Letzte Nachrichten
Microsoft legt Beschwerde gegen US-Regierungsauftrag an Amazon ein
Der US-Konzern Microsoft geht gegen einen milliardenschweren Auftrag der Regierung an die Cloud-Sparte des Konkurrenten Amazon vor. Microsoft erklärte am Donnerstag (Ortszeit), das Unternehmen habe Beschwerde beim US-Rechnungshof eingelegt. "Wir prüfen unsere rechtlichen Möglichkeiten und werden verantwortungsvoll vorgehen", teilte das Unternehmen weiter mit.
Nato-Dringlichkeitssitzung zu Afghanistan an diesem Freitag
Angesichts des raschen Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan kommt die Nato an diesem Freitag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Nato-Kreisen erfuhr, wird Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Sitzung der Nato-Botschafter um 15.00 Uhr in Brüssel leiten. Zentrales Thema sollen demnach die Planungen für Evakuierungsmaßnahmen in Afghanistan sein.
Merkel reist Ende kommender Woche nach Russland und in die Ukraine
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird Ende nächster Woche Russland und die Ukraine besuchen. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin mitteilte, will Merkel am kommenden Freitag nach Moskau reisen. Dort soll sie mit Präsident Wladimir Putin zusammentreffen. Am Sonntag will die Kanzlerin dann die Ukraine besuchen. Ihren Besuch in Kiew hatte die dortige Regierung bereits am Montag angekündigt.
Vorerst keine weiteren Bahnstreiks bis Anfang kommender Woche
Fahrgäste der Bahn müssen bis Anfang kommender Woche nicht mit neuen Streiks rechnen. "Am Wochenende wird die GDL zu keinem Streik aufrufen", teilte die Lokführergewerkschaft am Freitag mit. Stattdessen werde es am Dienstag eine Protestveranstaltung vor dem Bahntower in Berlin geben, um "dem Management die rote Karte zu zeigen", sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Er drohte mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen, sollte die Bahn nicht "schnellstens ein verhandelbares Angebot" vorlegen.
Bericht: Bund stellt 2021 rund 16 Milliarden Euro für Fluthilfe bereit
Die Bundesregierung hat sich einem Bericht zufolge auf Details für die Regulierung der Flutschäden verständigt. Noch in diesem Jahr sollten 16 Milliarden der 30 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds zur Verfügung stehen, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Aufbauhilfe für Privathaushalte und Unternehmen solle geleistet werden, "soweit die Schäden nicht durch Versicherungen oder sonstige Dritte abgedeckt sind", heißt es laut Magazin im Gesetzentwurf.
Bericht: Bund stellt 2020 rund 16 Milliarden Euro für Fluthilfe bereit
Die Bundesregierung hat sich einem Bericht zufolge auf Details für die Regulierung der Flutschäden verständigt. Noch in diesem Jahr sollten 16 Milliarden der 30 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds zur Verfügung stehen, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Aufbauhilfe für Privathaushalte und Unternehmen solle geleistet werden, "soweit die Schäden nicht durch Versicherungen oder sonstige Dritte abgedeckt sind", heißt es laut Magazin im Gesetzentwurf.
Dänemark schafft Maskenpflicht in Bus und Bahn ab
In Dänemark entfällt ab Samstag die Maskenpflicht in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln. Da inzwischen ein Großteil der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sei, können "wir der Maske in Bussen, Zügen und U-Bahnen Adieu" sagen", kündigte Verkehrsminister Benny Engelbrecht am Freitag an. "Wir kehren zu einem normaleren Alltag zurück", erklärte er. In Flugzeugen und an Flughäfen bleibt die Maskenpflicht aber bestehen.
Beachvolleyball-EM: Drei Frauen-Duos im Viertelfinale
Gleich drei deutsche Frauen-Teams um die Olympia-Starterinnen Karla Borger und Julia Sude sind bei der Beachvolleyball-EM in Wien ins Viertelfinale eingezogen. Lediglich für Kim Behrens und Sandra Ittlinger (Flacht/Hildesheim) kam am Freitag das Aus.
Griechenlands Regierung rechnet trotz Corona und Bränden mit 3,6 Prozent Wachstum
Griechenlands Regierung rechnet trotz der Corona-Pandemie und der verheerenden Waldbrände in Teilen des Landes mit einem Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent in diesem Jahr. Finanzminister Christos Staikouras verwies am Freitag im Fernsehsender Mega TV auf die gute Touristensaison: "Es ist ein gutes Jahr verglichen mit dem letzten Jahr - verglichen mit unseren Schätzungen ist es sogar viel besser."
Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben
Nach massiven Regenfällen im Westen Japans haben die Behörden am Freitag zehntausende Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor waren in der Stadt Unzen in der Präfektur Nagasaki zwei Häuser von einem Erdrutsch mitgerissen worden, eine Bewohnerin starb, zwei weitere wurden noch vermisst. Die Wetterbehörde JMA warnte für die kommenden Tage vor weiteren "beispiellosen" Regenfällen in weiten Teilen des Landes.
Klopp behält seinen Abwehrchef: Van Dijk verlängert "langfristig" in Liverpool
Teammanager Jürgen Klopp kann beim FC Liverpool weiter auf seinen Abwehrchef bauen: Wie der englische Fußball-Spitzenklub am Freitag bekannt gab, hat Virgil van Dijk einen neuen "langfristigen" Vertrag bei den Reds unterschrieben.
Eine Tote und neun Verletzte bei Unfall auf Autobahn 3 in Bayern
Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 3 in Bayern ist eine 18-Jährige ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Würzburg am Freitag mitteilte. Drei davon mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.
Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische Investoren stark zurückgegangen
Nach einem Höchststand 2016 ist die Zahl der Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische Investoren in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. 2020 gab es elf Unternehmen hierzulande, die von Geldgebern aus China übernommen wurden, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab. Das ist der niedrigste Wert seit zehn Jahren.
Dax erstmals über 16.000 Punkten
Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat erstmals die Marke von 16.000 Punkten übersprungen. Am Freitagvormittag kletterte das Börsenbarometer auf 16.003,4 Punkte. Ende März war der Index der 30 wertvollsten Unternehmen an der Börse in Frankfurt am Main erstmals über 15.000 Punkte gesprungen.
60-Jähriger stirbt in bayerischen Alpen bei Absturz von Segelflugzeug
In den bayerischen Alpen ist ein 60-Jähriger beim Absturz eines Segelflugzeugs ums Leben gekommen. Er galt zuvor stundenlang als vermisst, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag mitteilte. Demnach brach der Mann am Mittwochmittag von einem Flugplatz in Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Patenkirchen zu einem Rundflug auf. Seit dem Abend galt er als vermisst.
Zwei Frauen bei Explosion in einem Bus im Westen Russlands getötet
Bei einer Explosion in einem Bus sind im Westen Russlands zwei Frauen ums Leben gekommen, 17 weitere wurden verletzt. Der Zustand von einigen Verletzten sei "ernst", teilte der Gouverneur der Region Woronesch, Alexander Gusow, am Freitag mit. Die Explosion ereignete sich demnach am Donnerstagabend, als der Bus an einer Haltestelle eines Einkaufszentrums der Regionalhauptstadt Woronesch hielt. Die Behörden gehen schlossen einen Anschlag zunächst aus.
Kran stürzt bei Unfall in Hessen auf Autobahn 7
Bei einem Unfall mit einem Sattelschlepper ist in Hessen ein Kran auf die Autobahn 7 gestürzt. Die Fahrerin des Schwertransporters wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Fulda am Freitag mitteilte. Demnach geriet der Sattelschlepper am späten Donnerstagabend zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld aus unbekannter Ursache ins Schleudern und durchbrach eine Schutzplanke.
USA lassen Auffrischungsimpfungen für Patienten mit geschwächtem Immunsystem zu
In den USA können Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eine dritte Corona-Impfung erhalten: Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte am Donnerstag eine entsprechende Notfallzulassung für eine Auffrischungsimpfung mit den Vakzinen von Moderna und Biontech/Pfizer. Ihre Behörde sei sich bewusst, dass Menschen mit geschwächtem Immunsystem angesichts der derzeitigen Infektionswelle der Gefahr einer schweren Erkrankung besonders stark ausgesetzt seien, erklärte FDA-Chefin Janet Woodcock.
Steinmeier: 13. August 1961 war "Schicksalstag für die Welt"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den 13. August 1961, an dem der Bau der Berliner Mauer begann, als "Schicksalstag für uns Deutsche und für die Welt" bezeichnet. Damals sei "die Teilung der Welt des Kalten Krieges buchstäblich zementiert" worden, sagte er am Freitag bei einer Gedenkveranstaltung zum Mauerbau in Berlin.
In 40 Prozent der Familienunternehmen sitzt keine Frau im Aufsichtsrat
In vier von zehn deutschen Familienunternehmen ist im Aufsichtsrat keine einzige Frau vertreten. Die Personalberatung Russell Reynolds Associates untersuchte die Lage in 100 Familienunternehmen, die demnach nach Sektoren und Größe repräsentativ für die deutsche Firmenlandschaft sind, und veröffentlichte am Freitag ihre Ergebnisse. In 29 Prozent der Firmen gibt es demnach eine Frau im Aufsichtsrat, in 21 Prozent zwei Frauen und in zehn Prozent drei Frauen.
SPD und Scholz legen in ZDF-"Politbarometer" zu
Die SPD hat im aktuellen ZDF-"Politbarometer" deutlich zugelegt. Die Sozialdemokraten erhielten laut der am Freitag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen 19 Prozent (plus drei Punkte). Für die CDU/CSU wurden nur noch 26 Prozent vorhergesagt (minus zwei). Die Grünen lägen mit 19 Prozent (minus zwei) gleichauf mit der SPD.
Waldbrände in Griechenland weitgehend unter Kontrolle - Warnung vor starkem Wind
Nach rund zwei Wochen hat die Feuerwehr die Brände in Griechenland weitgehend unter Kontrolle gebracht. "Seit gestern gibt es keine große aktive Front mehr, nur noch vereinzelte Taschen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Für das Wochenende vorhergesagter starker Wind könnte die Brände jedoch wider anfachen.
DB: Millionen Menschen von GDL-Streik betroffen
Vom Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Mittwoch und Donnerstag sind mehrere Millionen Menschen betroffen gewesen. "Berufspendler mussten im städtischen Nahverkehr von der Bahn auf das Auto ausweichen, Urlaubsreisende auf andere Fernzüge umsteigen, weil der gebuchte Zug wegen des Streiks gar nicht fuhr", erklärte die Deutsche Bahn (DB) am Freitag. An normalen Tagen nutzen demnach rund 4,6 Millionen Fahrgäste die Züge des Nah- und Fernverkehrs der DB.
Urteil gegen Ehefrau von Kölner Rizin-Bombenbauer rechtskräftig
Das Urteil gegen die Ehefrau des Kölner Rizin-Bombenbauers ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision von Yasmin H. bereits am 5. Mai als unbegründet, wie das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am Freitag mitteilte. Die Frau war vom OLG im Juni 2020 wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der Beihilfe dazu zu acht Jahren Haft verurteilt worden.
Energieverbrauch privater Haushalte für das Wohnen steigt an
Der Energieverbrauch privater Haushalte für das Wohnen ist zuletzt angestiegen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, lag der Verbrauch 2019 bei 722 Milliarden Kilowattstunden und damit rund 1,1 Prozent über dem Verbrauch von 2018. Zwischen 2012 und 2019 stieg der temperaturbereinigte Anstieg demnach um zehn Prozent an.
Oppositionsfraktionen im Bundestag scheitern mit Eilantrag gegen Wahlrechtsreform
Zur Bundestagswahl am 26. September gilt das neue Wahlrecht. Das Bundesverfassungsgericht lehnte einen Eilantrag der Bundestagsfraktionen von FDP, Linken und Grünen gegen die im Herbst 2020 beschlossene Neuregelung der Sitzverteilung ab, wie es am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Gericht wird zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob die Wahlrechtsreform grundsätzlich verfassungsgemäß ist. (Az. 2 BvF 1/21)
Disneys Streamingdienst steigert Zahl der Abonnenten auf 116 Millionen
Disney bleibt mit seinem Streamingdienst Disney+ auf Erfolgskurs. Im Geschäftsquartal von Anfang April bis Anfang Juli verdoppelte sich die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten im Vorjahresvergleich auf rund 116 Millionen weltweit, wie der Unterhaltungskonzern am Donnerstag mitteilte. Auch die Videoplattformen ESPN+ und Hulu gewannen mehr zahlende Kundinnen und Kunden hinzu.
Maas äußert sich skeptisch zu Rot-Rot-Grün
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich skeptisch zu einem Bündnis von SPD, Grünen und Linkspartei nach der Bundestagswahl geäußert. "Wegen der außenpolitischen Vorstellungen der Partei Die Linke kann ich mir solch ein Bündnis nur schwer vorstellen", sagte Maas der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR) sowie "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". Letztlich müssten darüber jedoch die Wähler entscheiden.
Zahl der Toten bei Hochwasser in der Türkei steigt auf 27
Bei den schweren Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeer-Region sind nach neuen Angaben mindestens 27 Menschen gestorben. Wie die Katastrophenschutzbehörde am Freitag mitteilte, gilt ein Mensch weiter als vermisst. Seit Dienstag standen Teile der Provinzen Kastamonu, Bartin und Sinop unter Wasser: Straßen wurden zu reißenden Flüssen, Schlammlawinen begruben Wege unter sich. Am Donnerstag hatten die Behörden noch 17 Tote gemeldet.
Federer über Comeback: "Alles ein wenig ungewiss"
Der von Knieproblemen geplagte Tennis-Superstar Roger Federer wagt keine Prognose für ein Comeback. "Im Moment ist noch alles ein wenig ungewiss", sagte der Schweizer, der am Sonntag seinen 40. Geburtstag gefeiert und seit Wimbledon kein Match mehr bestritten hatte, dem Blick: "Diese Woche treffe ich noch meine Ärzte und mein Team und dann schauen wir, wie es weitergehen soll."
21 Tote bei heftigen Regenfällen in Zentralchina
In Zentralchina sind bei heftigen Regenfällen mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Vier Menschen würden noch vermisst, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Wie das Büro für Katastrophen-Management in Hubei mitteilte, wurden 6000 Einwohner der gleichnamigen Provinz vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht. Die extremen Niederschläge verursachten Stromausfälle und Erdrutsche.
Facebook verlängert Homeoffice-Regelung erneut - jetzt bis Januar
Facebook verlängert seine Homeoffice-Regelung wegen der hohen Infektionszahlen durch die Delta-Variante erneut. Eine Rückkehr der Beschäftigten in die Büros sei nun Anfang 2022 geplant, teilte Facebook am Donnerstag mit. Priorität habe die Sicherheit jedes Einzelnen. Bislang galt die Homeoffice-Regelung bei dem Online-Netzwerk bis Oktober.