Letzte Nachrichten
57-Jähriger soll Mann bei Sexdate getötet haben - Prozessbeginn in Berlin
Weil er einen Mann beim Sex mit K.O.-Tropfen getötet haben soll, muss sich ein 57-Jähriger vor dem Berliner Landgericht wegen Mordes verantworten. Der Beschuldigte und sein mutmaßliches Opfer sollen sich über eine Datingplattform im Internet kennengelernt und sich im Dezember 2023 zum Sex verabredet haben, wie es in der am Mittwoch verlesenen Anklage heißt.
WHO-Studie: Fast ein Drittel aller Erwachsenen bewegt sich nicht genug
Die WHO spricht von einem "Weckruf": Fast ein Drittel aller Erwachsenen bewegt sich nicht genug. Dies sei eine zunehmende Gefahr für die Gesundheit weltweit, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderer Wissenschaftler.
Kleiner Fuchs verfängt sich in Offenburg in Fußballtor - Jugendliche retten Tier
Im baden-württembergischen Offenburg haben jugendliche Fußballspieler einen kleinen Fuchs gerettet. Das Tier hatte sich in einem Tornetz verfangen und lief Gefahr, durch die Maschen erdrosselt zu werden, wie die Feuerwehr am Dienstagabend mitteilte. Die Jugendlichen hätten sofort einen Notruf abgesetzt.
VW investiert fünf Milliarden Dollar in schwächelnden US-Elektroautobauer Rivian
Der Volkswagen-Konzern investiert fünf Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) in den schwächelnden US-Elektroautobauer Rivian. Die beiden Unternehmen teilten am Dienstagabend mit, ein Gemeinschaftsunternehmen für die Entwicklung neuester E-Auto-Technologie für künftige Fahrzeuge beider Hersteller zu gründen. Rivian wird zwar für seine innovative Technologie gelobt, ist bislang jedoch nicht rentabel und schreibt hohe Verluste.
Umsatz mit Gütern und Dienstleistungen für Umweltschutz erneut deutlich gestiegen
Der Umsatz mit Gütern und Dienstleistungen für den Umweltschutz ist erneut deutlich gestiegen - auch die Zahl der Beschäftigten hat zugelegt: Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, erwirtschafteten diese Betriebe im Jahr 2022, für das die aktuellsten Zahlen vorliegen, einen Umsatz von 107,5 Milliarden Euro. Das war ein Plus von 16,9 Prozent im Jahresvergleich. Gemeint sind Bereiche wie die Wärmedämmung, Windkraft oder Abwasserwirtschaft.
Ärzte: Mindestens 13 Menschen bei Protesten in Kenia getötet
In Kenia sind bei den Protesten gegen Steuererhöhungen nach Angaben eines Ärzteverbands mindestens 13 Menschen getötet worden. "Bislang haben wir mindestens 13 getötete Menschen, aber das ist noch nicht die endgültige Zahl", sagte der Präsident des größten Ärzteverbandes in dem ostafrikanischen Land, Simon Kigondu, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.
Weiterhin viele Beschäftigte im Homeoffice - Anteil in Deutschland über EU-Schnitt
Auch nach dem Auslaufen der in der Pandemie eingeführten Homeoffice-Pflicht arbeiten immer noch viele Menschen von zu Hause aus. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, arbeiteten im vergangenen Jahr 23,5 Prozent der Beschäftigten zumindest gelegentlich im Homeoffice, das waren etwas weniger als 2022 (24 Prozent) und 2021 (24,9 Prozent). Demnach wird die Möglichkeit der Arbeit von zu Hause aus aber in geringerem Umfang genutzt als zu Corona-Zeiten.
Ein "freier Mann": Assange nach US-Gerichtstermin auf dem Weg nach Australien
Nach zwölf Jahren Botschaftsasyl und Gefängnis ist Julian Assange nun offiziell ein "freier Mann". Eine US-Richterin im Pazifikterritorium Nördliche Marianen entließ den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks am Mittwoch mit diesen Worten in die Freiheit. Zuvor hatte sich der 52-jährige im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz der Verschwörung zur Weitergabe von Informationen zur nationalen Verteidigung schuldig bekannt. Er flog nach dem Gerichtstermin in Richtung seines Heimatlandes Australien weiter.
24-Jähriger und Hund durch Schüsse bei Polizeieinsatz in Sachsen verletzt
Ein 24-Jähriger und ein Hund sind bei einem Einsatz in Sachsen durch Schüsse der Polizei verletzt worden. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wie die Beamten in Dresden am Mittwoch mitteilten. Demnach soll er zuvor Polizisten mit einem Messer attackiert haben. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch in Dippoldiswalde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Hollywoodstar Russell: Gute Beziehungen erfordern immer Arbeit
Hollywoodstar Kurt Russell hält gegenseitigen Einsatz und Engagement für eines der Geheimnisse seiner Beziehung zu Schauspielkollegin Goldie Hawn. "An guten Beziehungen muss man immer arbeiten - wenn man lustlos und faul wird, dann geht die Beziehung auch den Bach hinunter", sagte der 73-Jährige der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Russell und die 78-jährige Hawn sind seit den 80er Jahren ein Paar.
Razzia in Hamburg und Bremerhaven nach propalästinensischer Demonstration
Im Zusammenhang mit einer nicht angemeldeten propalästinensichen Demonstration im vergangenen Jahr hat die Polizei in Hamburg und Bremerhaven am Mittwoch mehrere Wohnungen durchsucht. Zwei Verdächtige sollen bei der Versammlung im Oktober Beamte angegriffen haben, wie die Hamburger Polizei mitteilte. Drei weitere Männer sollen in sozialen Netzwerken Strafbares veröffentlicht haben.
BKA: Zahl der Drogendelikte steigt - neuer Höchststand bei Kokain
Die Zahl der Drogendelikte ist im vergangenen Jahr gestiegen. Die Polizei habe 2023 insgesamt 346.877 solcher Taten erfasst, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Das sei eine Zunahme von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bauernpräsident wirbt für Unterstützung für höhere Lebensmittelpreise
Bauernpräsident Joachim Rukwied hat vor dem Beginn des Deutschen Bauerntags um Unterstützung für höhere Lebensmittelpreise geworben. "Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens, dass Lebensmittel aus Deutschland keine Selbstverständlichkeit sind und auch ihren Wert haben müssen", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. Das müsse sowohl von der Politik auch von Verbraucherinnen und Verbrauchern erkannt werden.
24 Granaten aus Zweitem Weltkrieg in Hannover gesprengt
In Hannover sind 24 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Bei dem Einsatz im Stadtteil Bothfeld mussten am Dienstagabend rund 850 Menschen kurzzeitig ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die deutschen Flakgranaten waren auf dem Gelände der Stadtgärtnerei entdeckt worden. Da sie nicht transportiert werden konnten, entschied der Kampfmittelbeseitigungsdienst, sie vor Ort zu sprengen.
Immer weniger Schweine und Rinder in Deutschland gehalten
In Deutschland werden immer weniger Schweine und Rinder gehalten. Zum Stichtag 3. Mai wurden in Deutschland 20,9 Millionen Schweine gehalten, das war verglichen mit dem Stichtag Anfang November ein Rückgang um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. In den vergangenen zehn Jahren ging der Bestand um deutliche 25,4 Prozent zurück.
Spionageprozess gegen US-Journalisten Gershkovich begonnen
In Russland hat am Mittwoch laut einer Gerichtssprecherin der Spionageprozess gegen den US-Journalisten Evan Gershkovich begonnen. Zuvor war der Reporter des "Wall Street Journal" zum Auftakt des hinter verschlossenen Türen stattfindenden Verfahrens in das Regionalgericht in Jekaterinburg gebracht worden. Gershkovich lächelte und begrüßte die vor Prozessbeginn anwesenden Journalisten mit einem kaum hörbaren "Hi", als er im Glaskäfig für Angeklagte stand.
Ein Toter und vier Verletzte nach Explosion in nordrhein-westfälischem Solingen
Bei einer Verpuffung auf einer Straße im nordrhein-westfälischen Solingen ist ein Mann gestorben. Vier Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Wuppertal am späten Dienstagabend mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge habe ein noch unbekannter Mensch auf dem Gehweg vor einem Wohn- und Geschäftshaus eine Flasche mit einer noch nicht konkret bestimmbaren Substanz fallenlassen. Diese sei zerborsten und es sei zu einer Verpuffung gekommen.
Bericht: Bahn muss im Osten offenbar zahlreiche IC-Verbindungen streichen
Die Deutsche Bahn muss einem Bericht zufolge im kommenden Jahr offenbar zahlreiche Fernverkehrsverbindungen streichen, besonders in Ostdeutschland. Wie der "Spiegel" am Dienstagabend unter Berufung auf ein vertrauliches Schreiben des Konzerns an die Bundesnetzagentur berichtete, sind besonders Orte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Dabei handelt es sich unter anderem um IC-Verbindungen zwischen Gera und Köln und zwischen Norddeich Mole und Leipzig.
GfK: Verbraucherstimmung im Juni nicht weiter verbessert
Die Konsumstimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich im Juni nicht weiter verbessert. "Sowohl die Einkommens- als auch die Konjunkturerwartung müssen in diesem Monat moderate Einbußen hinnehmen", erklärten das Marktforschungsunternehmen GfK und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) am Mittwoch. Sie erwarten daher einen leichten Rückgang des Konsumklimas um 0,8 Punkte auf minus 21,0 Punkte im Juli.
Auch Rekord-Olympiasieger Phelps fordert WADA-Reformen
Der Druck auf die WADA wächst: Vor einem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses rief auch Rekord-Olympiasieger Michael Phelps zu Reformen der Welt-Anti-Doping-Agentur auf. Für den 23-maligen Goldmedaillengewinner im Schwimmen ist klar, "dass es noch immer tief verwurzelte Probleme im System gibt, die sich immer wieder als schädlich für die Integrität des internationalen Sports und das Recht der Athleten auf einen fairen Wettkampf erweisen."
Argentinien besiegt Chile und vertreibt die bösen Geister
Fußball-Weltmeister Argentinien hat sich als erstes Team bei der Copa America in den USA für das Viertelfinale qualifiziert. Der Titelverteidiger besiegte in der Gruppe A Chile mit 1:0 (0:0). Im Finale 2016 hatten Lionel Messi und Co. noch gegen La Roja an gleicher Stätte im Elfmeterschießen verloren. Turnier-Debütant Kanada holte beim 1:0 (0:0) gegen Peru mit seinem ersten Tor bei einer Copa America auch gleich seinen ersten Sieg.
Kloses Tipp an Nagelsmann: Im Sturm nichts ändern
Weiter von Beginn an mit Kai Havertz, oder doch erster Startelfeinsatz für Superjoker Niclas Füllkrug? Miroslav Klose, der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, hat eine klare Empfehlung: nichts verändern.
"Sommermärchen" für Österreich? Rangnick bremst Euphorie
Nach dem sensationellen Gruppensieg seiner Österreicher wollte Ralf Rangnick nichts von einer Favoritenrolle bei der EM wissen. "Ich habe vor einigen Wochen gesagt, dass ich es nicht für sehr wahrscheinlich halte, dass wir Europameister werden", sagte der ÖFB-Teamchef nach dem furiosen 3:2 (1:0) gegen die Niederlande. "Es ist immer noch nicht sehr wahrscheinlich", die Mannschaft beschäftige sich damit auch nicht.
Pfiffe und fliegende Becher: Southgate in der Kritik
Die Fans pfeifen und werfen Bierbecher, die Experten sind entsetzt und die Medien üben harsche Kritik: Doch Gareth Southgate stellte sich schützend vor seine englischen Stars, die mit Mühe und Not den Gruppensieg bei der EM in Deutschland geholt hatten.
Hjulmand vor DFB-Duell: Außenseiterrolle "liegt uns"
Dänemarks Fußball-Nationaltrainer Kasper Hjulmand fühlt sich vor dem Achtelfinal-Duell gegen Gastgeber Deutschland in der Außenseiterrolle pudelwohl. Da habe sich Danish Dynamite "immer wieder gut geschlagen, das liegt uns. Ich habe ein gutes Gefühl", sagte er vor dem mit Spannung erwarteten K.o.-Spiel am Samstag (21.00 Uhr) in Dortmund gegen die DFB-Elf und fügte mit Zuversicht an: "Wenn wir gegen die großen Nationen spielen, bringen wir immer unsere Leistung auf den Platz."
Deschamps sieht Mbappe auf dem Weg zu alter Stärke
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps sieht Superstar Kylian Mbappe nach dessen Nasenbeinbruch für die K.o.-Phase gerüstet. "Nach allem, was er durchgemacht hat, dem Schlag auf die Nase, nach Tagen, die echt kompliziert waren, ist er wieder gut drauf", sagte der 55-Jährige nach dem 1:1 (0:0) gegen Polen im letzten EM-Gruppenspiel. Mbappe habe schon wieder "sehr viel Spielfreude" gezeigt.
Assange laut US-Richterin "freier Mann" - und macht sich auf den Weg in seine Heimat
Julian Assange ist nach Angaben einer US-Richterin ein "freier Mann": Nach einem jahrelangen juristischen Drama und einem Schuldeingeständnis hat sich der Wikileaks-Gründer auf den Weg in seine Heimat Australien gemacht. Im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz bekannte sich der 52-Jährige am Mittwoch vor einem US-Gericht im Territorium Nördliche Marianen im Pazifik in einem Fall der Verschwörung zur Beschaffung und Weitergabe von Informationen zur nationalen Verteidigung schuldig - und konnte den Gerichtssaal nach Angaben der Richterin "als freier Mann verlassen". Assanges Anwältin sprach von einem "historischen Tag".
US-Richterin: Assange ist "freier Mann"
Eine US-Richterin hat den Wikileaks-Gründer Julian Assange als einen "freien Mann" bezeichnet. Mit dem Urteil "scheint es, dass Sie diesen Gerichtssaal als freier Mann verlassen können", sagte Richterin Ramona V. Manglona am Mittwoch. Zuvor hatte Assange sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz in einem Fall der Verschwörung zur Beschaffung und Weitergabe von Informationen zur nationalen Verteidigung schuldig bekannt.
Nato ernennt Niederländer Rutte offiziell zum neuen Generalsekretär
Die Nato will den scheidenden niederländischen Regierungschef Mark Rutte am Mittwoch offiziell zum neuen Generalsekretär ernennen. Nach Angaben aus Brüsseler Diplomatenkreisen werden die Botschafter der 32 Mitgliedstaaten die Nominierung bei einer Sitzung des Nordatlantikrats vornehmen. Der 57-jährige Rutte wird dann voraussichtlich am 1. Oktober die Nachfolge von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg antreten.
Bundeskabinett will Abschiebungen nach Terror-Verherrlichung erleichtern
Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch mit der leichteren Abschiebung von Ausländern, die Terrortaten billigen (11.00 Uhr). Eine Vorlage aus dem Bundesinnenministerium sieht nach AFP-Informationen vor, dass künftig bereits ein einzelner Kommentar, der eine terroristische Straftat auf sozialen Medien verherrlicht und gutheißt, zu einer Ausweisung führen könne. Eine gerichtliche Verurteilung soll dafür nicht nötig sein.
Stark-Watzinger steht im Bundestag zu Fördermittel-Affäre Rede und Antwort
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) steht am Mittwoch im Bundestag zur Fördermittel-Affäre Rede und Antwort. Sie nimmt am Vormittag an einer Sitzung des Ausschusses für Bildung und Forschung teil (11.30). Dort soll sie über die Umstände der Versetzung ihrer Staatssekretärin Sabine Döring in den einstweiligen Ruhestand berichten, die infolge der Fördermittel-Affäre gehen musste.
Zweiter Prozess gegen Höcke wird fortgesetzt und könnte enden
Vor dem Landgericht in Halle an der Saale wird am Mittwoch (09.00 Uhr) der Prozess gegen den AfD-Politiker Björn Höcke fortgesetzt. In dem Verfahren wegen der mutmaßlichen Verwendung einer verbotenen NS-Parole könnte im Tagesverlauf das Urteil fallen. Es wurden bislang keine weiteren Verhandlungstermine angesetzt. Dem Thüringer AfD-Landeschef wird vorgeworfen, im Dezember bei einer Parteiveranstaltung in Gera in Thüringen eine verbotene Parole der nationalsozialistischen Sturmabteilung (SA) benutzt beziehungsweise das Publikum dazu animiert zu haben, den Spruch zu vervollständigen.