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Auch US-Ölsorte WTI überspringt 60-Dollar-Schwelle pro Barrel
An den Ölmärkten herrscht weiter Zuversicht. Am Montag übersprang auch der Preis für die US-Ölsorte WTI die Marke von 60 Dollar pro Barrel. Ein Barrel (159 Liter) erreichte im asiatischen Handel den Kurs von 60,77 Dollar (umgerechnet rund 50 Euro). Das ist der höchste Stand seit Februar 2020. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent hatte schon vor einer Woche die 60-Dollar-Marke geknackt.
Geplanter Börsengang von Universal Music sorgt für Hoch bei Vivendi
Der angekündigte Börsengang der Universal Music Group (UMG) mit Stars wie den Beatles und Rihanna hat dem französischen Mutterkonzern Vivendi einen Höhenflug am Aktienmarkt verschafft. Der Vivendi-Kurs stieg am Montag in Paris zwischenzeitlich um mehr als 20 Prozent an. Der Medienkonzern hatte am Wochenende angekündigt, 60 Prozent der UMG-Aktien in Amsterdam an die Börse bringen zu wollen.
Deutsche Industrie sieht in neuer WTO-Chefin "Hoffnungszeichen" für den Handel"
Die deutsche Industrie blickt erwartungsvoll auf die für Montag erwartete Kür der Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO). Die Wahl Okonjo-Iwealas zur WTO-Chefin sei ein "Befreiungsschlag für dringend notwendige Reformen", erklärte Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI). Zugleich sei die Einigung auf Okonjo-Iweala "ein Hoffnungszeichen für den internationalen regelbasierten Handel".
Japans Leitindex Nikkei bricht nach 30 Jahren die Marke von 30.000 Punkten
In Japan hat der Leitindex Nikkei am Montag erstmals seit mehr als 30 Jahren wieder die Marke von 30.000 Punkten überschritten. Bis Handelsschluss kletterte der Index um 1,91 Prozent auf 30.084,15 Punkte und damit den höchsten Wert seit 1990. Die Regierung hatte zuvor überraschend gute Zahlen mitgeteilt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal wuchs zum Vorquartal um 3,0 Prozent, der Einbruch der Wirtschaft im Gesamtjahr 2020 war nicht so schlimm wie befürchtet.
Bericht: Tabaksteuer soll künftig auch bei E-Zigaretten fällig werden
Neben Rauchern könnten künftig auch Dampfer stärker zur Kasse gebeten werden. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Montag berichtete, plant das Bundesfinanzministerium eine Erhöhung der Tabaksteuer, die erstmals auch für nikotinhaltige E-Zigaretten gelten soll. Auch für Verdampfer soll der höhere Steuersatz demnach gelten und nicht mehr der niedrigere Satz für Pfeifenprodukte.
Beschwerderekord bei Schlichtungsstelle für Flugverkehr
Im Corona-Jahr 2020 haben die Beschwerden von Verbrauchern zu Flugreisen ein Rekordhoch erreicht. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Montag berichteten, zählte die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) in diesem Bereich 34.652 Beschwerden - 60 Prozent mehr als im Jahr davor. Größtenteils ging es demnach um die Erstattung von Kosten für annullierte Flüge, die in Folge der Pandemie ausfielen.
Vivendi will US-Musikriesen Universal Music an die Börse bringen
Der französische Medienkonzern Vivendi will bis zum Jahresende seine US-Tochter Universal Music Group (UMG) an die Börse bringen. UMG ist neben Sony Music und Warner Music eines der drei größten Musiklabels der Welt und soll künftig an der Börse in Amsterdam gehandelt werden, wie Vivendi am Samstag mitteilte. 60 Prozent des dabei eingenommenen Kapitals werde über eine Sonderausschüttung an die Vivendi-Anteilseigner weitergegeben.
Verbände fordern vor Wirtschaftsgipfel Ausweitung der Überbrückungsgelder
Angesichts der fortgesetzten Corona-Beschränkungen erwarten die Wirtschaftsverbände von dem anstehenden Gipfeltreffen mit Minister Peter Altmaier (CDU) eine Ausweitung der Staatshilfen, konkrete Öffnungsplanungen und die Ermöglichung grenzüberschreitender Warenlieferungen. "Nach den Beschlüssen vom 10. Februar gibt es definitiv Gesprächsbedarf", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Hotels und Gaststätten (Dehoga), Ingrid Hartges, den RND-Zeitungen vom Samstag. Altmaier will am Dienstag mit Wirtschaftsverbänden über die schwierige Lage in der Corona-Krise sprechen.
Nigerianer können Shell in Großbritannien wegen Öl-Lecks verklagen
Das Oberste Gericht in Großbritannien hat mehr als 40.000 Bewohnern des nigerianischen Niger-Deltas das Recht zugesprochen, in England Schadenersatzklagen gegen den Ölkonzern Shell wegen Umweltverschmutzung einzureichen. Der Londoner Supreme Court hob am Freitag eine Entscheidung eines Berufungsgerichts von 2017 auf, derzufolge die Sammelklagen gegen den britisch-niederländischen Konzern vor einem Gericht in Nigeria verhandelt werden sollten.
EU gibt Türkei weitere Schonfrist bei Schwarzer Liste der Steueroasen
Die EU wird der Türkei voraussichtlich eine weitere Schonfrist bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Kampf gegen Steuerbetrug einräumen. Eine Mehrheit der Mitgliedstaaten sprach sich nach Angaben mehrerer EU-Diplomaten vom Freitag dagegen aus, das Land auf die Schwarze Liste der Steueroasen zu setzen. Zu ihnen gehört demnach auch Deutschland.
Großbritannien Wirtschaft 2020 um fast zehn Prozent eingebrochen
Großbritanniens Wirtschaft ist angesichts der Corona-Krise im vergangenen Jahr drastisch geschrumpft. Das Londoner Statistikamt vermeldete am Freitag einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - das war trotz positiver Zahlen im zweiten Halbjahr 2020 ein Rekordrückgang. Finanzminister Rishi Sunak sagte, die Corona-Krise habe der britischen Wirtschaft einen "schweren Schock" versetzt.
Bericht: Lammert könnte im Streit zwischen Bauern und Lebensmittelhandel schlichten
Im Streit zwischen Bauern und Handel über die Lebensmittelpreise könnte nun der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vermitteln. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, gilt der Politiker als Wunschkandidat beider Seiten. Er soll demnach in dem Ende Januar gegründeten Lenkungsausschuss sitzen, der die Verhandlungen strukturieren soll.
Bund springt wichtigsten 15 Flughäfen mit Millionenhilfen bei
Die durch die Corona-Krise schwer angeschlagenen deutschen Flughäfen bekommen Millionenhilfen vom Bund: Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Freitag mitteilte, erhalten die 15 wichtigsten deutschen Flughäfen insgesamt eine Unterstützung in Höhe von 600 Millionen Euro. Der Flughafenverband ADV begrüßte das Rettungspaket, mahnte zugleich aber an, die kleineren Flughafenstandorte nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Linke forderte, die Hilfen an Klimaschutzauflagen zu knüpfen.
Bund hilft angeschlagenen deutschen Flughäfen mit 600 Millionen Euro
Die durch die Corona-Krise angeschlagenen deutschen Flughäfen bekommen Millionenhilfen vom Bund. Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Freitag mitteilte, erhalten die 15 wichtigsten deutschen Flughäfen insgesamt eine Unterstützung in Höhe von 600 Millionen Euro. Erarbeitet wurde das Maßnahmenpaket demnach gemeinsam mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und den Fraktionen der Koalition, eine Einigung gelang am Donnerstag.
Privathaushalte geben pro Jahr im Schnitt 1500 Euro für Versicherungen aus
Zu Jahresbeginn werden bei vielen Bundesbürgern die Jahresbeiträge für Versicherungen fällig - die Ausgaben dafür sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, gaben die Haushalte im Jahr 2019 durchschnittlich rund 1500 Euro für Versicherungen aus. Im Jahr 2009 waren es noch 1020 Euro gewesen.
Regierung einigt sich nach langem Streit auf Lieferkettengesetz
Die Bundesregierung hat sich nach langem Ringen auf ein Lieferkettengesetz geeinigt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sprach am Freitag in Berlin von einem "Durchbruch zur Stärkung der Menschenrechte". Das Gesetz regelt unter anderem, dass entlang der gesamten Lieferkette untersucht werden müsse, ob es zu Verletzungen der Menschenrechte komme. Zudem würden auch die Zulieferer in den Blick genommen. Unternehmen, die ihren Sorgfaltspflichten nicht nachkommen, drohen Bußgelder.
Bundestag beschließt Gesetz für Ausbau von Elektro-Ladepunkte in Gebäuden
Ladesäulen für Elektroautos in der Tiefgarage oder auf dem Parkplatz vor dem Mietshaus sollen künftig schon bei der Planung eines Neubaus oder einer Renovierung berücksichtigt werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend das sogenannte Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG). Es soll die Voraussetzungen schaffen, dass Privatleute ihr E-Auto zu Hause, am Arbeitsplatz und bei der Erledigung alltäglicher Besorgungen auf Parkplätzen von Wohn- und Nicht-Wohngebäuden laden können.
Disney holt beim Streaming gegenüber Netflix auf
Geschlossene Freizeitparks - aber mehr Streaming: Die Corona-Pandemie hat Disney Einbußen beim klassischen Geschäft beschert, zugleich aber auch das Internetprogramm des US-Unterhaltungsriesen beflügelt. Im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres machte der Konzern mit seinem Videodienst Disney+ gegenüber dem Streaming-Platzhirsch Netflix Boden gut und verzeichnete einen größeren Zuwachs bei zahlenden Abonnenten als Analysten erwartet hatten. Die Disney-Aktien legten deutlich zu.
"Handelsblatt": Regierung einigt sich auf Lieferkettengesetz
Nach monatelangem Streit hat sich die Bundesregierung offenbar auf ein Lieferkettengesetz zum Schutz der Menschenrechte verständigt. Das berichtete das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf Koalitionskreise. Die zuständigen Minister für Arbeit, Entwicklung und Wirtschaft wollen am Vormittag (10.45 Uhr) eine gemeinsame Pressekonferenz zum Gesetz geben.
Abschlagszahlungen von 4,5 Millionen Euro für Überbrückungshilfe III. ausgezahlt
Nach dem Start der Anträge auf das Überbrückungsgeld III. sind erste Abschlagszahlungen an Unternehmen geflossen, die hart von der Corona-Pandemie getroffen wurden. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums vom Freitag wurden seit dem Start der Antragstellung am Mittwoch bis Donnerstagabend 282 Anträge gestellt und rund 4,5 Millionen Euro an Abschlagszahlungen ausgezahlt. Die reguläre Auszahlung und Prüfung der Anträge durch die Bundesländer erfolgt ab März.
Friseure hart vom ersten Lockdown getroffen
Das deutsche Friseurhandwerk ist hart vom ersten Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffen worden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts machten die Betriebe von Januar bis September 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 11,8 Prozent weniger Umsatz. Das ist auch im Vergleich zu anderen Handwerken ein deutlicher Rückgang, wie die Statistiker am Freitag mitteilten. So sanken die Umsätze im Bereich Handwerke für den privaten Bedarf - dazu gehören neben Friseuren etwa auch Steinmetze - um 5,4 Prozent.
Microsoft befürwortet verpflichtende Abgaben für Suchmaschinen an Nachrichtenmedien
Der US-Softwareriese Microsoft befürwortet im Streit um ein geplantes australisches Online-Mediengesetz verpflichtende Zahlungen von Suchmaschinenbetreibern an Medienunternehmen. Microsoft unterstütze ähnliche Gesetze auch in den USA und Kanada, der EU und anderen Ländern, schrieb Microsoft-Chef Brad Smith in einem Blog-Eintrag am Donnerstag. Smith begründete die Entscheidung auch unter Verweis auf den Angriff auf das US-Kapitol durch militante Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump Anfang Januar.
Bundesbankpräsident erwartet deutlichen Anstieg der Inflation in 2021
Bundesbankpräsident Jens Weidmann rechnet in diesem Jahr angesichts der wieder gestiegenen Mehrwertsteuer und der neuen CO2-Steuer mit einem deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise. "Die Inflationsrate bleibt nicht auf Dauer so niedrig wie im vergangenen Jahr", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex, der nach gemeinsamen europäischen Richtlinien entwickelt wird, könnte demnach zum Jahresende bei über drei Prozent liegen.
Shell legt Strategie für Klimaneutralität bis 2050 vor
Der niederländisch-britische Energieriese Shell hat seine Strategie vorgelegt, mit er das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreichen will. Der Stufenplan sieht vor, die CO2-Emissionen bis 2023 unterm Strich um sechs bis acht Prozent zu verringern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bis 2030 sollen die Emissionen um 20 Prozent sinken und bis 2035 um 45 Prozent. Bis 2050 will das Unternehmen dann den Ausstoß von CO2 auf netto null senken.
Bericht: Microsoft an Kauf von Foto-Plattform Pinterest interessiert
Der US-Softwareriese Microsoft ist einem Medienbericht zufolge in den vergangenen Monaten mit einem Kaufangebot an die Foto-Plattform Pinterest herangetreten. Derzeit würden aber keine Gespräche zwischen beiden Seiten laufen, berichtete die "Financial Times" am Donnerstag. Eine Übernahme würde Microsoft rund 51 Milliarden Dollar (42 Milliarden Euro) kosten.
Grüne werfen Altmaier Ungleichgewicht bei Gesprächen zum Thema Gas vor
Die Grünen werfen dem Wirtschaftsressort von Peter Altmaier (CDU) ein starkes Ungleichgewicht bei Gesprächskontakten zum Thema Gas-Wirtschaft vor. Grünen-Klimaexpertin Lisa Badum verwies am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage von ihr. Demnach gab es in den vergangenen drei Jahren 14 solcher Treffen Altmaiers oder seiner Staatssekretäre mit Industrievertretern, jedoch keines mit Umweltverbänden.
Landwirte beklagen Flurschäden durch Corona-Ausflügler
Abwechslung vom Homeoffice oder Ausgleich für verhinderten Urlaub: Viele Bundesbürger zieht es in der Corona-Pandemie derzeit in die heimische Natur - oft mit dem Auto. Unerwünschte Folgen hat das mitunter für die Bauern, wie der Verein Information Medien Agrar am Donnerstag erklärte. Bundesweit klagten immer mehr Landwirte über die Auswirkungen des Corona-Freizeitverhaltens und über Flurschäden.
Frankreichs Wein-Exporte 2020 deutlich gesunken
Die Corona-Pandemie und US-Strafzölle haben den Export von französischen Weinen und Spirituosen im vergangenen Jahr einbrechen lassen. 2020 sei ein Rückgang von fast 14 Prozent verzeichnet worden, teilte der Verband der französischen Wein- und Spirituosen-Exporteure (FEVS) am Donnerstag mit. Die Ausfuhr von Spirituosen aus Frankreich ging angesichts von geschlossenen Bars, Clubs und Restaurants während der Corona-Pandemie weltweit um fast ein Fünftel zurück. Beim Wein fiel das Minus mit gut elf Prozent geringer aus.
Belästigungsvorwürfe gegen Chef von "League of Legends"-Entwickler
Die Computerspielbranche wird erneut mit dem Thema Frauenfeindlichkeit und Diskriminierung konfrontiert: Riot Games, Entwickler des weltweit populären Titels "League of Legends", kündigte am Mittwoch an, dass wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen Unternehmenschef Nicolo Laurent eine Anwaltskanzlei mit unabhängigen Ermittlungen beauftragt worden sei. Laurent wird in einer im US-Bundesstaat Kalifornien angestrengten Klage vorgeworfen, sich nach einer Zurückweisung durch seine ehemalige Assistentin an dieser gerächt zu haben.
"Super Bowl" erzielt Rekord-Werbeerlöse
Die Ausgaben für TV-Werbung beim diesjährigen US-Football-Finale "Super Bowl" haben einen Rekordwert erreicht. Unternehmen zahlten für die 96 Spots während der gut viereinhalbstündigen Übertragung 545 Millionen Dollar (450 Millionen Euro), wie das Marktforschungsunternehmen Kantar ermittelte. Die TV-Werbeeinnahmen waren demnach um ein Fünftel höher als bei der bisherigen Bestmarke aus dem Vorjahr.
EU beschließt Lockerung für Airlines bei Slotvergabe an Flughäfen
Das EU-Parlament hat wegen der Corona-Pandemie eine Lockerung der Vorgaben für die Nutzung von Start- und Landerechten von Fluggesellschaften für die Sommersaison beschlossen. Nahezu einstimmig votierten die Abgeordneten am Donnerstag in Brüssel für eine entsprechende Einigung mit den Mitgliedstaaten. Demnach müssen Airlines nur rund ein Viertel ihrer Slots tatsächlich nutzen, ohne dass ihnen dadurch Nachteile entstehen.
Jeder zweite Einzelhändler fürchtet laut Verbandsumfrage um seine Existenz
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die Bundesregierung wegen der erneuten Lockdown-Verlängerung bis März scharf kritisiert und pocht auf eine Perspektive für geschlossene Einzelhändler. In einer aktuellen Verbandsumfrage unter 1000 Unternehmen gaben 57 Prozent an, ohne weitere Staatshilfen ihr Geschäft im laufenden Jahr aufgeben zu müssen, wie HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Donnerstag sagte. Er zeigte sich "mehr als enttäuscht" vom Bund-Länder-Gipfel.