Letzte Nachrichten
Mindestens 20 Tote bei Busunglück in Venedig
Bei einem Busunglück im norditalienischen Venedig sind am Dienstagabend mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien zwei Kinder, sagte ein Sprecher des Bürgermeisters der Nachrichtenagentur AFP. Bürgermeister Luigi Brugnaro teilte im Onlinedienst Facebook mit, ein Bus sei von einer Brücke gestürzt. Er sprach von einer "Tragödie" und einer "apokalyptischen Szene". Die Lagunenstadt Venedig ist ein Touristenmagnet.
Schwere Niederlage für McCarthy in Kampf um sein Amt in US-Repräsentantenhaus
Der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, hat im Kampf um sein Amt eine schwere Niederlage eingesteckt. Die Kongresskammer votierte am Dienstag in einer prozeduralen Vorabstimmung gegen einen Antrag, einen Absetzungsantrag gegen McCarthy abzuweisen. Das ermöglicht ein Votum über den ursprünglichen Antrag von McCarthys parteiinternem Rivalen Matt Gaetz, der den Vorsitzenden seines Amtes entheben lassen will.
FC Bayern: Neuer-Comeback nach Länderspielpause möglich
Das Comeback von Manuel Neuer steht offenbar kurz bevor. Der langjährige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft könnte schon nach der Länderspielpause und damit Ende Oktober beim FC Bayern wieder zwischen die Pfosten zurückkehren. Das bestätigte Sportdirektor Christoph Freund am Rande des Champions-League-Spiels beim FC Kopenhagen am Dienstag.
Serbien meldet Festnahme des mutmaßlichen Drahtziehers von Angriff im Nordkosovo
Nach einem tödlichen Angriff auf eine kosovarische Polizei-Patrouille Ende September hat Serbien die Festnahme des mutmaßlichen Anführers vermeldet. Milan Radoicic sei für 48 Stunden in Untersuchungshaft genommen und der Belgrader Staatsanwaltschaft übergeben worden, teilte das serbische Innenministerium am Dienstag mit. Die Polizei habe die Wohnung des Verdächtigen sowie weitere Objekte durchsucht. Wo Radoicic festgenommen wurde, teilte das Ministerium nicht mit.
Braga crasht die Party: Union kassiert späten K.o.
Rot-weißer Kollaps im Olympiastadion: Union Berlin hat auch an einem historischen Champions-League-Abend mit über 70.000 Fans im Rücken keinen Ausweg aus seiner Ergebniskrise gefunden und die nächste schmerzhafte Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer gab bei ihrer Heimpremiere in der Königsklasse gegen Sporting Braga eine 2:0-Führung aus der Hand und verlor dramatisch mit 2:3 (2:1).
Weißes Haus: Derzeitige US-Hilfen für Ukraine reichen noch "einige Monate"
Die USA können der Ukraine ohne zusätzliche Mittel des Kongresses nach Angaben des Weißen Hauses noch "einige Monate" lang Militärhilfen liefern. "Wir sprechen hier vielleicht von einigen Monaten, grob gesagt", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, am Dienstag zu Journalisten im Weißen Haus. Dies hänge aber von dem Bedarf der ukrainischen Streitkräfte und von den Entwicklungen bei den Gefechten gegen Russland ab.
US-Repräsentantenhaus: Schicksal von Kevin McCarthy könnte sich bald entscheiden
Showdown im US-Repräsentantenhaus: Im erbitterten Machtkampf bei den Republikanern soll schon am Dienstag über eine mögliche Absetzung des Vorsitzenden der Kongresskammer, Kevin McCarthy, abgestimmt werden. McCarthy dürfte zunächst darüber abstimmen lassen, einen Absetzungsantrag seines parteiinternen Rivalen Matt Gaetz abzuweisen. Sollte der Repräsentantenhaus-Vorsitzende damit scheitern, könnte es in einem nächsten Schritt zu einem Votum über seine Absetzung kommen.
In München aktiver Forscher unter Physik-Nobelpreisträgern
Der in München forschende ungarisch-österreichische Physiker Ferenc Krausz ist unter den drei diesjährigen Trägern des Physik-Nobelpreises. Gemeinsam mit dem Franzosen Pierre Agostini und der französisch-schwedischen Wissenschaftlerin Anne L'Huillier wurde Krausz für seine Forschung zu den ultraschnellen Bewegungen von Elektronen ausgezeichnet, wie das Nobel-Komitee am Dienstag in Stockholm mitteilte. Krausz ist Leiter des Max-Planck-Instituts für Quantenphysik in München.
Medien: Bayern schon vor Leipzig-Aus an Eberl dran
Der FC Bayern hat seine Fühler offenbar schon vor dem Aus von Max Eberl beim Bundesliga-Rivalen RB Leipzig nach dem Manager ausgestreckt. Einem Bericht der Sport Bild zufolge soll Eberl das Interesse des deutschen Fußball-Rekordmeisters "weit vor seinem Leipzig-Rauswurf" am vergangenen Freitag signalisiert worden sein.
Spaniens König beauftragt bisherigen Regierungschef Sánchez mit Regierungsbildung
Spaniens König Felipe VI. hat den bisherigen Regierungschef Pedro Sánchez mit der Regierungsbildung betraut. Die Verhandlungen mit anderen Parteien zur Bildung einer Regierungsmehrheit würden "schwierig", er habe aber "Vertrauen", dass es gelingen könne, sagte Sánchez am Dienstag in Madrid. Der Sozialist muss versuchen, eine Mehrheit für seine Wahl zum Regierungschef zusammen zu bekommen, nachdem zuvor der Konservative Alberto Núñez Feijóo damit gescheitert war.
Biden telefoniert mit westlichen Verbündeten über Ukraine-Hilfen
US-Präsident Joe Biden hat angesichts von Befürchtungen über künftige Hilfen für die Ukraine mit westlichen Verbündeten telefoniert. Das Weiße Haus erklärte am Dienstag, bei der Telefonschalte sei es darum gegangen, "unsere anhaltende Unterstützung für die Ukraine zu koordinieren". An dem Gespräch nahmen demnach unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni teil.
Betrugsprozess gegen einstiges Krypto-Wunderkind Sam Bankman-Fried begonnen
Mit der Auswahl der Geschworenen hat in New York der Betrugsprozess gegen den Gründer der insolventen Kryptowährungsplattform FTX, Sam Bankman-Fried, begonnen. Der einst als Krypto-Wunderkind gefeierte 31-Jährige erschien am Dienstag zum Prozessauftakt vor einem Bundesgericht in der Millionenstadt. Die Bundesjustiz wirft ihm vor, Kunden um Milliarden von Dollar betrogen und Investoren in die Irre geführt zu haben.
Witterungsbedingungen verzögern City-Anreise nach Leipzig
Angekündigte Sturmböen haben die Anreise von Champions-League-Sieger Manchester City nach Leipzig durcheinandergewirbelt. Wegen der Witterungsbedingungen verschob sich der Flug des englischen Meisters vor der Königsklassen-Partie am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) bei DFB-Pokalsieger RB Leipzig.
Kieler Krise setzt sich fort: Pokal-K.o. gegen Wetzlar
Die Krise des deutschen Handball-Meisters THW Kiel in der Bundesliga hat sich im DHB-Pokal fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha unterlag in der dritten Runde in heimischer Halle völlig überraschend dem Ligavorletzten HSG Wetzlar 31:32 (17:19) und kann damit den ersten von drei angepeilten Titeln bereits abschreiben. Bereits in der Liga hatte der THW mit 6:6 Punkten seinen schlechtesten Saisonstart seit der Spielzeit 2017/18 hingelegt.
Hunter Biden plädiert nach Waffenbesitz-Anklage auf nicht schuldig
Der wegen illegalen Waffenbesitzes angeklagte Sohn von US-Präsident Joe Biden, Hunter Biden, hat vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Der 53-Jährige wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe am Dienstag vor einem Bundesgericht im Ostküstenstaat Delaware zurück, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Damit rückt ein Prozess näher, der dem Präsidentensohn zumindest theoretisch eine langjährige Gefängnisstrafe einbringen könnte.
Serbien meldet Festnahme des mutmaßlichen Drahtziehers des Angriffs im Nordkosovo
Nach einem tödlichen Angriff auf eine kosovarische Polizei-Patrouille Ende September im Nordkosovo hat Serbien die Festnahme des mutmaßlichen Anführers vermeldet. Milan Radojicic sei für 48 Stunden in Untersuchungshaft genommen und der Belgrader Staatsanwaltschaft übergeben worden, teilte das serbische Innenministerium am Dienstag mit. Die Polizei habe die Wohnung des Verdächtigen sowie weitere Objekte durchsucht. Wo Radojicic festgenommen wurde, teilte das Ministerium nicht mit.
EU-Kommission will kritische Technologien schützen
Im Bemühen um eine größere Unabhängigkeit von China hat die EU-Kommission eine Risikountersuchung zu vier sogenannten kritischen Technologien angekündigt. Auf der am Dienstag veröffentlichten Liste stehen Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Quantencomputer und Biotechnologien wie Gentechnik. Die Kommission will die betroffenen Bereiche vor möglichen Konkurrenten wie China schützen.
Münchner Nobelpreisträger Krausz will Preis mit "großer Demut" entgegennehmen
Der seit vielen Jahren in München forschende neue Physik-Nobelpreisträger Ferenc Krausz will seine Auszeichnung mit "großer Demut" entgegen. Er denke, der Preis gebiete dies, sagte der ungarisch-österreichische Wissenschaftler am Dienstag am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. Seine Gedanken seien bei all seinen wichtigen Kollegen, mit denen er über all die Jahre seiner Arbeit hinweg Erfolge gefeiert und Misserfolge erlitten habe.
Österreich, Polen und Tschechien führen Grenzkontrollen zur Slowakei ein
Angesichts steigender Ankunftszahlen von Migranten haben Österreich, Polen und Tschechien ab Mittwoch Grenzkontrollen zur Slowakei angekündigt. Die Kontrollen würden um Mitternacht starten und zunächst zehn Tage andauern, erklärte das österreichische Innenministerium am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Ziel sei es, Ausweichrouten von Schleppern über Österreich zu verhindern. Wenige Stunden zuvor hatten Polen und Tschechien ebenfalls zu Mitternacht beginnende und zunächst auf zehn Tage begrenzte Kontrollen angekündigt.
EU-Parlament ebnet Weg für neue Medienaufsicht
Das EU-Parlament hat den Weg für eine europaweite Medienaufsicht geebnet. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag in Straßburg mehrheitlich für einen Gesetzesvorschlag, der eine "politisch unabhängige" Medienbehörde vorsieht. Zudem will das Parlament die Rechte von Journalisten bei staatlichen Einflussversuchen stärken.
Spaniens König gibt bisherigem Regierungschef Sánchez den Auftrag zur Regierungsbildung
Spaniens König Felipe VI. hat den bisherigen Regierungschef Pedro Sánchez mit der Regierungsbildung betraut. Das gab die Präsidentin des Parlaments, Francina Armengol, am Dienstag in Madrid bekannt. Der Sozialist muss nun versuchen, eine Mehrheit für seine Wahl zum Regierungschef zusammen zu bekommen, nachdem zuvor der Konservative Alberto Núñez Feijóo damit gescheitert war.
Serie gerissen: Zverev scheitert in Peking an Medwedew
Alexander Zverevs Siegesserie in China ist gerissen. Der 26 Jahre alte Hamburger unterlag beim ATP-Turnier in Peking im Halbfinale seinem Dauerrivalen Daniil Medwedew 4:6, 3:6. Im fünften Duell in diesem Jahr mit dem US-Open-Finalisten kassierte Zverev damit seine vierte Niederlage. Medwedew trifft im Endspiel entweder auf den Spanier Carlos Alcaraz oder den Italiener Jannik Sinner.
Ferenc Krausz vom Max-Planck-Institut unter drei Trägern des Physik-Nobelpreises
Der in München forschende, ungarisch-österreichische Physiker Ferenc Krausz ist unter den drei diesjährigen Trägern des Physik-Nobelpreises. Gemeinsam mit dem Franzosen Pierre Agostini und der französisch-schwedischen Wissenschaftlerin Anne L'Huillier wurde Krausz für seine Forschung zu den ultraschnellen Bewegungen von Elektronen ausgezeichnet, wie das Nobel-Komitee am Dienstag in Stockholm mitteilte. Krausz ist Leiter des Max-Planck-Instituts für Quantenphysik in München und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in der bayerischen Hauptstadt einen Lehrstuhl für Experimentalphysik inne.
Steinmeier spricht sich für Begrenzung der illegalen Migration aus
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich in die Debatte um die anhaltend hohen Migrationszahlen eingeschaltet. "Die sogenannte illegale Migration müssen wir eindämmen", sagte er in einem am Vorabend des Tags der deutschen Einheit ausgestrahlten Interview mit den ARD-"Tagesthemen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) setzt große Hoffnungen auf eine europäische Lösung, der Migrationsexperte Gerald Knaus ist da jedoch skeptisch. CDU-Chef Friedrich Merz kritisierte deutsche Seenotretter im Mittelmeer.
Oktoberfest mit Rekord-Besucherzahl bei sinkendem Bierkonsum
Das Münchner Oktoberfest ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen: Bis zum Sonntag kamen 7,2 Millionen Menschen zum größten Volksfest der Welt, wie Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) in seiner Bilanz mitteilte. Der bisherige Rekord waren 7,1 Millionen Besucher im Jahr 1985. Allerdings dauerte das Oktoberfest in diesem Jahr zwei Tage länger, da es bis zum Tag der deutschen Einheit verlängert wurde.
Türkische Behörden nehmen weitere dutzende kurdische Aktivisten fest
Die türkischen Sicherheitsbehörden gehen nach dem Selbstmordanschlag im Zentrum der Hauptstadt Ankara verstärkt gegen kurdische Aktivisten vor. In 16 Provinzen im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten des Landes seien insgesamt 67 "Mitglieder terroristischer Organisationen" festgenommen worden, erklärte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya am Dienstag. Zu dem Anschlag auf das türkische Regierungsviertel, bei dem zwei Polizisten verletzt worden waren, hatte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannt.
Zehn Punkte aus fünf Spielen: Der BVB rechnet
Borussia Dortmund will seinen Aufschwung aus der Fußball-Bundesliga in die Champions League tragen - das muss der Vize-Meister auch. "In der Regel braucht man in einer Gruppe etwa zehn Punkte", sagte Trainer Edin Terzic vor dem Spiel gegen die AC Mailand am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN): "Wenn man das runterrechnet, weiß man um die Wichtigkeit der Heimspiele."
Wirtschaftsexperten loben Ost-Wirtschaft und warnen vor AfD-Regierungen
Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat für Regionen in Ostdeutschland mit einer möglichen Regierung mit AfD-Beteiligung vor gravierenden wirtschaftlichen Nachteilen gewarnt. "Es ist jetzt schon so, dass Investoren diese Entwicklungen kritisch beobachten. Sowohl das Weltbild als auch die Programmatik der AfD sind nüchtern gesprochen Standortnachteile", sagte Schnitzer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die bisherige wirtschaftliche Entwicklung nach der Wende sei aber "beeindruckend".
Handel mit Evergrande-Aktien wieder aufgenommen - Wert schießt hoch
Der Handel mit den Aktien des hoch verschuldeten chinesischen Evergrande-Konzerns an der Hongkonger Börse ist wieder aufgenommen worden. Nach Handelsbeginn am Dienstagmorgen schossen die Werte des Baukonzerns zeitweise um mehr als 60 Prozent nach oben. Sie fielen später wieder leicht, schlossen aber dennoch mit einem kräftigen Plus von 28 Prozent. Analysten warnten vor Spekulationen.
Türkei: 67 kurdische Aktivisten nach Anschlag von Ankara festgenommen
Zwei Tage nach dem Selbstmordanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara haben die Sicherheitsbehörden eigenen Angaben zufolge dutzende mutmaßliche kurdische Aktivisten festgenommen. In 16 Provinzen im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten des Landes seien insgesamt 67 "Mitglieder terroristischer Organisationen" festgenommen worden, erklärte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya am Dienstag. Zu dem Anschlag auf das türkische Regierungsviertel, bei dem zwei Polizisten verletzt worden waren, hatte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannt.
EU-Kommissionsvize verspricht Einsatz für Klimaziele
Der designierte EU-Beauftragte für das Klimaschutzpaket Green Deal, Maros Sefcovic, hat in seiner Anhörung vor dem EU-Parlament eine ambitionierte Politik versprochen. Seine Aufgabe sei es, "alle ausstehenden Gesetzesvorschläge zum Green Deal über die Ziellinie zu bringen", sagte Sefcovic am Dienstag vor den Abgeordneten in Straßburg. Er wolle sich unter anderem für die Neuauflage der Chemikalienrichtlinie und der Vorschriften für Tierschutz und Mikroplastik einsetzen.
Merz kritisiert Unterstützung des Bunds für Seenotrettung
CDU-Chef Friedrich Merz hat die Bundesregierung wegen der finanziellen Unterstützung für private Seenotrettungs-Organisationen im Mittelmeer kritisiert. "Der italienische Außenminister hat sich erst jüngst bei mir beschwert, dass aus dem Bundeshaushalt in der letzten Woche 120 Millionen an diese Organisationen überwiesen werden", sagte Merz dem "Handelsblatt". "Ich kann den Ärger verstehen."