Letzte Nachrichten
Gewerkschaftstag der NGG startet in Bremen
In Bremen treffen sich ab Montagnachmittag (15.00 Uhr) für fünf Tage rund 120 Delegierte der der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu ihrem Gewerkschaftstag. Er findet alle fünf Jahre statt. Zur Eröffnung sprechen neben dem NGG-Vorsitzenden Guido Zeitler auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi und der Bremer Finanzsenator Björn Fecker (Grüne).
Scholz berät mit kleiner Gruppe von EU-Chefs über strategische Ausrichtung
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will am Montag mit einer kleineren Gruppe von Staats- und Regierungschefs aus der EU über die Weiterentwicklung der Union beraten. Bei dem Gespräch im Kanzleramt (19.00 Uhr) soll nach Angaben der Bundesregierung über die "politischen Leitlinien" für die fünf Jahre nach der Europawahl 2024 diskutiert werden. Gastgeber des Treffens ist EU-Ratspräsident Charles Michel.
Wagenknecht fordert 14 Euro Mindestlohn und höheren Spitzensteuersatz
Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat sich für einen höheren Mindestlohn und eine deutlich stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen und Vermögen ausgesprochen. "14 Euro Mindestlohn wären notwendig, das ist immer noch ein sehr schmaler Lohn bei den heutigen Preisen", sagte Wagenknecht dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben). Die Lohnuntergrenze liegt derzeit bei 12,00 Euro. Nächstes Jahr soll der Mindestlohn auf 12,41 Euro und im Jahr 2025 dann auf 12,82 Euro steigen.
UNO: Kinder in Südasien leiden weltweit am meisten unter Wasserknappheit
In Südasien leiden nach UN-Angaben mehr Kinder an Wasserknappheit als in jeder anderen Weltregion. 347 Millionen Menschen unter 18 Jahren seien in Südasien "einer hohen oder extrem hohen Wasserknappheit ausgesetzt", teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Montag mit. Die Entwicklung werde durch den Klimawandel noch verschärft.
Biden will bei Treffen mit Xi Dialog zwischen den Streitkräften wiederbeleben
US-Präsident Joe Biden will sich bei seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am Mittwoch um die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den Streitkräften beider Länder bemühen. "Der Präsident ist entschlossen, die militärischen Beziehungen wiederherzustellen", sagte Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan am Sonntag im Fernsehsender CBS. Solche Kommunikationskanäle seien nötig, "um Fehler, Fehleinschätzungen oder Missverständnisse" zu verhindern.
Bundesregierung will Militärhilfe für die Ukraine verdoppeln
Die Bundesregierung will ihre Militärhilfe für die Ukraine verdoppeln. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte am Sonntagabend in der ARD, die geplante Etat-Erhöhung sei ein "starkes Signal an die Ukraine, dass wir sie nicht im Stich lassen". Er bestätigte damit indirekt Berichte der "Bild am Sonntag" und des ARD-Hauptstadtstudios, denen zufolge die Unterstüzung 2024 von vier auf acht Milliarden Euro aufgestockt werden soll.
Klub-WM: Sieg gegen Berlin - Titel-Hattrick für Magdeburg
Champions-League-Sieger SC Magdeburg hat bei der Handball-Klub-WM den Hattrick geschafft. Im deutschen Finale gegen Bundesliga-Tabellenführer Füchse Berlin setzte sich die Mannschaft von Erfolgstrainer Bennet Wiegert durch ein 34:32 (29:29, 13:16)nach Verlängerung zum dritten Mal nach 2021 und 2022 die Krone auf. Der Sieg im saudi-arabischen Dammam spült dem SCM mehr als 370.000 Euro in die Kasse.
König Charles III. erinnert an britische Kriegstote
König Charles III. hat am Sonntag in London an die britischen Kriegstoten erinnert. In Militäruniform legte der König nach zwei Schweigeminuten am Kenotaph-Kriegsdenkmal im Zentrum der britischen Hauptstadt einen Kranz nieder, gefolgt von Spitzenpolitikern wie Premierminister Rishi Sunak und Oppositionsführer Keir Starmer. An der Gedenkfeier nahmen auch knapp tausend Veteranen teil, darunter 100-jährige Ex-Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft hatten.
Trotz Reisestress: Frankfurt punktet nach 0:2-Rückstand
Eintracht Frankfurt hat den Reisestrapazen getrotzt und mit einem Kraftakt auch bei Werder Bremen gepunktet. Die Hessen holten im Weserstadion nach einem 0:2-Rückstand ein wertvolles 2:2 (0:1) und liegen als Siebter weiter auf Kurs Europa. Werder bleibt Zwölfter.
Mehr als 100.000 Menschen bei Großem Marsch gegen Antisemitismus in Paris
Mehr als 100.000 Menschen haben angesichts eines deutlichen Anstiegs antisemitischer Vorfälle in Paris an einer Großkundgebung gegen Antisemitismus teilgenommen. Hinter einem großen Banner mit dem Motto "Für die Republik, gegen den Antisemitismus" setzte sich der "Große Marsch" am Sonntag in der französischen Hauptstadt in Bewegung. An ihm beteiligte sich auch die Rechtspopulistin Marine Le Pen, nicht aber die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI).
Scholz weist Forderungen nach sofortiger Waffenruhe in Nahost zurück
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Forderungen nach einer sofortigen Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas zurückgewiesen. Er finde die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand oder einer längeren Kampfpause nicht richtig, "weil das ja letztendlich bedeutet, dass Israel die Hamas sich erholen lassen soll", sagte Scholz am Sonntag bei einer Veranstaltung der Zeitung "Heilbronner Stimme". Der Kanzler sprach sich stattdessen für "humanitäre Pausen" aus.
NFL: Patriots verlieren auch in Frankfurt
Der sechsmalige Super-Bowl-Champion New England Patriots hat auch beim NFL-Gastspiel in Frankfurt keinen Weg aus der Krise gefunden. Beim zweiten Teil des Football-Doppelpacks am Main verloren die Patriots vor 50.144 Zuschauern mit 6:10 (3:7) gegen die Indianapolis Colts und kassierten die achte Niederlage im zehnten Saisonspiel.
Start-Rekord und Traumtor: Bayer verschärft Union-Krise
Bayer Leverkusen thront weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. Mit dem ungefährdeten 4:0 (1:0)-Erfolg gegen das neue Schlusslicht Union Berlin stellte das Team von Trainer Xabi Alonso dessen eigenen Start-Rekord mit Bayern München aus der Saison 2015/2016 ein und führt die Tabelle mit 31 von 33 möglichen Punkten vor dem deutschen Rekordmeister (29) an.
Greta Thunberg bei größtem Klima-Marsch in Geschichte Amsterdams
Kurz vor den Parlamentswahlen in den Niederlanden haben zehntausende Menschen - unter ihnen die schwedische Aktivistin Greta Thunberg - am Sonntag in Amsterdam an einem Klima-Marsch teilgenommen. Es war die größte derartige Demonstration in der Geschichte der niederländischen Hauptstadt. Die vor allem jungen Teilnehmer trugen Plakate wie "Unser Haus brennt" sowie "Im Jahr 2015: 'Papa, was sind Bäume?'".
Zehntausende nehmen an Großem Marsch gegen Antisemitismus in Paris teil
Angesichts eines deutlichen Anstiegs antisemitischer Vorfälle in ganz Frankreich haben zehntausende Menschen am Sonntag in Paris an einer Großkundgebung gegen Antisemitismus teilgenommen. Hinter einem großen Banner mit dem Motto "Für die Republik, gegen den Antisemitismus" setzte sich der "Große Marsch" am Nachmittag vor der Nationalversammlung in Bewegung. An ihm beteiligte sich auch die Rechtspopulistin Marine Le Pen, nicht aber die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI).
Netanjahu deutet mögliches Abkommen über Freilassung von Geiseln an
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC die Möglichkeit eines Abkommens über die Freilassung von der Hamas verschleppter Geiseln angedeutet. Auf die Frage einer Journalistin nach einem möglichen Abkommen über die Freilassung von Frauen, Kindern und alten Menschen sagte Netanjahu am Sonntag: "Das könnte sein." Er fügte hinzu: "Je weniger ich mich zu diesem Thema äußere, desto mehr erhöhe ich die Chancen, dass dies Wirklichkeit wird".
DEB-Team gewinnt zum zehnten Mal den Deutschland Cup
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum zehnten Mal den Deutschland Cup gewonnen. Mit nur zwei Vize-Weltmeistern sicherte sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis mit einem 1:2 (0:1, 0:0, 1:1) zum Abschluss gegen die Slowakei den ersten Platz beim traditionsreichen Heimturnier.
Erneut antisemitische Straftaten: Drei Tatverdächtige in Frankfurt festgenommen
In mehreren deutschen Städten ist es am Wochenende erneut zu antisemitischen Straftaten gekommen. In Frankfurt am Main wurden am Samstag drei Tatverdächtige festgenommen, die zwei Männer jüdischen Glaubens vor einem Hotel beleidigten, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Die Männer, darunter ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, waren Teilnehmer der jährlichen Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Einer von beiden trug zum Tatzeitpunkt eine Kippa.
Heftige Kämpfe im Gazastreifen - Sorge um Lage in Krankenhäusern wächst
Inmitten heftiger Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der islamistischen Hamas wächst die Sorge um die Menschen in den Krankenhäusern im Gazastreifen. Sollten die Kämpfe nicht gestoppt oder zumindest die Patienten evakuiert werden, "werden diese Krankenhäuser zu Leichenhallen", erklärte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen am Sonntag. Über den Grenzübergang Rafah konnten rund 500 Menschen den Gazastreifen in Richtung Ägypten verlassen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bekräftigte derweil die deutsche Forderung nach einer Zweistaatenlösung.
Schauspieler Ralf Moeller hält sich fit: "Mein Bizeps ist noch da"
Schauspieler und Bodybuilder Ralf Moeller hält sich weiterhin fit. "Ich mache immer noch Sport", sagte der 64-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Onlineausgabe) vom Sonntag. Sein Bizeps sei "auch noch da, obwohl man mir prophezeit hat, der würde in meinem Alter auf den Böden hängen".
Großer Marsch gegen Antisemitismus in Paris gestartet
In Paris hat der Marsch gegen den Antisemitismus begonnen, an dem sich zehntausende Menschen beteiligen dürften. Der Demonstrationszug setzte sich am Sonntagnachmittag mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, und ihrem Senats-Kollegen Gérard Larcher an der Spitze in Bewegung. Sie hatten gemeinsam zu der Demonstration aufgerufen.
Entwarnung: Goretzka und Hummels reisen zur DFB-Auswahl
Entwarnung für Bundestrainer Julian Nagelsmann: Leon Goretzka und Mats Hummels werden wie geplant zum Treffpunkt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Frankfurt/Main anreisen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Bis Montag, 11.00 Uhr, sollen sich die Nationalspieler im Hotel Melia eingefunden haben.
Russland greift erstmals seit zwei Monaten relativer Ruhe wieder Kiew an
Die russische Armee hat die Ukraine am Wochenende erneut unter heftigen Beschuss genommen - erstmals seit zwei Monaten relativer Ruhe wurde auch die Hauptstadt Kiew wieder angegriffen. Behördenangaben zufolge wurden mindestens sieben Menschen getötet. Die Ukraine vermeldete derweil die Tötung von drei russischen Offizieren bei einer Aktion der "Widerstandsbewegung" in der von Russland besetzten Südukraine.
U17-WM: Deutschland mit souveränem Auftaktsieg gegen Mexiko
Die deutsche U17-Nationalmannschaft ist mit einem souveränen Erfolg gegen den wohl härtesten Gruppengegner Mexiko in die Fußball-WM in Indonesien gestartet. Beim Duell Europameister gegen CONCACAF-Champion setzte sich das Team von Trainer Christian Wück in Bandung mit 3:1 (2:0) durch. Im ersten Spiel der Gruppe F hatte sich Venezuela beim 3:0 (1:0) gegen Neuseeland keine Blöße gegeben.
Heil weist Forderung nach Anhebung des Renteneintrittsalters zurück
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat den Vorschlag der Wirtschaftsweisen nach einer Anhebung des Renteneintrittsalters zurückgewiesen. Das werde es "mit mir nicht geben", sagte Heil dem Portal t-online. In vielen Berufen, etwa in der Logistik, in der Pflege, im Handwerk und auf Baustellen, könnten Menschen mit 68, 69 oder 70 Jahren nicht mehr arbeiten.
Birkenstock will seine Verkäufe vor allem in Asien steigern
Der Sandalenhersteller Birkenstock will nach dem Börsengang in New York sein Geschäft vor allem in Asien ausbauen. "Wir wollen territorial vor allem in China, Indien und dem Nahen Osten wachsen", sagte Firmenchef Oliver Reichert dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Dort wolle Birkenstock auch von der Expertise des Großaktionärs Bernard Arnault profitieren. Der Eigentümer des Luxusgüterkonzerns LVMH kenne diese Märkte besonders gut.
15-Jährige am Steuer verursacht in Sachsen-Anhalt Unfall mit zwei Toten
In Sachsen-Anhalt hat eine 15-Jährige am Steuer eines Autos einen Unfall mit zwei Toten verursacht. Der Wagen kam am Samstag aus unbekannter Ursache bei Wendgräben nach einer leichten Linkskurve von der Straße ab und stieß an einen Baum, wie die Polizei in Burg am Sonntag mitteilte. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Baum auf das Dach des vollbesetzten Autos.
Evakuierung von Ausländern aus dem Gazastreifen wieder aufgenommen
Nach zweitägiger Unterbrechung haben am Sonntag wieder einige ausländische oder binationale Staatsbürger den Gazastreifen verlassen können. "50 Binationale haben Rafah überquert", berichtete der dem ägyptischen Geheimdienst nahestehende Fernsehsender Al-Kahera News. Zudem seien sieben verwundete Palästinenser über den einzigen nicht von Israel kontrollierten Grenzübergang vom Gazastreifen nach Ägypten gebracht worden.
Betrunkener randaliert: Familie wickelt Randalierer in Bayern mit Teppich ein
Weil ein 18-jähriger Randalierer nicht zu bändigen war, hat ihn seine Familie im bayerischen Türkheim in einen Teppich eingewickelt und mit Klebeband fixiert. Auch die hinzugerufene Polizeistreife konnte ihn nicht zur Räson bringen, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde, wie die Polizei in Kempten am Sonntag berichtete.
Zweite und Dritte: Dürr mit starkem Saisonstart
Erst Zweite, dann Dritte: Lena Dürr ist ein nahezu perfekter Start in den alpinen Weltcup-Winter gelungen. Nachdem sie beim ersten von zwei Slaloms im finnischen Levi nur von Olympiasiegerin Petra Vlhova aus der Slowakei besiegt worden war, waren im zweiten Rennen Mikaela Shiffrin (USA) und Leona Popovic (Kroatien) schneller. "Ich bin superhappy", sagte Dürr im BR.
Mann raucht Joint vor Hamburger Bundespolizeirevier: Strafverfahren eingeleitet
Ein Mann hat offenbar ahnungslos einen Joint direkt vor dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof geraucht. Über ein offenes Fenster sei "starker Cannabisgeruch in die Räume der Polizeiwache" gezogen, weshalb mehrere Beamte umgehend der auffälligen Spur folgten, wie die Bundespolizei am Sonntag berichtete.
Auslandsvermarktung: Dreesen-Appell an die Liga
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen von Bayern München hat die Bundesliga-Konkurrenz in einem emotionalen Appell zu mehr Engagement im Ausland aufgefordert. "Der FC Bayern ist keine Insel!", rief Dreesen bei seiner Rede auf der Jahreshauptversammlung des deutschen Fußball-Rekordmeisters: "Es gilt das Solidarprinzip - und zwar für alle!"