Letzte Nachrichten
Skulptur zum Tiananmen-Gedenken soll aus Hongkong zurück
Der Künstler einer Skulptur zum Gedenken an die Opfer auf dem Pekinger Tiananmen-Platz will sein Werk ins Ausland bringen lassen, nachdem die Hongkonger Universität dessen Entfernung angeordnet hat. Der dänische Bildhauer Jens Galschiot sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, er habe einen Anwalt mit dem Fall beauftragt. Die acht Meter hohe "Säule der Schande" zeigt 50 Menschen mit gequälten Gesichtern und soll an die gewaltsame Niederschlagung der Demokratieproteste im Jahr 1989 erinnern.
Fälle von Havanna-Syndrom auch in US-Botschaft in Kolumbien
Auch in der US-Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind Fälle des sogenannten Havanna-Syndroms aufgetreten. Kolumbiens Präsident Ivan Duque bestätigte am Dienstag (Ortszeit) einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal". "Natürlich haben wir Kenntnis von dieser Situation, aber ich möchte sie den US-Behörden überlassen, die ihre eigenen Ermittlungen durchführen, weil es um ihr eigenes Personal geht", sagte er bei einem Besuch in New York.
Fast keine geimpften Patienten auf Corona-Intensivstationen
Deutschlands Intensivmedizinern zufolge gibt es auf den Corona-Intensivstationen nahezu keine geimpften Patientinnen und Patienten ohne Vorerkrankung. "Die allermeisten Patienten, die wir behandeln – das wissen wir aus den Gesprächen mit vielen Kollegen großer deutscher Intensivstationen – sind gar nicht oder nicht vollständig geimpft", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vom Mittwoch.
Kiesewetter dringt auf Aufarbeitung von Afghanistan-Einsatz
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat eine parlamentarische Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr gefordert. Zudem müsse es eine Neubewertung aller Auslandsmissionen geben, sagte Kiesewetter am Mittwoch im Sender RBB. Die Bundesregierung würdigt am Nachmittag und am Abend die Leistungen und Opfer der am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr beteiligten Soldatinnen und Soldaten.
"Lupin"-Star Omar Sy für weitere Netflix-Projekte unter Vertrag
Der Star der erfolgreichen Netflix-Serie "Lupin" über einen Meisterdieb in Paris, Omar Sy, soll weitere Filme für den US-Streamingdienst drehen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, unterzeichnete Sy einen mehrjährigen Vertrag. Er werde in mehreren Spielfilmen die Hauptrolle spielen und auch als Filmproduzent tätig sein.
Chinas Exporte im September weiter sehr stark gestiegen
Chinas Exporte haben im September trotz zahlreicher Stromausfälle im September kräftig zugelegt. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stiegen im Vorjahresvergleich um 28,1 Prozent, wie der chinesische Zoll am Mittwoch mitteilte. Die Importe kletterten um 17,6 Prozent im Vergleich zum September 2020. Bereits im August hatten Exporte und Importe die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Chipmangel: Apple muss Produktionsziel fürs iPhone 13 senken
Der US-Technologiekonzern Apple muss laut einem Medienbericht wegen des weltweiten Chipmangels sein Produktionsziel für das iPhone 13 senken. Apple wollte bis Ende des Jahres 90 Millionen Geräte herstellen, muss sich nun aber mit 80 Millionen zufrieden geben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag berichtete. Die Zulieferer Broadcom und Texas Instruments könnten nicht genügend Halbleiter liefern.
Tennis: Alexander Zverev und Kerber weiter in Indian Wells
Alexander Zverev und Angelique Kerber haben beim Masters in Indian Wells jeweils die nächste Runde erreicht. Während Zverev durch ein 6:4, 7:6 (7:4) gegen den dreimaligen Grand-Slam-Sieger Andy Murray (Großbritannien) ins Achtelfinale einzog, steht Kerber nach einem 6:4, 6:1 gegen die Australierin Ajla Tomljanovic unter den letzten Acht der Damen-Konkurrenz.
NHL: Eishockey-Torhüter Grubauer verliert zum Saisonauftakt
Der deutsche Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer hat mit seinem neuen Team Seattle Kraken den Saisonauftakt in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL verpatzt. Bei den Vegas Golden Knights unterlag Grubauer mit der neu gegründeten Franchise 3:4. Der 29-Jährige, der zuvor für die Colorado Avalanche aktiv gewesen war, parierte 26 Schüsse.
WM im Blick: Dart-Hoffnung Clemens hofft auf Sieg bei EM
Machbares Auftaktlos, aber ungewohnte Nervenschwäche: Die deutsche Darts-Hoffnung Gabriel Clemens will bei der EM in Salzburg (14. bis 17. Oktober) wichtiges Selbstvertrauen tanken. Das Turnier in Österreich gilt als Standortbestimmung vor der in rund zwei Monaten beginnenden WM im Londoner Ally Pally. Der Druck steigt, sich rechtzeitig vor dem wichtigsten Turnier des Jahres in Form zu bringen.
Teams mit Statement "Hockey gegen Rassismus" auf Trikot
Die deutschen Hockey-Nationalteams treten zum Auftakt der Pro League in Belgien mit einer klaren Botschaft auf ihrem Trikot an. "Hockey gegen Rassismus" wird die Jerseys der Männer- und Frauenauswahl zieren, die ihre ersten Pflichtspiele nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen bestreiten.
"Rad-Rentner" Andre Greipel ist nun daheim voll eingespannt
Andre Greipel muss sich nach seinem Rücktritt als Radprofi noch in seiner Rolle als "Vollzeit-Familienvater" zurechtfinden - und auch für seine Kinder sind ungewohnte Zeiten angebrochen. "Das ist jetzt erst mal komisch für meine beiden Töchter. Ich werde jetzt voll eingespannt, da ich die Ausrede, trainieren zu müssen, nicht mehr habe", sagte der 39-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.
EuroLeague-Pleite: Trinchieri kritisiert Mentalität seines Teams
Bayern Münchens Trainer Andrea Trinchieri hat sein Basketball-Team nach der dritten Pleite im dritten EuroLeague-Spiel scharf kritisiert. "Zum ersten Mal besorgt mich die Mentalität meines Teams und das muss ich jetzt sehr schnell ändern. Wenn ein Spieler nicht bereit für den Fight ist, trägt er das falsche Trikot", schimpfte der Italiener nach der 70:73-Niederlage bei Unics Kasan.
USA wollen Anfang November Luft- und Landgrenzen öffnen
Nach der Ankündigung der Öffnung ihrer Luftgrenzen Anfang für November wollen die USA nun auch ihre Landgrenzen mit Kanada und Mexiko öffnen. Voraussetzung wird dann unter anderem eine nachgewiesene Impfung gegen das Coronavirus sein, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Ende September hatte Washington bereits die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für geimpfte EU-Bürger und Briten auf dem Luftweg angekündigt.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,4 gefallen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 65,4 gefallen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 11.903 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Bertelsmann-Stiftung: Auswege aus "Zweitverdienerinnenfalle"?
"Raus aus der Zweitverdienerinnenfalle": Dafür schlägt die Bertelsmann-Stiftung eine kombinierte Reform des Ehegattensplittings und der Minijobs vor. Das brächte einer Ifo-Studie für die Stiftung zufolge auch mehr als 100.000 neue Jobs für Frauen. Denn für sie - insbesondere Mütter - würde durch eine solche Kombireform die Arbeit oder Mehrarbeit in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung attraktiver, erklärte die Stiftung am Mittwoch.
COVID: Ex-Verteidigungsminister Venezuelas stirbt in Gefängnis
Ein venezolanischer General und früherer Anhänger von Ex-Präsident Hugo Chávez ist im Gefängnis nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. "Wir bedauern den Tod von Raúl Isaías Baduel", teilte Generalstaatsanwalt Tarek Saab am Dienstag (Ortszeit) beim Onlinedienst Twitter mit. Baduel war einer der bekanntesten politischen Gefangenen des Landes und hatte unter dem ehemaligen Staatschef als Verteidigungsminister gearbeitet, bevor er sich mit Chávez überwarf.
US-Repräsentantenhaus stimmt für Anhebung von Schuldenobergrenze
Die Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses haben einer Anhebung der Schuldenobergrenze zugestimmt und damit eine Zahlungsunfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt vorerst abgewendet. Die 219 Abgeordneten der US-Demokraten, die die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben, stimmten am Dienstag (Ortszeit) geschlossen für den Vorschlag. Damit wird das Schuldenlimit um 480 Milliarden Dollar (415 Milliarden Euro) erhöht.
Chef von US-Spielzeughersteller Hasbro im Alter von 58 Jahren gestorben
Der Chef des US-Spielzeugherstellers Hasbro, Brian Goldner, ist tot. "Brians Tod ist ein enormer Verlust für Hasbro und die ganze Welt", teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der 58-Jährige hatte sich nur zwei Tage zuvor krankschreiben lassen.
Präsident ruft Notstand im Süden Chiles aus
Chiles Präsident hat nach Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Indigenen den Notstand für den Süden des Landes ausgerufen. Das Militär werde die Polizei in den vier Provinzen Biobio, Arauco, Malleco und Cautin in den kommenden zwei Wochen unterstützen, sagte Staatschef Sebastián Piñera am Dienstag. Er habe die Entsendung von Soldaten angeordnet, um gegen "die schwerwiegende Störung der öffentlichen Ordnung" vorzugehen.
England nur Remis gegen Ungarn - Ausschreitungen auf den Rängen
England hat den vorzeitigen Sprung zur Fußball-WM in Katar verpasst. Der Vize-Europameister kam im Londoner Wembley-Stadion nicht über 1:1 (1:1) gegen Ungarn hinaus. Überschattet wurde das Spiel kurz nach dem Anstoß von Ausschreitungen auf der Tribüne zwischen ungarischen Hooligans mit der Polizei.
Dänemark löst WM-Ticket ohne Gegentor - Foda vor dem Aus
EM-Halbfinalist Dänemark hat als zweite Mannschaft das Ticket für die Fußball-WM 2022 in Katar gelöst. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand feierte beim 1:0 (0:0) gegen Österreich den achten Zu-Null-Sieg im achten Qualifikationsspiel und fährt zum zweiten Mal in Folge zur WM-Endrunde. Zuvor hatte sich nur Deutschland sportlich für Katar qualifiziert.
IGH spricht Somalia Großteil von umstrittenem Seegebiet zu
Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat Somalia nach einem jahrelangen Streit mit Kenia die Kontrolle über den größten Teil eines potenziell öl- und gasreichen Seegebiets vor der ostafrikanischen Küste zugesprochen. Die Richter in Den Haag entschieden am Dienstag einstimmig, dass "keine vereinbarte Seegrenze" in Kraft sei und sprachen Somalia einen großen Teil des Gebiets im Indischen Ozean zu. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta kritisierte das Urteil scharf.
Somalia bekommt im Streit mit Kenia Großteil von umstrittenem Seegebiet zugesprochen
In einem jahrelangen Streit mit Kenia hat Somalia vom Internationalen Gerichtshof (IGH) die Kontrolle über den größten Teil eines potenziell öl- und gasreichen Seegebiets vor der ostafrikanischen Küste zugesprochen bekommen. Die Richter in Den Haag entschieden am Dienstag einstimmig, dass "keine vereinbarte Seegrenze" in Kraft sei. Sie zogen eine neue Grenze, die Kenia nur einen kleinen Teil des umstrittenen Gebiets im Indischen Ozean zugesteht.
Gabby Petito wurde laut US-Gerichtsmedizin erwürgt
Die nach einem Roadtrip in den USA tot aufgefundene Gabby Petito ist nach Angaben der Gerichtsmedizin erwürgt worden. "Die Todesursache ist Strangulation", sagte Brent Blue, Gerichtsmediziner des Bezirks Teton im US-Bundesstaat Wyoming, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Petitos Leiche habe demnach drei bis vier Wochen in der Wildnis gelegen, bevor sie Mitte September gefunden wurde.
London legt im Streit mit der EU um Nordirland-Protokoll neue Vorschläge vor
Im Streit mit der EU hat Großbritannien neue Vorschläge für die Nordirland-Regelungen vorgelegt. Brexit-Minister David Frost drohte der EU am Dienstag in einer Rede in Lissabon zudem erneut mit einer einseitigen Aussetzung des Nordirland-Protokolls. "Es wäre eine historische Fehleinschätzung, wenn die EU jetzt sagen würde, dass das Protokoll - das in extremer Eile in einer Zeit großer Unsicherheit ausgearbeitet wurde - niemals verbessert werden kann, obwohl es ganz offensichtlich so große Probleme verursacht", sagte er.
Studie: Meeresspiegel würde auch beim Erreichen von 1,5-Grad-Ziel weiter ansteigen
Selbst wenn die Menschheit ihr 1,5-Grad-Ziel im Kampf gegen die Erderwärmung erreichen sollte, wird der Meeresspiegel einer Studie zufolge über die Jahrhunderte hinweg weiter ansteigen. Asien werde es am härtesten treffen, warnten Forscher in einer am Dienstag im Fachjournal "Environmental Research Letters" veröffentlichten Studie. Dort liegen neun der zehn am stärksten von Überschwemmungen bedrohten Küsten-Metropolen.
Bericht: Trump Organization verhandelt über Verkauf von Luxushotel in Washington
Die Trump Organization verhandelt einem Bericht zufolge über den Verkauf eines Luxushotels in Washington. Der Immobilien-Konzern des früheren US-Präsidenten Donald Trump führe Gespräche mit der Investmentfirma CGI Merchant Group über das Trump International Hotel, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise. Das Geschäft soll ein Volumen von mehr als 370 Millionen Dollar haben.
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Di Salvos U21 siegt in Ungarn
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat ihrem neuen Cheftrainer Antonio Di Salvo den zweiten Sieg im zweiten Spiel beschert. Der neuformierte Titelverteidiger gewann in der EM-Qualifikation in Ungarn 5:1 (2:1) und ist seit 14 Länderspielen ungeschlagen. Mit zwölf Punkten und 17:4 Toren aus vier Partien steht die wichtigste deutsche Juniorenmannschaft souverän auf Platz eins der Gruppe B.
Armee in Kuwait lässt Frauen als Soldatinnen zu
Die Armee in Kuwait will künftig auch Frauen als Soldatinnen zulassen. Verteidigungsminister Hamad Dschaber al-Ali al-Sabah erklärte am Dienstag auf Twitter, die Tür stehe nun auch Frauen offen. Nachdem sie jahrelang nur zivile Aufgaben beim Militär übernehmen durften, können Frauen fortan als Soldatinnen kämpfen und auch eine Offiziers-Laufbahn einschlagen.
Frankreichs letzter als "Held" verehrter Widerstandskämpfer ist tot
Frankreichs letzter bekannter Widerstandskämpfer gegen die Nazis ist tot. Hubert Germain sei im Alter von 101 Jahren gestorben, erklärte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am Dienstag. "Dies ist ein bedeutender Moment in unserer Geschichte." Germain war der letzte noch lebende der insgesamt 1038 "Compagnons de la Libération" ("Weggefährten der Befreiung") - der höchste von General Charles de Gaulle verliehene Titel für den Einsatz zur Befreiung Frankreichs von den Nazis.
Frankreichs letzter lebender Widerstands-"Held" ist tot
Frankreichs letzter noch lebender bekannter Widerstandskämpfer gegen die Nazis ist tot. Hubert Germain sei im Alter von 101 Jahren gestorben, erklärte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am Dienstag. "Dies ist ein bedeutender Moment in unserer Geschichte." Germain war der letzte noch lebende der insgesamt 1038 "Compagnons de la Libération" ("Weggefährten der Befreiung") - der höchste von General Charles de Gaulle verliehene Titel für den Einsatz zur Befreiung Frankreichs von den Nazis.