Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Einreisen aus Indien wegen Coronavirus-Mutation gestoppt
Angesichts der dramatischen Corona-Infektionslage in Indien hat die Bundesregierung die Reißleine gezogen: Einreisen aus dem Land nach Deutschland wurden wegen der Virus-Mutation und der rasant steigenden Corona-Zahlen weitgehend gestoppt. "Um unsere Impfkampagne nicht zu gefährden, muss der Reiseverkehr mit Indien deutlich eingeschränkt werden", schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag im Onlinedienst Twitter. Daher werde die Regierung Indien kurzfristig zum Virusvariantengebiet erklären. Neu Delhi meldete am Samstag mehr als 340.000 Neuinfektionen binnen eines Tages.
Italien, Milano: Legendäre Sängerin Milva mit (81†) verstorben
Trauer um eine Ikone des Chansons: Die italienische Sängerin und Schauspielerin Milva ist tot. Die Künstlerin starb im Alter von 81 Jahren in Mailand, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Samstag unter Berufung auf ihre Tochter berichtete. Milva, die seit Jahren krank war, war mit ihren Liedern ab den 1960er und 1970er Jahren über die Grenzen Italiens hinaus berühmt worden und hatte vor allem in Deutschland eine große Fan-Gemeinde.
Marine: Vermisstes indonesisches U-Boot ist gesunken
Das vor der Insel Bali verschwundene indonesische Militär-U-Boot mit 53 Menschen an Bord ist gesunken. Die indonesische Marine habe Teile des in Deutschland gebauten U-Bootes entdeckt, erklärte Marine-Chef Yudo Margono am Samstag. Darunter seien auch Gegenstände aus dem Inneren gewesen, die ohne "Druck von außen" oder einen "Schaden" an der Torpedo-Abschussvorrichtung nicht nach außen hätten gelangen können. Die Trümmer seien an jener Stelle gefunden worden, wo das U-Boot das letzte Mal abgetaucht sei.
Rentweinsdorf: Mann in Bayern stirbt bei Unfall mit Gyrocopter
Beim Absturz eines Gyrocopters ist im Nordwesten Bayerns ein Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, verunglückte der 62-Jährige am Freitagabend, als er auf eine Wiese stürzte. Zuvor hatte er demnach mit dem Tragschrauber Rollübungen an einem Flugplatz im Ortsteil Sendelbach in Rentweinsdorf gemacht. Dann beschleunigte nach ersten Erkenntnissen das Fluggerät aus bislang noch ungeklärter Ursache, überflog einen Bach und verunglückte.
Mutation: Indien meldet mit mehr als 2600 Corona-Todesfällen
In Indien verschärft sich die Corona-Lage zunehmend: Am Samstag wurde mit 2624 Todesfällen binnen 24 Stunden nach Behördenangaben ein neuer Höchststand erreicht. Die Zentralregierung war derweil bemüht, die völlig überlasteten Krankenhäuser mit zusätzlichem Sauerstoff zur künstlichen Beatmung von Covid-19-Patienten zu versorgen. Am Samstag wurden mehr als 340.000 Neuinfektionen gemeldet.
Prominente distanzieren sich von ihrer Teilnahme an Aktion #allesdichtmachen
Nach heftiger Kritik an einer Protestaktion prominenter Schauspieler an den Corona-Restriktionen distanzieren sich immer mehr Beteiligte von der Kampagne unter dem Motto #allesdichtmachen. Die Videos von etwa zehn Schauspielern waren am Samstag auf der Website der Kampagne nicht mehr verfügbar. Zu ihnen zählten Heike Makatsch, Meret Becker, Ken Duken und Kostja Ullmann.
Knapp 23.400 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 23.392 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 286 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Vor einer Woche hatte das RKI 23.804 Neuansteckungen, also etwa 400 mehr als diesen Samstag, sowie 219 Todesfälle gemeldet.
EVP-Weber: Alle Flugverbindungen aus Indien in EU stoppen
Angesichts der dramatischen Corona-Infektionslage in Indien hat der Chef der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), die sofortige Einstellung aller Flugverbindungen aus dem südasiatischen Schwellenland in die EU gefordert. Weber begründete seinen Vorstoß in einem Interview mit der in Indien grassierenden Corona-Variante. "Die indische Doppelvariante scheint sich schnell auszubreiten und die Situation dort droht außer Kontrolle zu geraten", warnte er.
US-Gesundheitsbehörden geben grünes Licht für Corona-Impfungen mit J&J-Vakzin
Die US-Gesundheitsbehörden haben grünes Licht für den erneuten Einsatz des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson&Johnson gegeben. Das Vakzin solle wieder verimpft werden, teilten die Arzneimittelbehörde FDA und die Gesundheitsbehörde CDC am Freitag (Ortszeit) in Washington nach der entsprechenden Empfehlung einer Expertenkommission gemeinsam mit. Der Nutzen des Mittels überwiege die Risiken, hieß es zur Begründung.
US-Kommission empfiehlt Fortsetzung der Corona-Impfungen mit J&J-Vakzin
In den USA hat eine unabhängige Expertenkommission die Wiederaufnahme der Impfungen mit dem Corona-Vakzin des Herstellers Johnson&Johnson empfohlen. Der Impfstoff werde auf der Grundlage der Notzulassung durch die Arzneimittelbehörde FDA zur Anwendung bei allen Erwachsenen ab 18 Jahren empfohlen, erklärte das Gremium am Freitag. Wegen mehrerer Blutgerinnsel-Fälle hatten die US-Behörden die Impfungen mit dem J&J-Vakzin am 13. April vorübergehend gestoppt.
Epsteins Ex-Freundin Maxwell plädiert in weiteren Anklagepunkten nicht schuldig
Die inhaftierte Ex-Freundin des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, hat auch in zwei neuen Anklagepunkten wegen Sexhandels auf nicht schuldig plädiert. Die 59-Jährige erschien am Freitag erstmals seit ihrer Festnahme im vergangenen Sommer persönlich vor einem Gericht in New York. Die sichtlich gealterte Maxwell sprach in der kurzen Anhörung nur wenige Worte und ließ die neuen Vorwürfe durch ihren Anwalt zurückweisen.
Neuseeland stoppt Corona-Reisekorridor mit Australien vorläufig
Nach der Entdeckung eines Corona-Infektionsfalls in Australien hat Neuseeland den erst kürzlich eröffneten Reisekorridor mit dem Nachbarland vorläufig wieder geschlossen. Der Reiseverkehr zwischen Neuseeland und West-Australien werde gemäß der Vereinbarungen zum "trans-tasmanischen" Korridor "ausgesetzt", teilte die neuseeländische Regierung am Freitag auf ihrer Website mit.
EMA bleibt bei Empfehlung von Astrazeneca-Impfung für alle Altersgruppen
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) bleibt trotz seltener Fälle von schweren Thrombosen bei ihrer positiven Bewertung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca. In allen Altersgruppen seien die Vorteile einer Impfung mit dem Vakzin höher als die Risiken, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Sie empfahl, den Impfstoff weiterhin ohne Einschränkungen einzusetzen - und dies auch bei der zweiten Dosis.
Österreich beendet nach einem halben Jahr Lockdown
Nach mehr als einem halben Jahr und trotz der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen will Österreich schon im Mai den strikten Lockdown beenden. Ab dem 19. Mai sollen viele Bereiche wieder öffnen und auch der Tourismus soll wieder starten, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag nach einem Treffen von Regierung und Bundesländern mitteilte. Begleitet werden die Lockerungen von strikten Auflagen, Bundesländer können an strengeren Beschränkungen festhalten.
Haftstrafen wegen großangelegten Betrugs mit angeblichen Pflegedienstleistungen
Wegen eines großangelegten Betrugs rund um angebliche Pflegedienstleistungen hat das Düsseldorfer Landgericht am Freitag vier Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass diese in betrügerischer Absicht Pflegedienste betrieben, um nicht erbrachte Leistungen abzurechnen. Auf diese Weise verursachten sie Schäden von rund anderthalb Millionen Euro.
Messerangreifer tötet Polizei-Mitarbeiterin bei Paris
Ein Messerangreifer hat eine Polizeimitarbeiterin in einem Kommissariat der Kleinstadt Rambouillet bei Paris getötet. Der Täter - ein 36-jähriger Tunesier - wurde von einem Polizisten niedergeschossen und ist ebenfalls tot, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Die Antiterror-Staatsanwaltschaft zog die Ermittlungen an sich. Der französische Regierungschef Jean Castex verurteilte die "barbarische Tat" auf Twitter.
OVG Münster: Entnahme von Eigenblut durch Heilpraktiker bleibt untersagt
Heilpraktiker dürfen Patienten laut einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) von Nordrhein-Westfalen kein Eigenblut entnehmen. Das urteilte das OVG in Münster am Freitag in drei Fällen und bestätigte damit ein Urteil der Vorinstanz. Die Entnahme einer Blutspende dürfe nach dem Transfusionsgesetz nur durch einen Arzt oder unter Verantwortung eines Arztes erfolgen, erklärten die Richter.
Tödlicher Wohnhausbrand in Bremen entpuppt sich als mutmaßliches Familiendrama
Ein Wohnhausbrand mit vier Toten in Bremen hat sich als ein mutmaßliches Familiendrama entpuppt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag unter Verweis auf erste Ermittlungsergebnisse mitteilten, starben die Mutter und die beiden Kinder der in dem Haus wohnenden Familie zuvor durch "Fremdeinwirkung". Sie gingen davon aus, dass der Vater sie tötete, bevor er das Haus anzündete.
Kräutersammler finden Skelett von seit zwölf Jahren vermisstem Mann
Kräutersammler in Rheinland-Pfalz haben das Skelett eines seit zwölf Jahren vermissten Manns in einem Betonschacht gefunden. Der damals 72-Jährige galt seit 2009 als vermisst, wie die Polizei in Trier am Freitag mitteilte. Die Sammler fanden den Schädel demnach am Dienstagabend in einem etwa anderthalb Meter tiefen Betonschacht abseits eines Wegs in einem Wald nahe Rommersheim.
Japan ruft drei Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele Virus-Notstand aus
Drei Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Japan hat das Land wegen steigender Corona-Zahlen einen neuen Virus-Notstand ausgerufen. Die Maßnahmen gelten in den Präfekturen Tokio, Kyoto, Osaka und Hyogo ab Sonntag bis zum 11. Mai, wie Regierungschef Yoshihide Suga am Freitag verkündete. An den Planungen für die Olympischen Spiele wird vorerst festgehalten.
Roadmovie "Nomadland" gewinnt kurz vor Oscar-Verleihung bei Spirit Awards
Kurz vor der Oscar-Verleihung am Sonntag hat das Roadmovie "Nomadland" weitere Auszeichnungen eingeheimst. Bei den Independent Spirit Awards wurde der Film von Regisseurin Chloe Zhao am Donnerstag (Ortszeit) als bester Spielfilm ausgezeichnet und gewann auch in den Kategorien Regie, Schnitt und Kameraführung.
SpaceX-Mission bringt neue Besatzung zur Internationalen Raumstation
Die dritte bemannte Mission des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ist mit vier Raumfahrern zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Eine Falcon 9-Trägerrakete mit der Crew Dragon-Raumkapsel hob am Freitag vom Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida ab und erreichte wenige Minuten später eine Erd-Umlaufbahn. An Bord ist mit dem Franzosen Thomas Pesquet neben drei weiteren Astronautenerstmals auch ein Europäer.
SpaceX-Mission zur Internationalen Raumstation gestartet
Die dritte bemannte Mission des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ist gestartet. Eine Falcon 9-Trägerrakete mit der Raumkapsel hob am Freitagmorgen vom Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida in Richtung Internationale Raumstation (ISS) ab. An Bord ist mit dem Franzosen Thomas Pesquet erstmals auch ein Europäer neben drei weiteren Astronauten.
Polizei fahndet in Zusammenhang mit DHL-Erpressung nach Tatverdächtigem
Im Zusammenhang mit der Erpressung des Paketdiensts DHL suchen die Ermittler nach einem Tatververdächtigen. Das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg und das Polizeipräsidium veröffentlichten am Freitag in Potsdam das Fahndungsfoto eines Manns, der als Tatverdächtiger in dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie der schweren räuberischen Erpressung gilt. Für Hinweise wurden bis zu 5000 Euro Belohnung ausgelobt.
Bundesgartenschau in Erfurt für Besucher eröffnet
Mitten in der Corona-Krise hat in Erfurt die Bundesgartenschau ihre Tore geöffnet. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) empfingen am Freitagmorgen im Erfurter Egapark die ersten Besucher. Es gilt ein umfassendes Hygiene- und Schutzkonzept, mit dem auch die Besucherströme gelenkt werden sollen. Die Gartenschau dauert bis Anfang Oktober.
US-Brautpaar plant Hochzeitsfeier in Luxusvilla ohne Wissen des Besitzers
Die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat ein Brautpaar im US-Bundesstaat Florida, das seine Hochzeitsfeier in einer scheinbar leerstehenden Luxusvilla geplant hatte - und dann vom auf dem Gelände lebenden Besitzer überrascht wurde. Courtney Wilson und Shenita Jones luden Freunde und Familie zu der Feier in dem "Traumhaus und Anwesen" ein, das über einen Tennisplatz, Schwimmbad, Theater sowie neun Schlafzimmer und 15 Badezimmer verfügt, wie die Zeitung "Sun Sentinel" berichtete.
Anton Hofreiters Säugling ist bereits "Videokonferenz-Profi"
Das wenige Wochen alte Kind von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter ist nach Angaben seines Vaters bereits geübt in wichtigen Homeoffice-Techniken. "Der Kleine ist inzwischen längst Videokonferenz-Profi", sagte Hofreiter den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. Ihm selbst helfe derzeit das Homeoffice bei der Organisation der Kinderbetreuung.
Jugendliche fahren mit gestohlener Straßenbahn durch Bremen
Zwei Jugendliche haben in Bremen eine Straßenbahn gekapert und sind damit rund zwei Kilometer durch die Stadt gefahren. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, verschafften sich ein 18-Jähriger und sein 13-jähriger Begleiter am frühen Freitagmorgen an einer Endhaltestelle Zutritt zu einer geparkten leeren Bahn. Der Ältere setzte sich ans Steuer und fuhr los in Richtung Innenstadt.
Kinder finden beim Spielen in Nordrhein-Westfalen Teile von Skelett
Zwei Kinder haben in Nordrhein-Westfalen beim Spielen Teile eines menschlichen Skeletts gefunden. Die Identität des Toten blieb zunächst unklar, wie die Polizei in Iserlohn am Freitag mitteilte. Die beiden neun und elf Jahre alten Kinder hatten das Skelett demnach am Dienstagnachmittag nahe des Flusses Verse in Werdohl entdeckt. Derzeit gebe es keine Hinweise auf eine Straftat.
88-Jähriger in Hessen von eigenem Auto überrollt
In Hessen ist ein 88-Jähriger von seinem eigenen Auto überrollt worden. Zu dem tragischen Unglück kam es am Mittwoch in Mörlenbach, wie die Polizei in Darmstadt in der Nacht zum Freitag mitteilte.
Rettungskräfte vor Bali melden Hinweise auf magnetisches Objekt unter Wasser
Bei der Suche nach dem vor der indonesischen Küste verschwundenen Militär-U-Boot mit 53 Menschen an Bord haben die Rettungskräfte Hinweise auf ein magnetisches Objekt in etwa 50 bis 100 Metern Tiefe gemeldet. Schiffe mit Spezialgerät an Bord wurden zu der Stelle entsandt in der Hoffnung, dass es sich um die "KRI Nanggala 402" handelt. "Wir hoffen auf einen Lichtblick", sagte ein Sprecher des indonesischen Militärs.
Rettungskräfte vor Bali konzentrieren Suche auf mögliches Radarsignal von U-Boot
Bei der Suche nach einem verschwundenen Militär-U-Boot mit 53 Menschen an Bord haben die Rettungskräfte ihre Anstrengungen auf ein Radarsignal fokussiert. Am Donnerstagabend meldete das Militär, es sei ein nicht identifiziertes, stark magnetisches Objekt in einer Tiefe zwischen 50 und einhundert Metern geortet worden. Behördenangaben zufolge reichen die Sauerstoffvorräte an Bord maximal bis Samstagmorgen.