Letzte Nachrichten
Ifo-Geschäftsklimaindex fällt im August
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 100,7 Punkten im Juli auf 99,4 Punkte im August, wie das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. "Lieferengpässe bei Vorprodukten in der Industrie und Sorgen wegen steigender Infektionszahlen belasten die Konjunktur", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.
Deutsche Bauwirtschaft verzeichnet im ersten Halbjahr Umsatzrückgang
Deutschlands Bauwirtschaft hat im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang verbucht. Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent auf 41,3 Milliarden Euro zurück, wie der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) am Mittwoch mitteilte. Zu schaffen machten der Branche demnach die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie und Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung.
Christian Lindners größter Wunsch sind eigene Kinder
FDP-Chef Christian Lindner will gern Vater werden. Er wolle mit seiner Freundin, der Journalistin Franca Lehfeldt, eine Familie gründen, sagte der 42-Jährige der illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Mein größter Wunsch an das Leben ist es nicht, einmal Minister in der Regierung zu sein, sondern bald zwei, drei oder vier Mädchen oder Jungs zu haben."
Fritz Wepper will nach überstandener Krebsoperation wieder mobil werden
Der Schauspieler Fritz Wepper gibt sich nach seinem 80. Geburtstag und einer überstandenen Krebsoperation optimistisch. "Der Krebs ist in den Hintergrund gerückt", sagte Wepper dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Nach der Immuntherapie seien die Metastasen zurückgegangen.
Justizministerium will strengere Regeln für Online-Spieleplattformen
Zu Beginn der Spielemesse Gamescom am Mittwoch hat das Bundesjustizministerium strengere Regeln für Online-Spieleplattformen gefordert. "Wo sich Millionen vor allem junge Menschen jeden Tag bewegen und miteinander kommunizieren, darf es keine blinden Flecken beim Schutz vor Straftaten geben", sagte Justizstaatssekretär Christian Kastrop dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Kastrop warnte insbesondere vor sexueller Belästigung von Kindern und Jugendlichen und Cybermobbing.
Zwei Verletzte bei Säureangriff in U-Bahn-Station in Tokio
Bei einem Säureangriff in einer U-Bahn-Station in Tokio sind zwei Menschen verletzt worden. Der Angreifer konnte fliehen und wird gesucht, wie die japanische Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach am Dienstagabend in der U-Bahn-Station Shirokane Takanawa in einer wohlhabenden Gegend der japanischen Hauptstadt - während unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele lief.
Paralympics: Deutsches Team kritisiert Transportsystem in Tokio
Lange Wartezeiten, überfüllte Busse und weite Wege zu den Haltestellen: Das Team D Paralympics sieht bei den Spielen in Tokio noch Nachholbedarf bei den Organisatoren. "Das Dorf ist wunderbar, aber das mit dem Transport klappt nicht so richtig", kritisierte Chef de Mission Karl Quade: "Wir hören immer wieder von Sportlern, dass sie sehr weite Wege zu ihren Bussen haben, und die fahren in einer Art, dass vor Ort beim Training und Wettkampf sehr lange Wartezeiten entstehen."
Kabul: Skandal-Sieg der asozial islamistischen Terror-Bestien
US-Präsident Joe Biden hält ungeachtet internationaler Appelle für einen längeren Militäreinsatz in Afghanistan an einem Truppenabzug bis zum 31. August fest. Biden sagte am Dienstag nach einer G7-Videokonferenz, die USA seien auf einem guten Weg, die Evakuierungsmission bis Monatsende abzuschließen. Zugleich hielt sich Biden aber die Option einer Verlängerung des Einsatzes offen - und betonte, dies hänge auch vom Verhalten der radikalislamischen Taliban ab. "Der Abschluss zum 31. August hängt davon ab, dass die Taliban weiterhin kooperieren und jenen den Zugang zum Flughafen (der afghanischen Hauptstadt Kabul) erlauben, die wir herausbringen", sagte Biden im Weißen Haus. "Zusätzlich habe ich das Pentagon und das US-Außenministerium beauftragt, Notfallpläne zu erstellen, um den Zeitplan anzupassen, sollte dies notwendig werden. Ich bin entschlossen sicherzustellen, dass wir unsere Mission zum Abschluss bringen." Zuletzt war der Druck auf Biden gewachsen, den Militäreinsatz über den 31. August hinaus zu verlängern, damit westliche Bürger, aber auch ausreisewillige Ortskräfte das Land verlassen können. Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Großbritannien und anderer Länder hatten die Hoffnung geäußert, dass die Luftbrücke über August hinaus bestehen bleibt. Biden begründete sein Festhalten an der Frist jetzt mit einem steigenden Risiko von Anschlägen auf US-Soldaten durch einen Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). "Jeder Einsatztag bringt zusätzliche Risiken für unsere Soldaten", sagte der Präsident. Je schneller der Einsatz zu Ende sei, "desto besser". Biden sagte auch, dass die Taliban zwar derzeit mit den USA zusammenarbeiten würden, um die Evakuierungsmission zu ermöglichen. Die Situation aber sei schwierig. Die Taliban sind strikt gegen eine Verlängerung des Militäreinsatzes in Afghanistan. Sie haben von einer "roten Linie" gesprochen und mit "Konsequenzen" gedroht. Die Islamisten wollen außerdem die Ausreise afghanischer Fachkräfte verhindern. Medienberichten zufolge haben die USA bereits begonnen, erste Soldaten aus Kabul abzuziehen. Zuletzt sicherten rund 5800 US-Soldaten den Flughafen der afghanischen Hauptstadt ab. Andere westliche Staaten - auch Deutschland - sind abhängig von der Sicherung durch die US-Truppen. Die westlichen Evakierungsflüge dürften bereits vor dem 31. August enden, weil dann noch die US-Soldaten abgezogen werden müssen. Die US-Streitkräfte werden nach einem Ende der Evakuierungsflüge "einige Tage" brauchen, um alle Soldaten und militärisches Material aus Kabul auszufliegen, wie Pentagon-Sprecher John Kirby sagte. Das Nachrichtenportal "Business Insider" berichtete unter Berufung auf Kreise des Verteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes, die deutsche Luftbrücke werde nach gegenwärtiger Planung am Freitag enden. Die USA haben seit dem 14. August nach eigenen Angaben mehr als 70.000 Menschen aus Afghanistan gebracht oder ihnen bei der Ausreise geholfen. Darunter sind nach Angaben des US-Außenministeriums vom Dienstag auch "mehr als 4000 Inhaber eines amerikanischen Passes plus ihre Familien". Unklar ist allerdings, wie viele US-Bürger oder Bürger anderer westlicher Staaten sich noch in Afghanistan aufhalten. Es gilt außerdem als nahezu ausgeschlossen, dass alle afghanischen Ortskräfte, die in dem 20-jährigen Konflikt für die westlichen Truppen arbeiteten, bis Monatsende außer Landes gebracht werden können. Sie befürchten Racheakte der Taliban. Die G7-Staaten verlangten von den radikalislamischen Taliban deswegen am Dienstag weitere Sicherheitsgarantien für die Ausreise von Menschen. Die Miliz müsse allen, die das Land verlassen wollten, auch über den 31. August hinaus eine sichere Ausreise garantieren, sagte der britische Regierungschef Boris Johnson. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte im Kurzbotschaftendienst Twitter, er habe sich mit US-Außenminister Antony Blinken ausgetauscht. Dabei sei es unter anderem um "Perspektiven" für einen Flugbetrieb nach Ende der Luftbrücke und "weitere Ausreisemöglichkeiten für Afghanen" gegangen. (D. Wassiljew--BTZ)
RKI: 11.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 61,3. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 11.561 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei 39. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder stetig an. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach RKI-Angaben auf 3.889.173, die der Todesfälle auf insgesamt 92.061. Deutschland befindet sich nach Einschätzung des RKI am Beginn der vierten Corona-Welle. Auch jüngere Altersgruppen sind diesmal stark betroffen. (L. Andersson--BTZ)
Oberster Gerichtshof der USA fordert Rückkehr zur Devise "Bleibt in Mexiko"
Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Dienstag (Ortszeit) entschieden, dass für mittelamerikanische Asylbewerber wieder die Devise gelten solle, wonach sie bis zur Entscheidung über ihren Antrag "in Mexiko bleiben" müssen. Das Programm "Remain in Mexico" (Bleibt in Mexiko) diente unter dem früheren US-Präsidenten Donald Trump dazu, zehntausende Asylbewerber an der Grenze abzuweisen, bis die Entscheidung über ihren Antrag getroffen sei.
Polizei erschießt Mann nach Auseinandersetzung in Groß-Gerau
Im hessischen Groß-Gerau hat die Polizei nach einer Auseinandersetzung einen Mann erschossen. Wie das Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt in der Nacht zu Mittwoch mitteilte, gingen am Dienstagabend in Groß-Gerau bei der Polizei mehrere Notrufe aufgrund einer Auseinandersetzung ein. Im Zuge der Festnahme sei es dann zum Schusswaffengebrauch gegen einen Tatverdächtigen gekommen.
Versicherungen: Gesamtschaden der Flutkatastrophe höher als bisher geschätzt
Nach der Unwetterkatastrophe in Deutschland haben die Versicherungen ihre Schätzung der Schäden deutlich angehoben: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechne jetzt mit Versicherungsschäden von rund sieben Milliarden Euro, wie Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen am Mittwoch mitteilte. Bislang war der Verband von 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro ausgegangen. Die tatsächlichen Schäden sind noch viel höher - viele Gebäude sind nicht gegen Naturgefahren wie Starkregen und Hochwasser versichert.
Bundeswehr-Luftbrücke aus Afghanistan könnte diese Woche enden
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan könnte die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge bereits in dieser Woche beenden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Sicherheitskreisen erfuhr, könnte die Luftbrücke aus Kabul voraussichtlich schon am Freitag enden. Zuvor hatte es entsprechende Medienberichte gegeben, die das Verteidigungsministerium aber nicht bestätigen wollte. Berichte über einen möglichen Zeitpunkt könne er "weder bestätigen noch dementieren", sagte ein Ministeriumssprecher.
Berichte: Bundeswehr-Luftbrücke aus Afghanistan könnte schon Freitag enden
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan könnte Medienberichten zufolge die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge bereits in dieser Woche beenden. Die ARD und das Portal Business Insider berichteten am Mittwoch von einem möglichen Ende schon am Freitag. CDU-Außenpolitiker wollten diesen Termin zunächst nicht bestätigen.
Deutschlands Exporte in Drittstaaten im Juli gesunken
Deutschlands Exportwirtschaft hat im Juli einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Ausfuhren in Drittstaaten wie China oder die USA sanken im Vormonatsvergleich um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Juli 2020 lagen die Exporte in Drittstaaten aber um 5,8 Prozent höher. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen, waren sie 7,8 Prozent höher.
Japan weitet Notstand aus
Einen Tag nach der Eröffnung der Paralympics hat Japan den Notstand auf acht weitere Präfekturen ausgeweitet. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten nun in 21 von 47 Präfekturen härtere Regeln, weiterhin auch in der Hauptstadt Tokio.
China öffnet Terminal am weltweit drittgrößten Frachthafen wieder
In China haben die Behörden das wegen eines Corona-Fall geschlossene Terminal am Hafen Ningbo-Zhoushan wieder geöffnet. Am Terminal Meishan könnten die Arbeiten schrittweise wieder anlaufen, meldete am Mittwoch das staatliche chinesische Fernsehen unter Berufung auf die örtlichen Behörden. In vollem Umfang stehe es ab 1. September wieder zur Verfügung.
Bayer-Chef Carro verlängert Vertrag und fordert mehr Geld aus der Auslandsvermarktung
Der Vertrag von Geschäftsführer Fernando Carro vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wurde vom Gesellschafterausschuss bis 2024 verlängert. Das gab der 57-Jährige auf der Mitarbeiter-Saisoneröffnung bekannt. Der Spanier ist seit 2018 Geschäftsführer beim Werksklub.
Bayer-Chef Carro fordert mehr Geld aus Auslandsvermarktung
Geschäftsführer Fernando Carro vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wünscht sich von der künftigen Liga-Chefin Donata Hopfen Wachstum bei den TV-Geldern. "Meine klare Erwartungshaltung an die neue DFL-Geschäftsführung ist, dass die internationalen TV-Einnahmen der Bundesliga deutlich erhöht werden", sagte Carro der Sport Bild: "Der Wert der Bundesliga liegt weit über dem, was derzeit erzielt wird, auch unabhängig von Corona-Effekten."
Afghansistan: Bundeswehrverband sieht erhöhte Gefahr in Kabul
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, hat angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan vor einer zunehmenden Gefährdung am Kabuler Flughafen gewarnt. "Einerseits wissen die Afghanen, dass das Zeitfenster sich jetzt schließt, dass die Schlinge der Taliban sich zuzieht, das wird nochmal den Druck erhöhen in Richtung Flughafen", sagte Wüstner am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Zudem gebe es Berichte, wonach sich Selbstmordattentäter in der Stadt befinden sollen.
Zahl der unter Bluthochdruck Leidenden seit 1990 verdoppelt
Die Zahl der unter Bluthochdruck leidenden Menschen weltweit hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt. Laut einer am Mittwoch in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie hatten im Jahr 2019 etwa 626 Millionen Frauen weltweit Bluthochdruck, bei den Männern waren es 652 Millionen. Im Jahr 1990 waren demnach etwa 331 Millionen Frauen und 317 Millionen Männer betroffen.
Elfenbeinküste: Ebola-Patientin nach offiziellen Angaben "geheilt"
Eine junge Frau aus Guinea, die im westafrikanischen Land Elfenbeinküste positiv auf das Ebola-Virus getestet worden war, ist nach Angaben des ivorischen Gesundheitsministeriums "geheilt". An der 18-Jährigen seien binnen 48 Stunden zwei Ebola-Tests vorgenommen worden, die beide negativ ausgefallen seien, sagte Ministeriumssprecher Serge Eholié am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Da die Frau niemanden mehr anstecken könne, werde ihre Isolation aufgehoben.
Waffenlobby NRA sagt wegen Corona-Lage Jahrestagung ab
Angesichts des starken Anstiegs bei den Corona-Fallzahlen in den USA hat die einflussreiche Waffenlobby NRA ihre Jahrestagung kurzfristig abgesagt. "Die oberste Priorität der NRA ist die Sicherstellung der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Mitglieder, Mitarbeiter, Sponsoren und Unterstützer", erklärte die Organisation am Dienstag (Ortszeit). Die für kommende Woche in Harris County im Bundesstaat Texas geplante Jahrestagung werde deshalb abgesagt.
USA: Jury entzieht Ex-Gouverneur die Emmy-Auszeichnung
Der nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurückgetretene New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo muss seine Emmy-Auszeichnung zurückgeben. Die Jury des renommierten TV-Preises teilte am Dienstag mit, sie entziehe Cuomo den Emmy, den dieser im vergangenen Jahr für seine täglichen Corona-Briefings erhalten hatte. Cuomos Name sowie "jeglicher Hinweis darauf, dass er diesen Preis erhalten hat" würden ab sofort von allen Materialien der Emmy-Jury entfernt.
Para-Schwimmen: Schott und Endrolath scheitern im Vorlauf
Die deutschen Para-Schwimmer haben am ersten Wettkampftag der Paralympics in Tokio die Finalläufe erwartungsgemäß klar verpasst. Die zweimalige Weltmeisterin Verena Schott (Cottbus) kam auf ihrer Nebenstrecke 50 m Freistil in der Addition der beiden Vorläufe in 36,59 Sekunden auf Rang zwölf, zum Finaleinzug in der Startklasse S6 fehlte über eine Sekunde. Die Studentin zählt vor allem am Samstag über 100 m Brust zu den Medaillenkandidatinnen.
Paralympics: Schindler fährt in Bahn-Verfolgung um Bronze
Die ehemalige Rad-Weltmeisterin Denise Schindler greift in der Bahn-Verfolgung nach der ersten deutschen Medaille bei den Paralympischen Spielen in Tokio. Die 36-Jährige blieb in der Qualifikation der Startklassen C1 bis 3 in 3:57,625 Minuten knapp drei Sekunden unter dem bisherigen Weltrekord, musste sich aber dennoch mit Rang drei begnügen. Zum Finaleinzug fehlten der Cottbuserin knapp zwei Sekunden.
Franzosen klettern auf Arme von Christusstatue in Rio de Janeiro
Ein spektakulärer Blick auf den Sonnenaufgang in Rio de Janeiro könnte für zwei französische Touristen teuer werden: Die beiden Männer wurden erwischt, wie sie am frühen Montagmorgen von den ausgebreiteten Armen der berühmten Christusstatue in der brasilianischen Metropole aus die atemberaubende Aussicht bewunderten. Nun droht den Abenteurern im Alter von 27 und 28 Jahren eine Strafverfolgung.
Bidens billionenschwere Investitionen nimmt Hürde im Kongress
Die billionenschweren Investitionsvorhaben von US-Präsident Joe Biden haben im Kongress eine wichtige parlamentarische Hürde genommen. Im Repräsentantenhaus stimmte am Dienstag eine Mehrheit der Abgeordneten für eine Kompromisslösung im Zusammenhang mit Bidens geplanten Programmen zur Modernisierung des Sozialsystems und der Infrastruktur. Die beiden Gesetzespakete haben einen Gesamtumfang von rund 4,7 Billionen Dollar (rund vier Billionen Euro).
Hexenprozess in Salem: Verurteilte Frau wird nach Tod begnadigt
Eine während der sogenannten Hexenprozesse von Salem im 17. Jahrhundert verurteilte Frau soll postum begnadigt werden - dank einer engagierten Schulklasse aus dem US-Bundesstaat Massachussetts. Das Schicksal von Elizabeth Johnson Jr. habe ihre Schüler sehr bewegt, sagte die Lehrerin Carrie LaPierre von der North Andover Middle School. Die Teenager schrieben Briefe an Lokalpolitiker - und halfen der Senatorin Diana DiZoglio beim Verfassen eines Gesetzes, das die späte Entlastung Johnsons ermöglichen soll.
Auch Weltbank legt Hilfszahlungen für Afghanistan auf Eis
Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan legt auch die Weltbank ihre Hilfen für das Land auf Eis. Die Zahlungen seien ausgesetzt worden, sagte ein Weltbank-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die internationale Finanzorganisation beobachte die Entwicklungen vor Ort genau. Die Weltbank unterhält in Afghanistan nach eigenen Angaben mehr als zwei Dutzend Entwicklungsprojekte und hat dem Land seit 2002 5,3 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.
Götzes PSV scheitert an Benfica - Wagner schlägt Stöger
Ex-Weltmeister Mario Götze und Trainer Roger Schmidt haben mit der PSV Eindhoven die Rückkehr in die Champions League verspielt. Trotz rund einer Stunde in Überzahl kamen die Niederländer im Play-off-Rückspiel gegen Benfica Lissabon um den früheren Nationalspieler Julian Weigl nicht über ein 0:0 hinaus. Das Hinspiel in Portugal hatte Rekordmeister Benfica 2:1 gewonnen.
Algerien bricht diplomatische Beziehungen zu Marokko ab
Wegen andauernder Konflikte über die Unterstützung von Separatistenbewegungen hat Algerien seine diplomatischen Beziehungen zu Marokko abgebrochen. Algeriens Außenminister Ramtane Lamamra erklärte am Dienstag, "die marokkanischen Sicherheitsdienste und ihre Propaganda führen einen verabscheuungswürdigen Krieg gegen Algerien, sein Volk und seine Führer". Marokko reagierte nicht unmittelbar auf die Ankündigung aus Algier.