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Die Nummer eins ist raus: Barty muss in Paris verletzt aufgeben
Bitteres Aus für Ashleigh Barty: Die Weltranglistenerste und Turniersiegerin von 2019 hat bei den French Open am Donnerstag ihr Zweitrundenspiel aufgeben müssen. Die 25 Jahre alte Australierin traf die schmerzliche Entscheidung beim Stand von 1:6, 2:2 gegen die Polin Magda Linette aufgrund von Hüftproblemen. Barty war als eine der Favoritinnen in das Turnier gestartet, das sie 2020 ausgelassen hatte.
Kanu-EM: Brendel und Co. bestätigen in Vorläufen ihre Form
Die deutschen Rennsport-Kanuten um den dreimaligen Olympiasieger Sebastian Brendel haben ihre hervorragende Form zum EM-Auftakt bestätigt. Rund sieben Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) feierte Brendel bei den Titelkämpfen in Posen/Polen mit seinem Canadier-Partner Tim Hecker (Berlin) einen souveränen Vorlaufsieg und zog damit ins Finale über 1000 m am Sonntag (11.06 Uhr) ein.
Zwei Tote nach Schüssen nahe Amtsgericht im niedersächsischen Celle
Im niedersächsischen Celle hat ein Mann am Donnerstag in der Nähe des dortigen Amtsgerichts einen Frau erschossen und anschließend Suizid begangen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, waren nähere Einzelheiten zunächst noch unklar. Die Beamten gingen aber von einem Geschehen ausschließlich zwischen der Frau und dem Mann aus. Weitere Beteiligte oder Verletzte gab es nicht.
Laschet pocht auf klare Abgrenzung der Union zur AfD
CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet pocht auf eine klare Abgrenzung seiner Partei gegenüber der AfD und geht zugleich auf Distanz zur konservativen Werteunion. "Jede Annäherung an die AfD ist mit der CDU nicht zu machen. Wer das tut, kann die CDU verlassen", sagte Laschet nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG in einem Interview vom Donnerstag. Zur Werteunion sagte er, diese sei "kein Teil der Union". "Es ist eine Gruppe außerhalb der Partei, die auch nicht für den konservativen Teil der Union repräsentativ ist", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident. Die CDU-Spitze sieht sich seit Tagen Forderungen ausgesetzt, sich noch stärker von der Werteunion abzugrenzen. Mehrere CDU-Politiker verlangten einen Unvereinbarkeitsbeschluss zwischen CDU und Werteunion wegen der Nähe des Vereins zur AfD. Auslöser war die Wahl einer neuen Spitze der rechtskonservativen Gruppe. Der neue Chef der Werteunion, Max Otte, war von 2018 bis Anfang 2021 Vorsitzender des Kuratoriums der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Am Mittwoch wurde zudem bekannt, dass der Vizechef der Gruppe, Klaus Dageförde, früher in der rechtsextremen Szene aktiv war. Die Stimmung in der CDU ist auch aufgrund des unsicheren Ausgangs der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag angespannt, wo die AfD in Umfragen nur knapp hinter der Union liegt. Laschet bezeichnete es nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG als eine "Fehlannahme", dass viele CDU-Anhänger zur AfD abwanderten. "Die AfD-Wähler kommen nicht überwiegend von der CDU, viele wandern aus Protest von ganz links nach ganz rechts", sagte Laschet. In Nordrhein-Westfalen sei der Anteil an AfD-Wählern in CDU-Hochburgen am geringsten und im Ruhrgebiet als früherer SPD-Stammregion am höchsten. (S. Soerensen--BTZ)
Rund 4600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4640 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 166 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 34,1. Vergangenen Donnerstag hatte das RKI noch 6313 Neuansteckungen und 269 Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch noch bei 36,8. Sie ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.692.468. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 88.940. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3.518.600. (H. Müller--BTZ)
IW Konjunkturpaket: Viel weniger "Wumms" als erhofft
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zieht ein Jahr nach dem Beschluss des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie eine gemischte Bilanz. Die Maßnahmen hätten "weniger Wumms als versprochen" gehabt, erklärte das IW am Donnerstag. Einzelne Maßnahmen des Pakets hätten zwar durchaus die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Verlustverrechnung für Unternehmen hätte jedoch großzügiger ausgestaltet werden müssen, außerdem profitierten von der Senkung der Mehrwertsteuer Versandhändler deutlich stärker als der Einzelhandel. Auch der Kinderbonus stützte demnach den Konsum im zweiten Halbjahr. 61 Prozent der Empfänger wollten den Bonus ganz oder teilweise ausgeben, wie eine Studie des IW ergab. Durchschnittlich kamen der Wirtschaft demnach 128 Euro pro ausgezahltem Kinderbonus zugute. Eine positive Bilanz zogen die Experten bezüglich der verbesserten Verlustverrechnung für Unternehmen für die Jahre 2020 und 2021. Diese Maßnahme sei sehr zielgenau, da sie Unternehmen stütze, die von der Krise betroffen seien. Die Maßnahme hätte deshalb großzügiger ausgestaltet werden sollen, kritisierten die Experten. Rund 40 Prozent des Konjunkturpakets waren für Investitionen in sogenannte Zukunftsausgaben wie grünen Wasserstoff oder Digitalisierung vorgesehen. Zukunftsorientierte Investitionen müssten jedoch unabhängig von Konjunkturprogrammen und Notfallsituationen gestärkt werden, forderten die Experten. (L.Møller--DTZ)
Weltweit mehr als zwei Milliarden Corona-Impfungen
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind weltweit inzwischen bereits mehr als zwei Milliarden Impfdosen verabreicht worden. Die markante Schwelle wurde laut einer auf offiziellen Angaben der einzelnen Länder beruhenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagvormittag (MESZ) überschritten. Dabei wurden sechs von zehn Impfdosen in den drei bevölkerungsreichsten Ländern China, USA und Indien verabreicht. (Y.Leyard--DTZ)
Mann mit Armbrust in Baden-Württemberg von Polizisten überwältigt
Nach einem Warnschuss haben Polizisten im baden-württembergischen Schriesheim einen mit einer Armbrust bewaffneten Mann überwältigt. Der 56-Jährige sei anschließend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden, teilten die Beamten am Donnerstag in Mannheim mit. Der Einsatz war am Mittwochabend durch einen Streit des Manns mit einer Frau in einem Wohnhaus ausgelöst worden.
Autofahrer stößt in Hamburg rückwärts gegen Restauranttische
Beim Einparken ist ein Autofahrer in Hamburg gegen zwei Außentische eines Restaurants gefahren und hat vier Gäste verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte, kamen ein 21-Jähriger mit einem gebrochenen Arm sowie ein 27-Jähriger mit Verdacht auf ein Schleudertrauma in ein Krankenhaus. Zwei Frauen im Alter von 30 und 36 Jahren erlitten einen Schock und wurden deshalb vor Ort versorgt.
Dianas Hochzeitskleid in königlicher Modeausstellung gezeigt
Lange galt es als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Modegeschichte - nun wird das Hochzeitskleid von Prinzessin Diana aus dem Jahr 1981 öffentlich ausgestellt. Im Rahmen der Schau "Royal Style in the Making" in der Orangerie des Londoner Kensington-Palasts werden seit Donnerstag neben dem berühmten Kleid mit der meterlangen Schleppe auch andere königliche Garderoben vorgeführt, darunter von Königin Elizabeth II. und Prinzessin Margaret. Bewundert werden können die Kleidungsstücke bis Anfang kommenden Jahres.
Aktivistengruppe Engine No. 1 im ExxonMobil-Verwaltungsrat
Die Umweltschutzgruppe Engine No. 1 hat bei der Besetzung des Verwaltungsrats des US-Ölkonzerns ExxonMobil einen Erfolg erzielt: Statt zwei dürften künftig voraussichtlich drei Mitglieder in das Gremium einziehen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In der vergangenen Woche war nach einem Votum der Aktionäre von mindestens zwei Plätzen in dem zwölfköpfigen Verwaltungsrat die Rede gewesen, weitere Ergebnisse standen wegen des knappen Ausgangs des Votums aber zunächst noch aus.
Vermutlich Tote durch Ausfall der Notrufnummern in Frankreich
Eine technische Panne hat in Frankreich zu einem mehrstündigen Ausfall der Notrufnummern geführt - mit schwerwiegenden Folgen. Nach Angaben der Regierung vom Donnerstag sind vermutlich mindestens drei Todesfälle darauf zurückzuführen. Innenminister Gérald Darmanin nannte die Panne bei dem größten Telekom-Anbieter Orange "gravierend und inakzeptabel".
EuGH verurteilt Deutschland wegen zu hoher Stickoxid-Werte
Deutschland hat jahrelang nicht genug gegen die hohe Belastung mit Stickoxiden getan. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg gab am Donnerstag einer entsprechenden Vertragsverletzungsklage der EU-Kommission gegen Deutschland statt. Die Grenzwerte seien von 2010 bis 2016 in 26 Städten und Regionen "systematisch und fortdauernd" überschritten worden. (Az: C 635/18)
Lauterbach warnt vor Infektionswelle durch Reiserückkehrer
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat vor einer neuen Infektionswelle durch Reiserückkehrer gewarnt. Der Sommertourismus könnte die zuerst in Indien entdeckte Corona-Variante Delta "schnell" über Europa verteilen, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag.
Australische Forscher testen Gesichtserkennung für Koalas
Mit Hilfe von Gesichtserkennungssoftware Koalas besser schützen: Das ist das Ziel einer neuen Studie von Forschern der australischen Griffith University. Die Wissenschaftler wollen künstliche Intelligenz nutzen, um zu erkennen, welche Tiere die Wildbrücken oder -tunnel im Bundesstaat Queensland überqueren. Bisher müssen Tierschützer dafür manuell Videoaufnahmen auswerten oder die Bewegungen von Koalas per GPS-Marke verfolgen.
Tokio rückt von einer bedingungslosen Olympia-Ausrichtung ab
Erstmals sind die Organisatoren der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio von ihrer dogmatischen Entschlossenheit zur Durchführung der Spektakel abgerückt. 50 Tage vor der geplanten Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Japans Hauptstadt (23. Juli bis 8. August) machte OK-Chefin Seiko Hashimoto die Teilnahme einer Mehrheit von Ländern zur Bedingung für die Ausrichtung der Großereignisse.
Sri Lanka bereitet sich auf einen großen Kampf gegen Ölpest vor
Sri Lanka macht sich für einen Kampf gegen eine Ölpest durch das vom völligen Untergang bedrohte Containerschiff "X-Press Pearl" bereit. Die Meeresschutzbehöre stellte am Donnerstag Dispersionsmittel, Ölsperren und Aufsauger bereit. Die ausgebrannte "X-Press Pearl" hat etwa 350 Tonnen Öl an Bord.
Sattelzug erfasst 18-Jährigen auf Standstreifen - Autofahrer tot
Ein Sattelzug hat auf der A96 in Bayern einen 18-Jährigen auf dem Standstreifen erfasst und getötet. Der junge Mann starb noch am Unfallort, wie das Polizeipräsidium in Kempten am Donnerstag mitteilte. Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag kurz vor der Ausfahrt Bad Wörishofen.
Altmaier zieht positive Bilanz nach einem Jahr Konjunkturpaket
Ein Jahr nach dem Beschluss des Konjunkturpakets zur Linderung der Corona-Folgen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine positive Bilanz der Maßnahmen gezogen. Die Devise sei gewesen: "Es soll kein Unternehmen in Insolvenz gehen müssen und es soll kein Arbeitsplatz verloren gehen müssen", sagte Altmaier am Donnerstag im "Morgenmagazin" des ZDF. "Wir haben tatsächlich erlebt dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen niedriger ist heute als vor der Corona-Krise", fuhr er fort.
Biden: Konsequenzen nach Cyberangriff auf US-Tochter von JBS
Nach dem mutmaßlich von Russland aus erfolgten Cyberangriff auf die US-Tochter des weltgrößten Fleischkonzerns JBS prüft US-Präsident Joe Biden mögliche Vergeltungsmaßnahmen. "Wir schauen uns dieses Thema genau an", sagte Biden am Mittwoch. Auf die Frage eines Journalisten, ob Russlands Präsident Wladimir Putin ihn vor ihrem Gipfeltreffen in zwei Wochen testen wolle, sagte Biden: "Nein."
Hansa stoppt Dauerkartenverkauf bei 10.000
Hansa Rostock erlebt nach dem Aufstieg die große Zweitliga-Euphorie. Der frühere Fußball-Bundesligist stoppte den Dauerkartenverkauf am Mittwoch bei 10.000 Exemplaren. "Damit habt ihr nicht nur alle Rekorde gebrochen, sondern auch unsere Erwartungen übertroffen", teilte der Verein auf seiner Internetseite mit.
Studie: EM-Spieler und -Schiris verbrauchen 1,39 Millionen Kilokalorien
Gewichtsprobleme dürften die Protagonisten während der Fußball-EM (11. Juni bis 11. Juli) nicht bekommen. Nach einer Berechnung des Energieanbieters E.ON werden während der 51 EM-Partien von den Startelf-Spielern und Schiedsrichtern rund 1,39 Mio. Kilokalorien verbrannt. Umgerechnet in Kilowattstunden (etwa 1600) übersteige das den durchschnittlichen Stromverbrauch einer Person für ein ganzes Jahr (1300).
Baumann: Verpasste EM-Chance "hat mir kleinen Stich versetzt"
Torhüter Oliver Baumann vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim hängt der Ausfall im Saisonfinale und die damit verpasste Chance auf die EURO noch nach. "Natürlich hat es mir einen kleinen Stich versetzt, dass ich aufgrund der Verletzung jetzt keine Rolle für den EM-Kader spielen konnte", sagte der 31-Jährige dem Klubmagazin Spielfeld.
Vogts überzeugt: Hummels und Müller werden "eine zentrale Rolle spielen"
Der frühere Bundestrainer Berti Vogts sieht die Rückkehrer Thomas Müller und Mats Hummels als Schlüsselspieler für eine erfolgreiche Fußball-EM (11. Juni bis 11. Juli). Die beiden "werden eine zentrale Rolle spielen", sagte Vogts der Rheinischen Post. Hummels müsse "der Chef in der Abwehr sein", denn die DFB-Auswahl habe "nicht so viele herausragende Abwehrspieler, Hummels muss die anderen führen".
Nächster Schwerpunkt: Löw will Chancenverwertung verbessern
16 Schüsse, zweimal Aluminium - aber nur ein Tor: Nach dem 1:1 (0:0) im ersten EM-Test gegen Dänemark will Bundestrainer Joachim Löw den Schwerpunkt im Training auf die Chancenverwertung legen. "Das Problem begleitet uns schon lange", sagte Löw nach dem Unentschieden in Innsbruck.
Oppositionskandidatin in Nicaragua unter Hausarrest gestellt
In Nicaragua ist die Oppositionspolitikerin Cristiana Chamorro unter Hausarrest gestellt worden. Zudem habe die Polizei ihr Haus in der Hauptstadt Managua durchsucht, teilte der Bruder der Oppositionellen, Carlos Fernando Chamorro, auf Twitter am Mittwoch mit. Zuvor hatte ein Gericht in Managua Chamorros Festnahme wegen Geldwäsche und "ideologischer Falschheit" angeordnet. Die 67-jährige Journalistin gilt als potenzielle Herausforderin für den linksgerichteten Präsidenten Daniel Ortega bei der Wahl im November.
Nasa kündigt zwei neue Missionen zur Venus an
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat zwei neue Missionen zur Venus angekündigt. "DaVinci+" und "Veritas" sollen im Zeitraum zwischen 2028 und 2030 zum Nachbarplaneten der Erde starten, wie die Nasa am Mittwoch mitteilte. Die Missionen wurden im Rahmen des Discovery-Programms der Nasa mit rund 500 Millionen Dollar (410 Millionen Euro) ausgestattet. Ziel sei es herauszufinden, weshalb die Venus im Gegensatz zur Erde unbewohnbar wurde.
Scholz lehnt Erhöhung von Benzinpreis ab
Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen die von den Grünen geforderte Erhöhung des Benzinpreises ausgesprochen. "Wer jetzt einfach immer weiter an der Spritpreisschraube dreht, der zeigt, wie egal ihm die Nöte der Bürgerinnen und Bürger sind", sagte Scholz der "Bild (Donnerstagsausgabe). Ein immer höherer CO2-Preis sorge "nicht für mehr Klimaschutz, sondern nur für mehr Frust".
Baerbock für Grundgesetzänderung zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse
Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat sich für eine Änderung des Grundgesetzes zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland ausgesprochen. "Ich möchte den Einsatz für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland zu einem Leitmotiv der nächsten Bundesregierung machen", schreibt Baerbock in einem Fünf-Punkte-Plan, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) zitieren. Als zentraler Schritt solle "regionale Daseinsvorsorge" als neue Gemeinschaftsaufgabe in das Grundgesetz aufgenommen werden.
Lambrecht ruft Staaten zu gemeinsamem Kampf gegen Korruption auf
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Staatengemeinschaft zum gemeinsamen Kampf gegen Korruption aufgerufen. "Nur wenn wir weltweit entschlossen gegen Korruption vorgehen, können wir die Ziele erreichen, zu denen sich die Vereinten Nationen seit 1948 bekennen: Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt", sagte Lambrecht am Mittwoch in einer Rede vor einer Sondersitzung der UN-Generalversammlung.
Giffey reicht Stellungnahme in Prüfverfahren zu Plagiaten in Doktorarbeit ein
Im Prüfverfahren zu möglichen Plagiaten in ihrer Doktorarbeit hat die Spitzenkandidatin der Berliner SPD zur Abgeordnetenhauswahl und frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey die ihr zugestandene Stellungnahme eingereicht. Das entsprechende Schreiben sei am Mittwoch fristgerecht zunächst per E-Mail eingegangen, teilte die Freie Universität Berlin mit. Die Stellungnahme werde nun umgehend geprüft. Eine Entscheidung über die mögliche Aberkennung des Doktortitels solle noch im Juni fallen.
Frankreich und England siegen - Niederlande nur 2:2 gegen Schottland
Die Favoriten Frankreich und England haben kurz vor dem EM-Auftakt Selbstvertrauen getankt, die Niederlande müssen sich dagegen gehörig steigern. Die Three Lions kamen mit etwas Mühe zu einem 1:0 (0:0) gegen das mit zahlreichen Bundesligaprofis bespickte Österreich, Deutschlands Gruppengegner Frankreich bezwang Wales mit 3:0 (1:0) - spielte aber wegen einer frühen Roten Karte gegen Neco Williams (26.) lange in Überzahl und konnte so nur wenig Erkenntnisse sammeln.