Letzte Nachrichten
Medien: Ausschüttung der TV-Gelder muss gekürzt werden
Die 36 Klubs der Fußball-Bundesligen müssen offenbar wegen ausbleibender Zahlungen von Medienpartnern mit finanziellen Einbußen rechnen. Darüber berichteten am Freitagabend unter anderem die Bild und der kicker, sie bezogen sich dabei auf ein Schreiben der Deutschen Fußball Liga (DFL), das an die Vereine adressiert war.
Bauzug verunglückt: Verkehr am Hamburger Hauptbahnhof beeinträchtigt
Ein Unglück mit einem Bauzug hat am Freitag den Bahnverkehr am Hamburger Hauptbahnhof beeinträchtigt. Der Zug kollidierte am Nachmittag gegen 15.45 Uhr mit einer Brücke außerhalb des Bahnhofs, wie ein Sprecher der Bundespolizei Hamburg mitteilte. Dabei seien sieben Arbeiter auf dem Zug verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst unklar.
Lübeck steigt aus der 3. Liga ab
Der VfB Lübeck hat keine Chance mehr auf den Klassenerhalt in der 3. Liga und steht als Absteiger in die Regionalliga fest. Die Norddeutschen kamen am Freitag nur zu einem 0:0 bei Arminia Bielefeld und können in ihren verbleibenden drei Spielen nicht mehr den rettenden 16. Tabellenplatz erreichen. Diesen belegt Waldhof Mannheim mit zehn Punkten Vorsprung auf Lübeck.
Struff siegt gegen Munar und steht in Runde drei von Madrid
Der deutsche Tennis-Profi Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Masters in Madrid in die dritte Runde eingezogen. Gegen den Spanier Jaume Munar feierte er einen 6:1, 7:5-Sieg und muss im nächsten Match gegen Ugo Humbert aus Frankreich antreten. Nach starkem Beginn mühte er sich vor allem im zweiten Teil des Spiels.
St. Pauli dicht vor dem Aufstieg - Hertha aus dem Rennen
Der FC St. Pauli hat den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga dicht vor Augen. Zum Auftakt des 31. Spieltags in der 2. Liga gewann das Team von Trainer Fabian Hürzeler 1:0 (0:0) gegen Hansa Rostock, übernahm die Tabellenführung und kann im schlechtesten Fall nur noch auf den Relegationsplatz abrutschten.
Nach Genesungsfortschritten: Charles III. nimmt wieder einige öffentliche Pflichten wahr
Gute Nachrichten aus dem britischen Königshaus: Knapp drei Monate nach der Bekanntgabe seiner Krebserkrankung nimmt König Charles III. ab kommender Woche wieder einige öffentliche Termine wahr. Dank Fortschritten bei seiner Behandlung könne der 75-Jährige seine öffentlichen Pflichten teilweise wieder erfüllen, teilte der Buckingham-Palast am Freitagabend mit. Weil der Genesungsprozess noch nicht abgeschlossen sei, werde das Programm des Monarchen eng mit seinen Ärzten abgestimmt.
Staatsbesuch: Charles III. empfängt Ende Juni Japans Kaiser Naruhito
Der britische König Charles III. hat den japanischen Kaiser Naruhito zu einem Staatsbesuch nach London eingeladen. Wie der britische Königspalast am Freitag mitteilte, werden Charles und seine Frau Camilla Naruhito und Kaiserin Masako Ende Juni im Buckingham-Palast empfangen.
US-Verteidigungsminister kündigt sechs Milliarden Dollar Militärhilfe für Ukraine an
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat am Freitag ein weiteres Paket an Militärhilfen für die Ukraine in Höhe von sechs Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) angekündigt. "Dies ist das größte Paket zur Unterstützung der Sicherheit, das wir bislang bereitgestellt haben", sagte Austin am Freitag nach einer Videokonferenz der Ukraine-Unterstützergruppe vor Journalisten. Es umfasse Munition für die Luftverteidigung, Systeme zur Drohnenabwehr, Artilleriemunition und Unterstützung bei der Wartung.
Palast: Charles III. nimmt ab Dienstag wieder einige öffentliche Pflichten wahr
Gute Nachrichten aus dem britischen Königshaus: Knapp drei Monate nach der Bekanntgabe seiner Krebserkrankung nimmt der britische König Charles III. ab kommender Woche wieder einige öffentliche Pflichten wahr. Der Buckingham-Palast begründete die Entscheidung am Freitagabend mit Fortschritten bei Charles' Krebsbehandlung. Da der Genesungsprozess aber noch nicht abgeschlossen sei, werde das Besuchsprogramm des 75-jährigen Monarchen eng mit seinen Ärzten abgestimmt.
Doping-Affäre: CHINADA will mit WADA "kooperieren"
Chinas Anti-Doping-Agentur will nach eigenen Angaben die anstehenden Prüfungen durch die WADA "aktiv" unterstützen. Das teilte die CHINADA am Freitag mit, einen Tag nachdem die Welt-Anti-Doping-Agentur das Entsenden eines "Compliance-Teams" nach China angekündigt hatte, um "den aktuellen Stand des Anti-Doping-Programms des Landes" zu bewerten. Auslöser ist die Doping-Affäre um 23 chinesische Schwimmer und der Umgang der WADA mit den Befunden.
US-Wahlkampf: Biden zu Debatte mit Trump bereit - Zeit und Ort unklar
US-Präsident Joe Biden hat seine grundsätzliche Bereitschaft zu einer Debatte mit seinem Herausforderer Donald Trump signalisiert. "Ich bin gerne bereit, mit ihm zu diskutieren", sagte Biden dem Radiomoderator Howard Stern am Freitag. Er wisse allerdings noch nicht wann oder wo, fügte Biden hinzu.
Baerbock reist Montag zu diplomatischen Gesprächen über Lage in Nahost nach Riad
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wird Anfang nächster Woche an einem Treffen europäischer und arabischer Diplomaten in Saudi-Arabien teilnehmen, bei dem die Lage im Nahen Osten im Mittelpunkt steht. Baerbock werde am Montag nach Riad reisen, um dort "wichtige regionale Partner zu Gesprächen" zu treffen, kündigte ein Außenamtssprecher in Berlin an. In Israel traf am Freitag eine Delegation aus Ägypten ein, die sich um eine Wiederbelebung der Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung der Geiseln bemüht.
Alonso und Co. werden doch nicht Leverkusener Ehrenbürger
Bayer Leverkusens Erfolgstrainer Xabi Alonso und Co. werden anders als zunächst geplant nicht zu Ehrenbürgern der Stadt Leverkusen. "Grund ist der Verzicht des Bayer 04 Leverkusen-Gespanns (...) auf die Ehrenbürgerrechte der Stadt Leverkusen", hieß es in einer Nachricht der Stadt am Freitag. Dies hätten die Klubvertreter dem Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath "einvernehmlich" mitgeteilt.
Russland nimmt ukrainische Eisenbahninfrastruktur ins Visier
Mit vermehrten Angriffen auf die Eisenbahninfrastruktur der Ukraine bereitet Russland nach ukrainischen Einschätzungen möglicherweise eine neue Offensive vor. Die Angriffe zielten darauf ab, Bahneinrichtungen zu zerstören sowie "Lieferungen und Bewegungen von Militärgütern lahmzulegen", darunter auch die westliche Militärhilfe, verlautete am Freitag aus ukrainischen Sicherheitskreisen. Russland bestätigte, einen Zug mit von westlichen Ländern gelieferten Waffen in der Ukraine bombardiert zu haben. In Kiew wurden unterdessen zwei Kliniken wegen befürchteter russischer Angriffe evakuiert.
Bericht: Stark-Watzinger legt Ländern Konzept für Digitalpakt 2.0 vor
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat einem Medienbericht zufolge den Bundesländern ein Konzept für den Digitalpakt 2.0 vorgelegt. Demnach sollen sich Bund und Länder die Kosten hälftig teilen, wie die "Welt am Sonntag" nach Angaben vom Freitag berichtet. Zuvor hatte es monatelange Diskussionen zwischen dem Ministerium und den Ländern über die Fortführung des auslaufenden Digitalpakts Schule gegeben, insbesondere über die Finanzierung.
Wissing warnt FDP vor Ausstieg aus Ampel-Koalition
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat seine Partei ermahnt, nicht mit einem Ausstieg aus der Ampelkoalition zu liebäugeln. "Ich kann nur davor warnen, in einer komplexen Gesellschaft immer weiter zu vereinfachen nach dem Motto: Die Ampel ist blöd", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" nach Angaben vom Freitag. "Was sollte denn in anderen Koalitionen grundsätzlich besser sein?", fragte Wissing.
Schwimmen: Wellbrock verpasst drittes Olympia-Ticket
Olympiasieger Florian Wellbrock hat bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin sein drittes Olympia-Ticket verpasst. Der Magdeburger schlug am Freitag über 800 m Freistil zwar in 7:50,82 Minuten als Erster an, muss aber dennoch Oliver Klemet den Vortritt lassen.
Frankreich will Ankunft der Olympischen Flamme mit 6000 Einsatzkräften absichern
Die für den 8. Mai erwartete Ankunft der Olympischen Flammen in der französischen Hafenstadt Marseille soll von 6000 Polizisten und Gendarmen abgesichert werden. Dabei sollen auch Sprengstoffexperten und Drohnenabwehr zum Einsatz kommen, kündigte Innenminister Gérald Darmanin am Freitag in Marseille an. Damit sei das Sicherheitsaufgebot sogar größer als beim Besuch von Papst Franziskus im vergangenen September in der Hafenstadt.
Abkommen über deutsch-französischen Kampfpanzer unterzeichnet
Nach langer Verzögerung ist der neue deutsch-französische Kampfpanzer seiner Verwirklichung einen wichtigen Schritt näher gekommen: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein französischer Kollege Sébastien Lecornu unterzeichneten am Freitag in Paris eine Absichtserklärung, die eine hälftige Aufgabenverteilung zwischen den Rüstungsunternehmen beider Länder festlegt. "Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein", sagte Pistorius. Es gehe nicht um die Weiterentwicklung der aktuellen Panzer, sondern um "etwas völlig Neues".
"Regelverstöße": Parlamentspräsident in Vietnam tritt zurück
Wegen "Regelverstößen" und "Unzulänglichkeiten" hat in Vietnam Parlamentspräsident Vuong Dingh Hue seinen Rücktritt erklärt. Hue habe die Vorschriften für Parteimitglieder verletzt und sei seiner "Vorbildfunktion" nicht nachgekommen, teilte die Kommunistische Partei am Freitag mit. Die Regierungspartei geht seit einigen Jahren verstärkt gegen Korruption vor.
Zwei Kinder springen nach Angriff in Kanal in Bad Oeynhausen
Mit einem Sprung in einen Kanal haben sich zwei Kinder in Nordrhein-Westfalen vor einem Angreifer in Sicherheit gebracht. Feuerwehrkräfte konnten die unterkühlten Zwölf- und 13-Jährigen am Donnerstag aus dem Wasser retten, wie die Kreispolizei in Minden am Freitag mitteilte. Der 16-jährige mutmaßliche Angreifer soll die Kinder zuvor geschlagen und mit einem Messer bedroht haben.
Regisseur Michael Verhoeven gestorben: Ehemann von Senta Berger wurde 85 Jahre alt
Der Filmemacher Michael Verhoeven ist tot. Der Ehemann von Schauspielerin Senta Berger starb zu Wochenbeginn im Alter von 85 Jahren, wie sein Sohn, der Regisseur Simon Verhoeven, der "Bild"-Zeitung am Freitag sagte. Verhoeven wurde bereits beigesetzt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erklärte, mit Michael Verhoeven verliere der deutsche Film "einen seiner ganz Großen".
Scholz ruft Verbündete erneut zu Stärkung ukrainischer Luftverteidigung auf
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die europäischen Verbündeten erneut aufgerufen, ihr Engagement zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung zu erhöhen. "Es geht darum, dass wir auch weiterhin das Erforderliche tun", sagte Scholz am Freitag anlässlich eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin. Der Kanzler begrüßte in diesem Zusammenhang die Entscheidung des US-Kongresses, Milliarden-Hilfen für die Ukraine freizugeben.
Rollstuhlfahrer nach Zusammenstoß mit Auto in Berlin gestorben
Ein Rollstuhlfahrer ist in Berlin nach einem Zusammenstoß mit einem Auto ums Leben gekommen. Der 84-jährige Mann überquerte Anfang April in seinem Rollstuhl eine Straße im Bezirk Spandau, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Als er sich in der Fahrbahnmitte befand, bog ein 49-Jähriger mit seinem Wagen in die Straße ein. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Rollstuhl.
14-Jähriger fährt Polizei in Verden wiederholt mit riskanten Manövern davon
Mit riskanten Fahrmanövern ist ein 14-Jähriger in Niedersachsen wiederholt der Polizei davongefahren. Der Jugendliche stahl das Auto bereits am Donnerstag von einem Verwandten, wie die Polizei in Verden am Freitag berichtete. Damit sei er dann in Verden und Umgebung unterwegs gewesen. Als Beamte den 14-Jährigen am Donnerstag stoppen wollten, flüchtete er mit gefährlichem Fahrverhalten.
Feuerwehr: Mindestens zehn Tote bei Brand in ehemaligem Hotel in Brasilien
Bei einem Brand in einem von Obdachlosen bewohnten früheren Hotel im Süden Brasiliens sind am Freitag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Feuer in der Stadt Porto Alegre seien vor Ort zehn Todesopfer gefunden worden, teilte die Feuerwehr des Bundesstaates Rio Grande do Sul mit. Das ehemalige Hotel war demnach "illegal" von Obdachlosen bewohnt worden.
DFL sieht "keine Grundlage" für DAZN-Forderung
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat im Streit mit DAZN um die Bundesliga-Medienrechte auch die neuen Vorwürfe und Forderungen des Streamingdienstes als unbegründet zurückgewiesen. Für eine Rücknahme der Rechtevergabe gebe es "keine Grundlage und keine Berechtigung", teilte die DFL am Freitag mit. Sollte DAZN tatsächlich rechtliche Schritte einleiten, sei die DFL "gut aufgestellt".
Nach Tod zweier Patienten: Kardiologe an Berliner Charité zu Haftstrafe verurteilt
Nach dem Tod zweier Patienten ist ein Kardiologe der Berliner Charité zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den Mediziner am Freitag des Totschlags schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 56-Jährige einem 73-jährigen Mann und einer 73-jähriger Frau hohe Dosen des Narkosemittels Propofol verabreicht beziehungsweise dies veranlasst hatte, um den Todeseintritt zu beschleunigen.
Zoll entdeckt 243 Kilogramm Kokain in Container am Hamburger Hafen
Zollbeamte haben in einem Container am Hamburger Hafen 243 Kilogramm Kokain entdeckt. Die Drogen waren in sechs Sporttaschen versteckt und fielen bei einer Routinekontrolle am Hafenterminal auf, wie das Hauptzollamt in der Hansestadt am Freitag mitteilte. In den Sporttaschen befanden sich 216 Pakete mit Drogen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um Kokain handelte.
Stromproduktion mit Erneuerbaren gestiegen - Habeck sieht Deutschland auf Kurs
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien hat im ersten Quartal spürbar zugelegt. "Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen von Januar bis März rund 75,9 Milliarden Kilowattstunden Strom und damit rund neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum", erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sieht Deutschland deshalb bei der Energiewende auf Kurs.
Spanien kauft nach Einstieg Saudi-Arabiens weitere Telefónica-Aktien
Der spanische Staat hat sich weitere Anteile am Telekommunikationsriesen Telefónica gesichert. Wie aus einem am Freitag an die spanische Börsenaufsicht gerichteten Schreiben hervorgeht, erhöhte die staatliche Holding Sepi ihren Aktienanteil auf sechs Prozent. Damit nähert sich der spanische Staat dem Ziel von zehn Prozent der Anteile an Telefónica. Im Dezember hatte die Regierung in Madrid diese Marke als Devise ausgegeben, nachdem zuvor eine saudiarabische Firma bei Telefónica eingestiegen war.
EU-Kommission genehmigt staatliche Mittel für Kernenergie-Forschung in Frankreich
Frankreich darf die Entwicklung sogenannter kleiner modularer Kernreaktoren (SMR) finanziell unterstützen. Die französische Regierung erhielt am Freitag grünes Licht der EU-Kommission für eine staatliche Beihilfe im Umfang von 300 Millionen Euro für entsprechende Projekte des Unternehmens Nuward, einer Tochterfirma des Energiekonzerns EDF. Aus beihilferechtlicher Sicht gebe es keine Einwände, erklärte die Brüsseler Behörde. Außerdem entspreche das Vorhaben den EU-Klimazielen.