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Deutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex steigt wieder leicht an
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni weiter spürbar verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 99,2 Punkten im Mai auf 101,8 Punkte im Juni, wie das Münchner Forschungsinstitut am Donnerstag mitteilte. "Die deutsche Wirtschaft schüttelt die Coronakrise ab", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.
Vorerst keine Streiks bei der Bahn
Bahnkundinnen und -kunden können erst einmal aufatmen: Die Lokführergewerkschaft GDL verzichtet in den kommenden Wochen auf Streiks. GDL-Chef Claus Weselsky kündigte dafür aber einen harten Arbeitskampf im August an; die Mitglieder können bis 6. August darüber abstimmen. Bis dahin könne das Management der Deutschen Bahn (DB) noch einlenken, sagte Weselsky. Der Konzern bot die Fortsetzung der Tarifverhandlungen oder eine Schlichtung an.
Mehr als zwei Drittel der 2020 gebauten Wohngebäude heizen mit Erneuerbaren
Mehr als zwei Drittel (68,8 Prozent) der im Jahr 2020 neu gebauten Wohngebäude werden ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stieg der Anteil damit weiter an: 2015 waren es 61,5 Prozent, 2019 dann 67,2 Prozent. Als primäre, also überwiegend für das Heizen eingesetzte Energiequelle wurden Erneuerbare im Jahr 2020 erstmals in mehr als der Hälfte (50,5 Prozent) der insgesamt knapp 113.000 neuen Wohngebäude eingesetzt.
Finanzminister Scholz: "Europa bekämpft die Krise gemeinsam"
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat im Bundestag eindringlich für gemeinsames politisches Handeln in Europa geworben. In der Corona-Pandemie habe Europa es "nach anfänglichem Ruckeln" geschafft, eine gemeinsame Antwort zu finden, sagte Scholz am Donnerstag im Parlament. "Und das ist richtig so."
Bahn kritisiert geplante Arbeitskampfmaßnahmen der GDL als unverantwortlich
Die Deutsche Bahn hat die geplanten Arbeitskampfmaßnahmen der Lokführergewerkschaft GDL als unverantwortlich kritisiert. Streiks könnten nur das letzte Mittel sein, erklärte Personalchef Martin Seiler am Donnerstag in Berlin. Die GDL wolle nicht verhandeln, sagte er - ihr gehe es "um Spaltung, Konkurrenz, Macht". Er forderte die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und "jetzt nicht das Land mit Streiks zu bedrohen".
Dax-Konzerne weiterhin zögerlich bei Wiederöffnung der Büros
Trotz der auslaufenden Homeoffice-Pflicht sind viele Dax-Konzerne zögerlich bei der Wiederöffnung ihrer Büros. Nur zehn der 30 im deutschen Leitindex gelisteten Unternehmen wollen ihre Arbeitsstätten bereits im Juli wieder für mehr Beschäftigte öffnen, wie eine aktuelle Umfrage nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG zeigt. Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch die Corona-Arbeitsschutzverordnung angepasst - die dort festgeschriebene Homeoffice-Pflicht wurde nicht verlängert und fällt zum 1. Juli weg. Bayer möchte erst im August oder September wieder mehr Mitarbeiter im Büro zulassen, berichtete die Zeitung am Donnerstag. Mit größeren Öffnungen rechnet der Chemie- und Pharmakonzern erst wieder im vierten Quartal. "Wir können so das Risiko von Lockerungen und dadurch steigenden Inzidenzen besser kompensieren", hieß es zur Begründung. Der Werkstoffhersteller Covestro geht von einer großflächigen Rückkehr "nicht vor dem dritten Quartal 2021 aus". Elf Firmen haben nach der "Handelsblatt"-Umfrage noch keine fixen Pläne, etwa der Energiekonzern Eon. "Die Pandemie gestaltet sich noch immer als zu volatil, um langfristige Aussagen treffen zu können", hieß es. Munich Re wollte seine geplante Öffnung wegen der Ausbreitung der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante sogar kurzzeitig komplett verschieben. Der Rückversicherer will nun doch ab Juli öffnen, aber nur maximal jeden zweiten Platz besetzen. Die Allianz, die Deutsche Börse und Heidelberg-Cement wollen im Juli ebenfalls bis zu 50 Prozent der Belegschaft ins Büro lassen. Die Deutsche Bank, Telekom, die Deutsche Wohnen, MTU und Siemens Energy wollen auch im Juli wieder öffnen, können die maximale Belegungsquote aber noch nicht beziffern. Weitere Öffnungsschritte plant MTU im September, Siemens Energy will im vierten Quartal großflächig öffnen. Continental plant zunächst mit 30 Prozent und möchte ab Oktober wieder 50 Prozent der vor Corona genutzten Kapazitäten anbieten. "Das weitere Hochfahren auf 75 und 100 Prozent wird je nach pandemischer Entwicklung zu einem späteren Zeitpunkt definiert", erklärte der Autozulieferer. (O. Larsen--BTZ)
Altmaier will wegen hoher Holzpreise wieder mehr Fichten fällen lassen
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will angesichts der hohen Preise für Bauholz sowie anhaltender Lieferengpässe wieder mehr Fichten fällen lassen. Die "Rheinische Post" zitierte am Donnerstag aus einem Vorschlagspapier des Ministers, wonach dieser die derzeit geltende Einschlagsbegrenzung für Fichtenholz schnellstmöglich aufheben will. Das Papier trägt den Titel "Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Versorgung mit Holzprodukten und anderen Baustoffen und Vorprodukten."
ГСБ Золотой стандарт: Получен европейский ордер на арест Райнера фон Хольста
Йосип Хайт, председатель совета директоров GSB Group, сообщил сегодня на пресс-конференции журналистам, что GSB Group и ее компании, а также сам Йосип Хайт и многие партнеры GSB уже некоторое время являются жертвами клеветнической кампании, шантажа и угроз, в данном случае со стороны преступной сети гражданина Германии Райнера фон Хольста, родившегося 1 мая 1955 года.Уже в декабре 2020 года председатель совета директоров GSB Group Йосип Хайт объявил в пресс-релизе, что будут выдвинуты уголовные обвинения. Юридические отделы GSB неустанно работают в сотрудничестве со следственными органами.Прокуратура г. Бамберг Федеративной Республики Германия ввела в систему "Sirene" под номером 27 GS 3889/19 ордер Европола на арест Райнера фон Хольста, который выдает себя за: "Яна Фабера, адвоката д-ра Петера Кляйна, нотариуса д-ра Аллана Кляйна, Миллу Корьюс, Майкла Коэна, Петера Трейхлера, CNNews room и Стивена В. Лееба". Под номером 27 Gs 1702/19 также выдан национальный ордер на арест! Шенгенская информационная система второго поколения (SIS II) позволяет властям 28 стран Шенгенского соглашения обмениваться данными о разыскиваемых лицах. Кроме того, стало известно, что ордера на арест Райнера фон Хольста есть и в других европейских странах, поэтому сейчас в Международную организацию уголовной полиции - Интерпол, в сотрудничестве с национальными полицейскими органами, поступает запрос на арест Райнера фон Хольста. Группа компаний GSB с помощью ICANN (Интернет-корпорация по присвоению имен и номеров) тем временем закрыла сайты Райнера фон Хольста, с помощью которых фон Хольст шантажировал людей, выдавая себя за CNN или другие СМИ!Свидетельства закрытия криминальных сайтов Райнера фон Хольста:- trusteesprospectors.com / https://www.isitdownrightnow.com/trusteesprospectors.com.html- gerlachreport.com / https://www.isitdownrightnow.com/gerlachreport.com.html- cnnewsroom.com / https://www.isitdownrightnow.com/cnnewsroom.com.html- кадр.один / https://www.isitdownrightnow.com/cadre.one.html В настоящее время юридическая команда GSB Group в сотрудничестве с органами власти и интернет-регуляторами ведет активную работу по закрытию дальнейших сайтов, которые использует Райнер фон Хольст и его преступная сеть, а также по установлению местонахождения Райнера фон Хольста путем сбора данных и осуждению его преступных сообщников. Помимо прочего, Йосип Хайт доказал, что GSB Group и ее компании, а также сам Йосип Хайт подали уголовные обвинения против других членов преступной сети Райнера фон Хольста, чтобы защитить партнеров компании, и что они используют все допустимые законом средства, чтобы остановить действия этой преступной сети. Кроме того, Йосип Хайт объявил представителям СМИ, что были выдвинуты новые уголовные обвинения, в данном случае против гражданина Соединенных Штатов Америки Криса Сондерса, который публично заявляет о своей связи с Якобом Б., "журналистом" крупной немецкой деловой газеты, против которого в настоящее время ведется расследование в Федеративной Республике Германия, что можно проследить по доказанной связи с разыскиваемым и уже неоднократно осужденным преступником Райнером фон Хольстом. Полицейские органы также ведут расследование в отношении других членов преступной сети в Южной Африке, где, в частности, ведется несколько уголовных процессов на основании уголовных жалоб, поданных GSB Group и Йосипом Хайтом, где было установлено наличие связей с вышеупомянутой преступной сетью вокруг Райнера фон Хольста. Юридическое представительство преступника Райнера фон Хольста, который сейчас разыскивается Европолом, вероятно, будет сильно осложнено на фоне правил "KYC" (Know your customer), для предотвращения отмывания денег с помощью средств от преступной деятельности. (М.Шмидт - БТЗ)
Investoren-Legende Buffett verlässt Stiftung von Bill und Melinda Gates
Investoren-Legende Warren Buffett verlässt die Wohltätigkeitsstiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates. Der 90-jährige Multimilliardär erklärte am Mittwoch, er trete aus dem Kuratorium der Bill and Melinda Gates Foundation zurück, der größten Privatstiftung der Welt. Zugleich betonte Buffett, seine Ziele stünden "zu 100 Prozent in Übereinklang mit jenen der Stiftung".
Deutsche Bahn und Telekom planen lückenloses Handynetz im Zug
Die Deutsche Bahn und die Telekom planen ein lückenloses Handynetz entlang der Schienenstrecken im Fern- und Regionalverkehr. Wie die beiden Unternehmen am Mittwoch mitteilten, sollen Fahrgäste, die das Mobilfunknetz der Telekom nutzen, bis 2026 auf allen Strecken ohne Unterbrechung telefonieren und surfen können – und das in viel besserer Qualität als heute.
"Zu Besuch bei Freunden": Bundeswirtschaftsminister Altmaier reist in die USA
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist am Mittwoch als erster Bundesminister seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden in die USA gereist. Altmaier sagte vor dem Abflug in Berlin, es handle sich um einen "Besuch bei Freunden". Bei den geplanten Gesprächen gehe es in erster Linie um den Klimaschutz, um Arbeitsplätze und um die Handelspolitik.
Bundeswirtschaftsminister Altmaier reist in die USA: "Zu Besuch bei Freunden"
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist am Mittwoch als erster Bundesminister seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden in die USA gereist. Altmaier sagte vor dem Abflug in Berlin, es handle sich um einen "Besuch bei Freunden". Bei den geplanten Gesprächen gehe es in erster Linie um den Klimaschutz, um Arbeitsplätze und um die Handelspolitik.
Hühnchen aus dem Labor: Startup in Israel tüftelt am Zukunftsprodukt
Sieht aus wie Hühnchen, schmeckt wie Hühnchen - ist aber im Labor gezüchtetes "Fleisch" ohne Tierleid. Auch in Israel tüfteln derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am sauberen Fleischprodukt, das ohne Schlachten auskommt und die Umwelt entlasten soll. Im Restaurant "The Chicken" in der zentralen Stadt Ness Ziona können Gäste nicht nur Chicken-Burger mit Laborfleisch probieren, sondern haben nebenbei Einblick in die Produktion.
FDP fordert "echten Neustart in der Agrarpolitik"
Drei Monate vor der Bundestagswahl hat die FDP einen "echten Neustart in der Agrarpolitik" gefordert. "Nach zwei schwierigen Jahren für die Landwirtschaft mit Dürre und den Auswirkungen der Corona-Pandemie darf die Agrarpolitik nicht länger derart auf Sicht fahren, wie es die große Koalition momentan tut", sagte der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Gero Hocker, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.
Lufthansa stellt Kurzverbindung von Nürnberg nach München ein
Die Lufthansa stellt die Kurzstrecke zwischen Nürnberg und München ein, die vor allem als Zubringer für einen Weiterflug ab der bayerischen Hauptstadt diente. Kunden, die von Nürnberg aus zum Flughafen München reisen möchten, biete Lufthansa stattdessen eine "Express-Bus Verbindung an", sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch. Zunächst hatte das Fachportal airliners.de über die Einstellung der Strecke berichtet - die Luftlinie beträgt 150 Kilometer, der Flug dauert 40 Minuten.
Hersteller fordern Senkung der Mehrwertsteuer für Veggie-Produkte
Hersteller von vegetarischen und veganen Produktalternativen zu Fleisch und Milch fordern eine Senkung der Mehrwertsteuer für ihre Erzeugnisse. Der Großteil der veganen Produkte gilt als verarbeitet und wird daher mit 19 Prozent Mehrwertsteuer besteuert. "Auch das hat Auswirkungen auf den Endpreis veganer Lebensmittel", sagte Jan Bredack, Chef des Herstellers Veganz, der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Lebensmittel Praxis".
Argentinien nimmt den Export von Rindfleisch nun wieder auf
Argentiniens Rinderzüchter dürfen wieder Rindfleisch ins Ausland verkaufen. Die Regierung in Buenos Aires hob am Dienstag das vor 30 Tagen verhängte Exportverbot für Rindfleisch teilweise wieder auf. Zunächst dürfen maximal 50 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Ausfuhrmenge des Jahres 2020 ausgeführt werden. Das Exportverbot sollte den Preisanstieg für das Fleisch im eigenen Land dämpfen.
Sonnenschutzmitteln gegen UV-Strahlung - 14 von 17 sind gut
Bei Sonnenschutzmitteln können Verbraucherinnen und Verbraucher getrost zu den günstigen Marken greifen. Vier günstige Produkte schnitten im Test der Stiftung Warentest insgesamt sehr gut ab, wie die Zeitschrift "test" am Mittwoch mitteilte: Sie reichern die Haut zusätzlich auch sehr gut mit Feuchtigkeit an. Drei teure Sprays dagegen versagten im Test und schnitten mangelhaft ab.
Minijobs: Bertelsmann Stiftung fordert Reform zur Abschaffung
Die Bertelsmann Stiftung fordert eine Reform zur Abschaffung der Minijobs und eine Reduktion der Sozialversicherungsbeiträge für untere Einkommensgruppen. Das Bruttoinlandsprodukt würde bis 2030 um 7,2 Milliarden Euro wachsen, die Beschäftigung um 165.000 steigen, lautet das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Modellrechnung im Auftrag der Stiftung. In der Corona-Krise hätten 870.000 Minijobberinnen und -jobber ihren Job verloren, betonte die Bertelsmann Stiftung.
Turkmenistans Hauptstadt ist für Arbeitnehmer am teuersten
Europäische und ostasiatische Städte sind 2021 in der Rangliste der teuersten Städte für Expats nach oben gerutscht. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Mercer hervorgeht, steigen die Wohn- und Lebenshaltungskosten für ausländische Arbeits- und Fachkräfte oft wegen des schwächelnden Dollars. Ganz oben auf der Liste steht aber Aschgabat, die Hauptstadt der zentralasiatischen Republik Turkmenistan.
Umsatz der Bäcker geht in der Corona-Pandemie erstmals seit Jahren zurück
Deutschlands Bäcker haben im Corona-Jahr erstmals seit Jahren weniger verkauft: Der Umsatz sank von 15,2 Milliarden Euro 2019 auf 14,45 Milliarden Euro 2020, wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks am Dienstag mitteilte. Der Durchschnittsumsatz pro Betrieb ging damit um 32.000 Euro zurück. Damit sei das Bäckerhandwerk aber im Vergleich zu anderen Branchen - auch dank der Wirtschaftshilfen der Regierung - "insgesamt mit einem blauen Auge davongekommen".
Verbraucherschützer sehen beim Energie- und Klimapaket Licht und Schatten
Mehr Geld für den klimagerechten Wohnungsbau und mehr Transparenz beim Strompreis - aber keine Strompreisreform und keine Entlastung der Mieter bei der CO2-Bepreisung: Das geplante Energie- und Klimapaket der großen Koalition birgt nach Einschätzung von Verbraucherschützern Licht und Schatten. Der Kompromiss von Union und SPD bewahre Verbraucherinnen und Verbraucher "an manchen Stellen vor unfairen Belastungen", erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Dienstag. Damit die Energiewende gelinge, müssten Verbraucherinteressen aber "stärker berücksichtigt werden".
Anteil der ökologischen Landwirtschaftsbetriebe weiter gewachsen
Der Anteil der ökologischen Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland ist erneut gewachsen. Jeder siebte Betrieb arbeitete 2020 ökologisch, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Dienstag mit. Damit setze sich ein Trend fort.
Verbraucherschützer: Bafin-Vorgaben für zigtausende Prämiensparer positiv
Verbraucherschützer haben die Vorgaben der Finanzaufsichtsbehörde Bafin zu Prämiensparverträgen mit unwirksamen Zinsanpassungsklauseln als "wichtiges, positives Signal" für zigtausende Betroffene begrüßt. Der Ball liege nun bei den Kreditinstituten, erklärte am Dienstag Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen. Sie sollten die Allgemeinverfügung der Bafin akzeptieren und nicht durch Widerspruch weiter auf Zeit spielen, appellierte er.
Brüssel leitet Kartellverfahren gegen Google wegen Online-Werbediensten ein
Die EU-Kommission hat wegen möglicher Wettbewerbsverstöße ein Verfahren gegen den Internetkonzern Google wegen dessen Online-Werbediensten eingeleitet. Das Unternehmen habe womöglich gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstoßen, indem es seine eigenen Technologiedienste für Online-Werbung zulasten konkurrierender Anbieter, Werbetreibender und Online-Verleger bevorzugt habe, erklärte die Kommission am Dienstag. Google machte im vergangenen Jahr rund 80 Prozent seines Umsatzes mit Werbung.
Deutsche Bahn will 20 stillgelegte Strecken wieder in Betrieb nehmen
Die Deutsche Bahn will 20 stillgelegte Strecken mit einer Länge von insgesamt 245 Kilometern in den kommenden Jahren wieder in Betrieb nehmen. "Gemeinsam mit den Ländern und Aufgabenträgern erwecken wir stillgelegte Strecken zu neuem Leben", erklärte am Dienstag Jens Bergmann, Vorstandsmitglied bei der Bahn-Tochter DB Netz. "Bundesweit gehen wir zunächst 20 Strecken an, in den kommenden Jahren folgen weitere Verbindungen." Ziel sei, mehr Menschen für die Bahn zu gewinnen und mehr Güter auf die Schiene zu bringen.
Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr 2021 gesunken
Die Zahl der Insolvenzen ist im ersten Halbjahr 2021 erneut gesunken. Wie die Auskunftei Creditreform am Dienstag mitteilte, verzeichnete sie in diesem Zeitraum 8800 Unternehmensinsolvenzen - ein Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Demnach wirken die staatlichen Corona-Hilfen weiter nach. Die Aufhebung der Insolvenzantragspflicht, die bis Ende April galt, habe zudem die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen beeinflusst.
Merkel: Errungenschaften der Industrie müssen immer wieder erarbeitet werden
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Stärke der deutschen Industrie gelobt, zugleich jedoch auf die Verletzlichkeit des Wirtschaftszweigs verwiesen. Deutschland habe sich an die "Errungenschaften" der Industrie so sehr gewöhnt, als ob diese eine Selbstverständlichkeit seien, sagte sie am Dienstag beim Tag der Industrie. "Das sind sie natürlich nicht", fügte sie hinzu: Die Erfolge müssten "immer wieder erarbeitet werden".
Union: Politische Verantwortung für Wirecard-Skandal trägt Scholz
Zum Abschluss des Wirecard-Untersuchungsausschusses hat die Unionsfraktion im Bundestag erneut schwere Vorwürfe gegen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erhoben. Er trage die politische Verantwortung für den Wirecard-Bilanzskandal, sagte am Dienstag der Obmann der Unionsfraktion im Ausschuss, Matthias Hauer (CDU). Den Rücktritt von Scholz forderte die Unionsfraktion - anders als die AfD-Fraktion - aber nicht.
Abschlussbericht zum Wirecard-Untersuchungsausschuss übergeben
Ein Jahr nach dem Auffliegen des Wirecard-Bilanzskandals hat der Untersuchungsausschuss des Bundestags seinen Abschlussbericht dazu vorgelegt. Der Ausschussvorsitzende Kay Gottschalk (AfD) übergab den Bericht am Dienstagmorgen an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU). Der im Oktober eingesetzte Ausschuss hatte monatelang die Vorkommnisse rund um den insolventen einstigen Dax-Konzern aufgearbeitet und dazu dutzende Zeugen und Zeuginnen vernommen - darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD).
Mecklenburg-Vorpommern Deutschlands Region mit höchster Tourismusintensität
Mecklenburg-Vorpommern ist in Deutschland die Region mit der höchsten Tourismusintensität. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, zählte das Bundesland im Jahr 2019, also vor den strikten Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie, rund 19 Übernachtungen pro Einwohnerin und Einwohner. Auf diese Weise kann die Tourismusintensität einer Region bestimmt werden. Das Bundesamt bezog sich auf Daten der Eurostat-Behörde.
Einzelhandel nimmt nach Lockerungen wieder Fahrt auf
Der stationäre Einzelhandel nimmt zusehends wieder Fahrt auf: In der vergangenen Woche hätten die Umsätze des Einzelhandels in den Innenstädten noch "acht Prozent unter Vor-Krisen-Niveau" gelegen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, der Online-Ausgabe des "Merkur" mit Blick auf eine aktuelle Verbandsumfrage. Demnach hatten die Rückgänge im April noch rund 60 Prozent betragen, zum Jahresbeginn fehlten 85 Prozent der Erlöse.