Letzte Nachrichten
Chinas Wirtschaft im zweiten Quartal um 6,3 Prozent gewachsen
Das chinesische Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten Quartal beschleunigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die Konjunktur um 6,3 Prozent zu, wie die nationale Statistikbehörde am Montag mitteilte. Die Wirtschaft habe einen "guten Schwung der Erholung" gezeigt, hieß es. Analysten hatten einen robusteren Anstieg von 7,1 Prozent erwartet. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der zweitgrößten Volkswirtschaft um 4,5 Prozent gestiegen.
"Heiliges Wasser": Miami begrüßt Messi nach Unwetter
Ein Unwetter hat die Vorstellung des Fußball-Weltmeisters Lionel Messi in Miami durcheinandergewirbelt. Wegen eines starken Gewitters musste der argentinische Ausnahmekönner am Sonntagabend zwei Stunden warten, ehe er sich den knapp 20.000 Fans im Stadion seines neuen MLS-Klubs Inter Miami präsentieren konnte.
Schlichtung im Tarifstreit zwischen Bahn und Gewerkschaft EVG beginnt
Im festgefahrenen Tarifstreit zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und der Deutschen Bahn beginnt am Montag die Schlichtung. Der Ort wurde von beiden Seiten nicht genannt. Das Verfahren kann bis zum 31. Juli dauern. In dieser Zeit gilt die Friedenspflicht, Streiks sind also ausgeschlossen.
Baerbock bei Sitzung von UN-Sicherheitsrat zu Ukraine-Krieg
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nimmt am Montag in New York an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zum Ukraine-Krieg teil. Sie wird dabei auch eine Rede halten. Zuvor wohnt die Bundesaußenministerin in New York einem Festakt zum 25. Jahrestag des Römischen Statuts zur Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) bei.
Gipfeltreffen der EU mit Staaten Lateinamerikas und der Karibik
Erstmals seit acht Jahren findet ab Montag ein Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) mit der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac) statt (15.00 Uhr). Bei den zweitägigen Brüsseler Beratungen geht es um eine engere politische Zusammenarbeit vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieg in der Ukraine sowie den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird erwartet.
Bildungsministerin Stark-Watzinger reist zu mehrtägigem Besuch nach Israel
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) reist am Montag zu einem mehrtägigen Besuch nach Israel. Wie ihr Ministerium mitteilte, will sich Stark-Watzinger in Tel Aviv und Jerusalem einen Eindruck von der israelischen Forschungs- und Innovationslandschaft verschaffen. Geplant sind den Angaben zufolge zahlreiche "hochrangige Gespräche" mit Politikern und Wissenschaftlern, darunter mit dem israelischen Technologieminister.
Unerbittliche Hitzewelle im Süden und Westen der USA hält weiter an
Im Westen und Süden der USA haben am Sonntag Millionen Menschen eine unerbittliche Hitze mit Rekordtemperaturen zu spüren bekommen. Der Nationale Wetterdienst NWS warnte erneut vor der "drückenden und äußerst gefährlichen Hitzewelle". "Vom Süden Floridas über die Golfküste bis zum Südwesten gelten für mehr als 80 Millionen Menschen weiter entweder eine Warnung vor exzessiver Hitze oder Hitzewarnungen", teilte der NWS mit.
Russland übernimmt per Dekret Anteile von Danone- und Carlsberg-Filialen
Russland hat am Sonntag per Präsidentendekret die Kontrolle über die Anteile der dänischen Brauerei Carlsberg und des französischen Lebensmittelkonzerns Danone an ihren russischen Tochtergesellschaften übernommen. In einem am Sonntag auf dem offiziellen Justizportal veröffentlichten Dekret von Präsident Wladimir Putin heißt es, der russische Staat werde "vorübergehend" die Anteile von Danone Russia und der Carlsberg-Filiale Baltika verwalten.
Hollywood-Stars bleiben wegen Schauspieler-Streiks Disney-Premiere fern
Roter Teppich ohne Stars: Aufgrund des historischen Streiks der Hollywood-Schauspieler sind die Hauptdarsteller des neuen Disney-Films "Die Geistervilla" nicht zur Premiere der Horrorkomödie erschienen. Es sei "wirklich sehr, sehr schwer", sagte Regisseur Justin Simien am Samstagabend bei der Erstvorführung des Streifens im kalifornischen Disneyland der Nachrichtenagentur AFP. Als Angehöriger der Branche unterstütze er die streikenden Schauspieler "absolut", auch wenn er sie "schrecklich vermisse".
Libysche Beamte retten 80 in tunesischer Wüste zurückgelassene Migranten
Libysche Grenzschützer haben mindestens 80 in der Wüsten-Grenzregion zu Tunesien gestrandete Migranten gerettet. Die Männer, Frauen und Kinder aus Ländern südlich der Sahara waren eigenen Angaben zufolge in dem Wüstengebiet von den tunesischen Behörden ausgesetzt und ohne Wasser und Nahrung zurückgelassen worden, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag berichteten.
EU schließt Migrationsabkommen mit Tunesien
Die Europäische Union (EU) hat ein Migrationsabkommen mit Tunesien geschlossen. Dies gab am Sonntag EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Tunis nach Gesprächen mit dem tunesischen Präsidenten Kais Saied bekannt. Das Abkommen zielt demnach auf das Zurückdrängen irregulärer Migration sowie auf die wirtschaftliche Entwicklung Tunesiens und den Ausbau erneuerbarer Energien. Von Tunesien aus versuchen immer wieder unzählige Menschen aus afrikanischen Staaten, mit einer gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer in die EU zu gelangen.
Alcaraz entthront Djokovic in Wimbledon
Carlos Alcaraz hat den herrschenden König von Wimbledon gestürzt. Der 20 Jahre alte Spanier besiegte im Endspiel der 136. All England Championships vor den Augen des spanischen Monarchen Felipe den 16 Jahre älteren Serben Novak Djokovic 1:6, 7:6 (8:6), 6:1, 3:6, 6:4.
Ukraine nach eigenen Angaben im Osten "in der Defensive"
Inmitten ihrer Bemühungen um eine wirkungsvolle Gegenoffensive gegen die russischen Angreifer hat die Ukraine eingeräumt, im Osten des Landes in der Defensive zu sein. "Zwei Tage in Folge hat der Feind im Sektor Kupjansk in der Region Charkiw aktiv angegriffen. Wir sind in der Defensive", erklärte am Sonntag die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete seinerseits Kiews im Juni begonnene Gegenoffensive als erfolglos.
Poels gewinnt 15. Etappe der Tour de France
Der Niederländer Wout Poels hat in den Alpen die 15. Etappe der 110. Tour de France gewonnen. Der 35-Jährige, bei Bahrain Victorious Teamkollege der deutschen Radprofis Phil Bauhaus und Nikias Arndt, siegte am Sonntag nach 4:04 Stunden und 179 km bei der Bergankunft in Saint-Gervais Mont-Blanc.
EVG-Chef droht bei Scheitern von Schlichtung mit langem Bahnstreik
Kurz vor Beginn des Schlichtungsverfahrens im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG ihre Streikbereitschaft für den Fall eines Scheiterns der Gespräche unterstrichen. "Wir halten einen Streik sehr lange durch", sagte der EVG-Vorsitzende Martin Burkert der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Mit Blick auf die schwierigen Tarifauseinandersetzungen sagte er: "Am Ende werden wir erfolgreich sein, da bin ich mir sehr sicher. Uns ist es sehr ernst."
Nouripour fordert Ende der "Kulturkämpfe" in der deutschen Politik
Grünen-Chef Omid Nouripour hat von der Politik gefordert, sich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Wir müssen die Kulturkämpfe einfach mal abblasen", sagte Nouripour am Sonntag im ZDF-"Sommerinterview". "Das Wesentliche ist Energiesicherheit, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und dass wir unseren Wohlstand und unsere Wirtschaft stärken und sichern."
Basketball: Schröder kritisiert Mitspieler Kleber
Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder hat seinen Teamkollegen Maximilian Kleber mit Blick auf die Nominierung für den finalen WM-Kader öffentlich kritisiert. "Nicht um Maxi auf die Füße zu treten, aber Maxi war letztes Jahr nicht da. Wenn du dich nicht committet hast – das war eigentlich die Message für uns alle – dann bist du nächstes Jahr auch nicht dabei", sagte der Spielmacher der Toronto Raptors im Podcast "Got Nexxt".
Triathlon-WM: Sieg und Golden Ticket für deutsches Team
Das deutsche Team hat zum Abschluss der Triathlon-Weltmeisterschaften in Hamburg in der Mixed-Staffel die Goldmedaille gewonnen. Mit der Potsdamerin Laura Lindemann als Schlussathletin siegte das Quartett der Gastgeber vor Neuseeland und der Schweiz.
Wissler will Linke zur Klimabewegung und sozialen Bewegungen öffnen
Linken-Chefin Janine Wissler will angesichts anhaltender parteiinterner Querelen einen Neustart für ihre Partei. Nötig sei zum Beispiel die Öffnung zu sozialen Bewegungen, zu Gewerkschaften und zur Klimabewegung, sagte Wissler am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". "Gerade in Zeiten wie diesen braucht es eine linke Opposition, die sich stark macht für soziale Gerechtigkeit."
Tour: Zuschauer löst Massensturz aus
Ein unachtsamer Zuschauer hat bei der Tour de France einen heftigen Massensturz ausgelöst. Auf der 15. Etappe der Frankreich-Rundfahrt kamen am Sonntag zahlreiche Fahrer im Peloton zu Fall, nachdem der US-Amerikaner Sepp Kuss am Arm eines Fans am Streckenrand hängen geblieben war.
Jane Birkin im Alter von 76 Jahren verstorben
Die britisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Wie aus Insiderkreisen verlautete, wurde Birkin am Sonntag leblos in ihrem Zuhause in Paris gefunden. Die Stilikone wurde unter anderem durch das Lied "Je t'aime ... moi non plus" bekannt, das sie 1976 mit ihrem damaligen Lebensgefährten Serge Gainsbourg aufnahm. Die Todesursache wurde zunächst nicht bekannt.
Iranische Polizei kontrolliert erneut Einhaltung der Kopftuchpflicht
Die iranische Polizei hat ihre Patrouillen zur Kontrolle der strikten Bekleidungsvorschriften wieder aufgenommen. "Ab heute wird die Polizei mit Streifenfahrten und zu Fuß Menschen warnen und bestrafen, die - leider - Befehlen nicht Folge leisten und weiterhin gegen die Kleiderordnung verstoßen", sagte Polizeisprecher Said Montaserolmahdi am Sonntag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim.
Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin gestorben
Die britisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Wie aus Insiderkreisen verlautete, wurde Birkin am Sonntag leblos in ihrem Zuhause in Paris gefunden. Birkin wurde unter anderem durch das Lied "Je t'aime ... moi non plus" bekannt, das sie 1976 mit ihrem damaligen Lebensgefährten Serge Gainsbourg aufnahm.
Mindestens 37 Menschen sterben bei Erdrutschen und Überflutungen in Südkorea
In Südkorea sind bei Erdrutschen und Überflutungen infolge heftiger Regenfälle mindestens 37 Menschen gestorben. Landesweit würden zudem neun Menschen vermisst, teilte das Innenministerium in Seoul am Sonntag mit. Die meisten Todesopfer wurden demnach durch Erdrutsche verschüttet oder von den Fluten eines übergelaufenen Staudamms mitgerissen. Mindestens neun Menschen starben bei der Überflutung eines Straßentunnels in Cheongju in der Provinz Nord-Chungcheong.
Haseloff lehnt Zusammenarbeit mit der Linken ab
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei genauso abgelehnt wie eine Kooperation mit der AfD. "Es ist ein Überlebenselixier unserer CDU hier im Land, dass wir die Abgrenzung zu den Rändern hinbekommen, ohne dass ich ganz links und ganz rechts gleichsetzen würde", sagte Haseloff der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe).
Erneute Gespräche zwischen Armenien und Aserbaidschan ohne greifbares Ergebnis
Aserbaidschan und Armenien haben erneut Friedensgespräche unter EU-Vermittlung geführt - allerdings ohne greifbares Ergebnis. Bei dem Treffen des armenischen Regierungschefs Nikol Paschinjan und des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew in Brüssel habe es einen "offenen, ehrlichen und substanziellen" Austausch gegeben, teilte EU-Ratspräsident Charles Michel am Sonntag mit. Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund erneut gewachsener Spannungen statt: Aserbaidschan hatte am Dienstag die einzige Landverbindung zwischen Berg-Karabach und Armenien geschlossen.
Baerbock sieht derzeit keine Möglichkeit für Verhandlungen mit Putin
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hält mögliche Verhandlungen mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Krieges in der Ukraine derzeit nicht für eine realistische Option. "Ich wünschte mir, dass wir verhandeln könnten", sagte Baerbock der "Bild", "Welt" und "Politico". Solange die diplomatischen Bemühungen aber ins Leere liefen, müsse weiter alles dafür getan werden, dass die "Ukraine diesen Krieg gewinnen kann".
Israels Regierungschef nach Aufenthalt über Nacht aus Krankenhaus entlassen
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat nach einer Nacht im Krankenhaus nach Angaben seines Büros die Klinik wieder verlassen. Nach einer Reihe von Untersuchungen "lautet unsere Diagnose, dass der Grund für den Krankenhausaufenthalt Dehydrierung war", teilte der Chef der kardiologischen Abteilung des Sheba-Krankenhauses, Amit Segev, am Sonntag mit. Der 73-Jährige befinde sich in einem "hervorragenden Zustand".
Extreme Hitze hält große Teile der nördlichen Erdhalbkugel im Griff
Extreme Hitze hält weiterhin große Teile der nördlichen Erdhalbkugel fest im Griff. So wurden in Italien für den Sonntag Spitzenwerte von 35 bis 36 Grad im Schatten erwartet. Für 16 Städte galt weiterhin die Alarmstufe Rot wegen der Gesundheitsgefahren durch die Hitze, darunter in Rom, Florenz und Bologna.
Linnemann fordert klaren Kurs der CDU und bekräftigt Abgrenzung zur AfD
Der neue CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat einen klaren Kurs seiner Partei angekündigt und die Abgrenzung zur AfD bekräftigt. "Wahlen werden in der Mitte gewonnen. Aber die Menschen müssen erst einmal wissen, wofür wir als CDU stehen", sagte Linnemann der "Bild am Sonntag". Er sprach sich für schnellere Verfahren gegen Gewalttäter aus und rief dazu auf, das Bürgergeld zu überarbeiten. Einer Zusammenarbeit mit der AfD auf Bundes- oder Landesebene erteilte er eine Absage.
"Sind kleine Mädchen": Keine Reue nach Eklat bei Kolumbien
Nach dem wegen übertriebener Härte abgebrochenen Testspiel gegen Irland scheint bei den kolumbianischen Fußballerinnen wenig Einsicht zu herrschen. Auf einem in den Sozialen Medien verbreiteten Video machte sich Innenverteidigerin Daniela Caracas über die Irinnen lustig. "Die sind doch alle kleine Mädchen", sagte die 26-Jährige, die bei der WM mit ihrem Team auf Deutschland trifft, dort: "Ein kleines Foul und sie fangen schon an, sich zu beschweren."
Sechsjähriger nach Sturz aus Fenster in Hamburg gestorben
In Hamburg ist ein sechs Jahre alter Junge nach einem Sturz aus dem Fenster einer im dritten Stock gelegenen Wohnung gestorben. Der von Zeugen alarmierte Notarzt habe das Kind nach dem Sturz am Samstagabend noch zu reanimieren versucht, dies sei aber erfolglos geblieben, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.