Letzte Nachrichten
Gouverneur von Texas erklärt Corona-Impfpflicht für ungültig
Die Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und dem Gouverneur von Texas geht weiter: Am Montag erklärte der texanische Regierungschef Gregg Abbott sämtliche Verpflichtungen zur Corona-Impfung in seinem Bundesstaat für ungültig. "Ich habe eine Durchführungsverordnung erlassen, die verpflichtende Impfungen durch jegliche Einrichtungen in Texas verbietet", schrieb der Gouverneur auf Twitter. Vergangenen Monat hatte US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Mitarbeiter von Bundesbehörden und zahlreicher Privatunternehmen erlassen
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,8 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 65,8 gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 4971 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
IWF-Chefin Georgieva darf nach Vorwürfen wegen China-Bericht im Amt bleiben
Die wegen der angeblichen Schönung eines Berichts zugunsten Chinas unter Druck geratene IWF-Chefin Kristalina Georgieva darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das Exekutivdirektorium des Internationale Währungsfonds (IWF) am Montagabend "sein volles Vertrauen" in die 68-Jährige, die ihre Aufgaben "weiterhin effektiv" erfüllen werde. Georgieva begrüßte die Entscheidung und bekräftigte, die Anschuldigungen gegen sie seien "unbegründet".
Parlamentsbericht wirft Johnson riesige Fehler in der Corona-Pandemie vor
Ein Parlamentsbericht hat dem britischen Premierminister Boris Johnson ein schlechtes Zeugnis für seinen Umgang mit dem Coronavirus ausgestellt. Das Herauszögern eines Lockdowns zu Beginn der Pandemie vergangenes Jahr war demnach "eines der größten Versäumnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit" in der Geschichte des Landes, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Untersuchungsbericht. Der "falsche" Ansatz der Regierung habe Menschenleben gekostet.
Kim Jong Un gibt USA Schuld an militärischen Spannungen auf koreanischer Halbinsel
Nach den jüngsten Signalen der Entspannung hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un den USA die Schuld für die militärischen Konflikte auf der koreanischen Halbinsel zugewiesen. Die USA seien die "Hauptursache" für die Instabilität, sagte er am Dienstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA in einer Eröffnungsrede auf einer Rüstungsausstellung in der Hauptstadt Pjöngjang.
Coronatests haben Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet
Die Coronatests haben den Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet. Wie Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung zeigen, wurden über den Gesundheitsfonds bis Mitte September über 5,2 Milliarden Euro abgerechnet. Dabei zahlte der Bund allein für Antigen-Tests 1,4 Milliarden Euro. Am Montag hatte die Regierung aus "Fairness" gegenüber dem Steuerzahler die kostenlosen Bürgertests abgeschafft. Zuerst hatte die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) über die Zahlen berichtet.
Kleider von Amy Winehouse werden in den USA versteigert
Zehn Jahre nach dem Tod der Grammy-Preisträgerin Amy Winehouse werden in den USA hunderte Gegenstände aus ihrem Besitz versteigert. Am Montag stellte das Auktionshaus Juliens die über 800 Gegenstände in New York aus - darunter auch das Kleid, das die britische Soul-Diva ("Back to black" und "Rehab") bei ihrem letzten Konzert im Juni 2011 in Belgrad trug.
Polizeigewerkschaften warnen "Ampel"-Parteien vor Cannabis-Legalisierung
Die Polizeigewerkschaften haben die Unterhändler der Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP vor der Legalisierung von Cannabis gewarnt. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Oliver Malchow sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Dienstagsausgabe), es mache keinen Sinn, neben dem legalen, aber gefährlichen Alkohol "die Tür für eine weitere gefährliche und oft verharmloste Droge zu öffnen".
Bericht: Anteil der geimpften Covid-Patienten auf Intensivstationen gestiegen
Einem Medienbericht zufolge ist der Anteil der geimpften Corona-Patienten auf Intensivstationen angestiegen. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) berichteten, waren von den 1186 Corona-Patienten, die in Deutschland Mitte August bis Anfang September "intensivmedizinisch versorgt" werden mussten, 119 gegen das Virus geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund zehn Prozent. Im Zeitraum von Anfang Februar bis Anfang September liegt der Anteil der geimpften Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen bei 1,84 Prozent (210 von 11419 Fällen).
Umweltminister der Länder fordern mehr Geld vom Bund für Hochwasservorsorge
Die Umweltminister der Länder haben von der Bundesregierung nach der Flutkatastrophe im Juli mehr Mittel für die Hochwasservorsorge gefordert. Im Beschluss der Sonder-Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern vom Dienstagabend forderten die Umweltminister, dass der Bund zusätzliche Mittel für Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen- und andere Extremwetterereignisse bereitstellen soll.
EU-Agrarminister beraten über Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik
Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag über die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in den Mitgliedstaaten beraten. Dabei forderten sie von der EU-Kommission ein transparentes Vorgehen bei der Bewertung der Strategiepläne, die jedes Mitgliedsland bis Ende des Jahres vorlegen soll, berichtete der slowenische Agrarminister Jože Podgorsek nach einem Treffen der für Landwirtschaft und Fischerei zuständigen EU-Minister in Luxemburg.
Afghanische Juniorinnen-Fußballmannschaft darf nach Großbritannien ausreisen
Großbritannien bietet der afghanischen Juniorinnen-Fußballmannschaft und ihren Familien eine neue Heimat. "Wir arbeiten an der Erteilung von Visa für die afghanische Frauenfußballmannschaft und freuen uns darauf, sie in Kürze in Großbritannien begrüßen zu können", sagte ein Regierungssprecher am Montag. Die 35 jungen Fußballerinnen - die meisten davon Teenager - verpassten demnach im August nur knapp einen der britischen Evakuierungsflieger am Flughafen in Kabul.
Fußball: Deutsche Nationalmannschaft löst WM-Ticket
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt zur WM 2022 in Katar. Nach einem 4:0 (0:0) gegen Nordmazedonien in Skopje ist der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick die erfolgreiche Qualifikation als Sieger der Europa-Gruppe J nicht mehr zu nehmen.
Startrekord für Flick: Deutschland löst weltweit erstes WM-Ticket
Hansi Flick klatschte lachend seinen Dopppeltorschützen Timo Werner ab, dann feierte die deutsche Nationalmannschaft mit ihren Fans das weltweit erste WM-Ticket. Das 4:0 (0:0) beim nur anfangs unbequemen Außenseiter Nordmazedonien war ein überzeugender letzter Schritt zur Endrunde im Winter 2022, mit dem in Skopje auch die Revanche für die 1:2-Blamage im Hinspiel gelang.
Früherem Dolmetscher von Biden gelingt Flucht aus Afghanistan
Knapp zwei Monate nach der Machtübernahme der Taliban ist einem früheren Dolmetscher von US-Präsident Joe Biden die Flucht aus Afghanistan gelungen. Aman Chalili, der 2008 an einer Rettungsmission für den damaligen Senator Biden und zwei weitere US-Politiker teilgenommen hatte, reiste über Pakistan nach Katar aus, wie das US-Außenministerium am Montag mitteilte.
Kerber im Indian-Wells-Achtelfinale
Die frühere Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Kiel) steht beim WTA-Turnier in Indian Wells im Achtelfinale. Durch einen 6:2, 1:6, 6:4-Erfolg gegen die Russin Darja Kassatkina zog die 33 Jahre alte Nummer 15 der Weltrangliste zum vierten Mal nacheinander in der kalifornischen Wüste in die Runde der besten 16 ein. Kerbers nächste Gegnerin ist entweder die Australierin Ajla Tomljanovic oder die Slowenin Tamara Zidansek.
Supermans Sohn ist bisexuell
Aus Freundschaft wird Liebe: In einem neuen Comic verliebt sich der Sohn von Superman in einen Journalisten - und feiert damit sein Coming-out. Jon Kent, der Sohn von Clark Kent und Lois Lane, entdecke seine bisexuelle Identität, teilte der Verlag DC Comics am Montag mit.
Bewegung des Geistlichen al-Sadr erklärt sich zur Wahlsiegerin im Irak
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Irak hat die Bewegung des einflussreichen schiitischen Geistlichen Moktada al-Sadr nach eigenen Angaben die meisten Stimmen gewonnen. Die Sadristen sicherten sich "ungefähr 73" der 329 Parlamentssitze, wie ein Parteivertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Ein Mitarbeiter der Wahlkommission bestätigte die Angaben. Al-Sadrs Bewegung liege laut vorläufigen Ergebnissen "in Führung", sagte er. Die Partei, die bisher 54 Abgeordnete stellt, würde damit ihren Status als stärkste Kraft im Parlament ausbauen.
Prozess um Mord an "Vater der Revolution" in Burkina Faso begonnen
Fast vier Jahrzehnte nach der Ermordung des früheren Präsidenten und linken Revolutionärs Thomas Sankara in Burkina Faso hat am Montag der Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen begonnen. Vor Gericht verantworten müssen sich 14 Männer, darunter Ex-Präsident Blaise Compaoré. Der Hauptangeklagte Compaoré erschien jedoch nicht zum Prozessauftakt.
Über 30 Staaten schließen sich EU-US-Initiative zur Reduktion von Methan-Emissionen an
Vor dem COP26-Klimagipfel haben sich zahlreiche weitere Länder einer Initiative von EU und USA zur Reduktion der Methan-Emissionen im Kampf gegen den Klimawandel angeschlossen. 24 weitere Staaten unterstützten den Aufruf, den Methan-Ausstoß bis 2030 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2020 zu senken, verkündete der US-Klimabeauftragte John Kerry am Montag bei einer virtuellen Sitzung zu dem Thema.
DFB-Team startet mit Neuer und Müller
Die deutsche Nationalmannschaft will den letzten Schritt zur Fußball-WM 2022 in Katar mit Manuel Neuer und Thomas Müller gehen. Kapitän Neuer hütet in Skopje gegen Nordmazedonien (20.45 Uhr/RTL) nach überstandenen Adduktoren-Problemen wieder das Tor. Müller rückt im Gegensatz zum Sieg gegen Rumänien (2:1) für Marco Reus in die Startelf.
Deutsche Delegation berät mit Taliban in Doha über Menschenrechte und Sicherheit
Nach einem Treffen mit einer deutschen Delegation in Doha haben die in Afghanistan herrschenden radikalislamischen Taliban für Dienstag Gespräche mit EU-Vertretern angekündigt. Auch diese Zusammenkunft finde in Katars Hauptstadt statt, sagte der amtierende Taliban-Außenminister Amir Chan Muttaki. Am Montag waren deutsche Vertreter zu Gesprächen mit hochrangigen Taliban in Doha zusammengekommen, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mitteilte.
WHO fordert Fokus auf Gesundheit im Kampf gegen Klimawandel
Wenige Wochen vor dem Klimagipfel COP26 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen, um die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen einzudämmen und somit Millionen Leben zu retten. "Der Klimawandel ist die größte Gesundheitsgefahr für die Menschheit", hieß es in einem am Montag veröffentlichten WHO-Sonderbericht anlässlich der Ende Oktober startenden Konferenz. Die Länder müssten sich ehrgeizige nationale Klimaschutzverpflichtungen auferlegen, um eine gesunde Erholung von der Corona-Krise zu fördern, forderte die WHO.
Mehr als 150 Huthi-Rebellen bei Kämpfen um Marib im Jemen getötet
Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition sind im Jemen mehr als 150 Huthi-Rebellen getötet worden. Nach eigenen Angaben vom Montag flog die Militärkoalition dreiunddreißig Angriffe in den vergangenen 24 Stunden und tötete 156 Rebellen. Bei den jüngsten Kämpfen seien auch 17 Mitglieder regierungsnaher Truppen gestorben.
Thailand öffnet ab 1. November Grenzen für geimpfte Flugreisende aus dem Ausland
Thailand öffnet seine Grenzen ab dem 1. November für vollständig geimpfte Flugreisende aus dem Ausland. Zugelassen werden zunächst Touristen aus zehn Staaten, die als Niedrigrisikoländer gelten, wie Regierungschef Prayut Chan-O-Cha am Montag erläuterte. Dazu zählen neben Deutschland unter anderem die USA, China, Großbritannien und Singapur. Im Dezember soll die Regelung dann auf weitere Länder ausgeweitet werden.
Frankreich hebt Wachstumsprognose auf 6,25 Prozent an
Die französische Regierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 6,0 auf 6,25 Prozent angehoben. "Das Wachstum ist stark, solide und dynamisch", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag in der Nationalversammlung. "Wir werden im Dezember 2021 wieder dasselbe Niveau der Aktivität wie vor der Krise haben", fügte er mit Blick auf die Corona-Krise hinzu.
Gurken mit Plastikhülle in Frankreich von 2021 an verboten
Eingeschweißte Gurken und in Plastik gehüllte Paprika sind in Frankreich bald verboten. Etwa 30 Obst- und Gemüsesorten seien von dem Verpackungsverbot betroffen, teilte die französische Regierung am Montag mit. "Eine Milliarde Plastikverpackungen" können demnach eingespart werden. Je empfindlicher die Sorten, desto länger haben die Anbieter Zeit für die Umstellung. Das Dekret soll am Dienstag veröffentlicht werden.
Ländergesundheitsminister unzufrieden mit Datenerhebung des RKI zu Geimpften
Die Gesundheitsminister der Länder sind unzufrieden mit der Datenerhebung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Corona-Impfungen. "Wir brauchen Klarheit und Wahrheit in der Frage der Daten", sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), nach Beratungen mit seinen Länderkollegen am Montag. Es müsse in diesem Punkt "deutliche Veränderungen" geben.
Grüne-Jugend-Sprecherin erhält wegen früherer Tweets Morddrohungen
Die neue Sprecherin der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrich, erhält wegen umstrittener früherer Twitter-Äußerungen Morddrohungen - und meidet vorübergehend die Öffentlichkeit. "Sarah-Lee Heinrich erhält gerade massenhaft Morddrohungen", erklärte die Grüne Jugend am Montag auf Anfrage. "Sie wird sich daher erst in den nächsten Tagen äußern und das Geschehen einordnen – vorerst geht die Sicherheit von Sarah-Lee Heinrich und ihrem Umfeld vor Interviews."
Studie: Deutsche Staatsbürgerschaft steigert Schulerfolg von Kindern
Ein deutscher Pass verbessert einer Studie zufolge die schulischen Leistungen von Kindern mit ausländischen Wurzeln. Die deutsche Staatsbürgerschaft führt bei Kindern mit Migrationshintergrund dazu, dass sie häufiger das Gymnasium besuchen und seltener eine Klasse wiederholen müssen: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte Untersuchung des RWI-Instituts für Wirtschaftswissenschaften und des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research. Zudem verbessern sich teilweise die Schulnoten.
WHO empfiehlt zusätzliche Corona-Impfdosis für immungeschwächte Patienten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine zusätzliche Corona-Impfdosis für immungeschwächte Patienten empfohlen. Menschen mit "mittel bis schwer geschädigtem" Immunsystem solle eine zusätzliche Impfdosis angeboten werden, erklärte die WHO am Montag in Genf. Dies beziehe sich auf alle von der WHO empfohlenen Vakzine.
WHO empfiehlt Wiederauffrischungsimpfung für immungeschwächte Patienten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Corona-Auffrischungsimpfung für immungeschwächte Patienten empfohlen. Menschen mit "mittel bis schwer geschädigtem" Immunsystem solle eine Auffrischungsimpfung angeboten werden, erklärte die WHO am Montag in Genf. Dies beziehe sich auf alle von der WHO empfohlenen Vakzine.