Letzte Nachrichten
Ferrari gewinnt 100 Jahre nach der Premiere in Le Mans
100 Jahre nach der Premiere des Klassikers hat Ferrari bei seiner Rückkehr die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Nach 50-jähriger Abstinenz holten die Italiener Alessandro Pier Guidi und Antonio Giovinazzi mit dem Briten James Calado bei der 91. Auflage den Sieg für den italienischen Hersteller.
Waldbrand bei Jüterbog unter Kontrolle
Die Feuerwehr hat den Waldbrand im brandenburgischen Jüterbog unter Kontrolle gebracht. Die Großschadenslage sei aufgehoben worden, teilte die Einsatzleitung der Feuerwehr am Sonntagnachmittag auf AFP-Anfrage mit. Eine Brandwache bleibe aber weiterhin vor Ort.
Schottlands Ex-Regierungschefin Sturgeon im Zuge von Finanzermittlungen festgenommen
Die frühere schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ist nach Angaben von Polizei und britischen Medien im Zuge von Ermittlungen zu den Finanzen ihrer Partei festgenommen worden. Wie die Polizei in Schottland am Sonntag mitteilte, wurde eine 52-Jährige "als Verdächtige in Verbindung mit den laufenden Ermittlungen zu der Finanzierung und den Finanzen der Schottischen Nationalpartei" festgenommen und befragt. Britische Medien berichteten, es handle sich um Sturgeon.
Lauterbach: Derzeit kein Raum für höhere Honorare der Apotheker
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat den Forderungen der Apothekerverbände nach höheren Honoraren eine Absage erteilt. "Die gesetzlichen Krankenkassen klagen über Finanzprobleme, der Finanzminister kürzt die Mittel", sagte Lauterbach der "Bild am Sonntag". "Unter diesen Umständen ist für höhere Honorare der Apotheker im Moment kein Raum." Die Apothekerverbände fordern eine Anhebung der Honorare für verschreibungspflichtige Arzneimittel von 8,35 Euro auf zwölf Euro pro Packung.
Criterium du Dauphine: Vingegaard fährt Gesamtsieg ein
Tour-de-France-Gewinner Jonas Vingegaard (Team Jumbo-Visma) hat seine komfortable Führung auch auf der Schlussetappe behauptet und sich souverän den Gesamtsieg beim 75. Criterium du Dauphine gesichert. Der Däne kam am Sonntag beim Zieleinlauf nach 152,8 km von Le Pont-de-Claix zur Festung von Grenoble als Zweiter hinter dem italienischen Tagessieger Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) ins Ziel, es ist der dritte Rundfahrterfolg dieser Saison für den Vorjahreszweiten.
Waldbrände in Kanada werden Behörden "den ganzen Sommer" beschäftigen
Die verheerenden Waldbrände in Kanada werden die Behörden nach eigener Einschätzung noch wochenlang beschäftigen. Der Kampf werde "den ganzen Sommer" andauern, sagte der Sicherheitsminister der Provinz Québec, François Bonnardel, am Samstag. Derweil entspannte sich die durch die Brände ausgelöste Smog-Lage an der Ostküste der USA ein wenig.
Nach Fan-Tumulten: Unterhaching steigt in 3. Liga auf
Sandro Wagner hat seine erste Trainerstation mit einem Erfolg beendet und die SpVgg Unterhaching zurück in die 3. Liga geführt. Der Meister der Regionalliga Bayern gewann das hitzige Relegations-Rückspiel gegen Energie Cottbus mit 2:0 (1:0) und sicherte sich nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel den letzten freien Drittliga-Platz. Überschattet wurde das Spiel von Ausschreitungen der Cottbuser Fans.
Nach Asyl-Einigung will Faeser Nachbesserungen für Familien erreichen
Nach dem Asyl-Kompromiss will die Bundesregierung im weiteren Verfahren über das EU-Parlament Nachbesserungen für Familien mit Kindern erreichen. Es gehe darum, dass diese "nicht ihr Asylverfahren an den Außengrenzen durchlaufen müssen, sondern gleich in die EU einreisen können", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der "Bild am Sonntag". Forderungen aus der CDU nach Kontrollen an der deutschen Landesgrenze wies sie zurück. Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) verteidigten derweil den Asyl-Kompromiss.
Ampel-Koalition sucht unter Zeitdruck nach Einigung im Heizungsstreit
Während die Ampel-Koalition unter großem Zeitdruck nach einer Einigung im Heizungsstreit sucht, reißt die Kritik an dem Gesetzesvorhaben nicht ab. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte bei einer Kundgebung am Wochenende, das geplante Gesetz gehe "völlig an der Realität vorbei" und gehöre in die "Schublade". Die Grünen-Politikerin Renate Künast rief ihre eigene Partei zur Kompromissbereitschaft auf, um den monatelangen Streit zwischen den Koalitionspartnern beizulegen.
EU stellt Tunesien Finanzhilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro in Aussicht
Bei ihrem Besuch in Tunesien hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem nordafrikanischen Staat eine "verstärkte Partnerschaft" und Finanzhilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. 150 Millionen Euro könnten "sofort" für den tunesischen Staatshaushalt zur Verfügung gestellt, weitere 900 Millionen als langfristige Unterstützung verwendet werden, sagte von der Leyen am Sonntag in Tunis. Sie schlug nach eigenen Angaben dem tunesischen Präsidenten Kais Saied ein Fünf-Punkte-Programm vor, das neben den Finanzhilfen unter anderem auch EU-Unterstützung für Tunesiens Kampf gegen irreguläre Migration umfasst.
Selenskyj spricht von "Gegenoffensiven" gegen russische Truppen
Die ukrainische Armee geht Staatschef Wolodymyr Selenskyj zufolge mit "Gegenoffensiven" an der Front gegen die russischen Truppen vor. Es fänden "Gegenoffensiv- und Defensiv-Aktionen" statt, er werde aber "keine Einzelheiten" nennen, sagte Selenskyj am Samstag in Kiew. Er ließ damit offen, ob es sich um die schon lange erwartete Großoffensive der Ukraine handelt. Russischen Angaben zufolge läuft diese bereits seit Tagen.
Härtel neuer Trainer bei Eintracht Braunschweig
Jens Härtel wird neuer Cheftrainer beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Der 53-Jährige löst Michael Schiele ab, von dem sich die Niedersachsen erst am Freitag getrennt hatten.
Flick sucht seine EM-Startelf - Füllkrug stürmt
Bundestrainer Hansi Flick will sich in den anstehenden Länderspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seiner Startelf für die Heim-EM 2024 nähern. "Wir haben im Mittelfeld ein Überangebot, sind aber happy über die große Anzahl Spieler mit dieser Qualität", sagte Flick vor dem 1000. Länderspiel gegen die Ukraine am Montag (18.00 Uhr/ZDF) in Bremen. "Wir wägen genau ab, wer spielt, sind in einem Prozess zur EM hin und werden die Spiele nutzen, um am Ende der Reise andere Erkenntnisse zu haben."
Linken-Vorstand sagt sich von Wagenknecht los und fordert Mandatsrückgabe
Der Vorstand der Linkspartei hat sich endgültig von Sahra Wagenknecht losgesagt und sie zur Rückgabe ihres Bundestagsmandats aufgefordert. "Die Zukunft der Linken ist eine Zukunft ohne Sahra Wagenknecht", heißt es in einem einstimmig gefassten Beschluss des Parteivorstands vom Samstag. Der wiederholten Aufforderung, von der Gründung eines konkurrierenden Parteiprojekts Abstand zu nehmen, sei Wagenknecht "bis heute nicht nachgekommen". Bundestags-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali kritisierte das Vorgehen der Parteispitze als "großen Fehler".
Parlamentswahl in Montenegro hat begonnen
In Montenegro hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen, die eine seit Monaten andauernde politische Blockade beenden soll. Seit dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum im vergangenen August ist diese nur noch geschäftsführend im Amt. Die Wahl könnte anzeigen, in welche Richtung der kleine Westbalkanstaat in Zukunft steuert.
Champions-League-Finale: Lukaku erneut rassistisch beleidigt
Nach dem verlorenen Champions-League-Finale mit Inter Mailand ist Stürmer Romelu Lukaku erneut rassistisch beleidigt worden. Unter Instagram-Beiträgen des 30-Jährigen hinterließen einige Personen beleidigende Kommentare und Affensymbole, zahlreiche Fans verurteilten dort jedoch auch die Beleidigungen. Lukaku hatte im Endspiel gegen Manchester City (0:1) am Samstag unter anderem eine Großchance kurz vor Schluss vergeben und erhielt dafür Spott unterhalb der Gürtellinie.
DFB-Abschlusstraining ohne Timo Werner
Beim Abschlusstraining vor dem 1000. Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat am Sonntagvormittag nur Timo Werner gefehlt. Der Stürmer von RB Leipzig wird das symbolträchtige Duell mit der Ukraine am Montag (18.00 Uhr/ZDF) in Bremen verpassen, er hofft auf Einsätze in den folgenden Spielen gegen Polen in Warschau (16. Juni) und gegen Kolumbien in Gelsenkirchen (20. Juni).
Trump geht nach Anklage in Dokumentenaffäre zum Angriff über
Nach der Anklage in der Affäre um Regierungsdokumente ist der frühere US-Präsident Donald Trump zum Angriff übergegangen. Trump bezeichnete das Verfahren vor seinen Anhängern am Wochenende als politischen "Machtmissbrauch". Der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber war am Freitag in 37 Punkten angeklagt worden - laut Anklageschrift hauptsächlich wegen der illegalen Aufbewahrung von Geheiminformationen zur nationalen Verteidigung.
FC Bayern hofft auf Hernandez-Verbleib: "Langfristig binden"
Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hofft weiter auf einen Verbleib von Rekordeinkauf Lucas Hernandez. "Er ist ein unheimlich guter Spieler, der sehr gut zu uns passt, und es ist natürlich unser Wunsch, ihn langfristig an uns zu binden", sagte Vereinspräsident Herbert Hainer bei Bild-TV und ergänzte, man befinde sich mit dem Spieler "im Gespräch".
Linken-Fraktionschefin übt scharfe Kritik an Wagenknecht-Beschluss
Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali hat den Vorstandsbeschluss zu der umstrittenen Abgeordneten Sahra Wagenknecht scharf kritisiert. Sie halte den Beschluss für einen "großen Fehler und einer Partei unwürdig, die sich Solidarität und Pluralität auf die Fahnen schreibt", schrieb Mohamed Ali am Samstagabend auf Twitter. Der Linken-Vorstand hatte in einem einstimmig beschlossenen Stellungnahme Wagenknecht zur Rückgabe ihres Bundestagsmandats aufgefordert und erklärt, die Zukunft der Partei ohne sie zu sehen.
Faeser will Messerverbot in Zügen und Bussen durchsetzen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will in Zügen und Bussen ein Messerverbot durchsetzen. Sie werde in der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz "ein generelles Messerverbot in Zügen und im gesamten öffentlichen Nahverkehr vorschlagen", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". Sie sei für ein Verbot, "damit strikter kontrolliert und schlimme Gewalttaten verhindert werden können".
Nach Champions-League-Triumph: Haaland hat Appetit auf mehr
Erling Haaland posierte mit dem "Henkelpott" und biss freudig in seine Siegermedaille - nach dem Triumph im Champions-League-Finale platzte der Ausnahmestürmer fast vor Stolz. Und kündigte direkt nächste Großtaten an.
Guardiola: "Dieser verdammte Pokal ist so schwer zu gewinnen"
Pep Guardiola verspürt nach dem Triumph von Istanbul große Lust auf weitere Titel mit Manchester City. "Wir müssen nächste Saison, die nächsten Jahre noch härter arbeiten", sagte der Teammanager nach dem 1:0 (0:0)-Sieg im Champions-League-Finale gegen Inter Mailand: "Es gibt Mannschaften, die die Champions League gewinnen und dann verschwinden. Das müssen wir verhindern."
NHL: Vegas dicht vor Stanley-Cup-Triumph
Die Vegas Golden Knights stehen dicht vor dem ersten Gewinn des Stanley Cups. Die Mannschaft von Coach Bruce Cassidy gewann das vierte Spiel der Finalserie bei den Florida Panthers mit 3:2 und kann sich nun in eigener Halle in der Nacht zu Mittwoch (2.00 Uhr MESZ/Sky) erstmals zum Meister der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL krönen.
Gerettete Kinder nach 40 Tagen im Dschungel wieder mit Familie vereint
Erschöpft, aber glücklich und wohlauf: Die 40 Tage im kolumbianischen Dschungel vermissten Kinder sind am Samstag in einem Militärkrankenhaus in Bogotá wieder mit ihrer Familie vereint worden. Er habe seine vier Enkelkinder im Krankenhaus besucht, berichtete Großvater Fidencio Valencia am Samstag. "Sie sind voller Leben. Auch wenn sie sehr erschöpft sind, weiß ich, dass sie in guten Händen sind", sagte der 47-Jährige. Die Kinder seien glücklich, ihre Verwandten wiederzusehen.
Radsport: Evenepoel gibt Comeback bei der Tour de Suisse
Straßenrad-Weltmeister Remco Evenepoel kehrt vier Wochen nach seinem Aus beim Giro d'Italia zurück in den Sattel. Der Belgier geht am Sonntag bei der Tour de Suisse an den Start und will sich dort nach seiner Corona-Erkrankung wieder Wettkampfhärte erarbeiten.
Trump wettert vor seinen Anhängern gegen "korrupte" US-Justiz
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Samstag erstmals nach der Anklage in der Dokumentenaffäre zu seinen Anhängern gesprochen und dabei gegen ein "korruptes" Justizsystem gewettert. Auf zwei Parteitagen der Republikaner in den US-Bundesstaaten Georgia und North Carolina beklagte der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber einen seiner Ansicht nach unfairen Angriff durch die Justiz.
EU und Tunesien beraten über Zusammenarbeit
Vertreter der Europäischen Union beraten am Sonntag in Tunesien über eine verstärkte Zusammenarbeit in Energie- und Migrationsfragen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt dafür in Tunis mit Präsident Kais Saied zusammen. An dem Treffen nehmen auch Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der niederländische Ministerpräsidenten Mark Rutte teil.
Bürger Montenegros wählen neues Parlament
In Montenegro sind die Bürger am Sonntag zur vorgezogenen Parlamentswahl aufgerufen. Mit der Wahl soll die seit Monaten andauernde politische Blockade in dem kleinen Westbalkanstaat mit rund 620.000 Einwohnern gelöst werden, die seit dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum im vergangenen August herrscht. Seither ist die Regierung des Nato-Mitgliedstaats und EU-Beitrittskandidaten nur noch geschäftsführend im Amt.
Trump wettert vor Anhängern in Georgia gegen Biden und US-Justizministerium
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Samstag erstmals nach der Anklage in der Dokumentenaffäre zu seinen Unterstützern gesprochen. Bei einer Rede auf einem Parteitag seiner republikanischen Partei im südöstlichen US-Bundesstaat Georgia wetterte der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber gegen US-Präsident Joe Biden und das Justizministerium und sprach von einer "Fake-Anklage".
Kanadische Behörden befürchten Waldbrände während "des ganzen Sommers"
Die Waldbrände in Kanada werden nach Einschätzung der Behörden noch wochenlang andauern. "Uns steht ein Kampf bevor, der nach unserer Einschätzung den ganzen Sommer andauern wird", sagte der Sicherheitsminister der Provinz Québec, François Bonnardel, am Samstag. "Es ist das erste Mal in der Geschichte Québecs, dass wir so viele Feuer bekämpfen und derart viele Menschen evakuieren", betonte der Minister.
Manchester City vollendet Königsklassen-Mission
Pep Guardiola zitterte und flehte bis zur letzten Sekunde, Ilkay Gündogan riss erleichtert die Arme hoch: Als Manchester City endlich am Ziel seiner milliardenschweren und dornenreichen Champion-League-Mission angekommen war, entlud sich im Atatürk-Olympiastadion ein Jubelorkan. Der englische Meister und FA-Cup-Sieger wurde seiner Favoritenrolle in einem umkämpften Finale in Istanbul mit einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen Inter Mailand gerecht - und startete direkt eine ausgelassene Triple-Party.