Letzte Nachrichten
Cannabisplantage mit rund 1600 Pflanzen in Esslingen entdeckt
Im baden-württembergischen Esslingen haben Fahnder eine Cannabisplantage mit rund 1600 Pflanzen entdeckt. Diese sei professionell betrieben worden und habe sich in einem mehrstöckigen Gebäude über insgesamt 360 Quadratmeter erstreckt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Stuttgart mit. Zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.
Finanzexperten schätzen aktuelle Lage der Konjunktur deutlich besser ein
Die aktuelle Wirtschaftslage hat sich nach Einschätzung von Finanzexperten deutlich verbessert. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, stieg die Beurteilung der konjunkturellen Lage für Deutschland im Juni stark an. Die Konjunkturerwartungen sanken in der aktuellen Umfrage hingegen um 4,6 Punkte und liegen nun bei 79,8 Punkten.
Unbekannter tötet Raben in Baden-Württemberg mit Luftdruckgewehr
Im baden-württembergischen Wiesloch hat ein Unbekannter einen Rabe mit einer Luftdruckwaffe getötet. Ein Passant habe den schwer verletzten Vogel am Montagnachmittag auf dem Gehweg gefunden, teilte die Polizei in Mannheim am Dienstag mit. Das Tier habe nicht mehr fliegen und seine Beine nicht mehr bewegen können.
Rezession: Industrieproduktion mit Dämpfer im April
Nach einem Anstieg im März hat die Industrieproduktion im April wieder einen Dämpfer erlitten - auch wegen der Knappheit bei Vorprodukten wie etwa Mikrochips. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, produzierte die Industrie preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,7 Prozent weniger als im Vormonat. Im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - sank die Produktion den vorläufigen Angaben zufolge im Vergleich zum März um 1,0 Prozent. Im Vorjahresvergleich war die Produktion mit einem Plus von 26,4 Prozent deutlich höher als im April 2020. Damals hatten allerdings weite Teile der Industrie aufgrund der Corona-Pandemie ihre Produktion gedrosselt oder zeitweise eingestellt. Im Vergleich zum Februar 2020 - dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Krise in Deutschland - lag die Produktion im April noch 5,6 Prozent niedriger. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, der "leichte Dämpfer" im April sei durch eine Knappheit bei Vorprodukten - vor allem Halbleiter und Bauholz - verursacht worden. Die positive Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimaindexes und die nach wie vor auf hohem Niveau stabilen Auftragseingänge sorgten dennoch "für einen positiven Ausblick für die Industrie in den kommenden Monaten". Das Münchener Ifo-Institut teilte am Dienstag mit, dass sich die Produktionserwartungen der deutschen Industrie "auf hohem Niveau etwas verschlechtert" hätten. Der auf der monatlichen Konjunkturumfrage des Forschungsinstituts unter rund 2000 Unternehmen basierende Indikator sank im Mai demnach auf 27 Punkte, nach 32 Punkten im April. "Das Bild der Produktionserwartungen in den einzelnen Branchen ist dabei sehr differenziert", erklärte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. "Die Autoindustrie und ihre Zulieferer fahren ihre Erwartungen deutlich zurück, rechnen aber weiter mit Produktionssteigerungen." Die Bekleidungshersteller dagegen hätten erstmals nach neun Monaten berichtet, ihre Produktion ausweiten zu wollen. In der Autobranche fiel der Indikator im Mai auf zehn Punkte, nach 42 im April. Dies sei auch auf die Probleme bei der Beschaffung von Chips zurückzuführen, erklärte das Ifo-Institut. In der Chemieindustrie sank der Wert auf 21 Punkte, nach 27 im April. In der Elektroindustrie kündigen sich trotz eines leichten Rückgangs von 42 auf 40 Punkte weiterhin deutliche Produktionssteigerungen an. Zahlen über null drücken ein Wachstum aus, unter null ein Schrumpfen der Produktion. In der Bekleidungsindustrie stieg der Umfragewert auf plus 20 Punkte im Mai, nach minus 15 im April. Die Möbelhersteller rechnen indes mit einem weiteren Nachholbedarf; der Umfragewert legte hier von 21 auf 36 Punkte zu. Der stark gestiegene Holzpreis scheine "im Moment noch keine Auswirkungen zu haben", erklärte das Ifo-Institut. Im Maschinenbau werde sich die "sehr gute Auftragslage" auch in den Produktionszahlen widerspiegeln. Der Umfragewert stieg auf 43 Punkte, nach 40 im April. (D. Meier--BTZ)
Corona-Masken: Spahn irritiert vom SPD-Verhalten
Im Streit um mutmaßlich minderwertige Corona-Schutzmasken hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) irritiert über das Verhalten der SPD gezeigt. Unter Koalitionspartnern sei das "ein schwieriger Umgang", sagte Spahn am Dienstag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Führende SPD-Politiker wie die SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken hatten Spahn zuvor den Rücktritt nahegelegt. Vor rund einem halben Jahr habe die Große Koalition über den Umgang mit den Masken beraten. Jetzt stelle sich "schon die Frage", weshalb kurz vor einer Wahl "so etwas hochkommt", sagte er. Das Entscheidende sei, dass die Sicherheit bei Schutzmasken vorgehe. "Da gab es nie einen Streit", sagte Spahn weiter. In der Auseinandersetzung geht es um eine große Zahl mutmaßlich minderwertiger Masken, die das Bundesgesundheitsministerium 2020 zumeist in China gekauft hatte. Laut "Spiegel" wollte es solche Masken an Obdachlose, Behinderte oder Hartz-IV-Empfänger verteilen. Das für die Maskensicherheit zuständige, SPD-geführte Arbeitsministerium habe dem seine Zustimmung verweigert. Nunmehr sollten die Masken für den Katastrophenfall eingelagert und mit Eintritt des Verfallsdatums vernichtet werden. (A. Madsen--BTZ)
Ältere müssen wegen steigender Hitzebelastung häufiger ins Krankenhaus
Der Klimawandel macht krank: Ältere Menschen haben ein höheres Risiko, wegen der steigenden Hitzebelastung ins Krankenhaus zu müssen. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK kam es zwischen 2008 und 2018 an Tagen mit mehr als 30 Grad Celsius bei den über 65-Jährigen zu drei Prozent mehr Klinikeinweisungen.
Angeklagter in Prozess um getötete dreijährige Tochter in Berlin geständig
Zum Beginn eines Prozesses um die Tötung seiner dreijährigen Tochter in Berlin hat ein 31-Jähriger die Tat gestanden. Die Anwältin des Angeklagten Tomasz S. verlas am Dienstag vor dem Berliner Landgericht eine Erklärung ihres Mandanten. "Ich habe mein Kind getötet", hieß es darin. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord vor.
Mehr als eine Million Bürger haben bereits ein EU-Impfzertifikat erhalten
Mehr als eine Million Bürger in der Europäischen Union verfügen bereits über ein digitales EU-Impfzertifikat. Dies sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders während der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am Dienstag. Der Impfpass werde "es den EU-Bürgern leichter machen, ihr Grundrecht auf Freizügigkeit wahrzunehmen" und sei ein "praktisches Instrument", um sicheres Reisen im Sommer zu ermöglichen.
Umweltministerin sieht Deutschland beim Wasser vor "enormen Herausforderungen"
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht Deutschland beim Wasser vor "enormen Herausforderungen". Der Klimawandel stelle "alte Gewissheiten zusehends in Frage", erklärte Schulze am Dienstag anlässlich der Vorstellung ihres Entwurfs für eine "Nationale Wasserstrategie", die im Schulterschluss mit Ländern und Kommunen sowie Forschung, Zivilgesellschaft und Wasserwirtschaft für einen nachhaltigen Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource sorgen soll.
VfB: Silas Wamangituka ist Silas Katompa Mvumpa
Elf Tore hat Silas Wamangituka für Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart in dieser Saison geschossen - unter falscher Identität. "Der richtige Name des Spielers lautet Silas Katompa Mvumpa. Er wurde am 6. Oktober 1998 in Kinshasa (Kongo) geboren, ist heute also 22 Jahre alt", teilte der VfB am Dienstag mit.
Gut 70 Festnahmen in Deutschland bei globalem Schlag gegen organisierte Kriminalität
Bei den weltweiten Polizeieinsätzen gegen das organisierte Verbrechen sind mehr als 800 Verdächtige festgenommen worden, davon mehr als 70 in Deutschland. Im Rahmen der international abgestimmten Einsätze seien deutschlandweit mehr als 150 Objekte durchsucht worden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag mit weiteren beteiligten Behörden mit. Schwerpunkt der Einsätze war demnach das Bundesland Hessen.
CDU-Landeschef: Falscher Zeitpunkt für Ausschluss von Koalitionen in Sachsen-Anhalt
Angesichts des Neins der Grünen zu einer Neuauflage der Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt hat CDU-Landeschef Sven Schulze vor übereilten Entscheidungen gewarnt. "Es ist jetzt der falsche Zeitpunkt, so früh nach der Wahl schon irgendwelche Dinge für die Zukunft auszuschließen", sagte Schulze am Dienstag im Mitteldeutschen Rundfunk. Gebraucht werde "am Ende jeder, der dieses Land weiter mit entwickeln möchte".
Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland auf neuem Höchststand
Ob als Pille, Pulver oder Shake - viele Menschen erhoffen sich von der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mehr Fitness und bessere Gesundheit. Die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln stieg in Deutschland entsprechend im Jahr 2020 um elf Prozent auf einen Höchststand von rund 180.200 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag erklärte.
Australische Forscher identifizieren anhand von Knochenfunden neue Saurierart
Anhand eines im Jahr 2006 in Australien gefundenen Saurierskeletts ist eine bislang unbekannte Dinosaurierart identifiziert worden. Australische Paläontologen veröffentlichten zu der vermutlich größten Dinosaurierart des fünften Kontinents am Montag eine Studie in der Fachzeitschrift "PeerJ". Der Australotitan cooperensis gehörte demnach zur Familie der Titanosaurier und lebte vor rund hundert Millionen Jahren. Anhand von 3D-Scan-Modellen von Knochen wurde das Saurierskelett mit jenen seiner nahen Verwandten verglichen.
DGB kritisiert Vorschläge Rentenversicherungs-Reform scharf
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat weitreichende Vorschläge zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung vom wissenschaftlichen Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums scharf kritisiert. Das Gremium wolle "Renten drastisch kürzen, Sozialstaat abbauen und Alterssicherung privatisieren - all das, um Arbeitgeber massiv zu entlasten", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag.
Zahl der Toten nach Zugunglück in Pakistan steigt auf 63
Nach dem schweren Zugunglück im Süden Pakistans ist die Zahl der Toten auf mindestens 63 gestiegen. Zwölf der Opfer seien bislang noch nicht identifiziert, teilten die Behörden am Dienstag mit. Das jüngste Opfer sei ein Baby gewesen, das älteste eine 81-jährige Frau.
Israels Parlament stimmt am Sonntag über neue Regierung ab
Das israelische Parlament stimmt am Sonntag über die neue Regierung ohne den langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ab. "Die Debatte und die Abstimmung über die neue Regierung findet am 13. Juni 2021 in einer Sondersitzung des Parlaments statt", teilte Knesset-Präsident Jariv Levin am Dienstag mit. In der Sitzung soll demnach auch ein neuer Parlamentspräsident gewählt werden.
Vier Festnahmen bei Großrazzia gegen Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen
Bei einer Großrazzia gegen mutmaßliche Clankriminelle in Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag vier Tatverdächtige festgenommen worden. Beamte durchsuchten ab dem frühen Morgen landesweit 31 Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäftsgebäude, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Düsseldorf gemeinsam mit dem Landeskriminalamt (LKA) mitteilten. Ihnen werden bandenmäßiger Betrug, Sozialhilfebetrug und Geldwäsche vorgeworfen.
Großrazzia gegen Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen
Mit einer Großrazzia sind Ermittler am Dienstag in Nordrhein-Westfalen gegen mutmaßliche Clankriminelle vorgegangen. Beamte durchsuchten ab dem frühen Morgen landesweit mehr als 30 Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäftsgebäude, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Düsseldorf gemeinsam mit dem Landeskriminalamt mitteilten. Es gehe um den Verdacht des bandenmäßigen Betrugs und der Geldwäsche. Die Durchsuchungen erfolgten demnach in Düsseldorf, im Rheinland, im Bergischen Land, am Niederrhein und im Ruhrgebiet.
Spahn irritiert vom Verhlten der SPD im Streit um Corona-Schutzmasken
Im Streit um mutmaßlich minderwertige Corona-Schutzmasken hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) irritiert über das Verhalten der SPD gezeigt. Unter Koalitionspartnern sei das "ein schwieriger Umgang", sagte Spahn am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Führende SPD-Politiker wie die SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken hatten Spahn zuvor den Rücktritt nahegelegt.
Verbraucherschützer fordern bei Strompreisen Entlastung
In der Debatte über hohe Strompreise fordern Verbraucherschützer Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger. "Der Strompreis muss sinken, nicht steigen. Das wäre auch ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz, weil der aktuell hohe Preis den Einsatz von Strom für Elektroautos oder das Heizen von Gebäuden erschwert", sagte Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND vom Dienstag.
Bruce Springsteen tritt schon im Juni wieder am Broadway auf
US-Rocker Bruce Springsteen kehrt an den Broadway zurück: Der 71-Jährige tritt bereits ab dem 26. Juni im New Yorker St. James Theatre auf, wie die Produktion am Montag mitteilte. Springsteen ist damit der erste Megastar mit einer Indoor-Veranstaltung, seit sich die Stadt wieder öffnet.
FDP-Finanzexperte: Behörden nicht gewappnet für Skandale wie bei Wirecard
FDP-Finanzexperte Florian Toncar sieht die deutschen Behörden nicht gut genug gerüstet für die Aufdeckung ähnlicher Finanzskandale wie beim früheren Dax-Konzern Wirecard. "Die Behörden bei uns kapitulieren recht früh bei schwierigen, komplizierten Sachen - Singapur, Indien, Philippinen, komplizierte englische Dokumente", sagte Toncar am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". "Sie prüfen lieber die Volksbank um die Ecke, weil das einfacher ist, da kommt man leichter ran."
Sweep gegen die Jets: Canadiens erstes Team im Halbfinale
Rekordmeister Montreal Canadiens ist als erstes Team der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL ins Halbfinale der Play-offs eingezogen. Der 24-malige Stanley-Cup-Sieger gewann Spiel vier gegen die Winnipeg Jets dank des entscheidenden Treffers von Tyler Toffoli (62.) mit 3:2 nach Verlängerung und machte damit den "Sweep" vor 2500 Zuschauern im Bell Centre in Montreal perfekt.
Lambrecht: Vorerst keine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz
Eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ist laut Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht (SPD) in dieser Legislaturperiode gescheitert. Sie sei "zutiefst enttäuscht", dass dieses Vorhaben vorerst nicht umgesetzt werde, erklärte Lambrecht nach der abschließenden Verhandlungsrunde mit den Fraktionen am Montagabend. Union und der Opposition habe "der Wille zur Einigung" gefehlt.
Castillo liegt bei Stichwahl in Peru knapp vorn - Fujimori erhebt Betrugsvorwürfe
Einen Tag nach der Stichwahl um die Präsidentschaft in Peru ist noch keine Entscheidung in Sicht: Der linksgerichtete Bewerber Pedro Castillo lag nach Auszählung von mehr als 96 Prozent der Stimmen knapp vor seiner Rivalin Keiko Fujimori. Die rechtspopulistische Politikerin, die nach Bekanntgabe der ersten Teilergebnisse in Führung gelegen hatte, erhob Betrugsvorwürfe. Es kann noch mehrere Tage dauern, bis das amtliche Endergebnis der Wahl feststeht.
Can: Deutschland "kein Topfavorit" auf EM-Titel
Fußball-Nationalspieler Emre Can fordert angesichts des knallharten Gruppenprogramms bei der EM (11. Juni bis 11. Juli) eine realistische Selbsteinschätzung der deutschen Mannschaft. "Wir müssen ehrlich zu uns sein: Wir sind kein Top-Favorit auf den Titel", sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund im Sport1-Interview.
Söder: 14.000 Fans bleiben Obergrenze für München
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht die 14.000 Zuschauer bei den EM-Spielen in München als Obergrenze an. "Die 14.000 steht jetzt ziemlich fest", sagte Söder bei RTL, "weil die gesamten Hygienemaßnahmen sich danach ausrichten müssen. Wir brauchen ein bisschen Planungssicherheit."
Kniefälle: Johnson verweigert Three Lions Rückendeckung
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson verweigert der englischen Fußball-Nationalmannschaft kurz vor EM-Beginn Rückendeckung für ihre Kniefall-Proteste gegen Rassismus. Ein Regierungssprecher gab nach erneuten Buhrufen von Zuschauern gegen die Protestaktion der Three Lions vor dem 1:0-Sieg bei der EM-Generalprobe am vergangenen Sonntag in Middlesbrough gegen Rumänien zu Fragen nach Johnsons Haltung zum gesellschaftlichen Engagement der Mannschaft von Englands Teammanager Gareth Southgate nur eine ausweichende Antwort.
Kehl: "So viele Spieler wie möglich impfen"
Lizenzspielerchef Sebastian Kehl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund setzt sich für eine Impfung aller BVB-Spieler bis zum Saisonstart ein. "Unser Ziel ist es, so viele Spieler wie möglich bis zum Saisonstart mit einer oder auch mit zwei Impfungen versorgt zu haben", sagte Kehl den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Europa-Abgeordnete fordern Begrenzung von Spielergehältern und Transferzahlungen
Aus dem Europa-Parlament werden Forderungen nach einer Kappung der Spielergehälter sowie der Transferzahlungen im Profifußball laut. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung. Demnach habe das Europa-Parlament die EU-Kommission dazu aufgefordert, Regeln für ein finanzielles Fair Play im Fußball zu erlassen.
Deutschland: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 22,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 22,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1204 Neuinfektionen sowie 140 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert. Am vergangenen Dienstag waren noch 1785 Neuinfektionen gezählt worden.