Letzte Nachrichten
US-Präsident Trump entzieht Sondergesandtem Kellogg Zuständigkeit für Russland
US-Präsident Donald Trump hat seinem Sondergesandten Keith Kellogg die Zuständigkeit für Russland entzogen. Der Ex-General ist in den laufenden Gespräche über eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg nur noch für die Ukraine zuständig, wie Trump am Samstag verkündete. US-Medienberichten zufolge hatte Russland Kellogg als zu ukrainefreundlich abgelehnt. Die Außenminister der USA und Russlands berieten derweil in einem Telefonat über die "nächsten Schritte". Die Unterstützer der Ukraine vereinbarten, "kollektiven Druck" auf Russland auszuüben.
"Korruption tötet": Zehntausende protestieren in Belgrad gegen serbische Regierung
In Serbiens Hauptstadt Belgrad haben so viele Menschen wie noch nie seit Beginn der Protestwelle im November gegen Korruption und die Regierung von Präsident Alexander Vucic demonstriert. Zwischen 275.000 und 325.000 Teilnehmer protestierten nach Angaben eines unabhängigen Beobachternetzwerks am Samstag, das Innenministerium gab die Zahl der Teilnehmer mit 107.000 an. Zuvor befürchtete Ausschreitungen blieben aus. Die Polizei meldete lediglich kleinere Vorfälle am Rande der Demonstrationen.
Snowboard: Deutscher Doppelsieg beim Weltcup-"Heimspiel"
Die deutschen Snowboarder haben bei ihrem "Heimspiel" in Winterberg die Weltcup-Saison mit einem Doppelsieg beendet. Im abschließenden Mixed-Team-Wettbewerb gewann Deutschland 1 mit Ramona Hofmeister und Elias Huber vor Deutschland 2 mit Cheyenne Loch und Stefan Baumeister. "Wunderbar", sagte Hofmeister, die am Vortag im finalen Parallel-Slalom des Winters Platz zwei belegt hatte, über ihren siebten Saisonsieg.
Bundespolizisten entdecken mehr als 40 Tafeln Schokolade bei Ladendiebin
Gleich 42 Tafeln Schokolade haben Bundespolizisten bei einer mutmaßlichen Ladendiebin im Bochumer Hauptbahnhof gefunden. Sie entdeckten die gestohlenen Süßigkeiten bei einer Personenkontrolle der 19-Jährigen am Samstag, wie die Bundespolizei am Sonntag in Sankt Augustin mitteilte. Bei einem 20-jährigen Begleiter der Frau fanden die Beamten demnach zwei weitere gestohlene Schokoladentafeln.
Rückholmission für "gestrandete" Astronauten: Neue Besatzung auf ISS gelandet
Ihr Aufenthalt im All hätte eigentlich nur acht Tage dauern sollen, nach neun Monaten konnten Suni Williams und Butch Wilmore nun endlich ihre Ablösung in Empfang nehmen: Eine Dragon-Kapsel, mit der die zwei auf der Internationalen Raumstation gestrandeten US-Astronauten zur Erde zurückfliegen sollen, hat am Sonntag an der ISS angedockt. In einer Live-Übertragung war zu sehen, wie die neue vierköpfige Crew um kurz nach 06.45 Uhr MEZ in der Raumstation ihre in der Schwerelosigkeit schwebenden Kollegen umarmte.
AfD-Mitarbeiter bei Protestaktion in Bremen durch Flaschenwurf leicht verletzt
Ein Mitarbeiter eines Infostands der AfD ist in Bremen von Unbekannten mit einer Flasche beworfen und leicht verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Sonntag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Samstag am Rande einer friedlich verlaufenen Demonstration von etwa 50 Menschen gegen den AfD-Stand im Stadtteil Walle.
FC Bayern trauert: Ehrenpräsident Scherer verstorben
Der FC Bayern trauert um seinen langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Fritz Scherer. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Sonntag mitteilte, verstarb der gebürtige Augsburger einen Monat nach seinem 85. Geburtstag in München.
Steinmeier: Aufgaben der künftigen Bundesregierung sind "gewaltig"
Die kommende Bundesregierung steht nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor enormen Herausforderungen. Die Aufgaben für die künftige Koalition seien "gewaltig", sagte Steinmeier der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Er mahnte eine rasche Regierungsbildung an. "Europa wartet auf eine stabile, handlungsfähige Bundesregierung", sagte er. CDU, SPD und SPD hatten am Donnerstag formell ihre Koalitionsverhandlungen begonnen, die zur Bildung einer neuen Regierung unter einem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) führen sollen.
Forschungsminister Özdemir besorgt über Wissenschaftspolitik von US-Regierung
Bundesforschungsminister Cem Özdemir (Grüne) sieht die Wissenschaftsfreiheit in den USA durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump bedroht. "Die Trump-Regierung ist gerade dabei, die freie Wissenschaft in den USA an die enge Kette zu legen und nach ihren ideologischen Vorstellungen umzubauen", sagte Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Sonntag. Ein Rückzug der USA aus der globalen Gesundheits- und Klimaforschung etwa habe auch weltweit Folgen.
Unionspolitiker Frei dringt weiter auf Auslagerung von Asylverfahren
CDU/CSU-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei dringt weiter auf sogenannte "Drittstaatenmodelle", also die Auslagerung von Asylverfahren in Staaten außerhalb der EU. "Zu einem schlüssigen Gesamtkonzept in der Migrationspolitik gehört die Einführung sicherer Drittstaatenmodelle", sagte Frei der "Welt am Sonntag". Sowohl die EU als auch die einzelnen Mitgliedstaaten seien "in der Pflicht, die Umsetzung dieser Modelle voranzutreiben". Widerspruch kam aus der SPD.
USA greifen erstmals unter Trump Huthis im Jemen an - Miliz meldet über 30 Tote
Erstmals seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump haben die USA Angriffe auf die Huthi-Miliz im Jemen geflogen. Es sei eine "entscheidende und starke Militäraktion" eingeleitet worden, um die Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz auf Schiffe im Roten Meer zu beenden, verkündete Trump in der Nacht zum Sonntag. Nach Angaben der Huthis dabei wurden mehr als 30 Menschen getötet. Der Iran kritisierte die Angriffe scharf.
Chef der Kassenärzte fordert systematische Aufarbeitung von Corona-Maßnahmen
Fünf Jahre nach Beginn der weltweiten Coronapandemie hat der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, auf eine systematische Aufarbeitung der deutschen Corona-Maßnahmen gedrängt. "Wir brauchen diese Erkenntnisse, um für die nächste Pandemie gewappnet zu sein, die – und das ist leider nur eine Frage der Zeit – kommen wird", sagte Gassen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag.
DFB trauert um Ex-Nationalspielerin Fitschen
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) trauert um Doris Fitschen. Nach langer und schwerer Krebserkrankung starb die ehemalige Nationalspielerin am Samstag im Alter von 56 Jahren. Das teilte der DFB am Sonntag mit.
Tarifrunde für Bund und Kommunen erneut fortgesetzt
Die Tarifrunde für die 2,5 Millionen angestellten Beschäftigten von Bund und Kommunen ist am Sonntag fortgesetzt worden. Die dritte Verhandlungsrunde hatte am Freitag in Potsdam begonnen, Ergebnisse wurden bisher nicht bekannt.
Mann will in anfahrenden Zug steigen: Tödlicher Unfall in Bahnhof in Niedersachsen
Bei dem Versuch, in einen anfahrenden Zug zu steigen, ist ein Mann in Niedersachsen tödlich verunglückt. Der 52-Jährige sei am späten Samstagabend im Bahnhof von Diepholz unter die Bahn geraten, teilte die örtliche Polizei am Sonntag mit. Zuvor hatte er demnach versucht, den Zug einzuholen und einen der Türöffner zu bedienen.
Polizei verhindert rechtsextremistisches Konzert in Sachsen-Anhalt
Die Polizei hat am Samstagabend ein rechtsextremistisches Musikkonzert in Salzatal in Sachsen-Anhalt verhindert. Wie die Polizei Halle am Sonntag mitteilte, befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits rund 140 Besucher in dem fraglichen Gebäude. Die Polizei sprach demnach nach Identitätsfeststellungen mehr als 120 Platzverweise aus und wies parallel auf Zufahrtsstraßen weitere 30 Autos mit Anreisenden ab. "Größere Störungen" habe es bei dem Einsatz nicht gegeben.
Umwelthilfe weist Kritik wegen Verfassungsrang für Treibhausgasneutralität zurück
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Kritik von Politikern aus CDU und FDP wegen der geplanten Nennung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2045 im Grundgesetz zurückgewiesen. "Dieses Ziel hat ohnehin Verfassungsrang", sagte der DUH-Rechtsexperte Remo Klinger dem Berliner "Tagesspiegel" vom Sonntag. Er verwies dabei auf die bisherige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu den von Deutschland im Pariser Klimaschutzabkommen eingegangenen völkerrechtlichen Verpflichtungen.
Rheinland-Pfalz: Auf Güterzug gekletterter 14-Jähriger stirbt durch Stromschlag
Ein 14-Jähriger ist in Rheinland-Pfalz durch einen Stromschlag aus einer Bahnoberleitung gestorben. Der Jugendliche war am Samstagabend in einem Güterbahnhof in Guntersblum auf einen abgestellten Güterzug geklettert, wie die Polizei in Oppenheim mitteilte. Dabei berührte er mit seinem Körper die unter Hochspannung stehende Leitung.
"Bitteres Erwachen": Hamiltons "Wintertraum" endet in Melbourne
Lewis Hamilton fluchte im Boxenfunk. Sein neuer roter Dienstwagen machte einigen Ärger, und der Rekordweltmeister wirkte bei seiner Premiere im Ferrari durchgehend genervt. Später trat er dann mit freundlichem Gesicht vor die Kameras - hatte aber noch immer nichts Nettes zu sagen.
Spieler des Tages: Alassane Pléa
Sein Souvenir von der spektakulären Dienstreise nach Bremen wollte Alassane Pléa gar nicht mehr loslassen. Auch weit nach Spielschluss, in den Katakomben des Weserstadions, umklammerte der Stürmer von Borussia Mönchengladbach den Spielball wie ein kleiner, glücklicher Junge. Sein Dreierpack inklusive einer Vorlage war auch für den torverwöhnten Franzosen außergewöhnlich - und brachte seine Mitspieler ins Schwärmen.
Mindestens 16 Tote bei Explosion eines Blindgängers in Syrien
Bei einer Explosion eines Blindgängers in der syrischen Küstenstadt Latakia sind nach Behördenangaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 18 weitere Menschen wurden bei dem Vorfall am Samstag verletzt, teilte der syrische Zivilschutz mit. Ein Schrotthändler hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana versucht, in einer Werkstatt in einem vierstöckigen Gebäude nicht explodierte Kriegsmunition zu zerlegen.
"Stressig!": Norris triumphiert im Regenchaos von Melbourne
Chaos zum Saisonstart - und erstmals nach 1029 Tagen ein neuer WM-Spitzenreiter: Lando Norris hat das turbulente Auftaktrennen der Formel 1 in Australien gewonnen und in einem echten Krimi auch Max Verstappen in Schach gehalten. Der britische McLaren-Pilot setzte sich im Regen von Melbourne vor dem Weltmeister im Red Bull durch - zum ersten Mal seit Mai 2022 führt damit jemand anderes als der Niederländer das WM-Klassement an. Rang drei ging an George Russell im Mercedes.
Norris triumphiert im Regenchaos von Melbourne
Chaos zum Saisonstart: Lando Norris hat das turbulente Auftaktrennen der Formel 1 in Australien gewonnen und im Reifenpoker die richtige Wahl getroffen. Der britische McLaren-Pilot setzte sich im Regen von Melbourne vor Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und George Russell im Mercedes durch.
Schröder verliert gegen OKC - Coach Bickerstaff verärgert
Trotz einer guten Leistung von Dennis Schröder haben die Detroit Pistons in der NBA ihre zweite Niederlage nacheinander kassiert. Der deutsche Basketball-Weltmeister erzielte beim 107:113 gegen das Spitzenteam Oklahoma City Thunder 17 Punkte und kam auf elf Assists. Überragend war jedoch erneut Oklahomas Shai Gilgeous-Alexander mit 48 Zählern.
Ukraine-Gespräche: Rubio und Lawrow beraten über die "nächsten Schritte"
Die Außenminister der USA und Russlands haben nach Angaben aus Washington über das weitere Vorgehen bei den Gesprächen über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs beraten. US-Chefdiplomat Marco Rubio und sein russischer Kollege Sergej Lawrow hätten in einem Telefonat am Samstag über die "nächsten Schritte" im Anschluss an die Beratungen beider Länder in Saudi-Arabien gesprochen, teilte das US-Außenministerium mit. Die Unterstützer der Ukraine vereinbarten, "kollektiven Druck" auf Russland auszuüben, um Moskau zur Zustimmung zu einer Waffenruhe zu bewegen.
"Schritt in die richtige Richtung": Handballer lösen EM-Ticket
Alfred Gislason verließ die Arena in Hannover mit einem richtig guten Gefühl. "Das war ein sehr guter Auftritt von uns. Es war vieles sehr, sehr gut", sagte der Handball-Bundestrainer. Es war weniger das vorzeitig gebuchte EM-Ticket, das Gislason glücklich machte. Der Isländer freute sich vor allem über die Art und Weise, wie sein personell gebeuteltes deutsches Team Österreich souverän mit 31:26 besiegt hatte.
Mindestens 33 Tote bei Stürmen und Tornados in den USA
Bei heftigen Stürmen und Tornados im Zentrum und im Süden der USA sind mindestens 33 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Wie die Behörden im Bundesstaat Missouri am Samstag im Onlinedienst X mitteilten, kamen allein dort zwölf Menschen durch die Stürme ums Leben. Weitere Todesopfer wurden in den Bundesstaaten Mississippi, Kansas, Texas und Arkansas gemeldet. Das Unwetter führte zu großflächigen Stromausfällen.
Nach Patzer: Eberl und Co. stärken Urbig den Rücken
Max Eberl hat nach dem Patzer von Jonas Urbig dem jungen Torhüter den Rücken gestärkt. "Wir verlieren zusammen und wir gewinnen zusammen - und in diesem Fall unentschieden wir eben zusammen", betonte der Sportvorstand des FC Bayern nach dem 1:1 (0:0) bei Union Berlin am Samstag: "In diesem Tor hängen ein paar Spieler mit drin und das ist ärgerlich."
Trump streicht Mittel für US-Auslandssender zusammen - Hunderte Mitarbeiter beurlaubt
Die Regierung unter Präsident Donald Trump hat am Samstag hunderte Mitarbeiter von US-Auslandssendern beurlaubt. Reporter und andere Angestellte von Sendern wie Voice of America, Radio Free Asia und Radio Free Europe erhielten zum Wochenende eine E-Mail, wonach sie keinen Zutritt mehr zu ihren Büros erhalten und Presseausweise, Diensttelefone und andere Ausrüstung abgeben müssen. Ein entsprechendes Dekret hatte der Rechtspopulist Trump am Freitag unterzeichnet.
Schröder verliert gegen Spitzenteam OKC
Trotz einer guten Leistung von Dennis Schröder haben die Detroit Pistons in der NBA ihre zweite Niederlage nacheinander kassiert. Der deutsche Basketball-Weltmeister erzielte beim 107:113 gegen das Spitzenteam Oklahoma City Thunder 17 Punkte und kam auf elf Assists. Überragend war jedoch erneut Oklahomas Shai Gilgeous-Alexander mit 48 Zählern.
Peruanischer Fischer nach 94 Tagen auf hoher See gerettet
Ein peruanischer Fischer hat mehr als drei Monate in einem kleinen Boot auf hoher See überlebt. Der 61-jährige Máximo Napa konnte am Samstag das Krankenhaus verlassen, wie die peruanische Marine mitteilte. Napa war am Dienstag gerettet worden, nachdem er 94 Tage mit seinem Holzboot in internationalen Gewässern getrieben war.
Sechster Sieg in Serie für Stützle - Owetschkin trifft weiter
Tim Stützle und die Ottawa Senators haben ihre Erfolgsserie in der Eishockey-Profiliga NHL ausgebaut. Der deutsche Stürmer gewann mit seinem Team bei den Toronto Maple Leafs mit 4:2, Stützle legte das zwischenzeitliche 1:1 durch Jake Sanderson (28.) auf. Für die Kanadier war es der sechste Sieg nacheinander, damit liegen sie weiterhin auf Play-off-Kurs.