Letzte Nachrichten
Hotelmanager schwärmt von Dauergast Kane
Harry Kane ist allem Anschein nach der Traumgast eines jeden Hotelbesitzers. Jedenfalls hat nun der General Manager des luxuriösen Münchner Hauses, in dem der Torjäger des FC Bayern nach seinem Wechsel zum deutschen Rekordmeister monatelang logierte, in höchsten Tönen von dem Engländer geschwärmt. Hinter der verstorbenen Königin Elizabeth II. gehöre Kane "definitiv zu den Top Five" des Hauses, sagte Dominik G. Rainer vom Mandarin Oriental der Süddeutschen Zeitung.
BVB will Sahin als Co-Trainer holen
Das Vereins-Idol Nuri Sahin soll als Co-Trainer zu Borussia Dortmund zurückkehren und Edin Terzic unterstützen. Entsprechende Berichte türkischer Medien und der Ruhr Nachrichten sind nach SID-Informationen zutreffend, ein Vertrag ist allerdings noch nicht unterschrieben.
Zwei deutsche Unternehmen unter Top 100 der wertvollsten Konzerne der Welt
Zwei deutsche Unternehmen haben es in diesem Jahr auf die Liste der 100 teuersten börsennotierten Unternehmen der Welt geschafft: der Softwarekonzern SAP mit einem Börsenwert von 181 Milliarden Dollar (164 Milliarden Euro) und der Industriekonzern Siemens mit 148 Milliarden Dollar. Insgesamt dominieren Technologieunternehmen aus den USA das Ranking; an der Spitze steht wie im Vorjahr Apple. Das ergaben am Freitag veröffentlichte Berechnungen der Unternehmensberatungsgesellschaft EY.
NFL: Browns sichern sich Platz in den Play-offs
Die Cleveland Browns haben sich ihren Play-off-Platz in der NFL gesichert. Das Team aus Ohio gewann in der Nacht zu Freitag 37:20 gegen die New York Jets. Mit elf Siegen und fünf Niederlagen stehen die Browns auf Platz zwei der AFC North. Ersatz-Quarterback Joe Flacco, der seit fünf Partien den verletzten Deshaun Watson ersetzt, warf beim Sieg gegen sein Ex-Team drei Touchdowns und insgesamt für 309 Yards.
Demokratie-Aktivist aus Hongkong beantragt Asyl in Großbritannien
Der Demokratie-Aktivist Tony Chung aus Hongkong ist eigenen Angaben zufolge nach Großbritannien geflohen und hat dort Asyl beantragt. Er sei sicher im Vereinigten Königreich angekommen und habe bei der Anreise formell politisches Asyl beantragt, erklärte Chung am Freitag. 2021 war der damals 20-jährige Chung der jüngste Demokratie-Aktivist, der unter dem von Peking 2020 verhängten sogenannten Sicherheitsgesetz verurteilt wurde.
Horrorserie geht weiter: Detroit stellt Negativrekord ein
Trotz heftiger Gegenwehr geht die Rekord-Horrorserie der Detroit Pistons in der Basketball-Profiliga NBA weiter. Das Team aus Michigan verlor in der Nacht zu Freitag nach Verlängerung 122:128 bei Rekordmeister und Titelanwärter Boston Celtics. Durch die 28. Niederlage in Folge hat Detroit den Negativrekord der Philadelphia 76ers eingestellt.
Rückkehrer Rees und Kebinger nach Krankheit hoffnungsvoll
Die Rückkehrer Roman Rees und Hanna Kebinger schöpfen aus ihren Leistungen bei der Biathlon World Team Challenge auf Schalke große Zuversicht für die anstehenden Heim-Weltcups. Es sei nach der Krankheitspause "ein wichtiger Wettkampf gewesen, um Erfahrung am Schießstand zu sammeln und in den Modus zu kommen", sagte Rees in der ARD: "Mir ist es ganz gut gelungen, immer besser zu werden im Wettkampf. Das will ich mitnehmen nach Oberhof und Ruhpolding."
Umfrage: Baumgart-Entlassung war am überraschendsten
Das Ende von Steffen Baumgart als Coach des 1. FC Köln war für Fußball-Interessierte in Deutschland die überraschendste Trainer-Entlassung der bisherigen Bundesliga-Saison. Das geht aus einer Umfrage der Sportmarketingagentur ONE8Y hervor.
Schuster sieht "Achillesferse" bei jedem Tournee-Favoriten
Der ehemalige Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster sieht bei jedem der Topfavoriten auf den Gewinn der Vierschanzentournee eine "Problemschanze", die es zu überwinden gilt. "Andreas Wellinger muss über Oberstdorf drüber kommen, Stefan Kraft über Garmisch und Karl Geiger über Innsbruck. Jeder hat eine Achillesferse auf diesen vier Schanzen", sagte der Österreicher im Podcast "Ski happens".
Frodeno vermisst den "Druck" eines Leistungssportlers
Dem dreimaligen Ironman-Weltmeister Jan Frodeno fehlt nach seinem Karriereende vor allem der Nervenkitzel in den Wettkämpfen. "Ich glaube, ich kann ehrlich sagen, dass es der Druck ist, den ich am meisten vermisse. Schon jetzt", sagte der 42-Jährige im Interview mit der FAZ: "Mir fehlt jetzt dieser Druck, dieses so wichtige Element, das mich immer getrieben hat, das mein Kerosin war."
Olympia: Weikert glaubt an Rückhalt der Bevölkerung
DOSB-Präsident Thomas Weikert glaubt mit Blick auf eine mögliche Olympia-Bewerbung an einen starken Rückhalt in der Bevölkerung. "Die Menschen wollen mehrheitlich Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland", sagte Weikert dem Münchner Merkur und der TZ, er schränkte dabei jedoch ein: "Sie wollen sie nicht um jeden Preis."
Sane glaubt an Euphorie bei Heim-EM
Fußball-Nationalspieler Leroy Sane glaubt weiter fest an eine erfolgreiche Heim-EM im kommenden Jahr. "Ich bin mir sicher, dass zum ersten Spiel Euphorie aufkommen wird", sagte Sane im Interview mit dem Mitgliedermagazin "51" des FC Bayern.
Pietreczko über Pfiffe deutscher Fans: "Nicht in Ordnung"
Darts-Profi Ricardo Pietreczko hat nach seinem emotionalen WM-Aus Teile der deutschen Fans im Alexandra Palace kritisiert. "Es ist schön, wenn man mich oder Luke unterstützt. Aber bitte, bitte nicht pfeifen oder sonst was", sagte der Nürnberger nach seiner 3:4-Niederlage gegen den Engländer Luke Humphries bei Sport1.
Effenberg sieht mögliche Kroos-Rückkehr kritisch
Stefan Effenberg sieht die im Raum stehende Rückkehr von Toni Kroos (33) in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kritisch. "Sportlich würde er dem Team mit Sicherheit sofort weiterhelfen und Stabilität geben, keine Frage. Ich würde ihm trotzdem davon abraten zurückzukommen. Soll er das seinem Körper wirklich noch mal antun, diese extrem hohe Belastung?", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.
Nach Colorado: US-Bundesstaat Maine schließt Trump von Präsidentschaftsvorwahlen aus
Nach Colorado hat mit Maine ein zweiter US-Bundesstaat den früheren Präsidenten Donald Trump von den Präsidentschaftsvorwahlen seiner Partei ausgeschlossen. Die für die Wahlen in Maine zuständige Politikerin Shenna Bellows von den Demokraten begründete dies am Donnerstag (Ortszeit) in einem offiziellen Dokument mit der Rolle des Republikaners bei der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021. Trumps Wahlkampfteam kündigte an, gegen die Entscheidung vorgehen zu wollen.
Protestierende wollen Serbiens Hauptstadt für 24 Stunden lahmlegen
Fast zwei Wochen nach den von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahlen in Serbien wollen Protestierende am Freitag die Hauptstadt Belgrad lahmlegen. Laut den Organisatoren soll ab 12 Uhr der Verkehr für 24 Stunden stillstehen. Erst für eine weitere geplante Demonstration von Intellektuellen, Künstlern und Prominenten am Samstag sollen die Straßen wieder frei sein.
Virchowbund droht mit längeren Praxisschließungen
Der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dirk Heinrich, hat mit längeren Praxisschließungen in Deutschland im Januar gedroht, sollten die Ärzte mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei einem geplanten Gipfel im Januar nicht zu einer Verständigung kommen. Nach dem Ende der Protestaktion in dieser Woche würden die Ärzte ab Dienstag "wieder wie gewohnt für ihre Patienten da sein", sagte Heinrich der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).
Trump darf nicht bei Präsidentschaftsvorwahlen in US-Bundesstaat Maine antreten
Der frühere US-Präsident Donald Trump darf nicht bei den Präsidentschaftsvorwahlen seiner Partei in Maine antreten und wird damit in einem zweiten Bundesstaat ausgeschlossen. Die für die Wahlen in Maine zuständige Politikerin Shenna Bellows von den Demokraten begründete dies am Donnerstag (Ortszeit) in einem offiziellen Dokument mit der Rolle des Republikaners bei der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021.
Darts-WM: Pietreczko unterliegt Humphries nach großem Kampf
Debütant Ricardo Pietreczko ist bei der Darts-WM nach einem Thriller als letzter deutscher Spieler ausgeschieden. Der Nürnberger mit dem Spitznamen "Pikachu" brachte den englischen Topfavoriten Luke Humphries an den Rand einer Niederlage, musste sich im stimmungsvollen Londoner Alexandra Palace letztlich aber 3:4 geschlagen geben.
Zwei Palästinenser von israelischen Soldaten im Westjordanland getötet
Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland am Donnerstag zwei Palästinenser getötet. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte, wurde ein Palästinenser bei einer nächtlichen Razzia in Ramallah getötet. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurden 14 weitere Menschen bei Zusammenstößen mit den Soldaten verletzt, vier von ihnen durch Schüsse. Drei Palästinenser wurden demnach festgenommen.
Westen verurteilt verstärkte Urananreicherung durch Iran
Die USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben die beschleunigte Anreicherung von Uran durch den Iran scharf kritisiert. Die Produktion von hochgradig angereichertem Uran durch Teheran könne mit einer zivilen Nutzung von Atomenergie auf keinerlei Weise glaubhaft gerechtfertigt werden, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der vier Staaten.
Schweizer sollen über Importverbote für Stopfleber und Pelze abstimmen
Die Schweizer sollen in einer Volksabstimmung über Importverbote für Stopfleber und Pelze entschieden. Die Tierschutzorganisation Alliance Animale Suisse (AAS) teilte am Donnerstag mit, dass sie die nötigen mehr als 100.000 gültige Unterschriften gesammelt und eingereicht habe. Für ein Stopfleberverbot kamen demnach 106.448 Unterschriften zusammen, für ein Pelzverbot 116.140. Die Regierung muss die Unterschriften nun überprüfen und dann einen Abstimmungstermin festlegen.
Hettich-Walz und Rees verpassen Podest auf Schalke
Janina Hettich-Walz und Roman Rees sind bei der stimmungsvollen Biathlon-Show auf Schalke knapp am Podest vorbeigelaufen. Das Duo des Deutschen Skiverbandes (DSV) kam bei der 20. Auflage auf Rang vier und lag nach vier Strafrunden in der abschließenden Verfolgung 1:10,1 Minuten hinter den siegreichen Titelverteidigern Julia Simon und Fabien Claude aus Frankreich. Rees verlor den Zielsprint um Rang drei gegen den Slowenen Jakov Fak.
Spannungen zwischen Großbritannien und Venezuela: Maduro kündigt Manöver an
Die Spannungen zwischen Großbritannien und Venezuela haben sich weiter verschärft. Als Reaktion auf die Entsendung eines britischen Kriegsschiffs vor die Küste von Venezuelas Nachbarland Guyana kündigte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag ein Militärmanöver an, an dem mehr als 5600 Soldaten teilnehmen sollen. Maduro sagte, die "defensiv" angelegte Übung sei eine Reaktion "auf die Provokation und Drohung des Vereinigten Königreichs gegen den Frieden und die Souveränität unseres Landes".
US-Präsidentschaftsbewerberin Haley stolpert über Frage zum Bürgerkrieg
Nur wenige Wochen vor Beginn der Vorabstimmungen über die US-Präsidentschaftskandidaten ist die republikanische Bewerberin Nikki Haley über eine Frage zum Amerikanischen Bürgerkrieg gestolpert. Bei einer Bürgerversammlung im US-Bundesstaat New Hampshire antwortete sie ausschweifend auf die Frage nach den Ursachen für den Bürgerkrieg - ohne jedoch die Sklaverei mit einem Wort zu erwähnen.
Sturz auf der Stelvio: Kreuzbandriss bei Schwarz
Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Der österreichische Skirennläufer Marco Schwarz hat bei seinem schweren Sturz auf der Abfahrt in Bormio einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten. Das ergab eine Untersuchung in Innsbruck am Donnerstag. Damit ist die Saison für den bis dato Führenden des Gesamtweltcups vorzeitig beendet.
Wellinger gewinnt Qualifikation in Oberstdorf
Andreas Wellinger Erster, Karl Geiger Zweiter, Philipp Raimund Vierter: Die deutschen Skispringer haben bei der Ouvertüre der 72. Vierschanzentournee ihre Titel-Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen. Der zweimalige Olympiasieger Wellinger gewann die Qualifikation in Oberstdorf vor der Rekordkulisse von 16.300 Fans mit einem Sprung auf 135,0 m und geht als Mitfavorit in den Wettkampf am Freitag (17.15 Uhr/ARD und Eurosport).
Verfahren gegen Ex-VW-Chef Winterkorn wegen Marktmanipulation wieder aufgenommen
Im Skandal um manipulierte Dieselmotoren ist ein 2021 eingestelltes Strafverfahren gegen den früheren VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn wegen des Verdachts auf Marktmanipulation wieder aufgenommen worden. Wie das Landgericht Braunschweig am Donnerstag mitteilte, entsprach die zuständige Strafkammer damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Anklage wirft Winterkorn vor, Anleger bewusst nicht über den Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung in VW-Dieselmotoren informiert zu haben - obwohl er dazu nach dem Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet gewesen wäre.
Pariser Flughafen: Mann in Fahrwerk von aus Algerien kommendem Flugzeug entdeckt
Am Pariser Flughafen Orly ist nach übereinstimmenden Berichten ein Mann im Fahrwerk eines aus Algerien kommenden Flugzeugs entdeckt worden. Der Mann sei am Leben, wegen starker Unterkühlung aber in einem lebensbedrohlichen Zustand, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Flughafenkreisen. Der Mann sei nach einer Befragung durch die Polizei in ein Krankenhaus gebracht worden.
NRW-Ministerpräsident Wüst fordert Mitspracherecht bei der K-Frage der Union
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) pocht darauf, in der Debatte über die Kanzlerkandidatur der Union mitzubestimmen. "Wie auch die CSU nachvollziehbar beansprucht, hierbei mitzuentscheiden, tun dies auch die Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten der CDU", sagte er am Donnerstag dem Magazin "Spiegel". Dies entspräche auch dem föderalen Charakter seiner Partei. "Und es hilft einer Kandidatin oder einem Kandidaten, breit getragen zu sein und starken Rückenwind für den Wahlkampf zu bekommen."
Heil will Job-Verweigerern Bürgergeld für zwei Monate komplett streichen
Die Bundesregierung will die Sanktionen für Bürgergeld-Empfänger, die einen Job ablehnen, im nächsten Jahr deutlich verschärfen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) plant, denjenigen die Regelleistung bis zu zwei Monate lang komplett zu streichen, die jegliches Arbeitsangebot ablehnen, wie die "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe) berichtete. Lediglich die Wohnkosten soll demnach der Staat weiterhin übernehmen, damit die Betroffenen nicht obdachlos werden.
Mehrjährige Haftstrafen für zwei Russen wegen Lesung zum Ukraine-Konflikt
Weil sie an einer öffentlichen Lesung mit Kritik an der Offensive in der Ukraine teilgenommen haben, sind zwei russische Dichter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Artjom Kamardin, der bei der Lesung selbst ein Gedicht vorgetragen hatte, muss laut dem am Donnerstag in Moskau verkündeten Urteil sieben Jahre ins Gefängnis. Der an der Protestveranstaltung teilnehmende Igor Schtowba wurde zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.