Letzte Nachrichten
United Airlines bestellt 270 neue Flugzeuge bei Boeing und Airbus
Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat bei den Flugzeugbauern Boeing und Airbus 270 neue Maschinen bestellt. Es ist der größte Auftrag in der Geschichte der Airline. Die Order hat einen Katalogwert von 35,4 Milliarden Dollar (29,7 Milliarden Euro), wie United am Dienstag mitteilte.
Forscher testen magnetische Kiefersperre gegen Übergewicht
Mit Hilfe von Magneten im Gebiss wollen neuseeländische Wissenschaftler ein Mittel zum Gewichtsverlust erfunden haben. Wer die Kiefersperre trägt, müsse sich auf eine flüssige Ernährung beschränken, erklärte Paul Brunten, der leitende Wissenschaftler hinter dem Projekt. Denn der Kiefer lässt sich durch die Magneten an den Backenzähnen nur zwei Millimeter öffnen. Kritiker verglichen die Konstruktion im Internet eher mit einem "mittelalterlichen Folterapparat".
15 Monate Haft für Südafrikas Ex-Präsident wegen Missachtung der Justiz
Der frühere südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist wegen Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Zumas "Aufsässigkeit und Widerspenstigkeit" seien gesetzeswidrig und würden deshalb bestraft, sagte die Verfassungsrichterin Sisi Khampepe am Dienstag. Der 79-jährige Zuma war trotz gerichtlicher Vorladungen mehrfach den Anhörungen einer Anti-Korruptions-Kommission ferngeblieben, die zu Korruptionsvorwürfen aus Zumas neunjähriger Amtszeit ermittelt.
Braun für intensivere Kontrolle von Reiserückkehrern
Angesichts der zunehmenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus hat sich Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) für intensivere Kontrollen von Reiserückkehrern aus Risikogebieten ausgesprochen. Auch für zusätzliche, "möglicherweise auch verbindliche Tests", sei er offen, sagte Braun am Dienstag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Wir müssen Delta zurückdrängen", betonte er. Die Annahme, dass sich die Bundesregierung gegen verschärfte Regeln entschieden habe, sei ein "Riesenmissverständnis". "Wir haben in keiner Weise gesagt, dass wir einfach keine schärferen Regeln wollen", sagte der Kanzleramtschef. Europaweit habe Deutschland mit der zweiwöchigen Quarantäne für Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten bereits die strengsten Regeln. "Unser Schwachpunkt ist, dass andere Länder in Europa die nicht auch haben", sagte Braun. Erneut appellierte der Kanzleramtsminister an alle, die noch nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden, sich zweimal pro Woche testen zu lassen. Das sei "absolut notwendig", um die Deltavariante zurückzudrängen, und gelte "ganz besonders" für Reiserückkehrer aus aller Welt, sagte Braun. (U. Schmidt--BTZ)
Zahl der Wirtschaftsdelikte steigt in Pandemie an
Die Zahl der polizeilich erfassten Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland ist in der Corona-Pandemie erstmals seit 2017 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 49.174 Wirtschaftsdelikte, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) hervorging. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einer Zunahme von 21,5 Prozent. Demnach passten sich die Kriminellen offenbar an die Auswirkungen der Corona-Pandemie an und nutzten die neu entstandenen Möglichkeiten für Straftaten. Zum größten Teil lasse sich der Anstieg der Gesamtfallzahlen auf Subventionsbetrug zurückführen. Laut BKA führte das neue Phänomen des Betrugs mit Corona-Soforthilfen zu einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen im Bereich des Subventionsbetrugs. Diese seien von 318 Fällen auf 7585 Fälle gestiegen. Allein durch den Betrug mit Soforthilfen sei ein Schaden von 151,3 Millionen Euro entstanden. Demnach entstanden durch Wirtschaftskriminalität im vergangenen Jahr finanzielle Schäden in Höhe von insgesamt 3,011 Milliarden Euro. Gemessen an dem in der polizeilichen Kriminalstatistik ausgewiesenen Gesamtschaden durch Straftaten entspreche das einem Anteil von 44,9 Prozent. Auch die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen stieg im vergangenen Jahr laut BKA um 27,9 Prozent. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger habe gegenüber dem Vorjahr um 51,7 Prozent zugenommen. Insbesondere bei Leistungsbetrug wie etwa mit Sozialleistungen kämen die Täter meist aus dem europäischen Ausland. Dem Lagebild zufolge bewegt sich die Aufklärungsquote trotz steigender Fallzahlen mit 91,5 Prozent stabil auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre. Dies zeige, dass Betroffene von Wirtschaftskriminalität mit einer Anzeige auch weiterhin meist eine Aufklärung der Straftat bewirken können. (D. Meier--BTZ)
Urteil in Missbrauchsprozess Münster für kommenden Dienstag erwartet
In dem als Hauptprozess geltenden Verfahren im Missbrauchskomplex Münster vor dem dortigen Landgericht soll in der kommenden Woche das Urteil fallen. Die sogenannten letzten Worte der fünf Angeklagten am vorletzten Verhandlungstag fielen insgesamt "sehr kurz" aus, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Der Hauptangeklagte Adrian V. sowie dessen Mutter und ein weiterer Angeklagter aus Staufenberg hätten sich lediglich den Plädoyers ihrer Verteidiger angeschlossen.
Linken-Fraktionschef: Antrag für Auflösung von Thüringer Landtag am Mittwoch
Im Streit um die Neuwahl des Thüringer Landtags soll am Mittwoch der Antrag zur Auflösung des Parlaments auf den Weg gebracht werden. Der Auflösungsantrag "wird morgen eingereicht", kündigte der Fraktionschef der Linken im Erfurter Parlament, Steffen Dittes, am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter an. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach sich nun zwei Linken-Abgeordnete querstellen und die Abstimmung an das Verhalten der CDU knüpfen.
Anklage gegen mutmaßliche Betreiber von riesigem Darknet-Drogenmarktplatz erhoben
Weil sie einen der größten illegalen Marktplätze im Darknet betrieben haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen zwei mutmaßliche Cyberkriminelle erhoben. Das Ehepaar aus Australien soll mit bislang nicht identifizierten Mittätern den Handelsplatz namens DarkMarket betrieben haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Dort seien illegale Drogen, Falschgeld, gestohlene Kreditkarten oder Schadsoftware verkauft worden. Dem Ehepaar wird Beihilfe zu Drogengeschäften in mehr als hunderttausend Fällen vorgeworfen.
Frankreichs Finanzminister Le Maire für höheres Rentenalter
Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat sich für ein höheres Renteneintrittsalter ausgesprochen. Es sei "im Interesse der Franzosen und im Interesse Frankreichs, dass jeder (...) länger arbeitet", sagte Le Maire am Dienstag in Paris dem Fernsehsender Cnews. Zu Details äußerte er sich nicht. In der Regierung gibt es aber Druck, das Alter für die Vollrente von derzeit 62 auf 64 Jahre anzuheben.
Nachfrage nach Arbeitskräften erreicht im Juni Vorkrisenniveau
Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Juni weiter gestiegen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) erhöhte sich von Mai auf Juni um fünf auf 114 Punkte - und erreicht erstmals wieder den Wert vom März 2020, dem Monat, bevor die Auswirkungen der Corona-Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt sichtbar wurden. Ein Stellenplus sei in fast allen Branchen zu vermelden, erklärte die Bundesagentur am Dienstag.
G20-Außen- und Entwicklungsminister mahnen gemeinsamen Kampf gegen Corona an
Mehrere Außen- und Entwicklungsminister der G20-Staaten haben bei ihrem Treffen im süditalienischen Matera einen gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt. Die G20 als Staatengruppe stellten eine Möglichkeit dar, in Zeiten globaler Krisen international geschlossen zu handeln, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag. Auch der Gastgeber des Treffen, Italiens Außenminister Luigi Di Maio, sagte, internationale Zusammenarbeit sei bei der Reaktion auf globale Herausforderungen von grundlegender Bedeutung.
Russland meldet höchste Zahl an neuen Corona-Todesfällen seit Pandemie-Beginn
In Russland sind so viele Corona-Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Registriert wurden 652 neue Todesfälle und mehr als 20.000 Neuinfektionen, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Grund der dramatischen Entwicklung ist die Delta-Variante des Coronavirus, die deutlich ansteckender ist als bisherige Varianten. Zudem geht die Impfkampagne nur stockend voran, weil viele Russen sich einer Impfung verweigern.
Bitkom warnt vor Cyberangriffen beim Wechsel vom Homeoffice ins Büro
Der Digitalverband Bitkom hat angesichts der bevorstehenden Rückkehr vieler Arbeitnehmer aus dem Homeoffice ins Büro vor Angriffen durch Cyberkriminelle gewarnt. Kriminelle könnten versuchen, Anmeldedaten mit Phishing-Mails abzugreifen, erklärte der Verband am Dienstag. Bitkom mahnte Mitarbeiter und Unternehmen zur Vorsicht. Hintergrund der Warnungen ist, dass Ende Juni die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte Homeoffice-Pflicht in Deutschland endet.
Neuer Eintracht-Trainer Glasner plant keinen Umbruch
Oliver Glasner plant als neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt keine große personelle Fluktuation. "Der Kader sieht sehr gut aus, er ist sehr gut zusammengestellt", sagte der 46 Jahre alte Österreicher bei seiner Vorstellung am Dienstag: "Das Ziel ist es, nicht allzu viel zu verändern. Wir wollen keinen allzu großen Umbruch haben."
Ärzte warnen vor Kopfsprüngen in flache und unbekannte Gewässer
Mediziner haben vor Kopfsprüngen in flache und unbekannte Gewässer gewarnt. Besonders junge Männer riskierten regelmäßig bei Kopfsprüngen Querschnittlähmungen, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) am Dienstag in Berlin. In Deutschland wird pro Jahr von schätzungsweise 80 bis hundert Querschnittverletzten nach Badeunfällen ausgegangen.
Fed-Vize warnt vor Risiken bei offiziellen Kryptowährungen
Der Vize-Chef der US-Notenbank Fed, Randal Quarles, hat vor zu viel Enthusiasmus bei Kryptowährungen gewarnt. Der jahrhundertelange Enthusiasmus für Neues in den USA sei meist vorteilhaft gewesen, sagte Quarles in einer Rede vor einer Bankenvereinigung. Doch die ebenso amerikanische Anfälligkeit für Übertreibungen und die Angst, etwas zu verpassen, habe manchmal zum massenhaften Aussetzen des kritischen Denkens und Modeerscheinungen geführt.
Ermittler nennen islamistischen Hintergrund für Würzburger Anschlag naheliegend
Nach dem Würzburger Messerangriff mit drei Toten halten die Ermittler einen islamistischen Hintergrund der Tat mittlerweile für naheliegend. Die Generalstaatsanwaltschaft München begründete dies am Dienstag mit den zweimaligen Ausrufen von "Allahu akbar" durch den 24-jährigen Tatverdächtigen während der Tat und einem Hinweis auf den sogenannten Dschihad nach seiner Festnahme im Krankenhaus.
Grünen-Politiker Piolle will französischer Präsident werden
Der einflussreiche französische Grünen-Politiker Eric Piolle will Präsident werden: Das gab der Bürgermeister von Grenoble am Dienstag offiziell bekannt. Der frühere Ingenieur sagte den Rundfunksendern France 3 Alpes und France Bleu Isère, er kandidiere ab September für die Vorwahlen der Partei Europe Ecologie Les Verts (EELV), der Schwesterpartei der deutschen Grünen.
Handball: Bundestrainer Gislason nominiert 17er-Kader für Tokio
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat seine 17 Spieler für die Gold-Mission bei Olympia ohne größere Überraschungen benannt. Angeführt wird der Kader des Deutschen Handballbundes (DHB) von Kapitän Uwe Gensheimer. Die offizielle Nominierung für die Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erfolgt am Dienstag.
Hitzewelle im Westen Kanadas und der USA sorgt für Rekorde
Die extreme Hitzewelle im Westen Kanadas und Nordwesten der USA sorgt weiter für Temperaturrekorde: In der Ortschaft Lytton in der kanadischen Provinz British Columbia wurden am Montag 47,9 Grad Celsius gemessen - nur einen Tag, nachdem in dem Ort mit 46,6 Grad der kanadische Hitzerekord von 1937 geknackt worden war.
Achtjähriger bei Badeunfall in niedersächsischem See ertrunken
Bei einem Badeunfall in einem See im niedersächsischen Scharnebeck ist ein Achtjähriger ertrunken. Nach Angaben der Polizei in Lüneburg verschwand der Junge am Montagnachmittag bei einem Ausflug mit seiner Familie und fiel anscheinend unbemerkt ins Wasser. Er konnte erst nach einer halben Stunde entdeckt und an Land gebracht werden. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben vergeblich.
Hohre Sterblichkeit in Pflegeheimen in den Pandemiewellen
Die Sterblichkeit in Deutschlands Pflegeheimen ist während der ersten beiden Pandemiewellen deutlich angestiegen. So lag bereits rund drei Wochen nach Beginn des ersten Lockdowns im April vergangenen Jahres die Sterblichkeit um 20 Prozent höher als im Schnitt der Vorjahre, wie aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Pflegereport des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervorgeht.
Fußball - Fast 13 Millionen sehen Frankreichs EM-Aus im ZDF
Der Elfmeter-Thriller und das Aus von Fußball-Weltmeister Frankreich bei der EM-Endrunde gegen die Schweiz haben fast 13 Millionen Fans vor die TV-Geräte gelockt. Das dramatische Scheitern der Equipe Tricolore im Shootout gegen die Eidgenossen (3:3 n.V., 4:5 i.E.) sahen durchschnittlich 12,74 Millionen Zuschauer bei der Live-Übertragung im Zweiten, was einem Marktanteil von erstklassigen 49,4 Prozent entsprach.
Lapid als erster israelischer Außenminister zu Besuch in den Emiraten
Der neue israelische Außenminister Jair Lapid ist am Dienstag zu einem historischen Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen. Es handelt sich um die erste Visite eines israelischen Chefdiplomaten in dem Golf-Staat. Die beiden Länder hatten im September vergangenen Jahres ihre Beziehungen normalisiert.
Lapid erster israelischer Außenminister zu Besuch in Emiraten
Der neue israelische Außenminister Jair Lapid ist zu einem historischen Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen. Das Flugzeug mit Lapid an Bord landete am Dienstag in Abu Dhabi. Es handelt sich um die bislang erste Visite eines israelischen Chefdiplomaten in der Golf-Monarchie. Die beiden Länder hatten im September ihre Beziehungen normalisiert. In den vergangenen Monaten wurden direkte Flugverbindungen eingerichtet und Botschafter ernannt.
"Identitäre" scheitern mit Klage gegen Verfassungsschutzbericht
Die rechtsextremistische sogenannte Identitäre Bewegung ist mit einer Klage gegen die entsprechenden offiziellen Einstufungen in den Verfassungsschutzberichten der Bundesregierung aus früheren Jahren endgültig gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht der Länder Berlin und Brandenburg bestätigte nach eigenen Angaben vom Dienstag eine Entscheidung der Vorinstanz und wies das Ansinnen des Vereins per unanfechtbarem Beschluss ab. (Az. OVG 1 N 96/20).
Lieferengpässe: IfW schätzt Verluste für Wirtschaft 25 Milliarden
Die Auftragsbücher sind voll, aber die Materialien fehlen: Nach Schätzungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) werden sich die Verluste für die deutsche Wirtschaft durch nicht abgearbeitete Aufträge in diesem Jahr auf rund 25 Milliarden Euro belaufen. Grund dafür sind lauf IfW fehlende Zulieferungen von Materialien, beispielsweise aufgrund von Transportengpässen in der Schifffahrt. Diese kosten die Industrie laut IfW-Schätzung derzeit rund fünf Prozent an Wertschöpfung, was rund ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmacht.
CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Obergrenze für Bargeldzahlungen
Der Wirtschaftsrat der CDU kritisiert den Vorschlag der EU-Kommission, im Kampf gegen Geldwäsche eine europaweit gültige Obergrenze für Bargeldzahlungen einzuführen. "Eine Bargeld-Obergrenze wäre ein pauschaler und direkter Eingriff in die Freiheit und Privatsphäre der Bürger, ohne dass dem Ziel der Geldwäschebekämpfung gedient wäre", sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben). Studien belegten, dass solche Obergrenzen keinen signifikanten Nutzen im Kampf gegen die Geldwäsche hätten, stattdessen aber Händlern und Wirtschaft schaden würden, sagte er.
Polizei Delmenhorst: Schwerer Verkehrsunfall mit Toten auf A1
Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen vier Sattelzügen auf der Autobahn A1 ist ein 73-Jähriger ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall nahe Vechta in Fahrtrichtung Osnabrück leicht verletzt, wie die Polizei in Delmenhorst am Dienstag mitteilte. Der 73-Jährige aus Moers sei am Montagabend mit seinem Sattelzug auf einen weiteren Lastkraftwagen am Stauende aufgefahren.
Seehofer hält EM-Zuschauerpläne für absolut "unverantwortlich"
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Zuschauerpolitik bei der Fußball-EM deutlich kritisiert. Die Pläne, für das Achtelfinal-Duell zwischen England und Deutschland (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) 45.000 Fans im Londoner Wembley-Stadion zuzulassen, hält der CSU-Politiker für "unverantwortlich". Stattdessen forderte Seehofer, der sich in der Süddeutschen Zeitung äußerte, angesichts steigender Coronazahlen in Großbritannien, die Zuschauerzahlen "deutlich nach unten zu korrigieren".
Deutschland: Etwas weniger Asylanten in Pandemiejahr 2020
Die Netto-Zuwanderung nach Deutschland ist 2020 leicht zurückgegangen. Im Jahresverlauf wanderten rund 220.000 Menschen mehr nach Deutschland zu als von hier fortzogen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein deutlicher Rückgang: 2019 waren noch 327.000 Menschen mehr nach Deutschland zu- als aus Deutschland fortgezogen. Die Statistiker führen den starken Rückgang vor allem auf die Corona-Pandemie und die von ihr verursachten Einschränkungen der Reisefreiheit zurück.
Ausgaben für Kinder in wohlhabenden Familien oft um ein Vielfaches höher als in ärmeren Familien
Bücher, Bildung, Arztbesuche: In wohlhabenden Familien wird in vielen Lebensbereichen das Vielfache für den eigenen Nachwuchs ausgegeben als in ärmeren Familien. Im Jahr 2018 gaben Eltern aus dem unteren Zehntel der Haushaltsnettoeinkommen im Schnitt 424 Euro monatlich für ihr Kind aus - in Familien aus den obersten zehn Prozent war es mit 1212 Euro fast dreimal so viel. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit.