Letzte Nachrichten
Vier Demonstranten im Irak getötet
Bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften im Irak sind vier regierungskritische Demonstranten getötet und dutzende weitere verletzt worden. Der Vorfall habe sich in Nasirijah im Süden des Landes ereignet, sagten Ärzte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Auf die Demonstranten war demnach geschossen worden. Drei von ihnen seien sofort gestorben, ein weiterer sei später seinen Verletzungen erlegen.
Frankfurter Siegesrausch endet in Bremen
Erste Liga-Niederlage im Jahr 2021 - Eintracht Frankfurts wundersamer Siegesrausch ist vorerst beendet: Das Team von Trainer Adi Hütter musste sich im Freitagabendspiel der Fußball-Bundesliga mit 1:2 (1:0) bei Werder Bremen geschlagen geben und verpasste im Champions-League-Rennen den Sprung auf Rang drei. Zugleich endeten die beeindruckenden Serien der Hessen nach zuletzt fünf Siegen in Folge und elf Punktspielen ohne Niederlage.
Tiktok muss in den USA wegen Streits um Datenschutz 92 Millionen Dollar zahlen
Die Videoplattform Tiktok muss in den USA wegen mutmaßlicher Datenschutzverstöße 92 Millionen (rund 75 Millionen Euro) Dollar zahlen. Im Gegenzug sollen mehrere laufende Verfahren eingestellt werden, in denen Tiktok das rechtswidrige Sammeln von Daten minderjähriger Nutzer zur Last gelegt wird.
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Athen
Bei Zusammenstößen mit Demonstranten in Athen hat die griechische Polizei am Freitag Tränengas in den Eingang einer Metrostation gefeuert. Der Vorfall ereignete sich, während die Beamten mehrere Dutzend Demonstranten verfolgten, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Demonstranten hatten sich zur Unterstützung des inhaftierten Linksextremisten Dimitris Koufodinas versammelt, der sich derzeit im Hungerstreik befindet.
Geiger und Eisenbichler patzen in Quali - Granerud stark
Die deutschen Skispringer haben die Generalprobe für den WM-Wettkampf von der Normalschanze verpatzt. Lokalmatador Karl Geiger belegte in der Qualifikation von Oberstdorf als bester DSV-Adler den elften Rang, Hoffnungsträger Markus Eisenbichler musste sich mit dem 14. Platz begnügen.
Heidi Klum (47) oder mit Arsch und Titten für die Quote?
In der ProSieben-TV-Show von Heidi Klum (47) mussten alle sogenannten Nachwuchsmodels (19 bis 25 Jahre) am gestrigen Donnerstagabend erstmals ohne Kleider auf den Laufsteg. Sie durften nur hautfarbene Höschen tragen. Die Brüste waren mit Schaum und kleinen Brustwarzen-Aufklebern verdeckt. Kritik über diesen äußerst fragwürdig sexistische Titten-Show wie Bürger den Vorfall zwischenzeitlich bezeichnen, kommt nun völlig verständlich aus dem Bundesfamilienministerium. Eine Sprecherin hierzu sagt klar und deutlich in Richtung von Klum: „Sexismus ist nichts, das wir einfach tolerieren oder ignorieren können. Gemeinsam müssen wir Sexismus ganz klar als das bezeichnen, was er ist: nämlich eine Form von Gewalt.“ Heidi Klum die selbst auf die 50 (fünfzig) zugeht, versuchte sich in letzter Zeit immer wieder mit anzüglichen Fotos in Szene zu setzen, "dem Betrachter erscheint es hier, dass Heidi Klum als alternde Frau, ihr einfach Alter nicht akzeptieren will und sich nicht nur selbst nur noch mittels Nacktbilder von Arsch und Titten versucht medial in den Vordergrund zu spielen, weil dies ja bekanntlich die Leser der Boulevardpresse zum katastrophal dahinsiechenden Abverkauf ihrer Printerzeugnisse oder zum Abo von Apps veranlassen könnte", sagen Bürger über die Titten-Show von Klum und Co., gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG auf den Straßen von Berlin. "Sollte nun jedoch Klum und ProSieben bei der Sendeplanung gedacht haben: "über diese Titten-Show" redet ganz Deutschland, haben weder Klum noch ProSieben die Zeichen der Zeit im Zeitalter von "MeToo" in keiner Weise verstanden und scheinen nur an ihre Einschaltquote zudenken, was ein bitteres Armutszeugnis in puncto moralischem Verständnis für eine auf die 50 Jahre zugehende Heidi Klum und ProSieben wäre", urteilen unterdessen Politiker in Berlin. (P.Hansen--BTZ)
Spahn und eine Korruption im Deutschen Bundestag?
Kriminelle Korruption und Bestechung im Deutschen Bundestag? Ausgerechnet im Superwahljahr ein Korruptionsskandal CDU und CSU? Die Staatsanwaltschaft München ermittelt aktuell gegen den Vize-Chef der Unionsfraktion, Georg Nüßlein (51, CSU). Der beschämende Verdacht: Steuerhinterziehung, womöglich sogar Bestechung! Der Gesundheitsexperte soll einem süddeutschen Maskenhersteller Aufträge (u.a. für Bundesregierung, bayerische Landesregierung) – beschafft und sich persönlich bereichert haben. Das Geld soll unversteuert als „Beraterhonorar“ an Nüßleins Firma Tectum gezahlt worden sein, so ein Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft München. Hier führt mal sich an die fragwürdigen Umstände der aktuell vollmundigen Anpreisung des Corona-Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erinnert, welcher eindringlich dafür geworben hat, den mit Akzeptanzproblemen kämpfenden Corona-Impfstoff von AstraZeneca anzunehmen. Damit hält Spahn weiter an der Impfung von AstraZeneca fest, welchen Ärzte gegenüber Medienvertretern als "billige Pferdepisse" bezeichnen, was bei der CDU neuerliche Fragen nach Korruption aufwerfen! Mehrere deutsche Kliniken lehnen unterdessen, ebenso wie die Schweiz und Südafrika, die Vergabe der AstraZeneca-Impfung ab! Nicht nur Bürger, sondern auch Journalisten, zweifeln unterdessen immer mehr massiv an der auch nur geringsten Befähigung von Jens Spahn (CDU) für das Amt des deutschen Bundesgesundheitsministers, dessen ungeachtet scheint Spahn keiner Annahme von Kritik fähig, Bürger bezeichnen Spahn zwischenzeitlich als notorischen Lügner, was nicht nur eine Schande für Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Mitglieder ist, sondern vor allem die Position des Bundesgesundheitsministers der Bundesrepublik Deutschland in ihrem Ansehen beschädigt... (P.Hansen--BTZ)
KSC im Aufstiegsrennen zurück - Regensburg siegt ohne Trainer
Der Karlsruher SC hat sich im packenden Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga zurückgemeldet. Die Badener gewannen am 23. Spieltag bei Darmstadt 98 1:0 (0:0) und rückten mit 39 Punkten zumindest vorerst bis auf drei Zähler an das Spitzen-Quartett (alle 42) heran.
Provinz Marib: Über 60 Tote bei neuerlichen Kämpfen im Jemen
Bei erneuten Kämpfen in der Provinz Marib im Jemen sind mehr als 60 Kämpfer getötet worden. Nach Regierungsangaben vom Freitag starben 34 Huthi-Rebellen und mindestens 27 regierungstreue Kämpfer. Es seien die verlustreichsten Kämpfe seit dem Beginn der Offensive der Huthi-Rebellen auf Marib vor zweieinhalb Wochen. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen versuchen seit mehr als einem Jahr die Stadt Marib, die 120 Kilometer östlich der Hauptstadt Sanaa liegt, unter ihre Kontrolle zu bekommen.
Britische Corona-Variante in Belgien inzwischen dominant
In Belgien ist die hochansteckende Corona-Mutante aus Großbritannien inzwischen der dominante Coronavirus-Stamm. In der vergangenen Woche seien 53 Prozent aller Corona-Infektionen auf die Virus-Variante B.1.1.7 zurückzuführen gewesen, sagte der Virologe Steven Van Gucht am Freitag vor Journalisten in Brüssel. Eine Woche zuvor habe der Anteil der Ansteckungen mit dieser Mutante noch bei 38 Prozent gelegen.
Kräftemessen zwischen Paschinjan und der Opposition in Armenien
In Armenien liefern sich Regierungschef Nikol Paschinjan und die Opposition ein Kräftemessen mit ungewissem Ausgang. Mehrere tausend Menschen beteiligten sich am Freitag an Demonstrationen, bei denen der Rücktritt Paschinjans gefordert wurde, weil ihm die Niederlage im jüngst ausgetragenen Krieg gegen Aserbaidschan zur Last gelegt wird. Der frühere Regierungschef Wasgen Manukian rief die Armenier auf, sich den Protesten anzuschließen.
Myanmars UN-Botschafter mahnt zu entschlossenem internationalen Handeln gegen Junta
Der Botschafter Myanmars bei den Vereinten Nationen, Kyaw Moe Tun, hat ein entschlossenes Handeln der Weltgemeinschaft angemahnt, um die Militärherrschaft in seinem Land zu beenden. Nötig sei die "stärkste mögliche Antwort der internationalen Gemeinschaft, um den Militärputsch sofort zu beenden, die Unterdrückung unschuldiger Menschen zu stoppen, die Staatsmacht an die Bevölkerung zurückzugeben und die Demokratie wiederherzustellen", sagte Tun am Freitag vor der UN-Vollversammlung.
Deutsche Skispringerinnen WM-Fünfte - Gold für Österreich
Die deutschen Skispringerinnen haben bei der WM in Oberstdorf auch im Teamwettbewerb eine Medaille deutlich verpasst. Die Titelverteidigerinnen um Lokalmatadorin Katharina Althaus kamen auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem Gold in Seefeld am Freitag trotz einer soliden Leistung nicht über den fünften Platz hinaus. Den Sieg sicherte sich hauchdünn Österreich mit 959,3 Punkten vor Slowenien um Einzelweltmeisterin Ema Klinec (957,9) und Norwegen (942,1).
Prinz Harry: Britische Presse hat meine "psychische Gesundheit" zerstört
Prinz Harry hat in einem seltenen Einzelinterview mit den britischen Boulevardmedien abgerechnet. "Wir alle wissen, wie die britische Presse sein kann. Und es hat meine psychische Gesundheit zerstört", sagte Harry in dem Gespräch mit dem britischen Moderator James Corden. Er habe die Berichterstattung als "toxisch" empfunden. "Und so habe ich getan, was jeder Ehemann und jeder Vater tun würde. Ich musste meine Familie da rausholen."
Positiver Coronatest: Regensburg gegen Paderborn ohne Trainer Selimbegovic
Jahn Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic ist am Freitag vor dem Spiel gegen den SC Paderborn (18.30 Uhr/Sky) bei einem PCR-Regeltest positiv auf das Coronavirus getestet worden und steht dem Fußball-Zweitligisten am Abend nicht zur Verfügung. Das teilte der Klub kurz vor dem Anpfiff mit. Der 38-Jährige zeige keine Symptome und befinde sich in häuslicher Isolation.
UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution zu gerechter Impfstoff-Verteilung
Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution zur gerechten Verteilung von Corona-Impfstoffen weltweit verabschiedet. Alle 15 Ratsmitglieder unterstützten die von Großbritannien eingebrachte Resolution, die vor allem den Zugang zu Corona-Vakzinen in konfliktgeplagten und ärmeren Ländern verbessern soll, wie es am Freitag aus Diplomatenkreisen hieß.
Tausende beteiligen sich an neuen Protesten der "Hirak"-Bewegung in Algerien
In Algerien haben sich am Freitag mehrere tausend Menschen an neuen Protesten der pro-demokratischen "Hirak"-Bewegung beteiligt. Kundgebungen gab es nicht nur in der Hauptstadt Algier, sondern auch in Bejaïa, Tizi Ouzou, Bordj Bou Arreridj und Oran sowie in der Kabylei. Die Demonstranten ließen sich nicht von dem Versammlungsverbot der Behörden abhalten, das mit den Risiken der Corona-Pandemie begründet wurde.
Kipping wirbt für Offenheit der Linken zur Regierungsbeteiligung
Die scheidende Linken-Vorsitzende Katja Kipping hat ihre Partei zu Offenheit gegenüber einer Regierungsbeteiligung aufgerufen. "Die Zeiten verlangen von uns mehr, als einfach an der Seitenlinie zu stehen und das schlechte Spiel der anderen zu kritisieren", sagte Kipping am Freitag auf einem digitalen Parteitag in ihrer Abschiedsrede als Linken-Chefin. Die Linke müsse jetzt "gemeinsam ausstrahlen: Mit uns ist zu rechnen", sagte sie.
UNO: Staaten bleiben mit Klimaschutzplänen "sehr weit" hinter Zielen zurück
Die Unterzeichner des Pariser Klimaabkommens bleiben laut der UNO mit ihren nationalen Klimaschutzbeiträgen "sehr weit" hinter den vereinbarten Zielen zurück. Dies geht aus einem am Freitag veröffentlichten Zwischenbericht des UN-Klimasekretariats UNFCCC hervor. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete den Bericht als "Alarmstufe Rot für unseren Planeten" und rief die Staaten zu deutlich ehrgeizigeren Zusagen auf. "Im Jahr 2021 geht es hinsichtlich des weltweiten Klimanotstands um alles oder nichts."
Ausschreitungen in Bangladesch nach Tod von bekanntem Schriftsteller in Haft
Nach dem Tod des regierungskritischen Schriftstellers Mushtaq Ahmed im Gefängnis hat es in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka heftige Ausschreitungen gegeben. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, setzte die Polizei am Freitag Tränengas und Schlagstöcke gegen hunderte Studenten ein, die für eine unabhängige Untersuchung zu Ahmeds Tod auf die Straße gingen. Einem Augenzeugen zufolge wurden dabei mindestens zehn Menschen leicht verletzt.
Justiz: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe für Rapper "Fler"
Am Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat die Staatsanwaltschaft am Freitag eine Haftstrafe für den Rapmusiker "Fler" gefordert. Der Antrag laute auf ein Jahr und zehn Monate Freiheitsstrafe, sagte eine Gerichtssprecherin. Die Verteidigung forderte eine Bewährungsstrafe von sieben Monaten. Im Prozess werden dem Musiker, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losenský heißt, Beleidigung, Sachbeschädigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.
Moskau: Kurz und Putin wollen Produktion von Sputnik V ausloten
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Russlands Staatschef Wladimir Putin wollen Möglichkeiten für eine gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ausloten. In einem Telefonat der beiden Politiker sei es "im Detail" um die Pandemie-Bekämpfung, die mögliche Belieferung Österreichs mit Sputnik V sowie dessen gemeinsame Herstellung gegangen, teilte der Kreml am Freitag mit. Den Angaben zufolge war das Telefonat von der Regierung in Wien initiiert worden.
Frenzel bei Riiber-Sieg Vierter: Kombinierer verpassen WM-Medaille
Kombinierer Eric Frenzel hat bei der Nordischen Heim-WM in Oberstdorf die erste Medaille für das deutsche Team knapp verpasst. Beim Sieg von Titelverteidiger Jarl Magnus Riiber (Norwegen) im Wettbewerb von der Normalschanze musste sich der 32 Jahre alte Rekordweltmeister nach großen Kampf mit Platz vier begnügen.
CSU-Politiker Nüßlein lässt nach Korruptionsvorwürfen Fraktionsamt ruhen
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein lässt nach Bekanntwerden von Korruptionsvorwürfen sein Amt als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ruhen. Er habe dies wegen der laufenden Ermittlungen entschieden, teilte sein Anwalt am Freitag mit. Nüßlein ließ zudem über den Anwalt erklären, dass er die Vorwürfe "für nicht begründet" halte. CSU-Generalsekretär Markus Blume forderte seinen Parteifreund zur "lückenlosen" Aufklärung auf.
Hamburg führt an Wochenenden Maskenpflicht in besonders beliebten Parks ein
Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation in der Corona-Pandemie führt Hamburg an den Wochenenden eine Maskenpflicht in besonders beliebten großen Parks und Grünanlagen ein. Das teilte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag in der Hansestadt nach einer Senatssitzung mit. Die Vorschrift zum Maskentragen gelte darüber hinaus auch an allen Stellen im öffentlichen Raum, in denen es "eng" werde und Abstände nicht garantiert seien.
Biden: USA werden Annexion der Krim durch Russland "niemals" anerkennen
Die USA werden die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland nach Worten von Präsident Joe Biden "niemals" anerkennen. "Die USA erkennen die vermeintliche Annexion der Halbinsel durch Russland nicht an und werden dies niemals tun", erklärte Biden am Freitag anlässlich des siebten Jahrestags der russischen Invasion der Krim. "An diesem finsteren Jahrestag bekräftigen wir eine einfache Wahrheit: Die Krim ist die Ukraine."
Gericht weist Antrag von IS-Anhängerin auf Rückkehr nach Großbritannien zurück
Der Oberste Gerichtshof in London hat den Antrag einer britischen IS-Anhängerin auf eine Rückkehr in ihre Heimat zurückgewiesen. Die fünf Richter des Supreme Court entschieden am Freitag einstimmig, dass Shamima Begum nicht nach Großbritannien kommen dürfe, um juristisch gegen die Aberkennung ihrer Staatsbürgerschaft vorzugehen. Sie begründeten das Urteil mit Sicherheitsbedenken. Eine Rückkehr der 21-Jährigen sei erst möglich, wenn gewährleistet sei, dass die öffentliche Sicherheit dadurch nicht gefährdet werde.
Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie für Spaten-Attacke an Hamburger Synagoge
Fünf Monate nach einem Angriff mit einem Klappspaten vor einer Hamburger Synagoge ist der unter religiösen Wahnvorstellungen leidende Täter in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Ein entsprechendes Urteil fällte das Hamburger Landgericht am Freitag in einem sogenannten Sicherungsverfahren. Demnach beging der 29-Jährige, der einen jüdischen Studenten verletzte, einen versuchten Totschlag. Er ist allerdings schuldunfähig.
"Ungebührliches Verhalten" von Juan Carlos schlägt in Spanien erneut hohe Wellen
Neue Steuer-Enthüllungen über Ex-König Juan Carlos schlagen in Spanien hohe Wellen. Der sozialistische Regierungschef Pedros Sánchez sagte am Freitag, er habe die jüngsten Informationen über das "ungebührliche Verhalten" des Ex-Monarchen mit "Widerwillen" aufgenommen. Juan Carlos, der in Abu Dhabi im Exil lebt, beglich beim spanischen Staat eine Steuerschuld von 4,4 Millionen Euro, wie seine Anwälte mitteilten.
Linke präsentiert sich auf Parteitag als Kämpferin für soziale Gerechtigkeit
Die Linke hat auf ihrem Parteitag den Kampf für soziale Gerechtigkeit als ihr zentrales Anliegen bekräftigt. "In einer Zeit wie jetzt muss heftig gekämpft werden", sagte der scheidende Parteivorsitzende Bernd Riexinger am Freitag mit Blick auf die Verlierer in der Corona-Krise. Fraktionschefin Amira Mohamed Ali warnte davor, für eine etwaige Regierungsbeteiligung die eigenen Grundsätze über Bord zu werfen. Am Samstag sollen die 600 Delegierten eine neue Parteiführung wählen.
Riexinger: "In einer Zeit wie jetzt muss heftig gekämpft werden"
Auf dem digitalen Linken-Parteitag hat der scheidende Vorsitzende Bernd Riexinger den Kampf für soziale Gerechtigkeit als zentrales Thema seiner Partei bekräftigt. "Die Linke ist angetreten, um die Verhältnisse nach links zu verschieben", sagte Riexinger am Freitag. Die Corona-Krise habe gezeigt, dass wieder einmal "die Ärmeren am härtesten getroffen" würden. Für Reiche und Superreiche seien Krisenzeiten "Schnäppchenzeiten". Er bekräftigte die Forderung, dass sie die Kosten der Krise bezahlen müssten.
Nach Herzinfarkt: Portugiesischer Handball-Torwart Quintana verstorben
Der portugiesische Handball-Nationaltorhüter Alfredo Quintana ist im Alter von nur 32 Jahren verstorben. Der Profi des FC Porto hatte im Training einen Herzinfarkt erlitten und war am Montag ins Krankenhaus gebracht worden. Am Freitag gab der Klub den Tod des Keepers bekannt. Quintana war bei der kürzlich abgehaltenen Weltmeisterschaft in Ägypten noch im Einsatz gewesen, in der heimischen Liga stand er am vergangenen Sonntag noch im Kasten.