Letzte Nachrichten
Soziale Sicherung mit rund 37 Prozent anteilsmäßig größter Ausgabenblock von Bund
Der Bereich der sozialen Sicherung hat im Jahr 2023 den anteilsmäßig größten Ausgabenblock des Bundes ausgemacht. Auf ihn entfielen 37,1 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes in Abgrenzung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Der Anteil der sozialen Sicherung lag dabei unter dem Niveau der Vorcoronajahre: 2019 hatte er bei 45,2 Prozent gelegen. Auch lagen die Ausgaben unter dem langfristigen Durchschnitt von 41,7 Prozent zwischen 1991 und 2023.
Tödliche Schüsse durch Schüler: Anklage gegen Eltern in Offenburg
Im Zusammenhang mit tödlichen Schüssen durch einen Jugendlichen an einer Schule in Offenburg hat die Staatsanwaltschaft nun auch die Eltern des zur Tatzeit 15-Jährigen angeklagt. Sie seien wegen fahrlässiger Tötung und Verstößen gegen das Waffengesetz angeklagt worden, teilte die Ermittlungsbehörde am Montag in der baden-württembergischen Stadt mit. Im Fall einer Verurteilung drohen ihnen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Gefängnis.
Parlamentswahl in Syrien ohne wirkliche Opposition
Zum vierten Mal seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien haben die Menschen in den von der Regierung kontrollierten Gebieten des Landes am Montag bei der Parlamentswahl ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis dürfte wenig überraschend ausfallen: Die seit 1963 regierende Baath-Partei von Machthaber Baschar al-Assad und ihre links-säkularen und arabisch-nationalistischen Verbündeten traten praktisch ohne Opposition an. Unabhängige Kandidaten waren die einzige Alternative.
Müller sagt "dem Bundesadler Servus"
Ikone Thomas Müller beendet wie erwartet seine erfolgreiche Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Als ich vor über 14 Jahren mein erstes Länderspiel absolvieren durfte, hätte ich mir all das nicht erträumen lassen. Nach 131 Länderspielen mit 45 Toren sage ich dem Bundesadler heute Servus", teilte der 34-Jährige am Montag in einer Videobotschaft mit.
Charles III. kündigt Australien-Besuch an - Reise aus Gesundheitsgründen verkürzt
Der britische König Charles III. will im Oktober nach Australien und Samoa reisen - einen eigentlich auch anvisierten Besuch in Neuseeland muss er aus Gesundheitsgründen aber streichen. Der 75-jährige Monarch werde auf seiner Reise von Königin Camilla begleitet, teilte der Buckingham-Palast am Sonntagabend mit. Die Reise sei aber zugunsten der Genesung des an Krebs erkrankten Königs verkürzt worden.
Fast 440.000 wegen Wohnungslosigkeit untergebrachte Menschen in Deutschland
Die Zahl der wegen Wohnungslosigkeit untergebrachten Menschen in Deutschland hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weiter erhöht. Zum 31. Januar waren rund 439.500 wohnungslose Menschen in Unterkünften in den Kommunen oder in entsprechenden Hilfseinrichtungen untergebracht, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. 2023 waren es 372.000 nach zuvor 178.100 Menschen gewesen. Der Anstieg sei jedoch vor allem auf Verbesserungen der Datenmeldungen zurückzuführen.
140 Kilometer von Elbmündung entfernt: Junger Seehund verirrt sich nach Geesthacht
Ein junger Seehund hat sich bis zu einer Fischtreppe an der Elbe im schleswig-holsteinischen Geesthacht weit im Binnenland verirrt. Das erst wenige Monate alte Tier sei am Sonntag beim Fressen eines Fisches am Ufer entdeckt worden, berichtete die Polizei in Ratzeburg am Montag. Ein Seehundexperte habe es eingefangen und in eine Aufzuchtstation in Friedrichskoog an der Nordsee gebracht.
Wagenknecht zurückhaltend zu BSW-Regierungsbeteiligung in Ländern
Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat sich skeptisch zu einer Regierungsbeteiligung der nach ihr benannten Partei auf Landesebene geäußert. "Wir sind angetreten, um die Politik in Deutschland zu verändern. Das ist hauptsächlich auf Bundesebene möglich“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. CDU-Chef Friedrich Merz hatte sich zuvor offen zu einer Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht auf Ebene der Bundesländer geäußert.
Einlass-Chaos weckt WM-Sorgen: "Hätte niemals passieren dürfen"
Das Einlass-Chaos rund um das Finale der Copa America in Miami hat die Behörden auch mit Blick auf die Fußball-WM 2026 alarmiert. "Um es klar zu sagen: Diese Situation hätte niemals passieren dürfen und darf sich nicht wiederholen", zitiert der Fernsehsender CNN aus einer gemeinsam Stellungnahme der Bürgermeisterin von Miami-Dade County, Daniella Levine Cava, und des Leiters der Abteilung für öffentliche Sicherheit, James Reyes. Eine Untersuchung wurde angeordnet.
"Ich sollte tot sein": Trump schildert in Interview Momente des Anschlags
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat den auf ihn verübten Schusswaffenangriff als "sehr surreale Erfahrung" beschrieben. "Ich sollte eigentlich nicht hier sein, ich sollte tot sein", sagte Trump in einem am Montag veröffentlichten Interview des Boulevardblatts "New York Post". Hätte er während seiner Rede nicht leicht den Kopf nach rechts gedreht, um eine Migrationsstatistik vorzulesen, wäre er durch die Kugel getötet worden, sagte der 78-Jährige.
Verkehrsminister Wissing verteidigt Generalsanierung bei der Bahn gegen Kritik
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat die anstehende Generalsanierung des Schienennetzes gegen Kritik verteidigt. Er habe eine "marode Bahn-Infrastruktur" übernommen, in die Jahrzehnte nicht ausreichend investiert worden sei, sagte Wissing am Montag im Deutschlandfunk. "Wir arbeiten die Defizite der Vorgängerregierungen auf." Das passiere nun mit einem neuen Konzept.
Amtsinhaber Kagame klarer Favorit bei Präsidentschaftswahl in Ruanda
In Ruanda haben die Menschen am Montag einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament gewählt. Die mehr als 2400 Wahllokale in dem ostafrikanischen Land öffneten um 07.00 Uhr und sollten um 15.00 Uhr schließen, rund neun Millionen Bürger waren zur Stimmabgabe aufgefordert. Mit ersten Teilergebnissen wurde im Lauf der Auszählung der Stimmen gerechnet, das vorläufige amtliche Endergebnis sollte am Samstag verkündet werden. Klarer Favorit war Amtsinhaber Paul Kagame.
Wegen Hitze und Sonnenlicht: 1500 Krankenhausbehandlungen jährlich
Hitze und Sonnenlicht haben in Deutschland zwischen 2002 und 2022 für durchschnittlich 1500 Krankenhausbehandlungen pro Jahr gesorgt. Mit im Schnitt 20 Toten jährlich ist Hitze als direkte Todesursache jedoch selten, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Sehr hohe Temperaturen lassen die Sterblichkeit jedoch insgesamt steigen, da in vielen Fällen die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöht.
Chinas Führung kommt zu Beratungen über Wirtschaftspolitik zusammen
In China hat sich die Führung am Montag zum sogenannten Dritten Plenum versammelt, um die Weichen für die Wirtschaftspolitik des Landes in den kommenden Jahren zu stellen. Das Treffen findet hinter verschlossenen Türen in Peking statt. Kurz zuvor veröffentlichte die Statistikbehörde enttäuschende Zahlen für das zweite Quartal von April bis Juni: Demnach wuchs die Wirtschaft in den drei Monaten nur um 4,7 Prozent.
Nach Streit zwischen Rockerbanden in Bayern: Zehn Tatverdächtige festgenommen
Nach dem gewalttätigen Streit zwischen zwei rivalisierenden Rockergruppen im bayerischen Marktheidenfeld sind am Sonntag zehn Tatverdächtige festgenommen worden. Den Männern im Alter zwischen 25 und 63 Jahren wird schwerer Landfriedensbruch und versuchte Tötung vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Würzburg am Sonntag mitteilten. Sie sollten am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Zwei Tote bei Motorradunfall in Niederbayern
In Niederbayern sind bei einem Motorradunfall zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Straubing am Sonntag mitteilte, stießen am Sonntagnachmittag zwischen Neukirchen und Sankt Englmar zwei Motorräder zusammen. Dabei starben ein 33-jähriger Mann und eine 58-jährige Frau. Sie erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.
Anschlag beim Public Viewing: Neun Tote bei Bombenexplosion an Café in Somalia
Bei der Explosion einer Autobombe an einem Café im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind Behördenangaben zufolge mindestens neun Menschen getötet worden. "Neun Zivilisten wurden bei der Explosion getötet und 20 weitere verletzt", sagte ein Beamter der nationalen Sicherheitsbehörde am Montag. Zunächst waren fünf Tote gemeldet worden.
Ifo: Auftragsmangel im Wohnungsbau geht leicht zurück
Der Auftragsmangel im Wohnungsbau ist weiterhin groß - ist zuletzt aber etwas zurückgegangen. Im Juni berichteten 50,2 Prozent der Unternehmen der Branche davon, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Im Mai waren es 51,7 Prozent gewesen.
Baerbock betont vor Westafrika-Besuch Bedeutung von Demokratie für mehr Zusammenarbeit
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat vor ihrem dreitägigen Besuch in Westafrika die Bedeutung von Demokratie für Wachstum und Frieden in den Ländern vor Ort und auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Deutschland betont. "Friedlicher, demokratischer Wandel eröffnet in allen Bereichen neue Perspektiven für mehr Kooperation", sagte Baerbock am Montag vor ihrer Abreise nach Senegal und Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire). Durch Militärputsche würde solche Perspektiven jedoch verhindert.
Royaler Trost für Englands Vize-Europameister
Die Finalniederlage war knapp, sie war bitter - doch König Charles ist überzeugt, dass vor Englands Fußball-Nationalmannschaft eine titelreiche Zukunft liegt. "Das Finale der Europameisterschaft zu erreichen, ist ein großer Erfolg", schrieb der 75-Jährige beim Kurznachrichtendienst X. Er habe keine Zweifel daran, dass noch viele Triumphe vor dem Team liegen, machte er den Nationalspielern Mut.
Nach Anschlag auf Trump: Biden ruft zu Mäßigung in politischer Auseinandersetzung auf
Nach dem versuchten Mordanschlag auf Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden zur Mäßigung in der politischen Auseinandersetzung aufgerufen. "Wir alle haben eine Verantwortung, dies zu tun", sagte Biden am Sonntag (Ortszeit) in einer seiner seltenen Ansprachen im Oval Office des Weißen Hauses. Trump traf derweil zum Parteitag seiner Republikaner in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin ein, bei dem er sich offiziell zum Präsidentschaftskandidaten küren lassen will. Der Anschlag auf den Ex-Präsidenten dürfte den Wahlkampf nachhaltig beeinflussen.
Drama um Messi: Argentinien gewinnt chaotisches Copa-Finale
Erst weinte Lionel Messi hemmungslos, dann gab es kein Halten mehr: Argentiniens Fußball-Weltmeister haben in einem chaotischen und dramatischen Endspiel zum 16. Mal die Copa America gewonnen. Die Seleccion setzte sich im Endspiel in Miami, wo sich der Anpfiff nach einem Einlass-Chaos um 82 Minuten verzögert hatte, nach großem Kampf mit 1:0 nach Verlängerung gegen Kolumbien durch.
Alcaraz jubelt über EM-Titel und setzt sich keine Limits
Erst sein Wimbledon-Triumph, dann der EM-Titel der Fußballer: Carlos Alcaraz jubelte am späten Sonntagabend über einen perfekten Sporttag für Spanien. "Vamooooos", schrieb der viermalige Grand-Slam-Sieger bei Instagram.
UNO: Weltweite Impfrate bei Kindern immer noch nicht auf Vor-Corona-Stand
Die weltweiten Impfraten bei Kindern stagnieren nach UN-Angaben und sind immer noch nicht zum Niveau vor der Corona-Pandemie zurückgekehrt. Verglichen mit den Zahlen von 2019 vor Ausbruch der Corona-Pandemie seien 2,7 Millionen Kinder mehr immer noch gar nicht oder unzureichend geimpft, teilten das UN-Kinderhilfswerk Unicef und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag gemeinsam mit. Die neuesten Zahlen zeigten, "dass viele Länder weiterhin zu viele Kinder vernachlässigen", kritisierte Unicef-Direktorin Catherine Russell.
Politt und Pogacar: Glück im Corona-Unglück bei der Tour?
Nils Politt brachte es auf den Punkt. "Gott sei Dank hatte Tadej vor der Tour Corona, das ist natürlich gut für uns", sagte der deutsche Helfer des Gesamtführenden der Tour de France, Tadej Pogacar, im Ziel am Plateau de Beille. Die Infektion des Slowenen kurz vor der Frankreich-Rundfahrt könnte in der dritten Woche zum unverhofften "Vorteil" werden, während die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus im restlichen Peloton wächst.
Djokovic nimmt nach Finalniederlage Olympia in den Blick
Novak Djokovic hat unmittelbar nach seiner Finalniederlage in Wimbledon die Olympischen Spiele in Paris als nächstes Ziel ins Visier genommen. "Hoffentlich habe ich eine Chance, für mein Land um eine Medaille zu kämpfen", sagte Djokovic nach dem 2:6, 2:6, 6:7 (4:7) gegen den Spanier Carlos Alcaraz am Sonntag in London.
4,7 Prozent: Chinas Wirtschaft wächst im zweiten Quartal weniger stark als erwartet
Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2024 mit 4,7 Prozent weniger stark gewachsen als von Analysten erwartet. Im ersten Quartal dieses Jahres sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,3 Prozent und im zweiten Quartal um 4,7 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen, teilte die chinesische Statistikbehörde am Montag in Peking mit. Von der Finanzagentur Bloomberg befragte Analysten hatten für das zweite Quartal mit einem Wachstum von 5,1 Prozent gerechnet.
Generalsanierung der Schienenstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim startet
Die Deutsche Bahn (DB) will in den kommenden Jahren 41 vielbefahrene Strecken grundsanieren - den Anfang macht sie ab Montag (23.00 Uhr) mit der 74 Kilometer langen Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim. Die Riedbahn wird wegen der Arbeiten für fünf Monate gesperrt sein. Regional- und S-Bahnen werden in der Zeit vollständig durch Busse ersetzt, der Fernverkehr und der Güterverkehr umgeleitet.
Chinas Führung berät über Ausrichtung der Wirtschaftspolitik
Die chinesische Führung kommt ab Montag zum sogenannten Dritten Plenum zusammen, um die Weichen für die Wirtschaftspolitik des Landes für die kommenden Jahre zu stellen. Die Tagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei ist auf vier Tage angesetzt. Das Treffen findet alle fünf Jahre statt.
Bolsonaro sieht Parallelen zwischen Anschlag auf ihn und auf Trump
Brasiliens rechtsextremer Ex-Staatschef Jair Bolsonaro hat den versuchten Mordanschlag auf Ex-US-Präsident Donald Trump mit der gegen ihn verübten Messerattacke im Jahr 2018 verglichen. "Er wurde meiner Meinung nach ebenso gerettet, wie ich gerettet wurde", sagte Bolsonaro in einem am Sonntag im Onlinenetzwerk X veröffentlichten Video über Trump.
Transatlantik-Koordinator Link in Sorge über politische Stabilität der USA
Nach dem Anschlag auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump hat sich der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Michael Link, besorgt über die politische Stabilität der Vereinigten Staaten geäußert. "Der heimtückische Anschlag auf Donald Trump droht, die ohnehin bereits dramatische Polarisierung zwischen den politischen Lagern auf die Spitze zu treiben", sagte der FDP-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Nach Schüssen auf Trump: Biden ruft zu Mäßigung in politischer Auseinandersetzung auf
Nach dem versuchten Mordanschlag auf Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden zur Mäßigung in der politischen Auseinandersetzung aufgerufen. "Meine amerikanischen Mitbürger, ich möchte heute Abend zu Ihnen über die Notwendigkeit sprechen, die Temperatur in unserem politischen Leben zu senken", sagte Biden am Sonntag (Ortszeit) in einer Ansprache im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Die Politik dürfe "nie wortwörtlich ein Schlachtfeld" sein.