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Letzte Nachrichten
70 Prozent der Deutschen nutzen Sprachassistenten ihrer Mobiltelefone
70 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen laut einer aktuellen Umfrage die Sprachassistenten ihrer Mobiltelefone. Die Programme würden insbesondere zur Unterstützung bei Telefonaten genutzt, teilte der Digitalwirtschaftsverband Bitkom am Freitag in Berlin unter Berufung auf eine von ihm selbst vorgenommene repräsentative Befragung mit. Sprachassistenten wie Siri, Google Assistant und Bixby können etwa Kontakte aus Adressbüchern suchen.
Harvey Weinstein scheitert mit Anträgen auf Einstellung weiterer Klagen
Der wegen Sexualverbrechen bereits verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist in zwei weiteren Fällen vor einem Gericht in Los Angeles mit Anträgen auf Klageeinstellung gescheitert. Die zuständige Richterin Lisa Lench wies am Donnerstag (Ortszeit) zurück, dass die Klagen einer Frau wegen erzwungenen Oralverkehrs mit Weinstein in einem Hotelzimmer in 2004 und 2005 verjährt seien.
Ungeimpfte US-Bundesangestellte müssen permanent Maske tragen und Tests machen
Im Kampf gegen die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus hat US-Präsident Joe Biden die Vorschriften für Bundesangestellte verschärft. Die Behördenmitarbeiter müssen ihre vollständige Impfung nachweisen oder aber ununterbrochen Masken tragen und sich regelmäßig testen lassen, wie der Präsident am Donnerstag ankündigte.
Israel ruft alle Menschen über 60 zu dritter Corona-Impfung auf
Angesichts einer Zunahme der Corona-Fälle seit einigen Wochen ruft Israel alle Einwohner über 60 Jahren dazu auf, sich ein drittes Mal gegen das Virus impfen zu lassen. Dies verkündete Regierungschef Naftali Bennett am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache. Die Aufforderung richte sich an alle Menschen in der betroffenen Altersgruppe, bei denen die zweite Impfung mehr als fünf Monate her sei.
Dreieinhalb Jahre Haft für Deutsche in Großbritannien wegen Kunst-Betrugs
Winzerverband lockert jahrhundertealte Abstandsregel für Champagner-Rebstöcke
Revolution im Champagner-Anbaugebiet: Der französische Winzerverband SGV hat eine jahrhundertealte Vorschrift über den Rebstock-Abstand abgeschafft und damit heftige Kritik auf sich gezogen. Laut einem Beschluss des Verbands SGV vom Donnerstag ist ab 2023 ein Abstand von zwei bis 2,2 Metern statt der bislang zulässigen 1,5 Meter zwischen den einzelnen Rebstöcken erlaubt. Außerdem wurde die zulässige Höhe der Pflanzen von derzeit 1,2 bis 1,3 Metern auf zwei Meter angehoben.
Gefeierter New Yorker Sommelier wegen Brandstiftung angeklagt
In New York war Caleb Ganzer ein gefeierter Sommelier - nun ist der Gastwirt offenbar kriminell geworden. Wie die Feuerwehr der US-Metropole mitteilte, soll Caleb die Außenbereiche von Konkurrenten in Brand gesteckt haben. Den Behörden zufolge wurde der 35-Jährige wegen Brandstiftung und grob fahrlässiger Gefährdung angeklagt.
Krankenhausbetten und Quarantäne-Einrichtungen in Bangkok werden knapp
Wegen drastisch steigender Corona-Fallzahlen werden in der thailändischen Hauptstadt Bangkok die Krankenhausbetten und die Quarantäne-Einrichtungen knapp. "Ich bin ganz offen, wir haben nicht genug Betten in den Krankenhäusern", sagte am Donnerstag Somsak Akkasilp, Generaldirektor der staatlichen Gesundheitsdienste. In den großen Krankenhäusern seien die Intensivstationen überbelegt.
Russisches Labor-Modul "Nauka" erfolgreich an ISS angedockt
Russlands neues Labor-Modul "Nauka" hat am Donnerstag erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt. "Es gibt Kontakt!!!", jubelte auf Twitter Dmitri Rogosin, der Leiter der russischen Weltraumbehörde Roskosmos. Es wird nun mehrere Monate und mehrere Weltraumspaziergänge erfordern, um das Modul vollständig in die Raumstation zu integrieren.
Technisches Hilfswerk rechnet mit monatelangem Einsatz in Flutgebieten
Nach der Flutkatastrophe rechnet das Technische Hilfswerk (THW) noch mit einem monatelangen Einsatz. Der Aufbau der zerstörten Infrastruktur sowie die Räumarbeiten würden "einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte THW-Präsident Gerd Friedsam am Donnerstag in Bonn mit. Er rechne mit einer Dauer von mehreren Wochen oder sogar Monaten.
Bundesgerichtshof verhandelt über Schleichwerbung von Influencerinnen
Influencerinnen heißen so, weil sie und ihr Geschmack Einfluss auf andere haben, etwa auf ihre Follower bei Instagram. Doch wenn sie Bilder posten, die beim Draufklicken zu Firmenprofilen führen - ist das dann Schleichwerbung? Darüber verhandelte am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe; ein Urteil dazu fällte er noch nicht (Az. I ZR 90/20, I ZR 125/20 und I ZR 126/20)
Hängebauchschwein stirbt bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
Ein Hängebauchschwein ist bei einem Verkehrsunfall in Niedersachsen ums Leben gekommen. Der nicht alltägliche Zwischenfall ereignete sich bereits am Sonntag in der Gemeinde Rastede, wie die Polizei in Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Ein 47-jähriger Autofahrer erfasste das Tier, als es eine Straße überqueren wollte. Die Polizei suchen nun nach den Besitzern des Tieres, diese sind bislang unbekannt.
Rund 30 verwahrloste und giftige Tiere in Hamm entdeckt
Polizisten haben in einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Hamm rund 30 verwahrloste und teilweise giftige exotische Tiere entdeckt. Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, stießen sie bei einem Einsatz dort zufällig auf diverse Spinnen, Geckos, Skorpione, Tausendfüßler sowie vier Schlangen. Zwei weitere Schlangen waren bereits verendet. Dazu kamen darüber hinaus noch zwei Hauskatzen.
Die große Mobilitätsrevolution durch Corona bleibt aus
Weniger Dienstreisen und mehr Wege zu Fuß und per Rad: Die Corona-Pandemie hat die Mobilität der Deutschen verändert - doch die "große Mobilitätsrevolution" ist ausgeblieben, wie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie herausfand. Bei einer Umfrage im April gaben knapp zwölf Prozent der Befragten in den Großstädten an, in Zukunft weniger mobil sein zu wollen. 38 Prozent wollen allerdings stärker mobil sein als vorher.
Australien: Militär kontrolliert Corona-Lockdown in Sydney
Die Polizei in Sydney hat angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen die Unterstützung des Militärs angefordert. 300 Soldaten sollen bei der Überwachung des Lockdowns in der australischen Millionenmetropole helfen, wie der Polizeichef des Bundesstaats New South Wales, Mick Fuller, am Donnerstag mitteilte. Der Lockdown gilt seit fünf Wochen.
Dominikanische Musik-Legende Johnny Ventura gestorben
Der legendäre dominikanische Musiker Johnny Ventura ist tot. Der 81-Jährige starb am Mittwoch an einem Herzinfarkt, wie das Krankenhaus in der Stadt Santiago de los Caballeros im Norden der Dominikanischen Republik mitteilte. Dort war der Merengue-Musiker zuletzt behandelt worden. Der auch unter dem Namen "Caballo Mayor" ("Großes Pferd") bekannte Ventura gewann in seiner 60-jährigen musikalischen Laufbahn sechs Latin Grammys.
Infektionen! Olympia und das "große Corona-Schutzkonzept"
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen im Umfeld der Olympischen Spiele und in Japan insgesamt haben die Olympia-Organisatoren ihre Schutzmaßnahmen verteidigt. Nichts deute darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen den Olympischen Spielen und der Zunahme der Neuinfektionen in der Bevölkerung gebe, sagte IOC-Sprecher Mark Adams am Donnerstag: "Soweit ich weiß, gab es keinen einzigen Fall", in dem eine Infektion von Athleten oder durch olympisches Personal auf Einwohner Tokios übertragen wurde.
US-Star Bob Odenkirk nach Kollaps "in stabilem Zustand"
Nach seinem Kollaps am Set der Fernsehserie "Better Call Saul" ist der US-Schauspieler Bob Odenkirk nach Angaben seines Sprechers "in stabilem Zustand". Der 58-Jährige sei wegen Herzproblemen ins Krankenhaus gebracht worden, erklärte der Sprecher am Mittwoch (Ortszeit). Odenkirk und seine Familie dankten "den unglaublichen Ärzten" und dem Pflegepersonal, die sich um ihn kümmerten.
ZZ Top-Bassist Dusty Hill mit 72 Jahren gestorben
Dusty Hill, langjähriger Bassist der Blues-Rock-Band ZZ Top, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. "Wir sind traurig, dass unser Kumpel Dusty Hill in seinem Haus in Houston im Schlaf von uns gegangen ist", erklärten seine beiden Bandkollegen Billy Gibbons und Frank Beard am Mittwoch im Online-Netzwerk Facebook. Genauere Angaben zur Todesursache machten sie nicht.
Verschärfte Corona-Regeln in Frankreich ab 9. August gültig
Das Gesetz zur Verschärfung der Corona-Regeln in Frankreich tritt am 9. August in Kraft. Zu Beginn werde es eine "Zeit der Anpassung, der Toleranz" geben, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Sitzung des Ministerrats. Zu den neuen Regelungen zählt insbesondere die umstrittene Ausweitung des Gesundheitspasses für nicht Geimpfte.
Frankreich lässt Corona-Impfstoff von Moderna für 12- bis 17-Jährige zu
Die französischen Behörden haben grünes Licht für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Moderna bei Kindern und Jugendlichen gegeben. Die Gesundheitsbehörde (HAS) genehmigte am Mittwoch die Anwendung bei 12- bis 17-Jährigen "vor dem Hintergrund der starken Ausbreitung der Delta-Variante". Israel entschied derweil, ab August Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zuzulassen.
60-Jährige in Großbritannien nach dreistem Juwelen-Diebstahl verurteilt
Wegen eines spektakulären Juwelen-Diebstahls ist eine 60-Jährige in Großbritannien zu mehr als fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Londoner Gericht sprach Lulu Lukatas am Mittwoch schuldig, im März 2016 Edelsteine im Wert von 4,2 Millionen Pfund (5,8 Millionen Euro) gestohlen zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um den größten Juwelendiebstahl in der Geschichte Großbritanniens.
10.000 Rohingya-Flüchtlinge wegen Erdrutschen in Bangladesch in Sicherheit gebracht
Die Behörden in Bangladesch haben wegen Erdrutschen und Überschwemmungen rund 10.000 Rohingya von den Hügeln rund um das Balukhali-Flüchtlingslager in Coxs Bazar in Sicherheit gebracht. Mindestens 14 Menschen seien bereits ums Leben gekommen, teilten die Behörden am Mittwoch mit.
Zwei Festnahmen nach spektakulärem Raubüberfall auf Luxus-Juwelier in Paris
Wenige Stunden nach einem spektakulären Raubüberfall auf einen Luxus-Juwelier in Paris hat die Polizei zwei Verdächtige gefasst und einen Großteil der millionenschweren Beute sichergestellt. Die beiden wurden am Mittwochvormittag an einer Autobahnraststätte in Ostfrankreich festgenommen, wie Vertreter der Pariser Staatsanwaltschaft und der Polizei der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Sie hätten einen "großen Teil" der Beute bei sich gehabt.
Prozess gegen Journalistin wegen Buchs über Putin und Abramowitsch begonnen
In London hat am Mittwoch ein Verleumdungsprozess begonnen, in dem sich der russische Milliardär und Eigentümer des englischen Fußballvereins FC Chelsea, Roman Abramowitsch, gegen das Buch einer Journalistin zur Wehr setzen will. Abramowitsch wirft der Autorin Catherine Belton vor, Falschbehauptungen über die Rolle des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Kauf des FC Chelsea zu verbreiten.
Zahl der Toten nach Flutkatastrophe in Westdeutschland steigt auf mehr als 180
Etwa zwei Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe in Westdeutschland hat sich die Zahl der Toten auf 181 erhöht. Nach Angaben der Polizei in Rheinland-Pfalz vom Mittwoch wurden zwei weitere Opfer entdeckt, die Zahl der Toten in dem Bundesland stieg dadurch auf 134. Weiterhin galten dort noch 73 Menschen als vermisst. In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben von Innenminister Herbert Reul (CDU) inzwischen keine Vermissten mehr. Dort starben bei dem Hochwasser 47 Menschen.
Menge der auf Autobahn in Hessen verteilten Drogen deutlich höher als angenommen
Einen Tag nach einem Unfall in Hessen, bei dem sich große Mengen Drogen auf einer Autobahn verteilten, hat die Polizei die gefundene Menge an Marihuana deutlich nach oben korrigiert. Statt rund 50 Kilogramm seien 135 Kilogramm beschlagnahmt worden, teilte die Polizei Offenbach am Mittwoch mit.
Zahl der Hochwassertoten in Rheinland-Pfalz auf 134 gestiegen
Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der Hochwassertoten dort auf 134 erhöht. Das teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei einer Pressekonferenz der Einsatzleitung mit. Demnach wurden inzwischen zwei weitere Tote in der vom Hochwasser getroffenen Regionen rund um das Ahrtal entdeckt. Weiterhin galten demnach noch 73 Menschen als vermisst. Ihr Aufenthaltsort ist bislang unklar.
Aus Nationalpark entlaufener Löwe sorgt für Panik in Kenias Hauptstadt
Ein aus dem Nairobi-Nationalpark entlaufener Löwe hat am Mittwoch in einem belebten Wohngebiet im Süden der kenianischen Hauptstadt Angst und Schrecken ausgelöst. Mitten im morgendlichen Berufsverkehr entdeckten Einwohner von Ongata Rongai das streunende Männchen und riefen die Wildschutzbehörde zur Hilfe. Parkwächter betäubten das Raubtier schließlich, wie die Behörde mitteilte. Nach eine Untersuchung sollte es mit einem Peil-Halsband ausgerüstet und wieder im Park ausgesetzt werden.
Niederländische Olympia-Athleten klagen über Quarantäne-"Knast"
Sechs positiv auf das Corona-Virus getestete Olympia-Teilnehmer aus den Niederlanden haben sich über gefängnisartige Zustände im Quarantäne-Hotel beklagt und sich mit einem Sitzstreik das Recht auf eine Viertelstunde Frischluft pro Tag erkämpft. Sie selbst und die anderen Sportler säßen seit Tagen ohne frische Luft in ihren Hotelzimmern fest und dürften ihren "Olympia-Knast" nur einmal täglich verlassen, um sich Essen abzuholen - das auch noch "jeden Tag das Gleiche" sei, schilderte Taekwondo-Kämpferin Reshmie Oogink der Nachrichtenagentur AFP.
Zahl der Neuinfektionen in Tokio überschreitet erstmals die Marke von 3000
In der Olympia-Stadt Tokio hat die Zahl der Neuinfektionen erstmals die Marke von 3000 überstiegen. Die Behörden meldeten am Mittwoch einen neuen Höchststand von 3117 neuen Fällen binnen 24 Stunden, knapp 350 mehr als in ganz Deutschland. Gouverneurin Yuriko Koike rief vor allem junge Menschen auf, sich impfen zu lassen.
Bundesregierung: Verbreitung von Falschmeldungen im Flutgebiet "niederträchtig"
Die Bundesregierung hat mit scharfen Worten die Verbreitung von Falschmeldungen und Desinformation in den Hochwassergebieten verurteilt. Dies verstärke die "angespannte Situation" und die "Verunsicherung der betroffenen Menschen", sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. "Das halten wir für besonders niederträchtig und verwerflich und das verurteilen wir auf das Schärfste."