Letzte Nachrichten
Nach Warnung in sozialen Medien: Mann von Mob durch Rostock-Lichtenhagen gejagt
Ein 26-jähriger Mann ist von einem Mob durch den Rostocker Stadtteil Lichtenhagen gejagt worden. Etwa 20 bis 30 Menschen sollen den Deutschen am Donnerstagabend vor sich hergetrieben haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Offenbar war vor dem Mann in verschiedenen sozialen Medien gewarnt worden. Den Grund für die Warnung nannte die Polizei nicht.
Gesundheitsminister kündigt Maßnahmen gegen Lachgaskonsum unter Jugendlichen an
In der Debatte um potenziell gesundheitsschädlichen Konsum von Lachgas als Partydroge durch Kinder und Jugendliche hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schnelle gesetzgeberische Maßnahmen angekündigt. Die Ampelkoalition werde "in den nächsten Wochen" darüber sprechen und "schnell mit einer Regelung kommen", sagte Lauterbach am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Eine Möglichkeit sei, Lachgas in die Liste der psychoaktiven Stoffe aufzunehmen. Das ermögliche Verkaufsbeschränkungen.
Keine Joints im Bundestag: Union fordert Cannabis-Verbot in Parlament
Die Union hat Parlamentspräsidentin Bärbel Bas (SPD) aufgefordert, den Deutschen Bundestag zur cannabisfreien Zone zu machen. Im Bundestag gehörten "keine Haschkekse auf den Tisch", sagte Parlamentsgeschäftsführer Patrick Schnieder (CDU) der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Freitag. Deswegen müsse das Cannabisverbot ausgeweitet werden. Im Ältestenrat des Bundestags habe die Union dies bereits gefordert.
Leichtes Wachstum im ersten Quartal getragen von Exporten und Investitionen
Das leichte Wirtschaftswachstum im ersten Quartal ist von einem höheren Investitionsvolumen und steigenden Exporten getragen worden. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte am Freitag seine erste Schätzung eines Anstiegs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Schwach entwickelten sich hingegen die privaten Konsumausgaben.
Aufsichtsrat von Thyssenkrupp stimmt für Teilverkauf von Stahlsparte
Der Aufsichtsrat von Thyssenkrupp hat am Donnerstagabend für den geplanten Teilverkauf der Stahlsparte des Unternehmens gestimmt. Die Entscheidung fiel nach Angaben des Unternehmens gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter im Gremium. Tausende Mitarbeiter hatten zuvor vor der Essener Konzernzentrale gegen das Vorhaben protestiert.
NBA: Boston baut Halbfinal-Führung aus
Angeführt von Jaylen Brown ht Rekordmeister Boston Celtics in der NBA die Führung im Halbfinale der Play-offs gegen die Indiana Pacers ausgebaut. Das Top-Team der Hauptrunde gewann in der Nacht zum Freitag mit 126:110 auch Spiel zwei der Best-of-7-Serie. Brown gelangen 40 Punkte, neuer Play-off-Bestwert für den 27-Jährigen.
Draisaitl und Oilers machen ersten Schritt Richtung Finale
Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben in der NHL Kurs auf das Finale um den Stanley Cup genommen. In einem umkämpften ersten Play-off-Halbfinale gewannen die Kanadier bei Ex-Meister Dallas Stars mit 3:2, Draisaitls Sturmpartner Connor McDavid erzielte den entscheidenden Treffer nach 32 Sekunden in der zweiten Verlängerung.
EM-Titel: Routinier Müller glaubt "absolut" daran
Fußball-Nationalspieler Thomas Müller ist überzeugt, dass die DFB-Auswahl die Heim-EM gewinnen kann. "Ja, das können wir absolut", sagte der 34-Jährige vor seinem achten Turnier (14. Juni bis 14. Juli). Die Voraussetzungen seien gut.
Tzolis über Slapstick-Tor: "Wollte direkt treffen"
Fortuna Düsseldorf ist der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga ganz nah - und das vor allem dank "Schlitzohr" Christos Tzolis. Nach seiner nächsten Gala-Vorstellung beim 3:0 (1:0) im Relegations-Hinspiel beim VfL Bochum äußerte sich der Zweitliga-Torschützenkönig zu seiner cleveren Eckballvariante, die den Sieg der Düsseldorfer einleitete.
Zverev gegen Nadal: Ein Duell mit Geschichte
Alexander Zverev gegen Rafael Nadal. Der Olympiasieger aus Hamburg gegen den Sandplatzkönig aus Spanien. Der formstarke Rom-Champion gegen den zweifelnden Altmeister. Das Erstrundenduell der beiden Tennisstars bei den French Open hat viele Facetten - und eine langjährige Geschichte.
Bald Trainer in San Jose? Sturm findet Sturm gut
Nico Sturm würde Marco Sturm mit offenen Armen empfangen. Der Eishockey-Nationalspieler könnte in der kommenden Saison bei den San Jose Sharks in der NHL vom früheren Bundestrainer gecoacht werden. Der Klub hat offiziell die Gespräche mit dem 45-Jährigen aufgenommen.
Final Four in Hamburg: Füchse hungrig auf Titelverteidigung
Die Vizemeisterschaft in der Bundesliga ist sicher, nun soll international die erneute Krönung folgen: Die Füchse Berlin brennen vor dem Final-Wochenende in Hamburg auf ihre Titelverteidigung in der European League. "Die Vorfreude ist bei allen extrem groß", sagte Rückraumspieler Fabian Wiede: "Vom letzten Jahr her wissen wir, dass es hart wird, aber wir wissen auch, dass wir im Final Four alles erreichen können."
Tischtennis-Ass Han: Dank Blitzheilung auf dem Weg nach Paris
Die deutsche Tischtennisspielerin Ying Han ist schon vier Monate nach ihrem Achillessehnenriss und damit pünktlich zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele ins Training eingestiegen. Die Abwehrspielerin ist optimistisch, bis Paris (26. Juli bis 11. August) in Bestform zu sein.
Pro-palästinensische Proteste an Unis: Justizminister Buschmann ruft zur Ordnung auf
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat mit Blick auf die pro-palästinensischen Proteste an deutschen Universitäten zur Ordnung aufgerufen. "Es darf keine Bedrohung, keine Beleidigung, keine Billigung von Straftaten stattfinden", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Ich persönlich würde mir wünschen, dass Dozenten ihre Studenten dazu ermutigen, Argumente vorzutragen. Gerade an Universitäten sollte das stärkere Argument zählen - und nicht das lautere Geschrei."
Scheidende US-Botschafterin lobt deutsche Unterstützung für die Ukraine
Die scheidende US-Botschafterin in Deutschland, Amy Gutmann, hat die deutsche Unterstützung für die Ukraine gelobt. "Deutschland hat seine demokratische Reifeprüfung bestanden. Es gibt nach den USA die meiste Hilfe für die Ukraine und nimmt mehr als eine Million Flüchtlinge auf", sagte sie der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).
Zehn Jahre nach Anschlag: Jüdisches Museum Brüssel erinnert an vier Todesopfer
Das Jüdische Museum in Brüssel erinnert am Freitag an den Anschlag mit vier Todesopfern vor zehn Jahren (11.00 Uhr). An der Gedenkzeremonie nehmen Angehörige der Opfer, Vertreter der belgischen Regierung sowie der Stadt Brüssel teil. Ein französischer Islamist hatte am 24. Mai 2014 in dem Museum in der Brüsseler Innenstadt vier Menschen erschossen: ein israelisches Touristenpaar sowie zwei Museumsmitarbeiter.
"Demokratiefest" in Berlin zu 75 Jahre Grundgesetz
Mit einem dreitägigen "Demokratiefest" in Berlin werden ab Freitag nach dem Staatsakt vom Donnerstag die Feiern zum 75. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes fortgesetzt. Dabei gibt es neben Konzerten und weiteren künstlerischen Darbietungen auch Dialogveranstaltungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Politik.
Scholz empfängt Portugals neuen Regierungschef Montenegro im Bundeskanzleramt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Freitag den neuen Ministerpräsidenten von Portugal, Luís Montenegro, in Berlin. Er werde um 11.30 Uhr mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt begrüßt, erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. In einem anschließenden Gespräch stünden bilaterale sowie sicherheits- und europapolitische Fragen im Mittelpunkt. Für 13.00 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.
UN-Gericht entscheidet über Südafrikas Antrag zu Waffenruhe im Gazastreifen
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag verkündet am Freitag seine Entscheidung zu einem von Südafrika eingebrachten Antrag auf eine Waffenruhe im Gazastreifen. Nach Angaben des Gerichts soll der Beschluss um 15.00 Uhr bekannt gegeben werden. Südafrika hatte bei dem höchsten UN-Gericht Sofortmaßnahmen gegen Israel beantragt und den Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen verlangt - einschließlich aus der Stadt Rafah.
Kinder von Fußballidol Maradona wollen in Frankreich Verkauf von Trophäe stoppen
Die Kinder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona gehen in Frankreich gerichtlich gegen die umstrittene Versteigerung der Trophäe "Goldener Ball" vor. "Die Familie möchte diesen Ball zurückerhalten, das argentinische Volk möchte diesen Ball zurückerhalten", sagte die Anwältin Lola Chunet am Donnerstag vor einem Gericht in Nanterre bei Paris. Das Gericht wird am 30. Mai entscheiden, ob die Auktion stattfinden kann.
Tschechiens Präsident Petr Pavel nach Motorradunfall im Krankenhaus
Nach einem Motorradunfall ist Tschechiens Präsident Petr Pavel am Donnerstag in ein Prager Krankenhaus eingeliefert worden. Pavels Verletzungen seien "nicht schwerwiegend", teilte sein Büro im Onlinedienst X mit. Der 62-Jährige wird demnach für eine unbestimmte Zeit zur Beobachtung im Krankenhaus der Prager Militäruniversität bleiben.
Vier Tote bei Einsturz von Restaurant auf spanischer Ferieninsel Mallorca
Beim Einsturz eines Restaurants auf der spanischen Ferieninsel Mallorca sind nach Angaben der Rettungsdienste mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 21 Menschen seien bei dem Einsturz des zweistöckigen Gebäudes in einer bei ausländischen Touristen beliebten Gegend zudem verletzt worden, manche von ihnen schwer, erklärten die Rettungsdienste am Donnerstagabend. Örtliche Medien berichteten, das Unglück ereignete sich an der berühmten Strandpromenade Playa de Palma im Süden der Insel.
Ruto: Kenias Truppenentsendung nach Haiti wird Bandengewalt beenden
Der bevorstehende Einsatz kenianischer Truppen in Haiti wird nach den Worten von Kenias Präsident William Ruto der Bandengewalt in dem Land ein Ende bereiten. "Banden und Kriminelle haben keinen Status, sie haben keine Religion", erklärte Ruto am Donnerstag bei einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden in Washington. Die internationale Mission werde "entschlossen und entschieden innerhalb der Grenzen des Gesetzes" gegen die Banden vorgehen.
Slapstick und Tzolis: Fortuna nach Sieg in Bochum vor Bundesliga-Aufstieg
Fortuna Düsseldorf hat die schwierige Prüfung im Hexenkessel Ruhrstadion eindrucksvoll bestanden und die Tür zur Bundesliga ganz weit aufgestoßen. Die Düsseldorfer gewannen das Relegations-Hinspiel beim Bundesliga-16. VfL Bochum dank "Schlitzohr" Christos Tzolis mit 3:0 (1:0) und halten im Rückspiel am Montag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) alle Trümpfe für die Bundesliga-Rückkehr in der eigenen Hand.
BBL-Play-offs: Chemnitz fordert Alba im Halbfinale
Europapokalsieger Niners Chemnitz ist Alba Berlin ins Play-off-Halbfinale der Basketball Bundesliga (BBL) gefolgt und fordert den früheren Serienmeister nun heraus. Durch ein ungefährdetes 84:67 (44:26) bei Aufsteiger Rasta Vechta entschieden die Chemnitzer am Donnerstag die Best-of-five-Viertelfinalserie mit 3:1 für sich, nach einer Niederlage im zweiten Duell gelang den Gästen der zweite Sieg nacheinander.
Endstation Erzrivale: DEB-Team scheitert im WM-Viertelfinale
Die Serie ist gerissen, der Traum von einer weiteren Medaille geplatzt: Nach der ersten Pleite in einem K.o.-Spiel gegen die Schweiz seit 32 Jahren sind die deutschen Eishockey-Vizeweltmeister bei der WM in Tschechien bereits im Viertelfinale gescheitert. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis unterlag dem Erzrivalen mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) und reist mit leeren Händen nach Hause.
US-Justizministerium reicht Kartellklage gegen Kartenverkäufer Ticketmaster ein
Das US-Justizministerium hat eine Kartellklage gegen den Konzertkarten-Verkäufer Ticketmaster eingereicht. In der am Donnerstag bei einem Bundesgericht in New York eingebrachten Klage werden Ticketmaster und sein Mutterunternehmen Live Nation Entertainment beschuldigt, ihre beherrschende Marktstellung missbraucht zu haben, um die Ticketpreise nach oben zu treiben und Wettbewerber vom Markt zu drängen. "Es ist an der Zeit, Live Nation aufzuspalten", erklärte Justizminister Merrick Garland.
Attentat auf slowakischen Regierungschef Fico: Verdächtiger bereut die Tat
Der wegen des Attentats auf den slowakischen Regierungschef Robert Fico festgenommene Verdächtige hat angegeben, die Tat zu bereuen. Der 71-Jährige habe realisiert, dass er "vollkommen unzulässig" gehandelt habe und das Opfer nicht hätte verletzen sollen, schrieb der Richter Roman Puschowsky nach einer Anhörung in einem Gerichtsdokument, welches die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag einsehen konnte.
UNO führt Gedenktag zum Massaker von Srebrenica 1995 ein
Trotz des Widerstands Serbiens hat die UN-Vollversammlung für die Einführung eines Gedenktags zum Massaker von Srebrenica im Jahr 1995 gestimmt. 84 Mitglieder stimmten am Donnerstag für den von Deutschland und Ruanda eingebrachten Resolutionsentwurf, 19 dagegen, 68 enthielten sich. Die Resolution sieht vor, den 11. Juli vom kommenden Jahr an als "Internationalen Tag des Gedenkens an den Völkermord von Srebrenica" zu begehen.
Britische Tories starten mit verheerenden Umfragewerten in den Wahlkampf
Nach Bekanntgabe des Termins für die Parlamentswahl in Großbritannien sind die konservativen Tories von Premierminister Rishi Sunak mit verheerenden Umfragewerten in den sechswöchigen Wahlkampf gestartet. Laut einer Blitzumfrage des Instituts Survation unter 1000 Erwachsenen lag die Regierungspartei am Donnerstag mit 27 Prozentpunkten abgeschlagen hinter der oppositionellen Labour-Partei, die mit 48 Punkten den höchsten Wert seit November 2022 erreichen konnten.
Kommandeur: Deutsche Soldaten im Libanon "häufig" unter Beschuss
Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Bernd Schütt, hat auf derzeit hohe Risiken für deutsche Soldaten im Libanon hingewiesen. "Immer wieder gibt es Beschuss", sagte der Drei-Sterne-General den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung" (Freitagsausgaben). Zwar sei die UN-Mission Unifil nicht selbst Angriffsziel, "aber die Truppe steht dicht zur Konfliktlinie".
Macron zeigt sich bei Wahlrechtsreform in Neukaledonien kompromissbereit
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich mit Blick auf die umstrittene Wahlrechtsform in Neukaledonien kompromissbereit gezeigt. "Ich habe mich dazu verpflichtet, die Reform nicht durchzuboxen", sagte er am Donnerstag bei seinem Kurzbesuch in dem von Unruhen erschütterten französischen Überseegebiet östlich von Australien. "Wir geben uns einige Wochen, damit wieder Ruhe einkehrt und der Dialog wieder aufgenommen werden kann", fügte er hinzu.