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Olympia-Gewinner in Tokio dürfen Maske auf dem Siegertreppchen kurz abnehmen
30 Sekunden ohne Mund-Nase-Bedeckung: Gewinnern bei den Olympischen Spielen in Tokio winkt neben Ruhm und einer Medaille auch eine kleine Ausnahme von den strikten Corona-Regelungen. Wie die Organisatoren am Montag mitteilten, dürfen die siegreichen Athleten ihre Masken auf dem Siegertreppchen kurz abnehmen, um für Fotos zu posieren. Die Medaillengewinner wurden aufgefordert, die Lockerung der Regeln nicht zu missbrauchen.
BUND und Greenpeace werfen Laschet Falschaussage zur Kohlekommission vor
Die Umweltverbände BUND und Greenpeace haben Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) vorgeworfen, im ZDF-"Sommerinterview" falsche Angaben zur Arbeit der Kohlekommission gemacht zu haben. "Armin Laschet lügt oder ist falsch informiert, wenn er behauptet, BUND und Greenpeace hätten in der Kohlekommission 2038 für den Kohleausstieg vorgeschlagen", erklärte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt am Montag.
WDR entwickelt digitales Angebot für Unwetterlagen
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will ein digitales Angebot für Unwetterlagen entwickeln, das in Gefahrensituationen mehr Menschen erreicht. Der Sender wolle "behördlichen Katastrophenschutz künftig moderner und noch besser unterstützen", teilte Intendant Tom Buhrow am Montag mit. Der WDR war während der schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen wegen seiner Berichterstattung in die Kritik geraten.
Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen riesigen Waldbrand in Kalifornien
In Kalifornien kämpfen tausende Feuerwehrleute gegen einen seit Tagen wachsenden Waldbrand, der inzwische sein eigenes Wetter bildet. Die Flammen des "Dixie Fires" schlügen mittlerweile so hoch, dass sie eigene Wolken formen, sagte die für den Brand zuständige US-Metereologin Julia Ruthford am Sonntag (Ortszeit). Diese Wolken könnten unter anderem Gewitter bedeuten. "Morgen könnte ein herausfordernder Tag werden."
Weiter hohe psychische Belastung von Berufstätigen in der Corona-Pandemie
Die psychische Belastung von Berufstätigen während der Corona-Pandemie bleibt hoch. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte Auswertung von Versichertendaten der Krankenkasse KKH. Demnach waren in den ersten sechs Monaten des Jahres Arbeitnehmer im Durchschnitt 42,5 Tage wegen seelischer Leiden wie Depressionen, Angststörungen oder Burnout krank geschrieben. Das seien zwar 1,2 Tage weniger als im ersten Corona-Jahr 2020 - aber immer noch drei Tage mehr als 2019 vor der Pandemie.
Abgeordnete der tunesischen Regierungspartei halten Sitzstreik vor Parlament ab
Nach der Absetzung des Ministerpräsidenten und der Aussetzung der parlamentarischen Arbeit durch den Staatschef hat in Tunesien der Vorsitzende der Regierungspartei Ennahdha, Rached Ghannouchi, einen Sitzstreik vor dem Parlament abgehalten. Zuvor war Ghannouchi, der auch Parlamentspräsident ist, am Montagmorgen von der Armee am Betreten des Parlaments gehindert worden. Mehrere hundert Menschen versammelten sich vor dem Parlament in Tunis, protestierten gegen die Regierungspartei und hinderten Ennahdha-Anhänger daran, sich dem Gebäude zu nähern.
Ökologische Belastungsgrenze der Erde wird am Donnerstag erreicht
Nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten Abschwächung überfordern die Menschen die Belastungsgrenzen der Erde inzwischen wieder genauso stark wie zuvor. Laut Berechnungen der Experten des Global Footprint Networks rückt der sogenannte Erdüberlastungstag in diesem Jahr um drei Wochen nach vorn und fällt auf diesen Donnerstag, wie dessen Partnerorganisation Germanwatch am Montag in Berlin erklärte. Das entspricht in etwa dem Stand 2019.
Weltklimarat IPCC berät abschließend über Teil 1 seines neuen Sachstandsberichts
Vertreter von fast 200 Ländern haben am Montag die Schlussberatungen über den ersten Teil des neuen, sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC aufgenommen. Die zweiwöchigen Beratungen finden formal am Sitz des IPCC in Genf statt, erfolgen aber tatsächlich wegen der Corona-Pandemie vorwiegend virtuell. Die Empfehlungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gelten als wegweisend für die globale Klimapolitik.
Jährlich Schäden durch IT-Angriffe in zweistelliger Milliardenhöhe in Deutschland
Jedes Jahr entstehen in Deutschland durch Hackerangriffe Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe. Betroffen von den IT-Attacken sind Unternehmen aller Größen aber auch Privatleute, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag erklärte. Das BSI will nun mit einer Personenzertifizierung zum Vorfall-Experten gegensteuern. So soll mehr Fachkompetenz im IT-Sicherheitsbereich aufgebaut werden.
Grünen-Politiker Dahmen: Impfangebote müssen flexibler werden
Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen setzt zur Ankurbelung der Impfkampagne auf flexiblere und komfortable Lösungen. "Wir müssen aufhören, die Menschen planwirtschaftlich zum Impfstoff zu bringen, sondern wir müssen den Impfstoff zu den Menschen bringen", sagte der Notfallmediziner am Montag in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. Dies lasse sich unter anderem durch mobile Impfstationen erreichen.
Grüne kritisieren Elbe-Abkommen als Gefahr für Natur und Hochwasserschutz
Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, hat das vergangene Woche unterzeichnete Elbe-Abkommen zwischen Deutschland und Tschechien scharf kritisiert. "Es grenzt fast an Realitätsverweigerung, dass die Bundesregierung wenige Tage nach der Hochwasserkatastrophe ein Abkommen schließt, um die Elbe als einen der letzten naturnahen Flüsse Europas auszubaggern," sagte Kellner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Bundesverkehrsministerium wies die Kritik am Montag zurück.
Bitcoin-Kurs springt auf über 38.000 Dollar
Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat wieder stark zugelegt. In London notierte der Kurs am Montagvormittag bei über 38.000 Dollar (32.250 Euro). Das war ein Anstieg von 10,4 Prozent binnen 24 Stunden. Analysten erklärten den Anstieg mit dem Interesse an der Kryptowährung, das mehrere Konzerne jüngst bekräftigt hatten.
China verzeichnet mit 76 Corona-Neuinfektionen höchsten Wert seit Januar
Erstmals seit Januar hat China am Montag 76 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages vermeldet. Der neue Höchstwert veranlasste das Land zu einer umfangreichen Testaktion bei Millionen von Einwohnern in der östlichen Provinz Jiangsu. Für Besorgnis sorgten besonders 40 inländische Ansteckungen, von denen 39 aus Jiangsu und eine aus Liaoning gemeldet wurden, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte.
Impfpflicht: Montgomery steht hinter Braun-Vorstoß
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hält es für richtig, wenn gegen das Coronavirus Geimpfte in Deutschland mehr Freiheiten bekommen als Nicht-Geimpfte. "Es gibt keinen Grund, Geimpften und Immunen ihre Grundrechte weiter vorzuenthalten, nur weil ein paar ewige Skeptiker sich der Impfung entziehen", sagte Montgomery nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Damit stellte er sich hinter Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), der am Wochenende Einschränkungen für Nicht-Geimpfte ins Spiel gebracht hatte. "Helge Braun hat völlig recht. Es geht ja nicht um Privilegien für Geimpfte, sondern um Grundrechtseinschränkungen", sagte Montgomery. Scharfe Kritik übte der Weltärztepräsident an der Haltung der FDP. Wer wie die Liberalen eine Impflicht "durch die Hintertür" vermute und mehr Rechte für Geimpfte ablehne, bediene "einen primitiven Populismus" und verstehe "den Begriff der Freiheit nicht richtig". Eine Impfung nutze nicht nur den Geimpften selbst, sondern der ganzen Gesellschaft, betonte Montgomery. "Nur durch Impfen können wir alle unsere Freiheiten wiedergewinnen." FDP-Vize Wolfgang Kubicki hatte Brauns Vorstoß zuvor als "Einführung der Impfpflicht durch die Hintertür" kritisiert. Zudem sei eine solche "Kategorisierung von Grundrechten in eine erste und eine zweite Klasse klar verfassungswidrig", sagte er den Funke-Zeitungen. Auch FDP-Generalsekretär Volker Wissing sprach sich nachdrücklich gegen einen Impfzwang aus. "Anstatt mit Impfpflichten oder erneuten Kontaktbeschränkungen zu drohen, sollten die Verantwortlichen lieber alle Hebel in Bewegung setzen, damit die eingeschlafene Impfkampagne wieder Fahrt aufnimmt", sagte er nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Konkret schlug Wissing etwa wohnortnahe mobile Impfteams und Impfstationen in Einkaufszentren und Fußgängerzonen vor. Kanzleramtschef Braun hatte in nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG gesagt, dass der Staat die Pflicht habe, die Gesundheit seiner Bürger zu schützen. Dies gelte auch für nicht gegen das Coronavirus Geimpfte. "Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte", betonte der CDU-Politiker. Während Braun Rückendeckung unter anderem von Grünen-Chef Robert Habeck und dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach erhielt, lösten seine Äußerungen auch innerhalb der CDU Skepsis aus. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet sagte, Brauns Vorschlag müsse zwar erörtert werden. Gleichzeitig schränkte er ein: "Ich finde am Ende, Freiheitsrechte müssen für alle gelten, wenn man keine Impfpflicht will." (O. Joergensen--BTZ)
Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 14,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt jetzt bei 14,3. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf die Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 958 weitere Corona-Infektionen registriert. Drei weitere Menschen starben demnach im Zusammenhang mit Covid-19. Am Sonntag hatte die Inzidenz bei 13,8 gelegen, vor einer Woche betrug sie 10,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist bislang ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn in Deutschland nachgewiesenen Corona-Ansteckungen liegt laut RKI bei 3.756.856. 91.527 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.46.100 an. In der Regel liegt die Zahl der Neuinfektionen am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. (A. Bogdanow--BTZ)
Lieferengpässe und Sorgen um steigende Infektionszahlen belasten die Wirtschaft
Die Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft hat sich im Juli verschlechtert: "Lieferengpässe bei Vorprodukten und Sorgen um wieder steigende Infektionszahlen belasten die deutsche Wirtschaft", erklärte am Montag das Münchner Ifo-Institut. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank von 101,7 Punkten im Juni auf 100,8 Punkte im Juli.
Ermittlungen gegen Erzieher wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden stellt das Ermittlungsverfahren gegen einen Erzieher aus Rastatt wegen des Verdachts auf sexuellen Kindesmissbrauch ein. Es gebe keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten des Mannes, teilte die Behörde am Montag mit. Während der monatelangen Ermittlungen seien zahlreiche Zeugen befragt und 30 Kinder im Beisein von Sachverständigen vernommen worden; dabei sei aber kein hinreichender Tatverdacht festgestellt worden.
USA wollen afghanische Streitkräfte weiter aus der Luft unterstützen
Ungeachtet ihres derzeit laufenden Truppenabzugs aus Afghanistan wollen die USA die einheimischen Regierungstruppen weiter aus der Luft unterstützen. "Die Vereinigten Staaten haben die Luftangriffe zur Unterstützung der afghanischen Streitkräfte in den vergangenen Tagen verstärkt, und wir sind bereit, diese verstärkte Unterstützung in den kommenden Wochen fortzusetzen", sagte der Leiter des Zentralkommandos der US-Armee, Kenneth McKenzie, am Montag vor Journalisten in Kabul.
Zwei Tote bei lokalen Unwettern in Bayern und Sachsen
In Teilen Deutschlands haben örtliche Unwetter mit Starkregen und Sturmböen am Sonntagabend für Überflutungen und umstürzende Bäume gesorgt. In Bayern und Sachsen starben zwei Menschen. Bei Eglfing in Oberbayern kam laut Polizei ein 57-jähriger Jäger ums Leben, als sein Hochsitz im Wald offenbar vom Sturm umgerissen wurde. Im sächsischen Weißwasser starb nach Angaben der Polizei ein 67-Jähriger bei Pumparbeiten in seinem vom Starkregen überschwemmten Gartenhaus.
Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia offiziell gescheitert
Der Wohnungskonzern Vonovia hat das Scheitern der Übernahme der Deutsche Wohnen am Montag offiziell bestätigt. Die Mindestannahmeschwelle von mehr als 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien sei zum Ablauf der Annahmefrist am 21. Juli um Mitternacht nicht erreicht worden, teilte Vonovia in Bochum mit. Die Schwelle lag demnach bei "circa 47,62 Prozent" des Grundkapitals und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen.
Bundesregierung erteilt Impflicht klare Absage
Die Bundesregierung hat einer Impfpflicht in Deutschland eine klare Absage erteilt. Eine solche soll es auch nicht durch die "Hintertür" geben, wie Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin sagte. "Wir wollen aber alles tun, um eine Situation, wie wir sie im Frühjahr hatten, zu vermeiden", sagte Demmer mit Blick auf die damaligen hohen Infektionsraten.
Deutschland Firmen: 41 Milliarden für Umweltschutz in 2019
Die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes in Deutschland haben im Jahr 2019 rund 41,3 Milliarden Euro für den Umweltschutz ausgegeben. Die Kosten entstanden durch die Erfüllung von Umweltstandards, beispielsweise beim Betrieb von Umweltschutzanlagen oder durch Abfallentsorgung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die meisten Kosten entstehen demnach für Anlagen und Maßnahmen, die Emissionen beseitigen, reduzieren oder vermeiden.
Für besseren Katastrophenschutz Grundgesetzänderung nötig
Für Verbesserungen beim Katastrophenschutz in Deutschland halten die Grünen eine Grundgesetzänderung für nötig. "Der Bund muss mehr Verantwortung übernehmen", sagte die Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Montag. "Wir würden uns da aber mehr Verbindlichkeit wünschen. Ich prognostiziere, dass wir dafür am Ende gesetzliche Änderungen brauchen. Und das wird ohne Grundgesetzänderung nicht gehen."
Impfverweigerer!
Die Impfkampagne in der Bundesrepublik Deutschland gerät ins Stocken, und eine vierte Corona-Welle droht. Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich angesichts einer drohenden vierten Corona-Welle dafür ausgesprochen, Impfverweigerern auf Dauer nicht die gleichen Freiheiten zurückzugeben wie Geimpften. „Von vollständig Geimpften geht eine wesentlich geringere Ansteckungsgefahr aus als von Nichtgeimpften. Man kann daher von ihnen auf Dauer nicht die gleichen Einschränkungen erwarten“, sagte Hans, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Vor diesem Hintergrund und der enormen Herausforderung für die Allgemeinheit, aus Respekt für die Verstorbenen in der Coronavirus-Pandemie, ist es eine Schande, wenn Menschen die Corona-Impfung verweigern! Vor diesem Hintergrund erhalten Impfverweigerer von BERLINER TAGESZEITUNG den NEGATIVE MURKS-PREIS der Woche, verbunden mit einem Buh-Ruf der Schande für die UNSOLIDARITÄT der Impfverweigerer! ------ Erklärung des "MURKS Preis" von BERLINER TAGESZEITUNG:"MURKS" steht in der deutschen Umgangssprache für Pfusch und etwas Misslungenes - oder eben das Gefühl, wenn Dinge falsch laufen. Der Begriff wird in Sätzen wie „DAS ist ein totaler Murks“ synonym zu „Verpfuscht“ verwendet - oder auch als Verb: „Du hast das vollkommen vermurkst/verpfuscht - ‚Du hast das völlig falsch gemacht‘. "MURKS" ist für BERLINER TAGESZEITUNG allerdings auch Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet)eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als „Schnauze mit Herz“ bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "MURKS Preis" wöchentlich, für ganz besonders schlechte Leistungen, wobei dieser Preis alles ist, aber ganz sicher kein "Preis" im "positiven Sinne" und als KRITIK gewertet werden darf!
Mountainbike: Brite Pidcock gewinnt Gold im Cross Country - van der Poel stürzt
Der britische Mountainbiker Thomas Pidcock hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille im Cross-Country-Rennen gewonnen. Der 21-Jährige setzte sich auf dem Izu MTB Course nach 28,25 km vor dem WM-Zweiten Mathias Flückiger aus der Schweiz durch. David Valero aus Spanien holte knapp vor Rio-Olympiasieger Nino Schurter (Schweiz) Bronze. Der niederländische Mitfavorit Mathieu van der Poel stürzte früh und musste in der fünften von sieben Runden aussteigen.
Verkehrschaos im Südosten Englands durch heftige Regenfälle
Heftige Regenfälle haben im Südosten Englands und auch in London für Überschwemmungen und ein Verkehrschaos gesorgt. Die Rettungskräfte seien aufgrund der "großen Überschwemmungen" in der britischen Hauptstadt im Dauereinsatz, schrieb der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan am Sonntagabend auf Twitter. Durch die Wassermassen war der Verkehr von Bussen, U-Bahnen und Zügen gestört. Khan forderte die Menschen auf, überschwemmte Stadtteile zu meiden.
Jagd auf Clans
Niedersachsen will kriminellen Clan-Mitgliedern Führerschein und Luxuskarossen entziehen. Mit dieser Maßnahme sollen Mobilität und Bewegungsfreiheit straffälliger Familien-Clans erheblich eingeschränkt und Protz-Gehabe unterbunden werden. Wer mit brutalen Straftaten oder aggressivem Alltagsverhalten etwa bei einer Verkehrskontrolle auffalle, müsse damit rechnen, dass seine charakterliche Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr überprüft werde, kündigte Landespolizeipräsident Axel Brockmann aktuell an, was ganz sicher im Sinne der deutschen Rechtsstaatlichkeit ist! Mit der Vermögensabschöpfung sollen hochwertige Autos eingezogen werden, auch müssten ausländische Straftäter mit konsequenter Abschiebung rechnen. Vor diesem Hintergrund erhält Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, für seinen sinnvollen Vorschlag von BERLINER TAGESZEITUNG den positiven KNORKE-Preis der Woche, denn kriminelle Migranten-Clans haben in der Bundesrepublik Deutschland keinen Platz in der Gesellschaft. ________________________________ Erklärung des KNORKE Preises:Knorke ist ein Wort der Umgangssprache und bedeutet so viel wie "gut", "ausgezeichnet", "zufrieden", ähnlich dem heutigen Gebrauch von cool. KNORKE ist als Wort seit 1916 in Berlin nachgewiesen und wurde rasch zum beliebten Modewort des Zeitungsjournalismus. Um 1956/57 hatte die Berliner Bekleidungsfirma Leineweber unter Berliner Schulkindern einen Wettbewerb ausgeschrieben, um einen Namen für etwas ganz Besonderes zu finden. Der Siegername war KNORKE, begründet wurde dies mit der Wortbedeutung "toll", "klasse". "KNORKE" ist Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet) eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als "Schnauze mit Herz" bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "KNORKE Preis" wöchentlich, für ganz besonders gute Leistungen, wobei dieser BTZ-Preis im "sehr positiven Sinne" und als HERVORRAGEND gewertet werden darf!
Slalom-Kanute Tasiadis holt Olympia-Bronze im Canadier
Deutlich mehr Bundeskompetenz bei Katastrophen gefordert
Nach der schweren Flutkatastrophe in Westdeutschland hat die Vorsitzende des Bundestags- Innenausschusses, Andrea Lindholz (CSU), mehr Einfluss des Bundes auf die Einsatzplanung und -leitung gefordert. "Ich glaube, wir müssen an den Führungsstrukturen etwas ändern", sagte Lindholz am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Es gehe nicht darum, dass der Bund über einzelne Feuerwehreinsätze "vor Ort" entscheide. Aber es gehe um die Einsatzleitung und die Gesamt-Koordination im Vorfeld.
UNO: Anstieg ziviler Opfer in Afghanistan durch Terror-Islamisten
Die Vereinten Nationen haben angesichts der jüngsten Offensiven der radikalislamischen Taliban in Afghanistan vor einem deutlichen Anstieg der zivilen Opfer gewarnt. In einem am Montag veröffentlichten Bericht erklärte die UN-Hilfsmission für Afghanistan (Unama), sie rechne damit, dass die Zahl der zivilen Opfer in diesem Jahr den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor über einem Jahrzehnt erreiche. Parallel zum rasch fortschreitenden Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan hat die Gewalt im Land stark zugenommen.
Fluggesellschaft Ryanair rutscht weiter tiefer in die roten Zahlen
Der irische Billigflieger Ryanair ist im Frühjahrsquartal noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von April bis Ende Juni erhöhte sich der Verlust nach Steuern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 47 Prozent auf 273 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz verdreifachte sich zwar im Vorjahresvergleich auf fast auf 371 Millionen Euro - die Kosten seien aber wegen der Corona-Auflagen um mehr als 100 Prozent gestiegen.
Galeria Karstadt Kaufhof kündigt Neustart für Ende Oktober an
Der Chef des von der Coronakrise stark getroffenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof, Miguel Müllenbach, hat einen Neustart im Herbst angekündigt. "Wir werden uns Ende Oktober mit unserem Konzept Galeria 2.0 strategisch neu aufstellen", sagte Müllenbach dem "Handelsblatt" vom Montag. Dann werden drei komplett umgebaute Pilotfilialen in Frankfurt, Kassel und Kleve vorgestellt und ein neuer Onlineauftritt. "Insgesamt planen wir mittelfristig Investitionen in Höhe von etwa 600 Millionen Euro."