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Haldenwang: Rechtsextremismus ist "größte Gefahr" für Sicherheit und Demokratie
Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, sieht den Rechtsextremismus derzeit als "größte Gefahr für unsere Sicherheit sowie für unsere Demokratie". Es gehe dabei sowohl um "terroristische Strukturen" als auch um die "klassische Szene mit ihren Kameradschaften und Parteien", sagte er der "Welt am Sonntag". "An Bedeutung gewinnt daneben die sogenannte Neue Rechte, deren Vertreter als geistige Brandstifter auftreten und die Bewegung mit Ideologie unterfüttern."
Nato-Generalsekretär warnt Russland und Belarus vor Destabilisierung an Ostflanke
Rund eine Woche vor dem Nato-Gipfel in Brüssel hat Generalsekretär Jens Stoltenberg Russland und Belarus vor einer Destabilisierung an der Ostflanke des Verteidigungsbündnisses gewarnt. "Wir sind natürlich bereit, im Ernstfall jeden Alliierten zu beschützen und zu verteidigen gegen jede Art von Bedrohung, die von Minsk und Moskau ausgeht", sagte Stoltenberg der "Welt am Sonntag".
Johnson fordert G7-Zusage zur Impfung der Weltbevölkerung bis Ende 2022
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson will die Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel kommende Woche auffordern, die gesamte Weltbevölkerung bis Ende 2022 gegen das Coronavirus zu impfen. Die G7-Staaten sollten dazu konkrete Verpflichtungen eingehen, erklärte Downing Street am Samstag. Großbritannien ist ab dem 11. Juni Gastgeber des G7-Treffens in Cornwall im Südwesten Englands, an dem die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, den USA, Kanada und Japan teilnehmen.
Koepfer unterliegt Federer in vier Sätzen
Dominik Koepfer hat ein echtes Karrierehighlight verpasst und ist bei den French Open an Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer gescheitert. Der 27-Jährige aus Furtwangen unterlag dem Schweizer "Maestro" in einem hart umkämpften Match mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 5:7 und ließ damit die Chance auf sein erstes Achtelfinale in Roland Garros aus.
Alba Berlin zum 18. Mal im Finale - gegen München
Titelverteidiger Alba Berlin ist Cupgewinner Bayern München ins Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gefolgt. Der neunmalige Titelträger feierte im vierten Play-off-Halbfinale der Best-of-seven-Serie mit einem 77:75 (36:36) bei ratiopharm Ulm den entscheidenden dritten Sieg.
Syrische Kurden übergeben vier Angehörige von IS-Kämpfern an die Niederlande
Die Niederlande holen vier ihrer Staatsbürger aus einem Lager für gefangene IS-Mitglieder im Nordosten Syriens zurück. Eine Frau, ihre beiden Kinder und ein zwölfjähriges Mädchen seien am Samstag an eine Delegation der niederländischen Regierung übergeben worden, erklärten die kurdischen Behörden. Die Frau werde bei ihrer Ankunft in den Niederlanden verhaftet, erklärten das Außen- sowie das Justizministerium in Den Haag.
Umstrittene serbisch-orthodoxe Kirche nahe Srebrenica abgerissen
Nahe der bosnischen Stadt Srebrenica ist am Samstag eine nach dem Bosnien-Krieg illegal errichtete serbisch-orthodoxe Kirche abgerissen worden. "Endlich haben wir Gerechtigkeit. Das ist der schönste Tag meines Labens", sagte die 78-jährige Fata Orlovic, auf deren Grundstück die Kirche gebaut worden war.
Tausende protestieren in Budapest gegen geplanten Campus einer chinesischen Uni
Tausende Menschen sind am Samstag in Budapest gegen den geplanten Bau eines chinesischen Campus in der ungarischen Hauptstadt auf die Straße gegangen. Rund 10.000 Demonstranten beteiligten sich an dem Protestmarsch, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Hintergrund sind Pläne der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban, in Budapest eine Niederlassung der chinesischen Fudan-Universität anzusiedeln.
Mit Tapferkeitsorden ausgezeichnete Landminen-Spürrate geht in Rente
Knapp neun Monate nach ihrer Auszeichnung mit dem höchsten britischen Tierorden für Tapferkeit ist die Landminen-Spürrate Magawa in den Ruhestand getreten. Die ursprünglich aus Tansania stammende Gambia-Riesenhamsterratte hatte während ihrer fünfjährigen Karriere als Schnüffler geholfen, ein 225.000 Quadratmeter großes Gebiet von Minen zu säubern, wie die belgische Hilfsorganisation Apopo am Samstag mitteilte.
DEB-Team verpasst WM-Endspiel und hofft auf Bronze
Drei Jahre nach der Silber-Sensation bei Olympia hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das nächste Endspiel verpasst, aber noch eine Chance auf die erste WM-Medaille seit 68 Jahren. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm unterlag im Halbfinale in Riga dem gnadenlos effektiven Titelverteidiger Finnland mit 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) und spielt am Sonntag (14.15 Uhr/Sport1) gegen die USA um Bronze.
Olympiasieger Röhler muss bei Comeback verletzt aufgeben
Nächster Rückschlag für den Speerwurf-Olympiasieger: Thomas Röhler (Jena) hat sein Comeback bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten nach nur einem Wurf wieder abgebrochen. Der Europameister machte in Braunschweig seinen ersten Versuch ungültig und verließ hinterher das Stadion. "Das habe ich mir definitiv anders vorgestellt. Ich habe schon beim Einwerfen etwas im Brustmuskel gespürt, das gefällt mir in der Olympiasaison gar nicht", sagte Röhler dem SID. Sein Trainer hatte ihm sofort signalisiert, den Wettkampf zu beenden.
Italien meldet Impfrekord
Italien hat im Kampf gegen das Coronavirus einen Impfrekord verbucht: Mehr als 600.000 Impfdosen seien am Freitag verabreicht worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Bei der Gesamtzahl der vollständig Geimpften liege Italien in der EU nun mit 12,7 Millionen Immunisierten auf dem zweiten Platz hinter Deutschland. Dies entspreche fast 24 Prozent der über Zwölfjährigen in Italien. Insgesamt wurden den Angaben zufolge landesweit inzwischen mehr als 37 Millionen Impfdosen verabreicht.
Fraser-Pryce gelingt viertschnellster Sprint der Geschichte
Die zweimalige 100-m-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) ist beim Meeting in Kingston die viertbeste Zeit der Geschichte gesprintet. Bei 1,3 m/s Rückenwind benötigte die 34-Jährige für die 100 m 10,63 Sekunden. Nur die US-Amerikanerin Florence Griffith-Joyner war 1988 bei ihrem Weltrekord (10,49 s) sowie zwei weitere Male schneller.
Fraser-Pryce gelingt zweitschnellster Sprint der Geschichte
Die zweimalige 100-m-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) ist beim Meeting in Kingston die zweitbeste Zeit der Geschichte gesprintet. Bei 1,3 m/s Rückenwind benötigte die 34-Jährige für die 100 m 10,63 Sekunden. Nur die US-Amerikanerin Florence Griffith-Joyner war 1988 bei ihrem Weltrekord 14 Hundertstelsekunden schneller.
SPD: Acht-Punkte-Plan zu fairem digitalen Wahlkampf
Die SPD hat sich in einem acht Punkte umfassenden Papier zu einem "fairen Wahlkampf im digitalen Raum" verpflichtet. Das erfuhr BERLINER TAGESZEITUNG unter Berufung auf das Papier. Damit folgt die Partei dem Beispiel der Grünen, die bereits im Mai eine solche Selbstverpflichtung veröffentlicht hatten. "Wir gehen in das Wahljahr 2021 mit dem klaren Bekenntnis zu einem fairen und regelgeleiteten Wahlkampf", erklärte der SPD-Parteivorstand in dem Papier. Fair ausgeübte politische Werbung für die Inhalte von Parteien sei die Grundvoraussetzung für den informierten Wahlgang. In acht Punkten verpflichten die Sozialdemokraten sich unter anderem zu Transparenz bei der Werbung in den Online-Medien und zum Verzicht auf manipulative Mittel wie "Fake-Follower" oder gekaufte Kommentare. Bei der zielgruppengerechten Online-Werbung will die Partei den Angaben zufolge ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz legen. (M. Taylor--BTZ)
Impfpriorisierung: Ärzte fürchten "Ansturm" auf Praxen
Ärztinnen und Ärzte in Deutschland bereiten sich auf eine überwältigende Nachfrage nach Corona-Impfungen vor, sobald am Montag die Priorisierung aufgehoben wird. Er rechne mit einem "Ansturm auf die Praxen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Bitte haben Sie Geduld und bedrängen Sie nicht die Ärzte und Ärztinnen und deren Teams, die medizinischen Fachangestellten", appellierte der Ärztefunktionär an die Menschen. "Alle werden geimpft werden - und das so schnell wie möglich. Aber nicht alle auf einmal", betonte Gassen. Obwohl die Mengen an verfügbarem Impfstoff kontinuierlich zunähmen, seien die Vakzine immer noch zu knapp. Auch Dirk Heinrich, der Bundesvorsitzender des Virchowbundes, in dem die niedergelassenen Ärzte organisiert sind, sagte der Zeitung, es gebe weiterhin zu wenig Impfstoff. "Daher müssen wir unsere Patienten um Geduld bitten." Immerhin gehe es jetzt nur noch um Wochen, nicht um Monate, bis alle Impfwilligen ein Angebot bekämen. Kassenärzte-Chef Gassen kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die Politik den Anschein erweckt habe, "dass auch Kindern und Jugendlichen bereits ab kommendem Montag die Möglichkeit eines Impfangebots unterbreitet werden könne, obwohl es seitens der Ständigen Impfkommission keine generelle Impfempfehlung dazu gibt". Ab Montag wird in Deutschland die Priorisierung für die Corona-Impfungen aufgehoben. Dann können sich alle hier lebenden Menschen ab zwölf Jahren impfen lassen. Eine Stellungnahme der Ständigen Impfkommission (Stiko) zum Umgang mit der Altersgruppe zwischen zwölf und 15 Jahren wird in Kürze erwartet. Eine generelle Impfempfehlung für die Altersklasse gilt aber als sehr unwahrscheinlich. Die Virologin Melanie Brinkmann vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum sagte der "Rheinischen Post", die Priorität sollte "nach wie vor sein, alle Erwachsenen zuerst zu impfen". Die bisherigen Studien zu den Kinderimpfungen seien relativ klein, und die Datenlage sei daher noch nicht eindeutig. "Wir haben aktuell ohnehin zu wenig Impfstoff, um alle Kinder zu impfen." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, allen Menschen in Deutschland ab zwölf Jahren bis Ende August ein Impfangebot zu machen. Brinkmann bereitet dies Unbehagen: "Man sieht jetzt deutlich, dass wir viel zu wenig Impfstoff zur Verfügung haben. Ich bin nach wie vor skeptisch, ob das Versprechen der Bundesregierung zu halten ist, bis Ende des Sommers allen Bürgern ein Impfangebot zu machen", sagte sie. "Und ein Impfangebot alleine führt noch keine Immunität herbei", fügte Brinkmann hinzu. "Dafür muss schon tatsächlich geimpft werden." (A. Walsh--BTZ)
Belgien beginnt mit Regelimpfungen gegen Corona für 16- und 17-Jährige
Belgien beginnt bald mit Regelimpfungen gegen das Coronavirus für Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. "Ab Juli werden sie eine Einladung für die erste Dosis erhalten", erklärten die Gesundheitsminister der verschiedenen Landesteile am Samstag. Vorgesehen sind demnach Injektionen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer, der bislang als einziger von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) für diese Altersgruppe zugelassen ist.
Formel 1: Ferrari-Pilot Leclerc holt sich die Pole Position in Baku
Ferrari-Pilot Charles Leclerc startet von der Pole Position in den Großen Preis von Aserbaidschan (Sonntag, 14.00 Uhr/Sky). Der Monegasse setzte sich im Qualifying in Baku vor Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton (England/Mercedes) und WM-Spitzenreiter Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) durch. Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) geht im Aston Martin von Startplatz elf ins sechste Saisonrennen.
Ermittlungen gegen "Königin der Paparazzi" in Zusammenhang mit Sarkozy-Verfahren
In der Affäre um mutmaßliche Wahlkampffinanzierung des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy durch Libyen ist ein Ermittlungsverfahren gegen die einflussreiche Chefin der Paparazzi-Agentur BestImage, Mimi Marchand, eingeleitet worden. Ihr werde "Zeugenbeeinflussung" sowie "kriminelle Vereinigung mit dem Ziel zu betrügen" vorgeworfen, sagte ihre Anwältin Caroline Toby am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Marchand weist demnach alle Vorwürfe zurück.
Vertrauensabstimmung in Israel über Regierungskoalition rückt näher
Die mit Spannung erwartete Vertrauensabstimmung der Knesset über die von einem breiten Oppositionsbündnis beschlossene israelische Regierungskoalition wird voraussichtlich am kommenden Mittwoch oder dem darauffolgenden Montag stattfinden. Er werde die Abgeordneten am Montag formal über die Ankündigung der Opposition unterrichten, ein Regierungsbündnis bilden zu wollen, teilte Knesset-Chef Jariv Levin am Freitagabend mit. Sollte die neue Regierung zustande kommen, würde dies das Ende der langjährigen Amtszeit von Regierungschef Benjamin Netanjahu bedeuten.
Bierhoff bestätigt: Löw kann auf England-Legionäre setzen
Bundestrainer Joachim Löw kann bei der EM-Generalprobe gegen Lettland fest mit den England-Legionären Kai Havertz, Timo Werner, Antonio Rüdiger und Ilkay Gündogan planen. "Das ist geklärt. Der Trainer kann auf alle vier zurückgreifen", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Samstag im Trainingslager in Seefeld/Tirol.
CDU in NRW zieht mit Laschet als Spitzenkandidat in Bundestagswahl
Die nordrhein-westfälische CDU zieht mit Ministerpräsident Armin Laschet als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl im September. Nach dem Vorstand stimmten am Samstag auch die Landesvertreter in Düsseldorf mit 99,1 Prozent der Stimmen dafür, dass der CDU-Bundes- und Landesvorsitzende sowie Unionskanzlerkandidat die Landesliste anführt. Konkurrenz für den ersten Platz gab es nicht, ebenso war es bei den folgenden Listenplätzen.
G7-Finanzminister ebnen Weg für globale Mindeststeuer für Unternehmen
Die Finanzminister der sieben führenden Industrienationen (G7) haben den Weg für einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen geebnet. In der am Samstag veröffentlichen Abschlusserklärung ihres zweitägigen Treffens in London verpflichten sich die Minister auf das Ziel einer globalen Unternehmenssteuer von mindestens 15 Prozent. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein britischer Amtskollege Rishi Sunak bezeichneten die Einigung als "historisch". Das Vorhaben soll im Juli im Kreis der G20-Finanzminister weiter vorangetrieben werden.
G7-Finanzminister einigen sich auf Ziel globaler Mindeststeuer für Unternehmen
Die Finanzminister der sieben führenden Industrienationen (G7) haben sich auf das Ziel einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent für Unternehmen verständigt. Dies geht aus der am Samstag veröffentlichten Abschlusserklärung des zweitägigen Ministertreffens in London hervor. Demnach hoffen die Finanzminister, beim Treffen mit den G20-Kollegen im Juli eine entsprechende Vereinbarung auch im erweiterten Kreis der Industrie- und Schwellenländer zu erzielen.
Struff marschiert ins Achtelfinale von Paris, Kohlschreiber scheitert
Jan-Lennard Struff ist Alexander Zverev ins Achtelfinale der French Open gefolgt. Der 31 Jahre alte Warsteiner schlug das 13 Jahre jüngere Toptalent Carlos Alcaraz aus Spanien mit 6:4, 7:6 (7:3), 6:2 und steht zum zweiten Mal nach 2019 in der Runde der letzten 16. Er trifft nun auf den an Position 10 gesetzten Diego Schwartzman aus Argentinien, der zuvor am Samstag Philipp Kohlschreiber (Augsburg) besiegt hatte.
Kohlschreibers Lauf in Paris endet gegen starken Schwartzman
Der starke Lauf von Philipp Kohlschreiber bei den French Open ist in der dritten Runde geendet: Der 37 Jahre alte Augsburger verpasste gegen den glänzend aufgelegten Vorjahres-Halbfinalisten Diego Schwartzman die dritte Achtelfinalteilnahme seiner Karriere bei dem Sandplatz-Klassiker. Kohlschreiber unterlag dem an Nummer zehn gesetzten Argentinier am Samstag 4:6, 2:6, 1:6.
Polizei: 15-Jähriger radelt betrunken auf der Autobahn A28
Mit dem Fahrrad und offenbar volltrunken ist ein Jugendlicher in Niedersachsen auf der Autobahn herumgefahren. Der Jugendliche sei in der Nacht zum Samstag auf der A28 nordwestlich von Oldenburg auf dem Standstreifen unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Die Autobahnpolizei griff ihn demnach kurz nach Verlassen der Autobahn an einer Abfahrt auf.
Freitag: Trotz Brief-Affäre nur "Business as usual" beim DOSB
In der "Brief-Affäre" um Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nimmt der Druck auf die Dachorganisation des deutschen Sports wieder zu. Die Bundestags-Sportausschussvorsitzende Dagmar Freitag beklagte in einem Interview auf der Homepage der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) den offenkundigen Stillstand bei der Klärung der seit einem Monat öffentlichen Vorwürfe gegen Hörmann wegen eines vermeintlich autoritären Führungsstils ("Kultur der Angst") und stellte wie schon zuvor Transparency International die Haltung des DOSB zu den Good-Governance-Prinzipien infrage.
Italien: Schleuserverdacht! Asylantenschiff "Sea-Eye 4" festgesetzt
Die italienischen Behörden haben ein Flüchtlingsrettungsschiff unter deutscher Flagge festgesetzt. Die "Sea-Eye 4" werde unter Verweis auf "technische Gründe" in Palermo am Auslaufen gehindert, erklärte die Regensburger Organisation Sea-Eye am Samstag. Die angeführte Begründung der Behörden bezeichneten die Seenotretter als "grotesk".
DIHK: Viele Betriebe in Sorge wegen steigender Rohstoff- und Energiepreise
Viele Industriebetriebe blicken mit großer Sorge auf steigende Preise für Rohstoffe und Energie. Zwei Drittel der Industriebetriebe sehen Preissteigerungen in diesen Bereichen als Gefahr für ihre wirtschaftliche Entwicklung, wie eine Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ergab, über die am Samstag die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichteten. Zu Jahresbeginn hatten sich demnach lediglich 45 Prozent der Betriebe entsprechend geäußert.
Lambrecht und Karliczek dringen auf Präsenzunterricht nach den Ferien
Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) wollen, dass nach den Sommerferien weitgehende Normalität in den Schulen einkehrt. "Nach den Sommerferien muss es wieder Schulunterricht in Präsenz geben", sagte Lambrecht der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Auch Karliczek hofft auf ein Ende der "harten Zeiten" für Schülerinnen und Schüler. Die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz (CDU) mahnte Unterstützung besonders für Kinder aus Zuwanderungsfamilien an.
Eishockey: Draisaitl hält WM-Gold für möglich: "Ist alles drin"
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl sieht realistische Chancen auf ein Sensations-Gold der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Lettland. "So wie das Turnier bisher gelaufen ist, ist alles drin", sagte der NHL-Profi der Edmonton Oilers im Sport1-Interview: "Im Moment sehe ich keinen großen Favoriten, der deutlich besser ist als die anderen Teams."