine militärische Reserve gibt", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
Spanische Küstenwache greift mehr als hundert Migranten vor den Kanaren auf
Die spanische Küstenwache hat vor den Kanarischen Inseln mehr als hundert Migranten aus dem Meer aufgegriffen. Wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte, wurden am Samstag 56 Flüchtlinge von zwei Booten aufgenommen, das eine trieb vor Teneriffa, das zweite vor Gran Canaria. Alle Migranten stammten demnach aus afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Am Sonntag wurden abermals 51 Migranten in einem Boot vor Gran Canaria aufgegriffen, unter ihnen zwei Frauen.