Letzte Nachrichten
Abstimmung zu Verbrenner-Aus in Brüssel aufgeschoben
Unter anderem wegen des Widerstands der FDP hat die Europäische Union den für kommende Woche geplanten Beschluss über das sogenannte Verbrenner-Aus ab 2035 aufgeschoben. Ein Sprecher des schwedischen EU-Ratsvorsitzes schrieb am Freitag auf Twitter, das Thema stehe nicht mehr auf der Agenda des Ministerrats am kommenden Dienstag. Die für diesen Freitag geplante vorbereitende Abstimmung der EU-Botschafter werde "zu gegebener Zeit" nachgeholt.
Bundesrat fordert Verbot von Einweg-E-Zigaretten
Der Bundesrat wünscht sich ein Verbot von Einweg-Versionen der elektronischen Zigarette. Die Produkte könnten "bauartbedingt weder erneut mit Liquid befüllt noch kann die Batterie ausgetauscht werden, weswegen sie im Hinblick auf die Ziele der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung wie auch andere kurzlebige Kleingeräte auf Batteriebasis sehr kritisch zu bewerten sind", heißt es in der Entschließung der Länderkammer vom Freitag.
Bundesrat erleichtert virtuelle Mitgliederversammlungen von Vereinen
Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen die Digitalisierung vorangetrieben - so auch im deutschen Vereinswesen. Anknüpfend an eine Sonderregelung aus der Pandemie-Zeit hat der Bundesrat am Freitag Erleichterungen für hybride und virtuelle Mitgliederversammlungen in Vereinen gebilligt. Damit ist eine Teilnahme an den Versammlungen mittels elektronischer Kommunikation grundsätzlich immer möglich.
Bayern-BVB am 1. April um 18.30 Uhr
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den Bundesliga-Hit zwischen Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund am 26. Spieltag auf Samstag, 1. April (18.30 Uhr/Sky), terminiert. Einen Tag später treffen der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im rheinischen Derby aufeinander (Sonntag, 2. April, 15.30 Uhr/DAZN).
Bundesrat verurteilt Ukraine-Krieg als "Bruch von Kernprinzipien des Völkerrechts"
Der Bundesrat hat anlässlich des Jahrestags des russischen Überfalls auf die Ukraine den Krieg "auf das Schärfste" verurteilt. In einer am Freitag einstimmig verabschiedeten Entschließung wird der Krieg als "eklatanter Verstoß gegen das Gewaltverbot der Charta der Vereinten Nationen" bezeichnet. "Ein derartiger Bruch von Kernprinzipien des Völkerrechts wie Souveränität und territoriale Integrität zerstört dauerhaft das Fundament der europäischen Friedensordnung", heißt es in dem von Nordrhein-Westfalen formulierten Papier.
Hälfte neuer Wohngebäude in Deutschland bereits mit Wärmepumpe beheizt
Wärmepumpen als umweltfreundliche Energiequelle boomen. In der Hälfte der 2021 fertiggestellten Wohngebäude sorgt bereits ein solches Gerät für warme Wohnzimmer, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Entsprechend stark stieg die Produktion von Wärmepumpen: in den ersten drei Quartalen 2022 um fast 50 Prozent. Handwerksleistungen im Heizungsbau verteuerten sich stark, im Januar kosteten sie 19 Prozent mehr als im Januar 2022.
Polizei durchsucht Bahnhof von Larisa nach Zugunglück in Griechenland
Nach dem schweren Zugunglück in Griechenland mit mindestens 57 Toten hat die Polizei am Freitag den Bahnhof der Stadt Larisa durchsucht. Die Beamten hätten alle Dokumente beschlagnahmt, die bei den Ermittlungen helfen könnten, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Frankreichs Präsident Macron erhält Westfälischen Friedenspreis
Der französische Präsident Emmanuel Macron erhält den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens. Macron sei "ein Kämpfer für Freiheit, Frieden und Europa", erklärte die Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) in Münster am Freitag zur Begründung. Er stifte mit seiner proeuropäischen Politik Frieden in Zeiten des Kriegs.
Grünen-Chefin: Verkehrswende ist zentral für Erreichen der Klimaziele
Grünen-Chefin Ricarda Lang stellt sich anlässlich des Aktionstags von Fridays for Future und der Gewerkschaft Verdi hinter die Forderungen der Streikenden. Auf den Beschäftigten im Nahverkehr lasteten die Versäumnisse der vergangenen Jahre am meisten, sagte Lang am Freitag dem Portal "Web.de". Vor allem auf dem Land gebe es schon jetzt nicht mehr genug Busfahrer. "Sie brauchen gute Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, zum Beispiel durch ein familienfreundliches Schichtsystem."
USA sagen sechs Milliarden Dollar für Schutz der Weltmeere zu
Bei der internationalen Meeresschutzkonferenz "Our Ocean" in Panama-Stadt haben die USA rund sechs Milliarden US-Dollar (etwa 5,65 Milliarden Euro) für den Schutz der Meere im Jahr 2023 zugesagt. Der frühere US-Außenminister und heutige Klimabeauftragte des Weißen Hauses, John Kerry, erklärte am Donnerstag (Ortszeit), die Summe solle auf 77 Hochsee-Projekte verteilt werden. Darunter soll auch technische Hilfe bei der Einrichtung grüner Transportkorridore fallen, mit denen Emissionen in der Schifffahrt reduziert werden sollen.
Flächendeckende Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr begonnen
In mehreren Bundesländern haben am Freitag Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr begonnen. Wie ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Baden-Württemberg sagte, stand der ÖPNV in neun Städten des Bundeslands still. Auch in Hannover und anderen niedersächsischen Städten fuhren Busse und Stadtbahnen nicht, wie eine Sprecherin des Verdi-Landesbezirks Niedersachsen sagte. Verdi rief im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts in den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen zum Streik auf.
Analyse: Tiktok-Nutzung in den USA bald auf Niveau von Netflix
Die Nutzung des Kurzvideodienstes Tiktok in den USA hat stark zugenommen, auch bei älteren Internetnutzern. Einer am Donnerstag vorgestellten Untersuchung des Branchenbeobachters Insider Intelligence zufolge verbringen US-Nutzer im Durchschnitt lediglich auf Netflix mehr Zeit als auf Tiktok. Die Experten gehen davon aus, dass der Abstand im kommenden Jahr noch kleiner wird, während andere Netzwerke wie Youtube, Instagram und Facebook weiter zurückfallen.
Öffentliche Hand gibt jährlich im Schnitt 9200 Euro pro Schüler aus
Der Staat hat im Jahr 2021 durchschnittlich 9200 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben. Dies waren rund 500 Euro beziehungsweise fünf Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr 2020, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.
Ukrainischer Botschafter lehnt Verhandlungen mit Russland vor einem Rückzug ab
Der ukrainische Botschafter Oleksij Makejew hat bekräftigt, dass Verhandlungen mit Russland erst dann vorstellbar sind, wenn dieses die besetzten Gebiete geräumt hat. "Menschen sterben, weil Russland das will", sagte er am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Viele Russen träumten davon, die Ukraine zu vernichten.
Lufthansa nach zwei Verlustjahren wieder in der Gewinnzone
Die Lufthansa ist nach zwei Verlustjahren im Jahr 2022 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Flugkonzern meldete am Freitag für das vergangene Jahr einen Netto-Gewinn von 791 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro verbucht.
NBA: Doncic und Irving überragen bei Dallas-Sieg
Mit einem gemeinsamen Offensivfeuerwerk haben die Basketball-Superstars Luka Doncic und Kyrie Irving die Dallas Mavericks zu einem wichtigen Heimsieg in der NBA geführt. Der Slowene Doncic war beim 133:126 gegen die Philadelphia 76ers mit 42 Punkten bester Scorer der Partie, Irving steuerte 40 Zähler zum Erfolg bei. Der deutsche Nationalspieler Maxi Kleber kam im zweiten Spiel nach der Rückkehr von einer langwierigen Oberschenkelverletzung auf neun Punkte.
NHL: Grubauer gewinnt deutsches Duell mit Seider
Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer hat den Seattle Kraken zu einem Erfolg im Kampf um die Play-off-Plätze in der nordamerikanischen Profiliga NHL verholfen. Der Goalie wurde beim 5:4 nach Verlängerung gegen Moritz Seider und die Detroit Red Wings eingewechselt und parierte 16 der 17 Schüsse auf sein Tor.
DGB-Chefin Fahimi verteidigt Streiks und hohe Tarifforderungen
Die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat die aktuellen Streiks und die hohen Tarifforderungen der Gewerkschaften verteidigt. Der Vorwurf, die Gewerkschaften hätten Maß und Mitte verloren, sei "natürlich völliger Unsinn", sagte Fahimi im "Wochentester"-Podcast von "Kölner Stadt-Anzeiger" und Redaktionsnetzwerk Deutschland.
47.000 Menschen in Köln mehrere Stunden lang ohne Strom
Im Kölner Stadtteil Mülheim sind am Donnerstagabend und frühen Freitagmorgen rund 47.000 Menschen stundenlang ohne Strom gewesen. Ursache sei ein Brand an einem Trafo-Haus gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Von dem Stromausfall betroffen seien rund 47.000 Einwohner in 25.000 Haushalten gewesen.
Tennis: Maria scheitert im Achtelfinale
Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria (Bad Saulgau) hat beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Die 35-Jährige unterlag im Achtelfinale der an Position acht gesetzten Italienerin Elisabetta Cocciaretto nach etwas mehr als zwei Stunden und großem Kampf mit 6:7 (5:7), 6:7 (3:7).
Voss-Tecklenburg wünscht sich BVB und Schalke in Frauen-BL
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wünscht sich die großen Fußballklubs aus dem Ruhrgebiet wie Borussia Dortmund oder Schalke 04 auch in der Frauen-Bundesliga. "Wenn solche Vereine mit einer solchen Strahlkraft, die so viele Menschen verbinden, sich mit der Förderung von Frauenfußball engagieren, dann ist das ein riesiger Mehrwert", sagte die gebürtige Duisburgerin in einem Talk der WAZ.
Badstuber: Neapel "ein Favorit" auf den CL-Titel
Der frühere Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber sieht den italienischen Tabellenführer SCC Neapel als großen Anwärter auf den Gewinn der Champions League. "Für mich ist Neapel in der aktuellen Form ein Favorit auf den Titel. Es gibt in dieser Saison vielleicht nicht die eine Mannschaft, die alles überstrahlt. Daher könnte es mal wieder Zeit für eine Überraschung sein", sagte Badstuber im Interview mit der Münchner Abendzeitung.
Hülkenberg und Glock beklagen Image des Autos in Deutschland
Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg sieht im schlechter werdenden Ruf des Autos einen gewichtigen Grund für den Nachwuchsmangel im deutschen Motorsport. "Das Thema Automobil ist hierzulande medial nicht gerade positiv aufgeladen. Wir waren einmal eine Autonation, jetzt wird das Auto immer mehr schlechtgeredet", sagte Hülkenberg im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Müller warnt vor "absoluter Gefahr" Mbappe
Bayern Münchens Thomas Müller geht mit einer Mischung aus großem Respekt und Zuversicht ins Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris St. Germain. "Es ist schon eine einzigartige Situation, die frisch gekürten Plätze 1 und 2 der Weltfußballer-Wahl im Angriff zu haben", schrieb der 33-Jährige in seinem Newsletter "esmüllert" mit Blick auf Lionel Messi und Kylian Mbappe: "Unser knapper Sieg im Hinspiel ist auf jeden Fall ein Vorteil für uns. Das gibt uns Sicherheit."
Oppositionsführer in Kambodscha zu 27 Jahren Haft verurteilt
In einem laut Menschenrechtsaktivisten politisch motivierten Prozess ist Kambodschas Oppositionsführer Kem Sokha zu 27 Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde am Freitag des Landesverrats und der Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften schuldig gesprochen. Der 69-Jährige ist ein Dauergegner des seit Jahrzehnten herrschenden Regierungschefs Hun Sen.
Tafeln in Deutschland sehen sich am Limit
Die Tafeln in Deutschland sehen sich am Limit. Im bundesweiten Durchschnitt seien im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr Menschen zur kostenlosen Lebensmittelverteilung gekommen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Tafeln, Jochen Brühl, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitagsausgaben). "Die Tafeln unterstützen aktuell etwa zwei Millionen Menschen, so viele wie nie zuvor in unserer 30-jährigen Geschichte." Die Helfer seien "psychisch und physisch am Limit".
Bekannter US-Anwalt Alex Murdaugh des Doppelmordes schuldig gesprochen
In einem in den USA mit riesigem Interesse verfolgten Prozess ist der bekannten Anwalt Alex Murdaugh des Doppelmordes für schuldig befunden worden. Die Geschworenen sahen es am Donnerstag in Walterboro im Bundesstaat South Carolina als erwiesen an, dass der 54-Jährige seine Ehefrau und seinen Sohn erschossen hat. Dem Anwalt droht damit eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Flächendeckende Warnstreiks in Nahverkehr und Proteste von Fridays for Future
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts in Bund und Ländern bestreikt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Freitag in sechs Bundesländern den öffentlichen Nahverkehr. Betroffen sind die Flächenländer Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Die Warnstreiks finden parallel zu bundesweiten Protestaktionen der Organisation Fridays for Future statt. Die Klimaaktivistinnen und -aktivisten wollen an 200 Orten für eine Verkehrswende demonstrieren.
Bundestag entscheidet über schnellere Genehmigungen für Wind- und Solaranlagen
Der Bundestag berät am Freitag (ab 09.00 Uhr) abschließend über ein Gesetz zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für neue Wind- und Solarstromanlagen sowie den Ausbau der Stromnetze. In vielen Fällen fallen damit Umweltverträglichkeitsprüfungen und artenschutzrechtliche Prüfungen weg. Das Gesetz geht auf die im Dezember verabschiedete EU-Notfallverordnung für den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien im Zeichen des russischen Angriffs auf die Ukraine zurück.
Bundesrat befasst sich mit 49- Euro-Ticket und virtuellen Vereinsversammlungen
Der Bundesrat befasst sich in seiner Sitzung am Freitag (09.30 Uhr) unter anderem mit dem geplanten 49-Euro-Ticket. Nachdem das Bundeskabinett Anfang Februar den nötigen Gesetzentwurf für die Einführung beschlossen hatte, haben die Länder nun Gelegenheit zur Stellungnahme - für die Sitzung wurden zahlreiche Redebeiträge zu dem Thema angemeldet.
Deutscher Kandidat für ESC wird bei Vorentscheid ausgewählt
Am Freitag (22.20 Uhr) wird in Köln die deutsche Kandidatin oder der Kandidat für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Liverpool ausgewählt. Insgesamt neun Starter treten in der ARD-Livesendung "Unser Lied für Liverpool" gegeneinander an. Als Favoriten galten im Vorfeld der Partyschlagersänger Ikke Hüftgold, die Folksängerin Patty Gurdy und die Rockband Lord of the Lost.
Biden empfängt Scholz in Weißen Haus zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird am Freitag (14.00 Uhr Ortszeit, 20.00 Uhr MEZ) im Weißen Haus von US-Präsident Joe Biden empfangen. Zentrales Thema der Gespräche in Washington wird der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sein. Dabei dürfte es um weitere Hilfen für Kiew, womöglich aber auch um Chinas wachsende Bedeutung im Ukraine-Krieg gehen. Scholz sagte im Vorfeld der Reise, bei den Gesprächen mit Biden solle die "enge Abstimmung" mit den USA fortgeführt werden. Die transatlantische Partnerschaft sei "enger und vertrauensvoller denn je".