Letzte Nachrichten
Totschlagsprozess um vor zehn Jahren in Hamburg verschwundene Frau begonnen
Vor dem Hamburger Landgericht hat ein Prozess um einen Kriminalfall begonnen, der Ermittler und Justiz bereits seit rund zehn Jahren beschäftigt. Ein 43-Jähriger muss sich seit Donnerstag wegen Totschlags verantworten, weil er mutmaßlich bereits vor langer Zeit seine Geliebte erwürgt haben soll. Die Frau wurde im März 2013 als vermisst gemeldet und war zehn Jahre lang verschollen. Erst im Januar dieses Jahres wurden ihre Überreste in einem Hamburger Kanal entdeckt.
Fast 100.000 Reisende am Donnerstag von Warnstreiks auf Flughäfen betroffen
Mehrere zehntausend Reisende sind am Donnerstag wegen der Warnstreiks des Sicherheitspersonals auf mehreren Flughäfen am Boden geblieben. Am Flughafen Hamburg waren am Donnerstag rund 38.000 Passagiere von Flugausfällen betroffen, in Köln/Bonn rund 28.000 und in Düsseldorf rund 27.000, wie die Betreiber mitteilten. Die Streiks gehen am Freitag weiter - dann streiken auch die Sicherheitskräfte auf den Flughäfen Stuttgart und Baden-Baden/Karlsruhe.
EU-Parlament fordert Freilassung von russischem Oppositionspolitiker Kara-Mursa
Das EU-Parlament hat die Verurteilung des russischen Oppositionspolitikers Wladimir Kara-Mursa zu 25 Jahren Straflager als "politisch motiviert" verurteilt und seine Freilassung gefordert. Die Abgeordneten forderten am Donnerstag mit großer Mehrheit außerdem die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny und drückten ihre Sorge wegen der "raschen Verschlechterung" des Gesundheitszustands der beiden Männer in russischer Haft aus.
Autoindustrie: Ausbaugeschwindigkeit von Ladepunkten für E-Autos zu langsam
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält die Ausbaugeschwindigkeit der Ladepunkte für E-Autos für viel zu langsam. "Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine der drängendsten Infrastrukturaufgaben für Deutschland, wurde aber bisher zu sehr vernachlässigt", erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Donnerstag. Um das im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung festgehaltene Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 einzuhalten, müsste die Ausbaugeschwindigkeit demnach vervierfacht werden.
Chinesischer Batteriehersteller CATL versechsfacht Gewinn im ersten Quartal
Der chinesische Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge, CATL, hat in den ersten drei Monaten des Jahres seinen Gewinn versechsfacht. Im ersten Quartal betrug der Nettogewinn 9,8 Milliarden Yuan (1,3 Milliarden Euro) - verglichen mit 1,5 Milliarden Yuan im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. CATL ist der weltweit wichtigste Batterienhersteller und beliefert eine Vielzahl an Autobauern, von BMW und Volkswagen bis Tesla und Toyota.
ATP-Turnier in München: Zverev schon gescheitert
Geburtstagkind Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in München wie im Vorjahr in seinem Auftaktmatch gescheitert. Der seit Donnerstag 26 Jahre alte Hamburger unterlag bei Temperaturen um acht Grad dem Australier Christopher O'Connell im Achtelfinale 6:7 (2:7), 4:6. Damit ist kein Deutscher mehr in der Einzelkonkurrenz vertreten.
Kabelbrand auf Tagebaugelände in Sachsen - Ursache unklar
Innerhalb weniger Tag ist es im sächsischen Braunkohletagebau Vereinigtes Schleenhain bei Leipzig erneut zu einem Vorfall gekommen. Wie die Polizei in Leipzig am Donnerstag mitteilte, brannten am Mittwochmorgen in einem Tunnel auf dem Tagebaugelände mehrere Kabel. Das Feuer brach demnach an einem Förderband auf zwei verschiedenen Ebenen aus. Die Ursache war zunächst unklar.
Spanisches Parlament revidiert umstrittenes Sexual-Strafgesetz
Mit den Stimmen der regierenden Sozialisten und der konservativen Opposition hat das spanische Parlament ein Sexual-Strafgesetz revidiert, das als ungeplanter Nebeneffekt zur Freilassung verurteilter Sexualstraftäter geführt hatte. Die Änderungen an dem Gesetz wurden am Donnerstag mit großer Mehrheit verabschiedet.
Kontroverse Debatte um Untersuchungsausschuss zu Warburg-Affäre und Scholz
Die Union will einen Untersuchungsausschuss im Bundestag zur Steueraffäre um die Hamburger Warburg-Bank - und hat dabei vor allem die Rolle von Kanzler Olaf Scholz (SPD) im Visier, der damals Hamburger Bürgermeister war. Die SPD sowie die Koalitionspartner FDP und Grüne sehen darin vor allem ein politisches Manöver der größten Oppositionsfraktion.
Stoltenberg kündigt in Kiew Diskussion über Nato-Beitritt bei Gipfel im Juli an
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine bei einem überraschenden Besuch in Kiew Gespräche über einen Beitritt zum Militärbündnis auf dem anstehenden Bündnisgipfel im Juli in Aussicht gestellt. "Die Zukunft der Ukraine ist in der euro-atlantischen Familie, die Zukunft der Ukraine ist in der Nato, alle Verbündeten sind sich da einig", sagte Stoltenberg am Donnerstag. Moskau bezeichnete einen möglichen Nato-Beitritt der Ukraine unterdessen als "ernste Gefahr" für Russland.
Bild von Schwangerer aus Mariupol ist Pressefoto des Jahres
Eine hochschwangere verletzte Frau, die sich auf einer Trage liegend den Bauch hält, während Männer sie an von Raketeneinschlägen zerstörten Gebäuden vorbeitragen: Dieses längst weltberühmte Foto aus den ersten Tagen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist am Donnerstag zum Pressefoto des Jahres gekürt worden. Das Bild, das der ukrainische Fotograf Evgeniy Maloletka für die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) nach einem Angriff auf eine Geburtsstation im ukrainischen Mariupol aufnahm, fange "die Absurdität und den Schrecken des Krieges ein", erklärte die Jury des World-Press-Photo-Wettbewerbs zur Begründung.
Pistorius: Bemühungen um Evakuierungsaktion für Ausländer im Sudan gehen weiter
Die Bundesregierung plant ebenso wie weitere Staaten einen neuen Anlauf, um Deutsche sowie und andere Ausländerinnen und Ausländer vor den Kämpfen in Sudan in Sicherheit zu bringen. "Es geht darum, jetzt schnell einen Weg zu finden, wie wir die Menschen rausholen", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dem TV-Sender Welt. Die Bundesregierung steht demnach mit beiden Konfliktparteien in dem afrikanischen Land in Kontakt.
Kiesewetter fordert mehr und schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine
Der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter hat die Ukraine-Unterstützerländer zu einem Strategiewechsel hin zu mehr Waffenlieferungen aufgerufen. "Bislang krankt die Strategie bei den Waffenlieferungen daran, dass zu wenig und zu langsam geliefert wird", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag. Die Ukraine könne sich zwar verteidigen, größere Gebietsbefreiungen seien so aber nicht möglich. Das Land werde "in einen langwierigen Abnutzungskrieg gezwungen".
Macron kündigt höhere Lehrergehälter an
Nach der Rente will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nun auch die Schulen reformieren. Die im europäischen Vergleich sehr niedrig bezahlten Lehrerinnen und Lehrer des Landes sollten künftig zwischen 100 und 230 Euro monatlich mehr erhalten, kündigte Macron bei einem Schulbesuch im südfranzösischen Ganges an.
Diebesbande aus Sachsen-Anhalt soll Container auf Güterzügen ausgeräumt haben
Staatsanwaltschaft und Bundespolizei in Sachsen-Anhalt ermitteln gegen eine mutmaßliche Diebesbande, die Container auf Güterzügen aufgebrochen haben soll. Die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren sollen die gestohlenen Waren anschließend verkauft oder selbst behalten haben, wie die Bundespolizei in Magdeburg am Donnerstag mitteilte. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf mindestens 160.000 Euro.
Landgericht Braunschweig sieht sich nicht für Maddie-Verdächtigen zuständig
Das Landgericht Braunschweig hat sich in einem Verfahren gegen den deutschen Verdächtigen im Fall Maddie wegen weiterer Sexualverbrechen für nicht zuständig erklärt. Nach eigenen Angaben vom Donnerstag geht es davon aus, dass der für die Wahl des Gerichtsstandorts maßgebliche letzte Wohnsitz des Beschuldigten Christian B. vor einer früheren Flucht ins Ausland nicht in seinem Bezirk lag - sondern in Sachsen-Anhalt. Es sei für die Bearbeitung daher nicht zuständig.
Intelligente Stromzähler sollen schneller flächendeckend eingebaut werden
Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, sollen Energieversorgern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern so bald wie möglich Daten zur schlauen Stromnutzung liefern. Der Bundestag beschloss am Donnerstag das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende, das den flächendeckenden Einbau der Smart Meter vorantreiben soll. Bislang geht dieser Rollout nur schleppend voran.
Ikea will in USA stark expandieren
Der schwedische Möbelkonzern Ikea will sein US-Geschäft massiv ausbauen. Die Ingka-Holding mit Sitz in den Niederlanden, die einen Großteil der Ikea-Filialen betreibt, kündigte am Donnerstag Investitionen in Übersee in Höhe von zwei Milliarden Euro an. Demnach sollen in den USA acht neue Ikea-Kaufhäuser sowie neun kleinere Niederlassungen entstehen.
Fahndung nach Messerattacke in Duisburger Fitnessstudio läuft weiter
Nach dem Messerangriff in einem Fitnessstudio in Duisburg dauert die Suche nach dem mutmaßlichen Täter an. Der 30-jährige Verdächtige befindet sich weiter auf der Flucht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Ruhrgebietsstadt am Donnerstag mitteilten. Eine Mordkommission ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es sich um einen gezielten Angriff gehandelt haben. Ein 21-Jähriger schwebt weiter in Lebensgefahr.
Stoltenberg: Nato will Ukraine-Beitritt auf Gipfel im Juli diskutieren
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat bei einem überraschenden Besuch in Kiew angekündigt, den Beitritt der Ukraine zum westlichen Militärbündnis beim Gipfel in Vilnius im Juli diskutieren zu wollen. "Die Zukunft der Ukraine ist in der euro-atlantischen Familie, die Zukunft der Ukraine ist in der Nato, alle Verbündeten sind sich da einig", sagte Stoltenberg am Donnerstag. Das Thema werde während des Gipfels im Juli "oben auf der Agenda" stehen.
Kreml nennt Spekulationen über Putin-Doppelgänger bei Truppenbesuch "merkwürdig"
Der Kreml hat Spekulationen zurückgewiesen, dass ein Doppelgänger und nicht Russlands Präsident Wladimir Putin selbst kürzlich die besetzten ukrainischen Gebiete in Cherson und Luhansk besucht haben soll. "Ich kann nur sagen, dass diese Äußerungen zumindest merkwürdig sind", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor Journalisten.
Umweltschützer machen vor Scholz-Besuch auf Rügen gegen LNG-Terminal mobil
Umweltschützer machen vor dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf Rügen am Donnerstagabend mobil gegen die Pläne für den Bau eines festen Importterminals für Flüssiggas (LNG) vor der Ostseeinsel. "Das LNG-Terminal vor Rügen wird laut gleich mehrerer Studien gar nicht für die Energiesicherheit gebraucht", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Sascha Müller-Kraenner. "Der Schaden für Klima, Umwelt und Tourismus wäre jedoch verheerend."
Nach Großbrand in Gernsbach drei tote Kinder zweifelsfrei identifiziert
Nach einem Großbrand im baden-württembergischen Gernsbach ist die Identität der drei Toten nun zweifelsfrei geklärt. DNA-Untersuchungen bestätigten, dass es sich um die drei vermissten Kinder im Alter von vier, acht und 14 Jahren handelt, wie die Polizei in Offenburg am Donnerstag erklärte. Sie starben laut Obduktion durch eine Rauchgasvergiftung. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten nach wie vor an.
Sechs Festnahmen bei Razzia gegen Sportwettenanbieter in Nordrhein-Westfalen
Die Polizei ist am Donnerstag mit einer Razzia unter anderem in Nordrhein-Westfalen gegen Sportwettenanbieter vorgegangen. Sechs Hauptbeschuldigte im Alter zwischen 34 und 60 Jahren wurden in Köln und Brühl festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt in Düsseldorf mitteilten. Die Beamten beschlagnahmten Bargeld und Wertsachen von mindestens zehn Millionen Euro. Weitere Razzien gab es demnach in Bayern, Berlin, Bremen und Sachsen sowie in Kroatien und Malta.
Gutachten: Deutschland muss mehr für Naturschutz tun
Einem Gutachten am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zufolge hat Deutschland gegen seine Pflichten im Bereich Naturschutz verstoßen. Für 88 von 4606 Gebieten mit gemeinschaftlicher Bedeutung seien keine Erhaltungsziele festgelegt worden, erläuterte Generalanwältin Tamara Capeta am Donnerstag in Luxemburg in ihren Schlussanträgen. Die EU-Kommission hatte Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und andere Länder eingeleitet. (Az. C-116/22)
Mindestens 85 Tote bei Massengedränge im Jemen
Bei einem Massengedränge im Jemen sind mindestens 85 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 320 weitere Menschen verletzt worden. Die Tragödie habe sich während einer Wohltätigkeitsaktion in der Hauptstadt Sanaa ereignet, teilten die dort herrschenden Huthi-Rebellen am Donnerstag mit. Es habe drei Festnahmen gegeben.
Auf Bank sitzenden Mann im Streit getötet - Zwölf Jahre Haft für Mann aus Kiel
Rund neun Monate nach tödlichen Schüssen auf einen Mann in Kiel ist ein 24-Jähriger am Donnerstag wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Kiel sah es nach Angaben einer Sprecherin als erwiesen an, dass der Beschuldigte Ende Juni vergangenen Jahres fünfmal auf sein 31-jähriges Opfer gefeuert hatte, das im Stadtteil Gaarden auf einer Straße auf einer Bank saß. Hintergrund war laut Anklage ein Streit zwischen dem Bruder des Angeklagten und dem Getöteten.
Haftstrafe für Pflegerin nach Tod von 27-Jähriger in Berlin
Rund acht Monate nach dem Erstickungstod einer pflegebedürftigen 27-Jährigen hat das Berliner Landgericht deren Pflegerin zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Strafkammer sprach die 46 Jahre alte Susanne T. am Donnerstag der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass T. die junge Frau weiter mit Brei gefüttert hatte, obwohl diese die Nahrung versehentlich eingeatmet hatte und nicht schluckte.
Frankreich will Schuldenstand bis 2027 von 112 auf 108 Prozent des BIP drücken
Frankreich peilt bis 2027 einen Schuldenstand von 108 Prozent und ein Defizit von 2,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes an. "Wir wollen den Schuldenabbau beschleunigen", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Donnerstag bei der Vorstellung des Stabilitätsprogramms für die kommenden fünf Jahre. "Es geht um die europäische Glaubwürdigkeit Frankreichs", fügte er hinzu. Ende 2022 lag der Schuldenstand noch bei knapp 112 Prozent.
Europa nimmt Kryptomarkt an die Kandare
Die Europäische Union will den Wildwuchs bei Kryptowährungen eindämmen und Verbraucher besser schützen. Das EU-Parlament beschloss am Donnerstag in Straßburg umfassende Regeln für den Kryptomarkt. Der deutsche Branchenverband Bitkom lobte, Europa sei damit weltweit "Vorreiter" und setze "einen globalen Standard für die Krypto-Regulierung".
Türkischer Oppositionskandidat bricht mit Bekenntnis zum Alevitentum mit Tabu
Der Präsidentschaftskandidat des türkischen Oppositionsbündnisses, Kemal Kilicdaroglu, hat erstmals öffentlich seine Zugehörigkeit zum Alevitentum thematisiert - und so mit einem großen Tabu in der Türkei gebrochen. Es sei an der Zeit, dieses "sehr sensible" Thema anzusprechen, sagte Kilicdaroglu in einem im Onlinedienst Twitter veröffentlichten Video. "Ich bin Alevit, ich bin ein aufrichtiger Muslim", fügt er darin hinzu.
Verbändebündnis warnt vor Krise im Wohnungsbau und fordert "massive" Förderung
Gewerkschaft, Verbände und Experten im Bausektor warnen vor einer schweren Krise im Wohnungsbau und fordern eine "massive" Aufstockung der staatlichen Fördermittel. "Der Wohnungsmarkt steht am Kipppunkt", erklärte das Verbändebündnis Wohnungsbau am Donnerstag. Diese Einschätzung teilt das Kieler Bauforschungsinstitut Arge, das beim Wohnungsbau-Tag in Berlin eine neue Studie zum Bausektor vorstellte. "Wenn jetzt nichts passiert", drohe ein "regelrechter Absturz", sagte Institutsleiter Dietmar Walberg.