Letzte Nachrichten
Gericht in Norwegen erklärt drei Ölförderlizenzen vorläufig für ungültig
Ein Gericht in Norwegen hat einer Klage von Umweltschützern stattgegeben und die Lizenzen zur Ausbeutung von drei Ölfeldern in der Nordsee vorläufig für ungültig erklärt. Greenpeace und die Organisation Natur und Jugend hatten argumentiert, die Regierung habe keine beziehungsweise keine ausreichenden Studien zu den Folgen für die Umwelt vorgelegt. Energieminister Terje Aasland erklärte, er erwäge eine Berufung.
Radsport: Kanter und Bauhaus in Top Ten - Welsford gewinnt
Die deutschen Radprofis Max Kanter (Cottbus) und Phil Bauhaus (Bocholt) haben bei der Tour Down Under ihren ersten Sieg des Jahres erneut klar verpasst. Kanter vom Team Astana Qazaqstan kam auf den weitgehend flachen 136,2 km von Murray Bridge nach Port Elliot auf Rang sieben und landete damit auf der vierten Etappe zum vierten Mal in den Top Ten. Bauhaus vom Team Bahrain Victorious kam im Massensprint auf Platz neun.
Schlichtungsstelle: Beschwerden über Energieversorger auf Rekordhoch
Im vergangenen Jahr haben sich deutlich mehr Verbraucher über ihren Strom- oder Gasversorger beschwert als 2022. Bei der Schlichtungsstelle Energie gingen im vergangenen Jahr 25.000 Anträge auf Schlichtung ein - "und damit so viele wie noch nie", wie Geschäftsführer Thomas Kunde dem digitalen Medienhaus Table.Media sagte. Im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2022 stieg die Anzahl der Beschwerden demnach um fast 40 Prozent.
Huthi-Rebellen im Jemen greifen weiteres US-Schiff im Golf von Aden an
Die Huthi-Rebellen im Jemen haben erneut ein US-Handelsschiff angegriffen. Die vom Iran unterstützte Miliz erklärte in der Nacht zu Freitag, im Golf von Aden den Tanker "Chem Ranger" mit Raketen attackiert zu haben. Während die Rebellen angaben, dass das Schiff getroffen worden sei, hieß es seitens des US-Militärs, die Raketen hätten ihr Ziel verfehlt.
NBA: Für Schröder läuft es derzeit nicht rund
Basketball-Weltmeister Dennis Schröder und seine Toronto Raptors kommen in der NBA einfach nicht richtig ins Laufen. Nach dem Sieg zuletzt gegen die Miami Heat verloren die Raptors nun zu Hause gegen die Chicago Bulls mit 110:116, gleich zu Beginn der Partie trafen Schröder und Co. neun Mal in Folge nicht aus der Distanz.
Israel greift Ziele im Süden des Gazastreifens an - Hamas meldet mindestens 77 Tote
Israel hat am Freitag seine Angriffe auf Ziele im Süden des Gazastreifens fortgesetzt. Augenzeugen und der palästinensische Rote Halbmond sprachen von Luftangriffen und Artilleriebeschuss in den frühen Morgenstunden in der Stadt Chan Junis. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, in der Nacht habe es zahlreiche Tote und Verletzte gegeben.
Sabalenka gnadenlos - Andrejewa mit starkem Comeback
Tennisstar Aryna Sabalenka zeigt sich auf dem Weg zur Titelverteidigung bei den Australian Open weiter unbeirrt. Die Belarussin zog am Freitag souverän ins Achtelfinale ein und ließ der an Position 28 gesetzten Ukrainerin Lesja Tsurenko beim 6:0, 6:0 in nur 52 Minuten keinerlei Chance.
Draisaitl bei Oilers-Sieg mit vier Scorerpunkten
Dank einer Gala von Eishockey-Star Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers ihre Rekordserie in der nordamerikanischen Profiliga NHL ausgebaut. Der deutsche Nationalspieler war beim 4:2 gegen die ohne Philipp Grubauer angetretenen Seattle Kraken an allen vier Treffern beteiligt und stellte seine Saisonbestmarke ein. Die Kanadier bauten damit ihren Franchise-Rekord auf zwölf Erfolge nacheinander aus.
Nach Dreßens Rücktritt: "Aufgeben tut man nur einen Brief"
Der Rücktritt von Thomas Dreßen hat die ohnehin gebeutelten deutschen Abfahrer schwer getroffen. Cheftrainer Christian Schwaiger kämpfte bei der Verkündung am Donnerstag mit den Tränen und sagte über den erfolgreichsten deutschen Abfahrer der Weltcup-Geschichte: "Der Verlust ist riesig. Es gibt bei uns keinen, der fünf Rennen gewonnen hat und der Zweiter und Dritter im Abfahrtsweltcup war."
Hockey-Frauen über Indien nach Paris: "Überragendes Ende"
Der erfolgreiche Griff der deutschen Hockey-Frauen nach dem Olympia-Ticket erfüllt Martin Schultze mit Stolz. "Es ist ein überragendes Ende, dass wir uns für Paris qualifiziert haben", sagte der Sportdirektor des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) nach dem Krimi beim Achterturnier gegen Indien. Die DHB-Frauen hatten sich im Halbfinale mit 4:3 im Penaltyschießen gegen die Gastgeberinnen durchgesetzt.
Gislason lobt DHB-Team - und warnt vor Österreich
Nach dem Zittersieg gegen Island pustete Alfred Gislason tief durch. Der Bundestrainer der deutschen Handballer lächelte, denn er wusste, wie wichtig der hart erkämpfte 26:24 (11:10)-Erfolg zum Hauptrunden-Auftakt noch werden könnte. "Die Jungs haben in schwierigen Momenten einen extrem phänomenalen Charakter gezeigt", lobte Gislason.
Linken-Chef kritisiert Haushaltseinigung als "wirtschaftspolitisches Harakiri"
Linken-Chef Martin Schirdewan hat die Vereinbarungen der Ampel-Koalition zum Haushalt 2024 scharf kritisiert. "Die deutsche Wirtschaft kommt nicht aus der Talsohle, aber die deutsche Regierung spart und betreibt wirtschaftspolitisches Harakiri", sagte Schirdewan der Nachrichtenagentur AFP nach der Einigung am Donnerstagabend. "Anstatt in die Infrastruktur, Digitales und den klimagerechten Umbau der Wirtschaft zu investieren, versteckt sich die 'Ampel' hinter der Schuldenbremse, die sie einfach wieder aussetzen könnte."
Melbourne: Sinner weiter in Topform
Mitfavorit Jannik Sinner hat seine Titel-Ambitionen bei den Australian Open erneut unterstrichen. Angefeuert von seinen "Carota Boys" auf der Tribüne zog der italienische Davis-Cup-Champion durch ein 6:0, 6:1, 6:3 gegen den Argentinier Sebastian Baez ins Achtelfinale ein. Der Weltranglistenvierte zeigt sich in Melbourne bisher in Topform und ist noch ohne Satzverlust.
Trauerfeier für verstorbene Fußballlegende Franz Beckenbauer in München
Zehntausende Menschen wollen am Freitag (15.00 Uhr) von der verstorbenen deutschen Fußballlegende Franz Beckenbauer Abschied nehmen. Zur Gedenkfeier in der Münchner Allianz Arena werden neben zahlreichen Fans auch Prominente und Spitzenvertreter der deutschen Politik wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet.
Stadt Aachen gibt Karlspreisträger 2024 bekannt
Die Stadt Aachen gibt am Freitag (12.00 Uhr) bekannt, wer in diesem Jahr mit dem internationalen Karlspreis ausgezeichnet wird. Den diesjährigen Preisträger wollen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (parteilos) und der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Jürgen Linden, in einem Pressegespräch verkünden. Die Preisverleihung findet traditionell im Krönungssaal am Himmelfahrtstag statt.
Japanisches Mini-Raumschiff soll auf dem Mond landen
Nach zwei gescheiterten Missionen unternimmt Japan am Freitag einen neuen Versuch für eine Mondlandung. Das unbemannte Mini-Raumschiff Slim soll punktgenau in einem Krater des Erdtrabanten landen. Der Landeanflug soll um 16.00 Uhr MEZ beginnen und 20 Minuten dauern. Gelingt die Landung, wäre das ein großer Triumph für die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa. Erfolgreiche Mondlandungen sind bisher nur den USA, der Sowjetunion, China und Indien gelungen.
Bundesgerichtshof entscheidet in Moscheestreit von Leinfelden-Echterdingen
Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet am Freitag (09.00 Uhr) in Karlsruhe seine Entscheidung im Moscheestreit von Leinfelden-Echterdingen. Es geht um die Frage, ob ein muslimischer Verein das Erbbaurecht an die baden-württembergische Stadt zurückgeben muss, weil die Moschee nicht fristgerecht fertig wurde. Vereinbart war, dass der Verein bis 2018 eine Moschee bauen und jährlich Erbpacht zahlen solle. (Az. V ZR 191/22)
Bahn äußert sich zu "nächsten Schritten" in Tarifverhandlungen mit der GDL
Im festgefahrenen Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL will sich am Freitag DB-Personalvorstand Martin Seiler äußern. Der Konzern lud zu einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr in Berlin. Seiler will demnach über die aktuelle Lage und die nächsten Schritte in den Tarifverhandlungen informieren.
Bundestag berät über neues Staatsangehörigkeitsrecht
Der Bundestag berät in seiner Sitzung am Freitag (Beginn 09.00 Uhr) unter anderem über die Pläne der Ampel-Koalition zur Reform des Staatsangehörigkeitsrechts. Die Reform soll Einbürgerungen vereinfachen und doppelte Staatsbürgerschaften grundsätzlich ermöglichen. Die Einbürgerung von Menschen, die nicht für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen können oder die sich nicht zur freiheitlich demokratischen Grundordnung in Deutschland bekennen, will die Regierung hingegen erschweren.
Privates US-Mondlandemodul Peregrine wohl in Erdatmosphäre verglüht
Das US-Mondlandemodul Peregrine ist nach einer gescheiterten Privatmission zum Erdtrabanten vermutlich in der Erdatmosphäre verglüht. Das Betreiberunternehmen Astrobotic erklärte am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter, den Kontakt zu dem Modul verloren zu haben. Das weise darauf hin, dass Peregrine seinen "kontrollierten Wiedereintritt über offenem Meer im Südpazifik abgeschlossen" habe.
Hunter Biden wird nun doch vor Kongressausschüssen aussagen
Der Sohn von US-Präsident Joe Biden wird nach langem Streit nun doch vor zwei Kongressausschüssen aussagen, die ein Amtsenthebungsverfahren gegen seinen Vater vorbereiten. "Hunter Biden wird am 28. Februar 2024 vor unseren Ausschüssen für eine Aussage erscheinen", erklärten die republikanischen Vorsitzenden des mächtigen Aufsichtsausschusses und des Justizausschusses des Repräsentantenhauses, James Comer und Jim Jordan, am Donnerstag.
Sabalenka gnadenlos: Titelverteidigerin im Achtelfinale
Tennisstar Aryna Sabalenka zeigt sich auf dem Weg zur Titelverteidigung bei den Australian Open weiter unbeirrt. Die Belarussin zog am Freitag souverän ins Achtelfinale ein und ließ der an Position 28 gesetzten Ukrainerin Lesja Tsurenko beim 6:0, 6:0 in nur 52 Minuten keinerlei Chance.
Kritik an Gesetz für schnellere Abschiebungen
Die Union hat das mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen beschlossene Gesetz für mehr und schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber als unzureichend kritisiert. "Das Gesetz wird kleinere Verbesserungen bringen, aber nicht zu Abschiebungen in großem Stil führen, wie Bundeskanzler Scholz es versprochen hat", sagte die stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Andrea Lindholz (CSU) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag.
Neue Demonstrationen gegen umstrittene Justizreform in der Slowakei
In der Slowakei haben zehntausende Menschen gegen eine geplante Strafrechtsreform demonstriert, die unter anderem eine Lockerung der Strafen für Korruption vorsieht und auch bei der Europäischen Union auf Kritik stößt. In der Hauptstadt Bratislava gingen nach Angaben der Polizei am Donnerstag rund 26.000 Menschen auf die Straße.
Michael "Bully" Herbig kündigt Fortsetzung von "Der Schuh des Manitu" an
Fast ein Vierteljahrhundert nach dem Kinohit "Der Schuh des Manitu" können sich Fans auf eine Fortsetzung der Western-Parodie freuen. "Das Kanu des Manitu" soll 2025 in die Kinos kommen, wie Regisseur Michael "Bully" Herbig und die Produktionsfirma Constantin Film am Donnerstag in München mitteilten. Herbig führt demnach Regie und ist zugleich Produzent des Films.
US-Kongress segnet in Haushaltsstreit Überbrückung bis 1. März ab
Im US-Haushaltsstreit haben am Donnerstag beide Kongresskammern für eine Überbrückungsmaßnahme gestimmt, mit der eine Haushaltssperre vermieden wird. Nach der Zustimmung der Senatoren gab auch das Repräsentantenhaus grünes Licht für eine Übergangsfinanzierung bis zum 1. März, die US-Präsident Joe Biden nun mit seiner Unterschrift in Kraft setzen kann. Damit wurde gut einen Tag vor Fristende ein sogenannter Shutdown abgewendet.
Rakete mit erstem türkischem Astronauten zur ISS gestartet
Eine Rakete mit dem ersten türkischen Astronauten ist zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Falcon-9-Rakete des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hob am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida ab, wie das US-Raumfahrtunternehmen Axiom Space mitteilte, das die kommerzielle Mission organisiert.
Ausbau von Offshore-Windkraftanlagen in Europa erreichte 2023 Rekordniveau
Der Ausbau von Offshore-Windenergie in Europa hat im vergangenen Jahr einen Rekordumfang erreicht. 2023 seien vor der Küste Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 4,2 Gigawatt gebaut worden, teilte der Branchenverband WindEurope am Donnerstag mit. Dies seien etwa 40 Prozent mehr als 2022.
Nach Geheimtreffen in Postdam: Tausende demonstrieren in Mainz gegen Rechts
Nach den Enthüllungen des Netzwerks Correctiv über ein Geheimtreffen mit AfD-Politikern und Rechtsextremen in Potsdam hat es am Donnerstag erneut Proteste gegen Rechts gegeben. In Mainz versammelten sich am Abend mehr als 5000 Demonstrierende unter dem Motto "Zeichen gegen Rechts", wie die Polizei mitteilte. Der Protestmarsch vom Hauptbahnhof der rheinland-pfälzischen Stadt zum zentralen Gutenbergplatz sei friedlich verlaufen.
Hauptrunden-Start: Handballer besiegen Island
Deutschlands Handballer sind mit einem schwer erkämpften Sieg in die Hauptrunde der Heim-EM gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason gewann gegen Island mit 26:24 (11:10) und wahrte ihre Chance auf das Halbfinale. Das deutsche Team hat in Hauptrundengruppe I nun 2:2 Punkte auf dem Konto.
US-Senat stimmt in Haushaltsstreit für Überbrückung bis 1. März
Im US-Haushaltsstreit hat der Senat am Donnerstag für eine Überbrückungsmaßnahme gestimmt, mit der eine Haushaltssperre vermieden wird. Die Senatoren fällten einen "Fortsetzungsbeschluss", der eine Finanzierung bis mindestens 1. März gewährleistet. Nun geht der Text zur Abstimmung in das Repräsentantenhaus. Es wird erwartet, dass auch diese Kongresskammer sich für das Gesetz ausspricht, das anschließend zur Unterzeichnung auf dem Schreibtisch von US-Präsident Joe Biden landet.
Litauens Außenminister: Niederlage der Ukraine würde für Europa nicht gut ausgehen
Sollte die Ukraine Russland nicht besiegen, wird es nach den Worten des litauischen Außenministers Gabrielius Landsbergis auch für Europa kein gutes Ende nehmen. "Es gibt kein Szenario, in dem es für Europa gut ausgehen könnte, wenn die Ukraine nicht gewinnt", sagte Landsbergis der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Alpenort Davos. Es bestünde die Möglichkeit, dass die russische Aggression in der Ukraine nicht eingedämmt werden könne, warnte er.