Letzte Nachrichten
Bei Kohfeldt-Rückkehr: Werder müht sich weiter
Keine Geschenke für den Ex: Werder Bremen hat sich bei der Rückkehr des ehemaligen Trainers Florian Kohfeldt ins Weserstadion keine Blöße gegeben und zum ersten Mal seit 2021 das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. In einer lange zähen Partie besiegte der Titelträger von 2009 den Zweitligisten Darmstadt 98 spät mit 1:0 (0:0).
Wahlkommission: Netumbo Nandi-Ndaitwah gewinnt Präsidentschaftswahl in Namibia
Netumbo Nandi-Ndaitwah hat laut offiziellen Wahlergebnissen als erste Frau die Präsidentschaftswahl in Namibia gewonnen. Wie die Wahlkommission des südwestafrikanischen Landes am Dienstag mitteilte, kam die derzeitige Vizepräsidentin bei der Präsidentschaftswahl der vergangenen Woche auf rund 57 Prozent der Stimmen. Gegenkandidat Panduleni Itula liegt demnach weit abgeschlagen mit rund 25 Prozent der Stimmen auf dem zweiten Platz. Nandi-Ndaitwah, in Namibia "NNN" genannt, ist die Kandidatin der Regierungspartei Swapo, die Namibia seit der Unabhängigkeit von Südafrika im Jahr 1990 ununterbrochen regiert.
Neuer sieht erstmals Rot - für Nagelsmann "unstrittig"
Manuel Neuer hat in seinem 866. Spiel als Profifußballer erstmals eine Rote Karte gesehen. Der Torhüter von Bayern München musste im Pokalkracher gegen Bayer Leverkusen schon in der 18. Minute vom Platz, nach einer Notbremse zeigte Schiedsrichter Harm Osmers dem Bayern-Kapitän Rot.
Frankreichs Regierungschef hält Überstehen des Misstrauensvotums für "möglich"
Frankreichs Regierungschef Michel Barnier hat sich am Vorabend eines Misstrauensvotums zuversichtlich gezeigt, den drohenden Regierungssturz noch abwenden zu können. "Es ist durchaus möglich", sagte Barnier am Dienstag in einem TV-Interview mit France 2 und TF1. "Das liegt in der Verantwortung der Abgeordneten", fügte er hinzu. Barnier hatte das Misstrauensvotum in Kauf genommen, indem er für die Verabschiedung des Sozialhaushalts erstmals den Verfassungsartikel 49.3 genutzt hat.
Charaktertest bestanden: DHB-Frauen erreichen EM-Hauptrunde
Charaktertest bestanden, Debakel verhindert: Deutschlands Handballerinnen haben mit einem hart erarbeiteten Pflichtsieg das Ticket für die EM-Hauptrunde gelöst. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch bezwang Island in einem vorgezogenen Do-or-Die-Spiel zum Vorrundenabschluss mit 30:19 (14:10) und erreichte auf den letzten Drücker die nächste Turnierphase in Wien.
Araghtschi: Iran will Truppenentsendung nach Syrien "prüfen"
Angesichts des Vorrückens der dschihadistischen Milizen in Syrien ist der Iran eigenen Angaben zufolge dazu bereit, Truppenentsendungen in das verbündete Land zu "prüfen". "Wenn uns die syrische Regierung darum bittet, Truppen nach Syrien zu schicken, werden wir diese Anfrage prüfen", wurde Irans Außenminister Abbas Araghtschi am Dienstag in seinem Kanal des Onlinedienstes Telegram aus einem Interview mit der arabischsprachigen Zeitung "Al-Arabi al-Dschadid" zitiert.
FC Bayern: Neuer sieht erstmals Rot
Manuel Neuer hat in seinem 866. Spiel als Profifußballer erstmals eine Rote Karte gesehen. Der Torhüter von Bayern München musste im Pokalkracher gegen Bayer Leverkusen schon in der 18. Minute vom Platz, nach einer Notbremse zeigte Schiedsrichter Harm Osmers dem Bayern-Kapitän Rot.
Südkoreas Präsident Yoon kündigt Aufhebung des Kriegsrechts an
Wenige Stunden nach der überraschenden Ausrufung des Kriegsrechts hat Südkoreas Staatschef Yoon Suk Yeol angekündigt, die Maßnahme wieder zurückzunehmen. "Soeben hat die Nationalversammlung die Aufhebung des Ausnahmezustands gefordert, und wir haben das Militär abgezogen, das für den Einsatz unter Kriegsrecht eingesetzt war", erklärte Yoon am Mittwoch (Ortszeit) in einer Fernsehansprache. Die vor dem zeitweise abgeriegelten Parlament versammelten Demonstranten begrüßten die angekündigte Aufhebung mit großem Jubel.
FC Bayern: Olise stürmt für Kane
Michael Olise für Harry Kane: Der 22-Jährige ersetzt bei Bayern München im Pokalkracher gegen Doublegewinner Bayer Leverkusen den verletzten Toptorjäger in der Spitze. "Ich hätte viele Spieler aufstellen können, aber es ist kein Problem, dass Michael in diese Rolle geht, auch mit Jamal (Musiala, d.Red.) können wir das lösen", sagte Trainer Vincent Kompany vor Anpfiff bei der ARD.
UNO: Zahl der Zwangsvertriebenen wird durch Konflikte und Katastrophen steigen
Angesichts zahlreicher bewaffneter Konflikte und Umweltkatastrophen weltweit wird die Zahl der Zwangsvertriebenen im kommenden Jahr nach Einschätzung der UNO weiter steigen. "2025 werden eskalierende Konflikte, stärkere Naturkatastrophen und andauernde Krisen voraussichtlich zu weiteren Vertreibungen und Leid führen", heißt es in einer Erklärung des UNHCR vom Dienstag. Das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt, dass die Zahl Hilfsbedürftigen im nächsten Jahr auf 139 Millionen Menschen anwachsen könnte.
Party auf der Alm: Bielefeld wirft Freiburg aus dem Pokal
Fußball-Drittligist Arminia Bielefeld hat sich erneut als Favoritenschreck erwiesen und auch den SC Freiburg aus dem DFB-Pokal gekegelt. Die Ostwestfalen zogen durch ein verdientes 3:1 (2:0) gegen den Bundesligisten erstmals seit acht Jahren ins Viertelfinale ein. Die Arminia ist der einzige Verein außerhalb der beiden Bundesligen, der noch im Wettbewerb vertreten ist.
U21 bei EM erneut gegen England und Tschechien
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat für die EM 2025 in der Slowakei eine schwierige Gruppe erwischt. Das Team von Trainer Antonio Di Salvo trifft im kommenden Juni auf Titelverteidiger England, Tschechien und Slowenien. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Bratislava. Die ersten beiden Teams der vier Vierergruppen ziehen ins Viertelfinale ein.
Neue Proteste in Georgien - Tausende trotzen Drohungen von Regierungschef Kobachidse
Trotz Strafandrohungen des georgischen Ministerpräsidenten Irakli Kobachidse sind in Georgien den sechsten Abend in Folge tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Aufschub der EU-Beitrittsverhandlungen durch die Russland-freundliche Regierung zu protestieren. Wie AFP-Reporter berichteten, versammelten sich am Dienstagabend erneut tausende Demonstranten vor dem Parlament in der Hauptstadt Tiflis. Die Demonstranten zündeten demnach Feuerwerkskörper in Richtung des Gebäudes und schwenkten die Flaggen Georgiens und der EU.
Südkoreas Präsident ruft Kriegsrecht aus - Parlament stimmt für Aufhebung
Politische Krise in Südkorea: Staatschef Yoon Suk Yeol hat vor dem Hintergrund eines Streits über den Staatshaushalt mit der Opposition überraschend das Kriegsrecht ausgerufen. Er begründete die Maßnahme in einer am Dienstag live übertragenen Fernsehansprache mit dem Schutz vor Nordkorea. Abgeordnete des südkoreanischen Parlaments stimmten später für eine Aufhebung des Kriegsrechts. Das Militär schien dies jedoch zunächst nicht respektieren zu wollen.
Rutte: Ukraine kann nicht mit Nato-Beitrittseinladung rechnen
Vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar kann die Ukraine nicht mit einer Nato-Beitrittseinladung rechnen. Das machte Bündnis-Generalsekretär Mark Rutte am Dienstag anlässlich des letzten Außenministertreffens der Allianz vor Trumps Vereidigung deutlich. Der Kreml hatte die Nato kurz vor den Beratungen vor einer Aufnahme der Ukraine gewarnt und von einer "inakzeptablen" Bedrohung gesprochen.
Klub-WM: Bayern bei Auslosung in Topf 1, BVB in Topf 2
Bayern München in Topf 1, Borussia Dortmund in Topf 2: Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Rahmenbedingungen für die Auslosung der Klub-WM 2025 am Donnerstag bekannt gegeben. In jedem der vier Töpfe befinden sich acht Mannschaften, Grundlage der Zusammenstellung waren die Ranglisten der jeweiligen Kontinentalverbände.
Bei Sieg von Strömsheim: Debakel für deutsche Biathleten
Die deutschen Biathleten haben im ersten Individualwettbewerb der Saison den Sprung auf das Treppchen deutlich verpasst. Im verkürzten Einzel über 15 Kilometer, bei dem die viel diskutierte neue Startregelung ihre Premiere feierte, belegte Philipp Nawrath als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit drei Schießfehlern nur den 22. Platz (+2:49,2 Minuten). Den Sieg sicherte sich der fehlerfreie Norweger Endre Strömsheim.
Urteil: Atommüll darf in nordrhein-westfälischem Zwischenlager Ahaus gelagert werden
Im Zwischenlager im nordrhein-westfälischen Ahaus darf Atommüll gelagert werden. Die Aufbewahrungsgenehmigung des Bundesamts für die Sicherheit nuklearer Entsorgung (Base) ist rechtens, wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Dienstag mitteilte. Es wies die Klagen der Gemeinde Ahaus und eines Anwohners ab. (Az.: 21 D 98/17.AK)
Erkrankung von britischer Königin Camilla war Lungenentzündung
Bei der Erkrankung, aufgrund der Großbritanniens Königin Camilla im November mehrere offizielle Termine nicht wahrnahm, hat es sich um eine Lungenentzündung gehandelt. Dies teilte die Königin bei einem Empfang im Rahmen des Staatsbesuchs des Emirs von Katar, Scheich Tamin bin Hamad al-Thani, am Dienstag mit. Zuvor hatte der Palast ihre Anfang November bekanntgegebene Erkrankung als "Infektion im Brustbereich" bezeichnet.
Stromkosten: Bundesregierung will Zuschuss für Netzentgelte
Die Bundesregierung hat vor dem Hintergrund hoher Stromkosten für Firmen und Verbraucher einen Zuschuss für die Netzentgelte beschlossen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, soll der Zuschuss in Höhe von bis zu 1,32 Milliarden Euro für das kommende Jahr aus Bundesmitteln finanziert werden. Der Zuschuss zu den Netzkosten wurde im Kabinett im Umlaufverfahren beschlossen, nun muss noch der Bundestag zustimmen.
Merz weist Werben von Rot-grün um Zustimmung im Bundestag brüsk zurück
Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) hat dem Wunsch der Bundesregierung nach einer gemeinsamen Verabschiedung wichtiger Gesetze im Bundestag vor der Neuwahl eine Absage erteilt. "Größere Entscheidungen wird der Deutsche Bundestag zumindest mit unserer Zustimmung nicht mehr treffen", sagte Merz am Dienstag in Berlin. Die Unionsfraktion sei "nicht das Ersatzrad an diesem verunglückten Wagen" der Ampel-Koalition.
Keine Sperre für Sane nach Ellbogenschlag
Bayern Münchens Nationalspieler Leroy Sane muss nach seinem Ellbogenschlag im Klassiker gegen Borussia Dortmund (1:1) keine nachträgliche Strafe fürchten. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird kein Verfahren gegen den Offensivspieler des Fußball-Rekordmeisters eröffnen. Das gab der DFB am Dienstag bekannt.
Nach Parlamentswahl in Island: Sozialdemokraten mit Regierungsbildung beauftragt
Nach dem Sieg der Sozialdemokraten bei der Parlamentswahl in Island hat Präsidentin Halla Tomasdottir die bisherige Oppositionspartei mit der Regierungsbildung beauftragt. Sie habe Parteichefin Kristrun Frostadottir ein Mandat zur Regierungsbildung erteilt, erklärte Tomasdottir am Dienstag. Sowohl Frostadottir als auch die Chefs anderer Parteien hätten ihr mitgeteilt, dass die Sondierungsgesprächen liefen, fügte die Präsidentin hinzu.
55-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Baden-Württemberg
Bei einem Arbeitsunfall im baden-württembergischen Engen ist ein 55-Jähriger tödlich verletzt worden. Beim Umlagern eines tonnenschweren Steins geriet er zwischen den Stein und die Schaufel des Radlagers, wie die Polizei in Konstanz am Dienstag mitteilte. Trotz Reanimationsversuchen sei er noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen gestorben.
Yonhap: Südkoreas Parlament nach Verhängung des Kriegsrechts abgeriegelt
Nach der Verhängung des Kriegsrechts in Südkorea durch Präsident Yoon Suk Yeol ist das Parlament nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap abgeriegelt worden. In Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie Hubschrauber auf dem Dach des Gebäudes in der Hauptstadt Seoul landeten. Alle politischen Aktivitäten seien untersagt, erklärte der Befehlshaber des Kriegsrechts, Park An Su. Alle Medien würden von der Regierung überwacht.
Spanien erlebt wärmsten November seit Beginn der Aufzeichnungen 1961
Der vergangene Monat war in Spanien der wärmste November seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961. Die Durchschnittstemperatur habe im November 12,4 Grad Celsius betragen, teilte am Dienstag die nationale Wetteragentur mit. Dies seien 0,5 Grad mehr als der bisherige Monatsrekord von 1983 gewesen sowie 2,8 Grad mehr als der November-Durchschnittswert von 1991 bis 2020.
Israel warnt nach Hisbollah-Beschuss vor Scheitern der Waffenruhe im Libanon
Knapp eine Woche nach Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Hisbollah einer "schwerwiegenden Verletzung" der Waffenruhe beschuldigt. Er kündigte eine Antwort "mit aller Kraft" an. Am Montagabend hatte das israelische Militär dutzende Ziele der pro-iranischen Miliz angegriffen - nach eigenen Angaben als Reaktion auf Beschuss durch die Hisbollah.
Rekord: DHL sortiert über zwölf Millionen Pakete innerhalb eines Tages
Die DHL hat durch frühzeitige Weihnachtsbestellungen und Rabattangebote rund um den Schnäppchentag "Black Friday" einen neuen Paketrekord aufgestellt. Wie der Paketdienstleister in Bonn am Dienstag mitteilte, wurden am Montag im deutschen Paket- und Postnetz über zwölf Millionen Pakete innerhalb von 24 Stunden sortiert. Das waren so viele wie nie zuvor.
Entkriminalisierung von Abtreibung soll diese Woche im Parlament beraten werden
Der fraktionsübergreifende Gruppenantrag im Bundestag zur Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs ist nach Angaben der Unterstützenden bereits von 327 Abgeordneten unterzeichnet worden. Der Gesetzentwurf sieht eine Legalisierung von Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche vor. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sagte am Dienstag in Berlin, die Vorlage solle in dieser Woche in erster Lesung im Bundestag beraten werden. Der Bundestag hat derzeit 733 Abgeordnete.
Südkoreas Präsident ruft in Haushaltsstreit mit der Opposition das Kriegsrecht aus
Südkoreas Staatschef Yoon Suk Yeol hat inmitten eines Streits über den Staatshaushalt mit der Opposition das Kriegsrecht ausgerufen und die Maßnahme mit dem Schutz vor Nordkorea begründet. "Um ein liberales Südkorea vor den Bedrohungen durch Nordkoreas kommunistische Truppen zu schützen und um anti-staatliche Elemente zu eliminieren (...), rufe ich hiermit das Kriegsrecht aus", sagte Yoon am Dienstag in einer live übertragenen Fernsehansprache. Die Opposition habe ohne jede Rücksicht auf das "Auskommen" der Bevölkerung die Regierung "gelähmt".
Berner Konvention schafft Voraussetzung für schnelleren Abschuss von Wölfen
Die Unterzeichnerländer der sogenannten Berner Konvention haben die Voraussetzung für einen schnelleren Abschuss von Wölfen geschaffen: Sie setzten den Schutzstatus der Tiere am Dienstag von "streng geschützt" auf "geschützt" herab. Dafür sprach sich die nötige Zweidrittelmehrheit der vertretenen Staaten aus, wie der zuständige Europarat in Straßburg mitteilte. Das ist die Voraussetzung für eine Änderung der EU-Gesetze.
Berliner Apotheker wegen illegalen Verkaufs von Coronamedikament verurteilt
Wegen des illegalen Verkaufs eines eigentlich kostenlosen Medikaments gegen Covid-19 in großem Stil ist ein Apotheker vom Landgericht Berlin zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem ordnete die Kammer die Einziehung von knapp 240.000 Euro an, wie es bei der Urteilsverkündung am Dienstag hieß.