Letzte Nachrichten
Sondierungen in Baden-Württemberg sind abgeschlossen
In Baden-Württemberg sind die Sondierungsgespräche zwischen den Grünen, der CDU, der SPD und der FDP abgeschlossen. Das Sondierungsteam der Grünen werde sich am Mittwoch zu internen Beratungen treffen, teilte die Partei am Samstagabend mit. Noch vor Ostern solle über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entschieden werden.
Geldautomaten: Nutzung in Corona-Pandemie zurückgegangen
Im Zuge der Corona-Pandemie ist in Deutschland die Nutzung von Geldautomaten in den vergangenen zwölf Monaten deutlich zurückgegangen. "Durch die Corona-Krise ist die Nachfrage nach Bargeld an unseren Automaten um 75 Prozent eingebrochen", sagte der Geschäftsführer des Geldautomatenbetreibers IC Cash und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten, Kersten Trojanus, der "Welt am Sonntag".
Eishockey: Oilers-Serie trotz tollem Leon Draisaitl-Tor gerissen
Trotz des 19. Saisontores ihres deutschen Stars Leon Draisaitl ist die Erfolgsserie der Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gerissen. Im ersten Spiel nach einer einwöchigen Zwangspause durch Corona-Spielabsagen verlor das zuvor dreimal nacheinander siegreiche Team des Kölners das kanadische Duell bei den Toronto Maple Leafs mit 3:4 nach Verlängerung.
Terror: Verletzte bei Bombenanschlag auf Kirche in Indonesien
Auf eine Kirche im muslimisch geprägten Indonesien ist am Sonntag offenbar ein Bombenanschlag verübt worden. Vor der katholischen Kirche in der Stadt Makassar habe es eine Explosion gegeben und "wir vermuten, dass es eine Bombe war", sagte ein Sprecher der Polizei in Süd-Sulawesi. Es werde derzeit untersucht, ob vor Ort gefundene Körperteile von Attentätern oder Passanten stammten. Mehrere Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden.
Wagner akklimatisiert sich bei Celtics - Theis muss warten
Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner akklimatisiert sich in der nordamerikanischen Profiliga NBA bei den Boston Celtics offenbar weiter gut. In seinem schon zweiten Spiel nach seinem Wechsel am Donnerstag von den Washington Wizards über die Chicago Bulls zum Rekordmeister steuerte der Power Forward beim 111:94 seines erneut siegreichen Neu-Arbeitgebers bei Oklahoma City Thunder zwei Punkte zum Sieg bei.
Coronavirus: Ganz Frankreich gilt nun als Hochinzidenzgebiet
Ganz Frankreich gilt nun als Hochinzidenzgebiet. Die am Freitag durch das Robert-Koch-Institut vorgenommene Einstufung trat am Sonntag in Kraft. Die Grenze darf bis auf weiteres nur bei Vorliegen eines negativen Corona-Tests überquert werden, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ob ein Grenzgänger einen negativen Test hat, wird aber nicht direkt an der Grenze zu Deutschland kontrolliert, sondern im Hinterland mit Hilfe der Schleierfahndung.
Löw traut Neuer noch "einige Jahre auf dem Niveau" zu
Joachim Löw traut Nationaltorhüter Manuel Neuer trotz dessen fortgeschrittenen Alters noch eine lange Karriere zu. "Er kann noch einige Jahre auf dem Niveau spielen", sagte Löw über seinen Kapitän vor dem WM-Qualifikationsspiel am Sonntagabend (20.45 Uhr/RTL) in Rumänien.
Fußball: Joshua Kimmich würde Platz für Teamerfolg räumen
Joshua Kimmich wäre bereit, seinen Lieblingsplatz im defensiven Mittelfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Mannschaftserfolg zu räumen. "Ich bin keiner, der sich dagegen wehrt, dem Team zu helfen", sagte Kimmich vor dem WM-Qualifikationsspiel am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Rumänien. Die Entscheidung liege aber beim Bundestrainer: "Er muss entscheiden, wo ich der Mannschaft am besten weiterhelfen kann."
DFB-Trainer Kuntz stärkt Finn Dahmen nach Patzer den Rücken
DFB-Trainer Stefan Kuntz hat U21-Nationaltorhüter Finn Dahmen nach dessen Patzer im zweiten EM-Spiel den Rücken gestärkt. "Wir haben immer gesagt, dass wir die Jungs animieren, etwas auszuprobieren und sie nicht nach einem Fehler vom Platz jagen. Das werden wir auch mit Finn nicht machen", sagte Kuntz nach dem 1:1 (0:0) gegen die Niederlande.
Saudi-Arabien stellt ehrgeizigen Klimaschutzplan vor
Saudi-Arabien, einer der größten Ölförderer der Welt, hat einen Klimaschutzplan für die kommenden Jahre vorgestellt. Die sogenannte grüne saudiarabische Initiative sehe unter anderem vor, dass sein Land bis 2030 die Hälfte seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decke, teilte Kronprinz Mohammed bin Salman nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur SPA am Samstag in Riad mit.
Barcelona: Konzert mit 5000 Menschen trotz Virus-Pandemie
5000 Menschen, die ohne Sicherheitsabstand zu Live-Musik tanzen - in Barcelona hat am Samstagabend erstmals seit langem ein großes Rockkonzert stattgefunden. Mit der von strengen Sicherheitsvorkehrungen begleiteten Veranstaltung in der spanischen Großstadt sollten Möglichkeiten erforscht werden, trotz der Corona-Pandemie wieder kulturelle Großveranstaltungen zu organisieren.
USA verurteilen Chinas Sanktionen im Streit um Uiguren scharf
Die Regierung in Washington hat Chinas Sanktionen im Streit um den Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren als "unbegründet" verurteilt. Zugleich warf US-Außenminister Antony Blinken der Volksrepublik eine Einschüchterungspolitik vor.
Pandemie: Gewerkschaften fordern viel mehr Kinderkrankentage
Aufgrund zunehmender Betreuungsengpässe in der Corona-Pandemie fordern Oppositionspolitiker und Gewerkschafter mehr Unterstützung für Eltern. "Angesichts steigender Infektionszahlen und ansteckenderer Virusmutationen ist absehbar, dass für viele Familien die bislang vorgesehenen zusätzlichen Kinderkrankentage nicht ausreichen werden", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Maria Klein-Schmeink, der "Welt am Sonntag". Sie forderte daher eine Ausweitung der Regelung.
Militärchefs aus zwölf Ländern verurteilen Schüsse auf Demonstranten in Myanmar
Die Militärchefs von einem Dutzend Ländern, darunter die USA und Deutschland, haben die Gewalt der Militärjunta in Myanmar gegen Zivilisten gemeinsam verurteilt. "Ein professionelles Militär folgt internationalen Verhaltensstandards und ist verantwortlich für den Schutz - nicht die Verletzung - des Volkes, dem es dient", hieß es in der am Sonntag veröffentlichten ungewöhnlichen gemeinsamen Erklärung, an der sich auch Großbritannien, Italien, Griechenland, die Niederlande, Dänemark, Japan, Südkorea, Kanada, Australien und Neuseeland beteiligten.
Lauterbach will Maßnahmen gegen Anstieg von Corona-Todeszahl
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat rigide Maßnahmen zur Eindämmung der dritten Corona-Welle gefordert, um eine Opferbilanz hierzulande von weit über 100.000 Toten zu verhindern. "Wir müssen deutlich unter 100.000 Toten bleiben", sagte der Corona-Berater der Bundesregierung nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Bislang starben in Deutschland rund 76.000 Menschen nach einer Corona-Infektion. Lauterbach forderte einen raschen neuen Corona-Gipfel, der eine mindestens zweiwöchige bundesweite nächtliche Ausgangssperre beschließen müsse. Außerdem forderte der Gesundheitspolitiker einen Stopp der für die Zeit nach Ostern geplanten Modellprojekte, bei denen die Corona-Restriktionen gelockert werden sollen. "Keine Öffnungen, keine Modellprojekte. Wir brauchen jetzt nicht Jugend forscht", warnte Lauterbach.
Proteste gegen Übergriffe auf asiatischstämmige Minderheit in den USA
In den USA haben zahlreiche Menschen gegen gewaltsame Übergriffe gegen die asiatischstämmige Minderheit im Land demonstriert. Im New Yorker Stadtteil Queens versammelten sich am Samstag mehrere hundert Demonstranten, ähnliche Kundgebungen fanden in rund 60 weiteren US-Städten statt, darunter Washington, San Francisco, Los Angeles, Detroit und Chicago.
Söder ruft Union in Umfragetief und Corona-Krise zum "Aufbruch" auf
Angesichts der Verschärfung der Corona-Krise und schlechter Umfragewerte hat CSU-Chef Markus Söder die Union zu einem Aufbruch aufgerufen. "Die Lage ist sehr ernst. Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es kommt Wechselstimmung im Land auf." Die Union müsse daher "zeigen, dass sie noch Kraft und Ideen hat und nicht erschöpft und ausgelaugt ist".
Hunderte in Kopenhagen demonstrieren gegen Corona-Restriktionen
In Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen haben hunderte Menschen gegen die Corona-Restriktionen demonstriert. Der Protest der zumeist jungen Demonstranten am Samstag verlief weitgehend friedlich, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Die Zeitung "Ekstrabladet" berichtete unter Berufung auf die Polizei, einer der rund 600 Teilnehmer sei festgenommen worden, weil er Polizeibeamte mit Feuerwerkskörpern beworfen habe.
USA "entsetzt" über "Terrorregime" der Militärs in Myanmar
Nach dem brutalsten Vorgehen der Sicherheitskräfte in Myanmar gegen Demonstranten seit dem Militärputsch Anfang Februar haben sich die USA "entsetzt" gezeigt. Die gewaltsame Niederschlagung von Protesten gegen die Militärherrscher am Samstag habe gezeigt, dass die Junta im Interesse einiger weniger "das Leben des Volkes opfern will", erklärte am Samstag in Washington Außenminister Antony Blinken. "Das mutige Volk von Myanmar lehnt das Terrorregime der Militärs ab."
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern beschließen Testpflicht für Shoppen und Friseur
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben die Bundesländer Berlin und Mecklenburg-Vorpommern weitere Restriktionen beschlossen. In Berlin soll ab Mittwoch Shoppen nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich sein, wie die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Samstagabend bei einer Pressekonferenz mitteilte. Dies gelte für Geschäfte "über den systemrelevanten Einzelhandel hinaus", ausgenommen seien also Supermärkte, Drogerien und Apotheken.
Wegen Suez-Blockade stecken elf rumänische Frachter mit lebenden Tieren fest
Wegen der Blockade des Suez-Kanals durch ein Containerschiff stecken derzeit auch elf rumänische Frachter mit lebenden Tieren an Bord fest - nach Angaben von Tierschützern handelt es sich um 130.000 Schafe. Es sei bereits Kontakt mit den Transportfirmen der lebenden Tiere aufgenommen worden, teilten am Samstagabend die Veterinärbehörden in Bukarest mit. Diese hätten versichert, "dass es ausreichend Nahrung und Wasser an Bord für die kommenden Tage gibt".
Nmecha rettet U21 Remis gegen Niederlande
Spätes Glück dank Lukas Nmecha: Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat nach einem wertvollen 1:1 (0:0) gegen die Niederlande weiter gute Chancen auf das EM-Viertelfinale. Der Stürmer des RSC Anderlecht rettete dem Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz in einer zähen und am Ende hitzigen Partie in der 84. Minute den Punkt.
WM-Quali: Portugal und Belgien spielen nach Auftaktsiegen nur remis
Fußball-Europameister Portugal hat einen optimalen Start in die Qualifikation für die WM 2022 in Katar verpasst. Nach dem 1:0-Pflichtsieg gegen Aserbaidschan verspielte das Team um Superstar Cristiano Ronaldo im Spitzenspiel in Belgrad gegen Serbien beim 2:2 (2:0) eine 2:0-Führung und musste sich in der Gruppe A mit dem zweiten Tabellenplatz zufrieden gegen.
WWF vermeldet Rekordbeteiligung bei "Earth Hour" in Deutschland
Bei der diesjährigen "Earth Hour" für mehr Klimaschutz hat es am Samstagabend in Deutschland eine Rekordbeteiligung gegeben. Für eine Stunde hätten nicht nur das Brandenburger Tor, Schloss Neuschwanstein und die Frauenkirche in Dresden im Dunkeln gestanden, erklärte der WWF. Auch 575 Städte und Gemeinden hätten teilgenommen, zusammen mit 448 Unternehmen an 716 Standorten. Sie alle verdunkelten um 20.30 Uhr für eine Stunde Wahrzeichen, Rathäuser, Kirchen, Firmenzentralen und Büros.
Aus in Miami: Kerber unterliegt Angstgegnerin Asarenka
Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber (Kiel/Nr. 24) hat beim WTA-Turnier in Miami den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Kerber verlor ihr Drittrundenmatch gegen Angstgegnerin Wiktoria Asarenka 5:7, 2:6 und musste im zehnten Duell mit der Belarussin schon die neunte Niederlage einstecken.
Bundeswehr bringt 80 Atemgeräte für Covid-19-Erkrankte nach Brasilien
Mit einem Hilfsflug der Bundeswehr sind 80 Beatmungsgeräte aus Deutschland im besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Brasilien angekommen. Die Hilfsgüter seien in der Stadt Manaus entladen worden, teilten die Luftwaffe und das Auswärtige Amt am Samstagabend im Online-Dienst Twitter mit. Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, der innerhalb des südamerikanischen Landes besonders viele Covid-19-Fälle hat.
Sinizina/Kazalapow holen WM-Gold im Eistanz - Rang 18 für Müller/Dieck
Mit dem Sieg von Wiktorija Sinizina und Nikita Kazalapow endete die Eistanz-Entscheidung bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm. Das Paar aus Moskau siegte vor Madison Hubbell und Zachary Donohue aus den USA sowie den kanadischen Meistern Piper Gilles und Paul Poirier.
WM-Quali: Oranje siegt vor Zuschauern - Norwegen verliert gegen Türkei
Nach dem Fehlstart in die WM-Qualifikation hat die niederländische Fußball-Nationalmannschaft vor Zuschauern in der Amsterdam Arena einen Pflichtsieg verbucht. Drei Tage nach der 2:4-Pleite in der Türkei gewann Oranje vor 5000 Fans, die im Rahmen eines Modellversuchs zugelassen waren, 2:0 (1:0) gegen Lettland. Die Französin Stephanie Frappart schrieb als erste Schiedsrichterin bei der WM-Quali der Männer Fußball-Geschichte.
Flensburg erobert Tabellenführung im Nordderby gegen Kiel
Die SG Flensburg-Handewitt hat das prestigeträchtige Nordderby in der Handball-Bundesliga für sich entschieden und den Rivalen THW Kiel von der Tabellenspitze verdrängt. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla setzte sich gegen den Rekordmeister in der 104. Auflage des Klassikers mit 31:28 (17:15) durch und baute seine imposante Serie auf 47 Heimspiele ohne Niederlage aus.
Weltweit gehen zur "Earth Hour" die Lichter für mehr Klimaschutz aus
Anlässlich der 15. "Earth Hour" sind am Samstag die Beleuchtungen an Wahrzeichen rund um den Globus für eine Stunde ausgeschaltet worden. Zum Auftakt wurden um 20.30 Uhr Ortszeit die Skylines asiatischer Metropolen von Singapur bis Hongkong in Dunkelheit gehüllt, ebenso Sydneys berühmtes Opernhaus. Auch die Menschen waren aufgefordert, am Abend für eine Stunde in ihren Wohnungen das Licht auszuschalten, um ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen.
Biden schlägt Konkurrenzinitiative zu Chinas "Neuer Seidenstraße" vor
US-Präsident Joe Biden will mit anderen "demokratischen" Ländern ein Konkurrenzprojekt zur billionenschweren "Neuen Seidenstraße" Chinas ins Leben rufen. "Ich habe vorgeschlagen, dass wir im wesentlichen eine ähnliche Initiative haben sollten, die von den demokratischen Staaten ausgeht, um jenen auf der ganzen Welt zu helfen, die in der Tat Hilfe brauchen", sagte Biden am Samstag vor Journalisten. Zuvor hatte er seinen Vorschlag bereits Großbritanniens Premierminister Boris Johnson bei einem Telefonat unterbreitet.
Hunderte demonstrieren in der Türkei erneut gegen Austritt aus Frauen-Konvention
Hunderte Frauen haben in der Türkei erneut gegen den von Präsident Recep Tayyip Erdogan verfügten Austritt aus der internationalen Konvention gegen Gewalt an Frauen protestiert. Unter anderem zogen laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten am Samstag in Istanbul hunderte Frauen durch die Straßen und skandierten immer wieder "Wir haben keine Angst, wir werden nicht schweigen, wir werden nicht nachgeben". Auch in der Hauptstadt Ankara kam es zu neuen Protesten.