Letzte Nachrichten
Stuttgarter Polizeiaffäre: Verteidigerin muss Äußerungen über Polizistin unterlassen
Eine Verteidigerin im Stuttgarter Strafprozess gegen den freigestellten baden-württembergischen Polizeiinspekteur vom vergangenen Jahr darf bestimmte Äußerungen über die damalige Nebenklägerin nicht mehr tätigen. Das Oberlandesgericht bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts. Der Polizeiinspekteur war im Juli vom Vorwurf der sexuellen Nötigung freigesprochen worden, dieses Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.
Europäische Hafen-Allianz gegen Drogenhändler gegründet
Eine Europäische Hafen-Allianz will gemeinsam gegen Drogenhändler und andere Kriminelle vorgehen. Das Bündnis von knapp 20 Häfen wurde am Mittwoch im belgischen Antwerpen aus der Taufe gehoben. Von deutscher Seite sind Hamburg und Bremerhaven beteiligt. Neben nationalen Ermittlungsbehörden unterstützen auch Europol, die Grenzschutzagentur Frontex und private Schifffahrtsverbände die Allianz.
Studie zum Homeoffice: Unternehmen weltweit fordern Rückkehr ins Büro
Unternehmen auf der ganzen Welt fordern einer Studie zufolge die Rückkehr ihrer Mitarbeitenden ins Büro. Rund 87 Prozent der befragten Unternehmen erwarten zumindest von Zeit zu Zeit die Präsenz der Beschäftigten, 33 Prozent haben eine Anwesenheitspflicht eingeführt, weitere 27 Prozent könnten sich das vorstellen, wie das Immobilien-Beratungsunternehmens JLL am Mittwoch mitteilte. In deutschen Großstädten hat sich demnach eine Drei-Tage-Woche im Büro etabliert.
Ermittler in NRW sprengen Drogenhändlerring und heben Cannabisplantagen aus
Ermittler haben in Nordrhein-Westfalen einen Drogenhändlerring gesprengt und Cannabisplantagen ausgehoben. Elf Menschen wurden festgenommen, wie die Polizei in Mönchengladbach am Mittwoch mitteilte. 15 Wohn- und Geschäftsräume wurden in Mönchengladbach und im Kreis Höxter durchsucht. Dabei wurden zwei Cannabisplantagen mit je rund 600 Pflanzen ausgehoben. Die Ernte hätte laut Schätzungen einen Marktwert von etwa 420.000 Euro gehabt. Zudem wurden zwei abgeerntete Plantagen im Kreis Höxter entdeckt.
Italienisches Parlament billigt umstrittenes Flüchtlingsabkommen mit Albanien
Das italienische Parlament hat ein umstrittenes Flüchtlingsabkommen gebilligt, das die Unterbringung von auf dem Mittelmeer geretteten Migranten in neu gebauten Aufnahmezentren in Albanien vorsieht. 155 Mitglieder der Abgeordnetenkammer sprachen sich am Mittwoch für die Vereinbarung aus, 115 stimmten dagegen. Zudem gab es zwei Enthaltungen. Der Text muss nun noch den Senat passieren, eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich.
Wagenknecht will im Osten mitregieren
Sahra Wagenknecht hofft darauf, mit ihrer neuen Partei nach den anstehenden Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern mitregieren zu können. "Wir müssen darauf vorbereitet sein, uns eventuell auch an einer Regierung zu beteiligen", sagte sie der Wochenzeitung "Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Wenn wir wirklich eine bessere Politik durchsetzen können, werden wir uns nicht wegducken."
Tödliches Gewaltverbrechen vor Parkhaus: Mordkommission ermittelt in Stade
Im Fall eines am Sonntag mit tödlichen Verletzungen vor einem Parkhaus im niedersächsischen Stade gefundenen 44-Jährigen gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Ein Unglück sei durch die Obduktion ausgeschlossen worden, teilte die Polizei in Stade am Mittwoch mit. Eine Mordkommission ermittle, die Hintergründe seien unklar.
Polens neue Regierung will restriktives Abtreibungsrecht liberalisieren
Polens neue Regierung will das restriktive Abtreibungsrecht liberalisieren. Seine Regierung werde einen "Gesetzentwurf für legale und sichere Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche ins Parlament einbringen", sagte Ministerpräsident Donald Tusk am Mittwoch in Warschau. Er kündigte zudem einen Gesetzentwurf an, um den Zugang zur "Pille danach" erheblich zu erleichtern.
Vierjähriger Blaulichtfan löst mit Fehlalarm in Bayern Feuerwehreinsatz aus
Ein vier Jahre alter Blaulichtfan hat in Bayern bei sich zu Hause einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Der Junge habe am Dienstagabend das Handy seiner schlafenden Mutter genommen und über Notruf mitgeteilt, dass das Wohnhaus der Familie in Fünfstetten brenne, teilte das Polizeipräsidium Schwaben-Nord am Mittwoch in Augsburg mit.
Herausragend gegen Alcaraz: Zverev im Halbfinale
Alexander Zverev hat nach einer beeindruckenden Vorstellung das Halbfinale der Australian Open erreicht und ein dickes Ausrufezeichen auf seinem Weg zum ersten Grand-Slam-Titel gesetzt. Der Tennis-Olympiasieger besiegte den Weltranglistenzweiten Carlos Alcaraz überraschend mit 6:1, 6:3, 6:7 (2:7), 6:4 und zog zum zweiten Mal in Melbourne in die Runde der letzten Vier ein. Dort trifft der Hamburger am Freitag auf den Russen Daniil Medwedew.
Hamburger Experten entwickeln mobilen Computertomographen für Forschungszwecke
Forschende aus Hamburg haben einen weltweit einmaligen leistungsstarken mobilen Computertomographen für die archäologische Forschung entwickelt. Das Gerät wiege knapp über 400 Kilogramm und sei damit deutlich leichter als bisherige Computertomographen mit der erforderlichen Strahlungsintensität, teilte die Universität Hamburg am Mittwoch mit. Diese brächten es normalerweise auf ein Gewicht von mehreren Tonnen. Das neue Gerät soll dazu dienen, versiegelte Keilschrifttafeln aus dem antiken Mesopotamien in Museen zu untersuchen.
Streit um Kinderfreibetrag: Djir-Sarai kritisiert Kommunikation der SPD
Im Streit der Ampel-Parteien über den Kinderfreibetrag und das Kindergeld hat FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai scharfe Kritik an der Kommunikation der SPD geübt. "Die aktuelle Diskussion in der SPD zum Kindergeld ist sehr befremdlich", sagte er der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Kritik an den Plänen von Finanzminister Christian Lindner (FDP), den Kinderfreibetrag anzuheben, ohne das Kindergeld zu erhöhen, übten nach den Regierungsparteien SPD und Grünen aber auch Sozialverbände und die Linke.
IS-Unterstützerin in Frankfurt am Main zu gut drei Jahren Haft verurteilt
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat eine IS-Unterstützerin zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Die Frau wurde wegen der mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland in drei Fällen sowie Kriegsverbrechen gegen Eigentum schuldig gesprochen, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.
Appell an EZB: Banken profitieren zu sehr von hohen Zinsen
Die Banken in der Eurozone profitieren nach Auffassung einer Gruppe aus Wirtschaftsexperten und Europaabgeordneten zu sehr von den derzeit sehr hohen Leitzinsen. Die Europäische Zentralbank (EZB) müsse darauf reagieren, sonst riskiere sie die Akzeptanz der Bevölkerung, heißt es einem am Mittwoch in Brüssel veröffentlichten offenen Brief an den EZB-Rat. Die Experten sprechen sich dafür aus, die sogenannte Mindestreserve für Banken im Euroraum zu erhöhen.
Gentechnik: Konservative Mehrheit für Lockerungen in der EU - Bio ausgenommen
In der Debatte um die europäischen Regeln für neue Gentechnikmethoden treibt eine Mehrheit aus Konservativen, Liberalen und Rechten mögliche Lockerungen voran. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch im Umweltausschuss des Europaparlaments für einen Vorschlag, der unter anderem die Kennzeichnungspflicht für Produkte mit Gentechnik deutlich lockern soll. Der Biolandbau ist von den Plänen demnach weiter ausgenommen.
Drei Tote bei Wohnungsbrand in baden-württembergischem Markgröningen
Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus sind im baden-württembergischen Markgröningen drei Menschen ums Leben gekommen. Es handle sich um zwei 38 und 68 Jahre alte Frauen sowie einen 32 Jahre alten Mann, teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei in Ludwigsburg am Mittwoch mit. Alle drei hätten in dem Haus gewohnt.
Nach türkischem Votum für Schwedens Beitritt: Nato erhöht Druck auf Ungarn
Nach der Zustimmung des türkischen Parlaments zum Nato-Beitritt Schwedens richten sich alle Blicke nach Budapest. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äußerte am Mittwoch die Erwartung, dass Ungarn nun ebenfalls den Weg für die Aufnahme Schwedens als 32. Bündnisland freimacht. Die Bundesregierung nannte den Schritt "überfällig". Regierungschef Viktor Orban ließ die Partner weiter im Ungewissen.
Faeser: Migrationspartnerschaft mit Marokko ist "im gemeinsamen Interesse"
Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die Bedeutung der am Dienstag vereinbarten Migrationspartnerschaft mit Marokko hervorgehoben. "Das ist in unserem gemeinsamen Interesse. Wir wollen Rückführungen von Menschen ohne Bleiberecht konsequent durchsetzen. Und auf der anderen Seite wollen wir qualifizierte Kräfte gewinnen, die wir in vielen Bereichen unserer Wirtschaft dringend brauchen", erklärte Faeser am Mittwoch, nachdem die beiden Staaten eine engere Kooperation in der Migrationspolitik vereinbart hatten.
Afrika-Cup: Gastgeber Elfenbeinküste entlässt Gasset
Der Fußballverband von Gastgeber Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) hat auf die schlechten Leistungen beim Afrika-Cup reagiert und Nationaltrainer Jean-Louis Gasset entlassen - trotz einer weiterhin möglicher Qualifikation für das Achtelfinale. Das gab der Verband FIF zwei Tage nach dem blamablen 0:4 im letzten Gruppenspiel gegen Äquatorialguinea bekannt. "Die Verträge von Trainer Jean-Louis Gasset und seinem Assistenten Ghislain Printant werden aufgrund unzureichender Ergebnisse beendet", schrieb die FIF in einer Pressemitteilung.
Rheinland-pfälzisches Ministerium muss keine Auskunft zu Air Base Ramstein geben
Das rheinland-pfälzische Justizministerium muss als Aufsichtsbehörde über die Staatsanwaltschaften keine Auskünfte über die Air Base in Ramstein geben. Amtliche Informationen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen der Steuerung von US-Kampfdrohnen über die Air Base unterlägen nicht der Transparenzpflicht, teilte das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht am Mittwoch in Koblenz mit. Der Kläger habe keinen Anspruch auf Informationen. (Az.: 10 A 11127/22.OVG)
Kampfspuren und Blut: Im Fall von vermisstem Unternehmer aus Hüllhorst Tatort ermittelt
Im Fall eines seit Oktober verschwundenen und mutmaßlich getöteten Unternehmers aus dem westfälischen Hüllhorst hat die Polizei den mutmaßlichen Tatort ermittelt. Bei der Durchsuchung in dessen Wohn- und Firmenimmobilie in Hüllhorst seien in einer Werkstatt "Hinweise auf ein Kampfgeschehen" und Blutspuren entdeckt worden, die dem Vermissten zugeordnet wurden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld am Mittwoch mit. Zuvor hätten Leichenspürhunde dort angeschlagen.
Polens neue Regierung kündigt Gesetz zur Liberalisierung des Abtreibungsrechts an
Polens neue Regierung will nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk in Kürze einen Gesetzentwurf zur Liberalisierung des Abtreibungsrechts vorlegen. "Wir sind bereit, in den kommenden Stunden einen Gesetzentwurf für legale und sichere Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche ins Parlament einzubringen", sagte Tusk am Mittwoch vor Journalisten in Warschau. Tusk kündigte zudem einen Gesetzentwurf an, um den Zugang zur "Pille danach" erheblich zu erleichtern.
Wirtschaft gegen rechts: Mehrere Verbände wenden sich gegen Fremdenfeindlichkeit
Mehrere Wirtschaftsverbände haben sich vor dem Hintergrund des Erstarkens der AfD gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gewandt. "Nur wenn sich engagierte Menschen aus aller Welt bei uns wohlfühlen, werden sie zu uns kommen, und nur so sind wir dauerhaft als Standort zum Arbeiten und Leben attraktiv", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Rheinischen Post". Der Energiekonzern Eon erwartet eine härtere Auseinandersetzung rund um die Energiewende.
Energieagentur: Erneuerbare lösen Kohle 2025 als wichtigste Stromquelle ab
Erneuerbare Energien dürften nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) im Jahr 2025 die Kohle als weltweit wichtigsten Energieträger zur Stromproduktion ablösen. Die Experten erwarten für 2026 einen Erneuerbaren-Anteil von 37 Prozent an der weltweiten Stromproduktion, wie aus dem am Mittwoch vorgestellten IEA-Jahresbericht hervorgeht. 2023 lag der Anteil demnach bei rund 30 Prozent.
Orban: Ungarns Regierung "unterstützt Nato-Mitgliedschaft Schwedens"
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat der Nato zum wiederholten Mal versichert, dass sein Land einem Beitritt Schwedens nicht im Wege stehen will. "Die ungarische Regierung unterstützt die Nato-Mitgliedschaft Schwedens", schrieb Orban am Mittwoch auf dem Kurzbotschaftendienst X (vormals Twitter). Das habe er Generalsekretär Jens Stoltenberg erneut in einem Telefonat gesagt.
Bauernproteste in Frankreich: Regierung verspricht schnelle Lösungen
Die französischen Bauernproteste gegen bürokratische Auflagen und eine als zu gering empfundene Entlohnung weiten sich aus. Aufgebrachte Landwirtinnen und Landwirte blockierten am Mittwoch zahlreiche Autobahnabschnitte und Kreisverkehre im ganzen Land. Die Regierung habe die "Botschaft erhalten" und werde "in den kommenden Tagen konkrete Vorschläge" machen, sagte Regierungssprecherin Prisca Thévenot nach der wöchentlichen Kabinettssitzung.
Tödlicher Übergriff auf Straße in Berlin: Ermittler fassen dritten Verdächtigen
Nach dem Tod eines 50-Jährigen durch einen gewalttätigen Übergriff auf einer Straße in Berlin ist ein dritter Verdächtiger gefasst worden. Der bereits per Haftbefehl gesuchte 52-Jährige sei am Dienstag festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt am Mittwoch mit. Zwei weiterer Verdächtige im Alter von 30 sowie 37 Jahren waren bereits zuvor festgenommen worden.
Thailändisches Gericht spricht Reformpolitiker Pita frei
Thailands Verfassungsgericht hat den Reformpolitiker Pita Limjaroenrat vom Vorwurf des Wahlbetrugs freigesprochen und als Mitglied des Parlaments wiedereingesetzt. Das Gericht entschied am Mittwoch mit nur einer Gegenstimme, dass Pita nicht gegen ein Gesetz verstoßen hat, das Abgeordneten die Beteiligung an Medienunternehmen verbietet. Nach dem Urteil jubelten vor dem Gericht dutzende Anhänger von Pitas Fortschrittspartei (MFP) und riefen seinen Namen.
Scholz: "Als Bundeskanzler trage ich die Verantwortung für die Regierung. Punkt."
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat eingeräumt, selbst mitverantwortlich für das schlechte Erscheinungsbild der Regierung zu sein. "Als Bundeskanzler trage ich die Verantwortung für die Regierung. Punkt. Es wäre also abwegig zu sagen, ich hätte nichts damit zu tun", sagte Scholz der Wochenzeitung "Die Zeit". Auf die Frage, ob dies eine Form der Selbstkritik sei, antwortete Scholz: "Ja."
Zahl der Beschäftigen im Bereich erneuerbare Energien 2022 stark gestiegen
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten im Bereich der erneuerbaren Energien. 2022 waren es nach jüngsten Angaben der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) rund 387.700 Beschäftigte - 14,9 Prozent mehr als im Vorjahr. "Damit verzeichnet das Jahr 2022 den höchsten Beschäftigungsstand seit 2012 und den größten jährlichen Zuwachs seit 2006", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium, das die GWS-Untersuchung in Auftrag gegeben hatte.
Faulgase in Brandenburger Schule ausgetreten: Mehrere Kinder ärztlich versorgt
Ausgetretene Faulgase haben in einer Schule im brandenburgischen Ahrensfelde für einen Einsatz von Rettungskräften gesorgt. Die Lehrerin einer Grundschulklasse wählte am Mittwochmorgen den Notruf, weil mehrere Kinder über Übelkeit und Kopfschmerzen klagten, wie ein Sprecher des Landkreises Barnim sagte. Daraufhin rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an.
Elektromobilität: Brüssel genehmigt Schnellladenetz von Mercedes und BMW in China
Mercedes und BMW dürfen aus Sicht der EU-Wettbewerbshüter ein gemeinsames Schnellladenetz in China aufbauen und betreiben. Die EU-Kommission in Brüssel gab am Mittwoch grünes Licht für ein gleichberechtigtes Joint Venture, mit dem die Autobauer bereits in diesem Jahr erste Ladestationen in China anbieten wollen. Wegen "geringer Auswirkungen auf den Europäischen Wirtschaftsraum" erhob die Behörde keine Einwände gegen die Zusammenarbeit.