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Britische Regierung rät Bürgern von Panikkäufen an Tankstellen ab
Angesichts von Berichten über einen Treibstoffmangel in Großbritannien hat die britische Regierung der Bevölkerung dringend von Panikkäufen abgeraten. Die Boulevardzeitung "The Sun" hatte am Freitag auf ihrer Titelseite erklärt: "Uns geht der Stoff aus", da die Corona-Pandemie und der Brexit eine Krise im Transportgewerbe ausgelöst haben. Den Angaben zufolge fehlt es besonders an LKW-Fahrern. Verkehrsminister Grant Shapps betonte jedoch, dass es keine Treibstoffknappheit gebe und die Regierung Maßnahmen ergreife, um mehr Fahrer einzustellen.
Deutsche Nudelhersteller kündigen höhere Preise an
Wegen Ernteausfällen bei Hartweizen haben Nudelhersteller aus Baden-Württemberg Preissteigerungen angekündigt. Markus Tress, Inhaber des Nudelherstellers Tress in Münsingen, sagte der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Samstag, er rechne mit Preisaufschlägen von 25 bis 30 Prozent. Auch der Trochtelfinger Nudelhersteller Albgold mit Sitz im Kreis Reutlingen will seine Preise erhöhen, wie ein Firmensprecher den Zeitungen sagte.
Preise für Wohnimmobilien steigen weiter rasant an
Die Preise für Wohnimmobilien steigen weiter rasant an: Im zweiten Quartal dieses Jahres kletterten die Preise im Schnitt um 10,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das sei der "größte Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000". Verglichen mit dem Vorquartal wurden Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt um 3,7 Prozent teurer.
Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt den dritten Monat in Folge
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen hat sich im September weiter verschlechtert. Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklimaindex sank den dritten Monat in Folge - von 99,6 Punkten im August auf 98,8 Punkte im September. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage und blicken auch skeptischer auf die kommenden Monate.
Mehrheit der Deutschen fordert Stopp des Strompreisanstiegs
Nicht nur der Gaspreis steigt derzeit - auch Strom hat sich stark verteuert. Der Preis pro Kilowattstunde liegt für Haushalte aktuell bei knapp 30,6 Cent und damit auf einem neuen Allzeithoch, wie die Vergleichsportale Verivox und Check24 am Freitag mitteilten. Laut Verivox-Umfrage fordern drei Viertel der Bundesbürger von der kommenden Regierung, den Anstieg zu stoppen. Die Industrie klagt, der hohe Strompreis schade den Unternehmen "massiv".
Umfrage: Drei Viertel der Deutschen fordern Strompreis-Stopp von neuer Regierung
Nicht nur der Gaspreis steigt derzeit - auch Strom verteuert sich rasant. Einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox zufolge fordern drei Viertel der Bundesbürger daher von der kommenden Regierung einen Strompreis-Stopp. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, würden dafür 31 Prozent der Befragten sogar an der Atomkraft festhalten - vor drei Jahren waren es nur 20 Prozent.
Google stellt neue Android-Funktion mit Gesichtsgesten-Erkennung vor
Mit einer hochgezogenen Augenbraue oder einem Lächeln können Menschen mit Sprach- oder Körperbehinderungen in den USA ab sofort ihre Android-Smartphones freihändig bedienen. "Um Android für alle zugänglicher zu machen, bringen wir neue Tools auf den Markt, die die Steuerung des Telefons und die Kommunikation mit Gesichtsgesten erleichtern", erklärte der US-Hersteller des Betriebssystems, Google, am Donnerstag.
Polnischer Bergbaukonzern will Industrieanlagen mit Mini-Nuklearreaktoren betreiben
Der polnische Bergbaukonzern KGHM hat am Donnerstag eine Absichtserklärung mit dem US-Unternehmen NuScale Power über die Entwicklung von mindestens vier kleinen Nuklearreaktoren zum Betrieb seiner Industrieanlagen unterzeichnet. "Die Klimaveränderungen zwingen uns zu entschlossenem Handeln", erklärte Marcin Chludzinski, Vorstandsvorsitzender des Bergbauunternehmens. Der erste Reaktor soll demnach 2029 ans Netz gehen.
Ökonomen warnen vor hohen Kosten durch Covid-Behandlung für Ungeimpfte
Ökonomen haben vor den immensen Kosten durch die Behandlung von ungeimpften Covid-Patienten für das Gesundheitssystem gewarnt. Wie die "Welt" am Freitag berichtete, zeigen Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), dass durch die medizinische Behandlung von Ungeimpften seit Juli Kosten von mindestens 120 Millionen Euro entstanden sind.
Studie: Staatliche Bauvorhaben haben viel Potenzial beim Klimaschutz
Der Staat ist einer der größten Bauherren in Deutschland - und könnte laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) jährlich 1,9 Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn er bei öffentlichen Vergaben an die Bauwirtschaft den Klimaschutz stärker berücksichtigt. Das entspricht der Menge an Treibhausgasen, die der innerdeutsche Flugverkehr jedes Jahr verursacht, wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag berichteten.
Großbritannien fährt wegen Gaskrise wieder Kohlekraftwerke hoch
Angesichts stark gestiegener Gaspreise hat Großbritannien in den vergangenen Wochen wieder seine Kohlekraftwerke hochgefahren. Die Anlagen hätten in einer Zeit, "in der das Energiesystem unter erheblichem Druck steht", eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die Stromversorgung im Land aufrechtzuerhalten, erklärte der Energiekonzern Drax am Donnerstag.
Tarifverhandlungen mit öffentlichen Banken spitzen sich zu
In den Tarifverhandlungen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit dem Bundesverband öffentlicher Banken (VÖB) verschärft sich der Ton. Die zweite Verhandlungsrunde sei am Mittwochabend ergebnislos zu Ende gegangen, erklärte Verdi am Donnerstag und sprach von einer "offenen Provokation gegenüber den Beschäftigten". Es sei damit zu rechnen, "dass wir nun sehr zeitnah zu ersten Warnstreiks aufrufen werden", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck.
Handy-Ladestecker sollen europaweit einheitlich werden
Das Kabelwirrwarr beim Handyladen soll ein Ende haben: Die EU-Kommission will einen europaweit einheitlichen Ladestecker für alle Handys und Tablets durchsetzen. Künftig soll es nur noch USB-C-Anschlüsse geben, wie EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton am Donnerstag bei der Vorstellung eines Verordnungsentwurfes in Brüssel mitteilte. Der iPhone-Anbieter Apple wehrt sich bisher erbittert gegen die Einheitslösung.
Nach China will auch Taiwan dem transpazifischen Handelsabkommen CPTPP beitreten
Nur wenige Tage nach einem ähnlichen Vorstoß von China hat sich auch Taiwan um eine Mitgliedschaft im transpazifischen Handelsabkommen CPTPP beworben. Die meisten Mitgliedsländer des Abkommens gehörten zu den wichtigsten Handelspartnern Taiwans, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Taipeh. "Taiwan kann in der Welt nicht außen vor gelassen werden und muss sich in die regionale Wirtschaft integrieren", begründete er das Mitgliedsgesuch.
Gewürzindustrie leidet unter Lieferengpässen und Preiserhöhungen
Die deutsche Gewürzindustrie kann die gestiegene Nachfrage angesichts von Lieferengpässen, gestiegenen Transportkosten und schwierigen Witterungsbedingungen in Produktionsländern nur schwer bedienen. "Lieferengpässe, eine gestiegene Nachfrage in den Herkunftsländern und zusätzlich problematische Wetterbedingungen in Süd- und Osteuropa erschweren die Ernten für 2021 und bringen die Gewürzindustrie in Bedrängnis", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes der Gewürzindustrie, Markus Weck, am Donnerstag. Auch die Corona-Pandemie wirkte sich negativ aus.
Auch IfW-Forscher senken Wachstumsprognose für deutsches BIP 2021 deutlich
Nach einer Reihe von Forschern hat auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Wachstumsprognose für Deutschland für dieses Jahr deutlich abgesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2021 um 2,6 Prozent anziehen, wie das IfW am Donnerstag mitteilte - zuvor war es von einem deutlich höheren Plus von 3,9 Prozent ausgegangen. Die IfW-Forscher erwähnten als Gründe anhaltende Lieferprobleme und die noch nicht ausgestandene Corona-Pandemie.
Evergrande-Chef drängt Belegschaft zur raschen Wiederaufnahme der Produktion
Der Chef des hochverschuldeten chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hat die Belegschaft dringend dazu aufgerufen, all ihre Energie in die Wiederaufnahme der Produktion zu stecken. Xu Jiayin rief über 4000 Manager und Beschäftigte zu einem Krisentreffen zusammen, wie die Staatszeitung "China Securities" am Donnerstag berichtete. Evergrande droht die Pleite, was nicht nur den Immobiliensektor des Landes ins Rutschen bringen, sondern auch Folgen für die gesamte chinesische Wirtschaft haben könnte.
Verbände warnen vor sozialen Folgen von Preissteigerungen bei gesunden Lebensmitteln
Sozial- und Gesundheitsverbände warnen angesichts von Preissteigerungen bei gesunden Lebensmitteln vor den gesundheitlichen Folgen für Menschen mit geringem Einkommen. Obst und Gemüse drohten für Menschen in der Grundsicherung "endgültig zum Luxusgut" zu werden, das sie sich nicht mehr leisten könnten, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, dem "Tagesspiegel" vom Donnerstag. Für Lebensmittel seien im Hartz IV-Regelsatz nur fünf Euro am Tag für Lebensmittel vorgesehen.
Kartoffelernte fällt 2021 geringer aus als im Vorjahr
Die Kartoffelernte fällt in diesem Jahr aufgrund durchwachsener Witterungsbedingungen weniger ergiebig aus als im Vorjahr. Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Basis vorläufiger Schätzungen am Donnerstag mitteilte, wird für dieses Jahr eine Erntemenge von 10,6 Millionen Tonnen erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 9,2 Prozent, gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020 ist es ein geringerer Rückgang von 0,4 Prozent.
Wahlkampf bla bla: Baerbock kritisiert Russland wegen Gaspreis
In der Debatte über stark steigende Gaspreise hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Russland kritisiert und die Bundesregierung zu einer Intervention in Moskau aufgefordert. "Russland ist sehr zurückhaltend bei der Lieferung von Erdgas nach Europa", sagte Baerbock nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Ein "naheliegender" Grund dafür sei: "Das Putin-Regime will politischen Druck aufbauen, um die ausstehenden Genehmigungen für Nord Stream 2 schneller zu bekommen".
US-Notenbank senkt Wachstumsprognose und erhöht Inflationsprognose
Die US-Notenbank Fed hat angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ihre Wachstumsprognose abgesenkt und zugleich die Inflationsprognose erhöht. Die Federal Reserve erklärte am Mittwoch nach einem zweitägigen Treffen ihres Offenmarktausschusses, die Inflation dürfte in diesem Jahr bei 4,2 Prozent liegen. Im Juni war die Fed noch von einer Inflationsrate von 3,4 Prozent ausgegangen. Die Wachstumsprognose wurde von zuletzt sieben Prozent auf 5,9 Prozent gesenkt.
Abbruch: Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe ohne Ergebnis
Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG BAU sind gescheitert. Strittiger Punkt war in der fünften Verhandlungsrunde eine Entschädigung für die Wegezeiten der Beschäftigten, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. Erwartet wird nun, dass es zu einem Schlichtungsverfahren kommt.
EU-Energieminister wollen Anstieg der Strom- und Gaspreise stoppen
Angesichts stark gestiegener Strom- und Gaspreise in Europa beraten die EU-Energieminister in Slowenien über Wege aus der Kostenexplosion. Die Europäische Kommission verfolge "die Situation sehr genau" und diskutiere, welche Instrumente ihr zur Verfügung stünden, sagte die an dem Treffen teilnehmende Energiekommissarin Kadri Simson am Mittwoch.
Bundesregierung stellt zusätzliche Milliarden für Gebäudesanierung zur Verfügung
Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am Mittwoch die Freigabe von zusätzlichen 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2021 für die energetische Gebäudesanierung beschlossen. "Das sind nie da gewesene Rekordsummen und gut angelegtes Geld für Klimaschutz und für Arbeitsplätze", erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch. Insgesamt werden im Jahr 2021 nun 11,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Die zusätzlichen Fördergelder sollen helfen, die im Gebäudebereich entstandene Ziellücke bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen zu schließen.
US-Energieministerin warnt vor "Manipulation" europäischer Gaspreise
US-Energieministerin Jennifer Granholm hat vor einer "Manipulation" der Gaspreise in Europa gewarnt. "Die USA haben klar gemacht, dass wir und unsere Partner bereit sein müssen und uns weiterhin wehren, wenn es Akteure gibt, die das Gasangebot manipulieren, um so zu profitieren", sagte sie bei einer Onlineveranstaltung während eines Besuchs in Warschau am Mittwoch.
London erwägt Beitritt zu Freihandelsabkommen der USA mit Mexiko und Kanada
Großbritannien zieht angesichts der bislang ergebnislosen bilateralen Verhandlungen mit den USA auch einen Beitritt zu dem bestehenden Freihandelsabkommen USMCA in Erwägung. London strebe zwar ein "bilaterales Handelsabkommen" mit den USA an, sagte Umweltminister George Eustice am Mittwoch im Sender Sky News. Die britische Regierung schließe aber nichts aus, fügte er auf die Frage hinzu, ob für Großbritannien auch ein Beitritt zum Handelspakt zwischen den USA, Mexiko und Kanada vorstellbar sei.
Rekordzahl von führenden Unternehmen in Deutschland korrigiert Prognosen nach oben
Corona-Einschränkungen werden schrittweise gelockert, die Nachfrage steigt - genau wie die Stimmung in führenden deutschen Unternehmen: Seit Anfang des Jahres korrigierten 234 der insgesamt 309 im sogenannten Prime Standard gelisteten Börsenunternehmen ihre Gewinn- oder Umsatzerwartungen nach oben, wie die Unternehmensberatung EY am Mittwoch erklärte. Allerdings warnten die Experten angesichts störungsanfälliger Lieferketten, Rohstoffengpässen und der unklaren Entwicklung der Pandemie auch vor übertriebenem Optimismus.
Bundesregierung zieht bei Wasserstoffstrategie positive Zwischenbilanz
Grüner Wasserstoff soll ein zentraler Baustein für das Erreichen der Klimaziele und das Gelingen der Energiewende sein - rund ein Jahr nach der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung nun eine positive Zwischenbilanz gezogen. Deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen komme "weltweit eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von grünen Wasserstofftechnologien zu", heißt es in dem am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten Bericht zur bisherigen Umsetzung der Strategie.
Kirschenernte fällt in diesem Jahr besonders schlecht aus
Deutsche Baumobstbetriebe müssen sich in diesem Jahr mit einer deutlich unterdurchschnittlichen Kirschenernte begnügen. Laut Schätzungen des Statistischen Bundesamts wurden im Jahr 2021 insgesamt 38.400 Tonnen Kirschen geerntet, ein Rückgang um fast ein Viertel im Vergleich zum Vorjahreswert. Der Zehnjahresdurchschnitt von knapp 48.000 Tonnen wurde um 19,9 Prozent unterschritten. Grund für die schlechte Ernte waren demnach insbesondere Spätfröste, Starkregen und Unwetter.
Ifo-Institut senkt Konjunkturerwartung für 2021 deutlich
Die gesamtwirtschaftliche Erholung in Deutschland nach der Corona-Pandemie verzögert sich weiter: Das Münchner Ifo-Institut senkte seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr deutlich auf ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent ab - im Sommer waren die Forscher noch von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,3 Prozent ausgegangen. Ausgebremst werde die wirtschaftliche Erholung vordergründig von den anhaltenden Lieferengpässen in der Industrie, erklärte das Ifo-Institut am Mittwoch.
Mieten für studentisches Wohnen steigen in Deutschland weiter an
Die durchschnittlichen Mieten für studentisches Wohnen in Deutschland sind in 19 von 30 untersuchten Hochschulstädten weiter gestiegen. Dem am Mittwoch vorgestellten Studentenwohnreport des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge liegen die aktuellen Preise im Schnitt um 1,8 Prozent über dem Vorjahr - bei einem ohnehin schon hohen Ausgangsniveau. Die Dynamik habe aber vorerst etwas nachgelassen. Die teuerste Stadt bleibt demnach München, am günstigsten wohnen Studierende in Magdeburg.
Reallöhne steigen im zweiten Quartal um drei Prozent
Die hohe Inflation hat den Lohnzuwachs der Arbeitnehmer in Deutschland gebremst: Die Reallöhne stiegen im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,0, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteile. Demnach stieg der Nominallohnindex, der die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen abbildet, im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent. Die Verbraucherpreise kletterten in diesem Zeitraum jedoch um 2,4 Prozent.