Letzte Nachrichten
Weitere vertrauliche Dokumente in Bidens Privathaus gefunden
Im Privathaus von US-Präsident Joe Biden sind weitere vertrauliche Dokumente gefunden worden. Wie das Weiße Haus am Samstag mitteilte, wurden die fünf Seiten aus Bidens Zeit als Vizepräsident unter Barack Obama in einem Raum neben der Garage entdeckt, nachdem Bidens Rechtsberater Richard Sauber das Haus in Wilmington im Bundesstaat Delaware am Donnerstag wegen bereits zuvor gefundener Dokumente besucht hatte.
Söder fordert rasch Klarheit über Lambrecht-Nachfolge
CSU-Chef Markus Söder hat von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) rasch Klarheit über die künftige Leitung des Verteidigungsressorts verlangt. Söder schloss sich damit in der "Bild am Sonntag" Appellen anderer Unions-Politikerinnen und -Politiker an. Die SPD kritisierte "Häme" gegenüber Amtsinhaberin Christine Lambrecht (SPD) aus den Reihen der CDU/CSU.
Oberste Verbraucherschützerin befürwortet Übergewinnsteuer für Lebensmittelkonzerne
Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherschutzzentralen (vzbv), Ramona Pop, hat eine Übergewinnsteuer für Lebensmittelkonzerne ins Spiel gebracht. Die teilweise Abschöpfung krisenbedingter Übergewinne der Energiekonzerne sei "ein gutes Modell, das auch auf andere Wirtschaftsbereiche übertragbar sein könnte", sagte Pop der "Bild am Sonntag". "Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels sein."
Rodel-EM: Doppelsieg auch für die deutschen Frauen
Zwei Doppelsiege bei der EM: Die deutschen Rodlerinnen haben es den Männern gleichgetan und bei den Europameisterschaften in Sigulda Gold und Silber gewonnen. Anna Berreiter setzte sich am Sonntag in einem extrem engen Rennen vor Dajana Eitberger durch, nach dem überraschenden Olympia-Silber vor einem Jahr in Peking war es das nächste Highlight in der jungen Karriere der 23-Jährigen.
Brasiliens Staatsanwaltschaft ermittelt nach Krawallen auch gegen Bolsonaro
In Brasilien ziehen die Ermittlungen nach der gewaltsamen Erstürmung des Präsidentenpalasts in Brasília immer weitere Kreise und richten sich nun auch gegen Ex-Präsident Jair Bolsonaro persönlich. Brasiliens Oberster Gerichtshof gab der Forderung der Generalstaatsanwaltschaft statt, den rechtsradikalen Politiker auf eine Liste von Verdächtigen zu setzen, gegen die wegen der Gewalt am 8. Januar ermittelt werden soll. Unterdessen wurde am Samstag Bolsonaros ehemaliger Justizminister Anderson Torres bei seiner Rückkehr aus den USA verhaftet.
Zahl der Todesopfer steigt nach russischem Angriff auf Dnipro auf 21
Die Zahl der Todesopfer nach dem Einschlag einer russischen Rakete in ein Wohnhaus in der Stadt Dnipro ist nach ukrainischen Angaben auf 21 gestiegen. "Das Schicksal von mehr als 40 Menschen bleibt unklar", erklärte der Gouverneur der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, am Sonntag. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach noch an.
Polizei: Rund 70 verletzte Beamte seit Mittwoch bei Einsatz in Lützerath
Im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Räumung des Dorfes Lützerath in Nordrhein-Westfalen sind nach Polizeiangaben seit Mittwoch mehr als 70 Beamte verletzt worden. Ein Teil davon sei auf den Einsatz bei einer Großdemonstration am Samstag zurückzuführen, sagte ein Sprecher der Polizei Aachen am Sonntag. Die Verletzungen gehen demnach sowohl auf Auseinandersetzungen mit Klimaaktivisten als auch auf Fehltritte wegen der Bodenbeschaffenheit oder andere Umstände zurück. Die meisten Beamten seien weiterhin dienstfähig.
Polizei ermittelt nach Tod eines vierjährigen Jungen in Niedersachsen
Nach dem Tod eines vierjährigen Jungen in Barsinghausen bei Hannover hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Totschlags und schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen eingeleitet. Die 28 Jahre alte Mutter und deren 33-jähriger Lebensgefährte wurden am Samstag einem Haftrichter vorgeführt und kamen anschließend in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag in Hannover mitteilten.
Früherer Volkswagen-Chef Carl Hahn gestorben
Der langjährige Vorstandschef der Volkswagen AG, Carl Hahn, ist tot. Das bestätigte die Carl und Marisa Hahn Stiftung am Sonntag in Wolfsburg. Hahn starb demnach am Samstag im Alter von 96 Jahren. Zuerst hatte die "Welt" darüber berichtet.
Ab Dienstag Prozess gegen Elon Musk wegen irreführender Tweets zu Tesla
Tesla-Chef Elon Musk muss sich wegen Manipulation der Aktienmärkte durch einen Tweet im Jahr 2018 ab Dienstag vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien verantworten. Wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte, wies Bundesrichter Edward Chen Musks Forderung zurück, das Verfahren von San Francisco in den Bundesstaat Texas zu verlegen, wohin Musk den Sitz von Tesla mittlerweile verlegt hat. Am Dienstag soll demnach die Auswahl der Geschworenen beginnen.
Al-Attiyah zum fünften Mal Dakar-Sieger - Gottschalk Dritter
Nasser Al-Attiyah hat seinen Titel bei der 45. Rallye Dakar erfolgreich verteidigt und zum insgesamt fünften Mal beim Wüstenklassiker triumphiert. Der Brasilianer Lucas Moraes wahrte mit seinem Beifahrer Timo Gottschalk im Toyota auf dem 14. und letzten Teilstück über 136 Wertungskilometer mit dem Zielort Dammam den dritten Gesamtrang.
Lehrerverband und Kultusministerkonferenz fordern Maßnahmen gegen Lehrermangel
Angesichts des Lehrermangels hat die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Astrid-Sabine Busse (SPD), eine verstärkte Ausbildung gefordert. "Die Universitäten sind aufgefordert, ausreichend auszubilden und Lehramtsstudierende beispielsweise durch zielführende Beratung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen", sagte die Berliner Bildungssenatorin der "Bild am Sonntag". Zur Entlastung der Lehrerschaft sollten zudem an den Schulen zunehmend multiprofessionelle Teams Lehrkräften, Erziehern, Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen "Hand in Hand arbeiten".
Friedensnobelpreisträgerin Matwijtschuk dringt auf Panzer-Lieferung an Ukraine
Die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk hat die Bundesregierung aufgerufen, ihren Widerstand gegen die Lieferung westlicher Kampfpanzer an ihr Land aufzugeben. "Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso die Ukraine keine modernen Kampfpanzer und Flugzeuge bekommt, nach denen wir seit Monaten fragen", sagte Matwijtschuk der "Bild am Sonntag".
80-Jähriger stirbt in Bremen nach Zusammenstoß mit Zug an Bahnübergang
Ein 80-Jähriger ist am Samstagabend in Bremen an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden und noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Mann betrat die Übergang offenbar trotz geschlossener Halbschranken und Rotlicht, wie die Polizei Bremen am Sonntag berichtete.
Zahl der Verletzten bei Demo gegen Abriss von Lützerath noch unklar
Nach der Großdemonstration gegen die Räumung des Dorfes Lützerath in Nordrhein-Westfalen war die Zahl der Verletzten zunächst weiter unklar. Ein Sprecher der Polizei Aachen sagte am Sonntag, es gebe noch "keine gesicherten Informationen". Die Polizei erwartete konkrete Zahlen im Laufe des Sonntags.
Skispringen: Freitag starke Zweite in Zao
Skispringerin Selina Freitag hat zum Abschluss der Japan-Tour ihren ersten Weltcupsieg nur um Zentimeter verpasst. Die 21-Jährige aus Aue landete im Schneegestöber von Zao knapp hinter Weltcup-Spitzenreiterin Eva Pinkelnig aus Österreich auf Rang zwei, durfte sich aber über das beste Ergebnis ihrer Karriere freuen. Die Olympia-Zweite Katharina Althaus rundete als Siebte das gute DSV-Ergebnis ab.
Peru ruft wegen Protesten Ausnahmezustand in Lima und anderen Regionen aus
Die peruanische Regierung hat am Samstag wegen der anhaltenden Proteste gegen sie den Notstand in der Hauptstadt Lima und drei weiteren Regionen ausgerufen. Nach einem am Samstagabend im Amtsblatt veröffentlichten Dekret erlaubt es der 30 Tage geltende Ausnahmezustand der peruanischen Armee, einzugreifen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Laut dem Dekret werden außerdem mehrere verfassungsmäßige Rechte ausgesetzt, so etwa die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit.
Niemeier peilt Überraschung gegen Swiatek an
Jule Niemeier peilt bei den Australian Open selbstbewusst eine Überraschung gegen die Weltranglistenerste Iga Swiatek aus Polen an. "Die Auslosung ist natürlich sehr schwierig. Ich habe in New York schon gegen sie gespielt und ihr einen Satz abgenommen", sagte die deutsche Nummer eins bei Eurosport vor der Partie am Montag (9.00 Uhr/Eurosport): "Ich will natürlich eine Revanche und das Match gewinnen."
Purdy führt 49ers zum Sieg - Jaguars mit großem Comeback
Die nächste große Leistung von Shooting-Star Brock Purdy und eine filmreife Aufholjagd der Jacksonville Jaguars: Die Play-offs der Football-Liga NFL haben mit den ersten beiden Spielen des Wildcard-Weekends Fahrt aufgenommen. Rookie-Quarterback Purdy führte den Mitfavoriten San Francisco 49ers gegen die Seattle Seahawks zu einem 41:23 und damit ins Viertelfinale. Jacksonville indes lag gegen die Los Angeles Chargers bereits mit 27 Punkten zurück - und gewann am Ende 31:30.
Schiri-Aussagen: Michelmann rügt Schwarzer
Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), hat Ex-Weltmeister Christian Schwarzer für dessen Kritik an Schiedsrichterinnen im Männerbereich gerügt. "Es ist schade, dass sich so ein großer Nationalspieler derart ins Abseits manövriert", sagte Michelmann dem SID am Rande der Handball-WM in Polen und Schweden: "Ich finde diese Aussagen absolut aus der Zeit gefallen und komplett deplatziert."
Süle findet Diskussionen während der WM "ungerecht"
Nationalspieler Niklas Süle vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat den Umgang mit der Nationalmannschaft während der WM in Katar kritisiert. "Ich fand es ungerecht, dass diese Erwartungshaltungen auch noch während der WM an uns herangetragen worden sind", sagte Süle der Welt am Sonntag und bezog sich damit beispielsweise auf die Diskussionen um das Thema Menschenrechte, das während der WM im Fokus stand.
Zverev: "Es waren sieben Bänder"
Olympiasieger Alexander Zverev sind bei seiner schweren Verletzung im vergangenen Juni eigenen Angaben zufolge sieben Bänder gerissen. "Es wurde immer berichtet, es seien drei Bänder gerissen. Es waren aber sieben, von denen drei operiert wurden", sagte der 25-Jährige der Bild am Sonntag kurz vor dem Start der Australian Open.
Rittner sieht Debütantin Lys "auf dem richtigen Weg"
Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner sieht in Grand-Slam-Debütantin Eva Lys (21) eine Kandidatin für eine positive Überraschung in Melbourne. "Sie kann sich mit den Australian Open in die ersten 100 der Welt spielen und damit dann eine super Grundlage legen", sagte Rittner dem SID: "Ich glaube, dass sie auf dem richtigen Weg ist."
"Etwas Kritik" an Kabinen-DJ Ernst: "Schon speziell"
Der neue Kabinen-DJ Simon Ernst trifft bei den WM-Spielen mit seiner Musikauswahl nicht den Geschmack aller deutschen Handballer. "Es wurde schon etwas Kritik geäußert, der eine oder andere hat seine eigenen Kopfhörer auf. Ich weiß nicht, ob es da vielleicht einen kleinen Zwist gibt", scherzte Nationalspieler Kai Häfner vor dem zweiten deutschen Vorrundenspiel gegen Serbien am Sonntag (18.00 Uhr/ARD).
Ukraine meldet mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Wohnhaus in Dnipro
Russland hat nach ukrainischen Angaben am Samstag erneut wichtige Infrastruktur in der Ukraine angegriffen und dabei auch ein Wohnhaus in der ostukrainischen Stadt Dnipro getroffen. Mindestens 14 Menschen seien dabei getötet und 64 weitere verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, im Onlinedienst Telegram. In den meisten ukrainischen Regionen kam es nach der neuen Angriffswelle zu Notabschaltungen des Stromnetzes.
Bericht: Versöhnung zwischen Harry und königlicher Familie vor Krönung "möglich"
Eine Versöhnung zwischen Prinz Harry und der königlichen Familie in Großbritannien nach der Veröffentlichung von Harrys viel beachteter Autobiografie könnte es laut einem britischen Medienbericht noch vor der Krönung von König Charles III. im Mai geben. "Es braucht eine Menge Flexibilität auf allen Seiten, aber es ist machbar, es ist reparierbar", sagte eine dem König nahestehende und auch mit Harry und seiner Frau Meghan bekannte Quelle nach einem Bericht der Zeitung "The Sunday Times" von Samstag.
London kündigt Lieferung von 14 schweren Kampfpanzern an Kiew an
Inmitten einer neuen russischen Angriffswelle auf wichtige Infrastruktur in der Ukraine hat Großbritannien die Lieferung von 14 schweren Kampfpanzern an Kiew angekündigt. Die Bereitstellung der Panzer vom Typ Challenger 2 sowie zusätzlicher Artilleriesysteme solle der ukrainischen Armee dabei helfen, "die russischen Truppen zurückzudrängen", sagte Premierminister Rishi Sunak am Samstag. Bei den russischen Angriffen wurden nach Angaben des örtlichen Gouverneurs im ostukrainischen Dnipro mindestens 12 Menschen getötet.
Zehntausende protestieren gegen neue israelische Regierung
In Tel Aviv sind zehntausende Menschen gegen die neue israelische Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf die Straße gegangen. Wie israelische Medien unter Berufung auf Quellen bei der Polizei berichteten, versammelten sich am Samstag trotz Regenwetters bis zu 80.000 Menschen auf dem zentralen Habima-Platz und hielten Schilder mit Aufschriften wie "Regierung der Schande" und "Stürzt den Diktator" hoch. Es war die größte Demonstration seit der Bildung der neuen Regierung Ende Dezember.
Ukraine meldet mindestens neun Tote bei russischem Angriff auf Wohnhaus in Dnipro
Russland hat nach ukrainischen Angaben am Samstag erneut wichtige Infrastruktur in der Ukraine angegriffen und dabei auch ein Wohnhaus in der ostukrainischen Stadt Dnipro getroffen. Mindestens zwölf Menschen seien getötet und 64 weitere verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, im Onlinedienst Telegram. In den meisten ukrainischen Regionen kam es nach der neuen Angriffswelle zu Notabschaltungen des Stromnetzes.
Handball-WM: Drei Favoriten in der Hauptrunde - Island patzt
Die Favoriten Frankreich, Schweden und Spanien sind bei der Handball-Weltmeisterschaft in Polen und Schweden in die Hauptrunde eingezogen, Island hingegen hat gegen Ungarn gepatzt. Dank des Comebacks sind die Ungarn damit für die Hauptrunde qualifiziert, auch Slowenien kann nach dem zweiten Sieg nicht mehr auf den letzten Platz der Gruppe B abrutschen und ist somit weiter.
Transferpoker beendet: Hoffenheims Rutter wechselt zu Leeds
Der Transferpoker um Offensivspieler Georginio Rutter vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim ist beendet. Wie beide Vereine am Samstag bestätigten, wechselt der Offensivspieler mit sofortiger Wirkung zu Leeds United. Beim Tabellen-14. der englischen Premier League erhält der 20-Jährige einen Vertrag bis 2028. Hoffenheim kassiert inklusive Bonuszahlungen eine Ablöse von bis zu 40 Millionen Euro.
Tausende protestieren gegen neue israelische Regierung
In Tel Aviv sind erneut tausende Menschen gegen die neue israelische Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf die Straße gegangen. Mindestens 20.000 Menschen versammelten sich am Samstag trotz Regenwetters im Stadtzentrum und hielten Schilder mit Aufschriften wie "Regierung der Schande" und "Stürzt den Diktator" hoch. Es war die größte Demonstration seit der Bildung der neuen Regierung Ende Dezember.