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Mediziner beklagen zunehmende Angriffe wegen Corona-Impfungen
Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sehen sich nach Angaben von Fachverbänden zunehmend Angriffen wegen der Verabreichung von Corona-Impfungen ausgesetzt. Attacken wie die gegenwärtigen seien vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) laut Vorabmeldung vom Samstag. "Das macht etwas mit einem."
Marburger Bund fordert Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen
Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder rasant - die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert deshalb nun eine Impfpflicht für Mitarbeitende von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. CSU-Chef Markus Söder will zumindest eine Impfpflicht für Pflegekräfte erneut diskutieren. Um die aktuelle Welle einzudämmen, werden zugleich Rufe nach einer allgemeinen 3G-Regel am Arbeitsplatz und 2G in der Freizeit laut.
Marburger Bund will Corona-Impfpflicht im Medizin- und Erziehungsbereich
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert eine Corona-Impfpflicht für das Personal im Medizinbereich, in Heimen und in Erziehungseinrichtungen. "Das Votum für eine berufsbezogene Pflicht zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus erging nach mehrstündiger, intensiver Diskussion der Delegierten" auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes in Berlin, teilte die Organisation am Samstag mit.
Mehrere Verletzte bei Messerangriff in ICE in Bayern
Bei einem Angriff in einem ICE sind in Bayern mehrere Menschen verletzt worden. Ein Mann wurde festgenommen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Samstag mitteilte. Eine Polizeisprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass bei dem Angriff offenbar ein Messer verwendet worden sei. Von den Verletzten sei nach aktuellen Erkenntnissen niemand in Lebensgefahr.
Immer mehr Tote: Corona-Inzidenz steigt auf 183,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf über 180 angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 183,7. Am Vortag hatte er bei 169,9 gelegen, vor einer Woche bei 145,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 34.002 Coronavirus-Neuinfektionen sowie 142 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.743.490, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 96.488. (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
Polizeigewerkschaften regen wegen Corona erneutes Böllerverbot an Silvester an
Wegen der erneut steigenden Corona-Infektionszahlen haben sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) für erneute Böllerverbote an Silvester ausgeprochen. "Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten", sagte der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern."
Mann in Hessen von Pferdekutsche überrollt und getötet
In Hessen ist ein Mann von einem Pferdefuhrwerk überrollt und getötet worden. Der 59-Jährige wollte in Kirchhain östlich von Marburg eine außer Kontrolle geratene Kutsche aufhalten, wie die Polizei in Gießen am Freitagabend mitteilte. Demnach hatte das Fuhrwerk nach einer Planwagenfahrt angehalten, Kutscher und Fahrgäste waren ausgestiegen. Aus zunächst unbekannter Ursache gingen daraufhin die beiden Pferde durch.
Mehr als 90 Tote bei Explosion in Treibstofflager in Sierra Leone
Bei einer Explosion in einem Treibstofflager in Sierra Leone sind mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Der Vizepräsident des westafrikanischen Landes, Mohamed Juledh Jalloh, sprach am Samstag am Unglücksort in der Hauptstadt Freetown von 92 Toten und 88 Schwerverletzten. Zuvor hatte das Rote Kreuz die Zahl der nach dem Unglück am Freitagabend geborgenen Leichen mit 80 angegeben.
Stiko-Mitglied Terhardt: Stellungnahme zu Corona-Impfung bei Kindern im Dezember
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will offenbar zügig eine Empfehlung zu Corona-Schutzimpfungen bei Kindern ab fünf Jahren abgeben. Das Gremium werde "jetzt im Laufe des Novembers anfangen, dieses Thema zu beraten", sagte Stiko-Mitglied Martin Terhardt am Freitagabend dem TV-Sender "Welt". Es werde "sicherlich eine Stellungnahme in welcher Richtung auch immer im Dezember auch von der Stiko geben".
Mann nach mutmaßlichem Hai-Angriff in Australien vermisst
An der Westküste Australiens wird ein Mann nach einem mutmaßlichen Hai-Angriff vermisst. Die Wasserschutzpolizei koordiniere derzeit die Suche in einem Gebiet südlich von Perth, erklärte die Polizei am Samstag. Der Fernsehsender ABC berichtete, dass Menschen von einem Boot aus Zeuge eines Angriffs eines Weißen Hais sowie eines Tigerhais auf einen Schwimmer geworden seien.
Mindestens acht Menschen sterben in Gedränge bei US-Musikfestival
Bei einem Gedränge während eines Musikfestivals in der US-Stadt Houston sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. "Die Menge begann sich vor der Bühne zusammenzudrängen, was eine Panik auslöste und zu Verletzungen führte", sagte Houstons Feuerwehrchef Samuel Peña. "Die Menschen fielen um, wurden bewusstlos und es entstand zusätzliche Panik."
Besatzung der ISS soll Montag zur Erde zurückkehren
Die derzeitige Besatzung der Internationalen Raumstation ISS wird voraussichtlich am Montag zur Erde zurückkehren. Die vierköpfige "SpaceX Crew 2" werde "frühestens" am Montag um 13.14 Uhr (MEZ) vor der Küste Floridas wassern, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag mit. Der deutsche Astronaut Matthias Maurer und seine Kollegen werden damit frühestens am Mittwoch zur ISS aufbrechen.
Brasilianische Grammy-Gewinnerin Marília Mendonça stirbt bei Flugzeugabsturz
Die brasilianische Grammy-Gewinnerin Marília Mendonça ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Die 26-Jährige war auf dem Weg zu einem Konzert, als das Kleinflugzeug im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais nahe der Stadt Caratinga abstürzte, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
George Clooney bittet Medien um Verzicht auf Fotos seiner Kinder
Hollywood-Star George Clooney hat aus Angst um das Wohl seiner Kinder die Medien gebeten, keine Bilder von ihnen zu veröffentlichen. Die Arbeit seiner Frau Amal Clooney als Menschenrechtsanwältin bringe es mit sich, dass die gemeinsamen Kinder Ziel möglicher Vergeltungsmaßnahmen seien, erklärte der 60-Jährige in einem in der Zeitschrift "Variety" und anderen US-Medien veröffentlichten offenen Brief.
Österreich verschärft Corona-Schutzmaßnahmen
Angesichts eines starken Anstiegs der Infektionsfälle werden die Corona-Maßnahmen in Österreich deutlich verschärft. Nach einem Beschluss von Regierung und Landeshauptleuten vom Freitag gilt ab Montag für die meisten Bereiche des öffentlichen Lebens die 2G-Regelung: Der Besuch von Restaurants, Friseuren oder Veranstaltungen ab 25 Gästen ist dann nur noch für Geimpfte und Genesene erlaubt. Bei der Arbeit sollen weiterhin auch Tests möglich sein.
Polizei fängt acht Kamele und ein Lama nach nächtlichem Zug durch Madrid ein
Die spanische Polizei hat acht Zirkus-Kamele und ein Lama bei einem nächtlichen Zug durch Madrids Straßen erwischt. Die Tiere seien gegen 05.00 Uhr morgens im südlichen Stadtbezirk Carabanchel entdeckt und sicher zu ihrem Besitzer zurückgebracht worden, teilte die Polizei am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Auf beigefügten Fotos waren die ungewöhnlichen Nachtschwärmer zu sehen.
Bart-ab-Anweisung bringt Maltas Polizeigewerkschaft auf die Palme
"Glattrasiert" oder "sauber rasiert", das ist derzeit bei Maltas Polizei die Frage: Aus Protest gegen eine Anweisung an alle männlichen Beamten, künftig ohne Bart zum Dienst zu erscheinen, hat deren Gewerkschaft MPU ihre Mitglieder nun zum genauen Gegenteil aufgerufen. Die vor kurzem erlassene Richtlinie sei nicht durch das Gesetz gedeckt, das lediglich eine "saubere Rasur" verlange, erklärte die MPU am Freitag.
Prinz Charles reist zur offiziellen Abschaffung der Monarchie nach Barbados
Prinz Charles reist Ende November für die Zeremonie zur Abschaffung der Monarchie in die ehemalige britische Kolonie Barbados. Der britische Thronfolger werde auf Einladung von Premierministerin Mia Amor Mottley als Ehrengast an den Feierlichkeiten teilnehmen, erklärte sein Büro am Freitag. Barbados wird am 30. November offiziell zur Republik, Charles Mutter Queen Elizabeth II. verliert dadurch ihren Status als Staatsoberhaupt.
Polizistin als Serienmörderin ihrer Familie
Weil sie nach und nach ihren Freund und fünf Verwandte ermordet hat, um unter anderem deren Lebensversicherungen zu kassieren, ist eine ehemalige Polizistin in Südafrika zu sechs Mal lebenslänglich sowie zu weiteren 95 Jahren Haft verurteilt worden. Die hohe Strafe solle sicherstellen, dass die 46-Jährige niemals wieder aus dem Gefängnis komme, sagte Richter Ramarumo Monama am Freitag.
Mexico, Paraguay - REISEWARNUNG wegen Morden
Sie sind der Moloch von Latainamerika, Morde sind an der Tagesordnung - Mexiko und Paraguay gehören zu den gefährlichen Staaten der Welt, weshlab BERLINER TAGESZEITUNG hiermit eine REISEWARNUNG für Mexiko und Paraguy ausspricht! Ein Deutscher und seine Tochter sind örtlichen Medienberichten zufolge im Süden Paraguays ermordet worden. Die Leichen des 62-Jährigen und des 14 Jahre alten Mädchens wurden demnach von einem Freund im Haus der Familie rund 30 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Asunción entdeckt. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte am Dienstag den Tod zweier Deutscher. Der Vorfall habe sich bereits am 22. Oktober ereignet, die örtliche Botschaft habe den Fall konsularisch betreut. In Deutschland berichtete am Dienstag zuerst "Bild" darüber. Ein Schießerei zwischen rivalisierenden Banden an einem Strand bei Cancún hat Touristen in der beliebten mexikanischen Urlaubsregion in Angst und Schrecken versetzt. Bei der bewaffneten Auseinandersetzung seien zwei mutmaßliche Drogendealer getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mit. Während des Schusswechsels brach teilweise Panik unter den meist ausländischen Badegästen aus."Es gab eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern von rivalisierenden Gruppen von Drogenhändlern an einem Strand in Bahía Petempich, Puerto Morelos", erklärte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Quintana Roo auf Twitter mit. Zwei Beteiligte seien getötet worden. Kein Tourist sei ernsthaft verletzt oder entführt worden, betonte die Staatsanwaltschaft weiter. Touristen, die sich in der Nähe des Strandes aufhielten, berichteten, dass die Badegäste in Deckung gegangen seien, als die Schüsse fielen. "Die Gäste erzählten mir, dass sie am Strand Volleyball spielten, als sich der Bewaffnete näherte und Schüsse abgab", schrieb der US-Bürger Mike Sington auf Twitter. "Alle rannten vom Strand und den Pools weg. Das Personal hat uns in versteckte Räume hinter den Küchen gedrängt." Die Schießerei dürfte ein erneuter Schlag für den Tourismus an der für ihre weißen Strände und ihr türkisblaues Wasser berühmten Karibikküste Mexikos sein. Die Corona-Krise hat die Zahl der Urlauber ohnehin einbrechen lassen, zudem waren erst im Oktober eine deutsche und eine indische Touristin bei einer Schießerei zwischen mutmaßlichen Drogenkriminellen im gut hundert Kilometer südlich von Cancún gelegenen Tulum getötet worden. Dabei wurden auch zwei Männer aus Deutschland und ein Niederländer verletzt. BERLINER TAGESZEITUNG EMPFIEHT VOR DIESEM HINTERGRUND ALLEN DEUTSCHEN STAATSBÜRGERN DIRNGEND, DIE LÄNDER MEXIKO UND PARAGUAY DRINGEND ZU MEIDEN! (L. Brown--BTZ)
Sängerin Wencke Myhre mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Die norwegische Sängerin Wencke Myhre ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh der 74-Jährigen und dem 86 Jahre alten norwegischen Theologen und Politiker Gunnar Stalsett am Freitag in Oslo den Orden, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Beide hätten "Türen und Herzen" in Norwegen und Deutschland geöffnet, erklärte Steinmeier.
Fußgänger in Berlin von Kehrmaschine erfasst und gestorben
In Berlin ist ein 63-jähriger Fußgänger von einer Kehrmaschine erfasst worden und dabei verstorben. Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen, als der Mann eine Kreuzung im Bezirk Lichtenberg überquerte, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei er von einer Kehrmaschine einer privaten Firma erfasst worden, die von einem 50-Jährigen gelenkt worden sei.
Italien: Haft nach Diebstahl von Rädern der Nationalmannschaft
Zwei Wochen nach dem Diebstahl von 22 Rennrädern des italienischen Nationalteams hat die französische Polizei im Norden Frankreichs zwei junge Männer festgenommen. Es handele sich um zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren, teilte die Polizei am Freitag mit. Sie sollen am Diebstahl der Rennräder im Wert von 400.000 Euro während der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Roubaix beteiligt gewesen sein.
Unbekannte stehlen Pferdekutsche in Baden-Württemberg
Unbekannte haben in Baden-Württemberg eine Pferdekutsche gestohlen. Das abgestellte Gefährt wurde zwischen August und Anfang November in Leutkirch im Allgäu entwendet, wie die Polizei in Ravensburg am Freitag mitteilten. Demnach luden der oder die Täter die Kutsche auf, um sie mitzunehmen.
Céline-Dion-Darstellerin Lemercier nähert sich Vorbild mit Humor
Die Céline-Dion-Darstellerin Valérie Lermercier hat sich ihrem Vorbild auf humorvolle Weise nähern - und trotzdem respektvoll sein wollen. "Ich wollte mich nicht über sie lustig machen", sagte Lemercier im Vorfeld des Kinostarts von "Aline" in der kommenden Woche der Nachrichtenagentur AFP. "Ich bewundere sie sehr", fügte die Schauspielerin hinzu. Sie ist zugleich Regisseurin des Filmes, der mit künstlerischer Freiheit das Leben des Popstars Céline Dion erzählt.
Pfannkuchen: Eifersüchtige Frau (27) bewirft Bäckereiverkäuferin
Eine eifersüchtige 27-Jährige hat in Rheinland-Pfalz zwei Bäckereiveräuferinnen mit Berlinern beworfen. Die frischen Gebäckstücke flogen, weil sie eine der Frauen für die Geliebte ihres Freunds hielt, wie die Polizei in Kaiserslautern am Freitag mitteilte. Demnach hatte er am Donnerstagnachmittag sein Handy auf der Bäckereitheke vergessen. Als die 27-Jährige versuchte, ihn zu erreichen, ging eine fremde Frau ans Telefon.
Urteil: Lebenslange Haft für Männer nach Schüssen in Cottbus
Gut eineinhalb Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in der Cottbuser Innenstadt hat das Landgericht der brandenburgischen Stadt zwei Männer am Freitag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden 31 und 33 Jahre alten Angeklagten ihr Opfer töten wollten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Sie hätten dabei aus Heimtücke gehandelt.
Pfizer meldet hohe Wirksamkeit von neuem Corona-Medikament
Ein vom US-Pharmariesen Pfizer entwickeltes Corona-Medikament hat nach Angaben des Unternehmens in einer klinischen Studie eine hohe Wirksamkeit gezeigt. Die Pille mit dem Namen Paxlovid habe die Wahrscheinlichkeit von Krankenhauseinweisungen oder Tod bei einer Coronavirus-Infektion bei Risikopatienten um 89 Prozent gesenkt, erklärte der Konzern am Freitag. Die vorläufigen Ergebnisse sollen laut Pfizer so schnell wie möglich der US-Arzneimittelbehörde (FDA) für eine Notfallzulassung übergeben werden.
Prozess um zu Tode geschütteltes Baby im Hildesheim begonnen
Im niedersächsischen Hildesheim hat am Freitag ein Prozess um ein mutmaßlich zu Tode geschütteltes drei Monate altes Baby begonnen. Der 33-jährige Vater des Kinds ist deswegen vor dem Landgericht wegen Totschlags angeklagt. Er soll es im März in der Familienwohnung nach anhaltendem Schreien heftig geschüttelt haben, worauf es an Hirnblutungen starb.
Seehofer baut Merkel-Figur in seine Modelleisenbahn ein
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich im bevorstehenden Ruhestand mit Leidenschaft dem Modellbau widmen. Er wolle endlich seine Modelleisenbahn fertigstellen, in die er autobiografische Bezüge einbaue, sagte Seehofer dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. So verfüge er über drei Angela-Merkel-Figuren im Maßstab 1:87. Gerne stelle er die Kanzlerin auf den größten Bahnhof, verriet Seehofer. "Dann ist sie die Chefin der Anlage, und ich stehe neben ihr."
Peking und Neu Delhi verschwinden im Smog
Wegen starker Luftverschmutzung sind in Peking Autobahnen und Schulhöfe gesperrt worden. Eine dicke Smog-Wolke lag am Freitag über dem Norden Chinas. Die Sicht betrug laut Meteorologen stellenweise weniger als 200 Meter. Auch über der indischen Hauptstadt Neu Delhi lag am Freitag eine giftige Smog-Wolke. Dort waren am Vortag anlässlich des hinduistischen Lichterfestes Diwali unzählige Öllampen und Kerzen abgebrannt und Feuerwerkskörper gezündet worden.
Corona-Pass kann in Frankreich bis zum Sommer eingesetzt werden
Das französische Parlament hat den Einsatz des umstrittenen Corona-Passes bis zum Sommer 2021 ermöglicht. Die Nationalversammlung stimmte am Freitag endgültig über ein entsprechendes Gesetz ab. Die Opposition hatte der Regierung "Gesundheits-Autoritarismus" vorgeworfen. Sie kritisierte zudem, dass die Regelung bis nach der Präsidentschaftswahl gelte. Dadurch verschaffe sich die Regierung einen "Freibrief" für ihre Gesundheitspolitik.