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Letzte Nachrichten
Zoll verhindert Einfuhr von vielen Millionen Plastiktrinkhalmen
Der Hamburger Zoll hat die Einfuhr von knapp anderthalb Millionen Trinkhalmen aus Plastik verhindert. Wie die Behörde am Freitag in der Hansestadt mitteilte, wurden die Lieferungen aus China und Taiwan im Oktober bei Routinekontrollen des Frachtverkehrs im Hafen entdeckt und beschlagnahmt. Einfuhr und Verkauf von Plastikhalmen sind in der gesamten EU seit Juli dieses Jahres aus Umweltschutzgründen generell verboten.
Nach 40 Jahren: Abba-Fans feiern neues Album der Kultband
"Thank you for the music": Das Warten der Abba-Fans auf neue Songs der schwedischen Kultband hat nach vier Jahrzehnten eine Ende. In der Nacht zum Freitag erschien das neue Studioalbum des Quartetts. Fans zeigten sich begeistert - das Urteil der Kritiker fiel dagegen gemischt aus.
Nach 40 Jahren: Abba-Fans feiern VÖ von neuem Studioalbum
Jahrzehnte haben Abba-Fans auf ein neues Album der Band gehofft - nun ist es so weit: Die schwedische Kultband veröffentlichte in der Nacht zum Freitag ihr erstes Studioalbum seit fast 40 Jahren. "Voyage" wurde um Mitternacht in den Streamingdiensten freigeschaltet und als CD angeboten.
Vier Festnahmen bei Razzia gegen Arzneimittelkriminalität in Nordrhein-Westfalen
Bei einer Razzia gegen organisierte Arzneimittelkriminalität in Nordrhein-Westfalen haben Ermittler vier Beschuldigte im Alter zwischen 32 und 49 Jahren festgenommen. Insgesamt wurden am Donnerstag und in der Nacht davor in mehreren Städten des Bundeslands 14 Objekte durchsucht, wie das Zollfahndungsamt und die Staatsanwaltschaft in Essen am Freitag mitteilten. Dabei wurden unter anderem über 26.000 illegale Potenzmitteltabletten, rund 56.000 Euro Bargeld, Kryptowährung im Wert von 6400 Euro sowie tausend Gold- und 80 Silbermünzen beschlagnahmt.
Richter setzt in Missbrauchsprozess gegen Prinz Andrew Anhörung für 4. Januar an
Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew hat ein New Yorker Richter den 4. Januar als Termin für eine Anhörung der Verteidigung angesetzt. Dann werde das Gericht die Argumente des Beschuldigten für eine Abweisung der Klage anhören, erklärte Richter Lewis Kaplan am Donnerstag.
Polizei in Kolumbien vereitelt Raub in Goldlager
Es hätte eine Szene aus der bekannten Netflix-Serie "Haus des Geldes" sein können: In der kolumbianischen Stadt Medellín haben sich 20 Maskierte einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert, nachdem sie beim Einbruch in ein Goldlager gestört wurden. Auf Videos in den Online-Netzwerken war am Donnerstag zu sehen, wie die Verdächtigen auf Motorrädern vor den Beamten flüchteten. Elf Mitglieder der Bande wurden festgenommen, ein Verdächtiger wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
RKI meldet erneut Anstieg der Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen eine Inzidenz von 169,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 154,5 gelegen.
Arbeiter finden Überreste von historischer Grabstädte in Peru
Bei Straßenarbeiten in der peruanischen Hauptstadt Lima sind Arbeiter auf die Überreste einer historischen Grabstätte mit 2000 Jahre alten Keramikgefäßen gestoßen. "Bisher haben wir sechs menschliche Körper geborgen, darunter Kinder und Erwachsene, zusammen mit einer Reihe von Keramikgefäßen, die speziell für ihre Bestattung hergestellt wurden", sagte die Archäologin Cecilia Camargo der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.
Scheidender EKD-Ratsvorsitzender unzufrieden mit Missbrauchs-Aufarbeitung der Kirche
Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm ist unzufrieden mit dem Stand der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und der Präventionsstrategie in der Evangelischen Kirche Deutschlands. "Wir haben es versucht. Aber ich bin trotz aller Anstrengungen und allem Erreichten nicht zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Bedford-Strohm den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben).
Zwei Tote bei Schießerei in der Nähe von mexikanischem Urlaubsort
Bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Banden an einem Strand in der Nähe des mexikanischen Urlaubsortes Cancún sind zwei Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich um mutmaßliche Drogendealer, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zahlreiche ausländische Touristen zeigten sich angesichts der Gewalttat erschüttert und verängstigt.
Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer verzögert sich weiter
Der Start des deutschen Astronauten Matthias Maurer zur Internationalen Raumstation ISS verzögert sich immer weiter. Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mitteilte, wird die Rakete mit der SpaceX-Raumkapsel wegen schlechten Wetters frühestens am Montagabend um 21.51 Uhr (Ortszeit; Dienstag 03.51 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten können. Am Samstag oder Sonntag sei ein Start wegen der Wetterbedingungen nicht möglich.
Studie: 98 Prozent des Great Barrier Reef seit 1998 von Korallenbleiche betroffen
98 Prozent des Great Barrier Reef in Australien sind einer Studie zufolge seit 1998 von Korallenbleiche betroffen gewesen. Nur ein Bruchteil des weltgrößten Korallenriffs sei unberührt geblieben, hieß es in der am Donnerstag in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Studie.
Blue Origin unterliegt vor Gericht in Streit um Nasa-Auftrag für SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos ist im Streit um einen Milliardenauftrag der Nasa für seinen Rivalen SpaceX von Elon Musk vor Gericht unterlegen. Ein Bundesrichter wies die Klage von Blue Origin um den Bau einer Mondlandefähre für das Artemis-Programm am Donnerstag ab. Eine Begründung wurde zunächst nicht veröffentlicht.
Spanische Regierung legt Plan zum Schutz des Mar Menor vor
Spaniens Regierung hat einen Plan zum Schutz des Mar Menor vorgelegt. Zur Rettung der größten Salzwasserlagune Europas, die unter der Verschmutzung durch die Landwirtschaft leidet, seien bis 2026 Investitionen in Höhe von 382 Millionen Euro vorgesehen, sagte Umweltministerin Teresa Ribera am Donnerstag. Der Plan soll die schädlichen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Lagune einschränken, die nach Einschätzung von Umweltschützern am "Rand des ökologischen Zusammenbruchs" steht.
Dwayne Johnson will nach tödlichem Baldwin-Schuss keine echten Waffen mehr am Set
Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson will nach dem tödlichen Schuss seines Schauspielkollegen Alec Baldwin auf eine Kamerafrau nie wieder echte Schusswaffen bei Dreharbeiten einsetzen. "Wir haben ein Leben verloren", sagte der 49-jährige Action-Darsteller am Mittwochabend (Ortszeit) bei der Premiere seines neuen Films "Red Notice" in Los Angeles dem Magazin "Variety". Auf Filmsets seiner Produktionsfirma Seven Bucks Productions würden deswegen künftig nur noch Waffen-Attrappen zum Einsatz kommen.
Zahl der Toten bei Hochhauseinsturz in Lagos auf 36 gestiegen
Nach dem Einsturz eines Hochhauses in der nigerianischen Millionenstadt Lagos ist die Zahl der Toten auf 36 gestiegen. Bislang seien 33 männliche und drei weibliche Todesopfer bestätigt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Lagos der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mit. Neun Menschen hätten das Unglück am Montag überlebt. Am Mittwoch war noch von 22 Toten die Rede gewesen.
Auch Österreich kämpft mit rapidem Anstieg der Corona-Fallzahlen
Auch Deutschlands Nachbarland Österreich hat mit einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Mit 8593 Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldeten das Innen- und das Gesundheitsministerium in Wien am Donnerstag den höchsten Wert in diesem Jahr, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Dies seien knapp ein Drittel mehr neue Corona-Fälle als am Mittwoch, als mit 6506 Fällen das bisherige Jahreshoch verzeichnet worden sei.
Großbritannien lässt als erstes Land Corona-Medikament in Pillenform zu
Als erstes Land weltweit hat Großbritannien ein Corona-Medikament in Pillenform zugelassen. Die Arzneimittelbehörde (MHRA) gab am Donnerstag grünes Licht für das Medikament Molnupiravir des US-Pharmariesen MSD zur Behandlung von leicht bis mittelschwer erkrankten Covid-Patienten. Gesundheitsminister Sajid Javid sprach von einem "historischen Tag" für sein Land: Zum ersten Mal gebe es ein "antivirales Mittel zur Behandlung von Covid-19, das zu Hause eingenommen werden kann".
Lebenslange Haft im neuem Prozess um zerstückelte Leiche in Reisetasche in Hessen
In einem neuen Prozess zum Fall einer zerstückelten Leiche in einer Reisetasche hat das Landgericht im hessischen Darmstadt den Angeklagten am Donnerstag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Ansicht des Gerichts schlug der inzwischen 37-Jährige seine Lebensgefährtin im Januar 2019 im Streit erst mehrfach ins Gesicht und ermordete sie dann mit stumpfer Gewalt gegen ihren Hals, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Nach gewaltsamem Tod von Mann in Köln stellt sich 17-Jähriger Polizei
Zwei Tage nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Manns in Köln hat sich ein 17-Jähriger bei der Polizei gestellt. Der Jugendliche stehe im dringenden Verdacht, den 25-Jährigen am Montag durch einen Stich mit einem spitzen Gegenstand in den Oberkörper getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Domstadt am Donnerstag mit. Er wurde wegen Totschlags am Mittwoch in Haft genommen.
Ex-Schauspielerin Bardot wegen rassistischer Beleidigung zu Geldstrafe verurteilt
Wegen rassistischer Beleidigung hat ein Gericht die französische Ex-Schauspielerin Brigitte Bardot zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Ihr Pressesprecher muss 4000 Euro Strafe zahlen, wie ein Gericht in Saint-Denis auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean am Donnerstag mitteilte.
Stella McCartney wirbt bei UN-Klimakonferenz für Umsteuern der Mode-Branche
Ipsos-Studie: Deutschland auf weltweiter Image-Skala weiter auf Platz eins
Deutschland bleibt auf der weltweiten Image-Skala laut einer neuen Ipsos-Studie auf Platz eins. Zum fünften Mal in Folge nimmt Deutschland auf dem sogenannten Anholt-Ipsos Nations Brand Index (NBI) die Spitzenposition ein, wie das Marktforschungsinstitut Ipsos und die Politikberatung Anholt am Donnerstag mitteilten. Zu den Verlierern der Bewertung gehört Großbritannien, das vom zweiten auf den fünften Platz zurückfiel.
WHO: Dynamik des Corona-Infektionsgeschehens in Europa ist besorgniserregend
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich besorgt über die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen in Europa geäußert. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Virus derzeit in den europäischen Ländern ausbreite, gebe Anlass zu "großer Sorge", sagte der WHO-Europadirektor Hans Kluge am Donnerstag. Europa befinde sich erneut im "Epizentrum" der Pandemie.
Bundesgerichtshof verhandelt über Show mit Tina Turners Liedern
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am Donnerstag über Tina Turner und eine ähnlich aussehende Sängerin verhandelt. Der Weltstar klagte gegen ein Unternehmen, das eine sogenannte Tribute-Show mit ihren Liedern, aber ohne ihre Mitarbeit veranstaltet. Turner will die Verwendung ihres Namens und die Werbung mit dem Bild der Hauptdarstellerin verbieten lassen, die darauf wie sie posiert. (Az. I ZR 2/21)
17-Jähriger ohne Führerschein kracht in Niedersachsen mit Auto in Wohnhaus
Ein 17-Jähriger ohne Führerschein ist im niedersächsischen Moisburg mit einem vollbesetzten Auto in ein Wohnhaus gekracht. Bei dem Unfall in der Nacht zum Donnerstag wurden alle vier Insassen des Wagens und eine Bewohnerin des Hauses teils schwer verletzt, wie die Polizei in Buchholz in der Nordheide mitteilte. Der Jugendliche war demnach mit dem Auto von der Straße abgekommen und in das tieferliegende Haus gefahren.
Britische Studie: HPV-Impfung hat Gebärmutterhalskrebs-Fälle deutlich verringert
Die Einführung der Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) hat laut einer Studie zu einem deutlichen Rückgang von Gebärmutterhalskrebs in England geführt. Ein Vergleich der Fallzahlen von Gebärmutterhalskrebs und Vorstufen dieser Krebsart vor dem Start des britischen HPV-Impfprogramms 2008 und danach habe eine "substantielle Verringerung" gezeigt, heißt es in der am Donnerstag im Fachblatt "The Lancet" veröffentlichten Studie. Der Rückgang betraf insbesondere junge Frauen, die die Impfung früh erhalten hatten.
DFB darf weiter Geldbußen gegen Vereine für Fehlverhalten von Fans verhängen
Der Deutsche Fußballbund (DFB) darf weiter Geldbußen gegen Fußballvereine verhängen, deren Fans sich bei Spielen daneben benehmen. Der FC Carl Zeiss Jena scheiterte am Donnerstag mit einer Beschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe, mit welcher der Verein sich gegen eine Strafe von knapp 25.000 Euro gewandt hatte. Anhänger hatten bei zwei Heimspielen und einem Auswärtsspiel im Jahr 2018 Pyrotechnik abgebrannt oder Gegenstände auf das Spielfeld geworfen. (Az. I ZB 54/20)
Empörung nach Live-Autopsie gegen Bezahlung in einem US-Hotel
Ohne Wissen und Zustimmung der Angehörigen ist in den USA eine Leiche vor zahlendem Publikum seziert worden. Nach empörten Reaktionen sprach der Organisator der Live-Autopsie gegen Eintritt am Mittwoch (Ortszeit) von einer "Lehrveranstaltung für Leute, die mehr über die menschliche Anatomie erfahren" wollten.
Auswahlverfahren für deutschen Beitrag bei Eurovision Song Contest gestartet
Das Auswahlverfahren für den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest (ESC) hat begonnen. Ab sofort können sich Künstler, die bei dem Wettbewerb im kommenden Mai im italienischen Turin auf der Bühne stehen wollen, mit einem eigenen Lied bewerben, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Donnerstag in Hamburg mitteilte. In diesem Jahr wurde das Auswahlverfahren demnach geändert. Zum ersten Mal sind auch die Radiopopwellen der ARD daran beteiligt.
Depeche-Mode-Frontmann Dave Gahan fühlt sich in Band glücklich und eingesperrt
Der Depeche-Mode-Frontmann Dave Gahan fühlt sich in seiner Band glücklich und eingesperrt zugleich. "Wir sind Gefangene an einem sehr komfortablen Ort, an den wir immer wieder freiwillig zurückkehren", sagte der 59-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Wir haben uns selbst eingesperrt."
Lebenslange Haft für Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen
Im Prozess um fünf getötete Kinder im nordrhein-westfälischen Solingen ist die angeklagte Mutter am Donnerstag wegen fünffachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Wuppertal erkannte zudem auf eine besondere Schwere der Schuld. Die Frau hatte im September 2020 fünf ihrer sechs Kinder in ihrer Wohnung in Solingen getötet, nur ein elfjähriger Sohn überlebte.